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fgh 02-12-2019 13:49 - E-Mail an User
Hackgutbunker
Hallo,

möchte eine Hackschnitzelheizung bauen mit einer 5x5 Austragung und direkt in die Austragung bzw. Bunker hacken.
Material würde auf der anderen Straßenseite liegen und das Gebäude zwischen 3-5m Abstand zur Straße haben. Öffnung zum Hacken wäre von 3-5,5m Höhe.
Abstand vom Materialhaufen zum Gebäude wäre somit zwischen 8 und 11m.
Die großen Hacker haben ja selbst im Betrieb bis ca. 4,5m Breite - Ist der Abstand ein Problem oder eh normal?


schellniesel antwortet um 02-12-2019 14:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Ich hab den Haufen eigentlich zu nahe am Bunker. Ca 6m.
Da muss man den Auswurf oft schon bei der Luke einfädeln.

Da würden 2-3m mehr sicher nicht schaden.
Will ich aber aus platzgründen nicht.
Allerdings der einzugstisch geht grad so zum runterklappen. Da bei mir oben auf meist nur astmaterial liegt geht das grad so das er die Stauden zuerst so schräg in den Einzug steckt.

Wurfweite ist nicht das Problem, solange ein Großhacker bei dir die Arbeit verrichten wird.

Frage eher wie hoch du füllen willst?

Mfg




fgh antwortet um 02-12-2019 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Füllen will ich max. 4m hoch.
Mir wurde nur von einem Hackerfahr geraten, dass aufgrund der Maschinenhöhe das "Loch" zum rein Hacken auf 4m bis 5,2m oder eben 5,5m sein sollte.
Aber beim Abstand kriege ich von keinem ne brauchbare Antwort...



schellniesel antwortet um 02-12-2019 14:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Meine Luke ist auch auf 4m und geht auf 5,5m.

War am anfangen von 3m auf 5,5m haben später aber noch 1m aufgemauert.

Es kann dir passieren da du ja dann nochmals 5,5m breite hast das er bei 4m Füllhöhe eben nicht mehr ganz Zurück blasen kann.

Ich hab nur 4m breite und da direkt zur Mauer geblasen wird Werden da die Schnitzel schon ziemlich reingepresst.

Mfg


Peter1545 antwortet um 02-12-2019 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Wenn ich die Überlegung anstelle dass ich mich mit einem 3 achs Anhänger hinter den Hacker stelle, füllt er diesen bis vorne voll, also sollte es kein Problem sein.
Das schlimmst was passieren kann, ist dass Feinmaterial schon vorher runterfällt, kann nicht viel sein.



manfred.f(8bk19) antwortet um 02-12-2019 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Ich persönlich bin nicht so der Fan von in die hütte hacken und nahe am Wohnhaus. Meine Alte Heizung hatte ich mit einen Hackgutgebläse befühlt und das war mir zu viel Staub. Ich baute dem bunker im hang und befühle von der oberen Etage mit einen Hoflader. Natürlich geht das nicht überall. Da habe ich nicht mal wartezeiten bei Großhacker. 3 kipper vorausgesetzt. 6×6 3 m Schütthöhe und kann darauf noch einlagern und für den Verauf noch einfach befüllen die Kipper.


schellniesel antwortet um 02-12-2019 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
@manfred

Staubentwicklung ist da... muss man nicht diskutieren.

20-25m Abstand zum Wohnhaus reichen bei uns aber aus. Ausnahme ungünstiger Wind. Aber hatte. Wir seit 13jahren nich nie.

Allerdings sollte der Bunker dann so gestaltet sein das der Staub auch irgendwo wieder kontrolliert raus kann.

In meinem Fall sauts den Hackertraktor ein.

Größter Vorteil ist beim direkten befüllen.

Ich hab null Logistik und Zeitaufwand.

Bei mir kommt der Hacker auch wenn keiner zuhause ist oder andere arbeiten am Hof anfallen geht das auch nebenbei.

Mittlerweile ist’s oft so Anruf beim lohnhaker, Der weis schon das er bei uns auch mal so hinfahren kann wenn’s zwischen passt, ich komm heim und sehe ah der Haufen is weg.

Mfg




jakob.r1 antwortet um 02-12-2019 19:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Grüße Euch, zur Abrundung noch falls der Staub tatsächlich ein Problem sein sollte, dann gibt es auch viele Lohnhacker die anbieten entweder mit Gebläse oder Förderband zu transportieren. Sind beide fest montiert, der Kunde braucht nur zu wählen.
Beste Grüße
Jakob


Peter1545 antwortet um 02-12-2019 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Da muss ich Schnellniesel recht geben! Mich ruft der Hackfahrer meist eine halbe h vorher an und dann soll man mit den Kippern habt acht stehen, meistens geht es sich niucht aus und dann zahlt man wieder Stehzeit.
Was mir auch noch gute gefallen würde, ist eine Möglichkeit zur Belüftung. Nachdem das Hackgut meist nicht trocken ist und es sich erwärmt und verschimmelt wäre es energetisch sinnvoll den warmen Stock zu lüften.


fgh antwortet um 03-12-2019 07:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
An dieser Stelle wäre der Bunker eben weit genug vom Haus weg um Staub in Hausnähe zu vermeiden.
Ich habe zwar selbst zwei Kipper... aber kenne das eben, dass es nicht so einfach ist, das alles so zu organisieren, dass wenn der Hacker kommt alle anderen auch Zeit haben - deshalb möchte ich es vermeiden und eher das System von schellniesel und Peter verfolgen wo ich nicht mal zu Hause sein muss.


jakob.r1 antwortet um 03-12-2019 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Grüß Dich fgh, in erster Überlegung sollte gelten das die beste Hackschnitzelanlage immer diejenige ist, die nicht gebaut werden muss. Heutzutage kosten die Fernwärmeleitungen nicht mehr soviel das man nicht ein paar Kilometer Strecke mit einer zentralen Anlage überwinden könnte. Eine große Anlage hat den Vorteil
das Sie überhaupt nicht empfindlich ist was Feuchtegehalt der Hackschnitzel oder Größe der Hackschnitzel oder Messerschärfe des Häckslers angeht.
Ist da mit Deinen Nachbarn nichts möglich bzgl. Gemeinschaftsanlage?
Ansonsten ist Deine Idee völlig richtig, die Kipperkette aussen vor zu lassen und die angegebenen Abstände passen sicher. Kannst ja kurz mal bei Deinem Lohnhäcksler anrufen und seine Meinung dazu anhören. Die Höhe des zu häckselnden Haufens ist zu vernachlässigen weil die Einzugswalzen auch einen Stamm einziehen können der schräg von oben kommt, oder wie schon geschrieben wurde, in dem Bereich wo der Einzugstisch ist eben Staudenmaterial auflegen und die Stämme darunter/daneben.
Ein möglichst hoher Haufen erspart Zeit, wenn der Häcksler möglichst lange am gleichen Fleck stehend häckseln kann.
Beste Grüße
Jakob


Roz98 antwortet um 03-12-2019 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
eine große Anlage geht nur wenn welche dabei sind die 100% wärme abnehmen ohne holz zu liefern.
Mit 2 oder 3 könnte das noch klappen - wenn Verwandt oder so. aber sonst seh ich nur dort gut laufende Anlagen wo ein Billa oder sonst ein Gewerbebetrieb dabei ist der Bargeld ins System pumpt


biozukunft antwortet um 03-12-2019 22:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Bei derzeit niedrigen Hackgutpreisen, sind hpts. Installateure, oder gewerbl. Holzschlägerer bzw. Hackgut-Erzeuger profitabel bei Großanlagen. Hab einen Bunker mit 25m³, den ich nur mit Kipper befülle - obwohl ich auch einen Hacker Biber III selbst habe - wegen der Staubentwicklung, Kipperlogistik,... und ich kann hacken, wenn ich Zeit habe oder sogar Scheiter im Winter.


jakob.r1 antwortet um 03-12-2019 23:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Grüße Euch Ihr beiden, entschuldigt das ich mit dem Begriff große Anlage falsche Gedanken ausgelöst habe. Ich meinte natürlich damit auch eine 150kw Anlage die
vier oder 5 Nachbarn miteinander betreiben. Warum sollte diese nicht profitabel betrieben werden können wenn jeder Hackholz dazusteuert? Alleine schon die Kosteneinsparung bei der Gestehung der Anlage ist doch Profit genug, oder?
Ich verstehe allerdings nicht warum biozukunft Scheiter im Winter hackt. Besonders bei den aktuell niedrigen Hackgutpreisen die er selbst ausführt, ist doch das Hacken von Scheitern zumindest betriebswirtschaftlich ungeschickt finde ich. Da verkaufe ich doch die Scheiter und kann mit dem Geld ein Vielfaches an sonst minderwertigem
Material herfahren lassen welches zur Erzeugung von Scheitern nicht möglich ist, wie z.B. Stauden usw.
Der Chef der Firma Binder im Zillertal hat vor ein paar Jahren mal ausgerechnet, das er bis zu einem Rundholzpreis von 62 Euro auch Stammholz hacken lassen kann für seine Großanlage falls kein billigeres Holz zur Verfügung stünde -- und trotzdem käme noch eine Schwarze Null heraus.
Beste Grüße
Jakob


golfrabbit antwortet um 04-12-2019 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Wieder einmal nicht ganz zum Thema passend, aber doch erwähnens- und vielleicht sogar nachahmenswert:
Ein sehr interessantes Projekt einer betriebsübergreifenden Hackschnitzelanlage samt Solartrocknung haben wir uns vor gut 2 Wochen in Natters/Tirol angesehen: die Agrargemeinschaft(Gemeindegut) und die Gemeindevertreter konnten sich dort auf ein Projekt einigen, die für alle Seiten zufriedenstellende Ergebnisse liefert - einerseits muß sich die Gemeinde um nichts mehr im Agrarwald kümmern, andererseits erwirtschaften die eingeforsteten Bauern wieder eine gewisse Rendite zusätzlich zum Naturalbezug.
Gebaut wurde eine Hackschnitzelhalle incl. Solartrocknung und Dachabsaugung die bei gutem Wetter Hackschnitzel binnen einer Woche auf 15 % Restfeuchte bringt, an- und ausgeliefert wird alles über eine Brückenwaage wo mittels Probenentnahme auf Atro-Tonnen abgerechnet wird. Durch die wissenschaftliche Begleitung der Universität wurden zusätzliche Fördertöpfe erschlossen und durch die hohe Qualität des Hackgutes hat man auch keinerlei Rauch und Staubprobleme mit Anrainern im engverbauten Dorf.
Wen es interessiert sollte bitte unter "Hackschnitzeltrocknung Natters" googeln, das selbständige Einstellen des Links ist mir in Ermangelung fast jedes computertechnischen Wissens und der Nichterreichbarkeit eines meiner in diesen Dingen weit fitteren Kinder leider nicht möglich:-(((

Hannes


fgh antwortet um 09-12-2019 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Nachbarn leider nicht vorhanden bzw. wirklich zu weit weg.. eine wäre in Reichweite, aber da reden wir schon von beträchtlichen Leitungskosten.... mal schauen, sie überlegt.


HansT3 antwortet um 09-12-2019 08:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Wie würde man das mit der Kostenaufteilung am besten lösen wenn man sich mit einem Nachbarn zusammen schließt?
Hat jemand aktuelle Preise von Fernwärmeleitungen?


fgh antwortet um 09-12-2019 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackgutbunker
Ich würde ihr Mehrkosten Kessel und die Leitung als Anschlusskosten verrechnen, da sie relativ wenig wärme braucht. Bei nem großen Abnehmer kann man ev. über die Wärme nen Teil der Anschlusskosten rein rechnen.
Leitung.... Edlestahlsteinwolle oder Kunststoff mit Hartschaum Marke Austroflex? Was ist besser (75m Länge)


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