Erhöhung Abgabe LF-Betriebe

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Christoph38 07-11-2013 13:50 - E-Mail an User
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gestern mit der Post erhalten, dass div. Hebesätze angehoben werden, durch den Fiskus.

Meine Meinung dazu:
Dass bei gleichbleibendem Einheitswert womöglich Hebesätze erhöht werden, sieht man ja noch halbwegs ein.
Ich befürchte aber, dass man nach der anstehenenden Akutalisierung der Einheitswerte 2014, vermutlich "vergisst" die Hebesätze zurückzusetzen, die man wegen der veralteten Einheitswerte erhöhen musste.


Neuer antwortet um 07-11-2013 14:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das wird viel zu wenig thematisiert, besonders von unseren "Vertretern". Eh klar, die verdienen ja in Kammer, SVB, etc. wunderbar mit höheren EHW.

Es stimmt schon, die EHW wurden nur wenig erhöht in den letzten Jahrzehnten, aber für den gleichen Betrieb mit annähernd gleichem EHW zahle ich heute doppelt so viel SVB Beitrag wie meine Eltern vor 15 Jahren.


Christoph38 antwortet um 07-11-2013 16:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@sthuber
bei mir dasselbe Spiel was EHW und SVB Beiträge betrifft

Noch können wir ja in Vorfreude schwelgen, dass bei der EHW-Aktualisierung 2014 dann jene Erhöhungen der SVB zurückgenommen werden, die nur aus mangelnder Aktualität des EHW erfolgt sind. ;-)

Es kann natürlich auch sein, dass unsere Vertreter übersehen, diese Rücknahme einzufordern. Die nochalance mit der sonst Belastungen durchgewunken und wo man erst hinterher kapiert wozu man den Segen erteilt hat, verheisst jedenfalls nichts Gutes.

Womöglich wird man den eheren Grundsatz der Agrarpolitik strapazieren müssen, wonach alles viel schlimmer hätte kommen können. Dazu einmal mehr das Schreckgespenst rot/grün polten lassen und alles ist im Lot.



edde antwortet um 07-11-2013 16:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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jetzt wird es zumindest verständlich, was Spindelegger mit "Entfesselung der Wirtschaft" meinte--

er meinte die Entfesselung der Steuer-und Abgabenbewirtschaftung !


Christoph38 antwortet um 07-11-2013 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ edde
Ich glaube da tust du dem Spindi unrecht. Ich vermute dass er gar nicht weiss, was er meinte, sondern daherplapperte was ihm seine Spindoktoren zuflüsterten.



Woodster antwortet um 07-11-2013 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich habe auch zwei Bescheide bekommen. Datiert mit 24. Oktober 2013.
a) Rückwirkend für 2012
b) Rückwirkend für 2013

Exakt 25 Tage nach der Wahl. Verarschung der Wähler zum Quadrat!

Übrigens, wer kann noch rückwirkend Rechnungen willkürlich höher ausstellen und per Bescheid vorschreiben??



kst antwortet um 07-11-2013 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da gibt es nur eine Lösung, ihr geht in die Politik, ind die bauerlichen Vertretungen und macht es besser.mfg.kst


Danton antwortet um 07-11-2013 23:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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gute Idee kst!

nur fehlen mir leider die Voraussetzungen.

ein derart großes Potential, an Verlogenheit und Korruptionsbereitschaft, ist bis dato bei mir nicht voranden.

jedoch mit zunehmenden Alter, schon etwas senil, könnten meine
Moralvorstellungen verblassen und ich wäre dazu bereit!

mfg


wecker antwortet um 07-11-2013 23:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mich wundert immer wieder dass die Erhöhung des Einheitswertes so einfach hingenommen wird. Der Einheitswert ist ja ein pauschalierter Ertragswert eines Betriebes (sehr grob ausgedrückt), oder liege ich da ganz daneben? Habt ihr wirklich für Getreide oder Milch vor 20 Jahren um soviel weniger bekommen als jetzt dass eine Erhöhung des Einheiswertes gerechtfertigt ist?


tristan antwortet um 08-11-2013 05:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@woodster
Bei mir ist es genau das Gleiche.
Zum Glück wurden mir keine Verzugszinsen berechnet.
:-(


helmar antwortet um 08-11-2013 07:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nun, sooo überfallsartig kommt diese Erhöhung nicht, sie wurde im Parlament beschlossen. Allerdings wurde dies gerade mal mit ein, zwei Zeilen in den relevanten Medien vermeldet. Hier auf den Bauernbund zu schimpfen ist sinnlos, denn gerade dieser hat über Jahrzehnte versucht, die Erhöhung des Einheitswertes zu verhindern. Leider hat man das dann immer lautstark als großen Erfolg verkauft und braucht sich nicht zu wundern wenn nun diese Erhöhung kommt, wieder mal die wogen hoch gehen. Er wird es aber auch immer schwerer haben den "Roten" allein die Schuld zu geben.
Wenn man sich ein bisserl informiert, dann ist Österreich auch unter jenen Ländern welche sehr viel "fördern".....und woher sollen denn "Förderungen" kommen? Vom Christkind wohl eher nicht, sondern von jenen welche Steuern zahlen. Also auch Landwirten. Und um es gleich mal auch wegen und von EU.......es gibt Österreich spezifische, von der EU konfinanzierte Förderungen, und dann wundert man sich, wenn Brüssel mit entscheidet.
Fazit, es wurden die Einheitswerterhöhungen oder Anpassungen lange auf die lange Bank geschoben.....manche Bauern würden heute gern eine bessere Pension haben. Aber wäre die Erhöhung in ihrer aktiven Zeit geschehen, wär das Wehklagen sehr laut gewesen.
Mfg, Helga


MF7600 antwortet um 08-11-2013 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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das letzte sparpaket hat die landwirtschaft ja überproportional getroffen.
jetzt folgt das nächste, da ja bis zu 30milliarden fehlen sollen bis 2016.

http://kurier.at/politik/inland/experte-fekter-hat-vor-der-wahl-bei-budget-getrickst/34.580.510



Neuer antwortet um 08-11-2013 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da kommt noch schlimmes auf uns zu:

Erhöhung EHW (aber ohne Rücknahme der Hebesätze)
Vermögenssteuer
Düngemittelabgabe (weil BIO ist ja eh viel superer)
Ein ÖPUL, das nur mehr für Minderheiten machbar ist (Die tierhaltenden Betrieb hat man ja beim ÖPUL 2007 schon weitgehend vertrieben...
Motorbezogene Versicherungssteuer für Traktoren

usw. usw.

Den Bauernbundverhandlern wird es bestimmt gelingen, so manches davon zu entschärfen. Die ach so bösen Roten hätten ja noch viel mehr gekürzt in der LW.

Alles wie gehabt.


Neuer antwortet um 08-11-2013 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da kommt noch schlimmes auf uns zu:

Erhöhung EHW (aber ohne Rücknahme der Hebesätze)
Vermögenssteuer
Düngemittelabgabe (weil BIO ist ja eh viel superer)
Ein ÖPUL, das nur mehr für Minderheiten machbar ist (Die tierhaltenden Betrieb hat man ja beim ÖPUL 2007 schon weitgehend vertrieben...
Motorbezogene Versicherungssteuer für Traktoren

usw. usw.

Den Bauernbundverhandlern wird es bestimmt gelingen, so manches davon zu entschärfen. Die ach so bösen Roten hätten ja noch viel mehr gekürzt in der LW.

Alles wie gehabt.


MUKUbauer antwortet um 08-11-2013 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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die Erhöhung ist nix neues - das wurde ja schon lange in den Medien gebracht, das der EHW auch höher wird steht auch irgendwie fest ...
ist halt die Vorstufe zur Buchführung, meine ich ...

und wenn wir uns ehrlich sind, für die Handvoll Leute die der Bauernbund vertritt, hat er eh relativ viel macht ...
Punkto Sparpaket - da wird einiges auf uns zukommen, ich hab immer gesagt nach der Wahl werden es SPÖ und ÖVP so machen wie die beiden Herrn bei uns in der Steiermark und wird kein Augen trocken bleiben, davon bin ich fest überzeugt - Deutschland als Vorbild so zu sagen

Ich hoffe das da der Bauernbund wenigstens etwas erreichen kann, den so knapp waren die Mehrheiten noch nie und da könnte die Bauernbundcrew im Parlament schon was erreichen ...

Aber so wie manche zuarbeiten wundert mich das Belastungspaket für die Bauern auch nicht ...


dorni antwortet um 08-11-2013 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der Auer hat sicher schon genügen Vorschläge gemacht wo bei der LW der Sparsitft angesetzt werden kann!!!
mg


baerbauer antwortet um 08-11-2013 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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na dann war ich nicht der einzige der was bekommen hat.
aber mehr als 20% in summe mehr ist schon heftig.
wenn man 2 hebesätze um je 50% anhebt, dann hat es was. soviel ich mich erinnern kann (hof lief noch auf eltern) gabs ja auch schon eine erhöhung der kammerumlage, oder liege ich da falsch.
auch wenn die anpassung schon fällig war - wann war die letzte anpassung? vor 25jahren? dann hat man eine jährliche erhöhung des hebesatzes um 2% net schlecht.
übrigens wie werden die sv,uv beitrags%sätze bei den angestellten/arbeitern jährlich erhöht?
es schreit ja direkt nach vereinheitlichung und vereinfachung des steuersystems um mit der klientelpolitik mal schluss zu machen
lg


MF7600 antwortet um 08-11-2013 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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muss man halt auch die wählen die das fordern...


kst antwortet um 08-11-2013 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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An Danton: dir fehlen nicht die Voraussetzungen für eine Allgemeinheit etwas beizutragen, in der Form , dass du irgendeine Funktion annimmst, sondern die Bereitschaft überhaupt etwas verändern zu wollen, an Dingen die wirklich einer Verbesserung bedürften.
Es ist für dich einfacher hier im Forum Andere zu kritisieren als selbst etwas beizutragen.
Da du im EU Beitrag die Gurkenkrümmungsverordnung abfällig erwähnst, google bitte einmal nach dieser Verordnung, dann wirst du erfahren dass es diese Verordnung in ähnlicher bereits in vielen Ländern gab und erst auf deren Wunsch auch in der Eu eingeführt wurde.
In der Zwischenzeit, hat die EU diese Verordnung abgeschafft obwohl ein paar Länder die Verordnung weiter behalten wollten. Österreich enthielt sich damals der Stimme!!

Aber das Märchen dass die EU die Gurkenkrümmung bestimmt und wird noch immer geglaubt.

An helmar: ich weiss du wirst in Versuchung kommen, mir zu schreiben, dass man im BB oft auf verlorenen Posten steht, weil es unfähige Funktionäre gibt, die mit unlauteren Mitteln andere sabotieren.
Doch du helmar, hast es ja versucht und erst als es dir zuviel geworden war, das Handtuch geworfen.
Doch was ist mit den vielen Kritikern hier, haben es die wirklich jemals versucht etwas zu ändern???
Mfg.kst


Danton antwortet um 08-11-2013 23:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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kst

letztähnlich bist du nur ein Mitläufer, Ja-Sager und Steigbügelhalter. Ob du dadurch etwas zum positiven geändert hast, mag ich bezweifeln!

jedoch merke: "mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen"

rein parabolisch, also keine Angst...


mf


helmar antwortet um 09-11-2013 07:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Kst......ich kann der Versuchung leider nicht widerstehen....;-). Nun, die ÖVP ist eine Partei welche das Gfrett hat, aus 3 Bünden zu bestehen deren Ziele sich, seien wir doch ehrlich eher wenig gleichen. Über allen drei Bünden steht aber die Partei, und hier liegt das große Gfrett.........wenn, egal aus welchem Bund, jemand sagen wir mal mit durchaus guten Gründen dies oder jenes fordert und dies nicht dem entspricht was den Parteioberen zu Gesicht steht, dann wird es sich mit dem Listenplatz sagen wir mal etwas spießen........und die sogenannte Basis kann da machen was sie will. Ein kleines Beispiel......Strasser bei den EU Wahlen...,-), aber auch andere Reihungen von oben. Wer mal den Partei-Weg eingeschlagen hat und irgendwo im Landtag, Nationalrat oder Bundesrat sitzt und dort bleiben möchte darf sich die Parteispitze nicht vergrämen und muß gleichzeitig alles tun, um bei der "Basis" noch akzeptiert zu werden. Was ja nicht einfach ist.......;-).
Und hier setzt jetzt meine oft geäußerte Kritik am Bauernbund an......oder besser seiner Führung....egal was aus der ÖVP, der Partei kommt, die Basis wird dazu vergattert, dies ihren BB-Mitgliedern einzuhämmern, und diese zu bearbeiten, der Partei ein genehmes Ergebnis zu bringen.........und wenn sich dann Mitglieder welche sich in ihrem Bereich engagieren, bei der Bezirkskonferenz zu sagen getrauen, was manche andere auch denken, dann kann es durchaus passieren das jemand am Kapazundertisch die Contenance verliert........;-).
Gestern hatte ich zeitgleich eine Vereinsvorstandssitzung, welche sehr wichtig gewesen ist, ich konnte daher nicht zur Bezirksbauernratskonferenz. Aber mir hat jemand gesagt, dass er mich würdig vertreten werden wird. Ob er aber so höflich wie ich gewesen ist kann ich nicht garantieren. Aber mich freut dass sich inzwischen auch andere was zu sagen trauen. Denn oft wurde nach solchen Versammlungen heftig debattiert, aber während solcher hat halt nur des depperte Weib die Goschn aufgemacht.....;-).
Liebe Grüße, Helga


50plus antwortet um 09-11-2013 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Betriebsvermögen, das vom Eigentümer bewirtschaftet wird und daher Arbeitsplätze schafft, darf nicht weiter belastet werden.
Anders sehe ich das bei Privatvermögen, das nur der Geldanlage dient.


helmar antwortet um 09-11-2013 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo 50 Plus.........und wie ist das mit sagen wir mal z.B. 2,3 ha Wald, den jemand von seinen Eltern oder Großeltern geerbt hat? Zum Sterben zuviel, zum Leben auch zuwenig......
Mfg, Helga


50plus antwortet um 09-11-2013 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@helmar
Was soll damit sein?
Entweder man bewirtschaftet ihn, läßt ihn nachweislich bewirtschaften oder man verkauft ihn!
Was würde ich wohl machen, wenn ich einen Hubschrauber erbe? Keine Angst, passiert mir nicht!

Man kann doch nicht die aktiven Landwirte, die für die Lebensmittelversorgung des Volkes zuständig sind, weiterhin belasten. Und ich sage dir, man wird noch froh sein, dass es im eigenen Land Landwirte gibt - bedauerlicherweise vielleicht schon eher, als man denkt!


Joe_D antwortet um 09-11-2013 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich wünsche allen steigende Einkommen Zulagen u.s.w......
nur einer immer kleiner werden Berufsgruppe das Wort Modulation aufzudrücken.....;-)
kann es sein, dass es keine andere Berufsgruppe gibt die dieses Wort im Zusammenhang mit Einkommen auch nur annähernd kennt?


helmar antwortet um 09-11-2013 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Liebe 50 Plus....du schreibst zuständig sind.....hmmm....ich würde es so sehen dass diese Berufsgruppe ihr Einkommen aus der Bereitstellung von Grundnahrungsmitteln erzielt oder erzielen sollte. Und dass dieses Einkommen auch ausreichen soll und muß. Dass die Erzeugung von Lebensmitteln immer auch mit Grund und Boden, egal wem immer dieser auch gehört zu tun hat, sollte doch in jedem Kopf Platz haben, oder nicht? Im Lande erzeugte Lebensmittel basieren auf den im Lande vorhandenem Boden der die Futterbasis bildet. Und wenn diverse Futtermittel importiert werden so sind diese auch auf irgendwelchem Boden gewachsen.
Unsere heimische Landwirtschaft ist in der Lage hochqualitative Grundnahrungsmittel herzustellen. Dieselbe Leistung aber anderen in anderen Ländern abzusprechen, wie dies leider manche tun, ist, mit Verlaub, schon etwas..................
Mfg, Helga


50plus antwortet um 09-11-2013 14:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Aber du wirst schon zugeben, dass wir in Österreich unter besonderen Bedingungen erzeugen müssen, während wir gleichzeitig alles andere auch in den Regalen liegen haben, zum Zwecke des Preise drückens......




Fallkerbe antwortet um 09-11-2013 15:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,

es macht sicher wenig sinn, den Bauern das geld aus der einen Hosentasch per Steuer rauszuziehen und andererseit per subvensionen in die andere Hosentasche zu stecken.
Das fördert nur abhängigkeiten und bürokratie.

Deshalb bin ich keineswegs für steuererhöhungen, wohl aber für kontinuierlichen Subvensionsabbau.


MF7600 antwortet um 09-11-2013 15:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@fallkerbe
subventionsabbau- ok, aber nur bei gleichzeitigem bürokratie- vorschriften- und kostenabbau in der landwirtschaft auf weltmarktniveau.


Fallkerbe antwortet um 09-11-2013 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@MF7600
Subvensionen, die es nicht mehr gibt braucht man nicht beantragen, nicht kontrollieren lassen, keine Verpflichtungszeiträume einhalten usw.
Damit senken sich sowohl Bürokratie, die vorschriften werden weniger und dazugehörenden kosten und zeitaufwändungen sinken natürlich auch.

Ausserdem kann der Bauer wieder freier agieren, ohne permanent die verschiedenen Subensionsverpflichtungen und Verpflichtungszeiträume im auge zu behalten.





dorni antwortet um 09-11-2013 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schöner Traum, in der Realität wird es anders laufen. Die Subvensionen werden gestrichen wegen Geldmangel, die Kontrollen werden bleiben weil sonst haben wir einen haufen Arbeitslose mehr!!
mfg


walterst antwortet um 09-11-2013 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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da stimme ich Dorni zu 100% zu.
Aus den meisten "Subensions"(CR Fallkerbe) -verpflichtungen sind inzwischen fixe Regeln geworden oder werden es werden und die Kontrollen, Auflagen und Verpfichtungen bleiben großteils.

Ich hätte - wenn es für alle gilt - nichts gegen Subventionsabbau. Manche würden sich aber wohl wundern.


edde antwortet um 09-11-2013 17:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@dorni

so wie du es beschrieben hast lief es tatsächlich Jahrzehnte--viel zulange war die österreichische Bevölkerung in Geiselhaft dieser Seilschaften mit den langfristig verheerenden Folgen für die österreichische Wirtschaft und die Attraktivität Österreichs als Wirtschaftsstandort.
eine Regierung kann dem normal gebildeten Bürger lange allerhand vorgaukeln, doch hochprofessionellen, bei Investitionsentscheidungen heutzutage üblicherweise herangezogenen Beraterfirmen mit Sicherheit nicht !!!
Das Einbrechen von Auslandsinvestotionen um unglaubliche 45% innerhalb eines Jahres ist die unverblümte Antwort auf den derzeitigen Zustand unseres Landes.
Der Krug geht aber bekanntlich nur so lange zum Brunnen, bis er bricht.

es sieht aber ganz danach aus, als ob er jetzt gebrochen ist.

ich vermute sogar, dass die ÖVP unter den nun zu Tage gekommenen Budgetzahlen in Opposition gehen wird müssen, ansonsten zerreisst es die Partei.


mfg


MF7600 antwortet um 09-11-2013 17:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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genau so ist es, diese regierung ist nicht interessiert an irgend welchem bürokratieabbau.

@fallkerbe
frommes wunschdenken, dein wahlverhalten spricht eine andere sprache...


Fallkerbe antwortet um 09-11-2013 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@MF
Von einem Stronachwähler möchte ich mir eine überlegtes Wahlverhalten nicht gerne erklären lassen.





mostkeks antwortet um 09-11-2013 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@fallkerbe
"es macht sicher wenig sinn, den Bauern das geld aus der einen Hosentasch per Steuer rauszuziehen und andererseit per subvensionen in die andere Hosentasche zu stecken.
Das fördert nur abhängigkeiten und bürokratie."

Bürokratie = Arbeitsplätze
abhängikeit = Kontrolle und Steuerung!
Für die Statistik alleine wird keiner ehrliche Zahlen liefern, und es wird schwierig abzuschätzen was für die versorgung der Bevölkerung da ist und was nicht.
Du kennst das Theater: 102%ige Versorgung = Wahnsinnsüberschüsse
99%ige Versorgung........

Brot und Spiele = Billige Lebensmittel und an Fernseher


Woodster antwortet um 09-11-2013 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Fallkerbe,
ja schon ein gewichtes Argument. Sapperlot. Da brauchts anständig Hirnschmalz...
Gutmensch? oder so ähnlich?



Fallkerbe antwortet um 10-11-2013 02:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erhöhung Abgabe LF-Betriebe
@woodster,
Gutmensch?
ja, ich gehe davon aus, das ich ein guter Mensch bin.

zum gehirnschmalz, sapperlot,
wenn mich das Fliegen interessiert frage ich auch keinen Maulwurf.


Gewessler antwortet um 10-11-2013 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@50plus: alles andere in den Regalen... (=Importware)
Herzlich Willkommen in Europa!
die Gummistiefeln aus?
die Unterwäsch aus?
die Pfoad aus?
der Stallmantel aus ? zumindest der Stoff?
das Leder aus? (Bangladesch aus heilige Küah)
das Auto aus?
der Traktor aus? es wird do nit die Steyr traktorfabrik zuagsperrt ham, weil mia Bauern alleweil des billige Zeigs vom Ausland kaaft ham?
usw......(oder tragst no a rupfane Pfoad und in Rest aus eigener Schafwoll, holzane Schuach und...?
Wennst Stall baust, dann optierst, zwegns der MWST usw. und schreibst ois nach AFA ab! Dann übergibst, verkaufst etc. und das Finanzamt versteuert dann den Restwert. Is ja legitim, also wenn die Vermögenssteuer kommt nit vererben oder übergeben sondern an den Nachfolger verkaufen! So funktioniert des bei Unternehmern und des san ma hoit als LW.


Hirschfarm antwortet um 10-11-2013 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erhöhung Abgabe LF-Betriebe
Der Staat ist pleite. Es wurde einfach schlecht gewirtschaftet und wesentliche Entscheidungen schlecht, zu spät oder gar nicht getroffen. (z.B.: Kauf der Hypo Alpe Adria durch den Staat)
Das nunmehrige Anziehen aller möglichen Schräubchen ist die Konsequenz daraus.

Das dümmliche auf der einen Seite Subventionieren auf der anderen Besteuern wird munter weitergesponnen.
mfg


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