Friggy-Wasserzerstäuber weiterentwickelt

Der bereits im Vorjahr im „Landwirt“-Praxistest vorgestellte Rotations-Wasserzerstäuber Friggy des deutschen Stallklima-Dienstleisters Menken & Drees wurde weiterentwickelt und bietet in diesem Sommer eine noch höhere Betriebssicherheit als das alte Modell.
Im „Landwirt“-Praxistest konnte bei Außentemperaturen von über 30 °C ein Kühlungspotenzial von 3 bis 4 °C festgestellt werden.
Im „Landwirt“-Praxistest konnte bei Außentemperaturen von über 30 °C ein Kühlungspotenzial von 3 bis 4 °C festgestellt werden.
Der Rotations-Wasserzerstäuber wird im Zuluftstrom der Lüftungsanlage platziert und vernebelt das Wasser in sehr kleine Tropfen. Dieser Wassernebel wird von der vorbeiströmenden Zuluft aufgenommen und kühlt diese so mittels Verdunstungskühlung ab. Voraussetzung für eine effiziente Wirkung ist ein zentraler Zuluftbereich, durch den sich die Luft mit einer Geschwindigkeit von mindestens 2,5 m/s bewegt. Über die Wasserleitung wird ein kleiner Wassertank im Gerät befüllt. Darüber befindet sich in der neuen Baureihe ein 24 V-Elektromotor, der bürstenlos arbeitet und somit weniger verschleist. Dieser Motor beschleunigt einen Metallteller auf eine Rotationsgeschwindigkeit von 12.000 bis 13.000 U/min. Dadurch entsteht ein Unterdruck, wodurch über ein nach unten in den Wassertank reichendes Steigrohr Wasser nach oben gesaugt und vom Drehteller zerstäubt wird. Im „Landwirt“-Praxistest konnte bei besonders heißen Außentemperaturen von über 30 °C ein Kühlungspotenzial von 3 bis 4 °C festgestellt werden. Außerdem konnte die Luftfeuchtigkeit auf das Optimum von über 60 % angehoben werden. Der Friggy-Wasserzerstäuber kostet inklusive elektronischem Thermostat mit getaktetem Schaltausgang zur temperaturbezogenen Steuerung netto rund 650 Euro.

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Aktualisiert am: 09.06.2011 09:35
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