Landwirtschaft Umstrukturierung

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Denker05 12-05-2019 19:11 - E-Mail an User
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Guten Abend.

Es ist mir vorab klar, dass ich zu 90%, keine ordentliche Antwort bekommen werde. Ich versuche es aber trotzdem wieder Mal.

Hat jemand mit Milchvieh aufgehört und einen anderen landwirtschaftlichen Betriebeszweig eingeschlagen von dem er/sie leben kann?

DANKE





179781 antwortet um 12-05-2019 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich weiß keine ordentliche Antwort auf deine Frage. Aber eine unordentliche Frage hätte ich: Ist es überhaupt möglich, dass jemand eine Landwirtschaft ohne Milchvieh betreibt, von der er/sie leben kann?

Gottfried


Denker05 antwortet um 12-05-2019 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das Frage ich mich auch. Interessant wäre es auf jeden Fall.


Juglans antwortet um 12-05-2019 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es gibt schon auch noch andere Produktionsrichtungen als teures fettiges weißes Wasser.
mfg


Denker05 antwortet um 12-05-2019 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja das es andere Zweige gibt ist mir klar. Die Frage ist welche und sind diese rentabler usw.....


geba antwortet um 12-05-2019 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Warum hast mit der Milchviehhaltung aufgehört?

Aber wie heißt es so schön:

"Was gern machst, machst gut!"

Übrigens, da sind sehr viele Fragen offen:

Lage, Arbeitskräfte, Eigenfläche, Ausbildung,...

Der "Gescheiter" musst schon selber sein!!!

LG!


tomsawyer antwortet um 12-05-2019 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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geh Gottfried lade Denker 04 bei Dir einmal ein, ich glaube dass schon einmal ein Betriebszweig der nicht so schlecht ist. Natürlich muss man bei jedem Betriebszweig
100 % geben.



meki4 antwortet um 12-05-2019 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Denker!
Ich habe umgestellt - und möchte nicht zu den 90% gehören.
Allerdings ist mein Betrieb ein gemischter Betreib mit Ackerbau (Getreide, Raps und Stärkeerdäpfel), Grünland (das ich lange Jahre zur Milchproduktion nutzte) und Forst.
Statt der 30 Milchkühe + Nachzucht habe ich jetzt seit 3 J. Kalbinnenmast (ab Einsteller oder Fresser) mit 85 Plätzen. Ich hab viel weniger Arbeit im Stall - auch weniger Geld vom Stall. Aber ich kann mein Grünland verwerten und hab mehr Lebensqualität.
BG M.


Denker05 antwortet um 12-05-2019 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@geba ist mir klar das ich selber entscheiden muss. Ich habe nach wie vor Milchvieh.
@meki4 danke für die Antwort


geba antwortet um 12-05-2019 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Denker

Warum möchtest Du mit den Kühen aufhören?


Denker05 antwortet um 12-05-2019 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@geba hauptsächlich aufgrund der hohen Arbeitsbelastung.
Achja jetzt kommt wieder ,, hast doch Melkroboter,, usw. Auf das kann ich verzichten. Ich bin zu 80% alleine und habe kaum Zeit für die Familie. Klar wird es besser wenn die Kinder größer sind, aber derzeit einfach nur Stress pur . Es gibt auch keine Eltern mehr die mithelfen.


peter.z(cgu8) antwortet um 12-05-2019 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Auf einem Reinen Grünlandbetrieb wird es schwierig sein von einem anderem Betriebszweig ohne Milchvie zu leben ausser es wird auf Direktvermarktung gesetzen, vorausgesetzt diese Funktioniert.
2017 haben wir eine Umstellung auf Mastvieh gerechnet im bestehenden Anbindestall. Die Umstellung hätte eine senkung der Arbeitstunden zufloge aber auch Verringerung des Einkommens, ohne Nebenerwerb oder Direktvermarktung keine Verbesserung.
Eine senkung der Arbeitsbelastung und gleichzeitiges verbessern des Einkommens wird kaum machbar sein auf einem Grünlandbetrieb.


geba antwortet um 12-05-2019 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Denker

Wenn es Dir zuviel wird, die Arbeit, dann weg damit, und das sofort!

Melkroboter, etc. vergiss das - mein Nachbar hat gleich zwei davon- da werkt die ganze Familie auch noch Tag und Nacht

80% alleine? Macht Deine Partnerin noch etwas anderes? Oder sind die Kinder noch sehr klein?

Wie schon erwähnt hier: z. B. Kalbinnenmast (+ Zuerwerb)?

LG: geba


Denker05 antwortet um 12-05-2019 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@geba wir haben 3 kleine Kinder, meine Frau hilft wo sie kann. Trotzdem bin ich sehr viel alleine, Vorhallem bei der Außenarbeit.
Ich muss ehrlich sagen, ich möchte halt gerne vom hohem Leistungsniveau runter, da ich alles komplett alles zukaufen muss. Dementsprechend hohe Futterkosten!

@peter.c
Soweit ich mich erinnere, gibst du wenig bis keine KF. Darf ich nach deiner Leistung fragen bitte.
Danke!!


mostkeks antwortet um 12-05-2019 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Naja, ausgenommen Direktvermarktung hat die Milch doch die höchste Flächenproduktivität im Grünland.
Im Vollerwerb bleiben ohne Milch bedeutet bei uns in der Regel eine Ausweitung der Fläche und des Tierbestandes.
Ich habe mir parallel eine Direktvermarktung aufgebaut und zwei kleine Zuerwerbe. Alles ausbaufähig. Aber die Milchkühe laufen immer noch...
Im Melkroboter sehe ich keine Erleichterung solange ich im Vollerwerb bin. Er nimmt mir nur meine Lieblingsarbeit ab und frisst ganz kräftig am Erlös mit.
Die größten Zeitfresser und auch am meisten belastend sind kranke Tiere die man im Kleinbetrieb über Wochen wieder gesund pflegt. Arbeits und Betriebswirtschaftlich müsste man jedes Tier das nicht "funktioniert" sofort ausmerzen. Aber da hängt man bis 40 Kühe zu sehr dran.


Denker05 antwortet um 12-05-2019 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich habe die Frage bzgl. Kraftfutter schon einmal im Forum gestellt. Keine bzw. lächerliche Antworten. Ich weiss das jeder dem anderen alles gönnt, finde es halt extrem Schade, wenn man eine ehrliche Meinung haben will.


geba antwortet um 12-05-2019 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Denker

Aussenwirtschaft mit eventuell Maschinenring?

Wenn Du das ganze Kraftfutter zukaufen musst, ist das rentabel?

Leistung = nicht Gewinn!

Wie viele Kühe hast Du?


mostkeks antwortet um 12-05-2019 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Für mich bedeutet es schon eine große Erleichterung bewusst die Leistung um 1000kg abfallen zu lassen und trotzdem bei der Leistungskontrolle zu bleiben. Die Zwischenkalbezeit um 20 Tage länger werden zu lassen ohne schlaflose Nächte. Merkt man am Betriebsergebnis weniger als 2 Cent Milchpreis!
Die Aufgabe der Milchproduktion bedeutet für viele ein persönliches Versagen, obwohl das Milchliefern bei uns erst vor ca. 50 Jahren angefangen hat.
Gibt es eine Arbeit/Tätigkeit die dir besonders gefällt? kommt Direktvermarktung in Frage?


jakob.r1 antwortet um 12-05-2019 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grüß Dich Denker, wie die Vorschreiber schon angedeutet haben, wird es für einen Milchviehbetrieb schwierig werden eine Umstellung hinzubekommen bei der die Arbeitsbelastung weniger wird und das Einkommen besser wird, -- wenn Du Dich nur mit Änderungen in Landwirtschaftssparten befasst.
Die Preise für die meisten Produkte aus der Landwirtschaft dümpeln seit den letzten 30 Jahren mehr oder weniger vor sich hin bei ständig steigenden Betriebs und Lebenshaltungskosten. Da dies politisch so gewollt ist, ist jede Umstellung innerhalb landwirtschaftlicher Tätigkeiten eigentlich vertane Zeit. Nimm in Deine Gedankengänge einfach mal eine Umstellung mit auf, bei der Du mit dem Milchvieh aufhörst und künftig etwas machst was eine möglichst hohe Stundenentlohnung bringt. Da wir nicht wissen, ob Du einen ausserlandwirtschaftlichen Beruf hast, oder irgendwelche Neigungen für Tätigkeiten ausserhalb der Landwirtschaft, können wir hier nur allgemeine Gedanken anbringen. Wenn Du Nachbarn hast, die Deine Grundstücke pachten möchten, dann bringt die Aufgabe der Milchviehhaltung oder der Tierhaltung überhaupt erstmal eine sagenhafte Zeitersparnis und eine super Arbeitsstundenentlohnung für den Bereich Landwirtschaft, weil Du ja da eigentlich fast nichts mehr arbeitest. Der erste Schritt ist also getan, Du hast Dir massig Arbeitszeit freigeschaufelt die Du nun ertragreich nutzen kannst, weil der Pachterlös natürlich im ersten Anschein nicht mit dem Erlös aus der Milchviehhaltung mithalten kann. Allerdings verbleiben Dir die Pachterlöse nahezu als Reingewinn auf dem Konto und mit der Milchviehhaltung war entweder kein Gewinn zu verzeichnen oder aber niedriger als die Pachterlöse. Da Du aber die viele Freizeit ja in gewinnbringende Arbeitszeit umwandeln möchtest, solltest Du eine gewinnbringende Tätigkeit entweder als Arbeitnehmer ausserhalb des Hofes oder als Selbstständiger vielleicht sogar am Hof suchen. Das kann eine Arbeit in Deinem früheren Beruf sein, oder je nach Neigung eine Tätigkeit am Hof, hierzu könnten wir nur weiterraten wenn wir etwas mehr von Dir wissen. Wenn Du in einer touristisch atraktiven Gegend lebst, kann das der Einstieg in den Fremdenverkehr sein, wenn Du Kfz-Mechaniker bist dann kann das die eigene Werkstätte am Hof werden, wenn Du fit am PC bist kann das vom Handel treiben am PC bis zu Dienstleistungen mittels PC vom Hof aus sein.
Jedenfalls solltest Du Dich verabschieden von dem Gedanken, einen landwirtschaftlichen Betriebszweig einzustellen und einen anderen landwirtschaftlichen Betriebszweig zu eröffnen, ---- das wird nichts mehr wenn nicht eine Naturkatastrophe, kriegerische Ereignisse oder ein Atomunfall die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte wieder nach oben treiben. Falls verpachten nicht möglich ist, dann musst halt doch ein paar Arbeitsstunden Landwirtschaft noch einplanen indem Du die maximale Staatsknete abgreifst für Bio- Kulap- Vertragsnaturschutzprämien usw.... ---diese Arbeitsstunden sind gut entlohnt und den Rest Deiner Freizeitstunden kannst ja wie oben beschrieben ausserlandwirtschaftlich gut vermarkten.
Beste Grüße
Jakob



Denker05 antwortet um 12-05-2019 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@geba
Derzeit melke ich 43 Kühe.
Maschinenring ist leider nicht rentabel für mich, vorallem schwierig jemanden dann zu bekommen wenn ich es möchte bzw. wann der Zeitpunkt zum mähen passt


Denker05 antwortet um 12-05-2019 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ mostkeks
Ich hätte noch Forst oder die Maschinerie um Überbetrieblich auszufahren.
Ich denke halt Milch ist ein fixes Einkommen.


Denker05 antwortet um 12-05-2019 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@jakob.r1
Danke für deine Anregung.
Wir haben uns auch schon überlegt zu verpachten. Grünland wäre gefragt, super zu bewirtschaften.
Ich könnte im Forst oder auserlandwirtschaftlich arbeiten.
Auch meine Frau könnte nach der Karenz in ihren Beruf zurück und in der Zeit hätte ich die Kinder .... Aber das muss man sich auch ,,trauen,, wenn du weisst wie ich das meine! Es ist das ungewisse das wieder Unsicherheit macht


meki4 antwortet um 12-05-2019 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Ich denke halt Milch ist ein fixes Einkommen"
Das hab ich auch lange Zeit gedacht. Aber wenn es dann auf die Gesundheit geht, dann denkt man anders.


peter.z(cgu8) antwortet um 12-05-2019 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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6200 kg Milch Leistungsschnitt, zugefüttert wird in den ersten 100 Laktationstagen 400-500 Kg Ganzpflanzenmaiswürfel, Getreide keines. 2/3 Kalben im Frühjahr und ab April/Mai bis Oktober wird Vollweide Betrieben.
Ohne grosse Investitionen könnte ich die Milchproduktion nicht aufgeben, für Tourismus und Direktvermarktung ist unsere Betriebslage nicht interessant.


meki4 antwortet um 12-05-2019 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn Du mit der Milch aufhörst, dann wirst Du von der Umgebung gleich auf "Bauer 2. Klasse" runterreduziert.
Ich wäre froh, wenn ich es auch so wie Jakob gemacht hätte, aber auf den wird auch immer hingehauen, weil es viele nicht wahr haben wollen, das es ohne Milch auch geht.


Denker05 antwortet um 12-05-2019 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@meki4
Ich denke ich werde erstmal versuchen das Kraftfutter dramatisch zu reduzieren.
Danach schauen ob die Kühe mehr Krank, Unfruchtbar, oder sonstiges werden.
Ich sag es Mal ehrlich, dass was andere Lügen 4.500€ KF im Monat!! Ist einfach zuviel. Ich muss alles kaufen und bin mir sicher genug Kollegen geht es gleich!


peter.z(cgu8) antwortet um 12-05-2019 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Mostkeks eine Senkung der Milchleistung kann in Punkten wie Tiergesundheit und Zwischenkalbe Zeit viele Vorteile Bringen.
Durch unsere Speziallwettbewerbe in unserer Viehzuchtgenossenschafft sehe ich das immer deutlicher.
Betriebe mit Geringerer Milchleistung stehen in Punkten wie Fruchtbarkeit, Eutergesundheit, Nutzungsdauer vielfach besser da. Punkte die für die Wirtschftlichkeit bedeutend sind.


peter.z(cgu8) antwortet um 12-05-2019 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Denker05 bei einer Reduzierung des KF währe eine Anpassung der Rasse/ Genetik von Vorteil, in meinem Stall stehen bis auf eine Redholstein nur Braune Zweinutzungskühe.


Denker05 antwortet um 12-05-2019 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@peter.z
Und ich habe erst auf HF und RF umgestellt bzw. Laufen noch ein paar Flecken mit. Ich versuche es mit HF da ich den Eindruck habe, dass diese Rasse auch sehr ,,dankbar,, ist. Mir ist aufgefallen das HF viel, viel weniger selektiert und Fleckvieh da viel heikler ist.


jakob.r1 antwortet um 12-05-2019 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grüß Dich Denker, -- ja die Psyche vermischt mit dem Tratsch der Nachbarn und Berufskollegen sind nicht zu unterschätzen. Sei aber froh, das Du Dich nicht so weit in ein Hamsterrad hast treiben lassen das die Bank nur noch so lange mitmacht solange Du "Umsatz" mit dem Milchvieh nachweisen kannst. Ich habe es mir nach der Lehrlingszeit auf dem elterlichen Milchviehbetrieb schnell angewöhnt, das jede Arbeitsstunde einen gewissen Mindestertrag an Gewinn abschmeissen muss. Es war ein harter Kampf, das ich von den Eltern aus für andere zum Holzarbeiten gehen durfte um im Winter über, mein eigenes Geld zu verdienen. Mittlerweile bin ich 60 und kann rückblickend sagen, das fast keine betriebswirtschaftlichen Änderungen in die Hose gehen, wenn das Hauptziel einer Änderung die Arbeitsstundenentlohnung erste Priorität hat. Auch ich habe dann nach der Betriebsübernahme 1988 in den Milchviehbetrieb investiert und war da wegen der Inanspruchnahme von Fördergeldern erstmal 10 Jahre an die Milchviehhaltung gebunden, obwohl 1989 die DDR dazukam und die Erzeugerpreise besonders bei Fleisch ins Bodenlose gefallen ist. Da habe ich wegen der lächerlichen Arbeitsstundenentlohnung schnell nach den 10 Bindejahren das Milchkontigent verkauft und mit diesem Geld in den Fremdenverkehr investiert, was bei uns in der Gegend wegen Nähe zu See und Skigebiet passend war. Da bei uns Berggebiet mit viel Hanglagen vorherrschend ist, kam Verpachten nicht in Frage. Ich habe auf 5 Mutterkühe reduziert und schnell sämtlich mögliche Kulapverträge abgeschlossen, die Staatsknete selbst behalten und die Wiesen den Nachbarn zum Abernten geschenkt mit der Maßgabe das Winterfutter für meine Kühe bereitzustellen. Selbst bin ich dann knapp 5 Jahre als Flughelfer mit einer Hubschraubertruppe durch die Berggebiete von Deutschland und Österreich getingelt. Dann war hier zu wenig zu verdienen wenn man die gefährliche Arbeit richtig bewertet, und ich bin nochmal ein Jahr als selbsttändiger Holzfäller in der Umgebung tätig gewesen. Durch den vermehrten Einsatz der Harvester sind dann die Preise für die Holzarbeit so gefallen, das ich mit der Motorsäge nicht mithalten konnte und auch nicht mehr wollte. Die Kredite für den Stallumbau damals und für die Investitionen in den Fremdenverkehr waren soweit fertig das ich seit 2001 wieder "nur" noch am eigenen Hof arbeite und von 5 Mutterkühe auf 15 aufgestockt habe, weil uns in Bayern zum Abgreifen der Staatsknete mindestens 0,3 Großvieheinheiten pro Hektar vorgeschrieben werden.
Auch ich hatte dieses "trauen" erst lernen müssen, von dem Du schreibst, aber es zahlt sich aus, wenn Du dadurch viel Zeit freischaufeln kannst die Du z.B. mit der Familie verbringen kannst usw..... -- aber Voraussetzung ist das Durchziehen einer knallharten Mindestarbeitsstundenvergütung als Hauptrelevanzpunkt Deiner Entscheidungen bei betrieblichen Umgestaltungen. Wenn Du eh im Forst oder ausserlandwirtschaftlich schon was im Gedankengang hegst, dann möglichst schnell ran an den Speck.....
Ich vermute, das die Zeiten bald vorbei sein werden, in denen für Hochleistungsmilchkühe Spitzenpreise auf dem Markt geboten werden, weil sich immer mehr in den Köpfen auch der stolzesten Milchviehhalter der Gedanke einschleicht, das Hochleistungskühe hauptsächlich viel Arbeit, Krankheitskosten, Kraftfutterkosten usw. produzieren, was zwar viel Umsatz bringt aber davon kann man halt nicht leben..... Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, --aber das Milchkontigent welches ja mal bis
zu 2 Euro/kg wert war hast Du schon wertlos auslaufen lassen, pass jetzt auf das Dir das mit dem Wert Deiner Spitzenmilchleistungskühe nicht auch noch passiert.
Beste Grüße
Jakob



Vollmilch antwortet um 13-05-2019 07:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Morgen!

Wenn es sich gut verpachten lässt, schaut da mit wesentlich geringerem Arbeitseinsatz auch was raus. (Ist "Verpachten" ein landwirtschaftlicher Betriebszweig?)
Bei Direktvermarktung ist der Arbeitseinsatz nicht zu unterschätzen.

Wenn man allgemein mit der Produktionsintensität etwas runterfährt, reduziert das den Gewinn nur unmerklich, nimmt aber viel Druck weg.
Gerade in deiner derzeitigen Familiensituation, kann und sollte man auch mal ein bisschen zurückstecken.
Viel Milch melken kannst später immer noch!

4500€ sind schon eine Menge!

LG Vollmilch


farmerJT antwortet um 13-05-2019 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Denker
Ich habs dir schon mal geraten und werds wieder tun. Geh zum Arbeitskreis Milch. Da werden Erfahrungen ehrlich ausgetauscht. Oder lasse einen Firmenunabängigen Fütterungsberater mal zu dir kommen.
Dein KF Einsatz schon sehr hoch. Die AK Betriebe setzten im Schnitt an die 24dag KFkg Milch ein, bzw so 6-8ct/kg Milch ein.
Würde aber nicht gleich vom einen extrem ins andere gehen. Versuche die Tiere mit Engeriedefizit weiterhin möglichst ausreichend zu versorgen. Ab dem Zeitpunkt wo die Tiere trächtig sind, kannst einsparen. Bei den Altmelkenden durchaus auch sehr stark.


mittermuehl antwortet um 13-05-2019 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
@Denker .... Ich bin vor 20 Jahren in einen Betrieb quer eingestiegen. Zuvor12 Milchkühe ... alles abgewirtschaftet. Ich habe mit damals vieles überlegt und durchgerechnet. Milch an Molkerei - Milch/Käse in Direktvermarktung, Mastochsen, Freilandschweine, Bisons, Mobiler Hühnerstall, Strause, alles in einen kleinen 10 ha Golfplatz umbauen (weil ich das in einem Stück habe), Spielplatz für Paintball.... Es wurde am Anfang Herdenbuchzucht für Brillenschafe im Nebenerwerb + eine anderer Job (4-5 Monate im Jahr). Jezt bin ich im Vollerwerb, verdiene meine Geld mit Einstellpferden, haben noch eine paar gestrandete Schafe und Ziegen (eingestellt) und produziere etwas Saft, Gemüse, Eier (Hafer) für einen sehr bescheidenen Ab-Hof-Verkauf. Meine Frau betreibt vom Hof aus eine Firma die sich mit Wolle beschäftigt. Das Geld ist immer sehr knapp. Aber die Pferdeeinsteller haben eine gewisse Selbstversorgerpflicht. Ich darf krank werden und sogar mal Urlaub machen. 15 Jahre lang haben mich die echten Bauern belächelt. Jetzt macht die Kammer hier Besuche um sich den Hof als Lebenskonzept anzusehen. Meine Tochter will aber nicht weiter machen... muß sie auch nicht.

Wie man mit Milch besser durchkommt weiß @Vollmilch. Der ist faul, er kann rechnen und verbringt Zeit mit der Familie.

Ich kann nur sagen das es auch eine Landwirtschaft ohne die klassischen Schienen geben kann. Aber dafür gibt es keine Konzept. Da muß man Schritt für Schritt drauf kommen und sich auch mal etwas verlaufen.


Ziegenbua antwortet um 13-05-2019 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Eine kleine Rechnereui zwischendruch:
24dag bei 25kg Milch sind auch 6kg am Tag bzw. 180 im Monat. Da bist bis 43 Kühen bei ca. 2.500 bis 3000 Euro.
Ersparnis von 1.500 Euro macht bei 35ct/kg Milch 4285 Liter die du nicht melken musst bzw. 3,3kg/Kuh/Tag. Das sind bei der angesprochenen 25kg/7.500kg-Kuh über 13%.


Vollmilch antwortet um 13-05-2019 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
@ziegenbua: aber nur, wenn das Kraftfutter über 30 ct/kg kostet!

LG Vollmilch


Ziegenbua antwortet um 13-05-2019 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Bei 3,50 Euro je Tier und Tag (4500/43/30) bin ich mal davon ausgegangen, wären ja zumindest 11kg.
Bei über 11kg wäre das wohl der erste Ansatz, noch lange vor dem Weg hier her ins Forum.


peter.z(cgu8) antwortet um 13-05-2019 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
@denker05 auch ich habe beim Fressverhalten der Redholstein deutliche Unterschiede bemerkt gegenüber den Braunen. Das wichtigste für mich ist eine Optimale Energieversorgung anfang Laktation damit die Kuh gesund bleibt, diese Enegie ist durchaus billiger als Eiweisshaltiges Futter.


geba antwortet um 13-05-2019 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
@Denker

Kraftfutter hin oder her spielt hier nicht die Rolle.

Fakt ist, Du musst mit der Arbeit in Zukunft klar kommen.

Stimmt, ohne Kühe bist Bauer 2. Klasse, ging mir vor gut 15 Jahren genauso, habe es aber nicht bereut.

Rede mit Deiner Frau wie es weitergehen soll.

Kammerberatung wäre da auch noch zu empfehlen

Oder schaut Euch andere Betriebe an, wie es die machen.

LG!




Denker05 antwortet um 13-05-2019 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Danke für eure Antworten.
Ich habe mit meiner Frau schon gesprochen und sie meinte, dass das Hauptproblem dieser ich nenn es Mal ,,Stress,, ist. Stress in dem Sinne das ich ständig unter Strom stehe. Melken die Kühe wohl ordentlich, bleibt die Leistung konstant. Fressen sie hoffentlich das Futter, ist der Pansen ordentlich gefüllt. Ich kann oft nicht weg, weil es könnte sein das zum Füttern ist. Irgendwie stehe ich ständig unter Strom..... Ich bin mir sicher der ein oder andere kennt das . Sie meinte halt auch runter mit der Leistung, sprich KF, dann wird's vlt besser. Man muss nicht melken nur damit man an erster Stelle steht oder Mal geehrt wird oder so. Nicht um diesen Preis!!!! So ihre Worte. Und ja sie hat Recht. In meinem Kopf muss es Klick machen.


Vollmilch antwortet um 13-05-2019 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Ich kenne das. Aber grade wenn man kleine Kinder hat, sollte man ( versuchen zu) erkennen, was die wirklich wichtigen Dinge sind.
Man muss nicht jedem Liter Milch nachrennen, kann eine Brunst versäumen, muss nicht überall ganz vorne oder oben stehen!

Alles Gute!

LG Vollmilch


hannes0at antwortet um 14-05-2019 06:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Gewinn maximieren durch Aufwand minimieren"


mountainbiker antwortet um 14-05-2019 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Denker05 So wie du das beschrieben hast, bist du am besten Weg zum Burnout deine Kinder werden dir noch lange nicht helfen können, bis die einmal so halbwegs rausgewurschtl sind, bist du ein Seelisches Wrack und womöglich deine Ehe auch am Ende. Glaub mir ich weiß von was ich rede, ich will natürlich nicht den Teufel an die Wand malen.
Mein Tipp weg mit den Kühen such dir einen Extensiven Produktions Zweig oder Verpachte und such dir eine Arbeit deine Familie wird es dir Danken.
Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute für die Zukunft, du wirst den richtigen Weg schon finden.

LG Mountainbiker

PS Vielleicht kannst du uns Bescheid geben wenn du dich entschieden hast.



peter.z(cgu8) antwortet um 14-05-2019 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Ob eine Umstellung auf einen Extensiven Betriebszweig sinvoll ist wenn die Arbeitsbelastung trotz Melkroboter zu Hoch ist bezweifel ich. Füttern musst du ob Intensiv oder Extensiv und wenn die Überwachung des Melkroboter entfällt musst du die Tiere ohne Hilfsmittel überwachen, Mutterkühe beanspruchen nicht viel weniger Zeit.
Beim Verpachten der Flächen und auswärts Arbeiten soll vorteile Bringen? Wenn ich an meine Kindheit denke, muss ich sagen sah ich meine Eltern deutlich mehr als die Schuhlkameraden ihre. Auch wenn man viel auf dem Betrieb mithelfen musste.
@denker05 wäre ein Angestellter keine Option?
Betriebswirtschaftlich wäre ein Melkstand und ein Angestellter der für die Tiere verantwortlich ist nicht schlechter als der Roboter, jedoch ist das warscheinlich keine Option da der Roboter ja schon auf dem Betrieb ist.


pillma antwortet um 14-05-2019 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Denker05!

Ich glaube das du dir den Stress selbst machst, da du dir immer über irgendetwas sorgen machst.
Manchmal muss dir eben mal was wurscht sein. In erster Linie musst du dein denken ändern und alles etwas lockerer sehen.
Ich kenne deine Betriebsdaten nicht, ich würde dir folgendes raten:
- Kuhzahl reduzieren auf 30 - 35 Stk.
- Wenn du Nachzucht hast diese ganz weg oder nur auf ein paar Stück reduzieren.
- Wenn du dadurch Futterüberschuss hast gepachtete Flächen aufgeben und/oder eigene Flächen verpachten.
- Falls finanziell möglich einen Fütterungsroboter anschaffen oder zumindest einen automatischen Futteranschieber
- Leistung reduzieren
- Kraftfutter auf ein sinnvolles Maß reduzieren
- Eventuell Rasse überdenken
- Im Sommer einen Praktikanten einstellen

Die Landwirtschaft aufgeben und arbeiten gehen hört sich zwar schön an, aber geschenkt wird dir da auch nichts.
Ich gehe selber arbeiten und der Termindruck wird da auch immer schlimmer, da bin ich lieber zu Hause am Betrieb und teil mir die Arbeit selbst ein.

Gruß Markus


HartlAndreas antwortet um 14-05-2019 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo eine frage was macht man alles in seiner freizeit bei 40 kühe ? Andere haben 80 oder 90 u sind auch nur zu zweit u haben 2 kleine kinder u haben noch dazu freizeit oder zeit für hobbys u zeit zum urlaub fahren usw..........
Es ist nur eine frage des richtigen management u der richtigen einteilung u besser gesagt der richtigen einstellung dazu. Ich geb jeden den tipp besuchts ein seminar oder vortrag zum thema Zeitmanagement.
Gruss andreas


xaver75 antwortet um 14-05-2019 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Am wichtigsten ist nach wie vor DER Arbeitsgreis!

mfg


kraftwerk81 antwortet um 14-05-2019 15:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ewig gestrige Denkweise... es heißt DAS Arbeitsgreis


doblero6 antwortet um 14-05-2019 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Jakop 1 Das mit dem Pachtgeld zu 100% auf dem Konto und der Einstieg zB. Autowerkstatt auf einem
landwirtschaftlichen Betrieb ,hört sich gut an , aber die Finanz ist leider ein Spielverderber.
Das lösen bzw. widmen von Lw.Gebäuden zum Gewerbe eine teure Sache.
Pachteinnahmen + Familien - Einkommen - brutto - ergibt schnell einen Steuersatz ,zumindest in Austria, der sich schnell im 40% Bereich bewegt. Da kommt dann Freude auf!
lG Doblero


mostkeks antwortet um 14-05-2019 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es muas oan a amol wos wurscht sei kina…
https://www.youtube.com/watch?v=cEN_n46Tfe8
Am leichtesten geht das rationalisieren bei anderen Betrieben! Probiers mal die gesamten Kälber einem anderen Betrieb zu geben am Besten mit einer Woche. Nachzucht Kühe in Milch zukaufen. Einen Stier zur Herde eventuell gleich Fleischrasse. Kraftfutter bei trächtigen Tieren stark reduzieren.
Wenn wirklich um so viel weniger bleibt, kannst ja wieder nachschrauben wenn die Kinder größer sind und/oder es dir wieder besser geht.
Einige müssen bei der Leistungskontrolle aussteigen um eine Leistungsreduktion ertragen zu können.
Und die Arbeiten die anfallen weil man hint aus kommt gering halten.
Bei mir war das z.B die Klauenpflege 1 Kuh lahmt, 3 Tage zuschauen (Stress pur für mich und die Kuh!) Stand holen, 2 Kühe ausschneiden, Stand waschen, zurückbringen ->1/2Tag! 3 Tage später nächste Kuh..... Und das ganze 20mal im Jahr
jetzt 2x/Jahr ganze Herde geschnitten durch Klauenpfleger dauert je 1Tag Lahmheiten dazwischen max. 3/Jahr Klauenpfleger wird mit mehr Milch und weniger Remontierung mehr als bezahlt, Klauenpflege planbar, mehr Freude im Stall 1Woche für Urlaub gespart!



jakob.r1 antwortet um 14-05-2019 17:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Grüß Dich doblero6, das Beispiel mit der Autowerkstätte war nur ein Gedankengang, da wusste ich noch nicht das der Beitragseröffner für Forstarbeiten gerüstet ist.
Sonst hätte ich gleich die Forstarbeit als Einkommensquelle benannt. Du hast recht, ich kenne die steuerlichen Gegebenheiten in Österreich nicht, weil ich in Bayern bin,
aber wegen dem Finanzamt eine lukrative Arbeit nicht machen verstehe ich nicht ganz. Ich habe in jungen Jahren tagsüber als Holzakkordant gearbeitet und am Abend
eine fondgebundene Lebensversicherung verkauft. Unser Ausbilder prägte uns ein, das wir uns freuen sollen, wenn wir zum Ersten Mal eine Million DM Einkommenssteuer bezahlen dürfen, -- dann hätten wir ausgesorgt. Seither suche ich mir lieber einen fähigen Steuerberater, so das ich zumindest weis, das alle Steuersparmöglichkeiten ausgeschöpft sind....
Klar gibt es auch bei uns Steuersätze im 40% Bereich, -- aber lieber zahle ich Steuern weil ich saugut verdient habe als das ich schufte Tag und Nacht und mein "Verdienst"
ist vielleicht nicht mal im positiven Bereich und ich bin nahe am Kollaps weil ich nicht den Mut aufbringe etwas zu ändern.
Beste Grüße
Jakob


geba antwortet um 14-05-2019 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Hallo Andreas!

Zeitmanagement bei 80, 90 Kühen ergibt sich sowieso Automatisch - besser gesagt es heißt Hamsterrad

Zu Zweit, wie Du hier beschrieben, entweder vergibst die ganze Aussenarbeit dem Maschinenring,oder Du hast "billige Arbeiter"?!

Ich kenne genügend Familien, mit 70- 100 Kühen, aber glaube mir, Freizeit hat da (fast) keiner!

So richtig Glücklich, soweit wie ich diese Betriebe dieser Größe kenne ist KEINE einzige Familie geworden, mit und ohne Melkroboter!

LG!




meki4 antwortet um 14-05-2019 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Ich kenn einen Betrieb, der hat den Kuhstall 3 km weg gebaut beim anderen Haus - fährt hin zur Stallarbeit - und dann wieder heim. Seit gut 30 Jahren - und lebt auch gut.


Denker05 antwortet um 14-05-2019 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@HartlAndreas
Ich denke nicht das Du einschätzen kannst ob jemand mit 80 Kühen viel Freizeit hat.
Denn 1. Nach aussen ist immer alles super und toll na klar, keiner gibt Schwäche gerne zu....
2. Möchte ich dann sie ZKZ, ZZ usw. usw. sehen bei ach soviel Freizeit. Und wie soll sich das im Sommer ausgehen?? Alles vergeben. Naja jeder wie er will. Schön reden kann man sich alles. Mit der Zeit glaubst das dann selber.


Obersteyrer antwortet um 14-05-2019 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
@Jakob Hallo Hätte da eine Frage hast du jemanden der deinen Hof Übernimmt? Lg Obersteirer


jakob.r1 antwortet um 14-05-2019 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grüß Dich Obersteyrer, meine Kinder sind auch so erzogen, das sich geleistete Arbeitsstunden rentieren müssen. Deshalb durfte jeder das lernen was seinen Neigungen entspricht. Die älteste Tochter macht gerade Ihren Meister als Kirchenmalerin, der älteste Sohn ist vom Ausbildungsbetrieb als Kfz- und Landmaschinenmechaniker übernommen worden, der zweite Sohn ist Fliesenlegermeister mit Einmannfirma und die jüngste Tochter macht eine Ausbildung als Bildhauerin.
Den Hof übernimmt der zweite Sohn mit seiner Familie.
Beste Grüße
Jakob


Vollmilch antwortet um 14-05-2019 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Hallo Denker05!

Vielleicht solltest du (und viele andere auch) davon Abstand nehmen, jeder einzelnen Leistungskennzahl hinterher zu laufen. Laktationsleistung, ZKZ, ZZ, Lebenssleistung, g Kraftfutter / kg Milch, Ketoseklasse, €€€,... Kein Wunder, dass man da nimmer schlafen kann!

LG Vollmilch


Denker05 antwortet um 14-05-2019 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
@Vollmilch
Da gebe ich dir Recht. Ich muss selber umdenken und es muss Klick machen. Das was am Papier steht ist nicht relevant.


Century antwortet um 14-05-2019 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Die ganzen Infos sind nur zur Gesunderhaltung der Herde interessant, man kann damit aber auch Leistungsoptimierung betreiben, was eben sehr viel Aufwand ist^^


peter.z(cgu8) antwortet um 14-05-2019 23:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ZZ, Ketosseklasse und Gehalt sind die einzigen Wichtigen Kennzahlen die ich wirklich beachte vorallem für die Weiterzucht.


Vollmilch antwortet um 15-05-2019 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Guten Morgen!

Im Stall sind es wichtige Kennzahlen, ja. Im "Leben" sind sie nahezu irrelevant!

Ich würde jedem raten, die Bereiche Beruf und Familie (so gut es geht) zu trennen und herauszufinden, was einem wichtiger ist!
- die Kuh im Stall oder
- Frau und Kind(er).

LG Vollmilch


HartlAndreas antwortet um 15-05-2019 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Hallo denker 05.
Glaub mir ich kann das sehr wohl einschätzen mit freizeit usw.
Ist alles einstellung u einteilungs sache..... kenne genügend betriebe mit 80 kühe mit herdenleistung 10 000 die icht im hamsterrad sind u ihren betrieb auf schuss ...
Frage zurück du hast 43 kühe mit robi.wie lange hast schon den robi?
Gruss andreas


xaver75 antwortet um 15-05-2019 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Kann man mit Roboter den Betrieb für ein paar Std. zB Thermenbesuch, den Betrieb KOMPLETT alleine lassen?
Mit Melkstand geht das eigentlich schon.

mfg


Century antwortet um 15-05-2019 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Mit 40 Kühen sollte ein AMS nicht ausgelastet sein, man kann demnach den Robi auch mal auf Störung stehen lassen, sofern er nicht gerade abbrennt oder der Auslass steckt :)


meki4 antwortet um 15-05-2019 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Bei uns haben etliche Beriebe die gleiche Robi marke. Die helfen sich gegenseitig aus - und können sogar eine oder zwei Wochen mit den Kindern in Urlaub fahren.
Die mit exotischer Marke können anscheinend nicht mal einen halben Tag ungestört was unternehmen.

Wahrscheinlich wäre es für dich ein Weltuntergang, wenn Du nicht bei der LKV Bezirksversammlung das Diplom im Bilderrahmen als bester bekommen würdest.
Ich war da immer auf der letzten Seite - aber bei der Nutzungsdauer war ich ziemlich vorne.


peter.z(cgu8) antwortet um 15-05-2019 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
@meki4 also in unserem Vereinsinternen Wettbewerb muss ich mich gegenüber den Hochleistungszüchter nicht Verstecken. Dadurch das ich in Jeder Kategorie unter den Ersten 5 Plätzen wahr, ergab dies ich den 2 Platz in der Gesamtwertung, direkt noch einem Spitzenzüchter der 4'000 kg höher im Leistungsschnitt ist. Alleine mit Leistung bist nicht wirtschaftlich.

Ein passender spruch ist " bevor du dich vergrösserts, solltst du dich zu erst Verbessern, denn größer ist nicht immer besser"

Stand letzte Woche in einer Landwirtschaftlich Fachzeitschrift, dieser Aussage stammt von einem Anonymen Landwirt der in Ähnlicher Situation ist wie denker05.



Vollmilch antwortet um 15-05-2019 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Na ihr seid's mir Freunde!

Da ist einer grad mal überfordert mit der Situation und ihr kommt mit Ratschlägen welche Kennzahlen er noch verbessern kann / soll / muss! Das nimmt sicher Druck von seinen Schultern! :-(

LG Vollmilch


peter.z(cgu8) antwortet um 15-05-2019 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Niemand hat geschrieben was er an Kennzahl verbessern muss. Meine Aussage ist das er auch mit Leistungsschwächeren und weniger Anspruchsvollen Tieren erfolgreich sein kann. Anfällige Tiere beanspruchen einiges an zusätzlichen Arbeitsstunden.


ewald.w(88y8) antwortet um 15-05-2019 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
jetz muss ich aber wirklich mal schimpfen mit einigen !!!

wie der betrieb ausgerichtet, umstrukturiert, organisiert wird ist AUSSCHLIESSLICH sache der famuilie und deren interessen.

was nachbarn und andere leute davon halten, die es ohnedies in den seltensten fällen gut mit einem meinen ist total irrelevant.





meki4 antwortet um 15-05-2019 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich hab ziemlich am Anfang genau auf seine Fragestellung geantwortet - was ich jetzt mache.
Leider hat es sich so entwickelt, wie er in der Anfrage geschrieben hat - das 90 % irgendeinen anderen Schas schreiben.
BG M.


Mothe0303 antwortet um 15-05-2019 16:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Denker05

Habe mir die gleich eFrage einmal gestelt und hab dann angefangen über Mutterkuh Mastvieh Schafzucht Kalbinnen aufzucht unsw. nachzudenken.
Zurzeit melchen wir 25 FV Kühe mit Nachzucht 55 Stk.
Bin aber zum entschluss gekommen das nirgends in der Landwirtschaft soviel Einnahmen hast als in der Milch und wenn ich dann noch die Kosten im Griff habe dann bleiben mir im Betriebszweig Milchwirtschaft (Vollkostenrechnung) pro Kuh und Jahr 1150 € Gewinn. Das mal 25 Milchkühen da kann ich alleine schon leben.
Zu unseren Betrieb kommt aber noch Forstwirtschaft, etwas Tourismus und bisschen überbetrieblichen Maschinen einsatz dazu sonst würde es als Familienbetrieb mit 3 AK am Betrieb auch nicht Funktionieren.

Vl weis jamand anderes auch noch was ihm pro kuh und jahr gewinn bleibt??

Vl noch ein denk anstoß: Wenn es dir irgendwie gelingt MIT der Landwirtschaft Geld zuverdienen, anstatt IN der Landwirtschaft Geldverdienen, MACH ES !!!!!!!!!


mittermuehl antwortet um 15-05-2019 16:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
@Mothe0303 1150 € Gewinn pro Kuh und Jahr. Beachtlich. Bewirtschaftes du den Kuhstall ganz alleine? Oder sind da noch mehr Personen im Hintergrund die in den Stall gehen..


Ich glaube das @Denker nicht zwingend mehr Geld sondern mehr Lebensqualität und Zeit für die Familie braucht. Ich habe den Eindruck das ihm als Einzelkämpfer die Kraft zerissen wird und er deshalb den Betrieb etwas umstellen will.


Vollmilch antwortet um 15-05-2019 17:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Hallo Mothe0303!

Mit welchem Lohnansatz hast du deine Vollkosten berechnet?

LG Vollmilch


xaver75 antwortet um 15-05-2019 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Vollmilch
Lohnansatz, SVB, ….
kommen da noch weg ,-)

mfg


mostkeks antwortet um 15-05-2019 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also seit ich in der Milchviehhaltung tätig bin habe ich noch nie Gewinn erwirtschaftet. Meist reicht es gerade mal um 50-70% vom Lohnansatz zu decken.
Eine Vollkostenrechnung habe ich noch nie angestellt, weil´s für mich keinen Sinn macht. Den Milchpreis kann ich als Molkereilieferant ohnehin nicht mitbestimmen. Deshalb ja DB Rechnung (Teilkostenrechnung), weil das Ergebnis nicht so deprimierend ist.
Lohnansatz wird normalerweise Landwirtschaftlicher Kollektiv genommen. Wer darüber hinaus noch Unternehmergewinn erwirtschaftet hat wirklich viel richtig gemacht!


HartlAndreas antwortet um 15-05-2019 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich denke mothe liefert zum sterzinger milchhof da könnte der gewinn bei allen bio zuschlägen vl möglich sein......
Das man beim melken noch gewinne verdienen kann das braucht man nicht verleugnen.
Gruss andreas


geba antwortet um 15-05-2019 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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€1150,- Gewinn? WOW, mich hauts vom Hocker!

Leute, schnell Stall bauen, da Räumt man noch voll ab.......

Hoffentlich auch Lohnkosten, Afa, Pacht,... alles mitgerechnet???

Betriebswirtschaft: 5! ....setzen!





Richard0808 antwortet um 15-05-2019 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da Mothe0303 von Vollkostenrechnung und Gewinn schreibt müssten schon alle Einnahmen und Ausgaben enthalten sein mit dem Fragezeichen wie hoch der eigenen Stundenlohn angesetzt wurde.


Denker05 antwortet um 15-05-2019 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Meine Frage war nicht wann und wie ,,mehr,, übrig bleibt.
@Hartl Andreas Wir haben selbst noch 70 Kühe gemolken bevor die Kinder kamen. Ich weiss wovon ich rede!!! Aber e toll wenn man sich viel einreden kann und es dann glaubt auch noch.
Mein Hauptproblem und ich habe es nun selbst erkannt ist dieser permanente Leistungsdruck. Für was???? Ich werde das KF reduzieren und danach sehen wir es läuft. Mal sehen wieweit sich die Futtermittel Kosten reduzieren lassen. Das ist mein derzeitiges Hauptproblem.
Ansonsten hoffe ich, dass die Kühe dadurch fit bleiben. Sollte dieser Plan nicht ausreichend funktionieren, muss ich mir was anderes überlegen.


Mothe0303 antwortet um 15-05-2019 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaft Umstrukturierung
Hallo
Zur aufklärung im stall sollte bei meiner betriebsgröße 1 ak genug sein aber mein vater und ich machen gemeinsam die stallarbeit !

Bin sehr erstaunt das hier gerade eine Diskussion über Lohnansatz angefangen hat ! Haben wir welchen ??

Muss mich entschuldigen für die unvollständigen angaben in der vollkostenrechnung hatte ich alle kosten und erträge wie auch afa maschinen und gebäude für milchwirtschaft , svb, öffentliche gelder , pacht ....... dabei
Aber keine Lohnkosten : habe mal versucht alles mit zuschreiben aber ist mir nicht geglückt und beim schätzen bin ich schlecht drauf !
Eigentlich müsste bzw. Sollte mann die lohnkosten abziehen stimmt aber ich bin der meinung da ich mich ja selbst einteile und wir ja immer am hof sind kann mann dass schwer diverenzieren und deshalb komme ich auf die oben genannten €/kuh und jahr !

Jetzt werden vl einige denken ich soll dann nicht so wichtig schreiben von vollkostenrechnug und gewinn wenn ich nicht alles einrechne aber nur so kann mann fachlich diskutieren und vergleichen indem mann kennzahlen aus den betriebszweigen rechnet und die lohnkosten sollte mann wecklassen sonst machts keinen spaß wenn immer alles im minus ist !

Möchte auch gern mal wissen was sich so ein zb.: selbständiger handwerker an lohnkosten einrechnet oder einer der 3-4 leute beschäftigt !!
Ob die ihre arbeitsstunden mit schreiben und rechnen ??


Für mich ist es wichtig im arbeitskreismilch eine teilkostenrechnung zu machen aber auch am jahresende die „vollkostenrechnug“ um die jahre zu vergleichen !!

Mfg mothe0303


Richard0808 antwortet um 15-05-2019 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo mothe0303, wie sieht deine Teilkostenrechnung aus je Kuh wenn man fragen darf?


Vollmilch antwortet um 15-05-2019 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Alles klar!

Dann bin ich auch wieder zufrieden und kann beruhigt einschlafen. ;-)

LG Vollmilch


HartlAndreas antwortet um 16-05-2019 08:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo denker.
Nach 10 jahren arbeitskreis u jetzt seit 8 jahren buchführung kenn ich mich mit meinen zahlen aus denk ich mir u brauch mir nichts einreden oder träumen......
Ich möcht dir nicht zu nahe treten aber wenn du schon mal 70 u jetzt 43 melkst dan hast vl dein problem immer noch nicht erkannt u ich wünsch dir das bald eine lösung gibt die dich happy macht.
All den träumern einen schönen tag


Denker05 antwortet um 16-05-2019 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@HartlAndreas
Ich bin selbst beim AK Milch und demzufolge nicht mehr ganz so grün hinter den Ohren. Aber wie du wissen wirst sind die Auswertungen so gut, so genau sie der Landwirt hinter dem PC eingibt. Und bekanntlich ist Papier geduldig. Aber freu dich doch. Bei dir läuft's e zu 100% Concratulations!!


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