37 Milchbauern bitten um Liefervertrag

Antworten: 59
Friesenhof 20-04-2017 08:25 - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Mein Gedanken zu den 37 FMA-Milchbauern:
Seit der Molkereiversammlung in Mönchdorf beobachte ich den Umgang mit den FMA-Bauern etwas genauer auch die Einträge hier im Forum.
Ich finde es echt eine Tragödie, dass Bauern mit der Milchproduktion aufhören müssen weil sie jetzt keinen Liefervertrag bekommen, ich bin Mitglied einer Primärgenossenschaft die wiederum Teileigentümer der Berglandmilch ist und verstehe absolut nicht wieso Funktionäre ( Bauern aus Österreich aus unserem „friedlichen“ „wohlhabenden“ Österreich) so hartherzig und kalt sein können und jene Bauern und Kollegen die einmal bei uns Mitglied waren nicht wieder aufnehmen!! Die Bauernfamilien haben etwas probiert vielleicht auch viel Lehrgeld bezahlt und es hat eben nicht funktioniert. Soweit ich das Sehe hat keiner der 37 einem Milchbauern der Berglandmilch geschadet oder weh getan aber durch die kalte Hartherzigkeit einiger Funktionäre könnten Freunde, Familien ja Bauern und Bäuerinnen und auch Kinder zu schaden kommen! Um des Frieden Willen sollten ehemalige Berglandmilch Bauern wieder aufgenommen werden mit dem selben Milchpreis wie ihn alle anderen haben!
Liebe Funktionäre, dass wäre Größe ja absolute Größe gegenüber euren Mitmenschen! Wenn ich Funktionär wäre, wäre ein Entscheiden gegen die Aufnahme der Bauernfamilie für mich und mein Gewissen unerträglich und eine unvergessliche Tragödie!!
Meine Meinung und Bitte an alle Funktionäre der Primärgenossenschaften (unter anderem auch ehemalige IG-Milch Mitglieder) und Funktionäre der Berglandmilch, springt über vergangenes, zeigt Größe und schreibt Geschichte, dem Frieden sein Wille wäre es!!


Zum Thema: Milchmarkt Milchvieh Rinder

foschei antwortet um 20-04-2017 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Hallo,
was ich auch nicht verstehe, was in den Funktionärsköpfen vor sich geht(und auch den sogenannten Bauernvertretern-sind anscheinend für ALLE Bauern-wo bitte?).
Muss mir einer mal erklären, welchen Nachteil die anderen hatten, die nicht bei der Freien Milch waren?
Kann es nur sein, dass diese Herrschaften nur mit der Macht spielen?
Da kommt jetzt wirklich die Wahrheit heraus , wie die selbstlöblichen Funktionäre ticken, bis ein paar wenige Ausnahmen.
Nur eine Meinung von mir,
sg
Robert

JD 6120 antwortet um 20-04-2017 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Es wird schon werden. Ein bischen zappeln können sie die ruhig lassen so hochmütig wie sie früher waren das schadet nicht.

Mopi antwortet um 20-04-2017 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Nicht zu übersehen und zu überhören, dass der 1.Mai immer näher rückt.

eklips antwortet um 20-04-2017 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@jd6120

Wer genau von den 37 war denn so hochmütig?

Und ist das die rein wirtschaftliche Überlegung der Genossenschaften, dass es ums Zappeln geht?

karl0815 antwortet um 20-04-2017 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Was kommt als nächstes?
Fotos kleiner Kinder, die wegen der bösen Genossenschaften vom Hof gehen müssen?
Altbauern, die ins Alterheim müssen, weil die Molkereien die 37 nicht aufnehmen??

Ich habe schon mit vielen Genossenschaftsmitgliedern in letzter Zeit gesprochen, doch neue Lieferanten will bei den derzeitigen Marktprognosen Keiner aufnehmen!!
Ich bin mir sicher, bei einer Abstimmung unter allen Eigentümern würde nicht 1% für die Aufnahme weiterer Lieferanten stimmen! Die bereits Aufgenommenen haben eben Glück gehabt!



karl0815 antwortet um 20-04-2017 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Und:
Was unternehmen eigentlich die feinen Herren Halbmayr, Grünzweil ,.... für eine Lösung nach dem 1.Mai, außer allen Genossenschaften mit Anzeigen zu drohen und bei allen Medien unsere Molkereien anzupatzen???

jakob.r1 antwortet um 20-04-2017 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Grüß Euch, ich verstehe nicht warum bei diesem Thema alle so tun als ob die Bauern Milchviehhaltung betreiben müssen. Etwa weil da was zu verdienen ist? Ich kann mir das nicht vorstellen weil ich schon 1988 umgerechnet 42 Cent Milchpreis hatte, -- nur damals waren die Lebenshaltungskosten und Betriebsmittelkosten nur ein Bruchteil der heutigen Gegebenheiten.
Und heute bekommen die Milchbauern oft diese 42 Cent nicht mehr und kämpfen trotzdem darum einen Milchliefervertrag zu erhalten. Ich verstehe dies eigentlich nur bei denjenigen von den 37 welche noch im Hamsterrad sitzen nach Inanspruchnahme der Zuschüsse bei Stallneubau. Diese müssen liefern, weil sonst die Zuschüsse zurückbezahlt werden müssen, das ist klar. Aber für die Anderen ist es eher eine Chance -- noch rechtzeitig aus der Milchproduktion ausgestiegen zu sein (wenn auch unfreiwillig) und nicht länger mit sinkenden Milchpreisen und steigenden Betriebs- und Lebenshaltungskosten kämpfen zu müssen.
Es ist immer unterschiedlich wie man in ein Glas hineinschaut -- der eine sieht es halbvoll und der andere halbleer.
Beste Grüße
Jakob

Multi115 antwortet um 20-04-2017 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Hallo zusammen
habe mich bis jetzt herausgehalten aus der Diskussion
Ich habe in jungen jahren (ab 16 , 17jähriger , war um die Jahrtausendwende) schon damals das Geschimpfe der Bauern an die BGL mitangehört ich selber war auch der Meinung wenn wir woanders hinliefern geht es uns besser Nur meine Eltern wollten nicht umsteigen obwohl die BGL weniger bezahlt hat und das einige Jahre hinweg
bin in der Grenzregion zu Bayern zuhause und es haben viele der BGL den Rücken gekehrt einige wollten schon wieder zurück wurden aber abgelehnt, das war auch im sinne der Lieferanten so auch meiner
weil was dazumal abgelaufen ist gegenüber den Funktionären (bis hin zu Morddrohungen, usw. ) DAS VERGISST KEINER SO SCHNELL
und jetzt soll man innen wieder helfen NEIN
wenn sie woanders eh so viel mehr Geld verdient haben müssen Sie selber mit dem Klar kommen was jetzt geschieht und wenn es nicht anders geht aus der Milchproduktion aussteigen weil sie sind auch selber mitschuld an der miesere
Die die immer nur schreien und schimpfen gegen alle anderen was sie alles falsch machen sollen sich zuerst selber an der Nase nehmen

es sind viele jahre vergangen und ich habe selber auch in die Milcherzeugung investiert habe aber bei den _kosten auf die Bremse gedrückt und nicht teuer gebaut wie viele andere die mit viel Fremdkapital gebaut haben (nur um anzugeben)
So kommt man auch durch eine Milchkrise wie zuletzt

Natürlich ist es nicht schön für diese Bauern aber sie wollten SELBER bestimmen was sie mit ihrer Milch machen, hinliefern jetzt kommt die Rechnung dafür kein guthaben
Die IG Milch soll ihnen doch helfen am anfang haben sie es auch getann
WO SIND DIESE LEUTE achso sie Schreien schon wieder

gruss multi




Riiitsch antwortet um 20-04-2017 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Jetzt sind mal die stärksten Monate in der Anlieferung. Weil sich im Vergleich zu 2016 die Lage am Milchmarkt VIELLEICHT entspannt hat, nehme ich an einige werden wieder ordentlich schütten. Milchmengenreduktion war gestern, kauf noch ein paar Zitzengummi!! Und dann das große auweh, wir müssen um 2 Cent den Preis senken weil jeden Tag mehrere Tanks in Richtung Spottmarkt fahren. Dann erklär mal deinen Mitgliedern warum man gerade eben noch Lieferanten aufgenommen hat. Es sind immer die Neuen schuld.

Das diese Neuen zugleich alte Lieferanten sind ist egal. Auch was damals war ist egal. Kein einziger Funktionär wird sich da irgendwas nachsagen lassen. Jeder ist sauber und handelt natürlich nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Ich glaube man kann das Geseier da wäre irgend ein Vorstand persönlich verantwortlich gleich lassen, so machen Bauern sich nur selbst lächerlich während der Vorstand ein paar Bilanzzahlen präsentiert.

Vollmilch antwortet um 20-04-2017 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Hallo!

Eine Genossenschaft hat sicher keine Freude damit, wenn man in Zeiten hoher Nachfrage Lieferanten verliert und in Zeiten geringer Nachfrage Lieferanten aufnehmen soll (oder muss).

Auch bei der Tourenplanung bedeutet es Umstellungen, die nicht alle erfreuen werden. User "meki4" hatte damit lt. eigenen Aussagen Probleme damit zurechtzukommen und ich hätte auch keine Freude, wenn immer wieder der Abholungszeitpunkt geändert wird, nur weil ein paar Jumper Rosinen suchen.

Also die Genossenschaft und ihre Mitglieder hat meiner Meinung nach schon Nachteile, wenn die Zahl der Lieferanten stärker schwankt.

Es hätte auch eine seltsame Vorbildwirkung, wenn das "Fremdgehen" sanktionslos bliebe. "Wenn der Spotmarkt wieder nachgibt, bekommt die Milch eben wieder die Genossenschaft" - so kann es ja nicht dauerhaft funktionieren. Die "treuen" Genossen hätten (haben) dafür wohl wenig Verständnis.

Nichtsdestotrotz bin ich dafür, dass die 37 wieder einen Abnehmer finden. Dass sie gar kein Angebot erhalten, wäre schon seltsam.

LG Vollmilch

Multi115 antwortet um 20-04-2017 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
was ich so gehört habe und das wird auch von meiner Molkerei so gehandhabt werden schon Lieferanten aufgenommen aber zu anderen Konditionen
Das wollen die Neuankömmlinge aber nicht sollen sie wo anders suchen

mfj antwortet um 20-04-2017 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag

Auf alle Fälle klingt es schon besser - wenn 37 Milchbauern um einen Liefervertrag bitten.

Ich habe es von Anfang an kritisiert, wenn behauptet wird: Wir haben ein Recht auf einen Liefervertrag...so wird es nicht gehen.

@Friesenhof: Organisiere deine Primärgenossenschaft ( ...was immer das auch ist) und verlange die Aufnahme der 37 Milcherzeuger.
Ihr müsst konsequent handeln – und euch auf die Seite der 37 stellen. Wenn die Primärgenossenschaft das nicht mitmacht – geselle dich zu den 37 und ihr seit 38.
37 Lieferanten können auch selber eine Molkerei gründen. Findet in unserem Umkreis jedes Jahr irgendwo statt. Das trennt die Spreu vom Weizen ungemein.


eklips antwortet um 20-04-2017 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@multi
Wer von den 37 hat wen mit Mord bedroht? Wann und wo hast du diese Straftat angezeigt und was ist dabei herausgekommen? War es eine/r und müssen alle anderen 36 mitbüßen oder waren es alle?

eklips antwortet um 20-04-2017 13:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@vollmilch
was meinst du mit "wäre seltsam"? Das ist so. Anträge z.T. im November gestellt mit mehrmaliger Nachfrage. Stand April: "Ist in Bearbeitung". Nicht einmal eine klare Antwort gibt es.

eklips antwortet um 20-04-2017 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
mfj
Ich gratuliere zu einem der dämlichsten Einträge zu diesem Thema.
Die 37, die teils bewußt so hintengelassen wurden, dass eine sinnvolle Sammelbarkeit für 2 Milchsorten gar nicht mehr möglich ist, sollen jetzt auch noch schnell eine Molkerei gründen.
Hast du irgendeinen Schimmer davon, wie weit diese Betriebe auseinanderliegen?

Vollmilch antwortet um 20-04-2017 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Hallo eklips!

Da ich es nicht weiß, ob jemand kein oder ein Angebot bekommen hat, darum schreibe ich "wäre". Wenn du es besser weißt, ist es gut. Aber nach den vielen Halbwahrheiten in Foren und Zeitungen erlaube mir ein wenig Skepsis. ;-)

"Ist in Bearbeitung" ist für mich eine klare Antwort, wenn auch keine zufriedenstellende.

LG Vollmilch

mfj antwortet um 20-04-2017 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag

Danke Eklips für´s Lob,

Die 600 fairen Milchbauern hätten halt zusammenhalten müssen - wie es ihr Name fordert.
Nicht abhauen - und die anderen im Regen stehenlassen...

Sind jetzt die umliegenden Molkereien schuld an der Versprengtheit, oder die fairen Milchbauern ?

Du bist schon ein schwieriger Fall…immer noch nichts dazugelernt ?

P.S.
Ich hoffe es waren Bittanträge...
...und keine: Ich habe ein Recht auf...




eklips antwortet um 20-04-2017 14:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Wie das zuletzt gelaufen ist, habe ich mehrfach hereingeschrieben. Dass katastrophale Fehler gemacht wurden bei der Abwicklung der letzten Monate ist offensichtlich, da braucht es meinen Senf nicht dazu. Das Spielchen der Molkereien ist trotzdem eine eigene Geschichte und Deine Ferndiagnosen haarsträubend. Von den 600 hat dem Mastermind der Molkereien niemand angeschafft, dass er an den verbliebenen ein Exempel statuieren muß.

gustav 25 antwortet um 20-04-2017 15:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Walter (eklipst) schreibt von Spielchen der Molkereien !

Bitte liebe Forumsteilnehmer nehmt euch die Zeit und schaut auf die Homepage der IG Milch, dort könnt ihr in den IG Zeitungen oder Aussendungen nachlesen WER Spielchen gemacht hat.
Besonders um die Zeit 2010, (Gründung der Freien Milch) !
Zur Zeit versucht man mit allen Mitteln abzulenken, (auch mit Tränen) um vom Täter abzulenken und zum armen, unschuldigen Opfer zu werden !

Dazu ein Beispiel, welches so manchen "mitleidenden Zeitgenossen", die Augen öffnen soll:

Wenn ein Arbeitnehmer (dann wenn er/sie gebraucht wird), kündigt, vielleicht seinen Arbeitgeber auch noch leicht kritisiert, weil er zu wenig bezahlt usw. Dann zu einem sehr innovativen neuen, jungen Unternehmen (FMA) wechselt, dieses Unternehmen leider, weil sich so Manches geändert hat, keine Arbeitnehmer mehr braucht...........

Dann droht, weint, protestiert man, weil der ehemalige (beschimpfte) Arbeitgeber so grausam ist, und nicht einen Arbeitsplatz anbietet !!!

G007 antwortet um 20-04-2017 17:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@Gustav 25
Genau das checken einige nicht!
Ein trauriges Kaspertheater!

https://bauernkonflikte.wordpress.com/


gerhardchef antwortet um 20-04-2017 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@ gustav 25
Besser kann man es nicht erklären.
Vielleicht muss man die Biogasbetreiber auch noch
zurücknehmen weil die haben ja auch zum teil
Milch geliefert. (Kopfschütteln)
Das war Unternehmerisches Handeln und fertig.
Wenn sie nicht bereit sind mit Abzügen wieder
einzusteigen dann sollen sie etwas anderes machen.

eklips antwortet um 20-04-2017 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@gerhardchef

Vielleicht nocheinmal, damit alle die Chance haben, es zu verstehen: Es geht nicht darum, dass die 37 nicht bereit wären, zu bestimmten Bedingungen oder mit Abzügen einzusteigen. Es gibt gar keine Bedingungen, kein Angebot und keinen Liefervertrag. Und das seit dem Einzelbetrieblichen Ansuchen im November.

Steyrcvtfan antwortet um 20-04-2017 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
gustav 25
Meiner Meinung nach wenn ein Arbeitnehmer seinen Arbeitspiatz verliert, weil seine Firma schließen muß, bekommt er sicherlich das Arbeitslosengeld.
Habe aber noch nie gehört das sich die Arbeitskollegen die Arbeit haben , sich so dagegen wehren-
Ob sie die vorige Firma verlassen haben oder nicht.
Den richtigen Frust gibst halt doch nur bei den Bauern, das sie so gegen ihre eigenen Berufskollegen abwettern. Die Mehrheit muß auch nicht immer Recht haben, vorallem wenn man andere fertig machen kann, aber das hatten wir ja schon einma uind unsere Genetik verändert sich nicht so schnell.

gustav 25 antwortet um 20-04-2017 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Vielleicht noch einmal, damit alle die Chance haben, es zu verstehen:
Warum soll es ein Angebot für einen Liefervertrag geben ?

Herr Halbmayer besitzt, betreibt eine Molkerei !
Warum macht ER kein Angebot ?


mfj antwortet um 20-04-2017 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag

@gustav - wie heißt die Molkerei vom Halbmayer ?



gustav 25 antwortet um 20-04-2017 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@ mfj
Datenschutz - deshalb Google Suche - Die Hoflieferanten - Produzenten - Molkerei !

Der Ort liegt im westlichen Niederösterreich, also genau in jenem Gebiet, wo die meisten der 37 Milchbauern wieder auf einen Liefervertrag mit Herrn Halbmayr hoffen !

G007 antwortet um 20-04-2017 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@Gustav 25

Da ist dein Link!

http://diehoflieferanten.at/ueber-uns/produzenten-partner.html

mosti antwortet um 21-04-2017 01:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
ist doch toll, um 30cent milch reinschieben, wennst um 35cent kostendeckend, gratis arbeiten darfst??? sind genossenschaften verpflichtet unter erzeugungskosten einzukaufen?!?!?! IG-milch steht für nen 10er in der stunde/auch in der landwirtschaft!!!

yamahafzr antwortet um 21-04-2017 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Gustav 25 bin genau deiner Meinung !

mfj antwortet um 21-04-2017 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag

@gustav – die Bio-Hoflieferantenkirche kenne ich schon, von einer Molkerei finde ich nichts.

Vor lauter Bioehrfurcht, und Biogelobe kommen halt wiedermal die Tatsachen zu kurz.

Betreibt der Halbmayer da eine private Hofkäserei mit biologischen Sternenhimmel ?
Manch einer hat schon mal „auf Kosten“ vieler - was gelernt – und nach der Lehrzeit…das erlernte angewendet…
Ich vermute mal, die 37 hoffen auf einen „wundertätigen Halbmayer“ hier vergebens.


@eklips
Meine Ferndiagnosen sind nicht haarsträubend – sondern meistens wahr.
Ich bin nicht so für „altes Gemüse“ aufwärmen, aber wenn du mich weiterhin beleidigst – such ich mal die Weblogs der Jahre 2010 – 2013 raus, was für Weisheiten du und ihr von euch gegeben habt, und was andere und ich euch damals geschrieben haben…

…dann werden wir mal sehen, wer hier falsche Diagnosen gestellt hat.

Ein FMA-Bauer hat sich damals sogar als Dichter versucht und das peinlicherweise ins Web gestellt…

Original Zitat: …frei nach Göthes Faust: "Ein Teil von jener Kraft,
Die stets den bösen Einheitsbrei will und doch die gute FMA schafft."



eklips antwortet um 21-04-2017 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@mfj
Wenn du mit mir etwas auszufechten hast, warum ziehst du dann über die 37 her?

mfj antwortet um 21-04-2017 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag

Du dichtest wieder, eklips !

Meinst du, damit wird die Sachlage besser...

Was hast du dazu beigetragen, damit die 37 wieder unter Vertrag kommen ?
Können sie dich als Sprecher benennen ?



eklips antwortet um 21-04-2017 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
was genau habe ich gedichtet?

Übrigens habe ich oben vergessen: Wo und wie habe ich dich beleidigt? Ich denke, dich kann ich gar nicht beleidigen. Du bist auf deinem hohen Ross so hoch mit der Nase über der Stratosphäre, wo eine Beleidigung von mir gar nicht hinlangen könnte.

gustav 25 antwortet um 21-04-2017 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Ich versuche einen "vorsichtigen" Lösungsansatz zu bringen.

Die 37 Milchbauern haben einen (gültigen) Liefervertrag, der seinerzeit von Herrn Halbmayr unterschrieben wurde und an die Rechtsnachfolger (lt. Liefervertrag) übergeht!

Herr Halbmayr betreibt eine Molkerei (bitte besuchen - Adresse steht unter oben angeführten Link).
Wenn Herr Halbmayr noch eine (kleine) Abfüllanlage dazustellt, kann er die A-faire Milch, (die derzeit auf Lohnbasis von der Fa. Seifried abgefüllt wird), in seiner Molkerei verarbeiten.
Da diese Milch nicht "Bio" ist, könnten auch die "Konventionellen" diese Chance der zusätzlichen Wertschöpfung ALLER Beteiligten nutzen !!

Daher appelliere ich an ALLE Beteiligten nachzudenken, zum Wochenende Herrn Halbmayr besuchen und diesen Vorschlag zu besprechen !

Dann würde Niemand einen Liefervertrag bei den Genossenschaften brauchen !

mfj antwortet um 21-04-2017 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag

Hat die FMA ihren Lieferanten nicht gekündigt ?

Ich denke mal, ohne die Lieferanten zu kennen, dass bei denen - der Adrenalinhaushalt nach den „lehrreichen Jahren zwischen Himmel und Hölle“ - solche Lösungen nicht mehr zulässt.

Irgendwann ist das Herz so tief in der Hose, dass es an den Hosenblodern schlägt, da stirbt man lieber als Milchbauern, als nochmal so eine "Roßkur" mitzumachen.

Kommen die Verantwortlichen der FMA eigentliche alle ungeschoren davon ?
Reicht ein betroffenes Gesicht – zur Wiedergutmachung ?


Was spielt denn der Seifried für eine Rolle ?


Neudecker antwortet um 22-04-2017 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Hallo Freunde
Das Problem mit jenen Milchlieferanten welche derzeit keinen Abnehmer finden, sorgt natürlich für berechtigte Sorge. Ich kenne einige Bauern welche vor Jahren mit flatternden Fahnen ihrer Molkerei den Rücken gekehrt haben und hofften, mit jenen zusammenzuarbeiten, welche den besten Milchpreis versprochen haben. Bei der angespannten Einkommenslage war dies allzu-verständlich. Was sich manche nicht gefragt haben, war - hat der künftige Abnehmer auch genügend Eigenkapital und Erfahrung im Milchverkauf um Krisen zu überbrücken?
Ich glaube, dass es nicht unmöglich sein würde, jene Milch unterzubringen, welche auf diesen Betrieben erzeugt wird. Außer es handelt sich bei diesen Lieferanten um die ewigen Kritisierer und Querulanten, mit welchen auch ein Halbmayer nicht länger zusammenarbeiten möchte.
Mein Vater hat immer gesagt: Wenn jemand auf den Hof kommt und für das Produkt, egal ob Holz , Vieh oder Getreide mehr bietet als der örtliche Händler, dann musst du vorsichtig sein. Vielleicht hast du dann gut verkauft - aber das Geld nie gesehen. (Eine Masche war: Das Holz wird bei Abholung der letzten Fuhre bezahlt. - Nur die letzte Fuhre blieb liegen)
Ich wünsche jedenfalls allen Betroffenen, dass sie eine tragbare Lösung finden. Ein wenig über den eigenen Schatten springen hat auch noch Keinem geschadet.
Liebe Grüße vom Neudecker


borromäus.n1 antwortet um 22-04-2017 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
mosaik-blog.at/raiffeisen-milch-bauern/

wirhabenessattaustria.wordpress.com/milch-manifest/

www.attac.at/kampagnen/ernaehrungssouveraenitaet/petition-fuer-kleinbaeuerinnen.html
 

mfj antwortet um 22-04-2017 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag

Aber ja – jetzt kommen die Verschwörungstheoretiker-Geschichten auch noch.
Immer noch nichts gelernt, booromäus ?

Burschen, laufts nicht allen „Rattenfänger“ nach…
…und hängt euch lieber an Mama´s Rockzipfel. Wenn´s auch nicht originell ist, sie weiß wenigstens die sicheren Wege.


borromäus.n1 antwortet um 22-04-2017 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
lieber mfj, ich hab bezüglich rindern und milch lediglich eine position als konsument, bloss als kleinbauer, also das, was manche hier hochnäsig als hobbybetrieb abwerten, darf ich mich bezeichenen.
meine intention war nicht hier für irgendeine partei stellung zu beziehen, sondern lediglich auch deine gegenseite vernünftig formuliert zu wort kommen lassen.

war aber eh a blödsinn, weil wenn allwissende wie mfj die wahrheit einmal ausgesprochen ahben, dann ist keine diskussion nötig, weil alles andere eh falsch ist.
is schon wie beim islam: es gibt nur eine, deine wahrheit und alles andere ist offensichtlich dumm oder blasphemisch.
im übrigen tät ich schon gern wissen, warum z.b. eine forderung nach einem förderungsstopp für neubauten falsch sein soll? oder das die züchtung in richtung tiergesundheit und langlebigkeit vor leistungssteigerung stattfinden soll?
bedroht es deine existenz, wenn andere und kleine überleben können? oder nimmt's dir die butter am brot und das neue auto darf dann nur mehr 35000 statt 55000 kosten?
und im übrigen:
stehst du mit deinen meinungen nicht hinter papa staat und weil der so manches in deinem sinne falsch macht schimpfst halt aus der deckung zwischen den hosenröhrln aussi????


keinjasager antwortet um 22-04-2017 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Zum Nachdenken ein sehr guter Leserbrief- Bauern werden billig abgespeist -
Alle vorgelagerten und nachgelagerten Wirtschaftsbetriebe verdienen enorm gut an der Landwirtschaft, Saatgutmonopolisten, Düngerkonzerne, Pestizidproduzenten, Maschinenfabriken, Exporteure, Importeure, Sojahändler, Regenwaldabholzer, Energydrink-Dosenproduzierer, Transporteure, Weiterverarbeiter, Molkereibetriebe, Fleischjongleure, Handelsmonopolisten, Kreditgeber für Traktoren und Mähdrescher, für Riesenställe mit 1000 Schweinen. Alle kalkulieren sie jeden Produktionsschritt, jedes Risiko, schütten Dividenden aus. Jeder Installateur, jeder Autohändler, jeder Rechtsanwalt hat seine Tarife, seine Gewinnmargen.
Der Bauer und die Bäuerin, die sieben Tage die Woche im Stall stehen, dürfen nichts bestimmen, werden mit Preisen abgefertigt, wie vor 30, 40 Jahren. Sie werden in die Wachse-oder-weicheStrategie getrieben. Immer mehr produzieren, damit die Erzeugerpreise immer stärker fallen. Eine aussichtslose Mühle auf- Mühle zu- Falle, liebevoll von PARLAMENTARIERN als "STRUKTURWANDEL" bezeichnet. Und dann gibt es noch die MOLKEREIEN UND DIE SOGENANNTEN BAUERNVERTRETER; INTERESSENVERTRETER, GESETZLICHE UND PARTEIPOLITISCHE UND BANKENGESTEUERTE, DIE GENOSSENSCHAFTSPREDIGER. DIE UNSCHULDIGEN MORALISTEN IM HEILIGEN NATIONALEN UND GLOBALEN ZYNISCHEN ÖKONOMIEWAHN - und dann wird im Namen des allerheiligsten Herz Jesu die Parole ausgegeben - die Freie Milch muss weg, egal was es kostet - da fragt man sich wirklich, wer hat diesen Leuten das Hirn ausgeschalten, diese Hörigkeit muss ja weh tun - aber solange die Bauern so zufrieden sind und diesen Herrn noch die Stange halten, werden wir immer Exsistenzsorgen haben - nur weiter so - das mit dem Islam stimmt


ek antwortet um 22-04-2017 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Keinjasager,wie schaut die Lösung vom Leserbriefschreiber aus?
Eine mögliche Lösung wäre: für jedes Produkt wird ein Angebot geschrieben, der Käufer kann sich aussuchen wo er einkauft...
Soll es soll sein?
Wenn nicht- wie dann?

mfg
Ernst Krampert

mfj antwortet um 22-04-2017 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag

@keinjasager – wie naiv und träumerisch muss man sein – um Landwirtschaft in so eine irreale Wohlfühl-Glaskugel wünschen zu können…

War für dich die Mitgliedschaft in der FMA keine Lehre, kein erwachen der Realität, kein „nur nicht noch einmal…“, kein dumpfes Parolen beten, kein "sich schön reden", kein „die anderen sind immer schuld…“ ?

Hast du nichts gelernt ?

Reicht es dir noch nicht, 37 Bauern auf den Bäumen hockend zu sehen, die jemand suchen – der sie wieder herunter holt.

Was muss noch passieren, dass ihr solche Verträumtheiten erkennt, und nicht blindlings verbreitet.

Jeder Landwirt darf für sein Produkt einen Preis verlangen, wie er ihn für richtig empfindet. Er muss nur einen Käufer finden...

Hört auf, andere Unternehmer/Landwirte als unfähig hinzustellen, zu diffamieren - weil sie partnerschaftliche Bindungen mit div. Institutionen haben.

Ich finde es frech, ja äußerst frech – in Zeiten wo 37 Bauern keine gesicherten Abnehmer finden, über jene so ein Bild zu zeichnen - die helfen könnten.

Versagt hat eure Blindheit, eure Besserwisserei und eure fanatischen Ideen.



keinjasager antwortet um 22-04-2017 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
mfj - im welchen der oben genannten Institutionen hockst du, dass du das wie mit den Bauern umgegangen wird, gutheißt. Du bist entweder ein Bauer, wie Auer, der sich es nicht verdienen muss, sondern woanders sein Geld herbekommt, habt ihr wirklich keine Ahnung mehr, wie es ist, wenn man den Kuhschwanz spürt - der Bauer ist immer der Letzte in der Kette und das wird von der Politik mit all seinen Vertretern jetzt mit der Macht, die ihr habt, gezeigt - wieso hat man die Freie Milch vernichten müssen, wieso hat die Freie Milch, ohne Auer, nicht gegründet werden dürfen, wieso - und du glaubst, wir sind deswegen naiv - ich glaube, die Freie Milch hätte euch aufgezeigt, dass es anders geht, aber wir wurden vernichtet und das weißt du genauso - stell dich nicht so an - das ist kein Traum, dass ein Bauer auch überleben darf, oder sagst du, wir verdienen viel - rechne mir vor, welchen Stundensatz wir haben - ihr sitzt in der Wohlfühl-Glaskugel, abe du bist sicher kein Milchlieferant - hat der Lesebriefschreiber nicht recht - aber ihr werdet euch die Butter nicht vom Brot nehmen lassen - und den anderen lassen wir nicht aufmucken, sonst gibs was

karl0815 antwortet um 22-04-2017 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Anstatt zu bitten und zu jammern müssen die Bauern endlich selber handeln!
Dieses Gesudere und märtyrerhafte Geschwätz (wir haben es für alle Milchbauern getan) ist doch nur mehr peinlich!
Das ewig gleiche Geplappere von Neinsagern und Konsorten will ich gar nicht kommentieren.
Diese 37 Kollegen haben die nächsten Wochen 3 Möglichkeiten:

1)Umstellen auf eine andere Betriebssparte
2)Der Furtmüller sammelt die Sommermonate noch weiter
3)Die IG setzt sich endlich für ihre Bauern ein, sammelt deren Milch und verpackt sie zur Fairen Milch, diese Marke ist im österr. Einzelhandel gut eingeführt, hat schon Auszeichnungen bekommen und dies wäre eine faire Aktion!



Vollmilch antwortet um 23-04-2017 07:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Hallo!

@keinjasager: kannst du bitte, wenn du Leserbriefe zitierst, klar kennzeichnen, wo das Zitat anfängt und aufhört, danke.
Zusammengefasst haben wir deine Sichtweise jetzt auch schon verstanden.

Dieses Thema mit den Vorurteilen anderen Weltreligionen gegenüber in Verbindung zu bringen, ist mehr als entbehrlich.

LG Vollmilch


G007 antwortet um 23-04-2017 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@all
Die Milchbauern sind schon ganz besondere Spezis!!

muk antwortet um 23-04-2017 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@ kleinjasager

eines muß klar gesagt werden .

es waren die milchbauern , welche ihre marktmacht knallhart ausgenutz haben und den markt mit milch geflutet haben .

nur das hirn war zu klein , man hat nämlich nicht daran gedacht, daß durch die hohen mengen die man auf den markt bringt, die milchpreise sinken .

wenn dann die handelsketten so schlau sind und den konsumentenpreis nicht senken , dann steht ihnen aufgrund doch guter inteligenz auch satte gewinne zu .

alles klar, an alle P L Ä R E R :::::::::::::::::::::::::::::::::

keinjasager antwortet um 23-04-2017 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
muk - und du glaubst, dass die kleinen Milchbauern in Ö mit Milch geflutet haben - und hat nicht die Politik mit 20 20 60 geworben (natürlich im Namen von heiligsten Herz Jesu) und einige sind darauf reingefallen - es wird alles von oben gesteuert, es hat doch keiner eine Chance und sollte irgend jemand auf eine andere Idee kommen - weg damit - dass ist auch dir sicher bewusst und wir werden alle am Gängelband gehalten - das ist doch alles Diktatur - ist doch lächlerlich, dass w i r die Marktmacht knallhart ausgenutzt haben - da brauchst du nicht so plärren - und Vollmilch, der Leserbriefschreiber hat die gleiche Meinung, was soll ich markieren

tomsawyer antwortet um 23-04-2017 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
keinjasager, vielleicht hättest Du doch einmal auch ja sagen sollen ? Auf meinem Hof der schon seit dem 16 Jahrhundert besteht und nur einen Familienname getragen hat muß sagen daß ich große Verantwortung für meinem Hof trage ! Ich wäre niemals auf den Gedanken gekommen von einem sicheren Hafen wie es Genossenschaften sind eigenständig meine Milch von irgend welche Marktschreier vermarkten zu lassen ! Sardinen schwimmen auch in große Schwarmen so sind sie besser von Fressfeinden geschützt.
Wie kommt es dass nur mehr 37 übriggeblieben sind ? Ihr hättet auch die Chance gehabt in den letzten Jahren wo anders unter zu kommen, ich kenne einige die eine andere Mólkerei gefunden haben, öfters erst beim zweiten Anlauf aber sie haben gewechselt. Seid Ihr also der harte Kern ?

Riiitsch antwortet um 23-04-2017 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Leider keinjasager muss ich dir widersprechen, auch wir kleinen sind nicht unschuldig. Ich bin zufällig bei einer Molkerei, die sehr gut zahlt. Als vor ca 2 Jahren der Milchpreis nochmal anzog, hatten mehrere Bauern plötzlich 20 Kühe, die vorher keine 10 hatten. Da reden wir von Kontigent vor 2015 von ca 20000 Liter und jetzt 80000 Lieferung, incl Kraftfutter schaufeln was geht. Kleinvieh macht auch Mist, die Molkerei strudelte in einige Probleme wegen Übermengen.

Allgemein würde ich das Konzept der freien Milch jetzt nicht für tot erklären. Einmal ist es jetzt gescheitert, das alles falsch war würde ich nicht sagen. Für manch Bauern werden auch bei der Milch Terminverträge in Zukunft ein Option sein, wobei ich das eher bei den Großfarmen sehe als bei uns.

Steyrcvtfan antwortet um 23-04-2017 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Echt traurig, wie da mit den eigenen Berufskollegen umgegangen wird. vorallem welche Energie eingestzt wird andere fertig machen zu können.
Das gleiche Spiel wird tagtäglich in der Politik gespielt. Immer gegen den anderen zu sein, koste es was es wolle, und genau daher haben so manche extreme Parteien so gute Chanchen und das ist sehr traurig, aber das hatten wir ja schon.

hap antwortet um 23-04-2017 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
so spielt das leben und das leben spielt mit allen.... auch mit den milchbauern......
dass hier "37 Mohikaner" ausserhalb des "milchreservates" keine Chance auf überleben zu teil ist versteht sich von selbst.
aber das leben in den bäuerlichen reservaten ist kein selbstbestimmtes mehr sondern nur mehr ein diktiertes ohne eigene perspektive !

es ist ein latenter sterbeprozess der seit Jahrzehnten der überproduktion die ldw betriebe begleitet.

warum dem staat nicht richtig am sack liegen und versuchen die sterbehilfe in form von sämtlichen direktzahlungen.förderungen,investförderungen in direkte sozialleistungen umwandeln.

man geht zb in wien in die lehre und lässt sich das von neuzugezogenen mitbürgern genau erklären.....!
versus milchbauern keine 365 tage stalldienst mit 24 std bereitschaft,weniger bürokratie im leben, gesundheitsfördernd für bewegungapparat und atemwege sprich farmerlunge.

bei geschickter kombination erreicht eine 5 köpfige bauernfamilie ganz locker 3300.-€ netto im monat!
um das mit dzt produkterlösen zu erreichen müssten die 37 milchbauernfamilien schon gut organisierte und spezialisierte unternehmer sein!
man soll sich endlich von dem engstirnigen denken nur mit viehzucht und ackerbau eine daseins berechtigung zu haben entledigen!
hier wäre auch die agrarpolitik gefordert an den 37 milchbauern eine abwrackprämie für ihre ställe und die förderung und begleitung des geregelten ausstieges aus der landwirtschaft zu initieren,denn um seit generationen fleissige Mitbürger sollte man sich schon sozialverträglich kümmern!



keinjasager antwortet um 23-04-2017 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
tomsawyer - und weil alle auf solche Leute vertrauen, die nie etwas anderes machen würde, schaut es auch so aus - wir können noch so ausgebeutet, angelogen und sonstwas werden - die Politik und Interessensvertreter können darauf wetten, dass sich keiner traut und wenn, dann wird er vernichtet - wir sind doch alle selber schuld - keine große Möbelfirma hat die Holzbauern darunter - auch bei großen Sardinenschwärme kann es einen erwischen und jeder hofft, er nicht - es muss etwas geändert werden und glaubst du nicht auch du, dass viele Höfe, die seit weiß Gott wann Erbhöfe waren, hat es erwischt - ich kann doch nicht deswegen umsonst und untergebenst buckeln - in Indien fressen die Bauern auch die Ratten, den sollten sie etwas von i h r e m Feld etwas nehmen, werden die Hände abgehackt - die Bauern waren immer die Letzten und werden immer bleiben, wenn man nicht etwas ändert



tomsawyer antwortet um 23-04-2017 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
eines vor weg , ich würde mir wünschen daß die 37 Bauern einen Abnehmer finden ! Würde sogar weniger liefern aus Solidarität, denn die Bauern werden eh von haus aus immer weniger.
Was Du da schreibst kann schon stimmen, es gibt immer mehrere Wege nach Rom, aber ist ja überall das gleiche, was ist mit einem Arbeiter der 1200 Euro verdient und die ganze Familie und die Wohnung erhalten muss, der wird genauso ausgebeutet. Ich bin zufrieden mit meiner Molkerei und wann ist es den Menschen so gut gegangen wie jetzt ? Ausgebeutet wurde schon immer, einmal mer einmal weniger. Es ist gut wenn man aufsteht wen einem was nicht passt, aber gegen Windmühlen zu kämpfen wird nichts bringen !

muk antwortet um 23-04-2017 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@ kleinjasager

wenn du schreibst : der Bauer ist immer der Letzte in der Kette

bitte denk amol mit : der bauer ist der erste in der kette , einzig und allene vom bauer kommt die milch - hast du hoffentlich verstanden .

und einzig und alleine die milchbauern - und sonst niemand - hat den milchhahn aufgedreht .

anders die situation : an welche beratung haben die bauern geglaubt , oder haben die bauern keine vorstellung vom markt .

die bauern glauben noch immer an die beratung und haben leider keine eigenen vorstellungen - siehe ergebnisse der kammerwahlen .

LIEDL REWE HOFER oder SPAR haben selbst keinen einzigen liter milch zum produzieren und sind jetzt die lachenden wenn von den milchanbietern laufend billigere angebote kommen .

alles klar - P L Ä R E R



Gigasgagasmann antwortet um 24-05-2017 10:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Nachtrag: http://oe1.orf.at/player/20170523/474907
 

xaver75 antwortet um 24-05-2017 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
@Gigagasmann
Der Herr Hernhuber aus dem Mostviertel, 22 Jahre alt, vor 5 Jahren den Betrieb übernommen,
ist besonders hörenswert. (ca. bei 13:38)
Danke fürs einstellen

wolf antwortet um 24-05-2017 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Klarstellung zu Ö1 Der Herr Halbmeier ist seit Jahren kein Milchbauer mehr. Er ist ein Milchverarbeiter Mittlerweile wird bei ihm die ganze Milch zugekauft

Vollmilch antwortet um 24-05-2017 15:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Echt? Cool.

Eines kann man von dem Herrn aber lernen: irgendwie schafft er es immer wieder in die Medien.

LG Vollmilch

Bewerten Sie jetzt: 37 Milchbauern bitten um Liefervertrag
Bewertung:
3.8 Punkte von 10 Bewertungen (Maximum 5 Punkte)
message;534808
Login
Forum SUCHE
News vom Milchmarkt

EU: Erzeugermilchpreise setzten Anstieg fort

Die Erzeugermilchpreise verzeichneten im August 2017 in der EU einen weiteren Anstieg. Führende europäische Molkereien zahlten ihren Lieferanten im Schnitt 36,03 Cent netto/kg Rohmilch und damit um 0,71 Cent mehr als im Vormonat Juli.

GlobalDairyTrade-Index sinkt um 2,4 %

Beim jüngsten Event an der neuseeländischen Handelsplattform GlobalDairyTrade (GDT) wurden überwiegend rückläufige Preise verzeichnet. Der Gesamtindex, in dem eine Bandbreite von verschiedenen Molkereiprodukten und Kontrakt-Zeiträumen zusammengefasst ist, gab um 2,4 % nach.

Milchwirtschaftliche Tagung 2017 in Spittal an der Drau

Nach zwei schwierigen Jahren stabilisieren sich die Milchmärkte. Rückläufige Anlieferung aufgrund tiefer Preise, zusätzliche Marktmaßnahmen sowie eine bessere ernährungsphysiologische Bewertung des Milchfettes haben vor allem den Milchfettmarkt stabilisiert.

Neuer Auktionsmechanismus für europäische Milchprodukte

Die europäische Energiebörse European Energy Exchange (EEX) und der Betreiber der neuseeländischen Auktionsplattform für Milchprodukte "GDT Events", Global Dairy Trade (GDT), wollen Möglichkeiten eines gemeinsamen Auktionsmechanismus für Milchprodukte in Europa prüfen.

Globaler Milchmarkt ruhig

Die Preise am globalen Milchmarkt sind überwiegend stabil. Bei der letzten Auktion von Milchprodukten in Neuseeland an der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) haben sich die Preise für Milcherzeugnisse kaum verändert.
News für Milchviehhalter

EU: Erzeugermilchpreise setzten Anstieg fort

Die Erzeugermilchpreise verzeichneten im August 2017 in der EU einen weiteren Anstieg. Führende europäische Molkereien zahlten ihren Lieferanten im Schnitt 36,03 Cent netto/kg Rohmilch und damit um 0,71 Cent mehr als im Vormonat Juli.

Lely feiert 25 Jahre Stallautomatisierung

Vor genau 25 Jahren floss die erste Milch, die von einem Lely Astronaut gemolken wurde, in einen Milchtankt. Seit damals ist laut Lely eine ganze Generation von Milchviehhaltern mit dieser Art des Melkens herangewachsen. Unter dem Motto „Celebrate Generations“ feiert Lely diesen Jahrestag mit einer Jubiläumsaktion.

Milchwirtschaftliche Tagung 2017 in Spittal an der Drau

Nach zwei schwierigen Jahren stabilisieren sich die Milchmärkte. Rückläufige Anlieferung aufgrund tiefer Preise, zusätzliche Marktmaßnahmen sowie eine bessere ernährungsphysiologische Bewertung des Milchfettes haben vor allem den Milchfettmarkt stabilisiert.

Wirtschaftliche Überlegungen bei Milchautomaten

Milchautomaten können ein praktischer Zuverdienst sein. Vor der Anschaffung sollten Sie sich aber einige Gedanken zur Wirtschaftlichkeit machen und Ihren Standort analysieren.

Niederlande musste Milchkuhbestand reduzieren

Um die Vorgaben der Europäischen Union bezüglich der Phosphatemissionen aus Wirtschaftsdünger einhalten zu können, reduzierten die Niederländer den Milchkuhbestand im ersten Halbjahr 2017 um 9 %. Die Bauern klagten ein Recht auf Wiederaufstockung ein.