Antworten: 15
Hirschfarm 03-10-2013 09:38 - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
Billa spiegelt mit seinen Eigenmarken sehr gut den Zeitgeist wieder.
Zuerst kam ja!natürlich - Gehobenes Preissegment für den anspruchsvollen Kunden mit Geld
Dann kam Clever! - Qualitativ in Ordnung für den Kunden mit schmalem Gelbörsel bzw. Sparefroh.
Nun gibts die Wunderlinge - Ausschussware die normal in die Biogasanlage gehört - für Kunden mit noch weniger Geld.
Bin schon gespannt wie die Entwicklung weitergeht!
mfg


Pferdebetrieb antwortet um 03-10-2013 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
Ich sehe das positiv.
Bin zwar kein Gemüse-Bauer, aber ich denke, würd ich Gemüse anbauen und dann einen Teil der Ernte "wegschmeissen" zu müssen, nur weil das Gurkel etwas zu krumm ist, tät mir das Herz bluten.


se123 antwortet um 03-10-2013 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
das hat nichts mit mit "für Kunden mit noch weniger Geld" zu tun, sondern mit der ethischen Frage, ob es in Ordnung ist, dass ein Drittel der Lebensmittel weggeworfen werden. Den den Großteil wirft nicht der Konsumt weg



walterst antwortet um 03-10-2013 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
ein Teil des Ethikwettbewerbes mit Hofer bzw. ZZU.




Fallkerbe antwortet um 03-10-2013 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
Hallo,
ich finde es absolut positiv, das gemüse mit nicht normgerechtem Wuchs, auch vermarktet wird.
Ich hoffe wirklich, das der Konsument das auch annimmt. Dann wird es auch schnell schule machen.

Damit wird der Kunde auch wieder ein wenig näher an die Natur und die landwirtschaftliche produktion herangeführt.
Es werden sich dann auch die Marktständler und Hofladenbetreibe etwas leichter tun, wenn sie "wunderlinge" anbieten.


Holzprofi1969 antwortet um 03-10-2013 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
Wir werden wieder daran erinnert, dass nicht das "perfekte" das beste ist, sondern das welches am Gesündesten produziert wurde


Ziegenbua antwortet um 03-10-2013 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
Und bald könnens die schönsten Sachen wegwerfen, weil sie faul oder schimmlig werden, weil die nicht so Schönen genauso gut schmecken ;)
Aber find es auf jeden Fall positiv, solang die Nahrungsmittel nicht gesundheitsschädlich sind und gut schmecken spricht da überhaupt nichts dagegen...


kraftwerk81 antwortet um 03-10-2013 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
Mit Eigenmarken lässt sich der Lieferant unabhängig von Angebot und Nachfrage erpressen - NUR um das gehts dem Handel dabei.

Bsp. wenn Lieferant SM die Eigenmarke X nicht zu vorgegebenen Konditionen liefert, fliegt er mit den Markenprodukten auch aus dem Regal. Die Eigenmarke muss ja jederzeit auch ein anderer Lieferant bereitstellen und ins std. Packerl füllen.

Na und jetzt mit dem verkrachten Gemüse kann man extrem günstig einkaufen und die Marge an den Verbraucher nochmal ausweiten. Schmeiss ma halt die Einwandfreie Ware weg mit der im Handel nicht so viel zu verdienen ist.


Christoph38 antwortet um 03-10-2013 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
Die Eigenmarken haben einen doppelten Sinn. Es soll einerseits der Kunde an die Marke gewöhnt werden, also dem jeweiligen Handelskonzern treu bleiben.
Gleichzeitig wird dem Kundern suggeriert gleiche Marke=gleicher Inhalt, obwohl andererseits gerade die beliebige Austauschbarkeit des Lieferanten beabsichtigt ist.
Eine win-win Situation für den Handel.
Nicht ohne Grund, dass der Handel starke Marken, die der Konsument will, weniger schätzt.

Handel als Kunst dem Konsumenten beste Qualität zu verkaufen (oder diesen Anschein zu erwecken) und gleichzeitig dem Lieferanten den Preis maximal zu drücken.
Dies muss kein Widerspruch sein, wenn Konsumenten&Produzenten bereitwillig mitmachen.



Fallkerbe antwortet um 03-10-2013 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken

Natürlich macht der Handel lieber die Werbung für die EIGENEN marken, und nicht für die Marken seine Lieferanten.
Dann dann hätte der Handel die Marketingkosten, der Lieferant dafür den Markenwert und markenbekanntheit.
Die wären ja schön blöd.

Und zum gleichen Inhalt-
für eine Billamilch ist es nicht entscheidend, ob sie von Nöm- oder Bergland abgefüllt ist. es ist und bleibt eine Billa-milch.

mfg


walterst antwortet um 03-10-2013 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
Welche MArketingkosten hat der Handel für Nicht-Eigenmarken?


Fallkerbe antwortet um 04-10-2013 00:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
@walterst,
schon ein Flugblatt kostet geld


walterst antwortet um 04-10-2013 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
echt?
Schon mal was vom WKZ gehört bei einem Listungsgespräch für ein Produkt mit dem Handel?


Christoph38 antwortet um 04-10-2013 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
@ fallkerbe
Es ist und bleibt keine Billa-Milch, da Billa die Milch weder erzeugt noch abfüllt.
Es wird nur durch die Marke und Verpackung der Anschein erweckt, dass es sich immer um dieselbe Milch handelt.



Fallkerbe antwortet um 04-10-2013 09:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
@christoph38
aber es ist ein milch, die im Auftrag von Billa abgefüllt und von billa vermarktet wird.

Ob die milch vom Mühlenbauer oder vom Huberbauern kommt, ob sie in vordertux oder in hintertux abgefüllt wurde, das macht für den konsumenten keinen nennenswerten unterschied.

@walterst,
auch bei mir kommt es vor, das ich mich an Marketingkosten beteiligen "muß."



walterst antwortet um 04-10-2013 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Billa Eigenmarken
@fallkerbe
bei Dir "kommt es vor"

Bei Milchbauern ist das immer so.


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