Bio zieht wiedermal den Joker !

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mfj 01-08-2018 07:37 - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Vor kurzer Zeit haben einige europäische Länder (darunter Deutschland, Österreich…) die Ausnahme-regelung nach (EG) Nr. 889/2008 der Kommission zu Katastrophenfällen aktiviert, die es den zuständigen Behörden ermöglicht, auf Antrag einzelnen Bio-Betrieben während eines begrenzten Zeitraums und in einem bestimmten Gebiet die Verwendung von nichtbiologischem Futter zu genehmigen.

Es ist sicher niemand daran interessiert – dass Biotiere verhungern, es sollte aber auch so in der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Weder Naturland, Bioland schon gar nicht Bio Austria möchte hier ein „Tröpfchen Wahrheit“ durchsickern lassen. Da vergräbt sich selbst die so gesprächige Grabmann unsichtbar– und die Schwätzer Parolen von „Bio kann die Welt ernähren“ sind dann für ein paar Monate im Regal…

Bio kann die Welt nicht ernähren – Bio kann in schlechten Jahren nicht mal seine Tiere füttern, auch diese Wahrheit darf geschrieben und kommuniziert werden.
Den Verbrauchern ist diese Tatsache nicht bekannt, den elitären Biokunden schon überhaupt nicht.

Für mich ist es pure Feigheit – dass Politik, Medien und zuständige Verbände diese Fakten der Öffentlichkeit nicht präsentieren.



Peter1545 antwortet um 01-08-2018 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Da ist sicher nur von konv. Raufutter die Rede! Also bleib auf dem Boden. Wo soll ein Unterschied sein zw. konv. und Bio Heu oder Silage?
Bio kann die Welt schon ernähren nur nicht mit dem derzeitigen Konsumverhalten!


yamahafzr antwortet um 01-08-2018 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Peter der Unterschied zwischen konv. und Bioheu ist ,das konv. Heu mit Handelsdünger gedüngt worden sein. Bio kann die Welt ernähren , wenn die Menschen auch Gras essen!

Riiitsch antwortet um 01-08-2018 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Also ich hab genug Futter trotz einiger Einbußen wegen Trockenheit. Der Biobauer der will kann Lebensmittel erzeugen.

Ich wusste gar nicht, dass konventionelle Flächen von Trockenheit, Hagel oder Verschlämmung sicher sind ;-) Oder was wäre wenn alle Bio wären, dann brauchen die Pseudobiobauern keine Ausnahmen? Vorsicht, bei dem heißen Wetter wird jetzt einigen schon der Denkapparat zu schnell rechstdrehend XD

Die große Masche von Bio Austria oder Ja Natürlich etc ist jedem den es interessiert eh klar: man hebt sich mit Lügen und Diffamierungen ab, klammert sich an Ausnahmen, weil ohne diese würden viele Bauern wieder aussteigen. Man stünde vor teuren Bio Lebensmitteln und müsste sich anhören, Bio ist nur für Reiche. Jetzt haben wir halt Bioschmäh für Alle, und genug zum weg scheißen noch oben drauf. Den Handel freuts.

wickinger83 antwortet um 01-08-2018 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Das letzte mal bei solchen ausnahme regelungen war in unserer region der Fall dass die Biobetriebe mit höheren Preisen den konv. Betrieben mehr oder weniger das Futter weggekauft haben.
Sollen sie die ausnahme haben, dafür aber für den zeitraum wo konv. gefüttert wird keine Biozuschläge kassieren.
Dann gehen die Preise der Sofamelker auch nicht durch die Decke.

Ich geb da mfj RECHT.

mfg wickinger

peter.z(cgu8) antwortet um 01-08-2018 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Jetzt wird gejammert das Bio konventionelles Futter zukaufen dürfen. Wäre das jetzt nicht erlaubt würden die gleichen jammern das die Bio Tiere die Schlatviehmärkte überschwemmen und den Bio sowie den Konventionellen Preise ganz zu boden Drücken. Bei so einer Trocken Periode die es seit Ewigkeiten nicht mehr gab währe ein bisschen Verständnis besser angebracht.
Was machen den die Konventionellen, die Importieren einfach noch Mehr Soja aus Amerika und Süd Amerika, ist den von denen einer Erlich zur Bevölkerung.
Solange 1/3 der Lebensmittel verschwendet werdet habt ihr Recht kann Bio die Welt nicht ernähren.

Peter1545 antwortet um 01-08-2018 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@yamahafzr: Ich kenn keinen Konvi Bauern der seine Wiesen mit Handelsdünger düngt.
Nein die Menschen müssen nicht Gras essen sondern weniger wegwerfen und weniger Fleisch essen, wobei im Bereich von Fliegenmaden Zucht ein Riesen Potential offen ist!

@Riitsch: es gibt andere Gebiete die sicher weniger ernten! Stellenweise wird schon Mais siliert/eingegrast.


xaver75 antwortet um 01-08-2018 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Peter.z
Wo sind die Konvi unehrlich zur Bevölkerung?
Hilf mir auf die Sprünge, mir fällt nichts ein, was die Konvis der Bevölkerung vorgaukeln, und dann doch nicht so ist.

mfg

peter.z(cgu8) antwortet um 01-08-2018 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Nun KF gaben über 10kg und gleichzeitigs vollstopfen mit Pansenpuffer wird meistens verschwiegen. Vorallem bei der achso Tolle Heumilch. Sonst währen Stalldurschnitte jenseits der 9'000er Marke nicht möglich

Vollmilch antwortet um 01-08-2018 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Hallo!

Ich verschweige weder meinen Kraftfuttereinsatz (knapp 10 kg/Kuh) noch die Verwendung von Pansenpuffer. (von "vollstopfen" kann keine Rede sein)

Unser Mais steht tadellos da, wird auch demnächst silierreif sein.

Wenn der Zukauf von konventionellem (Rauh-) Futter erlaubt sein sollte, wird das schon in Ordnung sein. Ob dafür eine Notwendigkeit besteht kann ich nicht beurteilen (dafür muss es die Behörde ja auch auf Antrag erst genehmigen.) Jedenfalls sollte man es nur auch offen und ehrlich kommunizieren!

LG Vollmilch

peter.z(cgu8) antwortet um 01-08-2018 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Bei uns ist die Situation so das nicht mal die Konventionellen Futter bekommen.

mittermuehl antwortet um 01-08-2018 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Es macht hat wenig Sinn Bio-Silage/Heu (wir hatten mehr Regen als wir wollten) aus der Buckligen Welt nach Tirol zu verhschicken. Da ist dem Biogedanken mehr gedient vorübergehend koinvetionelles Raufutter aus der Gegend zu nehmen. Und so giftig wird das konventionelle Gras schon nicht sein,,, ;)

Aber natürlich wäre es besser nut Biofutter zu füttern. Würden es alle machen, könntem man über kürzere Strecken damit handeln.

Heimdall antwortet um 01-08-2018 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ja genau macht euch gegenseitig fertig, anstatt zusammen zu halten und sich gegenseitig zu helfen.
Am besten zeigts euch auch gegenseitig an, damit der Rechtsanwalt euch noch das letzte Hemd wegnimmt. Und dann bitte jammern, die Milch is nix wert.

Joe_D antwortet um 01-08-2018 10:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
der Mensch denkt so wie er gelenkt..... alles andere k

thomas.t3 antwortet um 01-08-2018 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Mfj:

Jene die das machen müssen, weil zu wenig Futter da ist, bekommen für ihre Produkte keinen Bio-Status oder Preis. Auch die Umstellungszeit muss wieder durchgestanden werden.
Also freu dich mfj, die Bauern haben neben den Zukaufkosten auch noch anderen Schaden, du kannst wieder beruhig silieren gehen... bei den konvis regnets ja mächtig.



xaver75 antwortet um 01-08-2018 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Also in meiner Gegend funktioniert Bio und Konvi nebeneinander ziemlich gut.
Auch bei Pachtflächen kann der Bio durch die höheren Umweltzahlungen locker mit dem Preis mithalten.
Es sieht eigentlich jeder im groben, wie der andere arbeitet.....

Das Problem ist die fehlende Transparenz, der Handel müsste den mündigen Konsumenten klipp und klar erklären, das durch die Trockenheit eben Engpässe zu erwarten seien.
Genauso bei Freilandeiern bei Stallpflicht (Vogelgrippe).
Das der Bio seine Tiere nicht verhungern lassen kann, wird auch ein jeder verstehen, daher soll er Konvi füttern, aber bitte seine Produkte auch als solche kennzeichnen.

mfg

Peter1545 antwortet um 01-08-2018 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Xaver: Wie willst du das den kennzeichnen? Angenommen 2% der Bauern verfüttern 10% Konvi Silage an die Kühe. Soll das dann so auf der Verpackung stehen? Die Milch getrennt vermarkten wird nicht möglich sein.

thomas.t3 antwortet um 01-08-2018 12:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Die Produkte sind bei diesem Vorgehen konvi...

Richard0808 antwortet um 01-08-2018 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Kann mir das auch nicht vorstellen das Milchkühe konvi Futter bekommen und Biomilch geliefert wird.
Da wird man konvi Milch liefern müssen, plus danach Umstellungszeit.

Wer Futter braucht, mal im Raum Murtal versuchen.
Viele wissen hier nicht mehr wohin mit den vielen Futter.

mzg antwortet um 01-08-2018 15:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich sehe es auch absolut nicht ein, dass Biobetriebe konventionelles Futter zukaufen. Einerseits basiert deren Marketing in erster Linie darauf, konventionelle Produkte zu tadeln, andererseits ist aber dann die konventionelle Gras- u. Maissilage wieder gut genug, wenn’s biologisch zu teuer wird. Ambivalenz pur!

Normalerweise werde ich heuer mehr als genügend Futter zusammenbekommen, an Biobetriebe würde ich aber nichts verkaufen, und wenn dann nur zum Biopreis. Immerhin ist in dem Moment wo mein Futter beim Biobetrieb im Silo liegt ja auch Biofutter.

mzg antwortet um 01-08-2018 15:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Peter1545, ich kenne kaum noch (Milchvieh)Betriebe, die keinen Mineraldünger aufs Grünland streuen. Das ist regional oft sehr unterschiedlich.

mfj antwortet um 01-08-2018 15:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Möchte mich mzg anschließen.
Also, es geht in der Sache in erster Linie nicht um die (Bio)Bauern sondern um das Biosystem.
Der Verbraucher suggeriert ja mit seinen gutgemeinten „Biokäufen“ zu einem System – das angeblich nachhaltiger, besser, Umweltverträglicher usw. ist.

Die teils erbärmliche Politik und die „selbstlosen Bioverbände“ setzen noch einen drauf – und behaupten:

Biolandwirtschaft ist flächendeckend möglich - ohne Wenn und aber…

…leider gibt es nur noch zu viele bockige Konvi-Bauern, die man dafür in Werbungen diffamieren darf und in Landwirtschaftsförderungen gängeln darf.


Ich gönne es keinem Bauern, auch keinem Biobauern - wenn seine Futtervorräte nicht ausreichen, sofern er „vernünftige Landwirtschaft betreibt.
Aber das Jonglieren mit Futtermitteln - die man sonst als umweltbelastend, vergiftet, unrein bezeichnet - dann hernimmt und freigibt – um das eigene Defizit auszutarieren – ist verlogen.

Ich würde es sogar als eine der größten Garstigkeiten unserer Zeit bezeichnen, wenn es im eigenen Portfolie Probleme gibt, welchselt man halt ins andere, und dann wieder zurück - wenn es sich erholt hat.
Das Fähnlein weht feste im Winde...

Da ist es ethisch und moralisch dann völlig Nebensache wenn Biobauern ihr Produkt in das Konvi-Ventil geben, mit ihren Bioförderungen im Hintergrund.
Hauptsache gerettet - und danach kann wieder auf alles draufhauen was nicht bio ist...

Es ist ein verlogenes Biosystem, nicht mal im Ansatz lebensfähig – den Biobauern würde ich daran nicht die Schuld geben, weil es eben dort auch welche gibt, die es einfach aus Überzeugung machen.

Und dieses Spiel – und es ist ein Warenspiel gelangt nicht an die Öffentlichkeit. Daran sind nicht die Biobauern schuld – die tun nur das was die Politik und die Bioverbände zulassen und tricksen.

Den Bio-Konsumenten werden absichtlich falsche Werte und Eindrücke vermittelt, Probleme, Defizite und Tricksereien der Biolandwirtschaft werden ausgeblendet.

Dagegen schreibe ich !




thomas.t3 antwortet um 01-08-2018 15:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Mfj wenn ich darf, korrigiere ich deinen letzten Absatz für meine Sicht:

Konsumenten werden absichtlich falsche Werte und Eindrücke vermittelt, Probleme und Defizite werden ausgeblendet.
Dagegen schreibe ich !


Es ist nämlich überall so, nicht nur in der Landwirtschaft (egal ob bio oder konvi). Vl hat das noch nicht jeder gemerkt... also da müsstest du noch gegen sehr viel mehr schreiben, eine Biobauernphobie liest man bei dir fast nicht heraus!

Leider mfj, muss ich einen deinesgleichen verraten, ein sogenannter "konvi" hat bei mir Bioheu gekauft (ja-ja sowas gibts auch, zum Biopreis natürlich) weil er einfach Futter braucht, den Namen schreib ich besser nicht, sonst wird er von euch noch gelyncht.
Also da passt Bio auch...

Peter1545 antwortet um 01-08-2018 16:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich stimme zu wenn man Anzahl der Tiere so wählt dass man nur in guten Jahren durchkommt, läuft was falsch. Ich weis aber nicht wie schlecht die ernten in den trockengebieten wirklich sind?
@mzg: Ist bei Heu/ Silage überhaupt ein Preisunterschied?

majou antwortet um 01-08-2018 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Lieber mfj,

meines Wissens braucht es auch in Katastrophenfällen eine behördliche Ausnahme, dass Bio-Bauern konventionelle Futtermittel zukaufen und verfüttern dürften. Es wäre deshalb sehr nett von dir, wenn du den Link eines Artikels, einer Aussendung bzw. die Info, von wem du diese aktuell falsche Info einer Ausnahme hast, hier posten könntest.

qwertz antwortet um 01-08-2018 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Also , ich in gegen eine Freigabe.
Bio sollte Bio bleiben.
Außerdem gehört auch endlich auch darauf hingewiesen, dass konv. erzeugtes Stroh für Biobetriebe verwendet werden darf.
Dieses Stroh könnte ja auch gefressen werde.
Darum bin ich dafür , dass nur biologisches Stroh verwendet werden darf.


xaver75 antwortet um 01-08-2018 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Bin voll bei mfj und wertz.

Ich vermute, falls irgendein BIO-Produkt im Regal nicht mehr verfügbar ist, das der Konsument zum Konvi greift, bevor er verhungert.
Falls dann Bio wieder verfügbar ist, bedarf es wieder einer enormen Werbung incl. Verunglimpfung von Konvi, damit der Absatz wieder in dem von den BIO-Verbänden gewünschtem Ausmaß steigt.
Die Bauern sind bei dem Spiel "nur die Bauern".

mfg

mittermuehl antwortet um 01-08-2018 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
"Ich vermute, falls irgendein BIO-Produkt im Regal nicht mehr verfügbar ist, das der Konsument zum Konvi greift, bevor er verhungert." Stimmt ... "bevor er verhungert" .... aber wer verhungert bei uns schon ;)

Es hängt auch vom Produkt ab. Bei Fleisch ist die Hemmung zum wechseln höher als bei wichtigen Grundnahrungsmitteln. Und Biokonsumenten sind es meist aus Überzeugung und brauchen nicht so viel Werbung. Und konvetntionelle Anbieter sollten aufhören sich als Opfer zu sehen. Sie sind die Mehrheit. Und sie haben sich diese Art der Wirtschaft ja ausgesucht. Hindert sie ja nichts auf Bio umzusteigen.

Zum Thema. Ich weiß noch nichts davon das die Kontrollstellen den Zukauf von konventionellem Heu für Biobetriebe gestatten werden. Wird wohl nicht so leicht sein... zitat: "Katastrophenfällen ------- auf Antrag ----- einzelnen Bio-Betrieben -----während eines begrenzten Zeitraums .... in einem bestimmten Gebiet die Verwendung von nichtbiologischem Futter zu genehmigen"

birgmann antwortet um 01-08-2018 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Teile und herrsche, läuft schon wieder bestens.
Runter von der Massenproduktion auf beiden Seiten, bringt weniger Notfälle und höhere Preise.
Wachse und weiche wenn es so weiter läuft.
Die Banken haben wieder gut Abschlüsse gemacht mit der Not der Bauern.
Ziel erreicht.


meki4 antwortet um 01-08-2018 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Das mit der offiziellen Freigabe bringt auch nix, dann wird halt Futter bei Dunkelheit transferiert.
Bei uns ist ein konv. Bauer nach der Ernte plötzlich verstorben, der Betrieb wurde aufgelöst.
Biobauern haben Futter und Getreide über den Hintausweg geholt, die konv. über die asphaltierte Hofzufahrt.
Mehr will ich dazu nicht sagen.
Warum dürfen Biobetriebe eigentlich konv. Stroh verwenden, die könnten genauso bio Stroh zukaufen. - das ist mit Herbiziden und Fungiziden belastet - ist anscheinend egal.

Heimdall antwortet um 01-08-2018 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich wünsche allen konventionellen Bauern heuer eine gute Ernte.
Bei uns ist eine Bio Heu Region. Es hat im Juli ca 15% vom normalen Niederschlag geregnet. April und Mai ebenfalls.
Es kaufen auch die wenigen konvis schon mind 100km entfernt ihr Futter.
Bio Heu kriegst eig nicht, oder wenn dann 1 Schnitt mitte Juni aus der Stmk oder Kärnten.


Efal antwortet um 01-08-2018 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@majou, hier der link den mfj die Zornesröte ins Gesicht zeichnet:

"Arla, (mfj sein Milchabnehmer) der größte Bio-Milchverarbeiter Europas, plant eine Spaltung des Bio-Milchpreises zu ermöglichen. Die Trockenheit in großen Teilen Nordwesteuropas stellt die Bio-Milchbauern vor große Probleme. Auf Antrag können Bio-Bauern eine begrenzte Zeit in begrenzten Gebieten auch Futtermittel aus Umstellungsbetrieben zukaufen. Dies geschieht aufgrund einer Ausnahmeregelung der EU in Katastrophenfällen. Arla bittet seine Lieferanten diese Regelung als allerletzte Möglichkeit zu nutzen. Die Molkerei macht in ihrer Mitgliederinfo deutlich, dass ihr das Vertrauen der Verbraucher und Handelsketten in die Bio-Milch so wichtig ist, dass sie für die Erzeugung der Bio-Produkte keine Milch einsetzen wird, für deren Herstellung nichtbiologisches Futter verwendet worden ist. Weiters gilt, dass ab dem Tag, an dem der Landwirt wieder die vollständige Bio-Fütterung einhält, noch 6 Monate lang der konventionelle Status anhält. Arla geht davon aus, dass für jene Bio-Landwirte, die in einem Lieferanten-Pool organisiert sind, aus Solidarität eine Milchpreisspaltung in Ausmaß von nur 3 Cent eingeführt werden könne. Details dazu wird der Aufsichtsrat Anfang August beraten."

https://www.landwirt.com/Duerre-setzt-Arla-bei-Bio-Milch-zu,,19688,,Bericht.html

@alle, bitte Text genau lesen (Futter aus Umstellungsbetrieben, Konventioneller Status, usw...)

@mfj
wos is mit dir, nachdem ihr eure eigenen Genossenschaften heruntergewirtschaftet habt, Arla als letzte Option euch übernommen hat, willst ihnen in die Suppe spucken - ist Arla gegenüber Konsumenten noch glaubwürdig?
Du schreibst. "Also, es geht in der Sache in erster Linie nicht um die (Bio)Bauern sondern um das Biosystem, bla bla bla..."

Bring das mit deiner eigenen Molkerei mal ins reine, bring einen Antrag über deine Wünsche ein oder trag deine Ablehnung bei einer Mitgliederversammlung gegenüber der Bioschiene vor!
Anscheinend dürftest du nicht sehr viel Gehör finden, den Arla setzt in den letzten Jahren immer mehr auf Bio,
https://www.topagrar.at/tierhaltung/Rind-Rindernews-Arla-sucht-Biomilch-1759743.html
Ach je, du willst ja für den Weltmarkt melken



Karglbernhard antwortet um 01-08-2018 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@mfj
habe heute extra bei Bio Austria wegen diesem Thema nachgefragt, da weiß noch keiner etwas von dieser Ausnahmeregelung, also bitte vorher einfach besser informieren bevor du solchen Blödsinn in die Welt setzt

Richard0808 antwortet um 02-08-2018 06:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@efal... sehr guter Beitrag.

So wie hier geschrieben wird könnte man glauben Biobauern dürfen einfach so konvi Futter kaufen weil das Wetter nicht mitspielte..

Da muss man jetzt den Antrag stellen, wird geprüft ob man das Futter auch braucht, ob die beantragte Menge realistisch ist und bekommt nach Monaten die Zusage es darf die gewisse Menge gekauft werden, natürlich unter Auflagen wie keine Biomilch Liefern und nach Verbrauch des Futters wird man wieder kontrolliert und 6 Monate Umstellungszeit beginnen.

Kein Biobauer tut sich das freiwillig an wenn es nicht notwendig wäre

2587 antwortet um 02-08-2018 06:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Birgmann du bringst es auf dem Punkt die Banken haben wieder Gute Abschlüsse gemacht die einzigen was da verdienen sind die Banken und die Firmen die was die Anlagen verkaufen! Es sollten viels so denken wie du aber da ist die Gier zu groß den es könnte ein anderer mehr haben!

Tiroleradler antwortet um 02-08-2018 06:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
mfj schreibt wie so häufig, Halb-und Unwahrheiten, gepaart mit Mutmaßungen und
verhetzerischen Kommentaren.
Nachdem du hoffentlich die Erklärungen der Kollegen gelesen hast, erkläre uns bitte nochmal ganz im Detail wo jetzt genau der Joker für Bio ist, ja?



Riiitsch antwortet um 02-08-2018 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Wiedermal wurde der mfj der Lüge überführt.... danke dass auch mal andere sich den Aufwand antun, die Sache zu überprüfen, damit das Landwirt Forum nicht zur totalen Müllhalde verkommt.
@mfj: wäre toll wenn du mal Quellangaben machst, aber dann hättest halt meist kein Thema.

Das ominöse "Biosystem" funktioniert aus all den Gründen die man auf dieser einen Seite nachlesen kann. Wie manche sich schon fast freuen wenns Schäden in der Landwirtschaft gibt, oder drauf rum reiten ob nun das Stroh die große Lüge ist, ist grausig hier dokumentiert. Der Neid quillt bei manchen so richtig über. Ob bei Überversorgung in Richtung 200% (jeder zweite Liter Milch muss ins Exportventil auf der ganzen Welt verschüttet werden) das eine oder andere System lebensfähig ist und zur Versorgung der Bevölkerung passt, ist hypothetisch interessant wenn sonst keine Argumente zu finden sind. Bioverbände und Bioeigenmarken des LEH brauchen als GeschäftsBASIS genau diese Missgunst unter Bauern.

mfj antwortet um 02-08-2018 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Das Interesse und die Emotionen sind verständlicherweise hoch. 30 Beiträge an einem Sommer-Tag – dazu in einem Forum wo überwiegend Biobauern vertreten sind.

Ich denke auch, die Bauern verstehen und sehen klar die Problematik wo auf die Bauern zurollt, dass dem Bernhard von der Bio Austria keine Auskunft erteilt wurde, zementiert nur die Arroganz solcher Vereine.
Nicht viel anders ist dem Bauer Willi bei deutschen Bioverbänden gegangen.

https://www.bauerwilli.com/bio-futter-knapp-und-nun/

Daran sieht man, dass Biovereine entweder keinen Draht zur Basis haben, oder Fakten abstreiten bzw. ignorieren oder einfach mal so frech sind – und es wissentlich abstreiten.

Da müsste dann schon ein Biolix anrufen nicht ein Kargl, wo amtsbekannt ist – wo weiß, wer das entscheidet bzw. inne hat…aber der gute Biolix hockt und brütet auf seiner Leindotterpresse und traut seinen Augen nicht, dass nicht mehr Öl rauskommt.
Auch ein Ergebnis der Dürre.

Natürlich breiten Bioverbände diese Tatsache nicht freiwillig heraus.
Und es ist ein Antrag zu stellen, nichts anderes habe ich geschrieben – trotzdem halte ich es für einen „Tabufall“ konv. Futtermittel in Biobetrieben einzusetzen.
Nach 6 Monaten Übergangsfrist wieder umzusteigen, wo doch angeblich die belastenden Wirkstoffe in konv. Produkten so schädlich und böse sind.

Den Biobauern mache ich keinen Vorwurf. Die habe schlauerweise solche Durststrecken immer schon so gelöst – aber dass es staatlich und behördlich möglich ist, wo zugleich Bioförderungen in die Betriebe fließen – schießt den Vogel ab.

@efal – google Recherche ist immer etwas heikel, besonders wenn sie schlampig gemacht wurde, wie bei dir.
Aber das ist auch nicht das Thema hier. Irgendwas mußte halt auch schreiben, da juckt es dann doch zu feste. Vom Datum würde ich Beiträge aber etwas abgleichen…2015 liegt schon etwas zu in der Ferne.


xaver75 antwortet um 02-08-2018 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Wie kommt man auf die Idee, Bio füttert Konvi und vermarktet als Bio?
War da mal was?????


Wenn mich zB mal der Lama-Händler, Viehhändler, Versicherungsvertreter, … beschissen hat, bleibt auch immer etwas hängen, und wird auch in Zukunft etwas kritischer betrachtet.

Hoffensichtlich wird dieses Thema etwas ehrlicher komuniziert als die Regenwurm-Werbung.

mfg

waugi antwortet um 02-08-2018 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Bei uns herrscht relativer Frieden zwischen Bio und Konvis.
Nur die Konvis raufen sich um die Bio-Luzerneflächen von einem BioGutsbetrieb, der Verwlater hat gut lachen. So kann es auch gehen!

Efal antwortet um 02-08-2018 14:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Richard0808, Danke
@riiitsch, kann deinen Beitrag nur zustimmen, die Missgunst einiger ist zum fremdschämen!

@mfj,
schön das du auf meine Beiträge wieder reagierst, nachdem du vor nicht all zu langer Zeit, behauptet hast, das du meine Beiträge künftig ignorieren wirst und sie nicht mehr kommentieren wirst.
Ich habe nie so eine absurde Absicht in den Raum gestellt, den schließlich befinden wir uns in einen "Diskussion" Forum, nur soviel zu Wortbruch.

mfj schrieb: efal – google Recherche ist immer etwas heikel, besonders wenn sie schlampig gemacht wurde, wie bei dir , vom Datum würde ich Beiträge aber etwas abgleichen…"2015" liegt schon etwas zu in der Ferne

Lieber mfj, wer genau liest, liegt im Vorteil,
ich habe geschrieben: Arla setzt in den "letzten Jahren" immer mehr auf Bio, für diese Beschreibung eines Trends find ich 2015 ganz passend oder hat sich an der Strategie des Konzerns, die Bioschiene auszubauen, etwas geändert?

Aber wenn gewünscht ein etwas aktuellerer Artikel von 08.02.2018 in agrarheute

Biomilch als Schlüssel

„Als weltweit führender Hersteller von Bio-Milchprodukten hat Arla in den vergangenen zehn Jahren den Absatz von Bio-Produkten in seinen europäischen Kernmärkten gefördert und ausgebaut. Bio ist ein wichtiger Teil unseres Angebots für Verbraucher in Dänemark, Schweden, Deutschland, den Niederlanden, aber auch in China und seit kurzem im Nahen Osten. Nun gehen wir einen wichtigen Schritt, um den britischen Verbrauchern mehr Bio-Milchprodukte anbieten zu können. Dabei spielt Biomilch eine Schlüsselrolle“, ist Peter Giørtz-Carlsen, Executive Vice President und Europa-Chef bei Arla Foods, überzeugt.

in Gegensatz zu dir mit Quellenangabe und Datum.

Fragen an mfj,

was unternimmst du dagegen, wenn als Miteigentümer mit deiner Finanziellen Beteiligung, nun dein eigener Satz "in ein verlogenes Biosystem, nicht mal im Ansatz lebensfähig" mit sämtliche Mittel investiert, ausgebaut und geworben wird?

wie viel Einfluss haben Bioverbände auf die Strategische Entwicklung einer Genossenschaft mit über 11000 Mitglieder?

wer entscheidet, wie das Unternehmen seine Produkte bestmöglich (Marketing) an den Mann/Frau bringt, einige Bio-Fuzzis, die Eigentümer oder die Geschäftsleitung?

welcher Österreichischer Verarbeitungsbetrieb gewährt für seine (Milch)lieferanten zum jetzigen Zeitpunkt, Ausnahmen wegen der Trockenheit?
Keine Antwort ist auch eine Antwort!

passt auch zur ausstehenden Antwort auf die Frage von @Tiroladler : erkläre uns bitte nochmal ganz im Detail wo jetzt genau der "Joker" für Bio ist ?


hardl1266 antwortet um 02-08-2018 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
kleinkarierte bauern

xaver75 antwortet um 02-08-2018 17:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@hardl1266
Seh ich ähnlich.
Ich liefere zwar Gvo-freie Milch, aber etwas GV-Soja würde wahrscheinlich nichts ausmachen, da mind. 90% Gvo-frei gefüttert wird.,-)

mfg

mfj antwortet um 02-08-2018 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Ich kann deine Hyperventilation ja nachvollziehen, efal – es hilft aber alles nichts. Bio kommt bei mir in den Beichtstuhl.

Deine Fragen sind wie immer cholerisch.
Du hast die wirklich wichtige Frage wieder mal vergessen: Wie kommst du auf den Gedanken ich wäre Geno-Mitglied bei Arla ?

Da ich das verneinen muss – sind auch die weiteren Fragen unsinnig…

Warum du dir selber ständig im Weg stehst, weiß ich auch nicht.
Du musst die Pferde mal laufen lassen, und nicht ständig versuchen an den Zügel zu ziehen, und den holprigen Weg durchs Gebüsch zu fahren.

Damit wirfst du den Wagen nur um, efal – so wie bei der Glyphosat Diskussion, da kannste lärmen wie du willst, auf deinem Kutschbock will niemand mitfahren.

Ich persönlich finde es gut, dass die Bioverbände keinen Futternotstand für die Biobetriebe sehen.
Katastrophen finden immer nur dann statt – wenn sie nicht geplant oder hervorgesagt werden.

Entweder sind die in ihren Büros am schlafen, saufen oder feiern – oder sie lügen ihre Mitglieder so an, dass sich die Balken biegen.




geba antwortet um 02-08-2018 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Hut ab!

Bei der ganzen Diskussion:

Hoffentlich gehen bei "Ja natürlich" die Regenwürmer nicht ein vom

konventionellen Notstandsfutter!

Efal antwortet um 02-08-2018 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@mfj
Nachdem deine Lügenmärchen zusammenbrechen, würd ich dir einen Beichtgang anraten,.
Bei dieser Gelegenheit kannst du deine Verleumdungen, Unterstellungen, deinen cholerisch Hass, usw. auch abhandeln,
das wird nach der Lossprechung ein ziemlich langes Sühne Gebet nach sich ziehen.

Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm - beim mfj ist´s anders rum

Im Jänner schrieb mfj zum Thema
"Preissenkung Milch
Milchpreissenkung wird von "meiner" Molkerei nicht diskutiert.
Die Aussichten sind sogar gut. Ist die 4 größte Geno Europas... "Ende

Betonung auf "meiner" Molkerei und wer ist die 4 größte Geno Europas
Umsatz in Mil.€ Quelle Wikipedia
1 Deutsches Milchkontor (DMK) 4.600
2 Müller-Milch 1.800
3 Hochwald Foods 1.440
4 Arla Foods 1.400

Im Oktober 2013 brüskierte sich mfj über die Bio- Wiesenmilch und schrieb:

"Mit der „medialen Weiterführung“ der permanenten Dauer-Verblödung unser Gesellschaft wird noch das ein oder andere „Scherflein für die hiesige Milchwirtschaft“ drinnen sein.
Ansonsten schaut es eher mager aus, im mitteleuropäischen Absatzmarkt den Preis über - sinnbefreite Produktbezeichnungen - zu heben.

Die Geno Arla geht "hier" zurzeit andere Wege. Asiatische Märkte sind absolut top, und heben sich vom europäischen Preisniveau deutlich ab.
Nur kostet hier das Marketing einiges, und Schmäh' s nützen da mal nichts.
Zielgerichtetes Marketing ist längst mehr, als nur "abgegriffene Werbetassen" neu zu beschriften.

Bio-Wiesenmilch ist keine Vermarktungsstrategie sondern nur ein billiger Ö-Gag...für max. 2 Monate Lebensdauer.
An Nikolaus müßte er schon neu definiert werden...("Kostbare Bio-Wintermilch"...)
International - findet der nicht mal in einer Fußnote notiz." Ende

Durchblicker mfj, da stellen sich folgende Fragen,
hat sich der Ö- Gag länger als 2 Monate gehalten?
ist die Bio Wiesenmilch 5 Jahre danach noch im LEH erhältlich?

warum bittet Arla nun " BIO WEIDE MILCH" in seinen Sortiment an?
wie hat sich der Asiatische Markt entwickelt?

Da ich mit keiner Antwort von mfj rechne, vielleicht kann es jemand anderer beantworten?

Wenn du "nur" Lieferant bist und nicht Genossenschafts - Mitglied, ist es mir schnurze, eher blöd für dich,
aber dann schreib nicht von "MEINER Molkerei", dir gehört dort nicht´s, du darfst liefern!

Soll ich noch mehrere Beiträge von dir im Zusammenhang mit Arla reinstellen?



FraFra antwortet um 02-08-2018 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
ich verstehe die aufregung nicht
kein biobetrieb hat in österreich eine freigabe bekommen futter aus konvetioneller herkunft zukaufen zu können...


ansonsten bin ich bei mfj
bio soll bio bleiben ...aus basta


Efal antwortet um 02-08-2018 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Jetzt geht's in der ZiB 2 um die derzeitige Wetterlage, anhaltenden Trockenheit und Unwetter


Riiitsch antwortet um 03-08-2018 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@FraFra: die Aufregung gibts, weil mfj wieder mal Lügen verbreitet und schön überführt wurde. Er ist ja schon am Rückzug und wurschtelt wieder mit "Jungs" und "Emotionen" herum. Bauer Willi ist seine Quelle lol. Die Ausnahme läuft (noch) nicht, also gibts keine Aufregung außer die Diffamierung von tausenden Bauern durch den Forumsnutzer mfj. Die Aufregung ist also winzig XD

Auch bleibt Bio Bio oder wird in den Ausnahmen konventionell, das kann man gut oder schlecht finden, oder ausbaufähig wie so ziemlich alles auf der Welt nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Ich bin auch der Meinung die Ausnahme brauchs nicht. Tatsächliche Härtefälle sind sehr sehr kleinräumig, Bio Zukauf möglich. Die anderen halten schlicht zuviele Tiere in ihrem Stall.

Edit: auch wenn hier der Anschein erweckt wird, Futtermangel wäre bei konventionelle Flächen kein Thema, dann weis doch jeder Landwirt was für einen Schwachsinn wir hier diskutieren. Die gestrige ZIB 2 Berichte zum Wetter sind ja noch recht nett gebracht, die Lage ist arg. Klima macht vor Bio und vor konventionell nicht halt, wäre schön wenn das allen klar ist. Gut ist, dass wir wegen Überproduktion eh keine Notlage haben.

dietmar.s(2cz6) antwortet um 03-08-2018 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
In Katastrophenfällen dürfen in einem begrenzten Zeitraum und in einem bestimmten
Gebiet mit Genehmigung der Kontrollbehörde konventionelle Futtermittel eingesetzt
werden. Diese Regelung bezieht sich vor allem auf Dürreperioden oder Brandfälle.
Aus Verwaltungs und rechtlicher sicht ist also die Sache klar und erledigt.mfg





xaver75 antwortet um 03-08-2018 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@dietmar.s
Wie ist die Vermarktung der Erzeugnisse geregelt?

mfg

dietmar.s(2cz6) antwortet um 03-08-2018 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@xaver75
werden sich vermutlich am Gesetz ,Recht orientieren müssen was ja dem Konsens aller entspricht. Aber bin kein Jurist- ist reine Hausverstandslogik.
mfg

mfj antwortet um 03-08-2018 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Vielen Dank für die Antworten.
Da sich die „wichtigen“ Biobauern hier gegen die konv. Futterausgleichsmöglichkeit aussprechen, ja sogar sich beleidigt fühlen und von Lügen sprechen, kann ich ja guten Gewissens den zweiten Schritt gehen.

Ich werde den „Grünen“ eine parlamentarische Anfrage unterjubeln – dass sie nach den Sommerferien die Anfrage beim zuständigen Ministerium für Tourismus und Nachhaltigkeit stellen, ob Österreich vom der Ausnahme-regelung nach (EG) Nr. 889/2008 der EU Bioverordnung Gebrauch macht oder nicht.
Österreichs Biobauern wollen und brauchen es nämlich lt. eigenen Angaben gar nicht. Die Grünen sind in Bio ja so verbissen, die machen das…;-)

Damit bekommt die Sache Öffentlichkeit – ich hätte den Biobauern ja die Option offen gelassen, aber bei eurer Gegenwehr kann man darauf verzichten.

Viele Vorarlberger Biobauern haben auf alle Fälle einen Futternotstand 2018/19 – ich denke, sie werden ihn wie in der Vergangenheit „unbürokratisch“ lösen.
Ob das so in ganz Österreich funktioniert bzw. möglich ist - wage ich zu bezweifeln.
Aber ihr seid ja wie die Bioverbände Vorort, und kennt die Umstände genau.
Ob es von euch Fehleinschätzung ist - wird sich zeigen - ich glaube ja.
Medial werde ich dieses Thema aber hier begleiten und kommentieren.


Zu efal: Keine Ahnung unter welchen Komplexen du leidest. Von mir bekommst du schon etwas Mitleid – wegen deinen Verfolgungswahn zu meiner Person.

Es ist mir fast schon peinlich, dich ständig auf deine Zeugen Jehovas Manier hinzuweisen.
Die „reißen“ auch immer Sätze der Bibel aus dem Zusammenhang und verwenden sie lektorisch für ihre Wahrheitsfindung. Ich weiß nicht – was du eigentlich damit zum Thema sagen willst ?

Meine Meinung zu Bio Weidemilch und Absatzmärkte im asiatischen Raum – und der Bezug zur Ausnahmeregelung um die es hier im Thread geht ?

Du brauchst dir auch keine Sorgen um mich machen, das ist wieder zu viel Einmischung in private Interessen…also bleib einfach beim Thema – und wenn dir nichts dazu einfällt, kann man auch mal nichts schreiben.


Tiroleradler: Ein Joker ist eine Methode, etwas auszugleichen was man selber nicht hat – ohne was dafür zu tun. Aber das weißt du eh. Solche Fragen sind ohne Reiz.




xaver75 antwortet um 03-08-2018 14:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@mfj
Ich denke, es wird wie beim Wein nach dem Glykol werden.
Einen Skandal kann man auch als Chance nutzen.,-)

mfg

Riiitsch antwortet um 03-08-2018 14:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Das ist ja ein Theaterstück hier! Der beleidigte Frosch mfj lässt von seiner ansonsten grenzenlosen Nachsicht ab, und wird das Parlament anrufen. Die Beichtstuhl Türe fällt aus den Ankern, gerade wollte der Xaver und der Riitsch zugleich rein. Drin war schon wer, der hatte ein Sackerl dabei! Was da wohl drin war, und darf der das haben? Wild schreit wer EU Verordnungsnummern durch die Gegend. Eine vollbusige Dirndlträgerin hatte immer schon eine Faible für Biobauern, und springt den Efal an. Der Joker, im hier verwendeten Sinne der Hofnarr, versteht nicht was seine Rolle in diesem Drama ist. Birgmann verlässt den Saal. Ende

Bitte mfj mach, und berichte hier! Das wäre ein ganz neues Level, so mit Fakten, damit dieses Theater deinerseits ein Ende findet. Schönes Wochenende!

mittermuehl antwortet um 03-08-2018 15:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Zitat @Hofnarr "Ich werde den „Grünen“ eine parlamentarische Anfrage unterjubeln – dass sie nach den Sommerferien die Anfrage beim zuständigen Ministerium für Tourismus und Nachhaltigkeit stellen, ob Österreich vom der Ausnahme-regelung nach (EG) Nr. 889/2008 der EU Bioverordnung Gebrauch macht oder nicht. "

Wir aber noch etwas Dauern. Die Grünen sind für die nächsten paar Jahre nicht im österreischischen Parlament. Da haben wir eine satte Mehrheit rechts der Mitte...

Und sonst kann ich nur allen raten viel - viel Wasser zu trinken. Besonders bei der Hitze. Der Körper hat einen Wassergehalt von so 60%. Das Gerhirn aber von 80%. Und anscheinend brauchen wir das Wasser im Kopf im Moment recht dringen.

Ich gehen dann mal wieder Bio-Heuschwaden. Bei uns gibt es ja reichlich Futter,

Peter1545 antwortet um 03-08-2018 17:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Xaver: das mit dem Glykolskandal zu vergleich? unpassender gehts wohl nicht?
Wenn dann wärs eine erlaubte Geschichte, chemisch nachweisbar wäre gar nichts und von gesundheitlichen Auswirkungen auch keine Rede!

xaver75 antwortet um 03-08-2018 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Peter1545
War vielleicht etwas übers Ziel hinausgeschossen.
BIO würde sich selbst einen Gefallen tun, wenn offener, transparenter mit den Konsumenten ihrer Produkte umgegangen wird. Die haben zum Teil als einzige Informationsquelle die Schweinderlwerbung, und wenn dann von zB der Liste Pilz eine parlamentarische Anfrage kommt, bricht für die eine Welt zusammen.

PS: Hab mich heute schon wieder "vegan" ernährt (hab einen Orangensaft getrunken).

mfg

thomas.t3 antwortet um 04-08-2018 07:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Mfj reißt seine Hand in die unendlichen Weiten empor - um sie dann mal ordentlich auf die Tischplatte niederschmettern zulassen, damit mal so richtig Besteck abhebt.

Aber!
Denkste - da kommt Mittermühl, der Spielverderber, und entzieht im die Grundlage mal so ganz nebenbei indem er ihm verrät, dass die Grünen momentan, out of order sind! (Hiiihii)

Lg herrlich hier!

Ps: ich glaube, dass die Zuständigkeit für sowas, doch eher beim Salzamt liegt.

mittermuehl antwortet um 04-08-2018 14:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@thomas.t3 ... Sorry .. ich wollte keine Spielverderber sein ...

Zuständigkeit. Es gibt irgendeine EU-Verordnung die ein paar kurzzeitige Änderungen in Notzeiten zulassen. Dazu gehört dann auch die Nutzung von Brachen usw. Was ich mich erinnere ist die Feststellung was eine Notzeit ist aber erst beim letzten Ernteende. Und da haben wir ja noch etwas Zeit...


Efal antwortet um 04-08-2018 15:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Fakten Check:
mfj behauptet: "Ich persönlich finde es gut, dass die Bioverbände keinen Futternotstand für die Biobetriebe sehen.Entweder sind die in ihren Büros am schlafen, saufen oder feiern – oder sie lügen ihre Mitglieder so an, dass sich die Balken biegen. "

Bitte um genaue Angaben, wann und in welchen Bio Büros finden Sauforgien statt und welche Personen lügen ihre Mitglieder an?
wenn du nichts vorlegen kannst dann ist es eine VERLEUMDUNG!

Wer hier ungeniert LÜGEN verbreitet, ist mfj
Vorlagen sind seine "eigenen" verfassten Beiträge und für jedermann nachlesbar.
Beweise die über dieses Forum hinaus gehen, behalt ich für eine andere Instanz vor,
so sind nun mal die Forumsregeln.

Lüge 1
Im Jänner 2018 schreibt mfj:
"Milchpreissenkung wird von meiner Molkerei nicht diskutiert. Die Aussichten sind sogar sehr gut. Ist die 4 größte Geno Europas"
Nachzulesen auf, https://www.landwirt.com/Forum/554575/Preissenkung-Milch.html

In Wirklichkeit:
Im Februar kündigt Arla an, dass man den Milchpreis im kommenden Monat weiter senken wird. Für konventionelle Milch wird der Literpreis ab Februar um zwei Eurocent gesenkt – die Ökologen bekommen in Dänemark und Schweden einen Cent weniger, während der Preis in Zentraleuropa und Großbritannien für die Öko-Milchbauern unverändert bleibt.
In einer Mitteilung zeichnet Arla eine relativ düsteres Bild der Lage: „Die Aussichten für den Milchpreis sind weiterhin negativ in den kommenden Monaten.“ Der Konzern teilt mit, dass die dramatischen Preisrückgänge für den industriellen Markt auch im neuen Jahr weitergehen. Das sehe man unter anderem bei Butter und Käse, wo die Preise in den letzten drei Monaten um 40 beziehungsweise 30 Prozent gefallen seien.
Obwohl eine gewisse Stabilität eingekehrt sei, hätte die Preisfälle weiterhin große Einwirkung auf alle Märkte. Arla stellt aber auch fest, dass der "ökologische Markt weniger betroffen ist" von dieser Situation. Quelle 26. Januar 2018 Aarhus


Lüge 2 und 3, mfj behauptet: Bio-Wiesenmilch ist ein Österreich Gag, gibt ihr max. 2 Monate Lebensdauer und "seine Genossenschaft Arla" geht völlig andere Wege - Asiatische Märkte sind absolut top, nachzulesen auf:
https://www.landwirt.com/Forum/417525/Bio-Wiesenmilch.html

Tatsache ist, nach 5 Jahren ist die Wiesenmilch noch immer erfolgreich im LEH vertreten nachzulesen : http://www.kaerntnermilch.at/de/produkte/wiesenmilch-wei%C3%9Fe-palette/bio-wiesenmilch.html
seine Arla setzt immer mehr auf Bio bzw. entwickelt die BIOWEIDEMILCH https://www.arlafoods.de/produkte/arla-bio/unsere-produkte/



4.Hetzlüge
mfj, gibt vor als würde die "Jogger" Ausnahme-regelung nach (EG) Nr. 889/2008, bereits von Österreichischen Biobetriebe in Österreich angewendet werden können,

Fakt ist, das es zur Zeit KEINEN Österreichischen Biobetrieb gibt, der die Ausnahmeregelung in Anspruch nehmen kann. Selbst wenn es von staatlicher Seite eine Freigabe gäbe, braucht es eine Zustimmung des Abnehmers, Vertragspartners oder Projektbetreiber und vieler andere Hürden die bereits angesprochen wurden!



5. mfj, die Verlogenheit in Person: Ich werde den „Grünen“ eine parlamentarische Anfrage unterjubeln – bla bla bla ..... um meinen Berufskollegen eine auszuwischen
- ein weiteres Kommentar erübrigt sich

6.mfj, sein letzter Versuch mit der "Wahrheit", er schreibt:
"Bio kann die Welt nicht ernähren – Bio kann in schlechten Jahren nicht mal seine Tiere füttern, auch diese Wahrheit darf geschrieben und kommuniziert werden."

Lieber Leugner mfj,
die Wahrheit ist, es gibt auch konventionelle Betriebe, die bei dieser Trockenheit ihre Tiere nicht mehr füttern können und ihren Bestand verkleinern müssen!
Und "Ehrlich" jetzt, Konvi ernährt die ganze Welt? ist es so? Wen nicht, ist es wirklich das wichtigste Ziel der konventionellen Landwirtschaft den Hunger auf dieser Welt zu lösen?
ohne davon zu Profitieren?

Fakt ist, in jeder Minute sterben 20 Menschen den grausamen Hungerstod, aber mfj größte Sorge ist, das einige seiner Mitmenschen einen Jogger ziehen "könnten"








eklips antwortet um 04-08-2018 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Wäre nicht gerade Wochenende, so würde es mich schon reizen, mal in Westösterreich bei den Kammern, Bioverbänden und Kontrollstellen anzurufen, ob es denn wirklich so schlimm ist dort mit Saufen, schlafen lügen und vor allem dem systematischen Betrügen seiner vielen Berufskollegen, von dem der Gutachter immer schreibt. Und wie es tatsächich um die angeblich weitum verbreitete Unbildung unter den Bauern dort steht.
Gestern abend habe ich zwei Heuballen in die Liegeboxen eingestreut und war mir dabei nicht 100%ig sicher, ob das jetzt der vorgeschriebene Bio-Futter-Notstand ist.

Jedes mal, wenn ich die Tiraden lese, denke ich mir - wie schön lebe ich doch in einem gelobten Gebiet, wo ich nicht jeden Nachbarn und Kollegen sofort des Luges und Betruges verdächtigen muß und tagtäglich eine Kommunikation auf Augenhöhe möglich ist, auch wenn der Berufskollege nicht das Fachzeugnis aufs Hirn genagelt herumträgt.

golfrabbit antwortet um 04-08-2018 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich werd aus dem @mfj nicht recht schlau - nach fachlich einwandfreien Beiträgen die durchaus das Forumsniveau heben, haut er wieder einen dieser Provokationstreads heraus bei denen sich jeder mit etwas Hausverstand nur verwundert an den Kopf greifen kann.
Unbestritten ist er aber einer der top Quotenbringer hier und vielleicht - oder sogar recht wahrscheinlich - von ihm auch so gewollt und genossen.
Man muß zugeben, lesen tut ihn trotz anderslautender Aussagen fast jeder(ähnlich dem unsäglichen Krone -Kolumnisten) und auch auf die eine oder andere Replik muß man nicht unbedingt stolz sein - aber besser hier auf Mord und Brand gestritten als in Natura.
Hannes
Ps.: Keinem einzigen vergönne ich eine Futternot und wenns irgendwo heuer so gar nicht hinhaut mit dem Wetter darf doch nicht unser Vieh - für das wir doch jahrein, jahraus gerne sorgen und Verantwortung tragen, aus reiner Angst und Kadavergehorsam, die Leidtragenden sein, völlig powidl ob bio oder nicht.

Efal antwortet um 05-08-2018 00:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@eklips, ja das wäre interessant, dort gibt es angeblich viele völlig falsch geplante Ställe - und einen Musterhof, könntest eine Forumsexkursion starten.
Aber Golfrabbit meint, so glaube ich, das i dahoam bleiben soll, wegen der Kommunikation in "Natura".

@Golfrabbit, kann deinen letzten Absatz voll bei Pflichten, es ist allen Landwirten, Bio "und" Konvi zu wünschen, das sich die Einbußen wegen der Trockenheit in Grenzen halten, es gibt genug Herausforderungen im Bauernstand zu bewältigen.

Kein Verständnis habe ich aber, wenn jemand bewusst mit Lügen Hetze betreibt.
Es gibt viele die einen Verein, einen Verband, einer Organisation vorstehen, mitarbeiten oder sich politisch engagieren. Diese müssen sich auch mit heftigen Diskussionen und verschiedene Ansichten auseinandersetzten. Die getroffenen Entscheidungen werden dann noch in der Öffentlichkeit kritisch beobachtet (auch recht so). Dort kann (darf) es sich auch keiner leisten, wissentlich mit der Unwahrheit zu handeln, den mit Vertrauensverlust wird man nicht viel erreichen!



FraFra antwortet um 05-08-2018 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
in jedem anderen forum würde man mfj verwarnen und später sperren....

forumstroll..
er wird mich dann wohl wieder mal zur brust nehmen :-)

Peter06 antwortet um 05-08-2018 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@golfrabbit:

" Unbestritten ist er aber einer der top Quotenbringer hier "

Der Herrgott beschütze uns vor Unwetter, Sturm und Muren,
besonders aber vor den Quotenhuren!

(Alte, leicht abgewandelte Hausaufschrift)


mfj antwortet um 05-08-2018 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Noch sind wir zum Glück nicht soweit, dass kritische Beiträge zu Bio zensiert werden. Dem fortschrittlichen Landwirt/Redaktion sei Dank !

Die Bio-Blase in der viele leben, will sich natürlich schützen. Ich habe da durchaus Verständnis, und kann auch nachfühlen – wie es sich anfühlt…wenn einer ständig mit der „Nadel am empfindlichen Seifentraum“ rumspielt.

Trotzdem kann man die Wahrheit nicht ausklammern, liebe Biobauern. Der Bioanbau ist das höchst bezuschusste Bewirtschaftungsmodell mit dem geringsten Output.
Manche nennen es auch Ressourcenverschwendung. Abartig lächerlich wird das Ganze – wenn es ahnungslose Politiker und Weltverbesserer als Zukunftsmodell – selbst für Österreich anpreisen.

Oder wie zur Zeit: Die konv. Landwirtschaft ist schuld an der Dürre, die Biobauern sind die Leidtragenden und darum ist es auch gerechtfertigt – wenn sie konv. Überbrückungshilfen bekommen.

Nein ! Hier wird bewusst gelogen und betrogen.

Bio ist ein Lifestyle-Produkt für ein zahlungskräftiges Klientel wie es in unseren Breitengraden eben viele gibt.
Bio floriert aufgrund von vielen unseriösen Versprechungen und noch viel mehr Propaganda, es beruhigt "unbeflügelte" Kundenseelen die sich alles kaufen können, alles haben – und sich angeblich das gute Gefühl auch noch kaufen können.

Bio braucht keine „konv. Rettung und kein konv. Überlebenspaket“. Um nichts anders geht es.

Bio hat sich als elitären Markt entwickelt, für Leute - wo in einem wirtschaftlichen Optimum leben.
Bio ist ein subventionierter Begleitmarkt – neben vollen Regalen – der nicht geschubst und schon gar nicht effizient unterstützt werden sollte.
Viele Biobauern sehen es ja genauso. Es muss daher öffentlich und ehrlich berichtet werden, dass Bio – auch Bio bleibt und bleiben soll.


Mit Fan Kult habe ich keine Probleme. Mich freut es, wenn meine Zitate noch nach Jahren reinkopiert werden. Da darf dann auch mal das ein oder andere weggelassen, oder absichtlich verändert sein.

Bei mir kriegt ihr halt die gesunde „Watsche“ – okay die tut weh, aber bei allen anderen werdet ihr hofiert und geschmückt.
Ich kann euch ja verstehen – im Fussbad einer fragwürdigen Ideologie ertappt zu werden, fördert eher rote Wangen…statt Krampfadern zu lösen.

...und wie schon oft bemerkt: Der Unterhaltungswert in einem Forum ist nicht zu verachten. Hier könntet ihr euch noch mehr anstrengen.




Fendt312V antwortet um 05-08-2018 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Dass euch mfj in Wissen, denken und der Fähigkeit es zu schreiben haushoch überlegen ist tut weh! Gelle hi hi....

Yea antwortet um 05-08-2018 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@ Fendt312V
Zu mfj und seinem Wissen sage ich Dir nur soviel.
Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der normale
aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiss alles besser.

MfG Yea

mittermuehl antwortet um 05-08-2018 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Man sollte mal eine echte Kostenwahrheit herstellen. Ich denke das Bio dann nicht so schlecht aussteigen würde. Bio ist in der Regel nicht für zu hohe Nitrat/Nitritwerte im Grundwasser (Deutschland) schuld. Würde man die Mehrkosten der Komunen für das Wasserbereitstellung usw. in die Rechnung miteinbinden wären die Karten neu gemischt.

Warum der Neid auf die Biobetriebe so groß ist, ist nicht zu verstehen.

xaver75 antwortet um 05-08-2018 18:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@mittermühl
Mineraldünger ist nicht das Thema bei Nitrat im Grundwasser.
Bei Gülle hat der Biobetrieb durch den höheren Flächenbedarf pro GVE sicher Vorteile fürs Grundwasser.
Wie es auf den erzeugten Liter Milch oder das Kilo Fleisch mit der Kostenwahrheit ausschaut …?
Auch könnte Ö, wenn alles BIO wäre, nicht mal den Eigenbedarf erzeugen.

mfg

mittermuehl antwortet um 05-08-2018 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@xaver75 Wien entsorgt pro Tag ca. die Menge Brot die Graz braucht. Diesen Luxus könnten wir uns in Bio wohl nicht leisten. Vielleicht bräuchten wie 100% Bio einen schlaueren Verbrauch. Vielleicht hätten wir wenig Milchpulverüberschuß. Vielleicht wäre Nahrung nicht ganz so billig. Würden wir verhungern - wohl kaum. Hätten wir dann nicht so oft eine neues Handy - ganzs sicher..

Im Moment hält Bio einen Markt obwohl Bio teurer ist. Einen wachsenden Markt.

eklips antwortet um 05-08-2018 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Nur einmal eine kurze Frage: Ist es für irgendjemanden hier wünschenswert, dass man sich öffentliche Gelder einspart, sich Biobetriebe von Bio verabschieden und diese wieder konventionell mitmischen (oder auch aufgeben und ihre Flächen dem konventionellen Markt überlassen)? Wenn ja, bitte um Begründung und Schilderung der wichtigsten 5-10 gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Vorteile.

mittermuehl antwortet um 05-08-2018 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@eklipse .... ein guter Punkt...

179781 antwortet um 05-08-2018 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Bei dem ganzen Wust, der hier bis jetzt geschrieben ist, fallen einige auf, die in der Lage sind klar zu denken. Das ist recht erfreulich. Und ein ganzer Haufen Leute kann sich künstlich aufregen, weil sie von Vorurteilen und Halbwissen gelenkt werden. Damit schaffen es die treibenden Kräfte in Wirtschaft und Politik, eine Mehrheit der Bauern für ihre Zwecke so einzuspannen, das sie sich auch gescheit dabei vorkommen.
Macht weiter so, zerfranst euch mit weniger wichtigen Dingen und seht dadurch die wirklich drückenden Probleme nicht.

Gottfried

mfj antwortet um 05-08-2018 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Ich denke Walter stellt hier eine wichtige Frage.

Deutsche Biobauern aus Bayern fragen sich z.b. warum 20 % der erzeugten Biomilch in Österreich nach Deutschland exportiert wird, und viele heimische Biobauern in Bayern keinen Abnehmer für ihre Biomilch finden.

Also, allein die Frage ob Bio so fair und nur so viel erzeugt was regional vermarktbar ist, gestaltet sich äußerst schwierig.

Bio als Erzeugermengenbegrenzung zu definieren, ist deshalb sehr gewagt.
Ob Staaten diese Variante auch nur ansatzweise wollen, ihre Bevölkerung hungern oder Preistreiberei zulassen, wage ich stark zu bezweifeln.

Steigende Lebensmittelpreise sind kein Wohlstandsindikator – Essen muss und soll für alle erwerbbar und bezahlbar sein – dies ist ein absolutes Ziel jeden souveränen Staates.
Der "leidenschaftliche" Landwirtschaftstraum von knappen Lebensmitteln ist passee, auch wenn wir das gerne hätten.

In der BRD liegen im Innenministerium „Lebensmittelkarten und Versorgungsscheine“ im Tresor – die jederzeit ausgegeben werden, wenn nötig.
Die Landwirtschaft hat zu liefern, dafür wurde sie mit Steuergeld am Leben erhalten.
Fragt mal bei Oma und Opa nach – die den Krieg noch erlebt haben…



maria.r(4ne9) antwortet um 05-08-2018 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Fendt312V …. hi hi hi, dein Beitrag zeugt auch von hoher Intelligenz.

Wenn man alle Beitrage in diesem Thread liest ziehe ich folgende Schlüsse daraus:

viele Konventionelle Bauern
- sind Sturschädel (weiß nicht warum mir da mfj einfällt)
- haben mit Lügen und Betrug kein Problem
- fühlen sich von der Gesellschaft benachteiligt (niedrige Preise)
- haben großes Misstrauen gegenüber den eigenen Berufskollegen
- lassen sich gerne von Anführern (komisch da fällt mir wieder mfj ein) benutzen und
stimmen einfach zu ohne selbst nachzudenken und nehmen dafür negative Auswirkungen in
Kauf

die Biobauern
- setzen sich mit Kritik auseinander und versuchen die Sachlage zu erklären
- fühlen sich von einem großen Teil der Gesellschaft wertgeschätzt die auch bereit
sind höhere Preise zu zahlen.
- Sind den konventionellen Betrieben auch deren wirtschaftliche Erfolge vergönnt
- gehen davon aus dass jeder ihrer Berufskollegen ihr bestmögliches gibt
- aber lassen es sich nicht gefallen wenn sie Belogen oder wenn sie mit Falschwahrheiten
beschuldigt werden.

Conclusio:
Wenn ich all diese Beiträge in diesem Thread lese, sehe ich mich als Konsument klar bestätigt, dass ich mich für die Biobauern und deren Produkte entscheide

@Yea deine Worte wären eigentlich die Idealen Schlussworte dieses Threads

Fendt312V antwortet um 05-08-2018 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Dank für die Blumen, aber deine Aufzählungen erscheinen bei mir den Eindruck dass du auf einer anderen Welt lebst. Ist auch egal, ich wirtschafte auch biologisch und und weiß daher dass mfj leider recht hat. Daher verzichte ich auf die Bioprämie. Bio muss im Kopf stattfinden nicht in der Geldbörse! Noch etwas, für etwas wo Bio drauf steht würde ich im Laden keinen Cent mehr bezahlen, das muss vom Erzeuger direkt kommen den ich kenne.

eklips antwortet um 05-08-2018 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich komm bei den Gedankengängen nicht ganz mit. Wäre es denn jetzt ein Vorteil für irgendjemanden, wenn ich aus Bio aussteige und mehr Produktion auf den Markt werfe, von dem, was gar nicht sooo gefragt ist?

Was die Lebensmittelkarten bei dem Thema verloren haben, ist mir nicht ganz klar, aber wenn schon: In Ö wird es nicht viel anders sein mit dem Vorrat an Lebensmittelmarken oder auf jeden Fall zahlreicher Verordnungen zum Lebensmittelbewirtschaftungsgesetz. Die Marken würde ich übrigens nicht unbedingt im Innenministerium suchen. Ob im Krisenfall bei begrenztem Bezug von Treibstoff, Dünger, PSM etc. die Leistungsfähigkeit der Bioproduktion besonders weit hinter der konventionellen zurückbliebe? Ich wünsche uns allen nicht, dass das ausprobiert werden muß.

xaver75 antwortet um 05-08-2018 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Maria
Gehen kritischen Fragen aus dem Weg, hast vergessen.

mfg

yamahafzr antwortet um 05-08-2018 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Bei uns in der Umgebung ist ca 30% Bio . Ich habe mit keinen von Ihnen ein Problem , und möchte es auch nicht Ausschließen selber auf Bio umzusteigen. Aber wenn ich mir die Äcker anschaue , auf manchen Feldern weiß man gar nicht was angebaut ist! Man sieht nur Disteln! Wenn man in der Öffentlichkeit Bio als soviel besser hinstellt, dann soll man ihre Felder auch zeigen! Das Schweinderl würde man gar nicht finden vor lauter Distel!!!!

Vollmilch antwortet um 06-08-2018 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Guten Morgen!

@maria: man sollte nicht von einem mfj auf alle konventionellen Bauern schließen.

LG Vollmilch

peter.z(cgu8) antwortet um 06-08-2018 07:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@ yamahafzr nun das ist aber das Problem des Landwirt und nicht ein Problem des Bio.
Das sieht man bei uns im Grünland auch. Es gibt Konventionelle Landwirte die Spritzen die Blacken/Ampfer und welche die es nicht interessiert und lieber nebenbei Arbeiten gehen. Das gleiche im Bio bereich, manche machen sich die Mühe alles Blacken frei zu halten andere nicht. Obwohl wir erst umsteller sind wird das Unkraut seit bald 20 jahren von hand bekämpft auf 20 ha.

Vollmilch antwortet um 06-08-2018 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
... was immer alle gegen den Ampfer haben?

LG Vollmilch

mittermuehl antwortet um 06-08-2018 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@ Vollmilch .... ich könnte dir welchen bringen .... ;)

Hatte da ein kleines "hopala" auf einem 0,5ha Testfeld. Da war immer etwas Ampfer (meist Wechselwiese) . Nach Hafer haben ich wieder eine Wiese gebaut. Weil ein Nachbar grad seine neue Fräse testen wollte haben wir sie eingesetzt. War eine schlechte Idee. So schnell habe ich Ampfer noch nie vermehrt. Man kann deutlich die Spuren sehen wie er die Wurzeln verteilt hat... Nur so als Einwurf zum Ampfer ... Aber er ist Bio und vielleicht bekomme ich eine Spezialförderung dafür ;)


Vollmilch antwortet um 06-08-2018 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich habe eh auch welchen, aber man muss ja nicht immer so losgehen auf den armen Kerl! ;-)

Ich habe gelernt mit ihm zu leben. Man muss einsehen, welche Kämpfe man nicht gewinnen kann!

LG Vollmilch

mittermuehl antwortet um 06-08-2018 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Vollmilch... sehe ich auch so .... deshalb erzähle ich ja so locker von meinem Missgeschick. Mit stechen werde ich nicht weit kommen. Werde somit etwas stechen - mal den Grubber auspacken - absammel was ich dann noch so finde - kalken - nachsähen ..... usw.

Aber die Fräse war wirklich keine gute Idee...

Ziegenbua antwortet um 06-08-2018 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ohne jetzt die komplette Diskussion nachzuverfolgen nur soviel zum Eingangsbeitrag

Zitat mfj:
"Bio kann die Welt nicht ernähren – Bio kann in schlechten Jahren nicht mal seine Tiere füttern, auch diese Wahrheit darf geschrieben und kommuniziert werden.
Den Verbrauchern ist diese Tatsache nicht bekannt, den elitären Biokunden schon überhaupt nicht."

Bio könnte sehrwohl die Welt ernähren, würde die Konventionellen nicht so viel Fläche verbrauchen um Milch zu produzieren die niemand trinkt und Fleisch so billig zu verkaufen dass es sich die Leute in einer Menge leisten können die nicht notwendig wäre.
Die Hälfte vom konventionellen Fleisch könnte Bio locker auf der selben Fläche und auch in trockenen Perioden erzeugen, damit kann man nicht nur die Menschen mit Fleisch versorgen sondern es müsste auch kein veganer Hund mehr fehlgefüttert werden. Milch gäbe es wohl mehr als die Hälfte der momentanen Menge, was immernoch mehr als genug wäre um auch Afrika mit Milchpulver zu versorgen (wenn man dass den so möchte).

Wenn jemand meint er muss über 2000kcal täglich zu sich nehmen muss halt beim "all you can eat" etwas mehr Beilage aufladen, nur soll er dann ein Drittel von seinem Brötchengeld auch wirklich fürs Essen ausgeben und nicht für den Griller oder die Küche auf/in welchem/r es zubereitet wird oder das Auto mit dem er zum Supermarkt fährt.

xaver75 antwortet um 06-08-2018 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Um beim Thema zu bleiben, wenn ich eine Halbe Bier mag, geb ich mich nicht mit einem Seiterl zum gleichen Preis zufrieden.
Auch beim Frühstück macht mich eine Scheibe Brot weniger nicht genau so satt.

mfg

Riiitsch antwortet um 06-08-2018 12:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ja das sind eben die Gegensätze. Ziegenbua beschreibt wo wir ungefähr hin sollten, Xaver beschreibt was wir derzeit machen. Dazwischen steht diese eine einmalige Erde....

Manche glauben halt 50 Jahre moderne Landwirtschaft sind die einzige Wahrheit, und rechtfertigen alles was die Technik so her gibt. Dem gegenüber stehen ungefähr 5000 Jahre Biolandwirtschaft - auch wenns weh tut, aber mit der Wahrheit habens hier manche ja nicht so.

Um wirklich beim Thema zu bleiben, haben wir mfjs widerlegte Behauptung und absichtlich falsch verbreitete Aussage, Bio würde konventionell füttern und verkaufen. Andere mögen das als kritische Frage bezeichnen, in Wahrheit ists eine Falschaussage die mittlerweile richtig gestellt wurde, auch wenns der mfj versucht mit viel Blabla unter den Tisch zu kehren.

Weiters wäre interessant an wen mfj nun seine parlamentarische Anfrage richtet, weil ja die Grünen gar nicht greifbar sind, wie hier auch festgestellt wurde. @mfj: bitte schreib uns ob du die Anfrage schon abgeschickt hast und falls ja, an wen. Danke

ijl antwortet um 06-08-2018 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@x75
Du kannst dir ja nach dem Frühstück von einer Distel und Ampfervereuchten Biofläche ein paar Löwenzahnblätter oder ähnliches pflücken und dir einen leckeren Biosalat machen!:-)
Muß ja net immer Fleisch sein

Riiitsch antwortet um 06-08-2018 12:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
lol jetzt ist die Ideologiemafia hier angekommen...

Vollmilch antwortet um 06-08-2018 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Wo bitte gibt es Milch, die niemand trinkt?

LG Vollmilch

Efal antwortet um 06-08-2018 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Maria,
" ...ist es für mich als Konsumentin klar, sich für die Biobauern und deren Produkte zu entscheiden"
Danke, für das Vertrauen in unsere Produkte!

@Vollmilch,
"man sollte nicht von einem mfj, auf alle konventionellen Bauern schließen"
Bitte genau lesen, sie hat sich von den "Beiträgen in diesem Thread" ihren Reim gemacht.

Ansonsten möchte ich bemerken, das ich deine Beiträge sehr schätze und eine Bereicherung für dieses Forum sind, vor allem deine Weltoffenheit und das du allem etwas Positives abgewinnen kannst. Beste Voraussetzungen um einen Betrieb erfolgreich zu führen!


@Beiwagerlfahrer von mfj Fendt312V,

Danke für deine Bestätigung, lieferst leider den richtige Beweis für Maria´s Billanz.

Plapperst nach, bescheißt Forumskollegen in dem du falsche Angaben vormachst,
bist jeden anderen auch "nur einen Cent" Neidig
auch wenn es die Verkäuferin im Lebensmittelhandel ist, die deine Konventionellen Produkte mit verkauft und selbst Konsumentin ist,
unterstellts Menschen die nicht deine Konventionellen Produkte kaufen, aus welchen Grund auch immer, in einer nicht "Realen Welt" zu leben!


Anm., deine Infos über die Belüftungsanlage war sehr interessant

Ziegenbua antwortet um 06-08-2018 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Vollmilch:
Die sehe ich im Keller stehen, ultrahocherhitzt um länger haltbar zu sein, um 54 Cent je Liter palettenweise nachhause gekarrt weil ja eine Hungersnot oder ein atomarer Unfall drohen könnte.
Hätte sie 1,09 Euro gekostet wäre sie jetzt noch im Supermarkt und alle wären genauso satt wie vorher und manche vielleicht etwas weniger übergewichtig.

Aber du hast schon recht, Vollmilch, natürlich wird kaum eine Milch nicht getrunken, als Käse oder Joghurt gegessen, zu oder als Trockenmilch verarbeitet. Großteils liegt das aber am zu billigen Preis - nicht am tiefen Preis FÜR den Erzeuger (ein höherer würde das Problem an zu viel Milch noch größer machen) sondern am zu tiefen Abgabepreis für den Endkunden.

Vollmilch antwortet um 06-08-2018 13:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ein bisschen Vorratshaltung finde ich gar nicht schlecht!

LG Vollmilch

Ziegenbua antwortet um 06-08-2018 15:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Der Vorrat läuft hinterm Haus die "Leitn" auf und ab und meldet sich selbstständig wenn nicht pünktlich die bestellte Menge abgeholt wird.

Riiitsch antwortet um 06-08-2018 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Milchprodukte sind ganz oben auf der Liste der Wegwerfprodukte in unseren Haushalten! Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird von den Herstellern nach Angebot und Nachfrage angepasst. Das ist ein alter Hut. Milch die niemand trinkt gibts bei uns schon zu Hauf, im Export noch mehr.

Aber warum gibts hier diese Stellvertreterdiskussion? Weil der mfj ohne jede Quelle und ohne jeden Beweis nur behauptet hat, Bio könne die Welt nicht ernähren. Erstens ist diese Aussage vermutlich falsch, und zweitens hat niemand irgend was dagegen, wenn konventionell die Welt ernährt. Ich behaupte wenn alle Welt österreichische konventionelle Landwirtschaft betreiben würde, wären wir in einer besseren Welt. Nur manche Leute brauchen diese Missgunst um bis zum nächsten Kaltstall Thema zu schaffen, andere brauchens um den Preis zu diktieren indem sie die Lieferanten spalten.

Vollmilch antwortet um 06-08-2018 16:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich finde fast jede Stellvertreterdiskussion sinnvoller und interessanter als den Troll zu füttern.
Mfj und seine Meinungen sind doch eh hinlänglich bekannt, da muss ich mich nicht mehr drüber aufregen.

LG Vollmilch

mittermuehl antwortet um 06-08-2018 16:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ob konventionell oder Bio, die Erträge pro ha wären in der gärtnerische Landwirtschaft mit Mischkulturen viel höher als bei den jetzt üblichen Techniken. Sie nutzt den Boden ja viel besser aus. Und die gärtnerische Landwirtschaft eignet sich viel besser für Bio. Nur braucht sie viel mehr Arbeitskräfte (was bei der Arbeitslosigkeit und den Asylwerbern nicht schaden würde).

ABER

Die Erträge pro Arbeitskraft sind in der Gärtnerischen Landwirtschaft natürlich geringer.

Aber wenn es darum geht Lebensmittel zu schaffen ist die Gärtnerische Landwirtschaft allen anderen Formen überlegn. Auch weil sie in armen Regionen der Welt angewendet werden kann. Nur dürfen wir diese Regionen dann nicht mit unserer billigen Massenware überfluten.

Ich wollte das nur einwerfen um zu zeigen das neben Bio und Konventionell noch einige andere Optionen sind. Verhungern werden immer Menschen. Nicht weil wir nicht genug Essen machten können sondern weil wir es schlecht verwalten und verteilen...

Bio könnte ganz sicher die Welt ernähren. Aber wir hätten dann weniger Handys und kleinere Fernseher und nicht so viel Zeit für Landwirt.com ;)

Riiitsch antwortet um 06-08-2018 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Auch wenns der Troll ist, da hast recht Vollmilch, lassen ihm halt manche hier nicht jede Verleumdung durch gehen. Dem Bauernstand schadet das gegenseitige Anschwärzen, Richtigstellungen müssen sein. Und eben mal so zu tun als würden wir gerade so mit der Milch durchkommen, ist ja ein Strohhalm an den sich mfj klammert, um irgendwie schräg zu argumentieren die eine oder andere Landwirtschaft kann die Welt ernähren. Wir füttern also auch den Troll, wenn wir die Stellvertreterdiskussion führen. Seine Stellvertreterdiskussionen binden ja schon den Opa, den Krieg und Lebensmittelmarken ein. Man darf sagen was das für ein Schwachsinn ist, auch wenns schmerzt ;-)

Edit: und was Mittermühl schreibt, denn diese gärtnerische Landwirtschaft macht 3/4 der weltweiten Landwirtschaft auch heute noch aus. Bei uns ist eine intensivere Form der Landwirtschaft wegen knapper Flächen durchaus sinnvoll. Die einzige Wahrheit für die ganze Welt war das nie, und wirds vermutlich nie sein.

fgh antwortet um 06-08-2018 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ergänzend zu Mittermühl:
Aber genau diese Art von Landwirtschaft will die EU-Politik scheinbar nicht.
Wenn man die EU-Politik betrachtet stellt man fest, dass durch Importe (zB jetzt Soja) und auch ungleicher Förderpolitik innerhalb der EU die Erzeugnisse so beeinflusst werden, dass die Märkte geflutet werden und auch die letzten kleinen Bauern aufhören müssen... politisch gesteuert....

Liebe Biobetriebe... ich hätte Siloballen für euch ;-)

mittermuehl antwortet um 06-08-2018 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Riitsch.. "Bei uns ist eine intensivere Form der Landwirtschaft wegen knapper Flächen durchaus sinnvoll. "

Ich wollte jetzt gar nicht über Sinn und Unsinn reden. Aber bei knappen Flächen ist die Gärtnerische Landwirtschaft die intensivste und ertragreichste Landwirtschaft pro ha. Wir haben halt noch den Luxus von genug Flächen und Überschüssen. Wir erwirtschaftne sehr viel pro Stunde menschlicher Arbeitskraft. Aber pro ha würde bei Mischkulturen usw. viel mehr gehen. Meine Frau hat ein paar 100 m² Hochbeete/Hausgarten usw. Was die da raus holt (auch an Verkaufswerten) schlägt alles was ich am Acker auf der Fläche schaffen würde... nur ist es halt sehr viel Arbeit... und ich habe es am Traktor dann doch gemütlicher.

Unsere Landwirtschaft macht Billigwaren. Bio ist halt nicht ganz so billig aber auch Billigwaren. Ohne das bllige Essen könnten wir uns unser restliches Leben so nicht leisten. Aber wenn es hart auf hart gehen würde könnten wir mit Gärten viel mehr Menschen auch in Österreich füttern. Müßten halt dann viel mehr im Garten un am Acker stehen. Pensionisten würden nicht mehr mit dem E-Bike den Großglockner stürmen, Urlaubslieger nach "Malle" wären leer, usw. Aber bis wir verhungern dauert es lange. Dazu haben wir nur viel zu gute Böden und viel zu viel Wasser in Österreich...

Wie haben den Luxus uns es noch aussuchen zu können. Ist doch gut. Kein Grund sich an die Gurgel zu gehen.

Riiitsch antwortet um 06-08-2018 18:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Niemand geht irgend wem an die Gurgel, die Aufregung ist ja auch wie oben schon geschrieben recht klein. Trotzdem hälts der mfj schon aus hin und wieder mit der Wirklichkeit konfrontiert zu werden.
Mittermühl du hast natürlich recht was den Ertrag angeht, der ist im Garten besser. Ich meinte eher die intensive Haltung wo jeder zweite Liter Milch ins Ausland abgepuffert werden muss, um irgendwie nicht komplett den Preis ins bodenlose fallen zu lassen. Vielleicht könnte man im Garten noch mehr Kühe füttern, aber heute kommt die Menge aus der Effizienzsteigerung - die ja nichts schlechtes ist, aber halt auch kein Argument gegen die gärtnerische Landwirtschaft. Der Hogan ist natürlich voll auf Linie, sonst wird man auch nicht Kommissar, auch das muss nicht bis in alle Ewigkeit gleich bleiben. Bio wie konventionell ist ja auch im ständigen Wandel.

mittermuehl antwortet um 06-08-2018 18:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Riiitsch ... Da gebe ich dir in allem Recht. Das Problem auf der Welt ist, das die System in der Landwirtschaft gegeneinader offen sind. Wir jammern wenn wir gegen die USA antreten sollen. Aber was macht ein Milchbauer im Senegal der gegen Mlchpulfer aus der EU antritt. Wir haben alle sehr unterschiedliche Grundlagen, sollen aber zu gleichen Preisen liefern. Da wird sich der Tiroler Bergbauer gegen einen dänischen und irischen Mitbewerber immer schwer tun. Von Afrikanern red ich gar nicht. Ich denke das man Überlegungen von Veränderungen nicht bei Bio oder Konv. ansetzen sollte sondern auch mal weiter denken darf. In Österreich ist der Unterschied zwischen Bio und Konventionell viel geringer als zwischen konvetionellen Anbietern aus Österreich gegen die USA oder China. Als österreicher sitzen alle Bauern da in einem Boot. (wobei ich glaube das Bio vorne im Boot sitzt ;) )

Riiitsch antwortet um 06-08-2018 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
hehe
Hinzu kommt der oft beschimpfte Konsument, der wir ja selber sind. Dieser stellt allerlei haarsträubende Forderungen an die Landwirtschaft, hat aber oft auch recht. Ich will keine 2 Frauen vor den Pflug spannen, weil die vielleicht leiser sind als ein Traktor, trotzdem wird nicht alles so einfach weiter laufen. Unser heimische Konsument stellt vielleicht auch höhere Forderungen als der in China (reine Vermutung meinerseits). Wenn man ihm glaubhaft erzählen kann, dass wir in Zukunft nur mehr Biodisteln essen werden, dann bitte. Eher zerschlagen wir so unsere letzte Glaubwürdigkeit, und wundern uns dann über das Diktat von Nichtlandwirten.

Guten Abend Leute!

xaver75 antwortet um 06-08-2018 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@fgh
Die Siloballen würd ich an Deiner Stelle noch behalten bis BA die Freigabe für konv. Futterzukauf absegnet. Werden dann mind. noch einen 10er teurer, die Konvis können durch die niedrigeren Produkterlöse halt leider nicht mehr mitbieten.

mfg

mfj antwortet um 06-08-2018 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Ein schmunzeln kommt mir schon auf´s Gesicht – wenn ich die letzten Beiträge lese.
Da macht sich ein Bio-Kindergarten gegenseitig Mut, verdrängt Tatsachen, tröstest sich und poltert mit unsinnigen Parolen.

Man hängt sich einen Heiligenschein um – und nagelt Verhaltens-Thesen an das Biozertifikat.

Auf der anderen Seite laufen diffamierende Werbesendungen (z.b. Regenwurm) die man dann nach Intervention wieder verändert.
Wo war der Aufschrei der Biobauern ?

Das Faktum – Bio wird in Katastrophenlagen sich am konv. Regal bedienen, bringt ihr nicht weg. Da könnt ihr toben und beleidigen wie ihr wollt.
Dieses Thema wird irgendwann die Öffentlichkeit erreichen, und das ist gut so.

Euer Versteckspiel zu diesem Thema ist wie immer kindisch und unwürdig. Mit weinerlicher Miene das „nicht gesehen“ durchzusetzen – kann erfolgreich sein.
Hängt halt am Spielleiter.
Bisher darf Bio halt nicht gemaßregelt werden, im Grunde ein politisches und moralisches Problem.




Efal antwortet um 06-08-2018 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Schlaumaier Xaver 75, wär hält dich oder andere Konvi- Bauern davon ab,
die Siloballen gleich zu kaufen, jetzt wären sie laut deiner Einschätzung noch um 10€ billiger zu haben!!

Frage,
sollte es zu einer Freigabe für konv. Futtermittel kommen,
profitieren dann fgh und andere Konvi- Kollegen, durch Futtermittelverkauf
wenn die Silo-Ballen um 10€ teurer verkauft werden?

Gell aus lauter Neid, scheißt´s euch gerne ins eigene Nest!

xaver75 antwortet um 06-08-2018 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Efal
Ich mach mir sowieso weniger Sorgen wegen dem Futter. Da ich sowieso jedes Jahr Futter kaufe, ist schon ein gewisses "Netzwerk" vorhanden, da brauch ich keine Zeitungsinserate oder Kleinanzeigen.,-)

mfg

Efal antwortet um 06-08-2018 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@xafer,

Hab i mir eh gedacht, das dir die anderen Berufskollegen (auch Konvi´s) wurscht sind,
es geht dir nur ums Hetzten.

aber weich net aus,
wer profitiert von deiner Prognose,
und welchen Mehraufwand hat der Konvi -Siloballenverkäufer?


xaver75 antwortet um 06-08-2018 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Efal
in einem gut wüchsigen Jahr komm ich vielleicht knapp aus mit dem Futter, wenn jemand ein paar Ballen Silo oder Heu "weiterhaben" will, bin ich der Ansprechpartner, auch wenn es nicht unbedingt benötigt wird.
Ich bewirtschafte keinen Pachtgrund, komme da niemandem ins "Revier", hab durch Futterzukauf jede Menge Wirtschaftsdünger, ob ich nur für pressen/wickeln 16,5 Euro zahle oder den Ballen um 25 kaufe, ist mir ziemlich egal.

mfg

Efal antwortet um 06-08-2018 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Mein lieber mfj extra für dich, heute Thema Spezial in ORF 2

eklips antwortet um 06-08-2018 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
"Da könnt ihr toben und beleidigen wie ihr wollt" ja, da muß ich auch schmunzeln, wenn das der schreibt, der seine Berufskollegen dutzende Male pauschal als Betrüger darstellt, beinahe jedem Bildung und Verstand abspricht und sich als Kindergartenonkel hervortut.

Lammperl antwortet um 06-08-2018 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Es ist doch völlig egal wer was füttert!
Es ist auch egal ob einer Bio ist oder Konventionell.

Das was hier Diskutiert wird ist absoluter Schmarrn!

Der eine wünscht dem anderen dass er es schwieriger haben sollte, seine Produkte an dem Mann bzw. an die Frau zu bringen zu können.
Lügen und Wahrheiten werden verbreitet um von seinen eigenen Problemen abzulenken, oder von der Misere, in der man selber sitzt, abgelenkt zu sein.

Wer dem anderen einen Skandal wünscht, kann nur egoistisch und mit Scheuklappen durch die Welt gehen. Wir haben schon so viele Skandale erlebt, und jeder neuer macht immer weniger Schaden da unser Ruf eh schon am Boden liegt.

Es wird nicht das Konventionelle Futter am Biohof Probleme machen, weder der Antibiotikereinsatz noch die Zusätze der Biomilchverarbeiter.

Ich denke den Bios als auch den Konventionellen geht das Geld aus, Betriebe werden grösser, und dadurch steigt das Risiko einerseits von einer Bank abhängig zu werden.
Aber noch mehr das Wirtschaftliche Risiko mit dem Wetter, wenn Erträge ausbleiben mit dem man schon gerechnet hat! Wie kann ich dann die Rate zahlen? Wir haben jetzt in 4 Jahren die 3. Dürre wie geht es weiter?

Wir sitzen nicht alle in einem Boot, aber wir fahren am selben Fluss hinunter!
Hier wird es Interessant wo die Reise hingeht, einige gehen unter, manche sind schneller,
manche langsamer.

Aber wo ist das Ziel?
Das haben wir aus den Augen verloren!

Höhere Preise lassen die Börsen, die Industrie und Handelskonzerne nicht zu.
Mit der Menge wird’s auch nicht funktionieren, da die Margen zu gering sind, um bei dem nächsten kleinen Lüftchen, am Markt nicht einen brutalen Schiffsbruch erleiden zu müssen.

Momentan werden wir nicht nur untereinander ausgespielt, sondern mit dem ehemaligen Ostblock und Balkan regelrecht niedergemetzelt. Hier geht es aber nicht nur der Landw. so, auch den Gewerbe Betrieben.

Ich habe keine Lösung, keinen Plan, aber Anstand es zuzugeben!

LG Lammperl


PS: Gegessen wird immer aber was???????



thomas.t3 antwortet um 07-08-2018 01:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Tja an Bio glaubt er nicht, aber der Fendt-Religion ist er mit vollstem blauäugigen Vertrauen und glauben daran - beigetreten.
Du musst dafür mehr bezahlen und tiefer in die Tasche greifen, es ist ein besseres Produkt, die Felge ist ja eh rot und außerdem hast bei den Fronthydraulikzylinder ne'Staubkappe drauf! Auch wenn du alle 6000 Stunden einen neuen Triebsatzt brauchst - es ist ok. Dafür hast im Vorhinein mehr bezahlt. Nur wer Fendt fährt - führt, du brauchst nur fest daran glauben - glauben versetzt Berge.
Irgendwann, wirst du als Fendt-Jünger die Wahrheit von jemand anders erfahren, und da ist es wirklich so, dass du bemerken wirst, hier hab ich tatsächlich für wirklich nichts außer eine Hype - mehr bezahlt. Der Slogan "Trag was bei" passt hier wie Faust aufs Auge.

Amen

FraFra antwortet um 07-08-2018 05:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Zitat"Das was hier Diskutiert wird ist absoluter Schmarrn!"

dem ist nichts mehr hinzuzufügen ..euch bekommt wohl die viele hitze nicht so gut...
respekt wer sich so denn tag vertreibt!!

Riiitsch antwortet um 07-08-2018 06:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Danke Lammperl, gut geschrieben, volle Zustimmung.

Sollte Futter bei irgend wem knapp sein, unbedingt jetzt eindecken, im Oktober wirds vermutlich zu spät sein. Das Forum hier wird dann voller Heuler sein. Wir werden mal sehen wie viel Verständnis für Hilfsprogramm #5329 in der Bevölkerung übrig ist, nachdem manche bei jeder Gelegenheit dem eigenen Berufsstand kriminelle Machenschaften unterstellen.

Übrigens gestern war mein Tag wegen geprellten Rippen und schweren Unwetter Schaufel bei Fuss im Haus... Leute schließt nicht immer von euch auf andere, danke.

Efal antwortet um 07-08-2018 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Lammperl,
gib dir vollkommen Recht

@riiitsch, Rippenprellung, auweh, des kenn ich.
hoffe mfj´s Witz-Beiträge entlocken dir nicht ein zu (schm)herzhaftes Lachen.
Gute Besserung


mfj antwortet um 07-08-2018 09:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Wer Lammperl oben liest bekommt einen guten Eindruck, wie das damals wohl gewesen sein muss, beim Turm-Bau zu Babylon! :-)
(Fortsetzung unten)

Die Politik hat solche Veränderungen längst im Griff. Gerade landw. Statistiken geben einen guten Einblick wohin sich alles wendet.
Im BM für Nachhaltigkeit und Tourismus sind die Hälfte der Mitarbeiter nur mit solchen Erhebungen beschäftigt. Und es wird dort „nachgelegt“ wo Boden abrutscht.

Ein Mitarbeiter hat mir mal gesagt, wir müssen so auftreten – mit der Ökologisierungsrichtung - wenn morgen Alle umstellen – kann es nicht finanziert werden…


Vielleicht hat der Ritsch jetzt mal Zeit in Bibel zu lesen – da es dort nicht viel zu lachen gibt – die ideale Lektüre:

Gen 11,6 - 9 "...Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.
Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.

Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht...."




Efal antwortet um 07-08-2018 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@mfj,
wer einmal lügt,
den glaubt man nicht!!

mfj antwortet um 07-08-2018 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Mit Diffamierungen und Ablenkungen wird die Bio Sache nicht besser.


Efal antwortet um 07-08-2018 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Mfj,
zuerst lügst schwarz auf weis,
dann kommst mit Bibelzitate
und jetzt mit Verschwörungstheorien,

Alter du gehörst in Behandlung.

eine etwas sichere Seite als deine:

mfj antwortet um 07-08-2018 17:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Biobauer Efal,

wer mit privaten Anschuldigungen hudelt, wie du es ständig machst - braucht nicht die Karte "Hummanität" ziehen und damit zu wedeln.

Warum bist denn so nervös ?

Hab ich den Nerv getroffen...;-)





Efal antwortet um 07-08-2018 17:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Das mich diese Doku an mfj erinnert?

mfj antwortet am 19-04-2016,
"hab die Merkel schon länger nicht mehr gesehen,
aber das letzte Mal hatte sie noch kein Kopftuch auf.
Aber zur Glawischnig würde es gut passen ;-))

Mfj, können gerne weiter Diskutieren, hätt noch einiges auf Lager

mittermuehl antwortet um 07-08-2018 18:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Efal Dont't feed the Troll. Was willst di von jemandem der seit 20 Jahren jammert wie schlecht er seinen Stall gebaut hat und den ganzen Tag Zeit hat auf Landwirt.com zu schreiben... In der Zeit hätte er den Stall locker umbauen können ... ;)

mfj antwortet um 07-08-2018 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Na, ihr zwei Biokampfposter - glaubt ihr noch an einen "nachhaltigen" Sieg zu diesem Thema.

Mir ist es sehr recht. Nichts ist einbringlicher wie wen so ein Thema lang im Netz ist.
Und Ihr präsentiert euch von der besten Seite...und zeigt - wie Biobauern wirklich ticken... ;-)

Efal - ich glaube dir würde ein Kopftuch auch stehen, bei deinem weibischen Gezänk.

Hast du meine guten Beiträge in Weckgläsern haltbar konserviert, oder sind sie unterm Bett periodisch gestapelt ?






fgh antwortet um 08-08-2018 07:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@xaver:
Du täuscht dich - der Preis hat mit dem Ernteverband wenig zu tun. Oft, unabhängig ob Bio oder Konvi werden am Anfang weit höhere Preise bezahlt weil die Angst zu wenig Futter zu haben so groß ist und am Ende werdens wieder billiger...

Riiitsch antwortet um 08-08-2018 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Boa jetzt mittlerweile biblisch.... biblisch tief
mfj mit deinen Ansichten wäre besser das verschwindet aus dem Netz. Dein letzter "Beitrag" zeigt eine tief verwurzelte Frauenfeindlichkeit. Mancher wird sagen, den Troll soll man nicht füttern, aber so gehts nicht. Das ist genau der normale Hass, den zwar der durchschnittliche Kampfposter von sich gibt, deshalb muss man das nicht unkommentiert stehen lassen. mfj ob nun viele Leute dieses Thema durchlesen, und so die Öffentlichkeit erreicht wird, bezweifle ich. An deiner Stelle würde ich eher hoffen, dass wenige Frauen hier mitlesen. Wie siehts eigentlich mit der parlamentarischen Anfrage aus? Heiße Luft, oder streng geheim, oder kommt noch was?

In einer Diskussion geht es auch nicht um "Siege"... jedenfalls wurde das Eingangsthema längst widerlegt, und mehrere Quellen lassen eine Überprüfung zu. Sieg wird keiner vergeben, die Standpunkte sind dargelegt. Keine Frage, auch Bio kann besser werden. mfj nach diesen kleinen Finger solltest jetzt nicht schnappen, bringt nichts.

Yea antwortet um 08-08-2018 10:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Es gibt Leute, die in ihrem inneren Dialog und nirgendwo sonst leben. Sie sagen sich selbst immer vor, dass ihre Gedanken intelligenter seien als die der anderen. Ihre Perspektiven sind unveränderlich, und ihre Wahrheiten sind ihrer Meinung nach ein Licht unschätzbarer Weisheit.
Insofern macht es auch keinen Sinn, mit dem Profilneurotiker mfj über so komplexe Themen wie Biolandbau zu diskutieren.
MfG Yea


Fallkerbe antwortet um 08-08-2018 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !


Am besten man verbannt LW- oder Bio- kritische Meinungen aus dem Netz, aber zumindestens aus dem LW Forum.
Dann kann sich die forumsgemeinde endlich wieder auf die wesentlichen Themen konzentrieren.





naturbauer antwortet um 08-08-2018 15:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Danke Fallkerbe, Volltreffer gemacht!

Besser kann man es nicht schreiben.



gerhard.k(ix721) antwortet um 08-08-2018 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
ein artiktel in Top agrar zu diesem Thema
Nicht nur hierzulande, sondern auch in Dänemark haben die Landwirte mit den Folgen fehlender Niederschläge zu kämpfen.

Wie der Dachverband der dänischen Land- & Ernährungswirtschaft (L&F) berichtete, gehören zu den dürregeschädigten Gruppen auch die Biomilcherzeuger, die immer mehr Probleme haben, genügend Raufutter nach ökologischen Anbaukriterien für die Tiere zu bekommen. Das heiße und trockene Wetter schade der Raufutterproduktion, und an einigen Stellen böten die Felder einen traurigen Anblick. „Viele Erzeuger werden eine ernste Futtermittelknappheit im Winter erleben, selbst wenn in absehbarer Zukunft Regen kommt“, warnte der Abteilungsleiter für Ökologie im L&F, Hans Erik Jørgensen.

Daher hat der Dachverband die dänische Landwirtschaftsbehörde aufgefordert, den geforderten Anteil von 60 % Biofutter um zehn Prozentpunkte auf 50 % zu senken. Ähnliches sei 2013 mit einer Reduzierung um 5 Prozentpunkte geschehen, doch sei die Situation in diesem Jahr wesentlich kritischer und der Schaden für das Graswachstum so groß, dass fehlende Mengen kaum ausgeglichen werden könnten. „Wir wollen eigentlich nicht die Anforderung lockern, dass ökologische Tiere biologisch ernährt werden müssen, aber wir sehen uns gezwungen, die Quote für Biofuttermittel zu reduzieren, damit die Produzenten den Mangel an Raufutter ausgleichen können“, erklärte der Vorsitzende des Branchenverbandes Organic Denmark, Per Kølster.

Die dänische Landwirtschaftsbehörde äußerte zwar viel Verständnis für die schwierige Situation der Biomilcherzeuger, teilte aber mit, dass die EU-Kommission noch keinen derartigen Beschluss gefasst habe. L&F forderte daraufhin die Landwirtschaftsbehörde auf, dass sich diese stärker für eine Ausnahmeregelung bei der EU-Kommission einsetzen soll

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Daenische-Biomilcherzeuger-leiden-unter-Duerre-9466282.html

janatürlich antwortet um 08-08-2018 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
von nix anderes redt ja da mfj bio zieht den joker

Riiitsch antwortet um 09-08-2018 07:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Schau, du musst schon sinnerfassend lesen! Hier wurde behauptet, die Ausnahme wurde schon aktiviert, konventionell gefüttertes Bio stünde schon in den Läden. Das stimmt schlicht nicht.

Nur weil jemand Dinge behauptet, dann behauptet die Sache wäre heikel, behauptet ein Nerv wäre getroffen, weil wir eine Verleumdung nicht durch gehen lassen, wird die Sache nicht wahr. Das sind Tricks in der Argumentation, die manchen beim schnell lesen nicht auffallen. Janatürlich, du wurdest manipuliert, nix zu danken fürs aufklären ;-)

Der Dachverband der dänischen Land- & Ernährungswirtschaft FORDERT etwas, das heißt nicht, die entscheiden etwas. Zudem vertreten sie ca die Hälfte der Dänischen Landwirte. Vielleicht vertreten die alle Biolandwirte, weis nicht, aber dann ists längst noch keine beschlossene Sache. Und wenns beschlossen ist, wird der mfj der erste sein, der aus dem Beichtstuhl hier her stürmt.

gerhard.k(ix721) antwortet um 09-08-2018 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
mich hat nur gewundert das 40% sowieso konventionel gefüttert werden darf!
bei uns glaub ich sinds wesentl. weniger.

Riiitsch antwortet um 09-08-2018 07:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Das ist arg, so stark variierts innerhalb der EU, und im Geschäft steht überall das gleiche drauf.... Da könnte die LK mal was fordern!

Ohne von diesem Thema ablenken zu wollen (niemand bestreitet das die Ausnahme zumindest zu hinterfragen ist, vielleicht nicht mehr nötig ist. trotzdem funktioniert eine Diskussion nur auf Augenhöhe wenn man nicht schon mit Lügen startet).
Aber mal abseits von diesem Gezänk...

Ich denke wir haben andere Herausforderungen, also ob nun der eine oder andere Liter Milch von dänischen, österreichischen oder brasilianischen Feldern erfüttert wurde.
Das Bild kennen sicher viele schon, aber es gehört auch hier her.




Braun soweit das Auge reicht
 

Efal antwortet um 09-08-2018 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Riiitsch, Danke für deine Beiträge!

mfj antwortet um 09-08-2018 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

@Fallkerbe - dein Beitrag... ;-)
Ich denke ab dem Arlberg und in Innerösterreich kennen die Biobauern wenig oder keine kritischen Fragen gegenüber ihrer ideologischen Wirtschaftsweise.
Das kommt halt vom „Verhätschelt sein“ der zuständigen Vertretungen.


@Biojungs + 1 Bio-Mädel
Nach gut 60 Beiträgen von euch – wo es überwiegend um Beleidigungen gegenüber meiner Privatperson ging, sind wir jetzt wieder beim Thema.
Der Weg zur Wahrheit ist nun mal kein frohlocken.

„Bio zieht den Joker“ heißt: Regierungen müssen bei der EU Anträge auf Ausnahmen der Bioverordnung stellen.

Lange bevor das geschädigte Biobäuerlein irgendwas (legal) tun darf, und seine „(un)ausgeschlafene Biokontrollstelle“ was sagen will – ist dieser Weg erforderlich.

BauerWilli.com hat es nett beschrieben. Die deutschen Bioverbände sind noch im Dörnröschenschlaf, Bio Austria laut Karger ebenso.
Anscheinend haben die Bioverbände in ihren Büros noch Garnichts vom Dürresommer 2018 mitbekommen (daher meine Aussage vom schlafen und feiern…;-) oder aber - sie blocken gegenüber der Öffentlichkeit einfach alles frech ab.
Das vermute ich eher.

Jetzt können wir natürlich herrlich streiten, welche Länder die Not Futter-Lage frühzeitig erkennen, oder wo die (Bio)Bauern mal wurschteln lassen.

Ich wiederhole nochmals, mir geht´s um das verlogene Biosystem und nicht um die „zwangsbeglückten Biobauern“ die in diesem zutiefst blöden und unsinnigen System gefangen sind.

Daher nochmals die "offene" Bio-Tsunami Warnung, wenn ihr auf Tat-Sachen nicht eingehen könnt – wird´s vom Walde zurück rauschen…;-)



naturbauer antwortet um 09-08-2018 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
mfj, ab und zu muss ich Futter zukaufen, selten aber doch. Kann nicht garantieren 10 Jahre ohne Zukauf auszukommen. Ergo unterschreibe ich bei keinem Biovertrag.
Das Bio´s Konvifutter ungeniert kaufen und als Bio wieder abgeben, ist eben ein richtiger Saustall.
Bio hebt sich eh nicht mehr lange ab, dafür sorgen sie schon selber.
Ich frage mich warum Du dich hier abmühst, wennst auch ziemlich weit nach vorne schauen kannst.


mittermuehl antwortet um 09-08-2018 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Als Biotbetreib kauf ich dieses Jahr Heu zu. Bioheu das sonst an Konvetionelle verkauft werden würde. Der Betrieb hat sei Jahren einen überschuß. Ich kaufe dort seit Jahren etwas zu um einen Fuß in der Türe zu haben. Und dieses Jahr halt mehr. Wird halt Geld kosten Der Haken ist halt das Biofutter oft etwas weiter reisen muß. Meine Bio-Kontrollstelle schaut sich sehr genau an ob meine Futterproduktion zu meinem Viehstand passen kann.

Es ist auch Rühren für mich wie sehr sich die konvetnionellen Betriebe um die Biobetreibe sorgen. Ich kann aber beruhigen. Der Markt ist langfristig sicher. Da man in allen konventionellen Produkten immer mehr chemische Rückstände findet als in den Bioprodukten und alle Grenzwerte ja "Erfahrungswerte&Forschung" sind, wird es immer eine Kundenschicht geben die da auf Nummer "sicher" gehen wird. Nicht vergessen das die Grenzwert sehr oft auch nach unten gesenkt werden was auch beunruhigt. Dann gibt es noch eine kleine Gruppe die hoffen durch Bioeinkäufe die Ökologie zu stützen. Auch lobenswert.

Es wird auch immer Leute geben (die Mehrheit) die da kein blödes Gefühl mit Grenzwerten haben und lieber billig einkaufen oder denen es einfach egal ist. Und somit ist auch die konvetionelle Landwirtschaft, so sie den Preisdruck schafft, sicher.

Und nie vergessen das in Österreich Bio und Konvetionell näher beisammen sind als "Konvetionell Österreich" mit der landwirtscahftlichen Praxis in China, den USA und Südamerika (oder Norddeutschland). Wir sind entweder hell oder dunkelgrün. Die anderen haben alle anderen Farben.. ;)

Mopi antwortet um 09-08-2018 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Bei so manchen Schreiberlingen hier im Forum wird sich "Brechreiz" bemerkbar machen, wenn Du Ihnen unterstellst "GRÜN" zu sein mittermühl.

naturbauer antwortet um 09-08-2018 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
mittermuehl, hier in Deutschland haben Bioläden um Kundschaft zu kämpfen weil Aldi und Co auch auf die Bioschiene gesprungen sind. Drum wird Bio bald zum Ramsch verfallen. Zuviele auf Bioproduktion eingestiegen der Verkauf nun auch über Aldi und Co, weil sonst nicht mehr absetzbar. Wäre Bio Nische geblieben wäre es ehrlich und DEN Preis wert geblieben, bzw. sogar teurer geworden. Das will aber auch keiner, dass Bio teuer ist, folglich kommt es wie es angerichtet ist und konvi dreingepanscht werden darf.

xaver75 antwortet um 09-08-2018 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Mittermühl
Brauchst kein schlechtes Gewissen haben wegen dem Futterzukauf, schließlich ernährst Du auch nicht halb Ö. (auch wenn Du in so einem Stil schreibst).,-)

mfg

mittermuehl antwortet um 09-08-2018 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@mopi.... Da wirst du sicher Recht haben .... aber warum ist das so.... in ganz Österreich wird die Landwirtschaft immer ökologischer. Bio halt etwas mehr. Aber uns trennen da nur ein paar Meter .... aber wischen uns und den USA liegt nicht nur real ein Ozean. Es gibt keinen Grund einen Klassenkampf zwischen verschiedenen Landwirtschaftsformen in Österreich anzuregen (was der 1. Verfasser hier gerne macht). Nationalparks, Landwirte und Forstwirte sind zu 100% dafür verantwortlich das Österreich einen so schönen Lebensraum bietet. Aus dem Blickwinkel muß man "Grün" sehen.

@naturbauer ... Da hast du sicher auch recht. Ein paar Handelsketten beherrschen den Markt. Bio ist da unter Druck. Nur wenn es zur Direktvermarktung oder verkauf in kleinere Geschäften geht wird der Kunde immer nach "Bio" fragen. Es ist für alle sehr enge geworden. Ich wage aber zu behaupten das es für Bio eine Spuhr weniger eng ist. Zumindest in meinem Umfeld. Hier steigen noch Betriebe auf Bio um.

@xaver75 Kann ja nicht halb Ö. füttern. Bin ja Bio ;)

2472660 antwortet um 09-08-2018 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
nur um missverständnissen vorzubeugen, es geht bei der zitierten geforderten absenkung auf 50% um anerkanntes biofutter und beim rest um futter aus erzeugung in umstellung auf die biolandwirtschaft, nicht konventionelles futter!!
dh es dürfte dann nicht wie bisher 40% umstellerfutter gefüttert werden, sondern 50% - und kein einziges % konventionell

2472660 antwortet um 09-08-2018 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
ummstellerfutter ist bei zukauf max. 30% erlaubt, wenns aus dem eigenen betrieb ist sinds 60%

2472660 antwortet um 09-08-2018 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
molkereien haben auf mögliche genehmigung von konv. futterzukauf schon reagiert und eine konv. milchvermarktung während der (bei)fütterung von konv. futtermitteln sowie eine nachfolgende 6 monatige umstellungszeit auch ohne biovermarktung in aussicht gestellt.
das ist zwar sicher schmerzhaft, aber mm der einzig vertretbare kompromiss.

xaver75 antwortet um 09-08-2018 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Wer wird das machen, weil vielleicht für 2 Monate Futter fehlt, ein 3/4 Jahr den konv. Milchpreis?

mfg

2472660 antwortet um 09-08-2018 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
die umstellungszeit hintennach find ich auch überzogen, aber zumindest während der verfütterung konv. futtermittel und 1 monat hintennach keine biovermarktung sind vertretbar.


xaver75 antwortet um 09-08-2018 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@2473660
Das würde ich auch als eine angemessene praxistaugliche Frist sehen.
In der Regel wird BA die %-Sätze für die Verunreinigung mit konv. Futter anheben und die Konsumenten mal wieder NICHT informieren.

Das fällt denen irgendwann auf den Kopf und der Vertrauensvorschuß von der Seite der Konsumenten ist dahin.

mfg

Efal antwortet um 09-08-2018 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Meki4,
zu deinen Beitrag von oben, 01-08-2018 20:59

Für deine Zustimmung und Beifall auf Mfj`s Beiträge, hätte sich doch irgend ein Konvi-bauer oder zumindest mfj, bei dir wirklich Bedanken können!

Anm. deine Glaubwürdigkeit ist soeben immens gestiegen,
durch deinen gestarteten Thread mit´n Erich. https://www.landwirt.com/Forum/566161/Strohdieb-in-Rohrbach.html#566369

mfj antwortet um 09-08-2018 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

NDR - 07.08.2018
Auszug aus dem Link: Wie die Dürre Biobauern zu schaffen macht.

"Wir müssen die Tiere ernähren"

Wegen dieser extremen Notsituation hat die Landesregierung beschlossen, dass auch die Biolandwirte konventionelles Futter für ihre Tiere nehmen dürfen. Das könnte eine Lösung des Problems sein...

P.S. Efal - komm mal lieber zur Sache, als hier den Forumspolizisten zu spielen !

Konventionelles Futter ist erlaubt - nicht nur Umstellungsfutter.
Warum wollen Bioverbände über diese Tatsache nichts wissen ?

Wäre es nicht an der Zeit, mit Ehrlichkeit und Anstand die Sache öffentlich zu klären ?



xaver75 antwortet um 09-08-2018 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Was das Ganze nicht vereinfacht, speziell Bio-Milchlieferanten werden durch den Milchpreis den Stall ordentlich gefüllt haben, was auch wirtschaftlich sinnvoll ist.

Auch lesenswert sind die Kommentare zu mfj seinem Link.

mfg

Riiitsch antwortet um 09-08-2018 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Bio füttern - bio liefern
konvi füttern - konvi liefern

Was ist daran so schwer??? Quer kombinieren geht, aber es gibt nur eine Variante:
bio füttern - konvi liefern

mfj du und Ehrlichkeit? Noch mehr Lügen machen dein Gschichtl nicht wahr. Danke für deine Sorge um Bio, ist unbegründet. Ist aber geil welche Strohhalme du findest! Da brennt ein Bauer ab, zach, und du weist nichts besser als damit deine Lügen kitten. Biblisch. XD XD
Übrigens ist Schleswig-Holstein ein Teil von Deutschland und nicht Österreich wie eingangs behauptet. Bubi Bubi, mach dein parlamentarische Anfrage.





mfj antwortet um 09-08-2018 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Danke Ritsch - für deine eifrige Teilnahme an diesem Thread.
Dieses Thema wird uns noch lange beschäftigen, wir haben ja erst Anfang August…

Meinst du, als deutscher Staatsbürger weiß ich nicht wo SH liegt ;-)

Mich würde es sehr freuen, wenn es kein Dürre-Problem in Österreich gibt.
Diese Ansicht verbreitest du missionarisch jetzt seit 10 Tagen.
Wir werden sehen, ob die Biogebete erhört werden.

Die Heuhändler in Vlbg. sind jetzt schon mal „sehr klamm“ – was über die jährlichen Bestellungen geht. Wenn es in Tirol und anderswo ganz anders ist – ist es sehr gut.

Die Biobetriebe bei uns kauften bisher Futter aus der BRD. Die werden wohl ausweichen müssen.


#Bitte schreib fleißig und emsig weiter – es gibt noch einen weiteren Grund dafür…




Mopi antwortet um 09-08-2018 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Da der Konsument immer in Richtung Bio zieht, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Erzeuger - Auflagen in Zukunft für alle auf Bio - Niveau angehoben werden um Futterknappheiten auszuschließen.

Riiitsch antwortet um 09-08-2018 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
So wirds behoben, wenn genug Biolandwirte sind, brauchs auch keine Ausnahmen.

naturbauer antwortet um 09-08-2018 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Riitsch, es hilft nichts mehr.
Hast dich hoffnungslos blamiert, wird nicht besser. Hast zu viele Fragen nicht beantwortet.


meki4 antwortet um 09-08-2018 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Hallo Efal!
Ich hab eigentlich nicht direkt auf mfj geantwortet, sondern nur eine Feststellung geschrieben, wie es in der Praxis abläuft. Und eine Frage hab ich ans Forum gestellt, die mich schon länger bewegt, aber darauf hat mir eh keiner geantwortet.
Wir haben im Dorf ein gutes Zusammenarbeiten zw. bio und konv. Bauern.

Zur Stroh geschichte: Ich wollte eigentlich nur Licht in die Sache bringen. Den Erich belastet das schon sehr, wenn ihm vor Jahren schon Stroh gestohlen wurde, und jetzt wieder, just an dem Tag, wo er in Wien war, ist es schon wieder gepresst, zwar noch da, aber keiner sagt etwas - auch noch nach einer Woche keine Reaktion vom Presser. Er glaubt schon, das es die Großbauern rund um ihn nicht mehr erwarten können, das er aufhört, und sie seine paar ha fressen können.

So ist die Sachlage.
Schönen Abend! M.

xaver75 antwortet um 09-08-2018 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Riiitsch
Ganz versteh ich nicht, wie Du das meinst.
Gibt es zu viel Bio-Milch, und daher werden die Bio-Milchlieferanten, welche zuwenig Futter haben oder in Bio-Qualität kaufen können, sowieso nicht benötigt?
Bitte um Aufklärung.

mfg

Riiitsch antwortet um 10-08-2018 06:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ganz einfach, schon klar das da manchen der Arsch auf Grundeis geht, und der Naturbauer sogar unter griffig wird. Panikmodus. Ihr versteht schon wie ich das meine, und seht es auch schon längst auf euch zukommen. ;-) Manche versuchen sich halt noch wehren mit Verleumdung, da wird einfach die nächste Generation dann vernünftig werden, und dieses Gezänk Bio-konvi beilegen.

mfj antwortet um 10-08-2018 08:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Dann lassen wir doch Wissenschaftler, abseits der Hype Bio mal sinnieren:

Der Öko-Landbau kann Teil der Lösung sein, aber je mehr davon betrieben wird, desto mehr wird er Teil des Problems...
Agrarwissenschaftler Dr. Kurt Möller

Also, das wird so nichts, Ritsch
Wir sind hier nicht beim Osterhasenfest.

Gibt es jetzt einen Futterengpass in Österreich für 2018/19 oder nicht ?
80% der Ernte sind jetzt doch eingebracht. Da muss es doch eine Tendenz geben.
Ich möchte die Aussagen der Landwirtschaft hören, nicht vom Handel und nicht vom Ministerium für Tourismus...




mittermuehl antwortet um 10-08-2018 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
https://www.topagrar.com/news/Acker-Agrarwetter-Ackernews-Weniger-spritzen-ohne-Ertragseinbussen-9593264.html

Riiitsch antwortet um 10-08-2018 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
aha, schau wie sie es kapieren, geht doch. Geben sogar zu was alle sagen, Bio ist doch eine (Teil-)Lösung, schau schau, das sind ja ganz neue Töne.
Ich habe genug Futter, wie ganz oben schon steht. Es gibt auch zuviele Tiere im Stall in Österreich, und zwar auch in anderen Jahren als 18/19. Manche habens hier schon geschrieben, dass sie nur in guten Jahren genug haben.... definiere Futterengpass. Ist es ein Futterengpass, wenn man diesen fast jedes Jahr hat? Ist es ein Futterengpass, wenn die Molkerei ein Halbjahr jedes Jahr Milch versenden muss? Leute gehen wir mal ran an den Speck!

Vollmilch antwortet um 10-08-2018 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
80%? Beim mir sind erst 50 % im Silo. Der ganze Mais und 2 von 5 Schnitten stehen noch draußen. Bei mir also kein Grund zur Sorge.

LG Vollmilch

xaver75 antwortet um 10-08-2018 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Riiitsch, ich hab bewusst knapp Flächen, bei Pachtpreisen von 400,- bei Wiese, SVB Eigengrund 700,-(SVB Pachtgrund 466,-), sinkende Förderungen, keine Übermechanisierung, Zeitknappheit bei der Ernte, …
kauf ich lieber den Ballen Silo um 25,- und hab ordentlich Wirtschaftsdünger für meine Flächen.

mfg

Riiitsch antwortet um 10-08-2018 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Alles recht, ich rede da keinem rein. Futterknappheit also auch kein Thema bei dir? Nicht dass wieder heißt keiner beantwortet mfjs Fragen, weist eh.

Wie siehts in OÖ und NÖ tatsächlich aus? Manche reden ja von Totalausfällen, dann gibts wieder sehr gute Erträge in den Staulagen. Futterbörsen wären ein Schritt. Wir können auch wie der deutsche Bauernverband den Notstand und eine Milliarde verlangen, inklusive Bruchlandung weil die Forderung ein nicht belastbarer Schnellschuss war. Und dann? Wenns nächstes Jahr auch trocken wird? Wir werden schon ein wenig mehr brauchen als eine Forderung des Bauernbunds, und ein wenig Neid samt Gezänk.



Vollmilch antwortet um 10-08-2018 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Da muss ich Xaver75 schon recht geben. Bei 25€/Siloballen kann eigenes Futter nicht mithalten! Allerdings meine Strategie wäre das trotzdem nicht...

Was ich so mitbekommen habe, ist die Futtersituation kleinregional sehr unterschiedlich / so wie die Niederschlagsverteilung.

LG Vollmilch

Riiitsch antwortet um 10-08-2018 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Klar. Bei der Bergmechanisierung die ich benötige, wäre es wirtschaftlich kein Gramm Heu zu machen, und alles zu kaufen. Das Zillertal produziert cirka 60% der Milch aus LKWs. Ist es ein Futterengpass wenn diese LKWs nicht kommen?

eklips antwortet um 10-08-2018 09:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
"80% der Ernte sind eingebracht"

Wo ist das so und wie muß man da rechnen?

Ist es zulässig, dass das bei mir nicht so ist?

Vollmilch antwortet um 10-08-2018 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Bei mfj kommt vielleicht schon wieder der Winter!?
;-)

LG Vollmilch

Riiitsch antwortet um 10-08-2018 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Bei mir steht eine weiße Nebelwand vor der Tür, endlich. Ein bisschen kalt ist mir schon, hab eine lange Hose ausgefasst. Spass soll sein ;)




Wir bräuchten hier noch eine Definition für "Futterengpass" von mfj!




mittermuehl antwortet um 10-08-2018 11:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Riiitsch : "Ist es ein Futterengpass wenn diese LKWs nicht kommen?"

Antwort: Ja


@Vollmilch: "Was ich so mitbekommen habe, ist die Futtersituation kleinregional sehr unterschiedlich / so wie die Niederschlagsverteilung. "

Zumindest für uns stimmt das so. Persönlich hatte ich genug Regen und konnt irgendwie auch Heu machen (mit Verlusten weil ich verregnent). Ein Bekannter hat den 1. Schnitt von 6 ha kompostiert weil es so verregnet war. Ein andere hat alles gut reinbekommen. Wir hatten genug Regen - aber immer als unberechenbare Gewitter. Da lag Glück und Leid oft nur 2-3 km auseinader. Aber alles nix gegen die Probleme in den Trockenregionen die von mir aus keine 10 km weg sind (Steinfeld)

Riiitsch antwortet um 10-08-2018 11:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ist es ein Futterengpass, wenn man in normalen Jahren 40% Mangel hat, sprich der Futterengpass geplante Wirtschaftsweise ist? Oder ists für so einen Betrieb erst ein Futterengpass bei 41% Mangel?

mittermuehl antwortet um 10-08-2018 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich würde meinen das ein Futterengpass dann ist wenn man das Futter nicht ohne gewaltigen Aufwand auftreiben kann. Und der ist auch gegeben wenn man keine Futter zukaufen kann weil es wenig gibt.

Ob es Sinn macht so zu wirtschaften (wie du es beschreibst) steht auf einem anderen Blatt. Der Sinn liegt vielleicht auch nur im Auge des Betrachters. Macht es Sinn wenn ein Hackgutproduzent sein Haus mit aus Russland geliefertem Gas heizt?


Riiitsch antwortet um 10-08-2018 12:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
tja warum hier wohl die Leute nicht beim Thema bleiben wollen, vor allem die auf Abhängigkeit bauen. Ich kann morgen anders heizen, kannst du morgen anders füttern?





 

Riiitsch antwortet um 10-08-2018 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Zurück zum Thema. Die Hagelversicherung kann schon eine Zahl dahinter schreiben: 210 Millionen Dürreschaden. Auf die absolute Zahl würde ich nicht viel geben. Der Sommer ist nicht um. Man darf aber annehmen, dass die Hagelversicherung jedes Jahr gleich bemisst. Heuer wirds arg, aber nicht völlig überraschend zum ersten mal, oh eine Dürre....

Jeder Landwirt sieht das selbst, Vorrat war immer schon wichtig für den Landwirt, aber in den letzten Jahren häufen sich die Dürre Ereignisse. Meist ist die Sache kleinräumig, und man kann mit Futterhandel mal ausgleichen.
Von vorne herein geplant deutlich zu wenig zu haben, oder wie unlängst hier diskutiert den Sojaimport von sonst wo her als völlig unersetzbar darzustellen, sind halt Auswüchse der letzten paar Jahre bis 2 Jahrzehnte. Nachhaltig? Meiner Meinung für hoch Risiko freudige okay, oder wenn man Hobbytierhalter ist, aber nicht zukunftstauglich.

Nun bleibt immer noch offen, wie man Futterknappheit definiert wenn man die Schwankungen im Bild berücksichtigt.



https://www.bauernzeitung.at/rekordschaeden-durch-hitze-und-duerre-in-oesterreich/
 

mittermuehl antwortet um 10-08-2018 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !


Riiitsch antwortet um 10-08-2018 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich halte das Thema wie gewünscht am leben, wäre toll wenn fachliches mal kommt. Ehrlich gesagt geh ich etwas provokant ran, scheint aber keinen zu stören. Vermutlich lesen hier tatsächlich betroffene Landwirte gar nicht mit, weil dann würds hier anders rauschen.




Zusammenfassend bis hier:

keiner der Diskussionsteilnehmer hat einen Futterengpass (was auch immer das genau ist?). Die meisten haben selber genug.

mittermuehl antwortet um 10-08-2018 14:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Futterengpass .... ich meine wirklich das ein Engpass auch daß sein kann, daß die Zukauf-LKW nicht mehr kommen.

Gibt genug Wirtschaften die nicht genug eingenes Futter haben. Die Betreiber könnten schrumpfen und in den Nebenerwerb gehen oder wachsen und zukaufen. Der Sinn liegt immer im Auge des Betrachters. Die ideale Wertschöpfung hat man warscheinlich wenn man alles bei sich vereinigt. Muß man aber nicht. Man kann auch Futter oder Erdgas zukaufen.

Aber man wird sich auf diese Wetterlage wohl einstellen müssen. 2013-2015-2017-2018 als Rekordschäden angeben wird bald nicht mehr gehen. (Der Durchschnitt wäre nach dem jetzt der Wert von 120. )

Und ganz zum Thema. Meine Biokontrollstelle wußte auch nichts genaues von Erleichterungen. Sie melden sich am Montag.... Ich denke das die erst nach der Ernte wirklich was wissen werden. Und das dauert ja noch etwas. Besonderes beim Raufutter.

xaver75 antwortet um 10-08-2018 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich trau irgendwie der Statistik der Hagelversicherung (die Jahre vor 2017) nicht so richtig.
Kann man irgendwo auch nachlesen, wieviel zB. voriges Jahr an Dürreentschädigung ausbezahlt wurde?

mfg

Efal antwortet um 10-08-2018 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
mfj´s Behauptung, "80% der Ernte sind jetzt doch eingebracht" -
er geht wahrscheinlich vom Rasen vor seiner Hüttn aus.

riiitsch haltet das Thema wie gewünscht fachlich am leben, doch warum schreibt mfj nicht fleißig und emsig weiter? – bricht etwa ein Lügengebilde zusammen?

naturbauer antwortet um 11-08-2018 08:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Efal wennst willst kannst mir hoffentlich erklären worin mfj´s Lügen genau bestehen. Komm hier nicht mehr so recht mit.

Efal antwortet um 11-08-2018 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Naturbauer, "....komm hier nicht mehr so recht mit".
wundert mich nicht, wen `st anscheinend net lesen kannst.

Was hast du für ein Problem, es wünscht sich doch mfj, das sein (vielleicht letzter) "Schuss in den Ofen" schön lange erhalten bleibt.
lg dein Efal

xaver75 antwortet um 11-08-2018 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich schätze auch, das erst 75% der Ernte eingebracht ist. Hat gestern doch immerhin 6 Liter geregnet.
Bis die Wiesen wieder grün werden wird es aber noch ein paar Regenschauer und kühlere Tage brauchen, und dann ist der Herbst da.

mfg

naturbauer antwortet um 11-08-2018 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Efal, jetzt kann sein dass ich Dich verstehe.

mittermuehl antwortet um 13-08-2018 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Habe mir heute den "Joker" von meiner Kontrollstelle erklären lassen. Gilt für Ö.

Bei Umweltschäden kann der Landeshauptmann / bei uns die Landeshanni sehr regional den Grundfutterzukauf für Bio lockern. Bisher hat sie das nicht gemacht. Wenn es kommen sollte werden die Bioverbänder ihren Kunden genau die Regeln schriftlich erklären.


Für meinen Betrieb wurde mir angeboten das ich meine Einstellpferde konventionell führen könnte. Schafe - Hühner würden Bio bleiben. Da müßte ich den Betrieb "teilen" (getrennte Ställe, getrennte Futterlager, getrennte Mistplätze). Solange ich 100 % Mist selber bei mir ausbringe könnte es da vielleicht eine Erleichterung geben. Auf jeden Fall muß ich aber alle Aufzeichnungen doppelt führen und auch den doppelten Kontrollbeitrag zahlen.

Ich werde wohl etwas Bioheu zukaufen oder zur Not die Einstelltiere etwas reduzieren. Aber wir haben hier nicht wirklich eine Futtermangel. Es war ja eher zu naß.

Somit nur eine Info an die Mitbewerber in Österreich.





thomas.t3 antwortet um 13-08-2018 11:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Was mfj hier schreibt, kann man sowieso nicht ernst nehmen. Er probiert hier irgendwelche Katzen in irgendwelchen Säcken zu verkaufen!

mittermuehl antwortet um 13-08-2018 11:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Es wäre ja einfach einfach bei den zuständigen Stellen nachzufragen... ;)

War ein einfaches und nettes Gespräch mit der Kontrollstelle die ich ja auch für sowas bezahle. Manche leben halt nur noch im www und lesen Kaffeesud.

Kontrollstelle hat auch gemeldet das Beschwerden eingehen das Konventionelle vermehrt Bio-Grundfutter aufkaufen. Bemerke ich in meiner Region auch. Aber da handelt es sich um für mich verständliche Nachbarschaftshilfe. Unt bei uns steigen regional auch die Preise nicht - abwohl man eine stärker Nachfrage merkt. Noch will sich keiner am Pech des Nachbarn bereichern.

thomas.t3 antwortet um 13-08-2018 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Für so einen Engpass, könnte man ja eine Sperre für Futter von Bioflächen auf konvi-Betrieben machen! Wäre auch im Sinne von manche Poster hier, damit alles seine "reinheit" hat und, das Futter auf beiden Seiten dort bleibt wo es ihrer Mn sein soll :)

Ps: für mich ist aber gegenseitige Hilfe natürlich wichtiger!

Vollmilch antwortet um 13-08-2018 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Muss ich das als konventioneller Betrieb dann wo angeben, dass ich Biofutter zugekauft habe? Kann man die Milch dann weiterhin als konventionell verkaufen?

LG Vollmilch

xaver75 antwortet um 13-08-2018 13:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Sachen gibt's,-)
Werden die B.. so gut gefördert, das sie selber nichts mehr produzieren müssen?

mfg

mittermuehl antwortet um 13-08-2018 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Vollmilch Würde mal meinen das du bei der MÖM eine kleine Abschlagszahlung wegen Bioanteil in kauf nehmen mußt.


@Thomas ... Red nicht so einen Blödsinn. Der würde sicher einigen Bürokraten gefallen. Wäre aber nur eine weitere Einschränkung für Biobetriebe. Meinen Mist darf ich eh nur an Biobetriebe verkaufen (damit es anerkannt wird)

Es gibt bei uns ein paar Bio-Betriebe die wenig GVE/ha haben. Zwei sind ganz GVE-los (Nebenerwerbsgrünlandbetrieb, Gärtnerei/Obstbetrieb). Und normal verkaufen die halt an andere Biobetriebe. Und jetzt helfen sie halt auch den Nachbarn aus. Ist ja auch gut so.

Schwarzwaldbauer antwortet um 13-08-2018 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Hallo,
bei uns in Baden-W. sind die Biobetriebe gerade dabei sich mit Konvi-Futter einzudecken.
Scheinbar möglich bis Mai 2019.
Über Auflagen ist mir nichts bekannt.

Gruß

Schwarzwaldbauer

mittermuehl antwortet um 13-08-2018 14:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
"Baden-W" wird wohl "Baden Würthenberg" und nicht "Baden bei Wien" sein.

Deutschland wird wohl andere Regeln haben und andere Problem.

Die Freigabe kann bei uns in Ö auch noch regional kommen. Aber nocht wird abgewartet.

jakob.r1 antwortet um 13-08-2018 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Grüß Dich Xaver, -- das ist tatsächlich so wenn jeder seine Arbeitsstunden ehrlich rechnet,-- das der meiste Gewinn bleibt,-- wenn man nicht den Fehler macht die Bioförderungen in die Produktion zu stecken.
Beste Grüße
Jakob


thomas.t3 antwortet um 13-08-2018 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Erik, wie oben geschrieben, ich bin auch dafür, dass man sich gegenseitig hilft.

Vollmilch

Also ich würde nicht bescheißen und schon melden, dass deine Milch jetzt mit Bio kontaminiert wäre...
Stell dir vor: mfj kauft sich guten glauben's - im Nöm-Packerl ist alles konvi, einen Liter Milch. So, dass trinkt er, und dann gehts los:
Magenkrämpfe - gepaart mit Ausschlägen an sämtlichen Ein- und Austrittsöffnungen von dieser konsumierten kontaminierten Milch.

Vergiss es Vollmilch, riskier es lieber nicht!

Der nächste landwirtschaftliche Skandal, den er mit den Grünen - Freunden an die Öffentlichkeit bringt.


mittermuehl antwortet um 13-08-2018 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@thomas.t3 Ich trinke jetzt kein Bier mehr vor dem Computer .... muß jetzt zum 2. mal den Schirm putzen...

thomas.t3 antwortet um 13-08-2018 16:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Sry, aber - wohl der plausibelste Grund für mfj's Biophobie. Unverträglichkeit, sozusagen eine Bio-Intoleranz.



Vollmilch antwortet um 13-08-2018 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ich hoffe /denke ich komme ohne Zukauf durch. Also keine Angst liebe Biophobiker, die Nöm - Milch ist weiterhin unbedenklich!

LG Vollmilch

naturbauer antwortet um 14-08-2018 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Wer ist jetzt hier ein Lügner darf man sich fragen. Jetzt wo es offiziell zugegeben ist mit Konvifutterzukauf für Biobetriebe.
Es wird kaum beim Milchpackerl draufstehen aus konventioneller Fütterung bestehende Biomilch/Butter/etc...


thomas.t3 antwortet um 14-08-2018 08:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Naturbauer, dur redest einfach Blödsinn!
Aber du könntest dafür sorgen, dass die Molkerei oder Fleischer welche deine Milch/Tiere holt, mit deinen Angeketteten Tieren im schwitzigen Stall im Fernsehen wirbt, und nicht mit den moderneren Laufställen der Anderen, wo sich Tiere wohlfühlen. Konsumententäuschen hoch-100.

xaver75 antwortet um 14-08-2018 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@thomas
Es gibt auch ohne Bio-Kontrollvertrag naturnahe , tierfreundliche Landwirtschaft.

Als Bio konventionell zu füttern, und das nicht den Konsumenten mitzuteilen, ist vorsätzliche "Täuschung". Betrug möchte ich in dem Zusammenhang nicht nennen.

mfg

thomas.t3 antwortet um 14-08-2018 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Wer u welches Gebiet mit welchen Erzeugern und Verarbeitern macht das leicht genau so, wie du es jetzt sagst und behauptest? Bitte um ganz klare Hinweise und Beweise .So etwas zu unterstellen ist nicht nur Täuschung, sondern Verleumdung! (Straftat)
Lg

Fallkerbe antwortet um 14-08-2018 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@naturbauer, volle zustimmung

xaver75 antwortet um 14-08-2018 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Da kenn ich jede Menge Konvis, ich denke in anderen Gegenden wird es auch nicht viel anders sein.
Auch wenn man bei konvi nur "billig" und "nicht gesundheitsschädlich" erwartet, sind durch die geltenden Gesetzte keine großen Missstände möglich.

Ich hab normal keine BIO-Intoleranz, aber wenn am Produkt stehen müsste "kann Spuren von BIO enthalten", meide ich solche Produkte.

Also nochmal

Wieviel Umstellerware darf bei Flächenzugang gefüttert werden?
Wie ist das mit dem Stroh? Nährstoffzukauf, kann ausgeschlossen werden, das die Kuh nicht mal ein Büschel ins Maul nimmt?,
Ist der Konsument über die Konditionen informiert? Wo kann er sich über die Standards informieren?

Ich würde gerne den Mehrwert erfahren.

mfg

Riiitsch antwortet um 14-08-2018 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
All deine Fragen Xaver lassen sich schnell beantworten, jeder kann diese Antworten innerhalb von 5 Minuten finden. Was passiert wenn ein Weidetier in den frisch gespritzen Acker läuft? Fällts dann tot um? Wie siehts mit der Futterknappheit nun aus? Keine Antworten kommen, nur künstliche Fragen werden produziert.

Leute nur weil jemand ungenaues vom Höhren Sagen aus Baden Würthenberg berichtet, heißt das noch nichts. Bisher nehmen keine Verarbeiter diese Produkte einfach so ins Sortiment, auch nicht in BW, jeder Lieferant ist verpflichtet mit den Abnehmern Vereinbarungen zu treffen.




Wieder mal raufen sich die Bauern gegenseitig die Haare, während längst die Frage an den Handel zur Klärung weiter gereicht wurde. Schade. Wäre ein Chance gewesen Lösungskompetenz zu zeigen, statt Gezänk.

Efal antwortet um 14-08-2018 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Schwarz maler bauer & Naturbauer "..sind die Biobetriebe gerade dabei sich mit Konvi-Futter einzudecken. Scheinbar möglich bis Mai 2019. Über AUFLAGEN ist mir NICHTS bekannt".

Muss wirklich ein Österreicher, Deutschen Neidbauern ihre erlassene Verordnungen näher bringen?

Auszug aus einer Allgemeinverfügung eines Bundeslandes in Deutschland:

1.
die Verwendung von nichtökologischen /nichtbiologischen bereits geernteten Rauhfuttermitteln für tierhaltender Unternehmer,

-die Ihre Betriebsbezogene Futtersituation aufgrund von Verlust oder Beschränkung der Futterproduktion insbesondere u.a. aufgrund außergewöhnlicher Witterungsverhältnisse nachvollziehbar darstellen und die Knappheit an ökologisch erzeugtem Raufutter begründen.
Die Begründung das für eine Nutzungsrichtung z.B. Milchkühe eine besondere Qualität des Raufutters benötigt wird, ist für die Beantwortung nicht ausreichend.

-über eine Nichtverfügbarkeitsbescheinigung in Form einer Bestätigung eine Bioanbauverbandes, eines Ergebnisses eigener Suchanfragen oder eines Auszuges aus der Biowarenbörse, dass der Erwerb ökologisch erzeugter Raufuttermittel nicht voll umfänglich oder nicht zu vertretbaren Bedingungen( Als Zumutbar wird der Zukauf bis zu einer Entfernung von max. 100km festgelegt) möglich war, verfügen,

zugelassen wird.

2.
der Umfang der unter Ziffer 1. zugelassenen Mengen ist auf das notwendige Maß, in dem z.B. "keine" Tierzukäufe bis zum Ablauf der Befristung dieser Allgemeinverfügung getätigt werden, zur Erhaltung der ökologischen/biologischen Produktion zu beschränken.

3. Die Allgemeinverfügung ist befristet

4.Folgende Unterlagen sind "nach Prüfung" durch die Kontrollstelle unverzüglich, spätestens bis zum 31.01.2019 vorzulegen:
-eine Bestätigung über die Nichtverfügbarkeit
-Aufzeichnungen über
*die Art und Anzzahl der zu versorgenden Tiere
*den eigenen Raufutterertrag
*die zugekaufte Raufuttermenge
-Prüfvermerk der Kontrollstelle

5. Bei Unternehmen, die eine Notsituation wie unter Ziffer 1. dargestellt nicht nachweisen können und/oder entgegen Ziffer2. das notwendige Maß überschreiten, wird die Verwendung von nichtökologischen/nichtbiologischen Raufuttermittel als Verstoß des Artikels 30 Absatz1 Verordnung(EG) Nr.834/2007 behandelt

@Fallkerbe und andere,
die es noch immer nicht geschnallt haben, diese Verordnung findet bis zum heutigen Tag in Österreich keine Anwendung.

thomas.t3 antwortet um 14-08-2018 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Anscheinend hast du es überlesen xaver, also nochmal:

Wer u welches Gebiet mit welchen Erzeugern und Verarbeitern macht das leicht genau so, wie du es jetzt sagst und behauptest? Bitte um ganz klare Hinweise und Beweise .So etwas zu unterstellen ist nicht nur Täuschung, sondern Verleumdung! 

xaver75 antwortet um 14-08-2018 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@efal
Steht da irgendwas von konventioneller Vermarktung?

Ist Deutschland, ich weiß. Bei uns wird es so etwas NIE geben.,-)

mfg

thomas.t3 antwortet um 14-08-2018 14:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
"Ist Deutschland, ich weiß. Bei uns wird es so etwas NIE geben.,-)"

Also jetzt im Moment doch nicht, sind wir schon so weit, dass es also doch erst in Zukunft dazu kommen könnte! Und auch dann vielleicht nur in gewisse Gebiete.


Man merkt hier ganz klar, dass das größte Problem bei den eigenen Berufs-"Kollegen" liegt. Wenn man einen Städter so eine Notsituation erklärt, haben die zu 99% Verständniss und können sowas nachvollziehen. Die Bauerneider natürlich nicht.

Riiitsch antwortet um 14-08-2018 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Nur weils da nicht steht (was man dem Gesetzgeber mitteilen könnte und zur Nachbesserung auffordern könnte), heißt das noch lange nicht, dass konventionell gefüttert als Bio im Regal steht.
Zb haben einige Molkereien in Deutschland vorab schriftlich ihre Lieferanten informiert, dass die in Anspruchsnahme der Ausnahme zugleich vorübergehend das Ende des Biostatus erzwingt. Dies geschah bevor einzelne Länder den "Joker" ziehen. Joker heißt ja in diesem Zusammenhang ein ernster wirtschaftlicher Schaden wird entstehen, aber der Neid mancher hier zeigt sich wieder...

birgmann antwortet um 14-08-2018 14:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ihr nervt ganz gewaltig, ich kaufe immer Bio zu ist besser für meine konventionellen Tiere.

xaver75 antwortet um 14-08-2018 16:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Birgmann, ich hab auch grad wieder was erfahren von ein paar Heuballen, Betriebsauflösung.
Ich kenne die Flächen, sind und waren immer "sauber", wenn der Preis passt, kauf ich auch Bio-Qualität.
Für die BIO-Heumilchbauern passt das Futter sowieso schon wieder nicht mehr (Bodentrocknung, Schnitt erst Mitte Mai), da hab ich kein schlechtes Gewissen.

mfg

naturbauer antwortet um 15-08-2018 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Efal für mich ist nur ein Punkt hier zu kontrollieren. Der Zukauf von Vieh, der ist nachweisbar, mehr aber schon nicht.
Wie will denn ein Kontrolleur feststellen dass es sich um die richtige Menge handelt die aufm Betieb vorhanden ist. Wie will der begutachten wieviel zugekauft werden darf um die Schwelle nicht zu überschreiten?
Geht nur über wiegen. Wiegen etwa die Bio´s jede Fuhre Silo/Heu?
Ich kauf mein Stroh immer im Lagerhaus wo die Ballen nach Gewicht verkauft werden, also kein Beschiss.



xaver75 antwortet um 15-08-2018 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@naturbauer
Man könnte das Zukaufsfutter massiv fördern, dann würde die Menge am ehrlichsten angegeben werden?,-)

mfg

naturbauer antwortet um 15-08-2018 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Xaver ja stimmt, eine gute Möglichkeit.

Efal antwortet um 15-08-2018 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Naturbauer .....Wiegen etwa die Bio´s jede Fuhre Silo/Heu?

Was das Zukaufsfutter an belangt - ja natürlich, wo ist das Problem?

Was das eigene Futter betrifft - (hast du eigentlich einen Schulabschluss ?) gibt es so was wie Raummeter, ergibt sich aus l x b x h, Raumgewichte Kg/Kubikmeter, Ertrag/ha, usw. oder für dich gerade noch nachvollziehbare Möglichkeit des Zählens von Rundballen.

Ich hätte eigentlich nicht gedacht, das bei euch, Futterhandel "von Bauer zu Bauer" noch ca. über Habs, und Umrechnung Zwetschken & Birn gehandelt wird.

Somit hoffe ich, den 3 Deutschen Staatsbürger Mfj, Naturbauer und Schwarzwälder, zu ihrer Weiterbildung etwas beigetragen zu haben.

xaver75 antwortet um 15-08-2018 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Efal
Schön langsam wird's peinlich …

mfg

naturbauer antwortet um 15-08-2018 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Efal Du kannst mich nicht beleidigen, geht einfach nicht.
Raumgewichte auf Kubikmeter? Ja genau das ist es ja. Je nach dem wie fein oder grob das Futter ist, je nach dem wie lang oder kurz geschnitten es ist. Jetzt mach dich nicht lächerlich hier. Ihr mit eurem Grobschätzertum, da braucht man sich nicht wundern, wenns Futter nie reicht.


Riiitsch antwortet um 15-08-2018 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@xaver: Das stimmt! Wenn Landwirte keine Ahnung haben wieviel sie Futter kaufen oder selber haben wirds peinlich.

mittermuehl antwortet um 15-08-2018 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
So wie ich das lesen wiegen doch alle ihr Futtter und reden (schreiben) nur aneinader vorbei.

Ich wiege meine Rundballen/Kleinballen. Für kleiner Mengen habe ich eine eingene Kranwaage.
Sonst halt den ganzen Hänger (zukäufe). Kleinstmenge blase ich lose auf den Heuboden und schätze ich. Und dann weiß ich wieviele GVE ich im Stall habe und was die pro Stück brauchen. Und ich kann mir nicht vorstellen das es jemanden gibt der es nicht so macht.

Vollmilch antwortet um 15-08-2018 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Oh!
Ich habe nur Kleinmengen und schätze alles. Gewogen wird erst im Mischwagen.

LG Vollmilch

mfj antwortet um 16-08-2018 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Die Bioverbände haben sich inzwischen in alle (trockenen) Mauslöcher zurückgezogen - und machen einen auf Unschuld. Kein Sterbenswörtchen von "Ausnahmeregelungen" für das böse belastete und ständig kritisierte konv. Futter.
So wird es auch medial kommuniziert. Da sieht man mal, wie Unbequemlichkeiten ausgeblendet werden.

Der aufgeklärten Gesellschaft kann man anscheinend diese "Bio-Wahrheit" nicht zumuten.
Arme Konsumenten wo, mit dem Kauf von Bio_Lebensmitteln noch immer meinen, die Welt zu retten.

@Naturbauer - bei fehlenden Argumenten der Bioreligion kommen immer Beleidigungen und Verdrehlügen.
Dogmen und Beichtstühle sind das Credo bei Bioanhängern.
Wo man den christlichen Glauben bei der Haustüre hinausgeworfen hat, ist der Aberglaube bei der Hintertür hereingekommen, wobei das Geld auch eine Rolle spielt.

Die (Opfer)Altäre sind geblieben, nur die "(Schweine)Priester" wechseln...;-)





thomas.t3 antwortet um 16-08-2018 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
X-Factor, das Unfassbare!

Sie glauben, Bio-Bauern in Österreich kaufen gerade konventionell zu?

Dann muss ich Sie leider enttäuschen, diese Geschichte ist frei erfunden!

Ihr Jonathan Frakes.

(Ups, jetzt hab ich mich geoutet)

eklips antwortet um 16-08-2018 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
warum man seinen Bruder als "Schweinepriester" öffentlich bezeichnet, ist mir ein Rätsel.

mfj antwortet um 16-08-2018 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Was sagt Bio Austria dazu:

6. August 2018
© BIO AUSTRIA/Stephanie Golser

Bio-Grundfutter sollte rechtzeitig bestellt werden

In einigen Regionen ist die Menge des geernteten Futters leider sehr schwach ausgefallen. Fehlender Niederschlag und die hohen Temperaturen haben dazu geführt. Wir werden uns mittelfristig auf diese Klimaveränderung einstellen und die Böden in Richtung hohe Speicherkapazität entwickeln müssen.
(Anm. von mir: In Grünlandgebieten eine fachlich fragwürdige Behauptung, oder Ahnungslosigkeit.
Oder meint der Bioverband hier die Unkrautzucht mit tiefgründigen Ampfer usw.)

Jetzt gilt es eine Lösung für die Mindererträge zu finden. Neben der Reduktion des Tierbestandes spielt hier der Futterzukauf die größte Rolle.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass es bei Futterknappheit wichtig ist, früh zu reagieren. Jeder Betrieb kennt seine benötigte Futtermenge um durch das Winterhalbjahr zu kommen. Jetzt, während der Ernteperiode ist das Futterangebot größer als im Winter, auch preislich ist ein früher Kauf meist günstiger. Es ist ratsam sich früh genug mit dem Thema des Futterzukaufs zu befassen.


Ein Importantrag ist nicht notwendig für:

Futter von Dauerwiesen
Stroh
Zuckerrübenschnitzel
Futterrübe
Kartoffel
Trebern
Mineralfutter
Ergänzungsfutter
Futtermittelzusatzstoffe
Vollmilchpulver
Zucker als Futtermittel (Bienen)
Bio-Kraftfutter-Einzelkomponenten und Pellets von Ackerfutter und Ackerkulturen aus dem Ausland.

Na also. Wenn das kein Joker ist !
Biobauern dürfen importieren ohne Genehmigung.
Wer jetzt noch nicht kapiert hat, dem kann man auch nicht helfen.




mittermuehl antwortet um 16-08-2018 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@eklips Vielleicht sollten wir mal das Angebot annehmen. Seine Stalltüre steht sicher für jedermann offen. Wir können gerne beim Melken und Füttern zuschauen. Fragen und Vorgänge beantwortet er uns gerne. Er wirtschaftet ja tierfreundlich, nachhaltig und effizient aber von ökologischen Modetrends und Verbrauchertäuschung hält er nichts. Die Gegend ist auch nett. Machen wir doch Urlaub dort.

ABER zum Tehma ... wirklich gesagt wurde von Bio-Austria eigentlich das gegenteil des obigen Zitates:

https://www.bio-austria.at/bio-grundfutter/

Ohne Antrag und Genehmigung kann auch außerhalb Österreichs zugekauft werden:

Grünmasse, Heu, Silage von Bio-Grünlandbeständen; anteilig auch von Umstellungsbetrieben; ACHTUNG: ZZU-Lieferanten bitte die österreichische Herkunft beachten!

Ein Importantrag für Ware aus dem Ausland muss gestellt werden:

Für Getreideganzpflanzensilage, Futter von Ackerkulturen (Luzerne, Klee…), Kleie, Maissilage


Zugelassene Futterware

Für Bio-Kraftfutter-Einzelkomponenten (Getreide, Mais, Körnerleguminosen usw.) und Pellets von Ackerfutter und Ackerkulturen (Luzerne-, Maispellets,…) aus Österreich oder dem Ausland muss der Verkäufer eine Zulassung bei BIO AUSTRIA einholen. Zugelassene Ware erkennt man auf Rechnung/Lieferschein anhand folgender Kennzeichnung: z.B. Bio-Gerste, zugelassene BIO AUSTRIA-Ware.

mfj antwortet um 16-08-2018 14:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Man darf natürlich ökologisch weiterträumen - mittermuehl...

Erkläre mir mal, wie Bio Austria ein ausländisches (Bio) Zertifikat überprüft ?
Ausländische Bio Ware ist ohne Rückstands Analyse ein Jahrmarktgeschäft.

Bio Austria gibt Importware auf Heu ohne Genehmigung frei. Hast du ein Verständnisproblem ?

P.S.
Da hat die Bio-Fraktion hier im Forum rote Ohren und nasse Achseln bei dem Thema bekommen... ;-)





mittermuehl antwortet um 16-08-2018 15:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Vielleicht kann mir einer der Mitschreiber hier erklären wie man eine klare Vorgabe von Bio-Austria so sinnwiedrig wiedergeben kann?

"Nicht alles, was wahr ist, müssen wir sagen, aber was wir sagen, muß wahr sein." (von Peter Rosegger der ja aus meiner Gegend kommt)

Riiitsch antwortet um 17-08-2018 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Ohne Genehmigung heißt nicht, dass alles egal ist. Hier habens wir mit diesen sonderbaren Verbänden zu tun, die in guten Jahren am liebsten den Handel auf Bio Austria Bauern einschränken wollen. Einerseits verständlich, anderereseits eben Quell für Problem wie man sieht. Davon gibts heuer Ausnahmen.
Bio muss das doch sein, und ich nehme mal an, dass der mfj in der Hitze und noch beschwipst von seinem Kurzurlaub dies einfach übersehen hat.

@mfj: deine Frage "Erkläre mir mal, wie Bio Austria ein ausländisches (Bio) Zertifikat überprüft ?"
Simpel. EU Bio. Im Ausland fängt nicht gleich das Niemandsland, die Wüste oder sonst ein gesetzloser Raum an. Im Ausland liegt zb Deutschland oder Italien. Dort gilt auch die EU Bioverordnung. Natürlich könnte man wild behaupten, alle bescheißen, wo wir wieder bei der Verleumdung wären. Mfj du solltest nicht deinen Tunnelblick auf alle übertragen.

Übrigens mfj was ist nun "Futterengpass" für dich? Da bist noch eine Antwort und ein ausführliches Argument schuldig.

WIr sollten Jonathan Frakes fragen XD, der dreht im Landwirt Forum eine ganze Staffel.




Übrigens: Bioland fährt eine ganz ähnliche Schiene. Man versucht auch Futter aus der Lebensmittelverarbeitung (zb Apfeltrester, Kartoffelpresspülpe) heran zu ziehen, ein interessanter Ansatz statt sich an die Gurgel zu gehen. Preisfrage: konventionell oder bio?

Für konventionelles Futter (was den Biostatus im Produkt ausschließt, also für Notfälle) gibts sogar ein Priorisierung: 1. "Null-Jahres-Futter" 2. extensive Aufwüchse mit chemisch-synthetischen PSM und Düngemittelverzicht. 3. Zwischenfrüchte 4. sonstige Grasaufwüchse (außer Mais)

Das wird zwar bürokratisch ein Heiden Aufwand, aber wie hier von manchen dargestellt, kann keine Rede davon sein dass einfach alles erlaubt ist. Wie schon gesagt, auch wenns immer wieder verdreht wird: das sagen die Verbände zu den Bauern, im Supermarkt macht wer anderer die Regeln, und da sind obige Ausnahmen nicht erlaubt.

Edit: Die Rückstandanalyse wäre in dieser Frage vermutlich sogar ein Gewinn für Biobauern. Wieviele konventionelle Grünlandbauern haben einen Spritzmittelverzicht unterzeichnet? Bescheißen die alle? Glaub ich kaum. Wieviele konventionelle Bauern haben keinen Verzicht auf irgend was unterzeichnet, und wirtschaften Bio? Da gibts viele.
Ist beim Futterangebot nun Bio das Problem, oder die Dürre?? Vielleicht ist diese Frage Kern für manche Verwirrung und Aufregung hier ;-)

mfj antwortet um 17-08-2018 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Also es wird nicht besser, wenn ihr Phrasen für den „Nicht genehmigungspflichtigen Bio-Futterankauf“ wiederholt und schön färben wollt.

Eindeutig wird darin festgelegt – jeder Biobauer kann irgendwo was einkaufen, ohne Rücksprache, ohne Überprüfung einzig und alleine mit einem wertlosen oft ausländischen Zettel-Zertifikat…auf Gutdünken, wenn´s sein muss auch am Jahrmarkt.
Da sind dann Dogmen von BA: "Wir schauen auf´s Ganze"...nur noch Ohrfeigen für Alle !

Bio hat sich damit zu einem undurchsichtigen, unsicheren und Glückspiel ähnlichen Treiben hinreißen lassen, das sich über jegliche Nachvollziehbarkeit und Regionalität hinwegsetzt.

Die braven und ehrlichen Biobauern sind wiedermal die blöden, für die Bioverbände stehen Marktvolumen und Zuwachszahlen im Focus.

Euer verzweifeltes Ausweichen und Ausreden suchen, täuscht nicht über die Tatsache hinweg, mit solchen Fakten zu korrelieren. Warum – könntet ihr ja hier erklären ?

Geht´s Euch um den netten Bio-Verband ?
geht´s um Bio-Wachstum um jeden Preis ?
geht´s um Parolen für das (un)ehrliche Bio ?



@ritsch Futterengpass definiert © BIO AUSTRIA folgendermaßen…sehe ich auch so.
Was du daran nicht kapierst, ist unverständlich.

Bio-Grundfutter rechtzeitig bestellen
6. August 2018

In einigen Regionen ist die Menge des geernteten Futters leider sehr schwach ausgefallen. Fehlender Niederschlag und die hohen Temperaturen haben dazu geführt. Wir werden uns mittelfristig auf diese Klimaveränderung einstellen und die Böden in Richtung hohe Speicherkapazität entwickeln müssen.
Jetzt gilt es eine Lösung für die Mindererträge zu finden. Neben der Reduktion des Tierbestandes spielt hier der Futterzukauf die größte Rolle.
Die Erfahrungen haben gezeigt, dass es bei Futterknappheit wichtig ist, früh zu reagieren. Jeder Betrieb kennt seine benötigte Futtermenge um durch das Winterhalbjahr zu kommen. Jetzt, während der Ernteperiode ist das Futterangebot größer als im Winter, auch preislich ist ein früher Kauf meist günstiger. Es ist ratsam sich früh genug mit dem Thema des Futterzukaufs zu befassen.


mittermuehl antwortet um 17-08-2018 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
@Riiitsch ... "ich nehme mal an, dass der mfj in der Hitze und noch beschwipst von seinem Kurzurlaub dies einfach übersehen hat."

Ich danke für die Beantwortung meiner Frage. Ich wäre sonst zu dem Schluß gekommen: "Wie der Schelm denkt, so ist er."

Fazit. In einer globalierten Welt muß man auch EU-Zertifikate anerkennen. Und mißbrauch wird es immer wo geben.

Es wir heute wieder sehr heiß, Nicht aufs Wasser trinken vergessen. Sonst gibt es einen Tunnelblick.

Mopi antwortet um 17-08-2018 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
Reichsbürger und Staatsverweigerer wettern genauso.

mfj antwortet um 17-08-2018 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

Ich denke, wer heute Biolandwirtschaft aus Überzeugung betreiben will, muss ideologisch schon feste im Sattel sitzen.
Weil bei den meisten oft nur die höhere Bioprämie zählt, ist das Fell und die Belastbarkeit dünn…

Bei den Biobauern hier im Forum, tritt auch bei berechtigter Kritik an
Bio - zusehends „Schnappatmung“ auf – die sich immer wieder in persönlichen Verunglimpfungen äußert. Also, der Überbringer der schlechten Nachricht, wird/sollte sofort geköpft werden.

Die Bioverbände haben aus einer guten Idee – die ursprünglich von Bauern stammt – ein Allerweltsbio geschaffen.
Wie man als Biobauer diese Tatsache nicht durchblicken kann, ist höchstens mit fehlendem Eifer und Grundwissen derselben – erklärbar.
Anscheinend haben aber solche Biobauern in Österreich das sagen…oder die lautesten Stimmen.

„Bio zieht wiedermal den Joker“ und der Diskussionsverlauf sind ein Paradebeispiel dafür. Ich bin sehr zufrieden mit euren Beiträgen – weil sie das wirkliche Gesicht der „Neuen Biobauern“ zutage bringt.

Fachlich kommt nichts, dafür emotional und Forderungen gegenüber den Verbänden sind auch keine vorhanden.
Alles weiter wie bisher ;-)
Das sprechende Bio-Schweinderl wird zum Aushängeschild für ein unwirkliches und unehrliches wirtschaften…




mittermuehl antwortet um 17-08-2018 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
https://www.youtube.com/watch?v=zlepZJsoYcw

Und bitte viel Wasser trinken...


mfj antwortet um 17-08-2018 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !

mittermühl - du solltest nicht immer reflexartig auf andere schließen...

...dass ihr viel heißes Wasser kocht, ist hinlänglich bekannt.
Hier gibst du wieder wenig Neuigkeiten preis.

Zurück zu meiner Frage:
Meinst du jetzt wirklich, mit EU BIO Futterzukauf kann die österreichische Bio-Landwirtschaft dauerhaft punkten?



Riiitsch antwortet um 17-08-2018 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
oje, jetzt dreht er sich im Kreis. Der Vorwurf von sich auf andere schließen kommt wieder raus. Kurzschluss. Zudem plötzlich "dauerhaft" und Bioverbände Gedöns, was hat das mit dem Thema zu tun? Niemand kauft ab heute "dauerhaft" Futter von sonst wo, es geht um dieses Dürrejahr. Wieder hast was dazu erfunden, was einfach nicht stimmt.

Mfj du weißt ja, wir lassen dir nicht jede Lügen durch gehen. Deine Nachrichten sind einfach falsch, jedem hier ist das klar. Deine Behauptung wurde längst widerlegt.

Wie läufts mit der parlamentarischen Anfrage die du oben verheißen hast?

Auja, 2 Fragen hab ich an dich mfj, mal Abwechslung:
1. ist EU Bio in deinen Augen vertrauenswürdig, oder ist zb Bayern ein rechtsfreier Raum?
2. wie siehts eigentlich in deiner Gegend mit dem Futter aus, sollte bei euch nicht so arg sein wie in Ostösterreich, oder?

naturbauer antwortet um 18-08-2018 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bio zieht wiedermal den Joker !
mfj Deine Antwort gestern um 16.39Uhr ist ein absoluter Volltreffer. Der beste Satz daraus: Eine usprünglich gute Idee etc...

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