Frostschäden Steiermark: Land beschließt Unterstützung

Das Land Steiermark gewährt frostgeschädigten Landwirten ein Hilfspaket.
Die Fröste Mitte Mai verursachten Schäden an Christbaumkulturen, Feldgemüse und auch Ölkürbis.
Die Fröste Mitte Mai verursachten Schäden an Christbaumkulturen, Feldgemüse und auch Ölkürbis.
Mitte Mai wurde die österreichische Landwirtschaft massiv von zwei Spätfrostereignissen betroffen. Regional sind vor allem Niederösterreich und die Steiermark in Mitleidenschaft gezogen. In der Steiermark waren vor allem die Kulturen Ölkürbis, Käferbohnen, Feldgemüsebau, Mais, Baumschulen und Christbaumkulturen, Erdbeeren sowie Kern- und Steinobstanlagen (Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Pfirsiche, Kirschen, Marillen) betroffen. Das Gesamtschadensausmaß beträgt 32,13 Mio. Euro.

Hilfspaket für nicht versicherbare Kulturen

Die Landesregierung Steiermark hat nun einstimmig ein Hilfspaket für Bauern, deren Kulturen von den Frostschäden betroffen sind, beschlossen. Für dieses Hilfspaket werden Mittel in Höhe von 2.000.000,- Euro zur Verfügung gestellt. Ausbezahlt werden die Unter-stützungsmittel an Bauern und Bäuerinnen mit nicht versicherbaren Kulturen, das sind Kern- und Steinobstanlagen. Das Schadensausmaß beträgt nach einer Ersteinschätzung 17,85 Mio. Euro. Betroffen sind nach ersten Schätzungen 740 Betriebe.


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Aktualisiert am: 06.06.2012 15:17
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