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falkandreas 29-11-2013 20:10 - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Biorinder dürfen auch nach 2013 noch in Anbindehaltung gehalten werden ( bis 35 GVE) und man kann die Bioförderung lukrieren, und darf die Produkte als biologisch verkaufen, obwohl man nicht einmal die Mindeststandards an Tierschutz einhält. Da soll noch einer behaupten in kleinen Betrieben haben es die Tiere besser, und es wird nachhaltiger Produziert.Wird in solchen Ställen die gute Biomilch gemolken ?


wird in solchen Ställen die Biomilch gemolken ?
 


iderfdes antwortet um 29-11-2013 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Wer die Mindeststandards für Tierhaltung nicht einhält, wird wohl kaum die jährlich wiederkehrende Biokontrolle bestehen. Und was ist mit dem Bild; Biobetrieb oder nur ein Beispiel aus dem Internet?


helmar antwortet um 29-11-2013 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Hallo Andreas........was net sein derf, derf net sein......auch wenn es in der Realität anders ausschaut. Warum denn wohl haben manche Betriebe die Absicht aus Bio auszusteigen? Nicht zuletzt auch wegen mancher Vorschriften. Blöd nur dass inzwischen wohl mehr Laufställe bei den Konvies gebaut wurden als bei Bios.........





















Stammt dieses Bild aus einem Biobetrieb? Wenn ja, dann haben etliche Leute einen Erklärungsbedarf.
Mfg, Helga









helmar antwortet um 29-11-2013 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II































Peter06 antwortet um 29-11-2013 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Helmar,
Deine zweite Meldung hat die gleiche Aussagekraft, wie jene von falkandreas!


helmar antwortet um 29-11-2013 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Bitt schön um Entschuldigung.....


Restaurator antwortet um 29-11-2013 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
hier das kind eines biobauern:



 


Restaurator antwortet um 29-11-2013 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
und hier ein konvi-kind:



 


payment antwortet um 29-11-2013 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Restaurator, so lachen hab ich schon lang nimmer müssen, ehrlich


payment antwortet um 29-11-2013 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
ich glaub da erste is da thc, hahahahahahahahah


Restaurator antwortet um 29-11-2013 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
im ernst: ohne quellenangabe und stellungnahme des besitzers ist das wenig bis gar nicht aussagekräftig. ich für meinen teil seh nur eine kuh die sich - warum auch immer - derscheisst. vielleicht unpassend ausgetrieben und zuviel angereiftes gras gefressen?


payment antwortet um 29-11-2013 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
den habens damals im dreck sitzen lassen drum is er so angfressen von de baun


sturmi antwortet um 30-11-2013 00:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
....und da Welternährer Biolix is no gar ned zur Verteidigung ausgerückt! Komisch, komisch & brrr! ;-)))
MfG Sturmi


rbrb131235 antwortet um 30-11-2013 08:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@ Falkandreas. Irgend ein Foto eines " Dreckbauern " hereinzustellen und dabei die ganze Biogemeinde anpatzen, ist mehr als hirnlos.

@ Restaurator. Gratulation für den Fotovergleich, hab mich voll " abghaut "

rbrb13


edde antwortet um 30-11-2013 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
na bravo.....


da können sich ja solche Typen wie der Neugebauer Friedrich entspannt zurücklehnen und auf neue Wegelagerererfolge die besitzende Klasse betreffend hoffen, wenn sich die Bauern mit sich selbst beschäftigen.



golfrabbit antwortet um 30-11-2013 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@restaurator
Schaugn boade Buam gsund aus (evtl Vorher-nachher Bild bei erfolgreicher mütterlicher Großdesinfektion) - mir ist lieber die meinigen kosten auch mal Dreck als hier eine Allergie, da eine Unverträglichkeit...


FraFra antwortet um 30-11-2013 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
unglaublich !
das köpfe einschlagen geht fröhlich weiter kovi gegen bio


ich schäme mich für einen teil von meinem berufsstand!!
in zwanzig jahren und danach gibts sicher noch die gleichen streitereien
dann gibts leider neue vollpfosten die glauben sie kommen zu kurz...
kümmert euch doch um eueren betrieb und euere familie die zeit is sicher besser investiert


helmar antwortet um 30-11-2013 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Hallo Frafra...wer schlägt denn? WENN dieses Foto aus einem Biobetrieb stammt, dann beweist dieses dass es da halt ein bisserl anders zugeht als die Werbung von der heilen Welt behauptet. In absehbarer Zeit auslaufende Betriebe werden mit Sicherheit nichts mehr in den Stall investieren, egal in welcher Bewirtschaftungsform. Interessant wäre was überhaupt der Amtstierarzt dazu sagen würde....
Mfg, Helga


179781 antwortet um 30-11-2013 13:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Der Konvi-Bub auf dem Bild wird nicht tier.... äh menschengerecht gehalten. Ein Kind, das in so eine Maskerade gestopft wird, weil es den Großeltern so gefällt, ist für den Rest des Lebens geschädigt.

Gottfried

PS. Wenn das obige Kuhstall-Bild wirklich aus einem Biostall stammen sollte, dann bekommt der bei der nächsten Kontrolle einen Verweis mit kostenpflichtiger Nachkontrolle. Wenn dann nichts verbessert wird, führt das zur Aberkennung des Bio-Status.




2009 antwortet um 30-11-2013 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
hallo leute
also sachlich betrachtet schaut die sache für mich so aus.
- normaler anbindestall, der aufgrund seines mittig ausgeführten mistkanals etwas beengt wirkt.......wäre er breiter ,würde das bild gleich anders wirken und der bauer würde nicht immer im dreck stehen ,aber die kühe brauchen nach hinten nicht mehr platz,sondern die breite ist entscheidend,und die schaut normal aus !
- ein typisches tierschützerbild.......schlechtes licht um alles noch düsterer wirken zu lassen ! ......bist du tierschützer falkandreas ?
- verschmutzte kühe findest du überall,ob laufstall oder anbindehaltung .......also das entsetzt mich überhaupt nicht !
- bei stallflächen,lichtverhältnissen, hat es bis heuer eine 10% toleranzregelung gegeben,die jetzt wegfällt,und sollte der bauer nichts unternommen hatt, ist er weg von bio und darf sogar die bioförderung der letzten jahre zurückzahlen !!!!!!! ....sollte er nich von selber ausgestiegen sein.!
- wenn jemand genaueres über anbindehaltung und die damit verbundenen auflagen erfahren möchte ,
kann er sich gerne auf einer bioverbandsseite oder kontrollstellenseite informieren,den das würde jetzt einen endlos langen text nach sich ziehen!
- 1x jährlich wird ein biobetrieb kontrolliert,und der kontrolleur ist genauso bestrebt wie zb.seine ama kolegen,mißstände aufzudecken und nicht zu vertuschen !.....und warum ?......weil im folgejahr ein anderer kontrolliert........und es sich sehr schlecht macht für seinen vorgänger,sollte er etwas "übersehen" haben !

also zu erst informieren und dann schreien.......und ein bild sagt in diesem fall gar nichts !!!!!

schöne grüsse 2009


mfj antwortet um 30-11-2013 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II

Solche Bilder wird es auch in Zukunft in vielen Bioställen geben.

Dass Betriebe unter 35 GVE „andere Tierstandards“ erfüllen dürfen, als Betriebe über 35 GVE – ist eben Grundlage von einem vertrottelten und verlogenen System.

Die Frage - warum Tiere von einem 10 Kuh Bio-Betrieb in einem Anbindestall ihr „Lebensglück“ finden können, die Produkte beste Bioqualität erreichen, und mit den gleichen Vorgaben in einem 100 Kuh Betrieb nicht...konnte mir bisher noch niemand beantworten.

Es hat eher schon den Anschein, die Kleinbetriebsregelung dient zum „unterschlüpfen“ von bockbeinigen Bauern bzw. die so hoch gelobten BioTier-Standards zu umgehen.

Es ist auch kein Geheimnis dass derzeit eine ganze Stange von Bio-Betrieben versucht, die Auflagen der 35 GVE Grenze zu umgehen. Dabei sind sie erstaunlich fortschrittlich.
Die AMA hat aber schon mal Entwarnung gegeben. Ausschlaggebend wird der durchschnittliche Tierbesatz eines Jahres sein, nicht der monatliche GVE-Stand. Und wer eben unter 35 GVE landet, darf weiterwurschteln wie bisher.
Da kann man dann im Sommer immer noch Betriebsteilungen bzw. Anpassungen durchführen, die Kontrolle lässt sich Zeit, und der dumme Bio-Konsument bekommt ja von dem ganzen Theater eh nichts mit.
Ist auch richtig so, schließlich lässt er sich schon die ganze Zeit bewusst anlügen....





tomsawyer antwortet um 30-11-2013 16:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
1. wo steht geschrieben, daß das wirklich ein Biobetrieb ist ?
2. das Foto kann zu Gunsten des Fotografen gemacht worden sein, am Abend ohne das Licht im Stall einzuschalten.
3. Der Stall kommt mir wie in den Alpen vor, wo die Kühe gemolken werden und dann kommen die Kühe wieder auf die Weide ?
4. so treckig sind die Kühe auch nicht, keine Kuh hat Dreckkletzen am Hintern .



2009 antwortet um 30-11-2013 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
hallo mfj
die kleinbetriebsregelung dient nicht zum "unterschlüpfen"sondern zum überleben!!!!........den auch diese betriebe haben ihre berechtigung .
und die kontrolle kommt,wenn sie kommen will ,und nicht wenn ich alles geregelt habe !
schlüpflöcher kann es durchaus geben,nur werden sie nicht lange bestand haben........und dann können wieder ein paar mehr auf bio schimpfen !
theater ist,glaub ich ,mittlerweile die gesammte landwirtschaft........ja und die meisten konsumenten bekommen es nicht mit und interessieren sich auch nicht dafür !

aber wie immer hast du natürlich vollkommen recht :-)

schöne grüsse 2009


fgh antwortet um 30-11-2013 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Dass das Foto in der Nacht gemacht worden ist, ist offensichtlich (Lampe im Hintergrund).
Weiß jetzt nicht was da so schlimm ist, die Vorgaben laut Tierschutz werden eingehalten und damit hat es sich.
Wenn die Kühe auf die Weide dürfen, warum soll die Anbindehaltung dann soviel schlechter sein? Ich habe auch noch nicht bemerkt, dass in Biowerbung konkret auf reine Laufstallhaltung hingewiesen würde. Für mich also keine Biolüge, eher eine ungute Hetzkampagne die Alle ins schlechte Licht rückt. Den Otto-Normalverbraucher könnte jetzt sagen: Um Gottes willen wenn es bei Biobauern im Stall so aussieht, wie siehts dann erst bei den Konventionellen aus?

Eher stört mich, dass Bioobst/Gemüse dem Konsumenten als PSM-frei vermittelt wird, was es aber bei weitem nicht ist.


mfj antwortet um 30-11-2013 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II

Grüner Bericht 2013, Seite 194

Biobetriebe:

- durchschnittlicher Rinderbestand der Biobetriebe in Österreich 26,2 GVE
- durchschnittlicher Kuhbestand der Biobetriebe in Österreich 11,1 GVE
- durchschnittlicher Mutterkuhbestand der Biobetriebe in Österreich 8,2 GVE
- durchschnittlicher Viehbestand aller Gattungen der Biobetriebe in Österreich 19,3 GVE

So, jetzt könnt ihr Euch mal ausrechnen - für wie wenige Betriebe die "erhöhten Auflagen" eigentlich gelten ;-))




2009 antwortet um 30-11-2013 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
hallo mfj
ich erstarre vor erfurcht über dein fachwissen (grüner bericht )
und habe dem nichts mehr hinzuzufügen.........nicht weil mir nichts einfallen würde,sondern weil es mir schlechthin zu dumm ist !!!!!!

schöne grüsse 2009


falkandreas antwortet um 30-11-2013 18:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@fgh, Ikarus. Richtig! Die Aufnahme stammt von einer Alm in den kitzbühler Alpen. Falsch! Dieaufnahme wurde nicht in den Abendstunden gemacht,sondern um 13 Uhr . Der Stall hat außer der stalltür wenn sie offen ist keinerlei natürliches Licht. Ob es sich um einen biobletrieb handelt weis ich nicht habe ich auch nie behauptet. In den Stall habe ich geschaut weil ich den ganzen Tag keine einzige Kuh auf der Alm gesehen habe! Bezüglich Kontrolle mache ich mir keine Sorgen, wenn sich eine ankündigt dürfen halt die Kühe auch am Tag einmal auf die Weide ! Ich möchte mit diesen Beitrag darauf hinweisen das die haltungsbedingungen in kleinen betrieben nicht automatisch immer besser sind wie in Großbetrieben. Aber scheinbar sind solche haltungsbedingungen in den Alpen normal, sonst hättest du es nicht sofort zuordnen können.


2009 antwortet um 30-11-2013 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
hallo falkandreas
wenn ich deinen eingangstext "biolüge II " mit deiner eklärung vergleiche komme ich zu folgenden schlüssen
- es passt gar nichts zusammen......es gibt auch kleine konvi betriebe
- hauptsache über bio wird schlecht geredet
- viele schreiben nur um zu schreiben.....aus langeweile,aus frust über das leben,weil sie kein sozialleben haben,sie keine frau gefunden haben,
glauben sie sind die besten und klügsten.......such dir das passende aus !

du hättest auch ein bild deines stalles hernehmen können,denn es gibt auch größere mastbetriebe.
und warum ställe in den bergen so gebaut wurden,hat schon seine gründe.
und warum die tiere im stall sind ,wird auch seinen grund gehabt haben.....hast du gefragt ?
also ,schreib nicht über sachen die du nicht verstehst oder verstehen willst !

schöne grüsse 2009


tomsawyer antwortet um 30-11-2013 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@falkandreas : bin kein Almbauer, habe es vielleicht zuordnen können, weil im Stall kein Stroh vorhanden ist und auf der Alm gibt's nicht soviel Stroh. Was suderst da umerdum ? Wennst Missstände gesehen hast , dann mach bei der zuständigen BH ein Anzeige und fertig ist der Kirtag ! Außerdem schreibst bei der Überschrift Biolüge, was jetzt, ist der Betrieb Bio oder nicht ?


Fendt312V antwortet um 30-11-2013 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Hallo 2009,
dein Beitrag: "du hättest auch ein bild deines stalles hernehmen können,denn es gibt auch größere mastbetriebe.
und warum ställe in den bergen so gebaut wurden,hat schon seine gründe.
und warum die tiere im stall sind ,wird auch seinen grund gehabt haben.....hast du gefragt ?
also ,schreib nicht über sachen die du nicht verstehst oder verstehen willst !"
Da hast wirklich recht!!
Auch bei uns sind die Kühe auf der Alm von ca. 11 Uhr bis 19 Uhr im Stall wenn es heiß vom Himmel brennt. Um 17 Uhr wird gemolken. Auch in der Nacht sind die draußen. Bin kein Biobetrieb! Ich halte die ganze Diskussion hier über Bio für verfehlt und äußerst dumm. Wie es in der Praxis aussieht haben viele keine Ahnung, nur dem anderen an das Schienbein pinkeln ist "In" und befriedigt diese Typen. Räumt vor der eigenen Haustüre! Diese Foto hat mit Bio überhaupt nichts am Hut! Und die Kinderfoto schlagen dem Faß den Boden aus. Veröffentlichung von Privatsphäre gehörte eigentlich bestraft.



Hasgel antwortet um 30-11-2013 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Hallo
Bei diesen Bio Kleinbetrieben unter 35 GV wenn Sie Anbindehaltung haben wird zusätzlich zur normalen Biokontrolle mindestens 1 unangemeldete Kontrolle der Stallhaltung durchgeführt die auch in der abwesenheid des Bauern statfinden darf das hat man ja unterschrieben und wenn kleine unregelmäsigkeiten (verschmutzte Tiere wenig Einstreu) festgestellt werden dann hast bald die nächste Kontrolle. Also so einfach ist´s auch nicht.


falkandreas antwortet um 30-11-2013 22:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Habt ihr die Beschwerden der bioverbände schon vergessen , das es nicht zulässig ist wenn im AMA gütesigel mit Kühen auf der Weide geworben wird. Biokühe dürfen im Winter in Anbindehaltung gehalten werden und im Sommer auf der Alm werden sie tagsüber in Anbindehaltung gehalten und in der Nacht dürfen sie hinaus. Ich habe auch noch keine biowerbung gesehen die diese haltungsform bewirbt. Wenn solche haltungsformen wie auf dem Foto zu sehen sind, im almgebiet normal sind , wie manche hier behaupten ist es auch ok für mich. Ich war jedoch schockiert. Der Titel BIOLÜGE ist also keine themenverfehlung. Das sich die Landwirte vor 200 Jahren etwas dabei gedacht haben als sie solche Ställe gebaut haben glaube ich schon, ob sie im 21 jhd. Noch zeitgemäß sind bezweifle ich sehr.


helmar antwortet um 01-12-2013 07:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
In meiner Gegend gibt es einen Betrieb in welchem das Platzangebot in etwa so im Stall ist wie auf dem Foto vom Andreasfalk.......ob dieser Betrieb aktuell noch Bio ist, kann ich nicht sagen. Möglich durch die Kleinbetriebsregelung wäre das ja. Und wie ich die Leute kenne, hatten die auch wohl die Biokontrollore im Griff, samt deren Chefs......;-). Als ein mir gut bekannter Biobauer dort einige trächtige Kalbinnen kaufen wollte ist das Geschäft nicht zustande gekommen. Der trockene Kommentar "am besten san bei den Viechern die Hörndl gewachsen"........
Und die Betriebshilfe vom MR sagte damals auch....in das Loch bringt mi kaner mehr.
Mfg, Helga


2009 antwortet um 01-12-2013 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
hallo falkandreas
also,wie ich schon gesagt habe ,keine ahnung von kühen und deren verhalten in der freien natur !
- wenn kühe die möglichkeit haben,gehen sie gerne in den stall......und warum ?
weil sie keine hitze mögen,keine lästigen fliegen und bremsen,zu starken wind,zu starken regen.
so ist es zumindest bei mir,denn bei mir können sie frei zwischen stall und weide wählen.
- kühe halten sich gerne in der nacht ,dämmerung und in den frühen morgenstunden im freien auf um zu fressen,aus den obengenannten gründen......und es entspricht ihrer natur !
- wie schon geschrieben wurde ,gibt es auch viele andere gründe ,almkühe am tag im stall anzufinden...melken,behandlungen,kontrollen über gesundheitszustand..........

all dies, hat nichts mit nichteinhaltung von vorschriften zu tun,sondern mit praxis !
und die praxis wird kontrolliert,das kannst du mir glauben,denn der bauer ist nun mal das leichteste opfer !

helmar
ich weiß schon ,du bist soetwas wie die "grand dame" dieses forums hier.......aber glaubst du den schmarren wirklich,den du über bio verzapfs´t............verschwörungen,geschichten von bekannten,und selbst deine eigenen erfährungen ?.

schöne grüsse 2009


krähwinkler antwortet um 01-12-2013 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Es tut schon sehr weh, dass die Biobauern der Anbinderei bis jetzt nicht den Garaus gemacht haben. Von ihnen hätte ich das am ehesten erwartet. Nicht einmal Zahlen gibt es dazu!


helmar antwortet um 01-12-2013 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Hallo 2009.....da irrst du dich in mir..ich bin weder "grande" noch "Dame"....... die von mir im Beitrag geschilderten Leute kenne ich auch alle.........aber ich bestreite nicht, dass ich mit der einen "biologischen" Familie lieber nichts zu tun habe. Aus verschiedenen Gründen...;-).
Und mit dem verhinderten biologischen Kalbinnenkäufer komme ich sogar recht gut aus.......der ist kein Biosektierer.

Hallo Rahm...meinst du das wirklich ernst? Wenn ja, Respekt!
Mfg, Helga


mfj antwortet um 01-12-2013 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II

@rahm - Du müsstest nur die Zahlen vom Grünen Bericht "ernst nehmen"...dann hättet ihr genug Aussagekraft..und vorallem Handlungsbedarf.
Der Bio-Durchschnittsbetrieb darf weiterhin anbinden - das ist und bleibt Fakt.
Und der Öffentlichkeit wird das verschwiegen !!

Eure ständige Provokation von "besser" zu sein - als die herkömmliche Produktion - wird Euch solange um die Ohren gewatscht, bis sich die Fakten tatsächlich ändern - und die Versteckerei hinter "Sonderregelungen" aufhört.

Bio-Holzauge sein wachsam...





iderfdes antwortet um 01-12-2013 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Mit der Aussage, dass die Aufnahme tagsüber gemacht wurde, kann man davon ausgehen, dass es sich um keinen Biobetrieb handelt. Denn da wird sowohl die Stallfläche, wie auch die Fensterfläche ausgemessen und wenn das Verhältnis zueinander nicht passt, dann gibts ein Problem. Ich hab sogar mein Hühnerloch größer machen müssen, damit die Hühner leichter durchpassen. Dabei kriechen die teilweise durchs Katzentürl :-)


biolix antwortet um 01-12-2013 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
nabend !

so was nennt der mfj normal "Hobbybetrieb" und nun reitet er darauf herum.. 20 Kühe mit ein wenig Nachzucht..

Der Grüne Bericht, verzerrt das Ganze, wie er es bei den Durchschnittsflächen verzerrt, weil es noch sehr viele Kleine gibt was gut ist.. d.h. jeder größere Betrieb muss Laufstall machen..

Heute habe ich keine Lust mehr, vielleicht morgen mehr, aber das was falkandreas macht mit dem Foto ist reines biobashing und ich könnte euch zig konv. Betriebe bei der "Dauernden Anbindehaltung" ( die Tiere ein leben lang an der Kette ) aufzählen, die ihr "Auslauftagebuch" seit Jahren jetzt schon nur am Papier führen...

Zum zeitweiligen Anbindethema, finde ich es schade, das sich niemand findet die 20 jährige Diskussion in Bio Austria hier darzulegen, ich hab am Anfang gedacht wie Rahm, nur das ist nicht so einfach...

aber mehr dazu morgen wenns mich freut, aber darüber kann man 3 Seiten schreiben.. ;-)

lg biolix


falkandreas antwortet um 01-12-2013 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@iderfdes. Das ist die nächste BIOLÜGE ! Ihr glaubt nur biobetriebe werden kontrolliert. Auch bei uns konventionellen Ama Gütesiegel betrieben werden regelmäßig die haltungsbedingungen kontrolliert ( licht, Spaltenbreite Platzangebot , fressplatzbreite, einstreumenge, krankenbucht, medikamenteneinsatz, Positivlisten Futtermittel usw. ).
@2009. Da ich ja keine Ahnung von der Rinderhaltung habe werde ich sicher dich als erstes um Rat fragen, wenn ich mit meiner Rinderhaltung nicht mehr soviel verdienen möchte , das ich meine Landwirtschaft im Haupterwerb führen kann.


2009 antwortet um 01-12-2013 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
hallo falkandreas
ja, tatsächlich sehr viele lügen ,aber vor allem missverständnisse !!!!!
ich schreibe von kühen,die auch mal raus dürfen !
in allen anderen fragen der rinderhaltung lasse ich natürlich dir den vortritt,weiters erkenne ich,aufgrund deiner imposanten betriebsgröße,
meine unwürdigkeit mich hier zu äußern !

trotzdem schöne grüsse 2009


mfj antwortet um 01-12-2013 23:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II

...sind doch alles nur faule Ausreden, Biolix.

Bio wirbt öffentlich mit höheren Tierstandards - obwohl alle die es wissen könnten, wissen - dass gerade das Hauptfeld der Biobetriebe sich unter dieser Betriebsgröße von 35 GVE tummelt.
Damit greifen die "tierfreundlichen Maßnahmen" nicht zwingend - werden aber trotzdem mit Steuergeld jährlich vergütet.

Wissentlicher Steuerbetrug würde man das eigentlich nennen, aber an das Tabu-Thema traut sich weder die Politik noch die eigene Religionsgemeinschaft namens Bio-Austria ! Schöner Schmierladen.
Wo sind da übrigens die grünen Aufdecker ?

@ 2009 - versuch doch erst garnicht, das Kamel durch das Nadelöhr zu zwängen...die Kleinbetriebsregelung bei Bio ist eine "Zudeckregelung - eine unter den ...Teppich-Kehr-Methode..." mit rosigen Verdummungs-Spray und Öko Betäubungsnebel.

Die Praxiskontrolle bei Bio kenne ich schon. Von wegen zweimaliger Winterauslauf bei Anbindehaltung pro Woche...wie er bis jetzt schon vorgeschrieben war.
Entweder sind die Biokontrolleure bei uns zu blind, oder das Papier ist zu geduldig.


P.S.
übrigens liebe Leute - alle Alpen oder Almen wie ihr sagt - sind in Österreich Bio zugelassen, sofern die Alpe sich im Öpul verpflichtet hat...
Dabei spielt die Haltungsform überhaupt keine Rolle, lediglich müssen an alle Biotiere auch zugelassene Biofuttermittel sprich Kraftfutter bzw. Rauhfutter verabreicht werden.
Über die gängige Praxis will ich hier garnicht berichten, weil es schon peinlich ist, darüber zu schreiben.

Ich habe bisher darüber kein Aufsehen gemacht, weil es auch Kollegen sind, aber für blöd braucht uns auch niemand zu halten.
Also passt auf, was ihr hier schreibt !!




sturmi antwortet um 02-12-2013 07:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
...aber für blöd braucht uns auch niemand zu halten..."
@mfj
Genau das ist aber der Punkt, gerade der Biolix ist das beste Beispiel dafür!
MfG Sturmi


helmar antwortet um 02-12-2013 07:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Naja....es gibt auch Biobauern welche von nicht so ganz schönen Zuständen wie in der Werbung gezeigt werden wissen und sich wundern wie diese Betriebe dann positiv durch die Kontrollen kommen.......und es stimmt, was Falkandreas betreffend Kontrollen bei den Konvies schreibt. Auch in meinem Betrieb kam der Kontrollor unangemeldet, überprüfte an Hand seiner Positivliste die gelagerten Futtermittel und hat von zugekauften KF-Pellets zwei Proben gezogen. Eine für die Inhaltstoffkontrolle, die andere als Gegenprobe für mich. Und kontrollierte die Lieferscheine des Futtermittelherstellers. Ich bin Milchlieferantin gewesen........GENFREI, meine Lieben!.......Aber da wird es wohl sicher jemanden geben der das nicht glauben wird.....;-)
Hallo Sturmi....was hast denn wegen unseres Lixens......der verhält sich in der letzten Zeit ja eh sehr friedlich....und es sollen in jedem Forum ja alle ihre Meinung schreiben. Lustig ist nur dass dann manche gleich etwas "pampig" werden und einem entweder Lügen unterstellen wenn sie dann fragen ob man das glaubt was man schreibt.....
Mfg, Helga



krähwinkler antwortet um 02-12-2013 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Man kann davon ausgehen, dass etwa 80% der Rinderhalter unter 35RGVE haben. Ungenannt ist der Anteil von Laufstallbetrieben in dieser Kategorie. Schwierig wird es erst recht, wenn du abwägen musst, welchen Nutzen Alpung für die Tiergerechtheit hat. Ich tu mich da schwer abzuschätzen, was ganztätige Freilandhaltung und Fütterung für das Tierwohl bringt. Wir wissen, dass Kühe Alpung mit einem Kalb mehr im Leben danken. Das ist ganz schön viel.


sturmi antwortet um 02-12-2013 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
"......der verhält sich in der letzten Zeit ja eh sehr friedlich...."
@helmar
Bitte nicht! Jedesmal wenn du ihn als Friedlichen hingestellt hast ging das Konvibashing wieder los.
Warum er sich derzeit so rar macht hat sicherlich Termingründe, vielleicht ist g´rade ein Tennishallenturnier oder ein Bioweinseminar?! ;-))
MfG Sturmi




2009 antwortet um 02-12-2013 11:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
hallo helmar und mfj
meine kritik helmar, scheint dich ja ziehmlich getroffen zuhaben.........doch nicht etwa gekränkte eitelkeit ??? :-)
stell dir vor ,ama kontrolllen laufen auf biobetrieben genauso ab ! oder kann man die auch kaufen ???
erklär mir mal deine abneigung gegen bio.....und bitte nicht wegen dem wiederspruch werbung und realität,der ach so hohen förderungen oder deiner sorge um das kosumentenwohl.....denn das nehm ich dir (euch)
wieder nicht ab......und bitte eigene erfahrungen ,nicht gehörtes oder zugetragenes !!!

weiters möchte ich euch sagen,ich finde es schon sehr erbärmlich wie ihr über bio herzieht,obwohl ihr eigenlich nur bruchstücke davon registriert.....vor allem die nicht optimalen dinge ......kein system ist oder kann perfekt sein !! ich habe noch nie in dieser form über konventionelle landwirtschaft geschrieben,sie hat die gleiche berechtigung wie bio und ist genauso mit wiedersprüchen gespickt !
mfj,das bestreben besser zu sein,sollte eigentlich jeder in sich tragen......

schöne grüsse 2009


iderfdes antwortet um 02-12-2013 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@falkandreas: Keine Ahnung, welche Wörter bei deinem PC als Beitrag von mir angezeigt werden. Ich kann hier nirgends finden, dass ich geschrieben hätte, dass nur Biobetriebe kontrolliert werden.


falkandreas antwortet um 02-12-2013 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@iderfdes. Nach deiner Schlussfolgerung es kann kein biobetriebe sein den da wird das ja kontrolliert. Nehme ich an du glaubst bei konvi betrieben wird da nicht kontrolliert. Also meine Schlussfolgerung es muss Bio sein weil bei konvi betrieben wird das licht Angebot ja kontrolliert. Die Wahrheit wird sein , das bei keiner Kontrolle egal ob Bio oder Konvi in diesen Loch Kühe stehen werden.


helmar antwortet um 02-12-2013 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Hallo 2009....ich war bio, und die rund Hälfte der Milchbauern in meiner Umgebung auch. Aber irgendwann hat es uns gereicht....ein Jahr waren Rübentrockenschnitzel erlaubt, dann wieder nicht. Umstellungs- oder auch Boigetreide war vor allem eines, nämlich teuer, und wenn man Pech hatte, konnte man auch noch fest umschaufeln, weil laut Aussage des Verkäufers der Drescher a bissl zeitiger gekommen sein soll, herumplärrende Biokontrollore (warum niemand von sich ähnlich benehmenden AMA oder sonstigen Kontrolloren ähnliches berichten kann ist mir ein Rätsel), und vor allem eher spät überhaupt mit Biomilchaufschlag übernommene Milch. Jeder von uns hatte zu dieser Zeit weit mehr Fruchtbarkeitsprobleme mit seinen Milchkühen als später nach dem Verlassen des Verbandes und dem Kauf von der verteufelten Konviware. Recht interessant waren zu dieser Zeit auch die Ergebnisse im AK Milchwirtschaft. Abgesehen von höheren Kosten war auch fest zustellen dass Biokühe gar nicht so gesund waren wie behauptet wurde.......Abgangsalter gleich, mehr Besamungen bis zur Trächtigkeit.
Mein heute noch biologischer Nachbar, ein Mukuhalter, tut vor allem eines...er kauft kein Biogetreide mehr, und läßt seine Tiere sehr gute Silage und etwas Heu fressen was immer diese in den Pansen rein bringen. Mit dem Ergebnis dass er gute Qualität bei seinen Jungrindern hat und keine abgezehrten Kühe......aber es gibt auch andere Vertreter dieser Zunft. Und über die ärgert auch er sich heftig.....und sagt das immer öfter.
Tatsache ist...wenn auch nur im geringsten der Verdacht aufkommt, dass manche Bios gar nicht so gut sind wie behauptet, ist der Teufel los. Weil was nicht sein kann nicht sein darf. Interessant wird es ab 2015 werden. Denn dann steht fest wer noch bio weitermacht bzw. wer neu eingestiegen ist. Und das wird nicht nur eine Frage der Fördergelder sein...eine Frage noch: würdest du auch ohne Förderung Bio betreiben?
Mfg, Helga


tiroler antwortet um 02-12-2013 15:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
es gibt aber auch konv. betriebe die könnten auf bio umstellen,
wollen aber nicht.


helmar antwortet um 02-12-2013 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Hallo Tiroler...die wissen schon warum...;-).
Mfg, Helga


2009 antwortet um 02-12-2013 16:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
hallo helmar
wir fassen zusammen :
- wechselnde forschrifften.......ja die sind ärgerlich und können auch mal ins geld gehen,allerdings sollte man sich vor umstellung dessen klar sein ,daß eine flut von forschriften auf einen zukommt !
- schlechte futtermittel und damit verbundene schlechte tiergesundheit....... da bist schon selber schuld,wenn du soetwas kaufst !
- herumplärrende kontroleure......hatte ich persönlich noch nie,und es wäre für mich undenkbar mir dies gefallen zu lassen ....5 ama und 14 biokontrollen in 13 jahren als betriebsführer
- nicht erfüllte wirtschaflichkeit (später biomilchzuschlag ).......ja ,da siehst du,das bio nicht immer wirtschaftlicher ist und das ware geld wer anderer macht !
- bauer die in bio das heil dieser welt sehen und bio als religion sehen.......auch nicht meine sache und da hilft nur aufklärung, es gibt auch andere !
- ja, und ich würde (werde) bio auch ohne förderung betreiben.......nicht weil es meine religion...:-)....
geworden ist ....sondern weil es für mich eine gute sache ist und jeder( noch ) selber entscheiden kann ,welchen weg er einschlägt......obwohl mein ursprünglicher umstiegsgedanke nur rein finanzielle aspekte hatte !

ich hoffe, ich hab jetzt nichts vergessen.allerdings muß ich dir schon sagen, sollten das die wichtigsten gründe sein für deine bioabneigung......bist du sehr dünnhäutig.....,für mich müßten da schon andere gründe her !
schöne grüsse 2009







helmar antwortet um 02-12-2013 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Hallo 2009.......die schlechte Futterqualität läßt sich ganz einfach erklären. Es gab da ein paar Glücksritter, und Biogetreide war vorgeschrieben. Damals gab ist nicht mal, im Gegensatz zu heutigen Zeiten im Lagerhaus was Brauchbares, bzw. auch das Lagerhaus hat erst mit dem Handel von Biogetreide begonnen.
Der herumplärrende Biokontrollor tauchte gerade auf als ich eine Kindergartengruppe samt ein paar Kindergärtnerinnen und mitgekommenen Mütter am Hof hatte. Diese meinten dass die "EU solche Rüpel ausläßt", wunderten sich als ich ihnen den Herrn als originalen niederösterreichischen Biokontrollor vorstellte und sagten dem die Meinung. Als die Kindergartengruppe und auch der Biokontrollor weg waren setzte ich mich an meine gute alte Schreibmaschine und schrieb eine geharnischte Beschwerde an die Kontrollstelle. Folge war dass im nächsten Jahr der Kontrollor schon vor der Haustür "Grüß Gott, Biokontrolle" gerufen hat und seinen Ausweis( seinen Vorgänger mußte ich ein paar mal auffordern diesen herzuzeigen) schon bereit gehalten hat. Hat aber auch nichts mehr geholfen....als auf der Höh die Verpflichtungszeiträume endeten, sind wir, der Reihe nach, ausgestiegen.
Etliche Mukuhalter sind noch länger Bio geblieben, aber auch etliche von diesen sind dann, als die Verpflichtungszeit vorbei gewesen ist, aus verschiedenen Gründen ausgestiegen. Das hatte u.a. für manche damit zu tun dass sie, fall sie verpachten wollen, keine Pächter in der Verpflichtungslaufzeit mehr finden würden. Denn wie es mit den gebrannten Kindern läuft...eh schon wissen....;-).
Im heutigen Kammerrundschreiben steht dass vermutlich in der neuen Förderperiode ab 2015 UBAG und Öko-Punkte NÖ nicht mehr als Programm kommen werden. Also ist anzunehmen dass Bio als Fördermaßnahme bleiben wird......in meiner Umgebung kann ich mir aber nicht vorstellen dass jene welche schon mal das Vergnügen hatten und nach eigenen Angaben die Nase damals voll hatten, nochmals in Bio einsteigen werden. Dabei hätten gerade diese von ihren neuen Laufställen her die idealen Voraussetzungen....;-).
Ich verspreche dir mich in Zukunft, was bio betrifft, zurückzuhalten damit das Seelenleben von so sehr überzeugten Leuten dass es bei bio schlicht und einfach nichts Schlechtes geben kann, nicht unnötig belaste. Was das Kaufen von Bioprodukten betrifft....da kaufe ich aus Überzeugung keine. Und zum Hofer kann mich nicht mal mehr eine günstige Schiunterhose reinlocken, seit uns der Lampert die Biowelt erklärt.
Mfg, Helga


falkandreas antwortet um 02-12-2013 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
In der biolandwirtschschaft wird in regelmäßigen Abständen mit Vollgas in die Sackgasse gefahren, die sie nur auf konventionellen Weg wieder verlassen können. Nur ein Beispiel : Es werden die gleichen Weizensorten wie in der konventionellen Landwirtschaft angebaut, die aber nicht sehr Krankeitstollerant sind weil man die Krankheiten ja mit Fungiziden und beizungen sowieso behandeln kann , sie sind aber ertragreicher als die alten Sorten wo Mann bei der Züchtung noch mehr wert auf krankheitstolleranz gelegt hat und weil man es ja nicht behandeln konnte. Die biolandwirte nehmen also konventionelles Saatgut bauen es solange an bis es so stark mit Brandkrankheiten verseucht ist und es als Saatgut nicht mehr taugt, dann gibt es eine ausnahmeregelung und es darf wieder konventionelles Saatgut verwendet werden und das ganze beginnt wieder von vorne. Das gleiche wird bei jeden Saatgut gemacht. Kein biosaatgut vorhanden darf konventionelles verwendet werden. Warum darf hybridroggen nicht angebaut werden, hybridmais jedoch schon? Weil der ertragsunterschied bei Mais viel höher ist als bei Roggen ! Wäre es nicht ehrlicher sich diesen Problem zu stellen und ein Jahr diese Frucht nicht anzubauen wenn die biolandwirtschaft nicht im stande ist gesundes Saatgut zu produzieren.Diese Machenschaften finde ich für verlogen.


biolix antwortet um 02-12-2013 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
ich brüll mich nur mehr ab mit dir... Hybridroggen in Bio, das du dann schreiben kannst die nächste "Biolüge".. du bist es nicht mehr wert zu antworten, inkl. nimm das Foto raus wennst nicht mal weißt obs ein Biobetrieb ist, inkl. selbst schreibst das dies nicht mal konventionell seiin darf !


Paul10 antwortet um 02-12-2013 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Wie zeugen Biobauern denn überhaupt Kinder?Die dürfen doch nicht spritzen........
Gruß Paul


falkandreas antwortet um 02-12-2013 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@biolix. Ich habe geschrieben warum darf Hybridroggen nicht im Bio angebaut werden, Hybridmais jedoch schon. Bitte genau lesen dann antworten!


carver antwortet um 02-12-2013 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@falki
Vielleicht darf Hybridroggen aus dem selben Grund nicht verwendet werden den auch Hybrid-Ölkürbis aus Bio ausschließt?

lg carver


biolix antwortet um 02-12-2013 22:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
alos der einzige der nicht lesen kann bist du, eben deswegen weil dann würdest du wieder von einer "Biolüge" sprechen..

So wenn es wem bez. Argumenten interessiert warum in Berggebieten die zeitweilige Anbindehaltung noch erlaubt ist in Bio der soll sich mal solche Vorzeigebetriebe die seit 20 Jahren und mehr bio sind mal ansehen.. ( die habens zum Gegensatz von Helmar geschafft gute BiobauernInnen zu werden )

- Ställe sind adaptiert und bei weitem keine "Dunkelkammern"
- Neubauten vorzuschreiben wäre übertrieben und sind auf Grund wie Rahm schon schreibt, was ist vom Tierwohl besser zu bewerten, täglich Almgang oder Weide oder die Tallaufsstallbetriebe mit Auslauf und kleiner WEide..
- Sozialer Umgang mit den Tieren, habt ihr, die das hier mit diskutieren jemals gesehen, die Kühe gehen allein auf ihren Platz und lassen sich anbinden..

mehr will ich dazu gar nicht schreiben, wie schon gesagt..... nur für Menschen wie den mfj, falkandreas, sturmi etc.ist jede andere Art von Landwirtschaft die über ihren Standard hinaus gehen, nicht wünschenswert, klar sie sehen es als eigene Bedrohung.. das kann ich grad noch ein wenig verstehen, nur dieses Bashing ist schon das Letzte...

Und es beantwortet auch niemand von ihnen, warum das mindeste an Tierschutzstandard bei konv. Betrieben der dauernden Anbindung nur mit "pseudo Auslauftagebuch" erfüllt werden muss, und noch immer tausende Rinder ihr ganzes Leben angebunden sind.. wenn ihnen irgend etwas wirklich "wichtig" wäre, dann müssten sie sich um diese Kümmern !

lg biolix

p.s. ja carver, wie bei so vielen kennt er sich dabei halt nicht so aus.. ;-(


falkandreas antwortet um 02-12-2013 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@biolix. Mit Deinem wohldurchdachten Statement hast du jetzt sicher die letzten Bio Kritiker von diesem verlogenen BIosystem überzeugt!


sturmi antwortet um 03-12-2013 07:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
"....dieses Bashing ist schon das Letzte..."
@biolix
Ich bin Mfj, Falkandreas und Helmar dankbar dass sie die Ungereimheiten und die Scheinheiligkeiten im Biolandbau aufzeigen!
Indirekt hast du durch dein jahrzehntelanges Konvibashing dazu beigetragen sich mal mit den Bio´s genauer auseinanderzusetzen und dabei verlor diese Nische ihren Heiligenschein!
Ich finde es ungerecht das die Politik Bio so hoch subventioniert und gleichzeitig uns bäuerlichen konv. Familienbetrieben das Wasser abgräbt, obwohl wir nachweislich entscheidend zur Selbstversorgung von gesunden, leistbaren und kontrollierten Lebensmitteln in Österreich beitragen.
MfG Sturmi



Tyrolens antwortet um 03-12-2013 11:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Ich kenne keinen Bergbetrieb, der keinen Laufstall realisieren könnte, wenn er wollte. Nicht mal große Umbaumaßnahmen wären nötig. Aber so lange gerade die Bergbauern ein sehr klares Bild davon im Kopf haben, wie ein Stall aussehen muss... ist so etwas freilich nicht finanzierbar.


Tyrolens antwortet um 03-12-2013 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II



iderfdes antwortet um 03-12-2013 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@falkandreas: Wenn das Ausschlussverfahren deiner Meinung nach impliziert, dass man bei anders wirtschaftenden Betrieben schlechtere Bedingungen oder schlechtere Kontrollen hat, dann gilt das wohl auch für deine Aussage über die Kontrollen bei Ama-Gütesiegelbetrieben. Wer an keinem Programm teilnimmt, wird allerdings nicht jährlich kontrolliert. Der erste Eindruck samt Foto mit der Überschrift "Biolüge" erinnert mich dagegen stark an diverse Seiten von Peta. Da gibts sogar Fotos von Laufställen oder von Tieren am Klauenstand als Beweis, wie arm diese Tiere doch sind. Auch kann ich mir nicht vorstellen, warum jemand seine Tiere auf der Alm den ganzen Tag im Stall einsperren sollte, das ergibt für mich keinen Sinn. Es sei denn, sie wollen aufgrund der Mittagshitze freiwillig rein. Vielleicht hätte man einfach jemanden fragen können. Wie auch immer, in der heutigen Zeit muss auch in der Landwirtschaft jeder sehen, wo er bleibt und selber wissen, für welchen Weg er sich entscheidet. Dass die Bauern sich jetzt gegenseitig ihr Schaffen madig machen wollen, dafür fehlt mir jegliches Verständnis.


mfj antwortet um 03-12-2013 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II

...trauriges - dafür aber realistisches Fazit:

Die Anbindeställe werden auch weiterhin hoch im Kurs stehen.
Bioverbände haben sogar extra den „35 GVE-Ablasshandel“ dafür eingeführt.

Haarsträubende Vorgangsweisen ( die im Fachjargon "Missverständnisse" heißen ) werden nicht weiter diskutiert sondern mit verfilzten und verlausten Schlafkappen glatt gestrichen – überraschenderweise - zuvorderst wieder mal die bekannten Biofunktionäre.

Wer hätte das gedacht, das gerade hier die ökologische Richtung den „Verteidigungsantrag“ stellt ?



2009 antwortet um 03-12-2013 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
hallo mfj
dich gibts ja auch noch,hab dich fast vergessen !
wie schauts aus mit einer antwort auf die frage,die ich dir und helmar gestellt habe ???......sie hatte wenigstens den anstand mir zu antworten ?.......weisst schon "gründe warum........"

schöne grüsse 2009


falkandreas antwortet um 03-12-2013 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@carver. Willst du es mir verraten würde mich wirklich interessieren ? Warum ist Hybridroggen, hybrid Kürbis verboten, Hybridmais jedoch erlaubt?


carver antwortet um 03-12-2013 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
@falki
Hybridroggen: Vermehrung mit CMR-Methode (Pollensterilität der Mutterlinie)
Hybridölkürbis: Kastration der männlichen Blüten der Mutterlinie mit Etylen

Körnermais: Mechanisches entfahnen der Mutterlinie

lg carver


Tyrolens antwortet um 03-12-2013 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
CMR? Kenne nur CMS.

http://de.wikipedia.org/wiki/Cytoplasmatisch-männliche_Sterilität


falkandreas antwortet um 03-12-2013 22:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Und warum ist das System beim Roggen für BIOS nicht erlaubt?


sturmi antwortet um 04-12-2013 07:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
"...zuvorderst wieder mal die bekannten Biofunktionäre..."
@Mfj
EX-Biofunktionär, der Rudi Vierbauch hat seinen "Stall ausgemistet"! ;-)
MfG Sturmi



carver antwortet um 04-12-2013 07:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Sorry Tyrolens,
hab mich verschrieben!

lg carver


edde antwortet um 04-12-2013 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
die Sonne scheint noch


krähwinkler antwortet um 04-12-2013 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOLÜGE. II
Zur Selbstversorgung gehören selbstverständlich die 550.000 to Soja dazu, die die Landwirtschaft selbst importiert um sie selbst zu verfüttern.
Und warum muss die Landwirtschaft leistbare Lebensmittel erzeugen? Wir könnten die Frage so verstehen: Kann es sich die Landwirtschaft leisten, diese Lebensmittel zu diesen Preisen zu erzeugen? Antwort: eigentlich nicht.
Mit dem Begriff Leistbare Lebensmittel versucht der Bauernbund Stimmung bei den Konsumenten zu machen. Ich hab den Eindruck, dass ihm das gelungen ist.


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