Lebensmittelkennzeichnung zu teuer?!

Antworten: 6
traun4tler 03-11-2013 09:32 - E-Mail an User
Lebensmittelkennzeichnung zu teuer?!
Hallo!
Aus der Meldung aus Brüssel lassen sich ja interessante Schlüsse ableiten!
Was meint ihr als wahre Gründe dazu?
Das Kostenargument ist bei landwirtschaftlicher Kontrolle noch nie gefallen?
Wird mit dem Kostenargument weiteren Lebensmittel - Herkunftsskandalen (Pferdefleisch) Vorschub geleistet?
Grüsse Sepp
 


freidenker antwortet um 03-11-2013 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lebensmittelkennzeichnung zu teuer?!
Hallo,

vielleicht ist es für uns besser nicht zu wissen was so in den fertiggerichten drinnen is? Zuviel wissen macht bloß kopfweh :-)

mfg


atzmanne1975 antwortet um 03-11-2013 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lebensmittelkennzeichnung zu teuer?!
Hallo,

in erster Linie gehts hier um die lebenmittelverarbeitente Industrie. Die hat so eine starke Lobby in Brüssel. Für die zählt nur der Gewinn und da ist es viel einfacher Fleisch aus denn Oststaaten zu impotieren das um einiges billiger ist als das von österreichischen Bauern. Wer fragt denn schon woher das kommt? Ist doch eh das gleiche - Fleisch ist Fleisch egal obs ums Huhn, Schwein, Rind, Pferd... geht.
Wer fragt denn schon nach wie die Tiere leben oder überleben?
Wenn Interessiert es ob mit denn lebenden Tieren 1000km oder mehr durch Europa gefahren wird?
Klimabilanz? Hört und sieht man doch eh fast jeden Tag in Konkret am 18 Uhr 30 - wenn interessierts?

Hauptsache billig

"Die Verbraucher jedoch seien aber kaum bereit, mehr Geld für eine Herkunftskennzeichnung bei Fleisch auszugeben, heißt es in dem EU-Berichtsentwurf. Am wichtigsten sei bei der Kaufentscheidung der Konsumenten der Preis, dann die Beschaffenheit und Qualität des Fleischs."

und das kommt von der EU-Kommision? Na jetzt wird meine Meinung noch bestädigt - Die Lebensmittel dürfen nichts kosten. Das Geld soll doch in die Wirtschaft (Shoppingcenter ect.) investieret werden und nicht für Lebensmittel - eigentlich Schade das nur der Preis das wichtigste ist.

Was wurde vor dem EU-Betiritt groß gesagt? Österreich soll der Feinkostladen von Europa werden und wie könnten die österreichischen Bauern auf 40 Mio. Konsumenten verzichten?

Gruß Atzmanne



watcher antwortet um 03-11-2013 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lebensmittelkennzeichnung zu teuer?!
Hallo,
ini der Lebensmittelkennzeichnung gibt es meines Erachtens eine ganze Menge die geändert werden sollte.

Warum müssen/dürfen Erzeuger von Bio Produkten drauf schreiben dass er biologische Lebensmittel herstellt, was ja das natürlichste ist.

Vielmehr sollte es Pflicht werden, dass die Konventionellen dazu verpflichtet sind, anzugeben, welche Gifte auf den Wiesen, im Stall, in der Reinigung ... eingesetzt werden. Da wird aber ganz schnell ein Aufruf von den Giftlern (Konventionellen) und den Chemielobbyisten kommen, da alles offengelegt wird.

Gruß Reini



179781 antwortet um 03-11-2013 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lebensmittelkennzeichnung zu teuer?!
In Wirklichkeit ist das wohl nicht zu teuer. Alle Produktionsbetriebe haben heutzutage ein recht genaues System zur Dokumentation der Warenströme. Das dann auch noch aufs Ettiket zu schreiben kostet nicht mehr viel extra.
Tatsächlich geht es den Verarbeitern und Händlern darum, dass sich sich nicht in die Karten schauen lassen wollen.

Gottfried




hannesl antwortet um 03-11-2013 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lebensmittelkennzeichnung zu teuer?!
warum geht ihr alle zum Discounter,
nicht zum Fleischer in der nähe?
Fleischermeister


Restaurator antwortet um 03-11-2013 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lebensmittelkennzeichnung zu teuer?!
@fleischermeister:
wie ich anfang der 80er in graz studiert hab, wohnung in einem randbezirk mit hauptsächlich arbeitern und noch ein paar vollerwerbsbauern gab's 3 fleischer in meiner gasse, 1 fleischerei in der parallelgasse, 1 fleischerei gegenüber der schule.
seit 1. jänner 2013 gibt es dort keine einzige fleischerei mehr, dafür hofer, merkur, billa, zielpunkt, spar, lidl
insgesamt gibt es dort - inzwischen völlig verstädtert - auf 8km länge und 3 km breite nur mehr einen einzigen fleischer und der sperrt nur mehr auf wenn er und seine frau fit sind.
meine antwort: fleisch(waren) aus eigener produktion, kaufen nur schwein oder rind wenn ich zufällig bei einem mir bekannten fleischer vorbei komm der die viecherl seiner bauern schlachtet, also 2 - 3x pro jahr.
die antwort der grossen masse: hofer, merkur, billa, zielpunkt, spar, lidl.
die genannten märkte befinden sich in einem radius von 2km, hofer und billa sind sogar doppelt vertreten.
und niemand kann mir erklären warum für diese unternehmen genügend übrig bleibt und die kleinen fleischer und kaufleute nicht davon leben können.
oder von noch einem anderen blickwinkel: wie machen das die türken, dass sie von ihren greislereien leben? wie können die lamm - so meine nachbarin - um 3,50€ verkaufen? geklaut? schwarz geschlachtet und ohne beschau verkauft?


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