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sturmi 27-11-2013 07:30 - E-Mail an User
Butter aus Irland
Seit einigen Tagen streichen wir erstmals irische Weidemilchbutter auf´s Frühstücksbrot. Nachdem der Ö-Konsument beim Einkauf von Milchprodukten immer besonders patriotisch war wird er sich jetzt auch an ausländische Marken gewöhnen (müssen?)!
Ö-Butter war im Maximarkt (Spargruppe) am späten Nachmittag ausverkauft! Ich muß sagen, die irische Butter ist streichfähig, goldene Farbe und schmeckt auch sehr gut. Wird auch so beworben das man als Konsument guster auf mehr bekommt.
MfG Sturmi
 


remus antwortet um 27-11-2013 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
das ist wirklich eine ausgezeichnete Butter ohne SILO Futter


josefderzweite antwortet um 27-11-2013 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
wenig Silofutter
fast kein Kraftfutter
viel Bewegung in absolut freier Natur
keine rutischen Vollspaltenböden

und halten - aber ganz sicher - alle Nitratbestimmungen der EU ein.



helmar antwortet um 27-11-2013 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Schaut mal in der angebotenen Butter Salz ist. Denn die in Irland gebräuchliche Butter wurde, als wir 2005 dort gewesen sind, gesalzen, was einem auch aufgefallen ist. Ich vermute dass die für den deutschsprachigen Markt bestimmte Butter nicht gesalzen wird.
Mir ist beim Einkaufen auch die Kerrygold aufgefallen.....aber im Wagerl ist die Clever von der NÖM gelandet.....
Und das halte ich mit allen Lebensmitteln so, gekauft wird AT. Und nur wenn was nicht aus AT zu bekommen ist auch von wo anders.
Hallo Josef.........wir haben bei unserer Irlandreise auch einen Milchviehbetrieb besichtigt.....ja, es gibt dort Weidehaltung, von etwa März bis Ende November. Aber in der Stallhaltungsperiode haben die Kühe nicht allzuviel Platz.....;-). Und fressen Silage....
Mfg, Helga


aue antwortet um 27-11-2013 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Würden sie sich wirklich mit der Landwirtschaft in Irland auseinandersetzen, dann hätten sie nicht diese Meinung.Ich habe mit Landwirtschafts-Praktikanten gesprochen,die längere Zeit dort waren und Einblick hatten. Es gibt in Irland sehr große Milchviehbetiebe, es wird sehrt viel Antibiotikum eingesetzt. Die Praktikanten fahren mit Masken im Gesicht mit den Sprtzmitteln auf die Weide um Unkraut zu vernichten. Bereits nach kurzer Zeit werden die Kühe wieder zum fressen aufgetrieben. Es gibt sogar Bauern, die die eigene Milch nicht trinken. Es wird intensivst gedüngt, damit so viel wie möglich Kühe gehalten werden können.Auch in Irland wird einige Monate Silo gefüttert bzw. Sliomais zugefüttert. Ich war selber in Irland und habe mir die "schöne grüne Insel" angesehen. Habe auch Führungen bei Landwirten gemacht. Rein optisch ist es ok.Bis auf den vielen Müll der überall umherliegt. Aber es gibt kaum einen schönen Gemüsegarten etc.......Die Butter ist gesalzen, schmeckt gut, aber wie gesagt, nicht für mich. Zum Glück gibts in Österreich verantwortungsbewußte Biobauern, wo Milchprodukte ohne Antibotikum und Pestiziden produziert werden.


helmar antwortet um 27-11-2013 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Hallo Aue...auch Biobauern dürfen in Österreich Antibiotika anwenden......Und dass "Rundum" um die Farmen haben wir auch bemerkt......leider gibt es auch in Österreich immer öfter Betriebe wo das Personal für das rundum oder besser gesagt, Arbeit welche kein Geld bringt, nicht mehr vorhanden ist. Hierzulande ists in der Werbung der herzige Bauer mit seinem goscherten Ferkel, anderswo die grüne Wiese.....
Mfg, Helga


krähwinkler antwortet um 27-11-2013 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Deine Begeisterung ist auch meine. Trotzdem geht der Butterimport zurück.
Die Streichfähigkeit wird mechanisch unterstützt, das können jetzt auch öst. Molkereien schon machen und damit Weidegang - ausgenommen die Farbe - simulieren. Die NÖM bietet eine Butter im Becher mit besonderer Streichfähigkeit an.
Dass die Kühe viel Weidegang und niedrige Milchleistungen haben, ist nicht einmal gelogen.
Kostenbewußtsein zeigt sich auch in der Verpackung. Schau mal, wieviel Folie für einen öst. Butterziegel und einen irischen Butterziegel verbraucht wird. Da siehst du dann, wie träg das öst. Molkereisystem neben vielen Erfolgen auch sein kann.


sturmi antwortet um 27-11-2013 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Das Problem ist m.M.n. der sinkende Selbstversorgungsgrad in Österreich, der Strukturwandel lässt grüßen!
Gewöhnt sich der Konsument einmal an z.b. ausländische Milchprodukte (geschicktes Markeding) dann ist auch der Ö-Michbauer austauschbar.
MfG Sturmi



tiroler antwortet um 27-11-2013 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
@sturmi

Du machst für die Ö milchbauern die beste werbung mit der irischen butter

machst Dus beim schweinefleisch auch so?


sturmi antwortet um 27-11-2013 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
@tiroler
Nun, auch die Milchbauern müssen sich dem EU-Mitbewerber stellen, so wie wir Schweinebauern das schon lange machen müssen!
Der Konsument bleibt meist dem Ö-Lebensmittel treu solange es im Regal zur Verfügung steht, ansonsten greift er zum ausländischen Produkt und kommt ev. drauf, dass z.b. auch irische Butter so gut schmeckt wie die österreichische, ist ja beim Schweinernen nicht anders.
Wir Ö-Schweinebauern hoffen jetzt das in D der Mindestlohn eingeführt wird und dadurch der Schweinepreis steigt. Die D-Schlachthöfe können derzeit ca. 20 % günstiger produzieren.
MfG Sturmi
 


helmar antwortet um 27-11-2013 14:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Die irische Butter ist ja nicht die erste ausländische Butter in den Regalen. Und im "Ausland" ist österreichische Butter ja auch "ausländisch". Und wird in Österreich als Exporterfolg verbucht. Die ganze Aufregung ist meiner Meinung nach nicht nötig. Wer Augen hat zu lesen und wissen will von wo die Nahrungsmittel herkommen, wird's auch herausfinden..........und gerade bei Kerrygold braucht man keine Lupe.
Mfg, Helga


krähwinkler antwortet um 27-11-2013 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Der sinkende Selbstversorgungsgrad is grad bei Butter nicht zutreffend. Milch öst. Herkunft wird mehr und mehr.
Deine Vorfreude auf einen dt. Mindestlohn ist schon in Erfüllung gegangen. Wünschen hilft also doch!

@helmar
Maresi ist eine typ- öst. Marke, sie tut aber nur so.
Landliebe ist ein Herkunftszwitter. Handl aus Tyrol ist ein toller Speck aus wo? Usw.
Du musst schon verdammt aufpassen, dass du nicht gelegt wirst!



freidenker antwortet um 27-11-2013 14:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Hallo,

find ich gut dass österreichische butter so beliebt und so sehr nachgefragt wird, dass sie zb beim Maximarkt bereits ausverkauft war.

mfg


walterst antwortet um 27-11-2013 14:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Die umfassende "freiwillige Selbstverpflichtung" der heimischen Molkereien, bei bestimmten Bauern keine Milch zu kaufen, dürfte auch ihre Auswirkung zum Butterengpass haben.


gerry333 antwortet um 27-11-2013 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Ich mache ja meine Butter selbst aber wenn ich sie mal kaufen würde käme ich nie im Leben auf die Idee Ausländische Butter zu kaufen! (auch wenn Österreichische Butter ausverkauft wäre)



helmar antwortet um 27-11-2013 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Hallo Rahm..jene von dir aufgezählten Lebensmittel verirren sich nicht in mein Einkaufswagerl....
Mfg, Helga


Gigasgagasmann antwortet um 27-11-2013 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Grad in Irland gab es im April und Mai dieses Jahres in Teilen des Landes eine massive Futterversorgungskrise (wegen des langen Winters) http://www.thejournal.ie/fodder-crisis/news/

Auf der Kerrygold Seite wird behauptet, daß sie das ganze Jahr durch Weidegras bekommen:
"Aufgrund des Golfstroms herrscht in Irland das ganze Jahr über ein mildes Klima, es gibt keine frostig-kalten Winter wie in Deutschland. Dieser Umstand führt dazu, dass sich Irlands Kühe fast das ganze Jahr über das saftig-grüne Gras der irischen Weiden schmecken lassen. Somit fressen sie kein zusätzliches Kraft- oder Trockenfutter.
Kerrygold Butter wird aus irischer Weidemilch hergestellt."


helmar antwortet um 27-11-2013 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Nun, auf jenem Betrieb welchen wir besichtigt haben, wurde die Blockabkalbung praktiziert, 2/3 im Spätwinter, 1/3 im Herbst. Und die frisch laktierenden Kühe, in der Stallzeit mit jener Silage gefüttert welche wir da gerochen haben..........da bin ich schon in Versuchung mir vom Lixl ein "Brrr" auszuborgen.
Mfg, Helga


pensi antwortet um 27-11-2013 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Das Butter- Thema sehe ich aus der Verbraucherseite. Irländische Butter gibt es seit 10 Jahren vereinzelt ,aber immer wieder im Kühlschrank . Der Gaumen weiß warum, Ich kenn nur eine `MADE IN AUSRIA `Konkurrenz, sie heißt Heumilchbutter (auch in Bio) Hersteller; kleine Milchgenossenschaften (Käserei) in Bauernhand im Salzburger Flachgau ! Die Zulassung von Pioneer 1507 durch die EU macht die Konsumenten nur noch kritischer. Donausoja ist hingegen äußerst positiv zu bewerten Gruß Pensi.


golfrabbit antwortet um 27-11-2013 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Gerüchteweise gabs schon zu DDR-Zeiten in den Nachrichten zu erfahren: "Durch hartnäckig, gezielte Forschung und Versuchen ist es uns nun gelungen aus Kuhdreck Butter herzustellen. Während die Streichfähigkeit weiter verbessert werden konnte, sind bei Farbe und Geschmack gewisse unbedeutende Abstriche hinzunehmen."


FraFra antwortet um 27-11-2013 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
schon mal die irische tierkadaverbeseitigung gesehen????




179781 antwortet um 27-11-2013 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
schon mal die irische tierkadaverbeseitigung gesehen????

Was meinst du mit \"beseitigung\"? Auf Nachbars Feld schleppen und liegenlassen ist doch auch beseitigt. In Richtung Umweltschutz und so denkt man in angelsächsischen Ländern eben anders als bei uns.
Das ist die eine Seite.

Bei der Buttergeschichte haben die Iren eben die Voraussetzung, dass dort viele Kühe während der ganzen Laktation auf der Weide sind, weil relativ viele Betriebe saisonale Abkalbung haben. Es gibt, wie in Neuseeland, Molkereien, die darauf eingerichtet sind und die sperren zu, wenn die Kühe trockenstehen. Ich denke einmal die werden wohl überwiegend im Verarbeitungsbereich ihr Geschäft machen und entsprechende Mengen Rahm in Gefrierlager bunkern. Dann können sie bei Bedarf anbieten.
Und dass Milch aus reiner Weidehaltung etwas anderes ist, als mit Silagefütterung im Stall ist eine Tatsache. Sowohl für den Konsumenten im Geschmack als auch für den Erzeuger bei den Kosten.

Ich sehe das Thema ähnlich wie helmar. Wenn es passt, kauft man natürlich inländische Ware. Hie und da einmal was anderes sehe ich aber nicht als Problem. Wir wollen doch auch exportieren.

Gottfried



Restaurator antwortet um 27-11-2013 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
für mich als südsteirer fällt auch die NÖM-butter unter ausländisches produkt.
im übrigen versteh ich das mit der streichfähigkeit nicht. die beste butter die ich jemals gegessen hab war die von einem senner im gasteinertal. mir is gar net ausgfallen, dass die nicht optimal streichfähig war.
wer schmieren will soll halt margarine kaufen.


sturmi antwortet um 28-11-2013 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
".... käme ich nie im Leben auf die Idee Ausländische Butter zu kaufen!"
@gerry
Nun, wenn der "Itagerry" bzw. der "D-Gerry" auch so denkt wie du, dann wirst du deine Ö-Butter in ITA & DE nicht verkaufen können! Das "Mia san mia" denken lässt güßen. ;-)
MfG Sturmi




cyber antwortet um 28-11-2013 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
als Konvi-Schweinebauer pro österreichischer Selbstversorgungsgrad zu schreiben ........... ist immerhin lächerlich!
den Flächenoutput durch - importierte - fossile Energie und den Stalloutput durch - importierte - nicht nachhaltige südamerikanische Futtermittel zu steigern und dann noch als Selbstversorgung zu bezeichnen, und das alles nur weil es sich rechnet, kann nichteinmal mehr durch Patriotismus entschuldigt oder erklärt werden ............




sturmi antwortet um 28-11-2013 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
@cyber
Einen ganz lieben "schwäbischen Gruß" an dich! ;-))
MfG Sturmi


tomsawyer antwortet um 28-11-2013 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Restaurator schreibt : für mich als südsteirer fällt auch die NÖM-butter unter ausländisches Produkt
Daß mußt Du mir näher erklären !


herzleo antwortet um 28-11-2013 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
hallo,
das mit der ausländischen Butter geht auch anders!
Wer sich Butter von der Alpenmlich Salzburg kauft, erwirbt eine Ware die sich Salzburger Land bzw. jetzt SalzburgLand nennt. SChaut man weiter auf das Genusstauglichkeitsziechen bemerkt man aber ein DE im ovalen Kreis! Jedenfalls von Sazburg meilenweit entfernt und das seit Jahrzehnten. Wer gern auf AT-Ware steht dem wird hier ganz offiziell was Deutsches untergejubelt............

herzleo


krähwinkler antwortet um 28-11-2013 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
@herzleo, der ovale Stempel ist eine besondere Blüte der Konsumentenverführung. Es sagt über den Ursprung des verwendeten Rohstoffs herzlich wenig. Es wird sein, dass der Rahm ja doch aus Salzburg stammt. Frag mal nach.

Die Butterdebatte wird schon skurril. Jetzt haben wir eine Partei im Parlament, die sich für ein Recht auf Weihnachtskekserlbacken mit Nationalbutter einsetzt. Nein, es ist nicht die FPÖ!


Hausruckviertler antwortet um 28-11-2013 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
Von wegen der Streichfähigkeit, man muß nur die Butter dorthin stellen wo es nicht zu kalt und nicht zu warm ist. Im Sommer in der Speis bzw. im Keller und im Winter in der Küche beim Fenster. So wird sie nicht patzig und auch nicht so fest, dass man sie nicht mehr streichen kann.
Mir wär im Leben noch nie eingefallen Butter aus Irland zu kaufen. Sind sowieso schon genug Artikel in einem Einkaufswagen, die von Ausland stammen, weil sie bei uns nicht produziert werden bzw. nicht wachsen.
Es ist schon richtig, dass wir österreichischen Landwirte auf den Export angewiesen sind, weil auf der anderen Seite ja auch sehr viel importiert wird. Richtigerweise sollte nur das importiert werden, was wir selber nicht, oder nicht in ausreichender Menge produzieren können. Und im Gegenzug nur das exportiert werden, was wir zuviel haben. Es ist zwar nur Wunschdenken, weil die Wirtschaft auch vom Transport und den Exportförderungen lebt. Aber so könnte die Umwelt geschont und Geld gespart werden. Denn wegen der Qualität brauchen wir, was Lebensmittel anbelangt, nun wirklich nichts importieren.


FraFra antwortet um 28-11-2013 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
salburger land kommt aus dem megglewerk in wasserburg
der rahm wird rausgefahren
die haben keine eigene butterstraße
meggle is bei salzburg mich beteiligt

bin gmundner milch genossenschaftsmitglied und vermarkte meine heumilch über (käsehof/salzburgmilch)

achte so gut wie möglich aus patriotismus keine ausländischen lbensmittel zu kaufen,ganz vermeiden lässt es sich kaum


die kadaverbeseitigung läuft anders gottfried!
das will ich hier aber nicht preisgeben,auf jedenfall wärst du hier noch im selben tg in den 8 uhr nachrichten


Gratzi antwortet um 28-11-2013 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
wa soll an einer ausländischen Butter so schlecht sein? Wir essen auch gerne im Urlaub Produkte von dort.
Wer sagt das diese Butter drin ist die draufsteht? Kennen wir ja aus österreichischen Produkten aus der Vergangenheit zur genüge. (Kernoel aus China), Eier aus Bulgarien .... mit Made in Austria. Bei mehr aus 50% Wertschöpfung ist alles Made in Austria.


Bayr antwortet um 28-11-2013 14:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
"achte so gut wie möglich keine ausländischen lebensmittel zu kaufen ..."
Servus FraFra,

mein Traktor ist aus A
mein Ladewagen ist aus A
mein Kipper ist aus A
mein Pkw ist in A gekauft
beim Schifahren bin ich oft in A
Tanken in A
meine Frau fährt zum einkaufen oft ins nahe A, auch Lebensmittel .....
meine Kinder gehen (gingen) in A zur Schule
sogar Freunde habe ich in A ...

bin ich jetzt ein schlechter Deutscher ?







Fallkerbe antwortet um 28-11-2013 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
@Bayr,
bei mir ist es genau andersrum, wir kaufen ganz bewusst bei gelegenheit Lebensmittel in Deutschland.
Zum einen sind die Lebensmittel in D oft erheblich günstiger, zum anderen gibt es einige Produktgruppen, bei denen die Deutschen einfach besser sind, bzw uns besser schmecken.
Extra nach D fahren lohnt sich für uns aber nicht.

Der Patriotismuß bei den meisten Bauern gilt auch nur bei den eigenen (verkaufs) Produkten, bei allen anderen (zugekauften) Produkten gehts dann doch wieder in erster linie ums Geld.
Wie bei den anderen Konsumenten halt auch.



sturmi antwortet um 28-11-2013 14:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Butter aus Irland
@Fallkerbe
So ist es, mit erhobenen Zeigefinger die Patriotismuskarte ziehn, aber gleichzeitig ins benachbarte günstigere Sopron, Budweis, etc. einkaufen gehn! Und wehe der Sohnemann kommt mit einer Ostlerin hoam, lieber Single bleiben und mit Scheuklappen durch´s Leben laufen. ;-))
Übrigens, hab so einen "Yesterday" als Nachbar. Seine größte Strafe ist jetzt das direkt neben ihm ein Reitzentrum gebaut wird. Da kann er dann zum Wochenende oder nach Feierabend die feschen Reiterinnen begutachten, nur auf seine dreckadn Gummistiefl und sein schmudliges Stallgwandl sollte er verzichten :-D
MfG Sturmi





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