Es sei mir erlaubt..........

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Johannfranz 18-09-2013 17:20 - E-Mail an User
Es sei mir erlaubt..........
...........aus gegebenem Anlass (und daraus folgenden Rufen nach der Todesstrafe) meine Meinung zu dieser Art der Bestrafung kund zu tun.
Niemand,aber absolut niemand auf der Welt,auch nicht der Staat hat das Recht jemanden aus der Welt zu räumen.
2. Zur Todesstrafe selbst sei gesagt dass in einem solchen Fall das begangene Verbrechen innerhalb
einer viertel Stunde gesühnt scheint.Ob es das ist ? Und wer das wirklich fürchtet ? Beispiel USA !
3: Eine wesentlich wirksamere Art der Bestrafung sehe ich in einer lebenslangen Verbannung in ein Arbeitslager a la Sibirien o.Ä. wo der Täter Arbeit im Sinne der Allgemeinheit zu verrichten hat.
Hier hat der Sträfling Zeit genug darüber nachzudenken was er angerichtet hat !




ccchristian antwortet um 18-09-2013 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es sei mir erlaubt..........
Meiner Meinung wäre die gerechte Bestrafung die Täter als Organspender heranzuziehen !


50plus antwortet um 18-09-2013 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es sei mir erlaubt..........
@johannfranz
Dein Vorschlag hört sich gut an, ist aber in der Praxis schwer umzusetzen.
Wer beaufsichtigt so aggressive Straftäter, welche Arbeit sollen sie leisten, wie kann man sie zur Arbeit "überreden", wenn sie unwillig oder angeblich krank sind? Sie können ihre Tat nicht mehr ungeschehen machen, aber werden sie ihre Tat jemals einsehen oder bereuen?



Christoph38 antwortet um 18-09-2013 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es sei mir erlaubt..........
Auch scheint mir die Fehlerquote der Justiz etwas zu hoch, dass man gleich zur endgültigen Vollstreckung schreitet.

Gerade kürzlich wurde eine Lehrerin in Deutschland verurteilt, wegen eines falschen Vergewaltigungsvorwurfs.
Das Opfer sass 5 Jahre im Knast, wurde 2011 freigesprochen und ist 2012 gestorben.

Historisch betrachtet und noch immer aktuell, sind es die Staaten, die die meisten Menschen umbringen, darunter waren Millionen Unschuldiger. Nicht ohne Grund wurde die europäische Menschenrechtskonvention in bewusster Abkehr vom Nationalsozialismus in Kraft gesetzt.
Es wäre wünschenswert, dass die eifrigen Befürworter der Todesstrafe dies nicht übersehen.


Johannfranz antwortet um 18-09-2013 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es sei mir erlaubt..........
@50plus
Die Fragen ,die Du hier zu bedenken gibst sind,auf den jetztigen Zeitgeist angelegt,durchaus berechtigt.
Allerdings gilt es für solche Kapitalverbrecher andere Masstäbe anzulegen.Dieser Zeitgenosse wird nicht gefragt ob er heute müde oder sonstwas ist,der hat unter Aufsicht bewaffneter Soldaten jene Arbeiten zu verrichten welche ihm befohlen werden.Und wenn ihm sein Leben lieb ist wird er das auch.Wenn nicht,na dann.............
In einer solchen Lage wird er,so meine ich ,seine nicht mehr rückgängig zu machende Tat sehr wohl bereuen.Damit hat diese Strafe den zugedachten Zweck erfüllt:


mitmart antwortet um 18-09-2013 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es sei mir erlaubt..........
"3: Eine wesentlich wirksamere Art der Bestrafung sehe ich in einer lebenslangen Verbannung in ein Arbeitslager a la Sibirien o.Ä. wo der Täter Arbeit im Sinne der Allgemeinheit zu verrichten hat.
Hier hat der Sträfling Zeit genug darüber nachzudenken was er angerichtet hat !"

Seh ich auch so in Österreich allerdings ist lebenslänglich keine Strafe siehe Link


mitmart antwortet um 18-09-2013 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User

Schweiz antwortet um 18-09-2013 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es sei mir erlaubt..........
Hallo

Sehe das auch so wie Johannfranz, vor allem kann es nicht sei, dass solche Täter den Staat noch viel Geld kosten. Daher ist ein Arbeitslager die effizienteste Lösung.
Das müsste natürlich im Winter in Sibirien und im Sommer in der Sahelzone sein.

Gruss aus der Schweiz


bionix antwortet um 18-09-2013 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es sei mir erlaubt..........
Bitte einmal nachfragen, wie in Österreich der Strafvollzug ausschaut. Verurteilte Straftäter bestehen darauf, ihre Unbedingte in Österreich mit allem Komfort abzusitzen und wehren sich mit allen Mitteln dagegen, in Gefängnisse in ihren Heimatländern zu kommen (abgeschoben zu werden). Sport, Fernsehen, Internet, Büchereien und vieles, vieles andere, was das Leben angenehmer macht, gibt es dort nämlich nicht. Die Unterstützung gewisser Kreise in Österreich ist ihnen dabei sicher. So schaut's aus!!!


tch antwortet um 18-09-2013 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Johannfranz

Wenn nicht,na dann.............

Was kommt dann?
Warum müssen (sollen) Soldaten die Drecksarbeit erledigen?

tch


Drauhexe antwortet um 18-09-2013 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es sei mir erlaubt..........
Was ich nicht verstehe ist, dass hier zwar einige Leute gegen die Todesstrafe sind, aber doch den Täter auf irgendeine Art und Weise leiden sehen wollen! Wie passt das zusammen?

Ich weiß zwar nicht wie ich reagieren würde, wenn ich oder meine Angehörigen Opfer einer Straftat werden würden. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich bei allen schrecklichen Dingen die Menschen manchmal anrichten, doch auch immer überlege, warum das passiert. Es wird doch niemand als Monster geboren - welche Umstände haben dazu geführt? Das ist es doch eigentlich um was es gehen sollte.

Natürlich muss man manche Menschen aus Sicherheitsgründen wegsperren. Aber warum muss man sie leiden lassen? Was macht man damit besser? Die Opfer bleiben tot bzw. geschädigt, die Taten können nicht rückgängig gemacht werden. Was also soll der Sinn der ganzen Sache sein?

Auch wenn jemand total verhaltensgestört ist, ist er dennoch wie ein Mensch zu behandeln. Allen, die das anders sehen, sei einmal gesagt, dass sie selber noch sehr, sehr viel zu lernen haben! Da reicht es nicht aus, einfach mal gegen die Todesstrafe zu sein!



Veltliner antwortet um 18-09-2013 23:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo
Generell wird wohl niemand für die Todesstrafe sein, wahrscheinlich ist es oft die Wut die in einem aufsteigt, die Todesstrafe zu verlangen.
Auch da gibt es einen Unterschied, was wird wohl einem Vater, dem seine Tochter brutal vergewaltigt und anschließend getötet wurde, durch den Kopf gehen. Würde es dann allerdings zum Schalter umlegen kommen, werden es nicht mehr so viele sein, die es auch tatsächlich tun würden.

Die Opfer bleiben tot, Drauhexe das stimmt, jedoch darf man dadurch niemanden einen Freibrief geben. Das Gesetz verlangt, das der Täter leidet. Da liegt aber auch oft der Hund begraben. Wenn einer im Supermarkt eine Wurstsemmel glaut, der ist gezeichnet für sein Leben, jeder im Dorf zerreisst sich die Pappn. Begeht jedoch einer ein Kapitalverbrechen, unterschlägt jemand Steuer, wird das als Kavelliersdelikt abgetan.

Alles im allen ein sehr komplexes Thema, über das man Tage lang diskutieren könnte

Veltliner




Arbeiter antwortet um 19-09-2013 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Einen schonenden Umgang mit Gewalttäter ist sicherlich falsch. Wenn auch der Schaden einer Gewalttat nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, muss die Strafe andere Gewalttäter abschrecken. Nur wenn die Wahrscheinlichkeit das man erwischt wird hoch ist und eine strenge Strafe zu erwarten ist bremst so manchen Täter. Jede verhinderte Gewalttat sind weniger Opfer die oft länger Leiden als der Täter die Strafe spürt. Es scheint heut zu Tage wird dem Opfer mehr Mitschuld geben als dem Verbrecher. Alle die einem Anderen Schaden zufügen, müssen die Kosten die Entstehen ersetzen (Schaden, Folgekost und die Kosten für die Ausforschung des Täters).


50plus antwortet um 19-09-2013 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Drauhexe
Einen Teil an Wiedergutmachung für ihre Taten sollten die Täter schon beitragen müssen. Dass man immer nur die Ursachen in einer schweren Kindheit oder sonstwas sucht, ist nicht in Ordnung.

Man muss sich auch fragen, weshalb die Menschen in unserer Zeit trotz steigendem Wohlstand immer aggressiver werden, fast wöchentlich rastet einer aus und richtet ein Blutbad an.


Gaertner1 antwortet um 19-09-2013 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Veltiner

Beim Thema "Der Vater den Schalter umlegen" glaub ich teuscht Du dich ich denke 80% würden den Schalter umlegen mich eingeschlossen allersdings muss jeder Zweifen ausgeschlossen sein.
Kann nur passieren das der vorher einen Verkehrsunfall gegen einen Traktor hat.

Hoffe aber trotzdem nieeeeee in dies Situaton zu kommen

Lg Gärtner


Drauhexe antwortet um 19-09-2013 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich habe nicht gesagt, dass ein Täter nicht bestraft werden soll. Freiheitsentzug ist eine Strafe! Und natürlich sollte eine Wiedergutmachung stattfinden - soferne das überhaupt möglich ist. Im Idealfall bereut der Täter seine Tat. Aber oft ist es ja auch so, dass der Täter überhaupt keine Einsicht hat! Was macht man dann? Foltern? Leiden lassen? Wozu bitte schön! Außer dass man sich damit noch selber schuldig macht, ändert man absolut nichts!

Nur die Androhung von Strafen verhindert sicherlich keine Strafttaten. Das sieht man ja auch gerade dass in den Ländern in denen sogar die Todesstrafe verhängt werden kann, dass es noch immer Verbrechen gibt.

Im gerade aktuellen Fall kann man höchstwahrscheinlich davon ausgehen, dass der Täter eine psychische Störung hatte. Was genau sollte man da bestrafen?

Ich denke, dass es vielleicht an der Zeit ist sich zu überlegen, wie man Veränderungen in der Gesellschaft herbeiführen könnte und da muss jeder bei sich selber anfangen!

Ändern kann man niemanden, immer nur sich selbst! Wenn man sich selbst ändert, ändern sich automatisch auch die anderen! In diesem Sinne wäre es sicherlich für den einen oder anderen angebracht einmal darüber nachzudenken, dass Wut, Hass und Rachegefühle ganz schlechte Berater sind. Wie wäre es, daran zu arbeiten?

Die einzigen denen ich diese Gefühle zugestehe, sind die Angehörigen der Opfer!

Liebe Grüße
Drauhexe


helmar antwortet um 19-09-2013 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In einem ähnlichen Thread hat der Hausruckviertler ja geschrieben was passieren kann wenn ein "resozialisierter Straftäter" wieder frei gelassen wird. Lebenslange Sicherheitsverwahrung sollte in Fällen besonderer Brutalität sehr wohl ein Thema sein.
Mfg, Helga


Johannfranz antwortet um 19-09-2013 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@50plus
.........womit wir bei einem früheren Beitrag gelandet wären: "Was ist los mit den Menschen"
Ja,was ist los ? Der Begriff "innere Werte" scheint in dieser Zeit unten durch zu sein !
Materieller Wohlstand gilt als das Gebot der Stunde.Und diese Einstellung dürfte wohl nicht der Weisheit
letzter Schluss sein !!


Fallkerbe antwortet um 19-09-2013 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,
weils grad zur geforderten Todesstrafe bzw zum Lynchmob passt:

Zitat
Der am tödlichen Unfall beteiligte Traktorfahrer werde seitdem schwer bedroht. Ein unhaltbarer Zustand für die Familie Kaufmann, wie Obfraustellvertreterin des Mehrlingsverein Vorarlberg und Taufpatin der Kaufmann-Zwillinge Helga Pichler betont.
Morddrohungen gegen Traktorlenker

Nach dem auch VOL.AT über die Spendenaktion des Vereins berichtete, sei die Resonanz gewaltig, bedankt sich Obfraustellvertreterin Helga Pichler. Man sei für die Hilfe und das Mitgefühl dankbar, doch man dürfe auch nicht die anderen Unfallbeteiligten vergessen. Wie die Familie Kaufmann erfahren musste, wird dem Traktorfahrer, vor allem telefonisch, teilweise mit Mord gedroht.

Kein Groll der Familie

Ein unhaltbarer Zustand für die Familie Kaufmann, wie Pichler versichert. “Die Familie denkt ohne Hass oder Groll an ihn und wünscht auch ihm sehr viel Kraft, diese schwere Zeit zu meistern”, spricht die Obfraustellvertreterin und Taufpatin der Kaufmann-Zwillinge für die Familie. Sie bittet die Vorarlberger, auch für ihn Mitgefühl zu zeigen und mit den Drohungen aufzuhören.
Zitat ende

http://www.vol.at/toedlicher-unfall-in-goefis-familie-des-opfers-setzt-sich-fuer-traktorfahrer-ein/3706972
 


50plus antwortet um 19-09-2013 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@drauhexe
Ein "mir tut es leid" kann man einem Täter leicht entlocken, wenn er dafür mit einem geringeren Strafausmaß davonkommt.
Außerdem sollte man nicht nur Vorbild sein, sondern auch andere Menschen wieder zum rechten Weg aufforden dürfen. Aber die Psychologen sind ja der Meinung, dass Ratschläge auch Schläge sind, viele Menschen würden aber Ratschläge und Vorschläge benötigen - zu ihrem eigenen Wohl.
@johannfranz
Hast eh teilweise recht, aber wie gesagt, es ist in der Praxis zur Zeit nicht durchführbar. Unseren Gutmenschen werden auch noch einmal die Augen aufgehen.
Übrigens würde sogar ich bei manchen Tätern den Schalter umlegen (falls zu 100 % fest stünde, dass man den richtigen Täter gefunden hat). Ich bin auch dafür, dass man brutale, aggressive, gefährliche Täter viel strenger bestraft und niemals mehr freiläßt. Sie hätten m.M. auch keinen Anspruch auf psychologische Betreuung - sichere Verwahrung zum Schutz der Bevölkerung - mehr nicht!



Hausruckviertler antwortet um 19-09-2013 18:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich habe ehrlich gesagt in dieser Frage eine zweigeteilte Meinung. Im Sinne der Bestrafung ist die Todesstrafe eigentlich zu human, zumal ja die Tötungsart möglichst "schonend" das heißt schnell und schmerzlos erfolgen sollte. Da ist lebenslange Haft besser. Andererseits hat das Argument "warum soll ein Mörder Jahrzehnte lang von Steuergeldern erhalten werden" auch was für sich.
Ich persönlich würde mich scheuen die Verantwortung dafür zu übernehmen, über jemad ein Todesurteil zu fällen. Bereut jemand wirklich seine Tat, was ja bei solchen Verbrechern selten der Fall sein wird, dürfte man im die Chance sich zu bessern nicht verbauen indem man ihm das Leben nimmt. Bereut jemand seine Tat nicht, wie z.B. der norwegische Attentäter Breyverik oder wie erheißt, der so viele Menschen auf dem Gewissen hat, dann wäre die Todesstrafe durchaus angebracht. Denn wenn ein solcher wieder rauskommt, was ja durchaus im Bereich des möglichen liegt, dann besteht die Gefahr, dass er wieder mordet. Hier kein Todesurteil zu fällen kann möglicherweise ein Todesurteil für andere völlig unschuldige sein. Helga hat es ja erwähnt, was ich vor ein paar Tagen vom Franz Schmied geschrieben habe.
Solang es keine 100%ige Sicherheit geben kann, dass es solchen Gewalttätern unmöglich gemacht wird, dass sie wieder rückfällig werden, finde ich die Todesstrafe angebracht. Muß aber gestehen, dass ich froh bin, diese Entscheidung nicht treffen zu müssen. Und wenn es sie gäbe, dann nur für Verbrecher, die wirklich mit 100%iger Sicherheit auch die Täter sind und nicht wie in Amerika, wo bereits Indizien ausreichen um einen Mörder zum Tode zu verurteilen.


Drauhexe antwortet um 19-09-2013 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@50plus: du schreibst, dass viele Menschen Ratschläge und Vorschläge zu ihrem eigenen Wohl benötigen!

Dem widerspreche ich! Ratschläge und Vorschläge haben nur dann einen Sinn, wenn ein Mensch dich danach fragt. Ansonsten bringen sie gar nichts.
Und im übrigen - es gibt sicherlich auch Menschen die meinen dass Du den einen oder anderen Ratschlag bräuchtest. Wie findest Du das?



helmar antwortet um 19-09-2013 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo 50 Plus......"Übrigens würde sogar ich bei manchen Tätern den Schalter umlegen".....wie paßt denn das zu deiner Religion und deinem Glauben?
Wundert sich Helga schon ein bißchen.....


50plus antwortet um 19-09-2013 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Drauhexe
Auch ich kriege meine Ratschläge, bin dann oftmals grantig auf den betreffenden Ratgeber, aber ich gehe in mich und manchmal nehme ich den Ratschlag an (mal gerne, mal weniger gerne).
Meinem Mann und meinen Kindern geht es übrigens genauso wie mir, denen gebe ich auch manchmal Ratschläge. ;-)
Natürlich will man diese Ratschläge ja nicht hören - sie treffen nämlich oft den Nagel auf den Kopf und sind ja so unbequem.


soamist2 antwortet um 19-09-2013 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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eine gesellschaft die sich allein aus ethischen gründen und aus prinzip wehrt einem - zb. nach klar definierten regeln zu lebenslanger haft verurteilten, mörder das recht auf leben abzusprechen ist mmn eine kranke gesellschaft.




50plus antwortet um 19-09-2013 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@helga
Nur in dem Fall, dass jemand einem nahen Angehörigen etwas Grausames antun würde, könnte ich den Schalter umlegen. Ich glaube, dass viele Gläubige ebenso denken.



helmar antwortet um 20-09-2013 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo 50 Plus.....und bei einem "Unnahen"? Angeblich soll dieser Vierfachmörder und Gesetzesbrecher eine eigene Kapelle gehabt haben um für seine verstorbene Frau zu beten. Wie passt das dann zusammen? Für das was man liebt beten und wenn man überprüft werden soll, 4 Menschen, davon mindestens einen aus dem Hinterhalt, erschießen? Es liegt, wie du schreibst auch am Schalter, oder in diesem Fall am Büchsenhahn......man braucht nur zu drücken.
Und zumindest die Gläubigen der von dir favorisierten Religion haben ja ein ganz besonderes Problem, das alte und das neue Testament....während das alte Testament "Auge um Auge fordert" verlangt das neue Testament "auch noch die andere Wange hinzuhalten", also zu vergeben. Und in den 10 Geboten welche wir noch auswendig lernen mußten steht doch auch "du sollst nicht töten. Also was nun.....
Mfg, Helga



50plus antwortet um 20-09-2013 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@helga
Bitte keine Glaubensdebatte, das paßt hier nicht her.
Ich bezweifle, dass Menschen, die einmal eine schreckliche Gräueltat begangen haben, jemals "geheilt" werden können und daher ist die Bevölkerung vor ihnen zu schützen, Psychologen hin, Psychologen her.....
Ein schönes Wochenende wünsch ich dir
50gerl


helmar antwortet um 20-09-2013 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo 50 Plus......du hast hier den Glauben ins spiel gebracht. Du hast geschrieben" Ich glaube, dass viele Gläubige ebenso denken". Aber laß mas....die einen würden den Schalter umlegen, und andere nicht, weil sie für lebenslange gesicherte Verwahrung plädieren.
Mfg, Helga


Drauhexe antwortet um 20-09-2013 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@50plus: da geht es ja nicht um eine Glaubensdebatte. Es wurde Dir hier nur vor Augen geführt, dass da in Deinem Leben scheinbar etwas überhaupt nicht zusammenpasst. Also, entweder Einstellung überdenken oder Religion wechseln! Das wäre konsequent.


50plus antwortet um 20-09-2013 13:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es sei mir erlaubt..........
@helmar und drauhexe
Meinen Glauben hat helmar weiter oben zuerst ins Spiel gebracht.

Nach reiflichem Überlegen bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass meine Einstellung zu meinem Glauben passt - möglicherweise habt ihr etwas missverstanden und es ist mir zu mühsam es hier nochmals zu erklären. Ich denke, ich habe mich ohnehin klar genug ausgedrückt.
Damit verabschiede ich mich in ein geruhsames Wochenende
Lieben Gruß 50gerl


AnimalFarmHipples antwortet um 20-09-2013 14:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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50+, das ebenso Lästige wie aber auch Gefährliche an Deinem Glauben ist, daß Du ihn permanent zur Richtschnur auch für alle anderen erhebst.
ZB. bist DU -warum auch immer- der Meinung, daß bestimmte Verbrecher nicht "heilbar" sind und DESHALB gehört bei denen der Schalter umgelegt ... also nicht etwa bloß: und deshalb hättest DU keine Skrupel, den Schalter umzulegen, nein, es sollen sich gefälligst alle nach Deinem Dafürhalten richten und weil das Deinem Glauben entspricht, darf das auch von niemandem in Frage gestellt werden.
Und so in allem.
Du bist eigentlich ein verbohrter katholischer Taliban.

Und zum weiter oben angesprochenen "Arbeitslager":
1. finde ich, daß auch 25 Jahre eine lange Zeit sein können; wenn ich mir überleg, wie sich die Welt in den letzten 25 Jahren verändert hat, und mir vorstell, ich hätte das nur über Zeitung und Fernsehn mitverfolgen können, käme jetzt raus, frag jemand nach dem Weg und der sagt mir "weiß nicht, aber dafür gibt's eh eine Handy-App" ...
2. Strafhäftlinge haben auch nach derzeit geltendem Strafvollzugsrecht Arbeitspflicht; sie werden zwar weder geprügelt noch erschossen, wenn sie dieser nicht nachkommen, aber es gibt dann halt keinerlei Vergünstigungen wie TV, Taschengeld usw. und auch keine Aussicht auf bedingte vorzeitige Entlassung.
Die meisten Strafhäftlinge arbeiten allein schon deshalb GERNE, weil ansonsten der Tag zwischen 6 und 22 Uhr unerträglich lang werden kann, und wenn man zB vorsähe, daß Häftlinge keine Zuwendungen von außen kriegen dürfen, sondern ausschließlich das "Hausgeld" zur Verfügung haben, das sie nur bekommen wenn sie arbeiten, dann würden ziemlich sicher fast alle arbeiten.
Nicht zuletzt erlernen viele Jugendliche erst in der Haft einen Beruf, auch diese soziale Funktion des Strafvollzugs ist nicht zu vernachlässigen.


tch antwortet um 20-09-2013 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es sei mir erlaubt..........
Hallo 50+

Nachdem auch Du bereit wärst andere Menschen zu töten, ein paar Fragen an Dich

Würdest Du auch Frauen töten die ihr Kind unmittelbar nach der Geburt getötet haben...?
Warum glaubst Du das Du Menschen töten könntest?
Kannst Du den Schalter umlegen wenn Du vorher in die Augen des Menschen gesehen hast?
Mann oder Frau, macht das einen Unterschied für Dich?

Würdest Du nach der Tötung zu Gott beten um frei von Sünde zu sein.....

Du sollst nicht töten!

tch




50plus antwortet um 20-09-2013 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@afh
Was du mir da unterstellst, hab ich nirgends geschrieben. Ist der Glaube für dich gefährlich, weil er irgendwie in Konkurrenz mit euch steht?;-)
@tch
Falls du mir folgen kannst, bevor deine Fantasie mit dir davongaloppiert:
Bei perversen Lustmördern, die Genuß haben in die todesängstlichen Augen ihrer Opfer, womöglich auch noch Kinder, zu sehen und sie zu Tode zu quälen, bzw. Täter des Kalibers von J.F.......Da könnte ich den Schalter umlegen, falls das Opfer ein Angehöriger von mir gewesen wäre und man würde mir die Möglichkeit zum Schalter umlegen geben. Ähnliches haben aber auch schon einige Vorposter geschrieben.
Damit mache ich jetzt aber endgültig Schluß zu diesem Thema - hoffen wir, dass ab sofort kein Mord mehr in der Welt passiert und die Menschheit täglich friedlicher wird.


AnimalFarmHipples antwortet um 20-09-2013 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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50+, nein nicht mit "mir" oder "uns", sondern schlichtweg mit Logik und Offenheit. Glaube kann nie eine Rechtfertigung für einen Standpunkt sein. Und Offenheit ist die Grundvoraussetzung für ein friedliches Miteinander.
(Und wie schon von tch gesagt: Du hast die Bibel nicht kapiert.)


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