Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus

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Aequitas 26-01-2007 12:23 - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Liebe Forumkollegen!

Da ich bei dem Sturm auch einen 3/4 Tag keinen Strom hatte möchte ich mir ein Notstromagregat für Haus und Hof kaufen.

Wen bei mir der Strom weg ist merkt man erst wie wichtig er ist.

Kein Wasser für Haus und Tiere da ich einen Brunnen habe und eine Pumpe benötige und man kan die Kühe nicht melken da die Melkanlage auch nicht mit Luft und Liebe funktioniert.

Meistens ist der Strom nur kurz weg aber wen der Strom mal 1-2 Tage weg ist dan kan man den Kühen auch nicht sagen ihr werdet erst später gemolken ;-)

Welche Notstromversorgungen gibt es?

Ich spekuliere an ein Gerät das ich auf den Traktor anbaue und mit Zapfwelle betreibe.

Was ist zu beachten am Zählerkasten.

Kennt jemand Firmen wo man Notstromagregatte kaufen kan.

lg


Fadinger antwortet um 26-01-2007 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo!

Im "Zählerkasten" ist ein Umschalter (Netzbetrieb/Notstrombetrieb) und ein Stecker notwendig, um den Strom vom Aggregat "einspeisen" zu können.
Von einen Zapfwellengenerator würde ich eher abraten, da diese nur spannungsgeregelt, nicht aber drehzahlgeregelt sind, daher ist bei wechselnden Belastungen die Frequenz (Drehzahl) durch mehr oder weniger Gas zu korrigieren.
Komplettaggregate sind da besser, die haben auch eine Drehzahlregelung und können ohne Überwachung (etwa bei Nacht) betrieben werden. Zudem ist die Leistung von Generator und Motor besser aufeinander abgestimmt.
Neuerdings werden auch Geräte mit integrierter Netzüberwachung angeboten, diese gehen bei einen Stromausfall automatisch in Betrieb.

Gruß F


bull1 antwortet um 26-01-2007 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo

wir haben ein größeres Haus und so benötigen wenn wir viele Gäste haben viel Strom, für den Privatbereich (4 Pers.) reicht ein 11kW Aggregat aus, sind Mit Motor und Generator bestückt, haben uns vor ein paar Jahren eine 70kW Monster gekauft, drauf ist ein Iveco 4 Zyl. verbaut, hab zwar mit Zapfwellen keine Erfahrung, jedoch musst du dann den Traktor in der Garage durchlaufen lassen und die ist danach schwarz, das Aggregat stellst du in einen kleinen Schopf oder Unterstand nebenan (Maße des Aggregats sind 1.5m breit, 1.5m hoch und 2m lang), mussten dieses kaufen, da manche intelligenz Bolzen von unseren Gästen(die meisten unsere lieben Nachbarn aus Germanien), trotz höfflichster Bitte die Herdplatten nicht einzuschalten, es jedoch machten und so wurde es wieder dunkel, da ein 11kW Aggregat keine 12 Herdstellen auf volle Power schafft.
Bei uns hat es letztes Jahr bei der Gemeinde eine Aktion für Stromaggregat gegeben, Grund war das Hochwasser (waren auch 4 Tage ohne Strom) wurde auch Zeit , sitzen nämlich fast jeden Winter 1-2 Tage ohne Strom da, wegen eines Lawinenabgangs.

mfg

Bull

PS: Mein Vater musste auch eine Extra Steckdose anbringen, damit das Haus Strom bekommt, außerdem ist ein kleines Aggregat immer fein, in meinem Fotoalbum siehst du das Bild mit dem Stapler, im Hintergrund siehst du auf der Wiese eine Palette mit dem Aggregat oben, da muss man nicht immer blöde Kabel ziehen und wieder aufrollen.



Aequitas antwortet um 26-01-2007 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Danke Fadinger und Bull für eure Antworten.

Ein stationeres mit eigenem Motor betriebenens Aggregat ist dan vielleicht besser aber ich habe gehört das diese Geräte des öfteren zum Starten sind damit der Motor ordentlich funktioniert.


Ein Zapfwellenaggregat hat meiner Meinung den Vorteil das man es auch nutzen kan wen man z.B. eine Baustelle hat die z.B. weit weg ist vom Haus oder ein Zapfwellenaggregat gemeinsam mit 2-3 Nachbar teilen kann.

Es stimmt das es einen Nachteil hat das der Traktor dan immer am laufen ist aber ich brauche eigentlich nur Strom um zu melken und für die Wasserpumpe.

lg


ALADIN antwortet um 26-01-2007 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Ich würde ein Zapfwellengerät kaufen, weil du für das selbe Geld viel mehr Leistung bekommst. Ich habe jetzt ein Benzingerät aber wenn der Stromausfall länger dauert, habe ich zu wenig Benzin im Haus. Diesel wäre genug vorhanden.


LeoW4 antwortet um 26-01-2007 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo,
hab mir im Herbst ein Zapfwellenaggregat gekauft. (Moll Motor mit 22 kVA und Isolationsüberwachung um €1800,-). Das reicht für meinen Gebrauch. Ist glaube ich eine kostengünstige Variante.
Hab es vorige Woche schon einsetzen müssen nach dem Sturm.
mfg leoW4



biolix antwortet um 26-01-2007 18:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo !

kann Moll motore in Stockerau empfehlen we r im Osten zu hause ist,
unter http://www.mollmotor.at/ .. bin auch grad dran weil ich auch den chef letztens kennengelernt hab und ab 2 Stück sind ordentliche Prozente drinnen... vielleicht kauf am acuh gemeinsam.. ich werde ein 20 kVA /16 kW Zapfewellengerät nehmen, preis ca 2000 excl. ohne Rabatt..
mail mir biolix@utanet.at
lg biolix


seppal antwortet um 26-01-2007 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Habe auch ein Daru Gerät
bin zufrieden und hat ca 2000 euro gekostet mit 15 kw
Außerdem ein traktor funktioniert immer



milcherzeuger antwortet um 26-01-2007 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo

Moll Motor mit Zapfwellenantrieb kann ich auch empfehlen haben seit einigen Jahren ein 27kVA Gerät. Hat damals nur 1500 Euro durch eine Einkaufsgemeinschaft gekostet.

Stationär ist bei der vorher erwähnten Betriebsorientierung mit Gästen usw. sicher besser aber so kannst du es auch im Wald beim Holzschneiden oder auf einer Baustelle ohne Strom verwenden.

Wie schon gesagt brauchst du es nur zum Melken und fürs Wasser und im Winter hast du sicher einen Traktor frei und ein zusätzlicher Motor ist wieder mit Wartungskosten verbunden und die Anschaffungskosten sind auch sicher mehr als doppelt so hoch.

mfg milcherzeuger


Fadinger antwortet um 26-01-2007 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo!

Von den Anschaffungskosten und vom Wartungsaufwand kommt ein Zapfwellengenerator zwar günstiger, ein sicherer Betrieb ist damit jedoch so eine Sache ....
Da sind zB. einen Betrieb so ziemlich alle Trafos in den diversen elektronischen Geräten und auch einige Motoren abgebrannt (sofern ohne thermische Sicherung) "nur" weil beim Traktor das Standgas "zurückgerutscht" ist.
Und ein auf den PKW-Anhänger gestelltes Komplettgerät ist in meinen Augen sehr mobil.
Hat halt alles sein Für und Wider ...

Gruß F


mostilein antwortet um 26-01-2007 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
hallo
bitte setzte dich mit herrn brandl von der svb zusammen
er überprüft alles und informirt dich über denn neuesten stand
ich habe eine obstverarbeitung möchte alle mit notstrom auch betreiben
er machte eine stromverbrauchsmessung und berechnung
und er weis auch welche gerät für dich das beste ist
www.sulzermost.at
ist mein betrieb
mfg sepp



0815 antwortet um 26-01-2007 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Ich habe selbst 2 Aggregate. Eines mit 2,2 KW nur Lichtstrom für Heizung und Notbeleuchtung im Haus. Mußte schon öfters angeworfen werden wegen der Heizung. das andere ist auch mit Starkstrom bestückt, steht auf der anderen Seite des Hofes für Melkmaschine, Kühler und Stallbeleuchtung. Vorige Woche alles bestanden! Ich sage, ein Aggregat muß sofort in Betrieb gehen können! Anwerfen, umstecken der Stecker. Nicht dass ich erst mal den Traktor in Berieb nehmen muß, vielleicht auch noch erst Geräte abbauen, dann erst Aggregat anbauen, einstellen und fixieren von Handgas. Und direkt in den Zählerkasten einspeisen, da hat es schon viele Schäden gegeben, weil der selbsterzeugte Strom doch nicht so kompakt geregelt werden kann. Besser ist es nur die wirklich benötigten Geräte zu betreiben. (Kühltruhen und einige Beleuchtungskörper und wenn es erforderlich ist, das Telefon viele Festnetzapparate gehen nur mehr mit Strom)
Bei uns stehen die Aggregate immer am selben Platz, Testlauf jederzeit möglich. Es wird natürlich bei jedem etwas anders ausschauen die Verwendung, aber ich bin für die Komplettaggregate.


bull1 antwortet um 26-01-2007 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo

sicher beide haben ihre Vorteile, doch ein kleines Bauernhäuschen mit einem 150PS Traktor anzutreiben ist ein wenig übertrieben(machen ein paar bei uns in der Gegend so),
außerdem kann man das Notstromaggregat, auch mal einem Bekanntem leihen, wenn bei ihm der Strom ausgefallen ist,

mfg

Bull

PS: Wenn gerade Stromausfall ist und ich Schneeräumen gehen muss, wer betreibt dann mein Zapfwellengenerator, die Pferde???


Hoiz_Michel antwortet um 26-01-2007 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo!

wir haben ein 11KVA Zordan Notstromaggregat, es steht auf einem alten Baukompressoranhänger und ist somit sehr mobil.

nur leider (oder zum glück) haben wir es noch nie gebraucht weil kein stromausfall war.

aber es ist immer einsatz bereit!!

Mfg Hoiz_Michel


houlee antwortet um 27-01-2007 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Meine Meinung zu Bull.
Gibt es irgendetwas was du nicht weißt?
Oder glaubst zu wissen


Willli antwortet um 30-01-2007 15:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
hi

ich kann mich mostilein nur anschliessen der Franz Brandl ist die bester Ansprechperson für Elektroinstallationen und Schutz bzw. Notstromaggregate in der Landwirtschaft,

leider wird darauf viel zu wenig acht gegeben, und wenn einmal der Strom aus ist dann brennt der hut!!!

mfg

Willi


Aequitas antwortet um 30-01-2007 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Aus welchen Bundesland kommt der Herr Brandl?

lg


woddy antwortet um 30-01-2007 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Ist zuständig für Niederösterreich

lg woddy


Aequitas antwortet um 01-03-2007 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Gestern war beim Bauernstammtisch einer von der Firma Schneeberger ( http://www.schneeberger.at/) da und hat sein Aggregat vorgestellt und jetzt wird in einer Sammelbestellung gekauft.

Hat von euch jemand Erfahrung mit diesem Gerät.

Preislich kostet es normal mit 27 KVA : 2840€
(+320€ Spannungsüberwachung optional) inc. MWST Liste.

Bei der Bestellaktion würde es 2270€ (+256€ Spannungsüberwachung) kosten.

Sind 27 KVA (Gibt sie von 13 KVA -38 KVA) genug für einen Landwirtschaftlichen Betrieb?

Toll wäre es falls es Leute hier gibt die auch diesen Gerät benutzen und einen kleinen Erfahrungsbericht hätten.

lg








Fadinger antwortet um 01-03-2007 14:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo!

27kVA Nennleistung sind sicher ausreichend, handelt es sich doch um ein Gerät für "Notbetrieb", bei dem nicht alle am Hof befindlichen Geräte gleichzeitig angeschlossen und eingeschaltet werden. Für den normalen Notbetrieb mit Beleuchtung, Kühltechnik, Heizungssteuerung, Melkanlage, usw. reichen auch 15kVA Nennleistung völlig aus. Man muß ja nicht die Heutrocknung anwerfen ....
Dabei sollte man auch bedenken, das, um ein Gerät mit 27kVA Nennleistung voll auszureizen, auch ein Traktor mit 120 Ps notwendig ist (ungefähr kann man rechnen entweder die vierfache Nennleistung, oder die zweifache Anlaufleistung für Zapfwellenbetrieb). Und der gönnt sich dann logischerweise auch etwas Diesel, selbst wenn er nicht unter Last läuft. Was ich noch anraten würde, ist, neben der Spannungsüberwachung, eine Frequenzüberwachung. Nur so ist ein sicherer Betrieb ohne Beaufsichtigung möglich.

Gruß F


Aequitas antwortet um 01-03-2007 15:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo Fadinger:


Der Vertretter hat gesagt das die entfohlene Trakrorleistung für 27 KVA so ab 70 PS ist. (Generatorleistung mal 2,5).

Am Betrieb ist ein 95 PS Traktor der auf der Zapfwelle 100 Pferde bringt, das müsste eigentlich ausreichen.

Also zur Spannungsüberwachung:

Dazu steht vollgendes auf dem Artikel:

-------------------------------------------------------------------------------------------------------
Spannungsüberwachung welche den Generator bei Über, Unterspannung, und Asymmetrie und Phasenausfall abschaltet.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------

Bei der Presentation hat der Vertretter auch gesagt das wen z.B. die Herz zuviel oder zuwenig werden das Gerät abschaltet.

lg


Fadinger antwortet um 01-03-2007 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo Optimist1985!

Ich denke, da hat einer in kW geredet, und ein anderer in PS gedacht ....;-)
Sieh´s mal so: Der Traktor dreht an der Zapfwelle 540U/min, ein Generator ist im Regelfall auf 1500U/min gewickelt (gibt auch Schnelläufer, die sind auf 3000U/min gewickelt, die haben dann aber auch mehr Verschleiß). Also braucht man eine Übersetzung, im dem Fall etwa 1:3. Stimmt schon, so einfach ist die Rechnung nicht. Im Grunde ist sie aber auch nicht falsch. Und Verluste gibt es dabei auch, zuerst beim Untersetzen im Traktor, dann beim Übersetzen im Generatorgetriebe.
So werkelt zum Beispiel an meinem 15kVA Generator ein 100PS Motor. Ist zwar auch relativ, da dieser die volle Leistung erst bei 3000U/min bringen würde, die 1500, mit denen er normal läuft, sind gerade mal "besseres Standgas". Die werden sich auch etwas dabei gedacht haben (hoffentlich!), als sie das Gerät gebaut haben ....
Soll aber nicht heißen, das 100PS an 27kVA nicht geht, erstens weiß ich nicht, ob diese 27kVA die Nennleistung sind, und zweitens, die von mir angeratenen 120PS wären wirklich nur dann notwendig, wenn auch 27kVA angehängt sind. Zum Vergleich: Ein normaler Haushalt oder kleinerer Landwirtschaftsbetrieb hat einen Netzanschlußwert von 10kW, Firmen und große Betriebe haben 20kW, diese kann ich aber in meiner Umgebung an den Fingern abzählen ....
Was habt ihr eigentlich für einen Anschlußwert?
Zur Spannungsüberwachung: Das wird schon stimmen, das auch die Frequenz mit überwacht wird, heutzutage werkelt in so einen "Spannungsüberwachungsrelais" eh ein Microprozessor, der nicht nur Spannung kennt, sondern auch Frequenz, Wirkstrom/Blindstrom, Phasenverschiebung, ....

Gruß F



raps antwortet um 02-03-2007 00:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Verwende seit über 25 Jahren ein Gerät mit 15 KVA (geht gerade beim Melken und Waschen der Anlage) mit 60 PS. Wenn der Waschautomat die Heizung einschaltet muß ich aber beim Traktor sein und die Drehzahl erhöhen.

mfg raps


Jockel antwortet um 29-03-2007 22:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo Fadinger!

Das mit Deiner Traktorrechnung verstehe ich jetzt nicht so ganz. Dann dürfte mein Generator nämlich gar nicht funktionieren. Ich habe einen mit 27 KVA und Spannugsüberwachung. Mein Traktor hat auch 75 Ps und ich kann den Generator voll ausfahren. (lt. Amperemeter am Gerät). Das ganze sogar ohne am Handgas nachzuregeln. Vielleicht funktioniert auch nur der Drehzahlregler an meinem Traktor perfekt, aber es funktioniert.

lg, Klaus


gurki antwortet um 30-03-2007 00:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo. Habe meinen alten 10 kva Zapfwellengenerator gegen ein 38 kva Gerät ausgetauscht. Sobald beim alten Gerät der neue Waschautomat der Melkanlage mit seien 13 kw die Heizung einschaltete flog beim Generator die Sicherung. Habe beim Probelauf mit meienm Traktor der 83 ps auf der Zapfwelle leistet mit der 540 Zapfwelle bei 1700 Motorumdrehungen und einer Leistungsabnahme von ca. 30 kw (Waschanlage, Entmistung, Vollbeleuchtung des Hofes, Waschmaschine, Herd) nur einen Frequenzabfall von 52 Herz - Leerlauf auf 50 Herz ohne die Motordrehzahl am Traktor nachzuregeln.


gurki antwortet um 30-03-2007 00:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo Faginger

Laut Auskunft unsern Elektrikers haben wir einen Anschlusswert von 30 kw (von der Panzersicherung her). 10 kw haben bei uns nur wenige, aber die habeen aber bald mit eienem größern E - Motor (Kleinsägewer, Güllerückspülung) Probleme.


Roby antwortet um 30-03-2007 04:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo leute !

Ihr wisst ja das mir die Energie ein grosses Anliegen ist wie zur Zeit der ganzen Welt. Es scheint das Erdöl und Atomkraftwerke nicht ausreichen, sondern jetzt auch noch die Wälder und Felder in Stromagregate computergesteuert gesteckt werden.
Also am Ende immernoch Not am Strom oder Not durch Strom?
Auch wenn der Ausspruch etwas belastet ist gilt stimmt er immer noch, Arbeit macht frei.
Menschliche Energie und Ideenreichtum ist unerschöpflich vorhanden. Faulheit führt zu destruktive Strukturen dagegen Gemütlich, zudem, trotz industrialisierung, wozu die östreicher noch gerne neigen und sie so sympatisch macht. Ich erinner mich gerne wie komplizierte Gradsparrenkerven, in den Zimmerreien um Wien,in aller Ruhe diskutiert wurden obwohl es ringsrum heiss hergieng. Auch erinnere ich mich an den Stromausfall Weihnachten1995 in Irland als ein Stomausfall die ganzen heiligen Nächte still und romantisch gestalteten, nur Kerzenschein und melken von Hand.
In Russland und Kirgistan ist Stromausfall an der Tagesordnung und der grösste Kuhstall steht bei Moskau ca 4000 Kühe Stallduchschnitt scheins bei 8000l(zu sehen bei alvalaval auf einer Internetseite. Interessent für uns mit was für geraffel dort gearbeitet wird, natürlich nur zu schaffen mit Menschen 750 Stück allerdings mit Molkerrei gleich vor ort also viele Wege mit Tankzügen gespart und der Käser kann den Bauern auf dieFinger gucken damit die Milch- Qualität auch stimmt.
Halt, nicht abschweifen also in der Not Strom. Was muss umbedinkt laufen ?
Lüftung pipapo nach füsikalisch sinnvolle Möglichkeiten suchen Menschenkraft und so auch seelischen beistand in der Not bei der Hand haben, gemütlichkeit walten lassen, eimal melken am Tag reicht auch es reduziert scheins nur die Milchmäng aber nicht die Inhaltsstoffe, die erhöhen sich, dass wurde bei Langzeitstudien ermittelt, eine kurzzeitstudie kann man ja selbst mit einem Computerunterstützten Selbstversuch, versuchen, mit dem Resultat, höchstens verwundert muhende Kühe zu registriren, bis nach einpaar Stunden der Strohm wieder fliest und man zu der geliebten Routine wieder überzugehen kann.
Achja ein Sonnenpanel das nich erst ans Kraftwerkangeschlossen ist und dann ans Radio um die Nachricht nich zu verpassen ob die Uhr vor oder zurück gestellt wird ist sehr hilfreich, weil das unheimlich beruhigt wenn man zwei Tage im Vorraus weiss ob einem eine Stunde geschenkt bekommt oder einem eine gestolen wird, der Luxus muss sein!

Herzlichen Gruss Wieland




EHW antwortet um 30-03-2007 04:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo

also wir haben uns vor ein paar Jahren ein 35kVA Notstromaggregat gekauft das mit unserem Traktor betrieben wird.
Bei einem Stromausfall versorgen wir unseren Betrieb und den unseres Nachbarn gleichzeitig mit Strom. Melken, kühlen, Haus usw geht alles zugleich, nur wenn die Waschanlage für den Melkstand usw angeworfen wird dann darf nur einer einschalten sonst ist es von der Leistung nicht möglich.
Für 35 kVA sind mindestens 70PS notwendig um vernünftig arbeiten zu können.
Wozu ein Notstromaggregat mit aufbaumotor, mit dem Traktor geht es genauso gut wenn genügend PS vorhanden sind.
Wir fahren mit 90 PS mit der 540E und das ist ohne größere Probleme möglich.

MfG H-W


Fadinger antwortet um 01-04-2007 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo!

@EHW,
bei 35 kVA Nennleistung können leicht mehrere gleichzeitig die Waschanlage einschalten, so ein Gerät steckt Anlaufströme von 3 x 75 A locker weg. Problem wird da eher die Einspeiseleitung sein.
Es sei denn, Du sprichst von 35 kVA Anlaufleistung, das würde dann auch der Traktorleistung entsprechen. Sind aber in Wirklichkeit lediglich 15 bis 20 kVA Nennleistung .....
@gurki,
den Anschlußwert kannst am Stromzähler ablesen, denn dieser ist an den Anschlußwert angepaßt. Da stehen die Ampere drauf, einmal die Nennlast, und in Klammer die Maximallast. Nach den Panzersicherungen kann man nicht gehen, da hätten wir auch 25kW ....

Gruß F


Klaus S.8851 antwortet um 30-10-2019 11:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo F.

Unsere Zapfwellengeneratoren die wir selbst herstellen, haben eine Spannungs, Frequenz und Isolationsüberwachung verbaut somit kann nichts mehr passieren ;)


lg Dani


schram3 antwortet um 13-02-2020 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Hallo Klaus,
Welches Gerät ist das?
Was wäre besser zu empfehlen 1500 oder 3000 Umdrehungen?
LG Edmund



Markus K.3916 antwortet um 14-02-2020 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Serwus,

Auf jedenfall ein 1500 u/min Aggregat kaufen. Läuft einfach ruhiger. und AVR regelunge!
Würde dir Hartner empfehlen.
Wenn nichts großes eingeschlatet wird läuft unser johnny mit 1300 u/min und der 1000 zapfwelle.

haben ein 24 kw aggregat.
Wenns dann aber aufs eingemachte geht, und viel drauf hängt schalte ich auf 540 das die schwankungen nicht zu groß werden.


Ferdi 197 antwortet um 14-02-2020 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Daru Zapfwellenaggregate mit 1500U/min sind derzeit sehr Preiswert.
Es gibt auch noch die Schneeberger, Moll, Pfeiffer, Hartner u. einige andere.

Die neuen Geräte haben von den Namhaften Hersteller alle einen Umschalter für Feld / Hof Betrieb u. sämtliche Überwachungen ( Spannung, Frequenz, Isoüberwachung, usw.) laut aktueler Norm eingebaut.


jakob.r1 antwortet um 14-02-2020 23:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Grüße Euch, heutzutage ist auch zu überlegen ob die Notstromversorgung nicht auch mittels Stromspeicher gemacht werden kann, der von der Photovoltaikanlage gespeist wird. Einen 35kwh Speicher mit Notstromfunktion (Drehstrom) gibt es so um 16Tausend netto.
Beste Grüße
Jakob


Richard0808 antwortet um 15-02-2020 06:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
@jakob
Geht das so einfach mit PV Anlage und Speicher einen Inselbetrieb zu fahren?

Da muss es ja einen 100% Schutz geben das von deiner Anlage nichts ins Netz kommt, alles andere wäre für jeden Techniker der irgendwo an einer Stromleitung arbeitet Lebensgfährlich.


Vollmilch antwortet um 15-02-2020 07:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Guten Morgen!

Das geht genauso, wie bei einem dieselgetriebenen Notstromaggregat:
* händischer Umschalter (Notstrom - 0 - Netz)
* automatisch (USV - Anlage)

Ein Photovoltaik - Stromspeicher ist für den landwirtschaftlichen Notbetrieb nur wenig geeignet, der ist in der Regel so ausgelegt, dass man über die Nacht kommt und am nächsten Tag wieder aufgeladen wird. Stromausfälle sollten dann nur von März-Oktober am Abend stattfinden.
Neben der Kapazität [kWh] des Speichers wird dann auch die mögliche (Entlade-) Leistung [kW] zur Engstelle.

Der Preis spricht auch für das Dieselaggregat.

LG Vollmilch


jakob.r1 antwortet um 15-02-2020 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Grüß Dich Vollmilch, Du hast natürlich recht wenn jemand einen Speicher anstelle eines Notstromaggregates Diesel kaufen würde. In der Praxis geht es natürlich anders rum. Einen Speicher kaufe ich um vom Stromversorger möglichst unabhängig zu werden, --da amortisiert sich die Anlage noch während der 10 Jahre Garantiezeit.
Der Teil "Notstromversorgung" ist da eine nette Dreingabe, die man hoffentlich auch künftig selten braucht. Zumindest bei uns in der Gegend dauert ein Stromausfall vielleicht mal eine Viertel Stunde bis der Stromversorger auf einen anderen Strang umgeschalten hat.
Wer natürlich in einer Gegend lebt bei der Stromausfälle regelmäßig vorkommen, oder ein Aggregat auch entfernt vom Hof nutzen möchte, oder eine bestimmte Maschine betreiben muss für die der vorhandene Hausanschluss zu gering ist, der kommt an einem Dieselaggregat nicht herum.
Beste Grüße
Jakob


mittermuehl antwortet um 15-02-2020 14:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Aber wenn man einen ausreichenden Photovoltaik-Stromspeicher hat, kommt man mit einem kleineren Notstromaggregates aus.


Vollmilch antwortet um 15-02-2020 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Theoretisch ja, praktisch nein!

Damit man ins Netz einspeisen darf gelten sehr klare Anforderungen an die Stromqualität. (Photovoltaik-)Wechselrichter müssen dafür die geltenden Netznormen erfüllen. Das bedeutet aber auch, dass sie sich selbst vom Netz nehmen wenn die Netzqualität nicht passt. Z. B. Wenn die Frequenz auf über 50,2 Hz steigt.

Notstromaggregat sind da viel toleranter und liefern keine so tolle Netzqualität und je kleiner der Generator, desto mehr Schwankungen sind da und da spielt der Wechselrichter nicht mit!

Im vorigen Herbst wurde unsere Zuleitung gewartet. Die Netz Nö GmbH hat dazu den 200 kVA Trafo durch ein 200 kVA Notstromaggregat ersetzt. Ein Großteil der Wechselrichter in unserer Ortschaft ging in dieser Zeit automatisch vom Netz.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 15-02-2020 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Das Stimmt. Da war das Notstromaggregat nicht starkt genug um die 50hz bei Laständerungen zu halten. Wenn man aber einen Photovoltaik-Stromspeicher hat der die Schwankungen auffängt müßte es auch praktisch mit einem Aggregat gehen das nur den Stromspeicher konstant versorgt. Das Aggregat dürfte nur zum Batterieladen da sein. Aber es wird sicher keine 08-15 Anlage von der Stange sein.



Alois_ antwortet um 15-02-2020 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Wir hatten in den letzten Jahren meistens so 2-3 mal pro Jahr einen Stromausfall für mehrere Stunden.
Meistens Abends im Sommer wenns im Stall noch so richtig heiß ist. Und dann heißt es schnell handeln, am Traktor hängt sowieso immen ein Anbaugerät dran und Zapfwellengenerator ist auch schon wieder verstellt, dann erst elektr. Tor öffnen... halbe Stunde ist da nix.
An der Elektronik hatten wir so manche Schäden in den Jahren, einmal alle Bewegungsmelder defekt, Platinen bei der Steuerung im Stall (Lüftung, Fütterung) usw.
Wenn zb. die Fütterung oder Kühlung der Melkmaschine ein oder ausschält, hast du zwangsläufig Schwankungen im eigenen Stromnetz.
Seit ich ein Diesel Aggregat 57 kVA (mit 4 Zyl. Perkins Motor) habe, hatten wir nie wieder Probleme mit defekten Geräten nach einem Einsatz!
Ist fix Verbaut im Heizraum (nie kalt) mit Auspuff fix verlegt, Kabel fix verlegt, ausreichend Diesel zuhause...


Alois_ antwortet um 15-02-2020 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Not Stromversorgung für Landwirtschaflichen Betrieb und Haus
Dieselaggregat ist Baujahr 1998 mit unter 200 Betriebsstunden hier auf Landwirt gesehen und sofort gekauft,
Neupreis lag anscheinend bei 40.000,- DM (mit Anhänger), (habe aber keine Rechnung gesehen)
gekauft um € 3.400,- vor 5 Jahren
Zapfwellenaggregat (BJ.1990, 20 kVA) und Anhänger zusammen um 1.500,- verkauft.
nur so zum Nachdenken, mit einer relativ niedrigen Investition ein gutes Gefühl bei Stromausfällen...


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