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Posaidon 22-08-2018 13:19 - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Wenn ich mir die Futterknappheit in weiten Teilen Europas an schau müsste der Milchpreis schon mid. 15 Cent höher sein ich denke die Molkereien genießen gerade wieder die Vakuumphase die schwitzenden Bauern sind wieder einmal die dummen!!




xaver75 antwortet um 22-08-2018 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Hallo, der Butterpreis ist gefallen, die Anlieferung ist auf Vorjahresniveau, fehlendes Grundfutter wird zum Teil mit Kraftfutter, Mais, .. ausgeglichen.

mfg


Heimdall antwortet um 22-08-2018 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Hast du eine Quelle für die momentane Anlieferung?


rbcecker antwortet um 22-08-2018 15:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Ist doch eh schon immer so, nur diesmal gibts keine Limits mehr.....


xaver75 antwortet um 22-08-2018 15:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
@Heimdall
Rundschreiben GM von gestern (Anlieferung, Inhaltstoffe wie Vorjahr), Butterpreis gesunken,..

Milchpreis September +1ct

mfg


Century antwortet um 22-08-2018 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Auf welchen Fakten beruht Posaidons Berechnung?


Ferdi 197 antwortet um 22-08-2018 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
In Österreich gibt es nur eher im Östlichen Teil Trockenheit. Also Mühlviertel, Waldviertel ist es massiv zu trocken, aber in Weinviertel, Industrieviertel sind ja eh nicht so große Milch-Lieferanten-Gegenden.
Hingegen in der Stmk, Kärnten, Salzburg, Tirol usw. gibt es teilweise eher höhere Niederschläge u. somit auch keinen Engpass bei Futter, daher ist dort genug Milch vorhanden.


Heimdall antwortet um 23-08-2018 06:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Also bei uns im Norden von Salzburg schauts nicht so gut aus mit dem Futter. Viele müssen auch schon Trinkwasser von der Feuerwehr bringen lassen...
Und der Flachgau wäre die Milchregion schlechthin.
Mal sehen wie sich der Preis im Winter entwickelt.
Heimdall


thomas.t3 antwortet um 23-08-2018 07:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Laut AMA:

Anlieferung Mai: 315139 Tonnen
Anlieferung Juni: 282119 Tonnen

Also die Menge ist ordentlich (über 10%) zurückgegangen.
Was man noch sagen muss, die trockensten Monate Juli und August fehlen noch. Da wirds dann richtig interessant.
Lg


Franz0312 antwortet um 23-08-2018 07:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Alos echt,
Ich verstehe dieses : DIE BÖSE MOLKEREI BEREICHERT SICH AUF UNSERE KOSTEN
einfach nicht.
DIE MOLKEREI IST MEIN FREUND!!!!!!!
Wir Milchbauern sitzen täglich auf einer mehr oder weniger großen Menge an leicht verderblichen Lebensmitteln. Während wir unsere Anlieferungsmenge nach Lust und Laune steigern oder auch abfallen lassen muss die Molkerei IMMER die zugesagten Mengen an den Handel liefern und den Rest auch noch irgendwie verwerten.
Produzieren ist keine große Kunst, aber im Überschuss vorhandene Mengen an Lebensmitteln, die von etlichen Mitbewerbern(Molkereien) hergestellt werden auch gewinnbringend zu vermarkten ist die Schwierigkeit heutzutage.
Kann nur jedem Raten, der denkt er werde von der Molkerei ausgenutzt, er soll den Liefervertrag aufkündigen und in die Direktvermarktung einsteigen. Da kann man nach eigenem Ermessen den Preis bestimmen!! Da kannst dann auch im Regal schreiben: Heuer wegen Futterknappheit 1l Milch 2,- €, nächstes Jahr vielleicht wieder günstiger!
Viel Glück dabei!!

PS:
Ich hab auch zu wenig Grundfutter heuer,aber Jammern hilft einfach nicht!!!!
Immer diese Milchpreisjammerei ist ja nicht zum aushalten!!!



thomas.t3 antwortet um 23-08-2018 07:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Franz das war doch auch nur gejammer, und nichts sachliches zu diesem Thema!


tomsawyer antwortet um 23-08-2018 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
die Mitglieder der MGN können auf den "Tachometer" ablesen wie viel Milch angeliefert wird.
Der Tachometer ist noch immer ganz nach rechts ausgeschlagen, also im roten Bereich heißt soviel wie zu viel Milch wird angeliefert bei der Konvi wie auch bei der Bio Milch .


may antwortet um 23-08-2018 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Die paar Liter in Österreich haben auf den Milchpreis wenig Einfluss, da wir Exportland sind
siehe auch:
https://www.ife-ev.de/index.php/ife-rohstoffwerte/kieler-rohstoffwert-milch
oder
https://www.finanzen.at/rohstoffe/milchpreis



Century antwortet um 23-08-2018 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Eigentlich ist es ein Drama dass wir unsere Milch so weit herum karren, wenn der Transport was kosten würde dann täte das gar keiner^^


dorni antwortet um 23-08-2018 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
top agrar
Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) begrüßt die Dürrehilfen von Bund und Ländern in Höhe von 340 Mio. Euro. Doch jetzt seien auch die Marktpartner gefordert. Sie sollten die aktuelle Marktlage an die Erzeuger weitergeben. Die Milchpreise müssten um mindestens 10 Cent steigen, so BDM-Vositzender Stefan Mann.

Am Beschluss des Bundeskabinetts begrüßt der BDM besonders, dass die zugesagten Mittel nicht mit der Gießkanne verteilt, sondern gezielt eingesetzt werden. Es seien vor allem tierhaltende Betriebe betroffen, deren steigende Futterkosten zu berücksichtigen sind, wiederholte der BDM-Vorsitzende Mann seine bereits im Vorfeld des Beschlusses festgelegte Position.

„Wenn wir neben der staatlichen Hilfe auch die Marktpartner der Milchviehhalter in die Pflicht nehmen, bedeutet das nicht, dass wir Almosen oder PR-Solidaritätsaktionen wollen. Die Milchanlieferungen gehen deutlich zurück, manche Molkereivertreter sehen sogar schon eine in wenigen Wochen eintretende Mangelsituation und dennoch verharren die Milcherzeugerpreise annähernd auf gleichem Niveau. Wir wollen in erster Linie, dass die Molkereien endlich diese Marktsignale rückgängiger Milchmengen nutzen, um bei der Ernährungsindustrie und beim Lebensmitteleinzelhandel auch noch laufende Kontrakte nachzuverhandeln und höhere Preise zu fordern. Die Belastungen dieser wetterbedingten Ausnahmesituation müssen gleichmäßig entlang der Wertschöpfungskette verteilt werden statt immer die ganze Last bei den Milchviehhaltern zu belassen“, fordert BDM-Vorsitzender Stefan Mann. „Die Milcherzeugerpreise müssen um mindestens 10 Cent angehoben werden.“

Durch die Beteiligung des Handels in Kombination mit den staatlichen Hilfen könne so die Not auf vielen Milchviehbetrieben gelindert werden. Der Anstieg des Milchpreises sei notwendig, denn die Kosten lägen laut Daten des Informationsnetzwerkes Landwirtschaftlicher Buchführungen der EU-Kommission im Januar 2018 bei 41,81 Cent/kg. Aktuell lägen die Kosten nach Angaben des BDM noch darüber.

„Ein Unding ist beispielsweise aber auch, dass die Schlachtkonzerne die Notsituation der tierhaltenden Betriebe regelrecht ausnutzen und die Schlachtviehpreise sehr stark senken, um die jetzt eingelagerten Fleischmengen nach einer Beruhigung dieser Situation und einer Erholung der Preise gewinnbringend zu verkaufen“, kritisiert Mann. „Steigende Mengen führen zu sinkenden Preisen – aber müssen in einer derartigen Extremsituation Lieferanten, die Qualitätsprodukte liefern, wirklich bis auf den letzten Cent gedrückt werden?“



Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-BDM-Neben-Staat-sollten-auch-Marktpartner-in-der-Duerre-helfen-9632208.html


Ziegenbua antwortet um 23-08-2018 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Bleibt die Frage ob den Dürregeschädigten, welche momentan weniger liefern können, mit dem höheren Preis geholfen ist, wenn jene ein paar km weiter die Menge steigern weil ihre Ertragssituation gut bis sehr gut ist. Speziell weil auch einige frisch laktierende Kühe zu günstigen Preisen am Markt sind würde sich diese Verlagerung mit Erhöhung des Milchpreise nochmal beschleunigen und die Marktposition für die ohnehin schon Geschädigten dauerhaft verschlechtern.
Bei 10 Cent mehr kann ich mir durchaus vorstellen dass der ein oder andere Stall mit momentanen Reserven bis zum Rand aufgefüllt wird.


xaver75 antwortet um 23-08-2018 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Wie es ausschaut, wollen die von der Dürre verschonten Bauern nicht unbedingt mehr Kühe melken.
Wenn für den 150cm Umsteller Heuballen 60 Euro erzielt werden können?, werden die nicht mehr Kühe einstellen.
Grassilo Ballen 50,-
Maisballen Bio 130,-

Ich werde ein paar Maisballen konv. kaufen, aber wie momentan der Markt überhitzt ist, da hab ich noch keinen Stress.

mfg


HAFIBAUER antwortet um 24-08-2018 07:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Hallo!
Schön für Dich das Du so Positiv denken kannst.



Vollmilch antwortet um 27-08-2018 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Guten Morgen!

Bei der Nöm wurden im Juni und im Juli knapp 3% mehr Milch angeliefert als im Vorjahr. Der monatliche Zuwachs sank damit gegenüber den Vormonaten zwar deutlich ab, trotzdem ist es ein Zuwachs.

LG Vollmilch


kraftwerk81 antwortet um 27-08-2018 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
... die Auswirkungen der Dürre werden ja auch erst jetzt schlagen bzw. spätestens im Winter und nächstes Jahr wenn Zuchtvieh zum Nachstellen fehlt..


Vollmilch antwortet um 27-08-2018 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
... na da bin ich mal gespannt. ;-)

LG Vollmilch


xaver75 antwortet um 27-08-2018 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
Ich kann mir auch schwer vorstellen, das bei eingebrochenen Schlachtviehpreisen, stockendem Export durch türkische Lira im Frühjahr zu wenig Zuchtvieh da sein soll.

mfg


kraftwerk81 antwortet um 27-08-2018 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreiserhöhung
.. naja alles was jetz zum Metzger geht muss ja remontiert werden.. und zwar dann wenn wieder was grünes rauskommt im Frühling nachdem gegen Ende Winter viele noch Rindviecher weggeben werden müssen.. die Kalbinnen die jetzt nicht nach TR gehen müssen ja auch von was durchgefüttert werden.. spitzt die Lage noch zusätzlich zu..



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