Rückläufige Biobetriebe

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sturmi 02-10-2013 06:48 - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Pirklhuber: "Zahl der Biobetriebe um rund 380 geschrumpft!"
Die Grünen Realitätsverweigerer machen sich Sorgen weil ihr Ziel einer mittelfristigen Verdoppelung der Biobetriebe anscheinend zu wenig finanziert wird! Langfristig streben sie ja eine 100%ige Biologisierung Österreichs an.
Schön traurig wenn die "Welternährer" immer mehr Steuergelder brauchen um Umsteigwillige zu finden!
http://derstandard.at/1378248642022/Gruene-kritisieren-Berlakovichs-Bio-Foerderung
MfG Sturmi



joholt antwortet um 02-10-2013 07:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
@sturmi Wieviele Konvis benötigen steurgelder damit sie ihren betrieb nicht schließen?Es ist schon traurig du wahrscheinlich auch oder?


helmar antwortet um 02-10-2013 07:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Ach Sturmi......was soll das? Mit Geld allein wird man die zahl der Biobetriebe nicht mehr steigern können. Aber vielleicht denken so kluge Menschen wie Pirklhuber mal nach warum gerade im Grünland, und da besonders bei den Milchbauern die Biobauern weniger werden. Wir gehören zur EU, und mit den EU-Richtlinien könnten wohl manche Biobauern noch leben, aber mit den dauernden Verschärfungen in Österreich verursacht durch die Organisationen welche eigentlich für die Biobauern da sein sollten und auch mit den manchmal noch eigenartigen Bedingungen jener welche dann Überdrüberbio sein wollen, wie ZZU schafft man es dass manche Biobauern zu rechnen beginnen...Diese Systeme machen es jenen welche aufhören wollen leichter als die Politiker.
Mfg, Helga



krähwinkler antwortet um 02-10-2013 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
S.g.Frau Prof. Helmar, ihre Ausführungen bezüglich verringerter Biomilcherzeugung halten einer Überprüfung nicht stand.
Was den Biobauern schon zu schaffen macht, sind die sich stark verbessernden konv. Preise. Man könnte auch, wie es viele vorschlagen, die konv. Prämien senken um dem Biolandbau mehr Zulauf zu verschaffen. Das wäre billiger. Das Ministerium rechnet eh alle Leistungsabgeltungen neu aus.


schnapsidee antwortet um 02-10-2013 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Der Großteild er Biobetriebe, die sich von BIO verabschieden, machen das wegen der idiotischen Weideverpflichtung ab 2014. Falls mit dieser Verpflichtung die Biobetriebe weniger werden sollten, hat die Politik ins Schwarze getroffen!!

Mit dieser Weideregeldung werden viele Biobetriebe, die ihre Betriebe voll und ganz biologisch bewirtschaften aus dieser Maßnahme gedrängt. Die Politik und jene Personen, die glauben sich für die "Biologische Wirtschaftsweise" stark machen zu müssen, sind aufgefordert solche nicht wirksame Anforderungen und Auflagen an Biobetriebe abzustellen.
Es gibt gewisse Auflagen für BIO und alle zusätzlichen Chikanen werden von den Konsumenten nicht verstanden und werden daher auch nicht finanziel abgegolten, wenn dann wird es nur von gewissen Konzernen genutzt.





krähwinkler antwortet um 02-10-2013 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Zu voll und ganz biologisch gehört auch der Weidegang dazu. Sonst ist es halt nicht voll und ganz bio. Ihr werdet eh bald ein Berglabel bekommen, dort ist man dann gut aufgehoben ohne Weidegang.


MC122 antwortet um 02-10-2013 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Hallo,

weiß schon jemand etwas genaueres zur neuen Regelung für die Weidehaltung. Würde mich nur interessieren, weil wir überlegen auf Bio umzustellen.

Danke für alle Infos.


wickinger83 antwortet um 02-10-2013 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Die stark verbessernden konventionellen Preise machen den Biobauern zu schaffen? melanchthon machst du hier ne neid debatte draus weil deine biomilch noch zu billig ist?? oder weil der abstand der preise geringer wird? oder der ottonormalverbraucher nicht so viel bezahlt wie du brauchst um steuergelder von konvi auf bio umzuschlichten?
helmars meinung war völlig korrekt, ihr den professortitel aufzusprechen aus meiner sicht absolut realistisch und nicht sarkastisch wie du es meinst.
mfg wickinger


krähwinkler antwortet um 02-10-2013 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Wenn das Gemüt aufgewallt ist, kommt es schon vor, dass die Wahrnehmung getrübt wird. Manche können es halt gar nicht erwarten, dass bio die Flügerl gestutz werden. Ja, du weißt, die konv. Milchpreise steigen stärker als die Biomilchpreise. Im Laden ist mir der sinkende Biozuschlag noch nicht aufgefallen. Geht wo verloren, sagen ReweSparHofer.
Meine Argumentationslinie was Umschichtungen von Kon auf Bio betrifft, wird von der überwiegenden Mehrheit der Österreicher geteilt. Die KIL (konventionelle, industrielle Landwirtschaft) mögen die Konsumenten weniger als BIO. Und wenn dabei noch Geld gespart werden kann. Warum nicht!


melchiorr antwortet um 02-10-2013 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Hallo!
Was soll das ganze Gesudere von Bio oder konventionell?
Es gehört einfach Chancengleichheit , das heißt angleichung der Förderungen. Ich habe zwei Nachbarn als Biobauern und wenn der Mähdrescher kommt und sie nur die Hälfte von meinem Ertrag ausdreschen sagen sie, sie bekommen dafür fast den doppelten Getreidepreis, haben keine Düngerkosten, keine PSM-Kosten, also warum dann die doppelte Förderung, wo sie doch auch einen geschützten Markt haben, wie wir vor 30 Jahren.
Siehe Krankenhausküchen, Schulküchen Seniorenheimküchen u.s.w.
Also gleiche Förderung für alle, alles andere regelt der freie Markt.
lg.herbyy


biolix antwortet um 02-10-2013 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Nabend !

eben nicht Chancengleichheit Herby, weil die Landesküchen wollen dann eben auch nur billigst kaufen, da kann bio aber nicht mit...

Und das kann der Pirklbauer aus politischer Sicht schon "kritisieren", aber die Kenner wissen das 583 den Betriebe aufgehört haben und von ca. 400, sind die Flächen von benachbarte Biobetriebe übernommen worden.. also auschlagebend ist die Biofläche, und die ist im steigen.... also keine Sorge sturmi.. ;-))

lg biolix




hardl1266 antwortet um 02-10-2013 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Hat ja eigendlich jeder die Möglichkeit das er sich für eine biologische Wirtschaftsweise entscheidet.Man braucht den Biobauern keinen Cent neidig sein.


KaGs antwortet um 02-10-2013 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Bin so froh, dass ich mit diesem Zirkus nichts mehr zu tun habe! Auslauf, Weide und Laufstall, kann ich nicht mehr hören! 2008 ausgestiegen aus BIo, Anfang 2011 Rinder raus, mit Vollkorn wird gedüngt. In 2 h ist das düngen erledigt. 1 h für s Vollkorn holen, 1 h streuen. Mit minimalsten Kraftstoff. Klar, der Vollkorn kostet auch ganz schön! Aber trotzdem würde ich keine Gülle kaufen.
Absatz für mit Vollkorn gedüngtes Futter ist (derzeit) noch reichlich! Wird sich sicher ändern, wenn immer mehr aufhören, und ihr Futter verkaufen wollen.
Hatte eigentlich keine Probleme mit den Biokontrolloren, aber trotzdem bin ich froh, keinen mehr zu sehen am Hof!
Machen aber auch nur ihren Job!


wickinger83 antwortet um 02-10-2013 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
bin ich auch nicht hardl aber umgekehrt halt genauso wenig. Herbyy ganz deiner meinung.
mfg wickinger


2009 antwortet um 02-10-2013 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
hallo
also es geht wiedereinmal um die angleichung der fördermittel oder chancengleichheit ?
die zukunft wird es zeigen , trotzdem bleibt bio der mercedes unter den bewirtschaftungsformen und sollte dementsprechend abgegolten werden !
mir kommt vor,am lautesten schreien zur zeit jene ,die um ihre hohe betriebsprämie fürchten und diese vielleicht zum teil auch geschenkt bekommen haben,nur hat das bis jetzt die wenigsten interessiert !!!!
und noch was .....falls es noch nicht aufgefallen ist,auch konv.betriebe sind rückläufig !!!
gute nacht 2009


tch antwortet um 02-10-2013 23:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Die Abgeltung sollte durch die Produktpreise erfolgen und nicht von Menschen subventioniert werden die sich Bio zum Teil nicht leisten können!


Schön ist es trotzdemm zu sehen wie sich Bauern gegeneinander zerfetzen......und im Handumdrehen zusammenhalt fordern...

Gehts noch??

tch



NikoKlaus antwortet um 03-10-2013 05:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Bio ist meiner Meinung Rückläufig weil die Leute kein Bio mehr wollen!

Oder hat niemand den Bericht vom Burgenländischen BIO Hühnerstall gesehen?
Die Leute dort gehen vor Gericht damit der Stall nicht in unmittelbarer Nähe gebaut wird denn sie haben Sorgen um das Grundwasser und das es Stinkt.

Eine Frau meinte sie kaufe nur Bio, aber es solle doch bitte wo andersproduziert werden uns nicht vor ihrer Haustür!

Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Lg


helmar antwortet um 03-10-2013 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Hallo Melanchton...herzlichen Dank für die Ver.....es mag ja in anderen Gegenden anders laufen, aber warum hat es in meiner Gegend mal eine ganze Menge Biomilchbetriebe gegeben und jetzt nur noch einige wenige welche das Ende der Förderperiode abwarten? Dass jene nochmal einsteigen werden kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

Hallo NikoKlaus..........das ist doch überall so. Was glaubst was los wäre, hätte der steirische Bauer der bis zum Verwaltungsgerichtshof beklagt wurde, anstelle 800 Schweine im Maststall 100 auf der grünen Wiese neben dem Wirtshaus. Da hieße es auch, ja klar, sehr gern, aber nicht vor meiner Haustüre.
Mfg, Helga


tch antwortet um 03-10-2013 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Hallo Helga- wie würdest Du reagieren.....:-) ?

tch



mfj antwortet um 03-10-2013 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe

Bio in Österreich... läuft und war immer schon als "letzter Schritt" für Auslaufbetriebe gedacht.
Hier gutes Geld hinterher zu werfen halte ich für Verschwendung.

Aber dafür braucht man einen "klaren und ehrlichen" Blick !
Und den kann man nicht von Nutznießern eines Übergangssystem erwarten - die hier auch noch als Forumsschreiber erscheinen....

Was den Konsumenten angeht - ist einzig und allein die Doktrin Öko ertragreich, nicht die Fakten.
Wenn sich medien/politisch/kulturell eine Dauerberieselung in Sachen "Bio" bis in alle Schulen hinein vollzieht, muss ja eine Minimal-Wirkung sichtbar sein.
Von Überzeugung und freier Entscheidung würde ich da aber nicht sprechen.
Darum funktioniert der Bio-Preis ja am Markt auch nicht.




krähwinkler antwortet um 03-10-2013 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Einige Zahlen aus dem Grünen Bericht 2013 zur Gegenüberstelltung der Spez. Milchviehhalter. Annähernd gleiche Fläche und AK: Mehreinkommen bei Bio von 7.061€ / Betrieb, das enspricht einem Mehreinkommen von 27%. Biomilchbetrieb zu sein, war 2012 kein extrem schlechtes Geschäft. Und auch nicht die Jahre davor.


mfj antwortet um 03-10-2013 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe

Betriebe aus dem Grünen Bericht - repräsentieren nicht den typischen weitverbreiteten Landwirtschaftsbetrieb in Österreich.
Aber auch hier ist die "Brille" entscheidend ;-)


biolix antwortet um 03-10-2013 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
;-)) Klar doch mfj, die im Grünen Bericht sind eher die "Spitzenbetriebe", bei Bio und genauso bei Konventionell, daher sind die Zahlen sehr wohl repäsentativ.... und das stört dich natürlich.. ;-))

Und eben Profibetriebe steigen immer mehr auf bio um, und eben nicht die "Auslaufbetriebe" !

lg biolix


mfj antwortet um 03-10-2013 14:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe

@Biolix – Fakten und Recherche waren noch nie Deine Stärke...;-)

Ich habe Dir deshalb, den Auszug aus dem Grünen Bericht 2013 reinkopiert.


Quelle: Grüner Bericht 2013, Seite 98

Vergleich von Biobetrieben mit konventionell wirtschaftenden Betrieben:

Für diesen Bericht wurden die Biobetriebe einer Betriebsform wieder mit den konventionellen Betrieben derselben Betriebsform verglichen (siehe Tabelle 4.4.2), Auf die drei Betriebsformen entfielen 50% aller Biotest-betriebe. Auffällig dabei war, dass bei allen drei Betriebs-formen die Biobetriebe größere LF bewirtschafteten und die öffentlichen Gelder je Betrieb höher ausfielen.

Für weitere Fragen bzw. für weitere Schönfärbereien für die Bioszene kannste Dich jederzeit an mich wenden.


 


krähwinkler antwortet um 03-10-2013 14:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Auffällg war auch, dass die Bauernbündler zu einem hohen Prozentsatz Schwarz wählen. So viel zu deiner Entdeckung, dass die Bios mehr Leistungsabgeltungen, die im übrigen auch die Investitionsbeihilfen enthalten, bekommen. No na net: Wofür gibts eigentlich unterschiedliche ÖPUL-Prämien?


biolix antwortet um 03-10-2013 15:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
ach mfj, hab ich irgendwo das Gegenteil behauptet ??

Es geht um den Gewinn und den hat der Melanchton ja genannt, der bei Bio höher ist... also brauchst du dir, genauso wie der Sturmi eben keine Sorgen machen.... ;-)

lg biolix

p.s. und von wem "Fakten und Recherchen" seine Stärken sind, und wer sich im Biobereich eher wenig auskennt, das kann jeder selbst der mit liest bewerten..;-))


helmar antwortet um 03-10-2013 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Hallo Tch...ich bin in der glücklichen Lage mitten im Grünland zu wohnen, und früher roch es halt ein paarmal im Jahr nach der Gülle meiner Kühe und natürlich kam halt auch das Lüfterl aus der Nachbarschaft daher...........und so wie es früher dazu gehört hat, gehört es heute genauso dazu.......Fenster schließen, und das wars.....;-).
Mfg, Helga


helmar antwortet um 03-10-2013 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Hallo Melanchton.......deine Anteilnahme an einer gewissen Art Landwirtschaft zu betreibend ist sehr lobenswert........könnte es auch deshalb so sein weil du auch in gewisser Weise was davon hast?....;-).
Mfg, Helga


2009 antwortet um 03-10-2013 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
hallo mfj und mitglieder des antibiovereins
ich möchte von euch wissen, was euch daran hindert ebenfalls auf bio umzusteigen und in den genuss der ach so hohen ausgleichszahlungen und der marktpreise zu kommen ?
ich bitte um antwort !!!!!!!
die angeschnittene weideverpflichtung und "bio und mehr bio" ............für manche betriebe wirklich ein problem und grund genug wieder umzusatteln.......weil manchmal nicht durchfürbar. allerdings sollte man sich klar sein,daß dies weniger von bioverbänden oder politik ausgeht sondern ständig vom handel gefordert wurde um mitbewerber auszustechen und werbetechnisch glaubwürdig zu bleiben..........und es wurde nachgegeben um im rennen zu bleiben.
zb. mein betrieb "ja natürlich" beef produzent........fast jedes jahr eine kleine steigerung (bio und mehr bio ) .....bis jetzt kein problem

schöne grüsse 2009

ps. bio hat mich reich gemacht,drum bleib ich dabei !! :-)


krähwinkler antwortet um 03-10-2013 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Würdest du es mir verdenken, wenn es so wäre? Aber ich bin Überzeugungstäter. Ich hatte mein Damaskuserlebnis in Flensburg in einer Schweinezuchtfirma.
Vielleicht glaubst du, ich bin bei den Biobauern angestellt?. Dem ist nicht so. Ich bin agrarischer Freiberufler. Wie unschwer anzunehmen ist, gehören Biobauern zu meinen Kunden.
MfG Prof. Melanchthon.


2009 antwortet um 03-10-2013 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
also mit deiner antwort kann ich nicht viel anfangen melanchthon???.......ich glaub das ist mir zu hoch...!!
ich glaub eher du bist politiker.....die versteh ich auch nicht!
schöne grüsse 2009


krähwinkler antwortet um 04-10-2013 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Damaskuserlebnis ist die Bekehrung des Saulus zum Paulus mit dem brennenden Dornbusch vor Damaskus. Nachzulesen in dem dicken Buch der Christen (Galaterbrief).
Ein agrarischer Freiberufler ist sowas wie ein selbständiger Agrar-Dienstleister, der seine Kunden zu konsequentem Handeln vergattern muss, und das sogar auf deren Wunsch!
Ois unkloar?


2009 antwortet um 04-10-2013 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
hallo melanchthon
du hast mir gerade die 2 begriffe erklärt die ich verstanden habe !
nicht verstanden habe ich in bezug auf meine frage deine einleitung "würdest du er mir verdenken,wenn es so wäre ? aber ich bin überzeugungstäter " ??????????? wo liegt da der sinn ????????
schöne grüsse 2009


wickinger83 antwortet um 04-10-2013 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
melanchthon ist ein weltretter so versteht ihn doch bitte mal einer.
Konnte mir aber in einem anderen beitrag seine sichtweise nicht erklären, sprich ich war warscheinlich zu minder für ihn bekehrt zu werden. ggggg
Bio oder nicht, so irgendwie sind wir doch alle bauern. Das einzige was mich aufregt sind nur die Förderungsdiskussionen.
Was muss man fördern?? alle was sich von selbst nicht fortbringt!
Also funktioniert warum auch immer die Landwirtschaft scheinbar sowieso nicht richtig, sonst bräuchte weder Bio noch Konvntionell die sogenannten ausgleichszahlungen. Wenn die Produktpreise jeder sparte angemessen wären hätten wir dieses ganze neid und steuerzahlergefasel hier garnicht und bräuchten uns nicht zu streiten warum oder wieso das oder dies mehr von den armutszahlungen bekommt
mfg wickinger


2009 antwortet um 04-10-2013 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
richtig wickinger83.....bin eigentlich ganz bei dir,aber manchmal ist ein wenig streiten,diskutieren und palawern ganz lustig. :-) .........und dieses nicht erklären und antworten auf konkrete fragen betreiben leider viele !
schöne grüsse 2009


Hons antwortet um 04-10-2013 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Servus, wickinger83 und 209 bin auch eurer Meinung das es zwischen Konventionell und Bio nur mehr um die Förderung geht. Jede Handelskette die eine neues Geschäft Baut oder erweitert bekommt eine Nahversorger Förderung und bei einstellen neuer Mitarbeiter wieder eine Förderung! Was es hier Geld gibt da sind wir in der LW. kleine Mäuse!
lg Hans


sturmi antwortet um 05-10-2013 07:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Bio hin oder her, Fakt ist wir brauchen weiterhin eine leistungsfähige Landwirtschaft, dass sind in OÖ über 33.000 konv. Familienbetriebe (4000 Bio´s)! Diesen Familienbetrieben wird das Leben schwer gemacht, teile der Gesellschaft stehen ihnen spektisch gegenüber, die Medien tragen auch dazu bei.
Für den kritischen Konsumenten ein Buchtipp: "Bauernland OÖ", zu bestellen unter 0732/7720/11500 oder per mail: lfw.post@ooe.gv.at
Lesen statt kritisieren hilft manchmal den Horizont zu erweitern! ;-)
MfG Sturmi




krähwinkler antwortet um 05-10-2013 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
@2009 Verdenken ist vielleicht ein Innviertler Ausdruck, man könnte auch sagen: Verübeln. Und Überzeugungstäter bedeutet für mich: Ich halte die Biolandwirtschaft für die beste Art Böden auch in Zukunft fruchtbar zu halten.
@sturmi: Danke für den Tipp
@wickerl: Macht doch Spaß, ein bisserl Austeilen und ein bisserl Einstecken! Harmonie ist oft nur eine Umschreibung von Unterdrückung.
Gemütlichen Sabbat und Sonntag wünsch ich!


kolli antwortet um 05-10-2013 10:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Bioprodukte sollten ihre Marktfähigkeit nicht durch Förderungen erlangen. Ein faires Produkt zu einem fairen Preis - auch für den Produzenten. Ein Markt, welcher am Tropf des Steuerzahlers hängt, kann kein Ziel der Biolandwirtschaft sein. Hier handeln unsere Biolandwirtschaftsvertreter zum Teil gegen die Interessen der Biolandwirtschaft.


senf antwortet um 05-10-2013 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Zeigt mir weltweit eine, nur eine einzige Produktionssparte - egal welche - nicht am Tropf des Steuerzahlers hängt!
Den freien Markt gibt es nicht!
Und einen fairen Preis - bei der "Geiz ist geil Mentalität" - sowieso nicht.
Alles nur graue Theorie in Wirtschaftshandbüchern!


kolli antwortet um 05-10-2013 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Im Moment pushen wir das Produktionsvolumen durch Subventionen. Das ist der verkehrte Weg. Die Nachfrage muß die Produktion pushen. Bioprodukte dürfen ja auch mal rar sein. Der Preis ist ja auch ein Ausdruck der Wertschätzung des Produktes. Letztendlich muß immer der Konsument darüber entscheiden, welche Landwirtschaft es in Österreich gibt und nicht Agrarfunktionäre.

Wenn es darauf rausläuft, dass Biolandwirtschaft nur mehr durch Subvention wirtschaftlich Sinn macht, dann haben wir was falsch gemacht.

Glaubt wirklich jemand ernsthaft, das die Nachfrage nach Bioprodukten zusammenbrechen würde, wenn der Preis nicht mehr subventioniert würde?


biolix antwortet um 05-10-2013 17:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Hallo Kolli !

siehe Deutschland, haben zu spät mit Bio begonnen, machens andere und es wird importiert, auch nicht das richtige..
Und es sollte kein Luxus sein, sich PSM frei zu ernähren.. ;-)

lg biolix


krähwinkler antwortet um 05-10-2013 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
@kolli
.....wenn es darauf hinaus läuft, dass konventionelle Landwirtschaft nur mehr durch Subventionen wirtschaftlich Sinn macht, dann haben wir was falsch gemacht. Ätsch!

Wo wir vielleicht übereinstimmen ist, dass generell das Subventionsniveau niedriger sein könnte!


2009 antwortet um 05-10-2013 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
richtig sturmi,du bist auf den weg der besserung.......lesen statt kritisieren hilft manchmal den horizont zu erweitern.......allerdings sollte deine lektüre nicht zu einseitig sein. :-)
schöne grüsse 2009

ps. du bist mir noch eine antwort schuldig........regenwürmer und so


kolli antwortet um 05-10-2013 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
at melanchthon:

Daß wir in der konv. Landwirtschaft einiges falsch gemacht haben ist ja die Ursache dafür, daß es die Biolandwirtschaft gibt. Die Biolandwirtschaft sollte Wege aufzeigen, wie es besser gehen könnte. Dazu gehört auch die Preiswahrheit.


G007 antwortet um 05-10-2013 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Biolandwirtschaft ist ein Nischenprodukt wie der Name schon sagt, eine Nische.
Das nur wenige machen können. Die relativ hohe Zahl an Biobauern in Österreich kommt deshalb zustande,
da viele wegen der höheren Förderung auf Bio umsteigen, aber net wirklich viel erzeugen.
Manche wollen halt wieder in das 19 Jahrhundert zurückkehren mit einen 14 Stunden Arbeitstag und vielen Taglöhnern.



krähwinkler antwortet um 06-10-2013 15:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Biomilchprodukte haben Marktanteile von 8% bei Käse bis zu 18% bei ESL-Milch. Das als Nische zu bezeichnen, ist etwas untertrieben.
Dass die Höhe der Förderung die Produktivität bremst, ist leider auch eine Tatsache. Eine Erhöhung von Abgaben auf Grund und Boden würde die Bewirtschafter wieder mehr dazu animieren, die Wertschöpfung je Hektar zu erhöhen.


Schaf_1608 antwortet um 06-10-2013 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Ungeachtet eurer festgefahrene Meinungen will ich hier meine Meinung kundtun:
AZ muesste es nicht geben wenn die Erzeugerpreise stimmen wuerden, doch die Frage ist halt wie wettbewerbsfaehig wir gegenueber den grossen Agrarnationen der anderen Kontinente sind....
Vermutlich wuerde sich die oesterreichische LW ohne AZ hin zu low input entwickeln, alles andere ist zu teuer erkauft...

Das einzige was wirklich gefoerdert gehoert sind Umweltmassnahmen, denn ansonsten wird die kaum einer machen...
Und genau zu diesen zaehle ich die biologische Landwirtschaft. Denn der Mehrwert fuer die Umwelt steht


Schaf_1608 antwortet um 06-10-2013 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Ausser Frage!
Die Aussage, dass sich die biologische LW ueber den hoeheren Produktpreis selbst erhalten und gegenueber der Konventionellen wettbewerbsfaehig sein muss zeugt von Inkompetenz...
Im öpul geht es um Umweltschutzmassnahmen und nicht um die Bevorzugung einer Wirtschaftsform...

Das Konsumenten bereit sind einen hoeheren Produktpreis zu bezahlen ist zwar sehr schön (vermutlich hats halt doch Vorteile - Gesundheit/Ego), tut aber fuer den Umweltschutz nichts zu Sache...

Anm: Ich Wirtschaft konventionell und bin keinem Biobauern etwas neidig, habe vor den meisten grossen Respekt und einige sind mir zu wider (also genau gleich wie innerhalb der konventionellen Kollegen)

Mfg


helmar antwortet um 07-10-2013 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Hallo Melanchton......wenn es heute diese Anteile für Biomilch gibt, ist das ja für die Biobauern gut. Und es hat sich in rund 15 jahren zumindest so weit etwas getan dass aus der Biomilch auch Bioerzeugnisse für den Markt wurden. In meiner Gegend war es jahrelang so dass es keine getrennte Erfassung und damit auch keinen Biozuschlag gegeben hat. Als dieser dann doch gekommen ist, hat mich das auch nicht mehr dazu verlocken können bio zu bleiben. Und auf lange sicht auch die anderen Milchbauern meiner Gegend. Inzwischen ist es so dass von den verbliebenen Biobauern, 2 Mukuhbetriebe, einer überhaupt aufgehört hat und der 2. in keine neue Bioverpflichtung ab 2015 mehr einsteigen wird. Und zwar aus dem Grund weil er dann, sollte er seine Flächen verpachten wollen, er dafür keine Pächter findet welche sich für die Maßnahme Bio verpflichten wollen. So schauts, zumindest in einigen Gegenden aus.
Mfg, Helga


krähwinkler antwortet um 07-10-2013 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Du bist leider zu bald ausgestiegen, um noch die Ernte einfahren zu können. Pech gehabt!!

Mittlerweile fahren auch Biobauern mit schnellen Traktoren immer weiter um ihr Futter. Ich wäre mir nicht so sicher, dass es keine Bio-Nachfrage für die Flächen gäbe. Und die Einkommen in der Land-Forstwirtschaft steigen unaufhörlich. Prognose 2013: 12%. Wenn ich dem Trend zu idyllischen Landlustzeitungen glauben schenken darf, dann steht dem Landleben und den Handwerk eine Auferstehung bevor.


helmar antwortet um 07-10-2013 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Hallo Melanchton...Nein...ich war froh dass meine Verpflichtungszeit vorbei gewesen ist und ich aussteigen konnte.....;-). In meiner Gegend wird es, nach den Aussagen etlicher Noch-Biobauern, nach 2015 keine mehr geben. Und für ein paar ha Pacht wird niemand mehr in der unmittelbaren Umgebung in Bio einsteigen. Und der künftige Verpächter möchte halt auch gemähte wiesen um sich haben und nicht im Gesträuch versumpfen.
Mfg, Helga


krähwinkler antwortet um 07-10-2013 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Ich freue mich schon, wenn du eingesehen haben wirst müssen, dass du dich mit deinem Antibioaktivismus überhoben hast. Liebe deine Feinde!


Peter06 antwortet um 07-10-2013 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
kolli:
"Im Moment pushen wir das Produktionsvolumen durch Subventionen. Das ist der verkehrte Weg. Die Nachfrage muß die Produktion pushen"
Ich habe dazu eine etwas andere Meinung.
Dein neoliberaler Ansatz vergisst nämlich etwas sehr wesentliches: Die Leistungen der österreichischen Landwirtschaft für die Gesamt-Gesellschaft gehen über das Ausmass der Produktion weit hinaus. Der überwiegende Teil unserer Gesellschaft erkennt diese Leistungen auch an, und ist bereit, sie durch Subventionen abzugelten. Gleichzeitig sind solche Subventionen, wenn sie klug eingesetzt werden, Steuerungsinstrumente, wohin die Reise gehen soll...


sturmi antwortet um 07-10-2013 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
@helmar
Tzzzz, ihr seit´s aber ein undankbares Bauernvolk!
MfG Sturmi




wickinger83 antwortet um 07-10-2013 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
melanchthon es sei meinerseits mal gesagt dass du als Überzeugungstäter und (scheinbar nichtlandwirt) so darauf abfährst hier streit zu provozieren. Was aber wircklich armselig ist dass du nun auch noch deinen nicknamen ändern musst weil sonst bald keiner mehr deine sch.... beiträge mehr lesen wird. also HDF

wickinger


krähwinkler antwortet um 08-10-2013 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Da sieht man wieder, was herauskommt, wenn meine streitlustigen Beiträge nicht gelesen werden. Jede Menge brandgeheime Information für einen Hobbydetektiv. Jugend schützt vor Torheit nicht!




wickinger83 antwortet um 08-10-2013 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückläufige Biobetriebe
Altersüberheblichkeit mit folgender nickänderung schützt anscheinend auch nicht davor dass du meinst die gescheitheit mit dem löffel gefressen zu haben. Ich halte mittlerweile weder von dir noch von deinen beiträgen etwas. Denn so gut wie du glaubst bist du sowieso nicht wie es aussieht.
wickinger


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