Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?

Antworten: 47
Schaf_1608 antwortet um 15-10-2013 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Ungeachtet deiner Milchumrechnung hat deine Denkweise einen groben Fehler: Ohne die von dir angeprangerten Vegetarier würden die Kühe gar nicht leben... Und ich gehe davon aus, dass jede Kuh lieber das Leben als den Tod wählt...
Die Milchtrinker töten also keine Kühe, sondern ermöglichen ihnen erst ihr Leben... ;-)



freidenker antwortet um 15-10-2013 23:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Hallo,

ich schätz mal grob weniger als 1stk.

mfg


traktorensteff antwortet um 16-10-2013 00:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Wie viele Rinder müssen für einen Fleischesser / Steakliebhaber pro Jahr sterben ? ;-)



sturmi antwortet um 16-10-2013 07:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@wim
Dann sollten deine bekannten "heiligen" Vegetarier zu "überheiligen" Veganern werden, dann stellt sich diese Frage nicht. ;-)
MfG Sturmi





se123 antwortet um 16-10-2013 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
ganz unrecht hat der Threateröffner tatsächlich nicht. Vegetarier die Milch trinken sind auf Fleischesser angewiesen, den damit die Kuh Milch gibt, muss sie ja kalben und was geschieht dann mit den Kälbern. Nur für die Nachzucht sind sie zu viele und v.a. sind es viel zu viele männliche Kälber. Nun könnte man sagen, dass ergänzt sich ja wunderbar – tut es ja auch. Wenn einem aber dann so mancher Vegetarier erklärt, dass er ja der bessere Mensch ist, da für seine Lebensweise ja keine Tiere sterben müssen, dann stimmt das so eben nur bei sehr eingeschränkter Betrachtung und ohne den großen Zusammenhang zu betrachten.
Bei Veganern stimmt das zumindest in dieser Hinsicht. Wenn man sich dann aber ansieht, welche modifizierten und importieren Lebensmittel die essen müssen, damit sie die benötigten Nährstoffe erhalten, dann frage ich mich, ob dies wirklich mit ihrer biologischen und nachhaltigen Lebensform (auf die sie ja meist schwören) in Einklang zu bringen ist. Wobei, bio und vegan kann niemals nachhaltig sein – wo kommt den dann der Dünger her – es werden dem Boden zuviele Nährstoffe entzogen und Wirtschaftsdünger gibt es bei veganer Ernährung ja nicht – der wird ja in der Müllverbrennungsanlage verbrennt.



helmar antwortet um 16-10-2013 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Vor allem ist es ja so dass vegane Ernährung es auch nicht schafft z.B. Krebserkrankungen fernzuhalten. Und schaut euch doch mal Fotos jener Veganer an welche sich als solche bekennen.....irgendwie schaun die meisten davon, sagen wir mal etwas verdrossen aus, oder etwa nicht?
Und Argumente von diesen Leuten wirken irgendwie fanatisch.....
Mfg, Helga


Hausruckviertler antwortet um 16-10-2013 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Um es gleich vorweg und derb zu sagen, für Vegetarier müssen erst mal alle sterben die keine Milch geben. Für die Veganer müssen alle sterben, die nicht für den Sport und das Freizeitvergnügen da sind.
Es gibt durchaus Menschen die sich aus gesundheitlichen Gründen vegetarisch bzw. vegan ernähren müssen, aber die sind doch eine verschwindend kleine Minderheit. Wer aber vegetarische und noch mehr vegane Lebensweise als das Zukunftsmodell bzw. als die einzig richtige Lebensweise apostilisch verkünden möchte, der sollte dies auch wirklich mal zu Ende denken.
Zu vegetarischer Lebensweise braucht man wenigstens noch Kühe, Ziegen oder Schafe, was geschieht aber mit denen, wenn sie niemand mehr isst? Lassen wir sie dann eines "natürlichen" Todes sterben, oder besser gesagt verrecken? Was geschieht dann mit den Kadavern? Beerdigen wir sie dann so wie Menschen, weil sie ja unsere Freunde sind, die wir ja nicht essen wollen? Verbrennen wir sie dann? Dann könnte der Hubert von Goisern in seinem Hit "Aber brenna tuats guat" noch ein paar Strohen hinzufügen. Dann bräuchte sich auch niemand mehr darüber aufregen, dass Getreide, welches nur für die Fütterung geeignet ist, verbrannt wird und Futtermittel zur Energiegewinnung hergenommen werden. Um mich nicht misszuverstehen, ich bin auch ein Gegner von so einer missbräuchlichen Verwendung von Futtermitteln.
Der menschliche Organismus ist seit Jahrtausenden an Fleischkonsum gewohnt. Das Wachstum des menschlichen Gehirns und somit die geistige Weiterentwicklung war nur durch den Verzehr von Eiweiß in der Form von Fleisch möglich. Verarbeitung von Getreide ist erst sehr viel später in den menschlichen Entwicklungsgeschichte zu Tage getreten. Wären unsere Vorfahren nie draufgekommen, dass man Fleisch auch essen kann, wären wir in der Entwicklung jetzt noch soweit, dass wir gerade erst mal aufrecht gehen können. Wenn man betrachtet, was die Menschheit mit unserer Mutter Erde anstellt, wäre es vielleicht eh kein Schaden, wenn der Mensch noch nicht weiter wäre.
Was würde mit der Erhaltung von Grünland passieren, die uns die EU aus Auge drückt, wenn wir das Gras nicht mehr an Tiere verfüttern könnten, weil es keine Tiere mehr gibt? Oder glaubt wirklich so ein Phantast, dass auch nur ein Landwirt auch nur einen Finger krumm macht um die Wiesen zu mähen? Solche Ackerböden gibt es nicht überall wo man ausschließlich pflanzliche Ernährung für den menschlichen Verzehr anbauen kann. Woher kommt dann der natürliche Dünger, weil Veganer und Vegetarier wollen sich ja nur biologisch ernähren? Oder wollen sie dann mit Kunstdung vergiftete Pflanzen essen?
Die Almen würden zuwachsen, die Natur würde sich unbewirtschafteten Lebensraum zurückerobern. Wiesen die nicht mehr gemäht werden, sind in weingen Jahrzehnten wieder Wald bzw. Buschlandschaft. Jäger würden Wild nur mehr der Trophäen wegen erlegen und den Kadaver liegenlassen, damit Luchse, Bären und Wölfe, die es ja dann wieder geben müsste, die Kadaver beseitigen. Da wär dann nix mehr mit Walken und Mountenbiking im Wald, wenn auf einmal ein Rudel Wölfe daherstürmt, oder aus dem Gebüsch ein Bär hervorbricht.
Also liebe Vegetarier und Veganer, ich möchte euch nicht davon abhalten so zu leben wie ihr es für richtig findet, aber denkt das ganze Szenario zu Ende, bevor ihr missionarisch eure Lebensweise als die einzig richtige hinstellt.



helmar antwortet um 17-10-2013 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Hallo Hausruckviertler...Danke!
Mfg, Helga


iderfdes antwortet um 17-10-2013 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Es hält sich aber auch hartnäckig das Gerücht, dass absolut jedes Lebewesen sterben muss.


AnimalFarmHipples antwortet um 17-10-2013 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Ich halte Fleischkonsum für kein Dogma, hab dazu im verlinkten Thread schon einmal Stellung bezogen.

Hausruckviertlers Argumentation ist zwar im Kern richtig, weil Vegetarismus inkonsequent ist.
Darüber hinaus ist sie aber doch ziemlich beliebig.
Nur weil ich keine Tiere essen will, muß ich nicht auch gegen die Tierkörperverwertung sein. (Daß das Tiermehl seit der BSE-Krise verbrannt wird, ist genauso ok wie daß die TKV inzwischen auch die Häute verkauft. Ist ohnehin fraglich ob wirklich alles, was gelebt hat, auch begraben werden muß, dem Gestorbenen selber dürfte das ja herzlich egal sein und wer zu Lebzeiten auf einen Grabstein als einziges Denkmal hinarbeitet, mit dem stimmt ohnehin etwas nicht ... siehe nur die aktuelle Hornbach-Werbung : "Und was bleibt von dir ?" ;-)
Fleischproduktion verschwendet Getreide und ist nicht unwesentlich für den Klimawandel mitverantwortlich.
Auch wenn das menschliche Gehirn entwicklungsgeschichtlich sein Wachstum dem frühzeitlichen Fleischkonsum verdanken mag, bin ich heut auch nicht blöder als alle anderen hier; und konnte auch zumindest in den vergangenen drei Jahren nicht feststellen, daß die Verfechter des Fleischkonsums irgendwie intelligenter geworden wären ...
Soja kann auch bei uns angebaut werden, und dagegen, Tiere unter anderem auch als Düngerproduzenten zu halten, spricht auch nichts (eigentlich alles nur eine Sache von Angebot und Nachfrage).

Letztlich ist alles nur eine Frage von Paradigmen und der Mensch hat zu seinem bisherigen wie auch künftigen Glück immerhin die Möglichkeit, solche auch zu wechseln.

Daß irgendwelche alten Schachteln, egal ob katholisch oder das Gegenteil davon oder was auch immer, glauben ihr Spiegelbild mit demjenigen von Mahatma Gandhi (der übrigens weder Vegetarier noch Veganer war ... er schwor auf Hühnersuppe ...) messen zu müssen, nur damit sie es überhaupt noch ertragen, ist in dieser Diskussion ungefähr so bedeutend wie der sprichwörtliche Sack Kartoffeln, der irgendwo umfällt.
(Auf irgendeinen Bildbeweis dafür, daß Vegetarier oder Veganer ungesünder, ausgemergelter, verhärmter aussehen als diejenigen, die das hier immer wieder mal pauschal einstreuen, warte ich ja nach wie vor vergeblich ...)

Der siebenjährige Sohn meiner Freundin wurde aus freien Stücken Vegetarier, nachdem er bei seinen Großeltern einer Hausschlachtung beigewohnt hat. Er konnte es einfach nicht glauben, daß das Schwein, das er gerade noch gestreichelt hatte, für soetwas wie Schnitzel sein Leben lassen mußte.
Im Gegensatz zum Hausruckviertler bin ich davon überzeugt, daß die Welt besser wird.
Zumindest nehm ich das seit ungefähr 30 Jahren auch so wahr.
Wir sind mit dem drohenden Atomkrieg ebenso fertig geworden wie mit dem sauren Regen, der Ostblock ist nicht mehr, die Schurkenstaaten sind weniger geworden, die Welt ist zusammengewachsen, die Menschenrechte sind fast schon weltweit zumindest selbstverständlich.
Und wir werden ohne Fleischkonsum ganz sicher nicht aussterben.
 


se123 antwortet um 17-10-2013 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@AnimalFarmHippies:
Tiere zu halten die dann geschlachtet werden und gegessen werden ist böse, da Getreide verschwendet wird und den Klimawandel hervorruft.
Tiere zu Halten um Dünger zu produzieren und die Tiere dann zu verbrennen ist gut, da Getreide verschwendet .... ähhhhmmmmm warum noch mal ist das jetzt besser????????

oder wolltest du damit den Absatz unterstreichen der unter dem mit der bösen Fleischproduktion steht?

noch zum siebenjährigen, vegetarischen Sohn: ich glaube nicht, dass die Welt dadurch besser wird, dass mittlerweile ein Großteil der Bevölkerung den Teil der Realität ausblendet, der heißt, dass der Tod Teil des Lebens ist.


traktorensteff antwortet um 17-10-2013 18:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Hier wurde ja wieder einmal ein schönes Feindbild gefunden, auf das man ordentlich draufschlagen kann, um seinen Frust (woher auch immer er kommt) abzubauen...
Fühlt ihr euch in eurer Existenz bedroht, wenn jemand nicht mehr euer Schwein/Rind/Huhn essen will?

@ Schaf_1608
Wer nie geboren wurde, kann nicht sterben. ;-)

Wenn ein Vegetarier kein Fleisch isst aber Milch trinkt, wird er zumindest in seinem gesamten Leben ein paar Kühe weniger "verbrauchen". Es ist so wie bei Bio. Man muss auch nicht bei 100% seiner Einkäufe Bio kaufen. Trotzdem bringt es unterm Strich viel, wenn man einmal in der Woche Biofleisch kauft oder zur fairen Milch greift usw.
Die Gründe, warum jemand Vegetarier ist, sind sicher vielschichtig. Wo sie recht haben: Es spart Ressourcen.
Der Hausruckviertler argumentiert etwas überzogen, der Mittelweg (nicht täglich Fleisch essen) ist sicher richtig.


kolli antwortet um 17-10-2013 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Gibts die Nutztierhaltung ohne Tierleid?



helmar antwortet um 17-10-2013 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Und die Tiere in sogenannter freier Wildbahn? Werden die zu Tode gestreichelt? Und damit meine ich nicht den Menschen der diese Tiere tötet.......
Mfg, Helga


traktorensteff antwortet um 17-10-2013 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@ kolli
Ja! Aber in ganz engen Grenzen, meist in Betrieben, wo die Tiere genug Auslauf haben. Damit meine ich nicht den normalen Auslauf, sondern richtige alternative Haltungsbedingungen (wie Freilaufschweine usw.). Wie gesagt, sehr selten, aber es gibt sie.

@ helmar
Was ist die "natürliche" Situation" eines Tieres? In freier Wildbahn oder in einem Stall? Deswegen verstehe ich nicht den Ansatzpunkt deiner Aussage. Wie rechtfertigt die Lebensweise eines Tieres in der Natur die viel zu eingeengte Haltung in Ställen?

Zum Thema Milch und erforderlicher Nachwuchs, siehe Link:
 


helmar antwortet um 17-10-2013 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Lieber Traktorensteff.........schau mal einer Katze zu wenn die eine Maus gefangen hat.......dann reden wir weiter. Es ist auch kein Geheimnis dass Wildschweine Rehkitze fressen......und zwar nicht unbedingt in der Art und Weise dass diese den Tieren erst mal das Genick brechen oder die Kehle durchbeissen......der Fuchs ist da regelrecht human dagegen.
Die von dir "viel zu eingeengte Haltung in Ställen" gab es früher viel öfter als heute, und angebunden waren die Tiere auch noch, stell dir vor.......wer heute in der Landwirtschaft mit Tierhaltung bleiben will, der baut auch die entsprechenden und geräumigen Laufställe.........und wo gibt es die Ausnahmen in welcher die Anbindehaltung weiterhin erlaubt ist? Dort wo Weidegang/Auslauf besteht und als Sonderregelung inmitten von beengten Hofverhältnissen inmitten von Dorflagen. Mir kommt vor dass du zuviele Lampertgeschichterln schaust.....;-).
Mfg, Helga


50plus antwortet um 17-10-2013 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@helmar
Du hast es sicher gelesen, dass unser Beitrag so interessant ist, als ob in China ein Sack Reis umfällt.
Und jetzt frag ich dich:
Sollen wir knackigen, erfahrenen, der Fleischeslust fröhnenden Frauen im allerbesten Alter die verhärmten, ausgemergelten Grünschnabel-Vegetarier über dieses Thema aufklären oder lassen wir sie einfach dumm sterben?;-)))))))))))))))))
Ich für meinen Teil bete, dass Gott sie erleuchten möge!;-))))))))))))))


Drauhexe antwortet um 17-10-2013 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Tiere halbwegs artgerecht zu halten bedeutet, Geld draufzuzahlen und keinesfalls einen Gewinn damit zu erzielen. So zumindest meine Erfahrung. Somit ist auch das Bioschweinderl oder die Milch von der Bio-Kuh eine Augenauswischerei!

Ich persönlich finde, dass die Jagd die natürlichste Art der Fleischbeschaffung ist und sicherlich auch die "humanste". Die Tiere sind nicht eingesperrt und sind, wenn man so will, ihr eigener Herr!

Die ganzen Diskussionen bezüglich Fleischessen oder nicht finde ich völlig überflüssig. Wer kein Fleisch essen mag, der soll es bleiben lassen. Genauso sollen diejenigen die es mögen, es aber auch essen dürfen!
Letztendlich trägt der Konsument die Verantwortung wie das Tier gehalten wurde und wie es sein Leben ließ. So gesehen kann ich Veganer und Vegetatier gut verstehen.
Ob fleischlose Ernährung gesünder ist oder nicht, hängt immer vom einzelen Menschen ab. Ich denke, dass jeder für sich selber wohl am besten weiß was ihm gut tut und was nicht!

Der Link mit den Ziegen ist interessant. Ziegen können auch gemolken werden, ohne dass sie jemals ein Kitz hatten. Ebenso können sie auch jahrelang ohne Trächtigkeit durchgemolken werden. Dazu muss auch nicht das Tageslicht künstlich verlängert werden. So gesehen die idealen Tiere für Vegetarier!



Restaurator antwortet um 17-10-2013 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
du verstehst es wirklich nicht, @helmar!
nicht die wildsau, die das kitz frisst, ist die bestie, auch nicht der uhu der meinen hühnern bei gelegenheit langsam den kopf zermalmt.
es ist der mensch, der, wenn er so wie die tiere andere tiere frisst, eben unmenschlich handelt.
dadurch, dass der mensch mit der grenzenlos überheblichen theorie der "krone der schöpfung" zum superlebewesen stilisiert und aus seiner position im tierreich gehoben wurde, dadurch wurden ihm auch die rechte auf das naturgegebene ausleben seiner art genommen: beim sex, beim verteidigen seines lebensraumes und eben auch beim essen.
"Wer nie geboren wurde, kann nicht sterben":
in diesem sinne bitte konsequenteste verhütung, weil: wer nie geboren wurde kann kein fleisch essen.
@afh: du hast natürlich wieder einmal recht mit deiner argumentationslinie und vieles hat sich tatsächlich zum besseren gewandelt.
ich sehe es im unterschied zu dir nur so, dass gerade eine neue form der bedrohung aufblüht und wir uns im moment direkt zurück ins mittelalter entwickeln: die ländereien fallen wieder auf einige grossgrundbesitzer zurück, die erkämpften bürgerlichen rechte werden nach und nach beseitigt, usw. das böse schläft nicht und die bekämpfer totalitärer regimes sowie die kämpfer für menschenrechte können sich leider nicht zurücklehnen und die früchte ihrer arbeit geniessen.
im übrigen halte ich die diskussion veganer - vegetarier - fleischesser für entbehrlich, die entscheidung für dieses oder jenes muss - so wie die der sexuellen orientierung - jedem einzelnen überlassen bleiben. aber es gibt ja auch heteros die schwule bekehren wollen und umgekehrt.
worüber man aber immer wissenschaftlich diskutieren muss sind die haltungsbedingungen der tiere und da, finde ich, haben auch veganer das recht mitzusprechen, bzw. ihren standpunkt darzulegen.
nicht in ordnung wäre es, wenn ein veganer wissenschafter einen manipulierend-verfälschenden versuchsaufbau zugrunde legt um gegen den fleischkonsum aufzutreten. aber das gilt auch für die andere seite, dass man nicht verfälschende studien erstellen darf um unmoralische tierhaltung zu legitimieren.
ich für meinen teil bin aus dem kreislauf ausgestiegen und esse nur selbst produziertes fleisch von tieren die bei mir geboren, ganzjährig freien auslauf haben und auch bei mir geschlachtet wurden. das alleine reduziert den fleischkonsum weil man dann eben nicht jedes wochenende ein huhn oder kaninchen schlachtet und auch nicht jeden tag schaf oder ziege isst. im supermarkt schmeisst man das fleisch doch eher gleich ins wagerl. und es ist auch ehrlicher: wer es nicht schafft ein tier ins jenseits zu befördern braucht auch kein fleisch essen (kinder ausgenommen).
ich wäre auch dafür, dass der staat die grundlagen schafft, dass man in österreich die schlachttiere bestmöglich mit viel auslauf hält, dass alle früher genutzten flächen wieder wirtschaftlichen sinn ergeben (was auch dem naturschutz und der artenvielfalt und der arbeitsplatzbeschaffung dienen würde) und die dazu notwendigen preise nicht durch tierquälerisch erzeugte auslands"ware" verhindert werden. als nebeneffekt würde der überhöhte fleischkonsum nach unten reguliert werden.
unsere heimatforscher haben ja auch festgestellt, dass (zumindest in der südsteiermark) die ernährung der bauern in der vorkukuruz- und kartoffelzeit ungefähr so ausgesehen hat:
täglich bis zu 3x hirse, etwas brot, obst, gemüse. am sonntag ein stück fleisch, oft nur für die schwer arbeitenden, am freitag hin und wieder einen fisch. und die "herrschaften" haben sich ja schon im mittelalter die gicht angefressen.
in diesem sinne geh ich jetzt und vertilg die restlichen palatschinken von zu mittag und freu mich auf die schafschnitzerl am sonntag.


traktorensteff antwortet um 17-10-2013 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
helmar, wie rechtfertigt das tierische "Fressen und Gefressen werden" die Haltungsbedingungen, in denen der Mensch die meisten Nutztiere hält? Das ist doch der Punkt! Und auch, wenn man gesetzliche Mindestvorschriften einhält, heißt das nicht, dass das die optimale Haltung ist. Das ist wohl ein Grund für manche Vegetarier, kein Fleisch zu essen.
Es ist nun mal eine Tatsache, dass es darüberhinaus auch Landwirte gibt, die viel mehr als diese Mindestvorschriften umsetzen und da sehe ich dann kein Problem mit der Nutztierhaltung, in keinster Weise.


tch antwortet um 17-10-2013 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Drauhexe,

Nicht der Konsument trägt die Verantwortung wie Nutztiere gehalten werden- das ist Sache vom Betriebsleiter!

Wo siehst Du die Verantwortung des Konsumenten wenn irgendwo in unseren schönen Land zb. Rinder im Stall verhungern?
Hat der Konsument die Möglichkeit Ställe zu kontrollieren?
Der letzte Weg zum Schlachtplatz geschieht nicht vor den Augen der Konsumenten....
Wie das Tier die letzten Minuten vor dem Finale verbringt liegt meist in der Hand vom Schlachtpersonal bzw. vom Bauern- in dem Bereich gibt sehr unschöne Szenen, leider auch im LW Bereich....

Ich verstehe Dich trotzdem... es ist immer einfacher die Verantwortung auf andere Abzuschieben- das war immer so

tch


walterst antwortet um 17-10-2013 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Der Konsument, der z.B. Gänsestopfleber bestellt oder Käfigeier oder besonders helles Kalbfleisch, hat selbstverständlich keine Mitverantwortung, dass Gänse gestopft, Hühner in Käfigen gehalten oder Kälber einer Mangelfütterung unterzogen werden...


freidenker antwortet um 17-10-2013 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@tch

hallo, ob jemand seine lebensmittel selber herstellt od anonyme produkte im supermarkt kauft entscheidet jeder für sich selber.
es wird keiner gezwungen hirnloser konsument zu sein

mfg


se123 antwortet um 18-10-2013 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
um die Diskussion wieder an den Ausgangspunkt zu bringen: Es ging darum, dass es Vegetarier und Veganer gibt, die einem in missionarischer Form erklären, das sie die besseren Menschen sind. Zu Bedenken ist auch noch ist auch noch, dass es durchaus politsche Strömungen gibt, die sich hier anhängen und ich sehe durchaus Tendenzen, dass die Fleischesser die Raucher von morgen sind (in Bezug auf Verbote und Einschränkungen - siehe auch den Vorschlag der deutschen Grünen zum verpflichtenden Fleischlosen Tag in Kantinen). Es geht darum, dass es Vegetarier und Veganer gibt, die eben nicht die Toleranz aufbringen und jeden das Essen lassen was sie wollen.
Und mit diesem Hintergrund ging es darum, dass Vegetarische und Vegane Lebensmittelproduktion ohne Tierhaltung nicht auf Dauer funktionieren kann. Und ausser beim Einwurf mit den Ziegen die auch ohne Nachkommen Milch produzieren können, wurde dieser Argumentationskette nichts entgegengebracht!


freidenker antwortet um 18-10-2013 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@se123

Servus, der eingangsthread steht leider nicht mehr online. Allerdings die Frage, die gestellt wurde, steht noch in der überschrift.

>Und mit diesem Hintergrund ging es darum, dass Vegetarische und Vegane Lebensmittelproduktion ohne Tierhaltung nicht auf Dauer funktionieren kann.

Das war garnicht das thema. Würd vorschlagen du beginnst einen neuen thread mit diesem thema. Gibt einige argumente die deiner annahme entgegen stehen.

mfg




helmar antwortet um 18-10-2013 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Hallo Traktorensteff und Restaurator...in aller Kürze weil ich auch was anderes zu tun habe....;-). Ich weiß wie man Hühnern die Köpfe abhackt, sie mit heißem Wasser überbrüht, rupft und ausnimmt, weil ich das früher oft gemacht habe und ich würde es auch schaffen ein Kitz, Schaf oder Schwein zu schlachten und zu eßbaren Dingen zu verarbeiten. Kälber und einige Kühe habe ich auch schon notgeschlachtet, und als es noch nicht so eng mit den Vorschriften gewesen ist, hat der Fleischer die ausgeweideten Tiere geholt und verwurstet.......allerdings sind wir inzwischen ein 2 Personenhaushalt und wir würden an einem Hendl mindestens 2 Tage essen. Also wird im LEH oder beim Fleischer eingekauft, und zwar das was wir brauchen und nix weggeworfen........
Ich bin fast 60, und in meiner Kindheit und Jugend wurde, auch bei vielen Hausschlachtungen gar nicht zimperlich mit den zu schlachtenden Schweinen umgegangen. Die meisten Schweine haben von dem Moment als sie in den Schweinestall gesperrt wurden bis zu dem Moment als sie in das helleTageslicht gezerrt wurden von selbigem nicht viel gesehen. Und man hörte oft an klaren Wintertagen welcher Nachbar gerade Sau abgestochen hat.........und auch wenn hin und wieder ein Kalbl für besondere Feiertage geschlachtet wurde haute längst nicht jeder mit dem umgekehrten Sappl dem eines drauf oder nahm gar den Schlachtschußapparat.......ich finde die Verklärung der Vergangenheit eine bodenlose Frechheit.
Und ich habe hier schon mal geschrieben...schaut euch doch mal die Fotos von Rindern aus dem vorigen Jahrhundert an und vergleicht sie bitte mit den Tieren welche es heute gibt.
Wir hier in Europa haben ausreichend zu Essen und eine große Auswahlmöglichkeit was wir essen. Und erst mit dem "aus dem vollen schöpfen" konnten die Menschen "heikel" werden, Ideologien mit dem Essen verbinden uvm....
Es gibt leider genug Teile der Welt wo Menschen hungern und denen ist es wurscht wie das tägliche Essen zustande kommt, Hauptsache man hat es. In Syrien haben inzwischen Geistliche das Essen von Hunden, Katzen und anderen "religiös unreinen Tieren" erlaubt, weil die Menschen hungern.
Und zur Erinnerung........wie würdet ihr denn den Adolf Hitler so bezeichnen? Der soll ja auch Vegetarier gewesen sein..........fanatisch war er auf jeden Fall.
Mfg, Helga


50plus antwortet um 18-10-2013 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@helmar
Fanatisch und radikal kann man viele Veganer und Vegetarier auf jeden Fall bezeichnen.
Diskussionen mit ihnen kann man sich ersparen, besser ist es abzuwarten, bis sich ihr Wahn von selber wieder heilt - bei den Meisten ist das sehr bald der Fall.
Man kann nur mit Menschen diskutieren, die sich zum betreffenden Thema auskennen, das ist aber bei denen selten der Fall, da kommen so seltsame Argumentationen, da hört man gerne auf mitzureden und denkt sich lieber sein Teil.


kolli antwortet um 18-10-2013 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
restaurator:

der mensch ist ein moralfähiges tier. genau diese fähigkeit zur moral unterscheidet uns von den tieren. weder eine katze noch ein fuchs haben eine ahnung davon, was gut und böse ist. du mußt also nicht die krone der schöpfung bemühen, um unsere moralische verantwortung zu rechtfertigen. das ist schlicht naturgegeben.
aus der fähigkeit zum moralischen empfinden leitet sich die verpflichtung zum moralischen handeln ab.

tiere, vor allem säugetiere, aber auch viele wirbeltiere sind empfindende wesen. die fähigkeit des empfindens hängt nicht von der intelligenz ab.


Drauhexe antwortet um 18-10-2013 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@tch:

Natürlich trägt der Konsument die Letzverantwortung! Mir kann niemand erzählen, dass er dieses oder jenes "nicht gewusst" hat! Jeder kann sich informieren und die Augen aufmachen.
Die Realität ist jedoch so, dass sich die meisten Konsumenten nicht besonders dafür interessieren wie das Schweinderl gelebt hat und unter welchen Umständen es dann geschlachtet wurde. Das ist ja auch ein Grund, warum sich Fleisch, sobald es gar nicht mehr so aussieht als ob es jemals etwas mit einem Tier zu tun gehabt hätte, so gut verkaufen lässt...
Dennoch macht sich jeder mitschuldig an Tierleid der sich so hirnlos seine Leberkässemmerln kauft!

Dein Einwand, dass der Konsument nicht wissen kann, was im einzelnen Stall passiert, das ist richtig. Aber darum geht es hier nicht. Schwarze Schafe gibt es überall und es gibt sicher auch Bauern die mehr machen, als gesetzlich vorgeschrieben ist.

Ich persönlich halte es so wie Restaurator geschrieben hat: nur was selbst geschlachtet wurde oder geschossen wurde, kommt auf unseren Teller! Hätte ich diese Möglichkeit nicht, ich würde sicher kein Fleisch essen!




Hausruckviertler antwortet um 18-10-2013 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@AnimalFarmHipples
Es sei dir und auch jedem anderen und benommen, wie ihr lebt. Vielleicht ist die Welt in gewissen Bereichen wirklich besser geworden, wenn es auch in veilen Bereichen nocht sehr mangelt. Dass es in der heutigen Zeit in der Intellegenz keinen Unterscheid macht, ob jemand vegetarisch lebt oder nicht hat nichts damit zu tun, dass vor Jahrtausenden der Fleischkonsum der Antrieb war, dass das Gehirnwachstum ermöglicht wurde.
Eins ist jedoch unbestritten, dass es keine Grünlandwirtschaft gäbe, gäbe es keine Tiere, die das Gras verwerten. Wie dann unsere gepflegte Landschaft aussehen würde, kann sich jeder denken. Es sei denn der Staat zahlt den Bauern die Landschaftspflege.



kolli antwortet um 18-10-2013 15:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Hier wird ziemlich viel vermischt in der Diskussion. Wir sollten unterscheiden zwischen:
a. dem Recht ein Tier zu töten
b. dem Recht Tieren Leid zuzufügen

zu a: Wenn wir davon ausgehen, daß Tiere kein Ich-Besußtsein haben, dann können wir auch davon ausgehen, daß Tiere keine Ahnung von ihrer Existenz haben (Wer soll denn existieren, wenn nicht ich?). Durch die Tötung entnehmen wir dem Lebewesen die Existenz. Es stellt sich die Frage, ob man etwas vernichten kann, was nicht da ist. Die Existenz des Ich ist ja eine Ilussion, produziert vom menschlichen Gehirn. Tiere haben keine solchen Ilussionen.
Eine spannende Frage.

zu b: Tiere sind empfindende Wesen. Sie haben ein Interesse kein Leid zu empfinden. Das ist unbestritten. Es gibt also kein Recht, Tieren Leid zuzufügen. (Ausser vielleicht aus utilitaristischer Sicht, aber das lassen wir mal beiseite).
Wenn wir jetzt mal die Tötung aussen vor lassen (siehe Punkt a) dann bleibt immer noch die Frage zu lösen:
Gibt es eine Nutztierhaltung ohne Tierleid?

Bei Rindern und Schafen im Alpengebiet kann es das schon geben. Sommeralm und Laufstall mit Auslauf im Winter sollten dem Tierinteresse entsprechen. In der Fleischproduktion schaut es schon anders aus: Schweinemast und Geflügelmast sind ohne Tierleid fast nicht möglich.
Und ja, ich weiß wovon ich spreche, ich bin selbst Geflügelhalter.


Restaurator antwortet um 18-10-2013 16:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
zitat @kolli:
"der mensch ist ein moralfähiges tier. genau diese fähigkeit zur moral unterscheidet uns von den tieren."
wieso sollten tiere nicht über "moral" verfügen? man hat ihnen früher ja auch die leidensfähigkeit, die emotionsfähigkeit usw. abgesprochen. man wird noch auf einiges draufkommen.
als mängelwesen haben wir uns auf den werkzeuggebrauch spezialisiert und diesen sehr weit entwickelt - wobei wir ja vieles wieder nur von der natur kopieren. wir sind so gesehen mehr perfekte kopierer und zieher von analogien denn erfinder. wenn ein anderes tier sich in seinem bereich so spezialisiert hat, dass es nachhaltig auf diesem planeten überleben kann, dann ist das die gleiche entwicklungsleistung. hier ein für unsere art zu überleben notwendiges steuermodul namens "moral" als etwas besonderes hervorzuheben schrammt grob an rassismus gegenüber den tieren, darin liegt schon das problem mit höher- und minderwertig begraben.
wieso tun sich so viele so schwer sich in die gesamtheit einzugliedern, seinen platz auszufüllen und alles als gleichwertig wertvoll zu betrachten?
@helmar: wo siehst du die gute alte zeit verherrlicht in meinem posting??????? und auch im luxushäfen von leoben bist trotzdem eingesperrt.



kolli antwortet um 18-10-2013 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
die fähigkeit zur moral ist ziemlich gut erforscht. das hat was mit den spiegelneuronen zu tun. primaten haben diese fähigkeit auch, aber kein anderes säugetier. moral ist uns angeboren, und keine kulturleistung.
ansonsten hast du recht, es ist nicht alles so genau erforscht, sodaß man letztgültige aussagen treffen könnte.


Restaurator antwortet um 18-10-2013 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@kolli:
auch die minderwertigkeit anderer völker war wissenschaftlich bewiesen und das nicht nur im 3. reich, siehe indianer in den usa, u.ä.
da wir keine möglichkeit haben mit den tieren zu kommunizieren oder ihnen unsere fehlerhaften psychotests vorzulegen, können wir auch nicht behaupten sie hätten keine moral. ich beziehe das jetzt einmal auf die nächsten verwandten, die säugetiere. bei schimpanse, gorilla und orang-utan sollte diese frage sowieso ausser diskussion stehen.
der duden definiert moral so:
" 1.a Gesamtheit von ethisch-sittlichen Normen, Grundsätzen, Werten, die das zwischenmenschliche Verhalten einer Gesellschaft regulieren, die von ihr als verbindlich akzeptiert werden
1.b sittliches Empfinden, Verhalten eines Einzelnen, einer Gruppe; Sittlichkeit"
wer jemals eine herde beobachtet hat und sei's nur im hühnerhof, wird wissen, dass diese definition dort sehr wohl auch zutrifft wenn man das wort "zwischenmenschlich" weglässt. moral wird also nur per definition zur menschlichen eigenschaft und ist - so wie der werkzeuggebrauch - halt vielleicht stärker ausgeprägt.
aber gott sei dank gibt es immer mehr wissenschafter die vom herrendenken abkommen und auch herzeigbare ergebnisse erbringen.
 


Restaurator antwortet um 18-10-2013 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
.
 


Restaurator antwortet um 18-10-2013 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
auch das ist zu diesem thema höchst interessant zu lesen:
 


Drauhexe antwortet um 18-10-2013 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
kolli, Du verwechselst Moral mit Empathie!


Restaurator antwortet um 18-10-2013 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@drauhexe:
ich wage auch die behauptung, dass tiere über empathie verfügen. empathie ist unter anderem gekennzeichnet durch:
" ... die Einfühlung als eigene Reaktion auf die Gefühle Anderer wie zum Beispiel Mitleid, Trauer, Schmerz oder Hilfsimpuls."
wenn ich da an die reaktion meiner hunde denke wie meine mutter gestorben ist und die ihrer nachfolger beim tod meines grossvaters und auch die reaktion meines ziegenbock - kastraten, wie sie alle insgesamt ihr verhalten mir gegenüber ändern wenn ich mich in so einer ausnahmesituation befinde, dann bin ich mir sicher: ihre reaktion ist ein wahrnehmen meiner trauer und ein versuch zu trösten oder zumindest der versuch etwas wieder zu normalisieren.
auch mein schwarz-weisser ziegenbock hat mir sofort mit reiben und durch antippen mit dem vorderlauf zuneigung signalisiert wie er mich beim vertreiben eines jungtieres von meiner seite unabsichtlich grob miterwischt hat und mir ein paar jammerer ausgekommen sind...


helmar antwortet um 19-10-2013 07:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Hallo Restaurator......nein, werfe ich dir nicht vor.....du versorgst dich ja so wie das früher sehr oft üblich gewesen ist. Und das ist schon ok so. Anders sehe ich die Postings mancher anderer hier. Es ist das recht eines jeden einzelnen z.b. zu Essen was er möchte oder auch nicht. Aber es ist aus meiner Sicht überheblich die eigenen Ansichten so gut zu reden oder schreiben dass alle anderen welche diesen nicht folgen zumindest keinen Charakter, Anstand oder sonst keine guten Eigenschaften haben.
Es ist doch in unseren Breiten alles zu bekommen......von "halal" und koscher( bei Fleisch die brutalste Art an dieses zu kommen) bis Bio aller Art und der dazu gehörenden Werbeshows, bis zum "Fleisch" welches aus bearbeiteten Pflanzenprodukten besteht. Interessant ist nur dass es eher selten ist dass Fleischesser unbedingt Pflanzenesser zum Fleischessen entweder bekehren oder per Vorschrift machen wollen. Umgekehrt liest man es auch hier im Forum.
Mfg, Helga


Drauhexe antwortet um 19-10-2013 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Lieber Restaurator,

Du rennst bei mir diesbezüglich offene Türen ein! Ich bin sicherlich die letzte, die Tieren Empathie abspricht! Auch meine Erfahrungen mit Tieren lehrten und lehren mich, dass Tiere zu Empathie fähig sind! Im Gegensatz zu manchen Menschen!

Ich bin auch der Meinung, dass Tiere sehr wohl über ein Bewusstsein verfügen - mag sein, dass es weniger ein Ich-Bewusstsein als ein Gruppenbewusstsein ist (Stichwort Antroposophie). Sicherlich spielt das aber keine Rolle im Bezug darauf, wie wir Menschen Tiere behandeln!




kolli antwortet um 19-10-2013 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
restaurator:

für die frage "wie halten es wir mit den tieren" ist es belanglos, ob tiere moralfähig sind oder nicht. wichtig ist allein, daß wir menschen moralfähig sind. daraus leitet sich die verpflichtung zum moralischen handeln ab. eben weil wir wissen, was gut und böse ist, können wir zur verantwortung gezogen werden, wenn wir böse handeln.

das argument, die natur sei nun mal brutal, und deshalb könne der mensch zu tieren auch brutal sein, gilt nicht.
warum? weil wir fähig zum moralischen handeln sind. die schöpfungstheorie muß dabei nicht bemüht werden.

tiere sind leidensfähige wesen, das ist unbestreitbar. diese fähigkeit hängt nicht von der intelligenz ab, oder von der moralfähigkeit. wer würde dem satz nicht zustimmen: "am meisten gelebt hat nicht der, der am längsten gelebt hat, sondern der, der am intensivsten gefühlt hat" zum fühlen brauchts aber keine intelligenz. so betrachtet ist es nicht zu rechtfertigen, daß wir den wert des lebens an dessen intelligenzfähigkeit knüpfen.

tiere sind leidensfähig und menschen sind zum moralischen handeln verpflichtet. das ist das entscheidende.
ist eine nutztierhaltung unter diesen aspekten noch möglich? und wie kann diese aussehen?



AnimalFarmHipples antwortet um 19-10-2013 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Noch ein paar Ergänzungen von mir :

@Jagd:
Ich hab nie kapiert worum es dabei wirklich noch geht, außer ums Einzementieren der Verhältnisse, also: Nimm dem Wild die natürlichen Feinde (zB die Füchse, die ja glaublich immer noch zum Tollwut-Monitoring eingeschickt werden müssen, oder den bösen bösen Marder, der sich über die kleinen Feldhasen hermacht ...) oder den Lebensraum UND DANN muß halt etwas dagegen getan werden, daß das Wild Kulturschäden, Autounfälle etc. verursacht.
Unser Jagdleiter hat mir mal gesagt, er tät mich ja gern mal auf eine Treibjagd mitnehmen, aber er glaubt nicht, daß ich zusehen mag wie sie die angeschossenen Hasen nachträglich abkrageln müssen, bloß weil die meisten, die da mitmachen, einfach blind auf alles ballern was sich bewegt (und vermutlich jetzt, wo sich die nö. Jägerschaft den 0 Promille-Ehrenkodex verpaßt hat, gleich noch um einiges schlechter treffen vor lauter Zittern ...)

@Glückliches Schweinderl :
Ich persönlich tu mir mit Tieren aus guter Haltung mindestens genauso schwer, weil denen würde ich ja gleich noch mehr nehmen, und zwar das gute Leben.
Den utilitaristischen Ansatz, also daß das betreffende Tier ja gar nicht leben würde, wenn es nicht für die Schlechtbank bestimmt wäre, lehne ich ab; wäre auch auf Menschen übertragen komplett inakzeptabel und warum jetzt der Mensch etwas per se Besseres sein sollte, bloß weil er sich das anmaßt, muß mir erst einmal wer erklären.
Und ein Tier, dem ich selber einen Namen gegeben habe, brächte ich schon überhaupt gar nicht mehr runter, insofern kann ich auch dem Restaurator nimmer ganz folgen ...
(Meine Großeltern hatten stets ein Schwein; mein Großvater war im Krieg bei der Waffen-SS, dort mW absolut kein Braver und auch noch bis zu seinem Tod ein überzeugter Nazi; leider war ich damals noch zu klein um zu kapieren was der immer so alles von sich gegeben hat über die Juden, die Ausländer usw.; aber immer, wenn es drum gegangen wäre, das Schwein zu schlachten, ist er in Tränen ausgebrochen, das Vorhaben wurde vertagt und das Schwein ist letztlich mit 11 Jahren friedlich entschlafen ...)

@Moral :
Ich glaub schon, daß alles wo kein Blut fließt, mit Fug und Recht ein "Bessersein" für sich beanspruchen kann.
Allein schon wegen der empathischen Hemmschwelle, die ja auf der anderen Seite entweder gänzlich fehlt oder auch nur verdrängt wird, weil das was es im Supermarkt zu kaufen gibt, ja nimmer danach aussieht was es einmal war und wie es leben bzw. sterben mußte.
Was aber ntürlich nicht heißt, daß Veganer allein schon deshalb per se bessere Menschen wären; aber sie sind mir allemal sympathischer als irgendwelche verschrobenen Figuren, die am Sonntag ihren gütigen Gott anbeten gehen und anschließend ihrem momentanen Wohlbefinden ein paar Hasen am Teller opfern, das ist schlichtweg dekadent, weil einfach nicht nötig.
Daß der Tod zum Leben gehört, sagt sich bekanntlich sehr leicht, solangs net um das eigene geht ...

@Missionieren :
Die Threads zum Thema werden hier durchwegs nicht von uns Vegetariern bzw. Veganern eröffnet.
Wenn unsere Gegenargumente dann als "Missionieren" empfunden werden, liegt der Schluß recht nahe, daß doch etwas dran sein muß, weil bloßer Unsinn würde sich ja üblicherweise von selbst richten ...
Auffällig ist allerdings, daß einem im persönlichen Gespräch mit Fleischfressern, sobald man nur sagt, daß man Vegetarier sei, ohne das irgendwie weiter auszubreiten, quasi reflexartig die Beteuerung zu hören kriegt, na, man selber esse eigentlich eh auch nur mehr sehr selten Fleisch ...
Da lob ich mir meinen Vater, der sagt wenigstens, daß seiner Meinung nach Tiere zum Essen da sind und deshalb will er auch an sechs Tagen pro Woche Fleisch am Teller haben ... das täglich durchzudiskutieren, wenn er bei mir auf Besuch ist, find ich zwar mühsam, aber wenigstens steht er auch zu dem was er ißt ...
Und wie schon früher mal gesagt: Ich fände es gut, wenn Schulklassen Exkursionen in Schlachthöfe unternehmen. So wie das derzeit läuft, nämlich das Leid, das Blut und das Sterben auszublenden und eine geradezu hermetische, appetitlich-hygienische Trennlinie zwischen Tier und Erzeugnis zu ziehen, ist das einfach nur unredlich und führt notgedrungen zu einer Verlagerung der Diskussion auf die bloße Glaubensebene.

P.S.:
50+ wird von Löwen gejagt.

Als sie von ihnen umzingelt ist, schickt sie ihr wohl letztes Gebet gen Himmel:
"Lieber Gott, mach, dass diese Löwen Christen werden!"

Sie wird ohnmächtig und wacht nach einer Stunde wieder auf.

Um sie herum sitzen die Löwen im Kreis und beten:
"Lieber Gott, danke dass du uns heute dieses leckere Mahl geschenkt hast!"


50plus antwortet um 19-10-2013 11:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Amen!


Dein Großvater paßt genau in das Schema der Vegetarier und Veganer - wie ich es immer sage. Jetzt wissen wir also auch, woher deine Gene stammen. Hat nicht auch Helga Hitler ins Spiel gebracht?
Damit hast du mich in meiner Meinung wiederum bestärkt, dieser Tierkult bei zunehmendem Egoismus, Rücksichtslosigkeit und Unbarmherzigkeit gegenüber Menschen (sogar Familienmitgliedern) ist irgendwie bedenklich (Doppelmoral). Hat sogar Udo Jürgens im "ehrenwerten Haus" erwähnt - ich bin aber kein Fan von ihm.


kolli antwortet um 19-10-2013 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
das argument, daß ein tier nur deshalb leben würde, weil es für die schlachtbank bestimmt wäre, das funktioniert auch aus utilitaristischer sicht nicht.

utilitaristisch kann man argumentieren, dass leid dann gerechtfertigt ist wenn dadurch mehr leid verhindert wird - eine ganz normale aufrechnung. das kann für tierversuche zutreffen. durch nutztierhaltung wird in der regel kein leid verhindert, sondern nur leid geschaffen. da funktioniert auch kein utilitarismus.
ganz abgesehen davon ist der utilitarismus in seiner reinen form inhuman, weil auf den menschen übertragen heißt das: man kann menschen töten, wenn man dadurch den tod von mehr menschen verhindern kann. auch menschenversuche könnten so moralisch gerechtfertigt werden.

fazit: der utilitarimus kann ev. leid in tierversuchen rechtfertigen, aber kein tierleid in der nutztierhaltung.


Restaurator antwortet um 19-10-2013 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@AFH:
"Und ein Tier, dem ich selber einen Namen gegeben habe, brächte ich schon überhaupt gar nicht mehr runter, insofern kann ich auch dem Restaurator nimmer ganz folgen ... "
statt einem thread-beitrag könnte ich natürlich auch ein buch schreiben ;), hier die "lösung" des "rätsels":
wer geschlachtet wird steht ziemlich gleich nach der geburt fest und bekommt nicht die menschliche aufmerksamkeit und zuwendung, dadurch bleiben sie in der regel mehr "tier"-tier. manche schaffen's trotzdem einen namen zu bekommen und sich in die reihe der unschlachtbaren "reinzuschummeln", für die wird dann ein guter platz gesucht oder sie verbleiben als "unnütze" (im wirtschfatlichen sinne gemeint) fresser, aber die plätze sind natürlich begrenzt. :(
im übrigen ist die eigene schlachtung immer etwas besonderes, man nimmt es schon genau wahr, dass man leben nimmt und man macht es nie "gerne" und die frische leber danach ist immer eine besondere mahlzeit. es ist schwer zu beschrieben aber eine schlachtung weckt auch ein stück weit urinstinkte, ich vergleiche das gerne mit dem zustand eines marathonläufers. es ist jedenfalls nichts, das so einfach nebenher geschieht.

@jagd:
wenn es um trophäenjagd geht wo ein "richtiger" jäger einen günstigen schussplatz für den jagdgast (am besten vom suv aus) suchen muss: scheisse.
wenn es jagd ist wo - so des öfteren in der gegend von mureck bis radkersburg gesehen - der jungbauer nach der arbeit am frühen abend mit gummischlapfen, adidashose und geknicktem gewehr über der schulter auf seinem alten radl richtung murauen radelt um ein kaninchen für den sonntagsbraten zu schiessen, dann nimmt er seine position als beutegreifer ein, nichts anderes und das ist für mich in ordnung.


helmar antwortet um 19-10-2013 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
Leider bin ich zu patschert den Bericht im Kurier zu verlinken........in der Chronik/NÖ von gestern ist ein Bericht bei dem man beim Lesen nicht weiß ob man lachen, sich nur noch wundern oder doch eher weinen soll....lachen und wundern darüber wie glücklich ein Besitzer eines ausgestopften Pumas ist dass er diesen wieder hat.....oder weinen dass er diesen erst deshalb wieder hat, weil man das ausgestopfte Tier bei den Ermittlungen zu einem Vierfachmord, Selbstmord und Einbrüchen wieder gefunden hat. Auch das kann "Tierliebe" wenn auch eine sehr seltsame, sein.....
Meine Meinung ist dass den sogenannten "Nutztieren" bestmögliche Versorgung, Unterbringung, und möglichst schonender Transport und schlußendlich Schlachtung zusteht. Manches hat sich in den letzten Jahrzehnten gebessert, aber es gibt keinen Grund sich auf diesen Verbesserungen auszuruhen.......es kann immer noch besser werden.
Wer aus egal welchen Gründen, kein Fleisch essen will, der soll das ruhig so halten. Aber es steht niemandem aus dieser Gruppe zu Menschen welche sich anders ernähren als er selber, wie Verbrecher hinzustellen.....leider tun das manche. Sogar Ghandi soll Hühnersuppe gegessen haben.......und der steht ja für viele als der gute, gewaltfreie Mensch da.........;-). A so a Frechheit....wo doch der Adolf aus Braunau Vegetarier gewesen sein soll.
Mfg, Helga


50plus antwortet um 19-10-2013 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie viele Rinder müssen für einen Vegitarier pro Jahr sterben ?
@helmar
Ich schließe mich deiner Meinung zu 100 % an.



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