Antworten: 87
Wolfgang04 27-09-2018 20:41 - E-Mail an User
Bienenmörder
Genügt ab dem Urteil ein Imker und es ist im Umkreis von 1000 Metern jede Insektizidanwendung verboten, auch im Ackerbau zb. Raps?

Ein Imker stellt eine Kulturbienen auf, ohne den Obstbauer zu fragen. Seine Bienen stehlen den Pollen.
Der Imker erntet den Honig vom gestohlenen Pollen und obwohl er weiß, dass sowohl im biologischen als auch im konventionellen Obstbau gegen Insekten gespritzt wird hält er nicht Rücksprache mit dem Obstbauern, er riskiert seine Bienen!
Der Imker weiß wohin seine Bienen fliegen, er ist der, der die Bienen auf dem Gewissen hat.





179781 antwortet um 27-09-2018 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Zuviel Met getrunken?

Gottfried


pert antwortet um 27-09-2018 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Und zuviel schnapsgetränktes Kipferl.!
pert


eklips antwortet um 27-09-2018 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
es dürfte wohl um das ziemlich harte Urteil gehen


Vollmilch antwortet um 28-09-2018 07:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
"Generalprävention".
Das Strafmaß ist meiner Meinung nach übertrieben. Der Täter muss vor Gericht ziemlich uneinsichtig gewesen sein.

Sonst ist das für mich unverständlich.

LG Vollmilch


179781 antwortet um 28-09-2018 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Es wir wohl so sein, wie du schreibst Vollmilch. Der Täter wird einer von der ganz üblen Sorte sein und vor Gericht auch noch aufgedreht haben, anstatt sein Vergehen einzusehen. Dann wird das Strafmass entsprechend hoch ausfallen.

Gottfried


fgh antwortet um 28-09-2018 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Bienen sterben in Obstanlagen gibt es nicht nur durch PSM... da gibt es auch viele andere "dämliche" Aktionen...
z.B. wenn da Löwenzahn blüht in der Mittagszeit mulchen gehen....


mittermuehl antwortet um 28-09-2018 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Worum geht es?

Der Satz: "Seine Bienen stehlen den Pollen.", finde ich aber schon sehr besonderes....


JD 6120 antwortet um 28-09-2018 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
@ Gottfried
Kennst du ihn? I schon deshalb weiß ich auch dass es da noch andere Hintergründe gibt. Man wollte einfach ein Exempel statuieren. Wenn das Schule macht dann können sich alle die Pflanzenschutzmittel verwenden aber anschnallen weil es immer irgendwo einen Bienenstock geben wird der eingeht. Im betreffenden Fall gehts um 2 Stöcke. Da spielen schon auch persönliche Differenzen mit. Er geht aber ohnehin in Berufung.


fgh antwortet um 28-09-2018 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
@JD 6120:
Ist das der, der auch schon im Fernsehen war?



SINUS antwortet um 28-09-2018 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Der Satz: "Seine Bienen stehlen den Pollen.", finde ich aber schon sehr besonderes....

Solche Reaktionen haben doch Juristen zu verantworten die Gesetze lange genug derart abstrus auslegten, daß sich juristisch Laien das mittlerweile abgeguckt haben.
WO bitte ist den die Grenze zwischen einem Schaf welches das Gras auf der Wiese des Klägers
abfraß und einer Biene die seinen Pollen "erntete"?

Nicht die Bauer haben solche Fragen zu verantworten, sondern explizit die partiell verblödete
Justiz und deren Gesetzgeber!

MfG


Vollmilch antwortet um 28-09-2018 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
@mittermuehl : Der Kärntner Obstbauernobmann hat 12 Monate Haftstrafe ausgefasst, 4davon unbedingt.
Zum falschen Zeitpunkt gespritzt, 800.000 tote Bienen.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 28-09-2018 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Eine Obstkultr ohne Biene schaut aber traurig aus. "Pollendiebstahl" würde ich nur gelten lassen wenn man selber Bienen hat. Ich bin übrigens sehr dankbar über den Imker der bei mir Stöcke hat. Auch für alle Stöcke die bei Nachbarn steht.

Geht es um das?

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5502989/Haftstrafe-fuer-Kaerntner-Obstbauer-nach-Bienensterben


JD 6120 antwortet um 28-09-2018 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Ja genau um den geht es.


179781 antwortet um 28-09-2018 12:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
In dem Zeitungsartikel steht es ja gleich am Anfang: ...vorsätzliche Umweltgefährung... und weiter drinnen, dass der obwohl er mit seiner fachlichen Ausbildung gewusst haben muss, was er tut keine Schuld bei sich sieht.
Die Juristen haben also nicht "verblödet" geurteilt, wie schon jemand behauptet hat, sondern auf Grundlage von Gesetzen entschieden.
Dass das Strafausmass sehr hoch erscheint stimmt schon. Da kann man durchaus vermuten, dass da ein Exempel statuiert werden sollte. Was für den Betroffenen schlecht ist, insgesamt aber einen Sinn haben kann. Weil dann doch andere mit der selben Materie in Zukunft vorsichtiger umgehen.
Die Mehrheit der Bauern macht das ohnehin und mit den Spinnern, die glauben für und gegen alles Mögliche und das zu jeder Zeit spritzen zu müssen, braucht man kein Verständnis zu haben.

Gottfried


mittermuehl antwortet um 28-09-2018 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Das Urteil verstehe ich. - Er ist Schuldig.

Die Strafhöhe nicht so ganz. Das Geld - ja... 20 000€ - soll sein. Tut sehr weh. Soll es auch.

Aber die Haft von 4 Monaten unbedingt finde ich gewaltig. Als Selbsständiger kann das der Ruin sein. Es war bisher unbescholten. Und ich bin als Biobauer nicht gerade locker in so einem Zusammenhang. Eine bedingte Vorstrafe hätte ich als ausreichend empfunden. Da hängt schon genug Ärger dran (Verlust von Waffen und Jagschein usw...)




fgh antwortet um 28-09-2018 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Das hört sich ja alles schön und ganz einfach - einfach außerhalb der Flugzeit das PSM aufbringen... und dann kommt jemand wegen Ruhestörung - was dann?

Das auf die Bienen Rücksicht genommen werden muss steht nicht zur Debatte, aber gerade in solchen Fällen muss man irgendwie eine praxisnahe Einigung schaffen. Sprich ein Imker der seine Bienenstöcke aufstellt, sollte schon auch Rücksicht darauf nehmen was da in der Nähe ist und dies mit den Bewirtschaftern absprechen.

Wenn man in der Mittagssonne bei der Löwenzahnblüte mulcht, sind auch fast alle Bienen tot - wie handhabt man dann das?

Das soll keine Verteididung für den Landwirt sein, aber aufzeigen, dass das ganze nicht so einfach ist...

Pflanzenschutz wurde vor dem OGH übrigens schon einmal als nicht dringliche landwirtschaftliche Tätigkeit eingestuft - ist also im Zweifelsfall Ruhestörung... wie dann außerhalb der Flugzeit anwenden...




SINUS antwortet um 28-09-2018 13:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
***Die Juristen haben also nicht "verblödet" geurteilt, wie schon jemand behauptet hat, sondern auf Grundlage von Gesetzen***

Auch jene welche die Gesetze machten sind Juristen und dann paßt es wieder!
Bei uns werden Bürger bestraft wenn sie im Winter Salz auf den Gehsteig streuen um schlimme Unfälle zu vermeiden. Dann kommt der kommunale Streuer und streut sogar eine dicke Salzschicht auf die Sraße UND auf den Gehweg. Im Wald das gleiche Theater. Die Bauern
müssen Biokettenöl verwenden und die Forst kalkt mit dem Hubschrauber und Heizöl als
Bindemittel gegen Staubabtrieb...WER soll das noch als brauchbares Recht wahrnehmen?

MfG


Juglans antwortet um 28-09-2018 14:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Wie ich das Fehlurteil gelesen habe hats mich aus den Socken gehaut.

Warum? Wenn ich eine Obstkultur habe muss ich gegen alle möglichen Schädlinge behandeln um im Herbst vermarktungsfähiges Obst in entsprechender Menge ernten zu können. Jetzt kommt irgendwer daher und plaziert neben meiner Kultur einige Bienenstöcke. Wie komme ich dazu dass fremde Nutztiere unentgeltlich mein Eigentum betreten dürfen?

Eigentum ist in unserer Rechtsordnung nach Leib und Leben das zweithöchste Rechtsgut.

Wenn der Imker eine Miete bezahlt oder wenigstens eine Einwilligung des Obstbauern hatte seine Bienen dort aufstellen zu dürfen würde ich einem Schadenersatz zustimmen. Eine Haftstrafe ist schlicht und einfach ein krasses Fehlurteil!

Ohne Mietvertrag steht dem Imker aber überhaupt schon gar nichts zu im Gegenteil ich würde Ihn im konkreten Fall sogar noch mit einer Besitzstörungsklage belangen.
Es kann nicht angehen dass jeder Kasperl der daherkommt unsere Land und Forstwirtschaftlichen Flächen wie Allgemeingut behandelt. (Jäger, Radler, Quadfahrer, Baufirmen, Hasenzüchter, Motorparagleiter, Rallyepiloten, Camper und auch Bienenzüchter).

Das traurige an der Geschichte ist aber dass sich die offiziellen Stellen dazu nicht äußern und vehement für den Obstbauern Stellung beziehen.



mittermuehl antwortet um 28-09-2018 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
@Juglans Fehlurteil würde ich es nicht nennen. Die Strafe ist für mich hoch.

Ohne Bienen keine Bestäugung und kein Obst. Die Stöcke der beiden Imker waren nach dem was ich lese auch nicht auf dem Grund des Obstbauern aufgestellt. Da muß man im Gegenzug auch Rücksicht auf die notwendig Insekten nehmen. Egal ob Hohnigbienen oder andere Bestäuber... Keine Mensch und keine Landwirtschaft kann eine Insel sein.



SINUS antwortet um 28-09-2018 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
*** Ohne Bienen keine Bestäugung und kein Obst. ***

Wir haben dieses Jahr überall eine extrem gute und reiche Obsternte! Gleichzeitig wird uns vorgehalten, daß 80% der Insekten, zu denen ja auch die Bienen gehören, vernichtet sind.
Die restlichen 20% Insekten, von den nur ein kleiner Teil Bienen sein können haben uns also diese Rekordobsternte beschert!

Da frage ich doch gleich mal provokativ:
Hatten wir vielleicht bisher zu viele Insekten/Bienen?

MfG


mittermuehl antwortet um 28-09-2018 17:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
@SINUS Könnte vielleicht daran liegen das sich nicht alle so verhalten wie Beschuldigte. Könnte vielleicht daran liegen das es gewissen Auflagen beim Umgang mit Spritzmittel gibt. Und ich weiß auch nicht wie gut die Ernte bei dem Betreffenden Betirieb 2017 war.

Natürlich darfst du die Rechtslage in Frage stellen. Die Mehrheit der Gesellschaft sieht es aber wohl etwas anders als du.

Wobei ich noch mal betonen möchte das ich die Unbedingte Gefängnsistrafe als zu hohe Strafe sehe.


ek antwortet um 28-09-2018 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
"Das traurige an der Geschichte ist aber dass sich die offiziellen Stellen dazu nicht äußern und vehement für den Obstbauern Stellung beziehen."

Irgendwas passt in dem Satz nicht.

mfg
Ernst Krampert


muk antwortet um 28-09-2018 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
durch so eine entscheidung werden die imker zum feind der bauern .

passt auf , dass in eurer nähe keine bienenstöcke stehen .

massives bienensterben wurde in den letzten jahren medial verbreitet - und was gab es heuer - keine bienen mehr aber eine rekordernte an obst .

also , wer keine ahnung hat sollte besser scchweigen .


Fendt312V antwortet um 28-09-2018 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Woher weißt du dass es keine Bienen mehr gab? Hirn einschalten, optimale Betäubung geht nur mit Insekten.


mittermuehl antwortet um 29-09-2018 00:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Ich habe meine paar hundert Obstbäume sehr genau beobachtet. Diese Jahr gab es auch viel viele Bestäuber (Wildbienen, Hummeln, gewisse Fliegen) zustätzlich zu den Honigbienen Eine gute Ernte ohne viel Bestäuber ist unmöglich. Wer gegenteiliges behauptet sollte beim Mais bleiben.

Die Strafe des oben Genannten wird wohl so hoch gewesen wein weil er ja nicht nur die Honigbienen getötet hat sondern auch entsprechend viele Wildbestäuber. Und die sind ja gerade für die Ökologie so wichtig. Die Honigbienenstöcke sind ja nur die Butter aufs Brot.

Wenn es nicht so eine Scheißarbeit wäre hätte ich selber Bienen. So aber bin ich dem Imker dankbar der seine Stöcke in meiner Nähe hat.




peter.z(cgu8) antwortet um 29-09-2018 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Völlig angemessen finde ich das Strafmaß, für jemand der fahrlässig handelt und nicht einsichtig wird. Gibt auch genügend Landwirte die den kopf nie einschalten, wärend der Flugzeit den Blühenden bestand mit Knicker Mähen. Anscheinend sind sogar die Amerikaner und Australier klüger als mancher Bauer hier, dort wird sogar geld bezahlt damit die Fahrenden Imker bei den Monokulturen anhalten wens auf dem Weg in den Norden sind.
Oder besser ein Schulung bei den Chinesen machen, wie man mit Wattestäbchen und biligarbeiter die Bäjme und Pflanzen bestäubt.


JD 6120 antwortet um 29-09-2018 08:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
@ Peter
Es gibt auch hausbesitzer die mit rasenrobotern alles grün so kurz halten dass während der ganzen Vegetationszeit keine Blume in Versuchung kommt zu blühen.


SINUS antwortet um 29-09-2018 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Fendt312V: Mit voll eingeschaltetem Hirn stellt sich doch gleich die Frage nach den 80% Insekten, die doch laut Wissenschaftler bereits weg sind und nun nicht mehr bestäuben konnten. WER hat den nun bestäubt? Unter den restlichen 20% Insekten sind doch nicht nur Bienen gewesen!
Ich besitze eine 2ha große Weide die von einer Weißdorn und Heckenrosen Hecke umgeben ist. Noch vor ca.5-6 Jahren wimmelte es von Bienen und Hummeln zur jeweiligen Blütezeit in der Hecke. Seit ungefähr drei Jahren sehe ich nur noch sehr vereinzelte Bienen, Hummeln und andere Insekten in der Hecke herumwuseln.
Also noch einmal die Frage an die Experten hier: "Wer hat denn nun bestäubt wenn offensichtlich 80% der Bestäuber nicht mehr existieren?" Seit einigen Jahren habe auch ich festgestellt, daß auf der Windschutzscheibe selbst bei längeren Fahrten mit höherer Geschwindigkeit kaum noch Insekten auf der Scheibe kleben...WER bestäubt da also wenn
gerade jetzt eine Rekordernte an Obst eingefahren wird?

MfG


Vollmilch antwortet um 29-09-2018 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Wer bestäubt?
Ganz einfach, auch bei Insekten gibt es einen Strukturwandel. Wer nicht effizient genug bestäubt, muss sich was anderes suchen. ;-)

LG Vollmilch


SINUS antwortet um 29-09-2018 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Vollmilch: Hmmmm...bei den restlichen 20%? Oder meinst Du die Obstbäume haben sich effizientere Bestäuber besucht? Wenn ja welche, denn die 80% fehlenden Insekten scheinen ja
eher einen positiven Wandel in der Obsternte beschert zu haben.

Irgendetwas stimmt da im Verhältnis des massiven Insektensterbens und der aktuellen guten Obsternte nicht! Aber was nun genau nicht, das ist die Frage?

MfG


Juglans antwortet um 29-09-2018 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Ob diese künstlichen Bestäuber jetzt wer braucht oder nicht ist eine andere Debatte.
Eine Einjährige Haftstrafe und 20 000€ weil jemand seine Obstkultur schützt sind das Thema. Und nebenbei ob ich als Eigentümer fremde Nutztiere unentgeltlich auf meinem Grund dulden muß.
mfg


SINUS antwortet um 29-09-2018 17:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Riiitsch:Natürlich fehlt da längst was, aber wie viel wirklich ist doch die Frage. Wenn die Wissenschaft einfach drauflos warnt und falsche Zahlen nennt...dann glaubt ihr bald niemand mehr.
Ich bewirtschaft u.A. eine Pferdeweide von 2ha welche von einer Weißdornhecke und zu einem Teil von Heckenrosen umzäunt ist. Vor ca. fünf bis sechs Jahren brummte es noch ordentlich zu den jeweiligen Blütezeiten der Hecke. seit etwa drei Jahren sehe ich nur noch sehr vereinzelte Bienen und Hummel fliegen. Auch andere Insekten haben sich dort rar gemacht. Die Zwetschgenbäume in der Nähe trugen trotzdem in jedem Jahr
sehr gut. Wolltest Du mir nun mit deiner Replik andeuten, daß erst dann wenn das letzte Insekt nicht mehr kommt mit einem totalen Ernteausfall zu rechnen ist???

MfG


peter.z(cgu8) antwortet um 29-09-2018 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
@Sinus heuer war vielerorts wärend der Blüte ideale Bedingungen für Bestäubung, das Zeitfenster wurde nicht gross mit Schlechtwetter beeinflusst.
Welche Schädlinge schaden wärend der Blütezeit? Wiso nicht abends Spritzen wenn die Bienen nicht mehr Fliegen?



yamahafzr antwortet um 29-09-2018 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Peter am Abend spritzen wäre ideal. Nur leider habe ich am Abend noch andere Arbeiten wie z B Stall . Wenn Flächen weiter Entfernt sind Kann ich z B nicht den ganzen Raps abends Spritzen!!!


Vollmilch antwortet um 30-09-2018 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
... Nur nachts mähen ist auch nicht einfach...

LG Vollmilch


SINUS antwortet um 30-09-2018 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
peter.z(cgu8): In den vergangenen Vegetationsperioden gab es doch auch immer unterschiedliche Wetterbedingungen die eben nicht solch positive Ernteergebnisse unter schlechten Bedingungen hervorbrachten. Die EINE aktuelle schlechte Bedingung ist eben der extreme Rückgang an Insekten/Bienen bei guten Wetterbedingungen.
Ich bin ein Vertreter des ökölogischen Landbaus und würde alles tun um die Umwelt zu schonen. Natürlich auch Spritztermine und Düngermenge optimieren. Nur agiere ich dabei nicht derartig extrem und versuche mit bescheuerten Urteilen der Justiz DAS durchsetzen zu wollen. Damit erreicht man nur das Gegenteil...grundsätzlich sollten wir daher über die humane Verringerung der Menschenmassen per Geburtenverhinderung nachdenken und NICHT darüber was wir noch alles tun müssen um noch mehr Milliarden von immer knapperen Resourcen ernähren zu können.

MfG


fgh antwortet um 30-09-2018 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Also wir waren die Ausnahme wo es dauerhaft geregnet hat und hatten trotzdem eine super Bestäubung.

Zum Thema Abends/Nachts spritzen noch mal: Es gibt Gebiete wo dies unter Ruhestörung fällt.
Auch wenn das Gericht meint der Landwirt hätte vorsätzlich gehandelt, nachdem er behauptet nicht in der Flugzeit gespritzt zu haben, hat er es nicht vorsätzlich gemacht. Eine Ernte wird er gehabt haben - sonst wäre er schon lange nicht mehr Obstbauer wenn er seine Bestäuber jährlich umbringt.

Mich beschäftigt zusätzlich wurden diese Bienen gefüttert? Laut Imkern die ich kenne ist das Füttern der Bienen mittlerweile unausweichbar und oft sterben die Bienen in Wahrheit auch, weil die Imker dies nicht machen - aber wer gibt das zu?
Deshalb - wurden die gefüttert oder ist das ganze Volk auf in die Apfelanlage weil sie zu hause verhungert wären?


may antwortet um 30-09-2018 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
... nicht umsonst haben PSM Auflagen.


... sollte man lesen vor der Anwendung
 


Rene M.280 antwortet um 01-10-2018 06:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Ich finde einfach das Strafmaß derartig überzogen. Natürlich wurde das Insektizit falsch angewendet, aber was muss man sonst anstellen um so eine hohe Strafe aufzufassen?


eklips antwortet um 02-10-2018 16:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Ich fühle mich nicht berufen, einen Spritz-Sünder zu verteidigen, aber das Strafmaß halte ich für seltsam. Heute in der Zeitung: Einer droht mit dem Samurai-Schwert und geht bedingt davon, zwei weitere schiessen auf Autos auf der Autobahn - und gehen bedingt davon.



SINUS antwortet um 06-10-2018 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
fgh: Heute lief in der ARD wissen ein Beitrag über Blütenbestäuber...und der Wind
gehört definitiv auch dazu. Bei Versuchen kam heraus, daß zwar die Bienen die besten
Bestäubungsergebnisse liefern, was sich auch in der Qualität der Äpfel niederschlägt. Allerdings war die Handbestäubung mit nur 30% erfolgreich und bescherte kleine Früchte mit Mängeln.

Also Einsteins Spruch "Zuerst sterben die Bienen und dann der Mensch" ist zumindest unter dem Aspekt der Obstbestäubung wohl stark übertrieben.

MfG



mittermuehl antwortet um 07-10-2018 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
So zum Nachdenken:

Als ich in den 80er mit dem Auto die Strecke Wien-Salzburg fuhr mußte ich mindestens einmal stehen bleiben um die Insektenleichen von der Scheib zu kratzen. Heute kann ich in einem bis Hamburg fahren und muß nur tanken.

Nur Insekten die man Kennt kann man als "ausgestorben" verbuchen. Man geht davon aus das der Großteil gar nicht erfaßt ist und somit sein Aussterben nicht erfaßt wird. War mal im Regenwald. Ein Biologe war dabei. Er hat uns angeregt alles was an uns rumkrabbelt ihm zu zeigen. So hat mein Sitznachbar breim Frühstück eine Wespenart entdeckt die jetzt seinen Namen trägt.

Also Einsteins Spruch "Zuerst sterben die Bienen und dann der Mensch" stimmt schon. Nur sind sie im Moment nicht gestorben - sie sterben. Und deshalb leben wir noch. Einstein hatte meistens recht. Und nicht immer nur an die Honigbienen denken.

Der betreffende Bauer hat seine Strafe ja dafür erhalten das er die Umwelt vergiftet hat. Nicht dafür das ein ein paar Bienenstöcke gestorben sind. Das war nur ein Kolateralschaden... Und nein - nicht alles was auf einem Privatgrund ist, gehört einem auch. Man darf damit arbeiten. Und es gibt dafür Gesetze.



xaver75 antwortet um 07-10-2018 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Das Auto als Vergleich lass ich nicht durchgehen, zu viele "Variable" (Aerodynamik, Wischerblätter, Scheibenwaschmittel,...)
Auf dem Nummernschild hab ich ich immer noch viele Leichen.

mfg


mittermuehl antwortet um 07-10-2018 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
xaver75 ..... ich fahre viel Kastenwagen. Bis vor kurzem auch noch einen VW Bulli T3 (leider letztes Jahr gestorben)... glaube mir .... es sind viel weniger Insekten.. oder aber die Dinger sind klüger geworden und weichen aus ...




SINUS antwortet um 07-10-2018 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
mittermuehl: Du schreibst ja selbst davon, daß du keine Insekten von der Scheibe kratzen mußtest. Daraus folgere ich dann, daß es nur extrem wenige gab. Man muß die Insekten nicht kennen die nicht auf der Scheibe aufschlagen um sie als nichtexistent bzw. ausgestorben bezeichnen zu können. Allenfalls könnte jemand behaupten sie hätten gelernt sich von den für ihre Spezies tödlichen Straßen fernzuhalten! Du möchtest so etwas doch nicht behaupten...hoffe ich. Allerdings schreibst du dann weiter von "noch nicht gestorben, sondern gerade sterben" und widersprichst damit deiner eigenen Beobachtung von nicht aufgeschlagenen Insekten auf der Autoscheibe. Meinst du jetzt nicht auch, daß du da vielleicht eine falsche Schlußfolgerung ziehst? Vielleicht nur deshalb weil Einstein das sagte? Die ungewöhnlich gute Obsternte ist trotz 80% fehlender Insekten nun einmal Fakt. Ich fragte mich deshalb WER nun anstelle dieser fehlenden Insekten bestäubt und habe in dem Bericht darauf eine plausible Erklärung gefunden die mir gleichzeitig aber auch Einsteins Spruch als stark übertrieben auswies.

MfG


mittermuehl antwortet um 07-10-2018 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Ich mußte in den letzten Jahren nichts mehr kratzen.... ich mußte in den 80ern viel kratzen ...

Hast du mich jetzt verstanden?

Der Wind ist übringes nur bei wenigen Bestäuber. Wehalb werden sonst im Glashaus Insekten zur Bestäubung eingesetzt. Ein Ventilator wäre doch billiger ...


SINUS antwortet um 07-10-2018 17:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
mittermuehl: Ich habe sehr gut verstanden, daß du früher kratzen mußtest und jetzt nicht mehr. Und obwohl du jetzt nicht mehr kratzen mußt gabs überall eine extrem gute Obsternte!
Hast du jetzt verstanden warum die Insekten, die jetzt ja nicht mehr da sind auch nicht zum Bestäuben beigetragen haben können?
Bleibt also nur der Wind draußen übrig um deren Arbeit zu übernehmen...
Im Glashaus setzt man Bienen ein weil die bessere Bestäubungsergebnisse liefern als ein
Ventilator.
Wäre doch einen Versuch Wert das in einem solchen Glashaus einmal mit Windbestäubung zu versuchen. Nur um definitiv ausschließen zu können, daß irgendein Insekt daran beteiligt war.

MfG



mittermuehl antwortet um 07-10-2018 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Offensichtlich reicht der reduzierte Bestand an Insekten in einem guten Jahr absolut aus um unsere Obstkulturen zu bestäuben. Fakt ist ja nur das es weniger Insekten gibt als vor 40 Jahren. Nur wird er auch in weiteren 40 Jahren reichen wenn der Bestand weiter so sinkt?? Muß man immer warten bis es wirklich weh tut bis man gegensteuert???????

Glashäuser mit windbestäuber haben nicht funktioniert. Zumindest nicht bei Obst.
Deshalb gehen die Chinesen ja mit dem Wattestäbchen...


Juglans antwortet um 07-10-2018 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Zum Glück gibt's Weizen Mais Rüben Reis Kartoffel Nüsse und vieles mehr von dem wir auch ohne Bienen satt werden würden. Wenn ich im Sommer in meiner Obstanlage arbeite wuselt es nur so von Viechern. Das da irgendetwas aussterben sollte kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
mfg



mittermuehl antwortet um 07-10-2018 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
So jetzt habt ihr Ökologen mich überzeugt. Solagen wir ein paar Kulturpflanzen haben, kann unsere Welt ja nicht unwiederbringlich geschädigt werden. Macht das Leben sehr einfach wenn man wirklich nur auf das Fressen auf seinem Teller denkt. Ich war ein Idiot und danke für die Einsicht. Schönen Abend noch ;)



SINUS antwortet um 07-10-2018 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
mittermuehl: Wenn ein Bestand schon um 80% gesunken ist und trotzdem eine Superernte eingefahren werden kann, dann stimmt etwas an der Behauptung nicht, daß Insekten die
Hauptlast der Bestäubung tragen. Schon in den vergangenen Jahren mit schlechten Wetterverhältnissen haben wir bei uns gute Obsternten gehabt...außer wenn es mal bei der Blüte Frost gab. Der Versuch ohne Insekten auszukommen war im Freiland mit extrem engmaschigen Schutznetzen und da hat der Wind mit 30% bei den Äpfeln bestäubt. Gut
möglich, daß die Ventilatoren einen Luftstrom erzeugt haben der den Pollen einseitig verblasen hat...Turbulenzen im Freiland sorgen da für das Absinken des Pollen auf vorhandene Blüten.

Ich bin ein glühender Verfechter von Umwelt schonender Landwirtschaft! Nur ärgere ich mich mächtig darüber, wenn "Wissenschaftler" und Medien mich mit dubiosen Behauptungen zu einem ihnen genehmen Verhalten damit manipulieren möchten.

MfG



mittermuehl antwortet um 08-10-2018 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Ich sag doch eh: "Ihr habt micht überzeugt". Wissenschaftler haben sich halt gerirrt. Sie haben halt weltweit falsch gemessen.

Klimawandel wird es, so es dann mal wieder für 10-15 kältere Jahre geben sollte (die die Wissenschaft für sehr möglich hält), dann in Summe ja auch nicht geben.

Die Wissenschaftler und die Medien sind einfach böse und wollen uns arme Landwirte einfach verwirren. Nur was haben die davon?

Aber das mit der Windbestäubung geht nur bei Pflanzen die entsprechende Blüten haben. Bei Obst geht da in der Regel gar nichts. 30% Erfolg und die Bäume einpacken ist für mich keine Option. Mag daran liegen das ich mehr Kulturen (Kürbis, Apfel, usw.) habe die über Wind schlecht bestäugen. Bei Mais-Gertreide-Graslastigen Betrieben ist das alles kein vordergründig kein Problem. Und die Ökologie im Gesammten scheint in der Landwirtscht für viele kein Thema zu sein.

Somit alles gut - es gibt doch keine Insektensterben.


fgh antwortet um 08-10-2018 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Die Wissenschaftler haben halt viele Thesen und Erklärungen... Fakt ist aber auch, dass das große Insektensterben direkt mit dem Klimawandel - (hohe Temperatur) zusammenhängt und nicht zwanghaft mit uns bösen Bauern...


SINUS antwortet um 08-10-2018 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
mittermuehl: 30% Erfolg und die Bäume einpacken ist für mich keine Option.

Für diejenigen, welche diesen Test durchführten auch nicht. Sie haben aber damit bewiesen, daß Insekten nicht explizit notwendig sind um Apfelbäume zu bestäuben! Und nur darum ging es denen und mir bei dem Test.
Einmal schreibst du davon, daß du keine Insekten mehr von der Scheibe kratzen mußtest und dann wieder davon, daß es kein Insektensterben gibt. Ironie klingt für mich aber etweas anders...

MfG


SINUS antwortet um 08-10-2018 11:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
fgh: Doch, das tut es für mich! Allerdings klage ich dabei nicht allein die Bauern mit ihren Methoden des "modernen" Ackerbaus an, sondern die Umstände welche Bauern dazu nötigen sich denen zu unterwerfen wenn sie ihren Hof nicht in den Ruin fahren wollen!

So sicher wie ich mich seit Jahrzehnten schon für umweltfreundliche Landwirtschaft ausspreche so massiv fordere ich parallel dazu auch den eigentlichen Verursacher dieser Umweltverschmutzung zu bekämpfen...nämlich die massive Überbevölkerung. Anstatt sich
als Bauer dafür anzustrengen noch mehr Nahrungsmittel unter schädlichen Bedingungen zu erzeugen um immer mehr Menschen damit ernähren zu können, solltet ihr Bauern euch besser dafür engagieren, diese Bevölkerungsexplosion durch massive Geburtenverhinderung zu stoppen! Ansonsten wird es einmal eine weltweite Mißernte auf die harte Tour machen.

MfG


mittermuehl antwortet um 08-10-2018 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Ironie klingt für jeden anscheinend anders.

Zur Weltbevölkerung ... ich habe nur ein Kind... somit bin ich da nicht schuld ;)



ijl antwortet um 08-10-2018 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
@SINUS
"solltet ihr Bauern euch besser engagieren, diese Bevölkerungsexplosion durch massive Geburtenverhinderund zu stoppe!

Warst gestern bisl zu lange am FrühSchoppen?
Da Alk is Hund gell

Ich hab deine Rat befolgt und werde heute ca 3 ha Kontomvermehrung der Saatbau anbaun :-)


SINUS antwortet um 08-10-2018 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Haha...ich hatte dabei an Demonstrationenen und die Wahl einer rechten Partei gedacht die das durchsetzen könnte. Ich glaube kaum das du damit Erfolg haben würdest...versuchs mal mit unfruchtbar machendem Getreide...unfruchtbare Böden kriegen einige von euch ja schon hin.

MfG



SINUS antwortet um 08-10-2018 14:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
mittermuehl: Ich habe zwar drei davon...aber nur zwei Enkel und paßts auch schon wieder.
Es geht mir nicht um Schuldzuweisung gegen den einzelnen Menschen...es geht mir vielmehr darum die eigentliche URSACHE von fast allen Übeln denen die Menschheit ausgesetzt ist endlich anzugehen. Geburtenverhinderung ist die humansten und effektivste und beschert den zukünftigen Generation auch ein gesundes solides Auskommen auf diesem Planeten.

MfG


Vollmilch antwortet um 08-10-2018 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Hallo sinus!

Nenn es doch bitte Empfängnisverhütung. "Geburtenverhinderung" klingt (in meinen Ohren) sehr seltsam.

Die Überbevölkerung ist übrigens schon derzeit existent. Jetzt müssen wir überlegen nach welchen Kriterien die zukünftigen Generationen ausgesucht werden sollen und wer sich noch vermehren darf. Oder Einkindpolitik?
Sehr schwierig.

LG Vollmilch


SINUS antwortet um 09-10-2018 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Hallo Vollmilch,

meinetwegen können wir es auch Geburtenverhinderung nennen. Wichtig für mich ist daran nur, daß es auch nachhaltig zu einer spürbaren Bevölkerungsverminderung führt! Für die archaisch organisierten Gesellschaften der Schwellenländer muß auch eine Zwangssterilisation möglich sein sobald sie mehr als ein Kind haben und uneinsichtig obendrein. Klar ist das schwierig und manchmal auch hart...ABER wie schwer wird es für uns ALLE erst sein wenn wir dieses Problem nicht in den Griff bekommen?
Die Aussicht auf eine komfortables Auskommen ALLER Menschen bei ca. einem Zehntel der aktuellen Weltbevölkerung müßte doch den halbwegs vernünftigen Menschen geradezu anspornen da mit zu machen...

MfG



mutzhase antwortet um 09-10-2018 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
@ Sinus......nette Worte, jedoch in der Praxis nicht realisierbar ! Wie sollen dann alle "Wohlstandsstaaten" zum jährlichen Wirtschaftswachstum kommen ? Wohlstand und damit verbundener Kapitalismus funktioniert nur ( und nur !!!! ) durch Wirtschaftswachstum ! Aus diesem Grund brauchen wir schon jetzt in Österreich ( und auch restl. EU ) die Zuwanderung. Es klingt zwar sehr brutal, jedoch waren in Vergangenheit immer Kriege die effizienteste Lösung zur "Bevölkerungsverminderung" ( und nebenbei auch zur " Vernunft-Erziehung").....die Geschichte wiederholt sich halt leider immer wieder, da Menschen daraus nichts lernen ! Und diesmal wird es irgendwann einmal wahrscheinlich der Klimawandel werden.

MfG


Vollmilch antwortet um 09-10-2018 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Zwangssterilisation!? - tut mir leid - da bin ich raus. Das ist unvereinbar mit meinen moralischen Vorstellungen.

LG Vollmilch


golfrabbit antwortet um 10-10-2018 07:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Viele fragen sich wie es vor ca. 80 Jahren nur zu solchen Auswüchsen in einem "christlich geprägten Kulturstaat" mitten in Europa kommen konnte.
Umso erschreckender wenn auch in der heutigen Zeit aus einem einfachen Tread über ein auch mir schwer erklärbares Strafmaß gegenüber einem Obstbauern die Diskussion abgleitet in einer Art und Weise die viele Mitleser anscheinend sprachlos macht.
Kann es wirklich euer Ernst sein so ganz locker und nebenbei von Geburtenplanung über Verhinderung bis zur Zwangssterilisation zu schwafeln? Wo sind eure Grenzen? Was kommt als nächster Lösungsvorschlag? - Euthanasie? - Wer bestimmt über brauchbares und unwertes Leben? Ihr? - Was aber, wenn ihr selber einmal auf einer solchen Liste auftauchen würdet? - immer noch logisch und einzig praktikable Lösung? - oder gilt das eh alles nur für die "Wilden"dort unten, weil eh schon wissen:"Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!"
Hitler und seine Schergen haben all das schon einmal konsequent und mit großer Logik sowie deutscher Gründlichkeit durchgespielt - allein ihr "Tausendjähriges Reich" war schon nach 12! Jahren dort wo es hingehört - im Mistkübel - und das ist gut so. Man kann nur wenig aus der Geschichte lernen, am ehesten noch wie man Sachen eben nicht regeln sollte.

Hannes (beschämt)


mittermuehl antwortet um 10-10-2018 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Bemerkenswert welche Ideen hier hochkommen. Zwangssteriliesieren?? Das hatte wir doch schon mal.

Wirtschaftliche arme Gesellschaften vertrauen als Altersvorsorge auf möglichst viel Kinder. Diese wiederum verusachen dann ihre arme Regionen zu verlassen um anderswo Geld zu verdienen um die Familie zu Hause erhalten zu können. Kaum jemand verläßt sein Land wenn er ein vernünftiges Auskommen hat. Abgesehen von ein paar Abenteurern. Und keine Familien bekommt unzählige Kinder, wenn weniger Kinder auch reichen um im Alter auszukommen bzw, wenn klar ist das es für winiger Kinder einfach ein gesünderes Leben haben werden.

Fazit. Fafür sorgen das es keine bettelarmen Nachbarn gibt. An den Schaltern der Macht sitzt seit gut 200 Jahren Europa und Amerika. Und jetzt halt auch noch China. Wie beim restlichen Umweltschutz wird es nicht ohne Abstriche von unserem Lebensstil gehen....


Aber es ging ja um Bienen....


SINUS antwortet um 10-10-2018 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Vollmilch: Deine moralischen Vorstellungen werden aber nicht verhindern können, daß die Weltbevölkerung ohne eine drastische Maßnahme weiter explodieren wird. Was am ende einer solchen bösen Entwicklung stehen wird übersteigt deine moralischen Vorstellungen dann vollends! Ich werde aber jede andere Lösung vorziehen die solche eine Ende der Menschheit verhindern hilft...bisher hast weder du noch irgendjemand anderes eine solche geboten.

MfG


SINUS antwortet um 10-10-2018 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
golfrabbit: Naja Hannes...wie beschämt wirst du wohl erste sein wenn eben wegen der exorbitanten Überbevölkerung Mord und Totschlag herrschen wird und gerade auch DU es nicht verhindern wolltest?
Deine billige Nazishow zu dem Thema zeigt mir nur, daß du halt keine Argumente hast und
noch weniger Lösungen für das dringende Problem! Ich dagegen habe detailliert beschrieben wie und unter welche Bedingungen ich das Problem bekämpfen möchte. Daraus auf Naziideologie zu kommen sagt mehr über DEINE geistige Heimat aus als über mein!

MfG


SINUS antwortet um 10-10-2018 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Riiitsch: Und daher hat der Sinus zwar was verwerfliches und unmoralisches geschrieben, ist aber zumindest ehrlich.
Hmmmm...wieso soll es verwerflich oder gar unmoralisch sein ein extrem dringendes und gefährliches Problem der Menschheit anzusprechen???
Dazu noch wo ich doch gerade NICHT von einzelnen Ethnien schrieb deren Bevölkerungszuwachs für die gesamte Menschheit gefährlich wird. Allenthalben sprach ich die archaische Vorstellung in den Schwellenländern an zurecht an, die noch heute glauben nur mit vielen Kindern ihre Überleben im Alter sicher zu können. Was mich hier in den Repliken dabei doch etwas überrascht hat ist die Naivität einiger Schreiber die da glauben, alles wird sich schon von selbst lösen...
Denen rate ich, sich doch einmal über die Hochkulturen in Mittelamerika zu informieren und explizit darüber WARUM sie so plötzlich verschwunden sind!

MfG


mittermuehl antwortet um 10-10-2018 11:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Vielleicht wird die "drastische Maßnahme" bedeuten eine welweite Kostenwarheit herzustellen.

Keine billigen selten Rohstoffe aus dem Kongo.
Keine billigen Arbeiter in China für unsere billigen Produkte.
Keine billigen Transporte mit Schiffen (billige Seeleute - billiger Sprit) von Produkten.
Kein billiger Sex in Thailand. (kenne sogar Landwirte die sich dort zur "Ruhe" setzen weil die Pernsion dort was kann)
usw.

Unser Wohlstand wird etwas bescheidener werden müssen und die anderen dürfen etwas wohlhabender sein.

Das mit der Zwangssterilisationt hat nie "funktioniert". Nicht bei den Deutschen (Nazis), nicht in Australien (keine Nazis), nicht in China usw. Selbiges git für "Zäune gegen Migration". Weltweite Steuerung funktioniert nur wenn weltweit wenn es allen Menschen soweit gut geht das sie einfach leben können und sich steuern lassen WOLLEN. Wir jammern ja schon wenn die EU versucht Klimaziele usw. zu beschließen.

Die "drastische Maßnahme" muß bei unserem Lebensstil beginnen. Weniger CO2-Ausstoß, weniger Energieverbrauch, reale Preise für Rohstoffe, waren Transportkosten.

So nebenbei würden wir auch die Bienen retten... Der gaaanz oben beschrieben Landwirt hat ja auch aus einer "Gewinnoptimierung" heraus seinen Obstgarten etwas ungünstig gespritzt...

Aber sicher wäre es für uns lustiger 5 Milliarden Menschen (die Anderen halt) zu kastrieren.


SINUS antwortet um 10-10-2018 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
mittermuehl: " Kostenwarheit" Glaubst du wirklich daran würden sich genügend Verbraucher beteiligen? Du äußerst damit nur Wunschvorstellungen die außerhalb der gängigen Charaktereigenschafcten der Menschen liegen! Das hat immer nur deshalb nicht richtig funktioniert, weil die Organisatoren damit eine rassistische Maßnahme verfolgten die einzelne Ethnien betraf. Ich schrieb doch von einer humanen Art der Verhinderung von Überbevölkerung und die funktioniert nur unterschiedslos. Ich China hat das sogar besser funktioniert als die Protagonisten es vorhergesehen haben. "Besser" deswegen, weil die Einkindpolitik unter dem chinesischen Kultursystem, daß Mädchen weniger Wert sind als Männer oder bei Verheiratung mehr Kosten verursachen, nicht geboren oder getötet wurden. Also NICHT unterschiedslos. Zur Begrenzung der chinesischen Bevölkerungsexplosion hat es aber einen große Beitrag geleistet. Wie das ohne eine solche Maßnahme im selben Zeitraum in Indien abging wissen wir doch!

MfG


mittermuehl antwortet um 10-10-2018 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Du hast von drastischem Maßnamen und Steriliation von Anderen gesprochen und willst jetzt das der Verbraucher sich an allem "freiwillig" beteligt. ... jetzt muß ich lachen.

Es muß eine breite politische Einigkeit geben das eine derartige Veränderung bei uns Überlebenswichtig ist. Und es wird etwas weh tun müssen.

In China importieren sie jetzt Frauen aus anderen Ländern. Gleichzeitig sind gebildet Chinesinen am Heiratsmarkt unvermittelbar. War sicher ein aufschlußreiches Experiment. Aber sicher nur ein Teilerfolg. UND der Teilerfolg war nur da weil China gleichzeitig auch etwas wohlhabender wurde - auf Kosten von Afrika...

Oder wir fangen halt mal wieder einen Weltkrieg an. Der müßte dann aber so 50-100 Jahre dauern... für mich auch keine Option. Da hab ich lieber nur ein Auto in der Familie, kleiner Maschinen, ein Handy das ich 5 Jahre haben, usw... und lebe etwas bescheidener. Vielleicht muß es einfach eine PS-Begrenzung bei Autos (und Traktoren) geben, ein Verbot von Einwegplastikverpackungen, usw. Und eine Kostenwarheit. Auch für unsere landwirtschaftlichen Produkte. Soll das essen 50% des Lohnes kosten. Solange alle genug bekommen wäre es doch ein Lösung. Dann weniger Handy und mehr Gartenarbeit im Gemüsegarten...

Kann doch was nicht stimmen das wir unser Obst im Moment verrotten lassen und Apfelsaftkonzentrat aus China kaufen. Da kann doch was mit der Kostenwarheit nicht stimmen.

Und ganz freiwillig wird eine Breite Masse nicht auf etwas Luxus verzichten.





mittermuehl antwortet um 10-10-2018 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ "Kurz Sprech" ;) ... der Name könnte dir bleiben. ;)

Sonst alles sehr humorig aber stichhaltig auf den Punkt gebracht. Aber einfach Richtig.

Eine Kostenwarheit würde den Wohlstand verschieben, abflachen aber keinen arm machen. Nur wir wären kurfristig und fordergründig halt verliere. Langfristig würden wir halt auf der Siegerseite. Und ich rede jetzt nicht von 100% Konsumverzicht. Kostenwarheit und weniger Billig-Wegwerfprodukte...

Dann dürfen Kärntner Obstbauern auch ihre Testikel behalten







SINUS antwortet um 10-10-2018 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
Riiitsch: Unter dem Aspekt der exorbitanten Verschwendung von Nahrungsmitteln und anderen Recourcen ist sie das für mich auf jeden Fall. Und das Bevölkerungswachstum wurde nicht nur nicht ausgebremst, sondern steigt weiterhin an. Deswegen denken ja die verschiedenen Disziplinen der Wissenschaft so intensiv darüber nach wie mit allen Mitteln in 50 Jahren noch drei Milliarden Menschen mehr ernähren können als heute. WARUM sind die nur so sehr erpicht darauf diesen Planeten derartig überbevölkern zu wollen. Ich habe noch keine solche Anstrengung zur Kenntnis nehmen können die sich damit befaßt hätte das genaue Gegenteil zu erreichen! Die deutlich gesunkene Kindersterblichkeit ist sicher positiv zu bewerten, trägt aber gleichzeitig auch zu immer häufigeren Hungerkatastrophen bei und zur weiteren Überbevölkerung . DAS kann und wird auf Dauer nicht gutgehen, zumal uns das sich verändernde Klima dieses Jahr unmißverständlich deutlich machte was wir in Sachen Nahrungsmittelanbau zukünftig noch zu erwarten haben. Auch unter diesem Aspekt versucht die Wissenschaft nur über robustere Sorten das Problem zu lösen...auch das wird bei weiter steigenden Temperaturen und geringerem Niederschlag nicht helfen. Mögen Menschen ihre Kinder wirklich wenn sie sie schon im Krippenalter morgens bei Fremden Aufsichtspersonal abgeben?? Ich sehe das eher nicht so...Eltern wollen sich so häufig nur ihren abgehobenen Lebensstandard sichern. Die Drittweltländer mit unserem Abfall zuschütten und dann Arbeitsbeschaffung nennen passiert auch in Indien mit den Schiffswracks so...das ist Mensch verachtend und das Ergebnis einer satten Gesellschaft mit wenigen Kindern und einer hungrigen die noch immer auf sehr viele setzt. Frauen in Jobs bedeute tviel zu oft Kinder in verwahrlosten Haushalten und Heimen. Ein Familieneinkommen hätte das schon vor über 30 Jahren bei uns in der BRD verhindern können! Geburtenverhinderung bedeutet doch keine Genitialverschnippelung...WIE kommst du nur auf das schmale Brett???
Ich schwinge mich nicht auf ein moralisches Roß...ich bin, hmmm.. war bis letzte Jahr aktiver Freizeitreiter und bin in Sachen Umweltschutz mit folgendem klimafeundlichen Fußabdruck unterwegs:

Letzter Flug 1971 von Kapstadt nach Frankfurt, keine Schiffsreisen mit Schwerölverschmutzungsprofil, Auto Jimmny mit 80 PS und unter 10000km
Jahresfahrleistung, 4ha Weide und Wiesen für Pferdehaltung mit einigen Hundert Metern Weißdorn/Heckenrose Einzäunung, mechanische Unkrautbeseitigung von z.B. Hederich usw.

Die umliegenden Bauern lassen ihr Stoppel längst liegen un spritzen mit Roundub einfach
einfach alles " sauber" . So nun weißt du etwas besser mit wem du hier diskutierst.

MfG


mittermuehl antwortet um 12-10-2018 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Riiitsch

"Wir brauchen nicht immer noch mehr und intensiver, wir müssten nur weniger verschwenden."

So simpel. So einfach. So klar. So richtig.


SINUS antwortet um 12-10-2018 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Riiitsch: Ich plädiere dafür schon seit mindestens zwanzig Jahren! Wenn DU erst heute gegen 14:00 Uhr damit anfangen möchtest hast DU ein Problem damit und nicht ich. Unter dem Aspekt der Verschwendung schlug ich damals schon vor jedes Jahr den Reichsten Bürger zu ermitteln um ihn anschließend zu enteignen. Diese drastische Methode würde dafür sogen, daß kaum noch jemand der Reichste sein will. Gleiches sollte man auch mit dem klimafußabdruck anstellen...so z.B. sind SUVs in der Stadt ein Anfang beim Einkassieren. Ich
kann es wirklich nicht mehr hören wenn immer wieder die sogenanten Gutmenschen auf
Einsicht und Freiwilligkeit der Menschen in solchen Fällen schwafeln. Die gibt es doch nicht,allenfalls in extrem wenigen Ausnahmen!
Das fiel mir zu dem Thema gerade in die Hände:

Ein-Kind-Politik gegen Klimaerwärmung
By Redaktion on 11. Oktober 2018 • ( 2 Kommentare )

Die Goys fragen sich oft: „Was kann ich tun, um zu verhindern, dass sich die Erde weiterhin erwärmt?“

Die Antwort auf diese Goy-Frage ist wie folgt: „Stoppt die Reproduktion, Goys! Wir brauchen weniger Leute, um das Wetter zu ändern. Hört auf euch fortzupflanzen! Außerdem müsst Ihr unendlich viele Afrikaner in Eure Länder aufnehmen, weil Ihr nicht genug Kinder habt, um Eure Renten zu zahlen.“

RT:

Die französische Nachrichtenagentur AFP ist nach der Veröffentlichung der schwedischen Umweltforschung, die besagt, dass „ein Kind weniger“ die Emissionen verringern könnte, heftiger Kritik ausgesetzt. Jetzt fragen sich Internetnutzer, was sie mit ihrem „Extra“ machen sollen.


SINUS antwortet um 12-10-2018 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wen es wirklich interessieret, für den habe ich hier noch den Link dazu:

https://schluesselkindblog.com/2018/10/11/ein-kind-politik-gegen-klimaerwaermung/


ek antwortet um 12-10-2018 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Sinus: Wie alt sind Deine drei Kinder?


ijl antwortet um 12-10-2018 12:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Sinus
Wir sollen weniger Kinder zeugen und uns dann mit Arbeitskräften aus den IQ-schwachen Länden (alles unterhalb vom Mittelmeer) eindecken oder wie ist das zu verstehen?
Ich denke wir haben schon genug von dem faulen Drogenverkaufenden Gesindel in Europa!
Lg



mittermuehl antwortet um 12-10-2018 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ijl ....... Weißt du, das es absolut aus der Luft gegriffene Vorurteil gegen IQ-Schwache Bauerntrottel geben soll? Kannst du verstehen wo sowas herkommt? Ich nicht. Genausowenig wie ich weiß wo ein Vorurteil gegen den IQ von Menschen südlich den Mittelmeeres herkommen soll.


SINUS antwortet um 12-10-2018 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ek: Alt genug damit ich zwei Enkel haben konnte. Jetzt hast du mich mit dieser gezielten Frage aber neugierig gemacht. WARUM hast du mich das gefragt`?

MfG


SINUS antwortet um 12-10-2018 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
ijl: Wir sollen weniger Kinder zeugen um mit den in UNSERER Heimat verfügbaren Resource langfristig auskommen zu können. Der Kultur zerstörende Import von Drittweltbewohnern ist weder erforderlich noch könnte er helfen unsere Gesellschaft voran zu bringen. Wir kamen´doch ohne gut genug voran...unsere Bevölkerungszahlen verringerten sich doch glücklicherweise langsam. Automatisierung und bessere Löhne bei sehr sparsamen Umgang mit Rohstoffen und ohne die aktuelle massive Verschwendung hätten ausgereicht um auch weiterhin gut voran zu kommen. Schau dir die Herkunftsländer der "Fachkräfte" an und du weiß wie viel Nutzen sie uns bringen können. Nämlich gar keinen bis Nachteile!

MfG


SINUS antwortet um 12-10-2018 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mittermuehl: Hmmm...irre ich mich wenn ich jetzt annehme, daß du bewußt nicht weiß WAS anVorurteilen dran ist wenn sie nur DIR nicht zusagen???
Ich habe 1970 und 1971 als RF- Techniker in Südafrika gelebt und gearbeitet und darf dir deshalb aus eigener Erfahrung mitteilen, daß die Masse der Schwarzen wirklich sehr faul sind und nur dann um Arbeit nachfragten wenn sie Geld brauchten. Hatten sie was verdient und bekommen, dann waren sie solange ihnen das reichte nicht mehr am Arbeitsplatz zu finden. War es verbraucht glaubten sie wieder von vorn beginnen zu können. Ich nenne das also nicht Vorurteil, sonder gemachte ERFAHRUNG. Um das Bild nicht zu verzerren schiebe ich noch die komplett andere und bessere Arbeitsmoral der Farbigen und Inder nach. Seit die Kaffern die Japies entmachteten hungern nun noch mehr Schwarze und andere Hautfarben. Genau wie es in Rhodesien zu der Zeit schon vorgemacht wurde.

MfG


Mopi antwortet um 12-10-2018 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ist das geil. Gehen tut es in diesem Thema um "BIENEN". Klickt man sich rein stellt man fest, dass unsere Freunde der Stahlhelme auch bei diesem Thema in die "Ausländer - Stenkerei" abdriften.


mittermuehl antwortet um 12-10-2018 14:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
@SINUS .... Ich habe zwischen 1995 und 2005 immer wieder mal in SA gearbeitet. 1995 durften mit den Schwarzen den Krempel unter Anweisung von einheimischen Weißen nachtragen. 2000 waren die selben Schwarzen dann ohne die Weißen Herren bei der Arbeit ... Sind einfach in Aufgestiegen. 2005 waren dann leider einer der Kollegen an AIDS verstorben. Ich hatte in SA schwarze und weiße Assitenten. Ich habe bemerkt das die motivation mit der Bazahlung stieg. Jetzt gibt es in SA recht viele arbeitslose Weiße die in den 70er Jahren einfach einen Job hatten weil sie weiß waren.

Aber in den 70ern Jahren, in der Apartheit waren die Schwarzen sicher nicht sehr motiviert einem Weißen die Arbeit zu machen.

Ich hab übrigens auch im Senegal und in Marokko gearbeitet. Fazit. Sobald der Bildungstand und die Bezahlung angepaßt waren, war auch die Arbeitsleistung vergleichbar. Auffassungunterschiede in der Arbeits und Lebensausrichtung gibt es natürlich.

ABER afrikanische Bienen soll man nicht mit europäischen Bienen kreuzen .. das werden dann "Killerbienen" .. (kein rassisitischer Hinergrund)


SINUS antwortet um 12-10-2018 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
mittermuehl: Jeder macht halt seine eigenen Erfahrungen. Ich bin 1970 wegen ähnlicher Diskussionen wie dieser hier von meinem damaligen Arbeitgeber (einem niederländischen Konzern) eingeladen worden mit einem Polizeioffizier in einem Wagen Soweto zu besuchen um mich selbst von den Argumenten der Buren zu überzeugen. Ich sah dort eine gute Stunde lang eine riesige nagelneu angelegte Siedlung mit kleinen aber schön aussehenden Häusern. Dann fragte ich nach den dazwischen immer wieder auftauchenden Häuser die weder Fenster noch Türen hatten und ein großes Loch im Dach. Das sind jene Häuser von Neuankömmlingen aus den Homelands die es nicht gewohnt sind in festen Häusern zu leben. Türen und Fenster wurden herausgerissen und in einer neu angelegten offenen Feuerstelle in der Mitte des Hauses verheizt. Das Loch im Dach war der Rauchabzug. Wenn ich aktuell die in Deutschland eingefallenen Afrikaner sehe wie sie sich hier benehmen...dann sehe ich etwa den gleichen Kulturunterschied wie damals in SA! Heute verlassen die weißenBauern SA und siedeln sich vermehrt in Rußland an...dort sind sie sehr willkommen!
Die Schwarzen sind deutlich korrupter als es die weiße Regierung selbst unter damaliger Apartheid war. DAS geht niemals lange gut.

MfG



mittermuehl antwortet um 12-10-2018 18:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
@SINUS ....Sowas hab ich auch gesehen. Nur ohne Polizeischutz. Du hast gesehen aber nicht verstanden was dein Fazit beweist. Das es sich um ein Bildungs und Ausbildungsproblem handelt ist dir zu kompliziert. Du machst es auf der Hautfarbe fest. Wie man so etwas nennt weißt du ja. Dir ist Trump auch lieber als Obama?



Ich Lege dir "Der lange Weg zur Freiheit" von Nelson Mandela und "Kleine Geschichte von Südafika" von Albrecht Hagemann ans Herz.

So nebenbei. Ich bin mit einigen waschechten Buren gut befreundet. Einem wurde der Vater und die Schwester von Schwarzen" (Rohdesien) ermordet. Alle meine Freunde waren Soldaten im Angolakrieg. Aber selbst die sehen die Sache nicht ganz so einfach wie du.

Alles weitere würde einen Bienen-Beitrag in einem Landwirteforum etwas überreizen. Ich verabschiede mich mal wieder. Die so weh kann gar keine Bandscheibe tun, das man sich sowas auf Dauer reinzieht.


SINUS antwortet um 12-10-2018 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienenmörder
mittermuehl: Ohne Polizeischutz hätte ein Weißer das in Soweto damals nicht überlebt! Die Erwachsenen Menschen aus den Homelands sind zu der Zeit nicht mehr ausbildungsfähig gewesen. Das ist nun mal Fakt. Genauso wie es Fakt ist, daß ungebildete erwachsene Asylanten aktuell ind Deutschland, bis auf wenige Ausnahmen niemals eine Fachkraft mehr werden können. Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmer mehr sagt schon der Volksmund bei uns. Den Tenor deiner Schreibe hatte ich ja rechtzeitig erkannt und deswegen auch explizit angefügt, daß es eben nicht an der Hautfarbe liegt wenn Farbige und Inder eine ganz andere Arbeitseinstellung zeigten. Möchtest du mir hier absichtlich Rassismus unterstellen oder bist du nur vergeßlich über das was ich schrieb? Obama trat an um die US Kriegstätigkeit zurück zu fahren...er hat das Kontingent sogar noch erhöht und weiter morden lassen. Trim zog ich der Clinton allerdings vor...weil er anfangs auch Frieden mit 0Rußland halten wollte. Viel lieber hätte ich Berni Sandes als Präsident gesehen aber die Amis kaufen sich ihren Präsi ja mit Geld und nicht Argumenten. Mandela war am Beginn seiner "Karriere" auch nur ein bösartiger Terrorist der mit Bomben Menschen in die Luft sprengte. Allerdings hat er sich später in Freiheit doch sehr positiv verhalten. Ich hatte zu der Zeit in Joburg Kontakt zu einer rhodesischen Band die im Hotel spielte in dem ich wohnte. Die waren alle vor ihren schwarzen Mitmenschen und deren Gewaltanwendung geflohen!
Tschüß und gute Besserung für deine Bandscheibe.


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