Radiosendung zum Mithören oder Nachhören 14. Okt. 18.25

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krähwinkler 10-10-2013 18:59 - E-Mail an User
Radiosendung zum Mithören oder Nachhören 14. Okt. 18.25
Brauchen wir eine Agrarwende?
Gestaltung: Ilse Huber

Die Landwirtschaft befindet sich in einem ständigen Wandel. Immer größer müssen die Betriebe werden, um überleben zu können; Molkereien, Lebensmittelhersteller und Handelskonzerne geben ihre Richtlinien vor und diktieren Preise. Über allem schweben die gemeinsame europäische Agrarpolitik, kurz GAP, und das Freihandelsabkommen mit den USA.

Doch es regt sich viel Unmut: immer mehr Konsument/innen und Bauern wollen andere Strukturen, kleinere, naturnahe Betriebe und Produktionsformen, andere Handelskreisläufe. Brauchen wir also eine Agrarwende? Eine Bestandsaufnahme.


helmar antwortet um 11-10-2013 07:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Radiosendung zum Mithören oder Nachhören 14. Okt. 18.25
Hallo Rahm.....zum Glück ist der kleine Bub welcher mit traurigem Gesicht die Milchkanne umarmt welche der Vater auf den Pferdeschlitten lädt, wieder aus der Werbung verschwunden........den 10 Kühe- Hof, auf welchem man den Standeimer von Kuh zu Kuh schleppt, wo die Kühe im finsteren Loch angekettet sind, man im Jahr Tonnen von Mist und Futter herumschleppt, der sich nur mit Einnahmen aus einem anderen Berufen hält, den wollen vor allem jene nicht mehr welche es betrifft......nämlich die davon Betroffenen. Und wahrscheinlich auch die Kühe nicht wenn sie mal in einem hellen, luftigen Laufstall leben.
Das heutige romantisierende Bild der Landwirtschaft wird in der Fernsehwerbung gemacht, siehe die ganze Show wenn der Bauer strahlend erklärt dass seine Kühe das kräuterreiche Heu vom Berg bekommen und sonst nichts.......und hier hätte die bäuerliche Vertretung anzusetzen. Leider kann sie das wieder nicht wirklich, weil ja der Handel in Österreich die Macht hat. Und sich viele Medien willig vor den Karren von Tagträumern spannen lassen und wenig hinterfragen. So ist das nun mal, lieber Rahm.......
Inzwischen wird wohl in der Jagd und Fischerei, was die Trophäen betrifft, weniger gelogen als überall dort, wo es um die Landwirtschaft geht. Und es finden sich immer öfter immer mehr Leute welche glauben dass man nur was bekritteln muß, damit sich was zum vermeintlich Besseren ändert. Aber ein Großteil der Kritiker ist gar nicht bereit das angeblich Beste auf dem Markt, nämlich Bio zu kaufen.......würde sonst der Handel seine Bioprodukte so intensiv bewerben? Denn auch die Werbung kostet Geld. Geld das schlußendlich der Käufer mitbezahlt.
Mfg, Helga


krähwinkler antwortet um 11-10-2013 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Radiosendung zum Mithören oder Nachhören 14. Okt. 18.25
Mächtig ist eine Landwirtschaft, die sich der Unterstützung der Konsumenten sicher sein kann. Ich vermute, die Sendung wird auch einige kooperative Modelle vorstellen, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen.

Unglaublich, welche dumpfe, feuchte Löcher die Kuhtälle früher einmal waren. Ich persönlich freu mich ja schon auf erschwingliche Einstreu- und Entmisungsroboter. Dann fehlt nur mehr, der Chip im Hirn der Kühe, der sie dorthin gehen läßt, wo sie der Bauer grad braucht.

Was die Biowerbung betrifft, ist die Sache so, dass sich bio für die Ketten rechnet, weil es kaufkräfitge Schichten in den Laden bringt, bei denen das Geld etwas lockerer sitzt, und die gern mal etwas neues testen.



helmar antwortet um 11-10-2013 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Rahm...Unterstützung der Konsumenten? Der Konsument konsumiert.....und zwar mit den finanziellen Mitteln welche er zur Verfügung hat oder ausgeben will. Ich habe in meiner Gegend einige Direktvermarkter von Jungrindern. Und da ist das erste Kriterium der Käufer die Qualität, dann dass kein Tiertransport statt findet und erst dann ob das Fleisch bio ist oder nicht.............sagen zumindest die Vermarkter.

Unglaublich......aber du solltest eines nicht vergessen.......es gibt einen Tiergerechtigkeitsindex, welcher Mindestmaße für die jeweilige Tiergröße, und das zu Recht, vorschreibt. Und viele Ställe welche vor 30,40 Jahren mit bereits größeren Fenstern gebaut wurden, entsprechen dann bei der Standgröße weder den heutigen Anforderungen noch dem Bundestierschutzgesetz.
Es steht dir frei mich weiterhin ver.... zu versuchen, wenn es dich freut soll es mir recht sein.......aber vielleicht liest so mancher hier mit der sich ein Urteil über so krampfhaft argumentierende Befürworter einer gewissen Wirtschaftsweise oder besser, Ideologie bildet.
Mfg, Helga


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