Bauland widmen oder nicht??

Antworten: 40
baerbauer antwortet um 12-07-2013 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
bedenke folgendes:
-wenn grund knapp ist, wo bekommst ersatz her für die futtergrundlage
-wenn dann auf einmal (von den neuen leuten in der neuen siedlung) beschwerden wegen des schweinestalls gibt bzw. wenn du ein paar plätze erweitern möchtest
-die gemeinde parzelliert dir alles auf, kauft dir aber nix ab??? find ich komisch??
-dafür wollen sie wahrscheinlich, infrastrukturkostenbeitrag, aufschließungsgebühr etc. und des musst bei uns in oö bezahlen (bzw. mit bankgarantie belegen) wenn du den antrag auf umwidmung stellst.
-die immosteuer schlägt auch zu

ich würde mit der gemeinde einen vertrag machen, wo diese dinge alle geklärt sind
wenn es der gemeinde wirklich ernst ist, würde sie schon was investieren....


sisu antwortet um 12-07-2013 14:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Hallo!
Vergiß das ganz schnell mit der Umwidmung, die jetzigen Freunde die zur Zeit einen Bauplatz von Dir wollen sind nachher Deine größten Feinde.
Ich habe auch den Fehler gemacht und auf drängen der Gemeinde zu gestimmt
- positiv waren die Grundaufwertung auf 120-150€/qum
- negativ aus meiner Sicht war
- 280qum Grund mußte ich für den Strassenbau abgeben am Anfang hat es geheißen der werde zum Ortsüblichen Preis abgelöst. Im Endeffekt habe ich ihn genauso wie alle anderen verschenkt
- die Zufahrt zum Acker ist jetzt nicht mehr über die ganze breite möglich sondern nur mehr an einer Stelle
- die Strasse ist jetzt ca. 1 Meter tiefer als der Acker dadurch ist mir eine 1 m hohe Böschung entstanden.
Das einzige was ich mit der Gemeinde zu meinen Gunsten ausmachen konnte, war das für meine Parzellen kein Bauzwang auf unbefristete Zeit besteht und ich auch keine Aufschließungskosten dafür bezahlen muß. Das gesamt Ausmaß des Baugrundes beträgt ca. 8000 qum und da wäre mit den AUfschließungskosten ein schöner Patzen Geld zusammen gekommen.
Die anderen die Blind unterschrieben haben werden jetzt zum Verkauf mehr oder weniger gezwungen (Bauzwang innerhalb von 5 Jahren).
Besonders aufpassen mußt Du bei Grundstücksabtretungen an die Gemeinde, den der Gemeinde dürfen durch diese Abtretungen keine Kosten entstehen d.h. Du mußt die Schreibgebühren und das Vermessen bezahlen. Ich hatte es aber so vereinbart das diese Kosten in meinem Fall die Gemeinde bezahlt hat, weil sie wollten ja etwas von mir.


Fallkerbe antwortet um 12-07-2013 16:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Hallo,
mit 28€ je m² lockt man bei uns keinen Hund hinterm Ofen hervor.
Wenn du weiterhin aktiver Landwirt sein willst kannst mm nicht die wichtigste Grundlage der Landwirtschaft, das LAND verkaufen- wenn du nicht die aussicht hast, eine entsprechende Fläche kaufen zu können.
aus meiner sicht ein Nogo.

Du hast hinterher eine Neubausiedlung vor der Nase, mit allen negativen Begleiterscheinungen.
Beschwerden wegen Geruchsbelästigung, Lärm, Staub, Nachtruhe, Sonntagsarbeit, dreck den du mit den Traktorreifen auf die Strasse ziehst usw.
Und wenn du wirklich mal deinen schweinestall erweitern willst, dann werden deine neuen Nachbaren natürlich nicht erfreut reagieren.

mfg






traktorensteff antwortet um 12-07-2013 17:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Hier sind schon gute Antworten geschrieben worden. Warum denkst du wirklich über einen Verkauf nach? Ein Landwirt, der seine Lebensgrundlage verkauft? Die Vorfahren haben sich wahrscheinlich abgerackert, einen guten Acker zu erhalten und dann lassen Landwirte die Baumaschinen auffahren und alles unfruchtbar machen... Habe ich noch nie verstehen können...

Außerdem ist die Bodenversiegelung enorm! Sie ist sogar so gigantisch, dass sogar die Medien und Verbände seit etwa einem Jahr immer mehr auf die Problematik hinweisen! Schaut euch die Videos dazu auf meinem Youtube-Kanal an, Link unten. Vielleicht kommen heute noch 2 Videos dazu.

Im Grunde müssen wir weg von diesem Wahnsinn. Die Geburtenrate würde sich ja erfreulich entwickeln, leicht sinkend bis stagnierend. Leider gibt es Zuzug, aus der EU und von außerhalb. Mit einer leicht schrumpfenden Bevölkerung könnte man viele Probleme, von Mietpreisen, Immobilienpreisen, Ressourcenverbrauch usw. entgegenwirken.

Einmal verbaut, wird aus dem Grund nie wieder landwirtschaftliche Fläche, die uns ernährt und Teil der Natur ist.

Du hast als Landwirt das Recht, dich diesen Gemeindeplänen entgegenzustellen, denn dein Beruf ist doch nicht Immobilienverkäufer sondern Landwirt. Außerdem verlierst du nichts, wenn du nicht umwidmen lässt, der Grund bleibt bestehen und dir steht später noch immer alles frei. Aber ein Acker bleibt immer bestehen, das Geld wird irgendwann dahin sein! Wie sieht es bei dir mit Nachfolgern aus? Je kleiner die Landwirtschaft, je wahrscheinlicher ist es, dass sie irgendwann ganz aufgegeben wird.
 


walterst antwortet um 12-07-2013 17:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
die Finanz nimmt Dir einen guten Teil der Sorgen ab, die Du mit dem überschüssigen Geld haben wirst.
Immobiliensteuer!!!!!


2009 antwortet um 12-07-2013 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
hallo bauer197618
tu es und vergiss den schwachsinn den meine standeskolegen hier verzapfen !!!
du wirst trotz steuern und abgaben niemals soviel geld aus deinem acker erwirtschaften.
vieleicht kannst noch ein paar Euro herausholen und alle andern sachen wie zufahrt,rückhaltebecken,
aufschliessung musst halt aushandeln und schriflich festlegen.
Mfg 2009


prof1224 antwortet um 12-07-2013 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
2009
Kann ich nur zustimmen!!!


hardl1266 antwortet um 12-07-2013 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
@Bauer
1m2 Fließenboden kostet mehr als1m2 Ackerland.1 Mechanikerstunde 100 euro Hast keinen Stolz oder gehts Dir schon so schlecht das du um 28 Euro verschenkst. Mit den Bauern kann die Gemeinde anscheinend alles machen.


walterst antwortet um 12-07-2013 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
@2009
ich muss zugeben, dass ich bei dem Thema eigentlich nicht mitreden darf. Mit Baulandverkauf oder Grundverkauf generell kenne ich mich nur sehr wenig aus. Man könnte mit Recht behaupten gar nicht.

Mein naives Verständnis von der Sache ist die: Wenn ich Ackerland habe für das ich keinen Ersatz finde und dies behalte, habe ich nach 30 oder 50 Jahren immer noch Ackerland, das grundsätzlich widmungsfähig ist. Nach dem Verkauf habe ich etwas Geld und sonst nichts.


soamist2 antwortet um 12-07-2013 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
@ steff

zit.: "Die Geburtenrate würde sich ja erfreulich entwickeln, leicht sinkend bis stagnierend. Leider gibt es Zuzug, aus der EU und von außerhalb. Mit einer leicht schrumpfenden Bevölkerung könnte man viele Probleme, von Mietpreisen, Immobilienpreisen, Ressourcenverbrauch usw. entgegenwirken."

sag einmal steff in welcher welt lebst du ??? ist dir eigentlich bewusst welchen blödsinn du da schreibst? willst du eine mauer rund um österreich bauen und alles was jenseits deiner (wohl ziemlich massiv gebauten geistigen) mauer passiert einfach verleugnen?
das weltbild von so manch achzigjährigem nimmt sich gegen deines als fast revolutionär heraus.







traktorensteff antwortet um 12-07-2013 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
@ soamist
Das ist nicht Blödsinn, das ist die Wahrheit.
Wenn das Kommentar von jemand anderem als von dir gekommen wäre, hätte ich meine Aussage weiter erläutert, aber so schenke ich mir die Zeit. ;-)

@ 2009 & prof1224
Na ihr seid mir welche! Also umsatteln vom Landwirt zum Immobilienverkäufer? Am Ende ist der Boden weg und für ein paar Jahre, vielleicht sogar 2-3 Jahrzehnte, ist das Geld da und dann ist auch das Geschichte. Meist wird doch dann für weniger ha neue und größere Maschinen angeschafft...


kraftwerk81 antwortet um 12-07-2013 23:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Bei uns liegt die Bebauungszahl bei 0,2. Da müsst ma mal ansetzen, weil das ist Verschwendung.


2009 antwortet um 13-07-2013 00:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
hallo walterst
naja ,etwas geld ist gut gesagt.(ich weiss ja nicht was du verdienst)es bleiben am ende doch einige hundertausend Euro übrig die ich in haus und hof ,in landwirtschaflichen nutzgrund (auch wenn momentan keiner angeboten wird;die zeit wird kommen) in imobilien (Miethaus) oder für andere träume verwenden kann.Ein landwirt ist auch ein unternehmer und nach erfolgter kalkulation sollte er wissen ob es sinn hat oder nicht und meiner meinung nach hat es aus finanzieller sicht sinn denn ich kann aus 2,2ha zb.10ha machen. ausserdem lebe ich im jetzt und nicht in der zukunft
Mfg 2009

Ps . Mein motto ist ;" mann lebt nur einmal " ;2.2 ha Acker sind schön,aber ein paar hundertausend
Euro auch!!!


Gloisner antwortet um 13-07-2013 06:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Wenn du das Geld nicht unbedingt für Schuldentilgung oder Hauserneuerung brauchst, dann lass die Umwidmung bleiben.

Ich kann mich an eine Fernsehdoku über die Immobilienpreisentwicklung erinnern. Ein schweizer Bauer hat sich geweigert 1,7ha Grünland umwidmen zu lassen. Auf die Frage des Reporters ob er weiß, dass er auf 34Mio € (2000€/m²) verzichtet sagte er nur: "Der Hof ist seine Existenz und seit Generationen im Familienbesitz. Geld ist nicht alles." Dem kann ich mich nur anschließen. Meine Hochachtung vor diesem Mann.

Gloisner


Tyrolens antwortet um 13-07-2013 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Dann soll der gute Schweizer doch auch sagen, dass er auf einer der sichersten Sparkassen überhaupt sitzt und dazu noch mit einem riesigen Vermögen.
Nur eines kann ich euch sagen: Dort, wo Bauland 2.000 Euro kostet, ist Landwirtschaft nicht mehr sinnvoll zu betreiben. Der Druck durch andere Nutzer ist einfach enorm. Im Grunde kann der nicht mehr richtiger Landwirt sein, sonst würde er einen Teil verkaufen und sich mit sagen wir mal 5 Mio einen richtig schönen Betrieb an einem anderen Standort aufbauen. Das haben schon so viele gemeint, dass sie dem Druck der Stadt weichen können. Meistens geht das für maximal eine Generation gut. Die Folgende sieht dann nur, wie einfach Geld gemacht werden kann und verkauft. Alles!

28 Euro für Bauland sind schon sehr wenig. Wo soll da der Reiz des Verkaufs liegen? Das macht doch nur Sinn, wenn man mit dem Geld etwas Sinnvolles anzufangen weiß. Tauschflächen können interessant sein.


unicorn antwortet um 13-07-2013 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Hallo Kollege,
ich denke Du und die Gemeinde haben wenig Ahnung. Bei uns in der Nähe wurden gerade ca. 20ha Ackerland verbaut. Die Aufschließungskosten lagen um einiges über €20/m2. Wenn ich Dich richtig verstehe, will die Gemeinde mehr Einwohner, damit sie mehr Umlagegeld erhält - hat jedoch nicht das Geld um das Ganze zu finanzieren. Daher soll das Risiko ausgelagert werden. Die Gemeinde kann also nur gewinnen mit Null Risiko. Egal, die finanzierende Bank wird sich freuen – wenn es schief geht, so hat sie billigen Baugrund und noch ein paar Ackerflächen im Sonderangebot erhalten.
Bei uns gibt es einen Bauzwang innerhalb von 5 Jahren. Sollte nicht gebaut werden, so wird beinhart rückgewidmet. Bei Preisen von €28/m2 geht es wahrscheinlich um (und entschuldige den Ausdruck) ein "Hinterweltsdorf" wo sich Fuchs und Henne gute Nacht sagen. Woher sollen die vielen Käufer kommen? Gibt es ein Konzept?
Bei uns geht der Trend nicht zu Grundstücken mit 1000-2000m2 sondern eher Richtung 600-800m2 für Einfamilienhäuser. Zuletzt wurden aber auch vermehrt Wohnungen und Reihenhäuser nachgefragt. Einer verdichteten Bauweise kann ich auch einiges Abgewinnen, da der Ackerverbrauch dadurch nicht mehr so groß ist.
In einer weiteren Gemeinde kauft die Gemeinde alte Häuser (sind schon jahrelang nicht mehr bewohnt -Kinder weg - Alte verstorben) im Dorf(zentrum) auf, legt ein paar Grundstücke zusammen und baut bzw. lässt einen Bauträger darauf neues entwickeln.
lg unicorn
PS: Brich nichts über den Zaun. Denn das böse erwachen kommt immer nach dem Traum.



pek antwortet um 13-07-2013 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Wenn 28,-- € für Bauland bezahlt werden wird auch die Nachfrage nicht sehr groß sein - also wirst die ca. 20 Baugrundstücke nicht in 3 Jahren verkaufen können.
wenn du nicht zustimmst bist du der Böse wenn du zustimmst bist du der Kapitalist der vom Baugrundverkauf lebt und der böse Grundbesitzer der sichs gerichtet hat. Bei mir wurde auch etwas umgewidmet mir geht es so ich bin mir nicht sicher ob ich es nochmal tun würde.


Tyrolens antwortet um 13-07-2013 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
...


walterst antwortet um 13-07-2013 15:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
der ORF hat prompt auf diese Diskussion reagiert und heute "Jakob der Letzte" ausgestrahlt. Da geht es bekanntlich um einen, der nicht verkaufen will......


FraFra antwortet um 13-07-2013 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
schenk doch deine produktionsgrundlage nicht her zu so einem ramschpreis!!

und schon gar nicht gegen ausgleichsflächen




Drauhexe antwortet um 13-07-2013 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Ich würde niemals ein Grundstück verkaufen, das ist ja die Lebensgrundlage eines jeden Hofes.

Bei uns haben die Vorbesitzer sehr viel verkauft - wir haben den Resthof gekauft und inzwischen Flächen dazugekauft die aber leider nicht direkt beim Hof liegen.
Noch dazu haben wir Nachbarn - Einfamilienhausbesitzer! Einmal wiehert das Pferd zu laut, das nächste mal sind es die vielen Fliegen die störend sind, und wehe ein Huhn verirrt sich in den Ziergarten...ich denke mir wirklich sehr oft, dass diese Verkäufe unserer Vorbesitzer eine echte Katastrophe waren bzw. sind!

Also, sei doch gescheiter. Lass Dich nicht unter Druck setzen und verkaufe nicht für das Patzerl Geld. Egal wieviel Dir geboten wird, es steht nie dafür. Geld kann man bekanntlich nicht essen. Deine Nachkommen werden Dir irgendwann mal sehr dankbar sein!



pensi antwortet um 14-07-2013 08:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Ich hab`s hinter mich gebracht,aber noch vor der Immobilienertrags-Steuer.Aber bei 28.- € je m2 , das kann keine fette Suppe werden. Die sonstigen fixen Aufwendungen haben da nämlich ihren fixen Preis. Du nährst damit den Geometer , den Notar die Wirtschaft(Wegebauer, Wasserversorger Strom Telecom und letztlich auch die Komune ( = Gemeinde ) Neider und Missgönner ziehst du dir nach.Und bleiben tust du das Bauernopfer. Sieh mal nach in der Zeitschrift GEWINN, da kannst du nachlesen ,wo die Preise in den jeweiligen Gemeinden liegen Österreichweit Gruß Pensi.


Hirschfarm antwortet um 14-07-2013 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
1. 28€ für einen m² Acker ist ein Haufen Geld.
2. Selbst wenn Ihm bei einem Verkauf nur 20€/m² bleiben sind das bei 2,2ha 440 000€
3. Das entspricht ca. 360 Monatsgehältern oder 30 Jahren Arbeit eines Hacklers.
4. Die die da meinen das sind ja nur Peanuts - Wo lebts Ihr denn eigentlich?
5. Wo es Grund gibt kostet er nicht mehr - wo es keinen gibt werden Phantasiepreise bezahlt.
6. Im angrenzenden Eu-Ausland gibt es Bauland mit 5500m² Grund und einem alten Ziegelhäuschen um 350€ also ca. 600€/ha (konkretes angebot liegt mir vor). Ackerland daneben gibts für 4-5000€/ha.
7. Wenn ich Bauer 1976 wäre würde ich verkaufen unter der Prämisse einen besseren oder größeren Acker zu bekommen.
mfg
p.s.: Wer um 28€ Felder kaufen will weils ja soo billig ist soll sich bitte bei mir melden. Bis morgen früh hätt ich ein paar hundert ha beisammen. In Österreich wohlgemerkt!


walterst antwortet um 14-07-2013 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Die Rechnung, wo ihm 20€ je m² bleiben, hätte ich gerne genauer gesehen.


fgh antwortet um 14-07-2013 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Eigentlich kannst du das nur selbst entscheiden - du musst wissen was du willst! Da keine Ersatzflächen verfügbar sind musst dich entscheiden ob du schnelles Geld durch Baulandverkauf machen willst und dadurch deinen Betrieb verkleinerst was sich negativ für die Zukunft deines Betriebs auswirkt oder ob du deinen Betrieb nicht verkleinern willst und deinen Stand halten bzw. ev. in Zukunft ausbauen möchtest.

Zusätzlich ist zu beachten, dass wahrscheinlich diejenigen, die jetzt das Bauland kaufen, sich in ein paar Jahren über Gestank und Lärm aufregen.


may antwortet um 14-07-2013 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
unabhängig davon, ob du verkaufst oder nicht:
wenn du die Aufschließung, Parzellierung, .. machst liegt ev. gewerblicher Grundstückshandel vor mit anderer Einstufung steuerlich - lasse dich von einem kompetenten Steuerberater vorher beraten.
Bei uns hat bisher die Gemeinde die ganze Fläche (zu einem "heruntergerechneten Preis" ) gekauft und die Flächen dann selbst verwertet. (ÖO hat anderes Recht bzgl. Rückwidmung)
..bei der Entfernung ist die Fläche entbehrbar, wenn in mind. ähnlicher Entfernung ein Ausgleich gefunden werden kann. - ist heute oft sehr schwierig -vielleicht ist die Gemeinde/Bank hilfreich, wenn es so notwendig für sie ist



textad4091 antwortet um 14-07-2013 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
@ Hirschfarm: Natürlich sind 440 000.- ein Haufen Geld, nur was bringt dir das Geld wenns't dafür einen Teil der Produktionsgrundlage des Betriebs aufgibst und dir für die Zukunft unter Umständen auch noch "Probleme" (Neue Anrainer) vor der Haustür schaffst? und in 20, 30 Jahren sudert dann die nächste Generation beim Stallneubau und dergleichen, dass die "neu Eingesessenen" gegen alles sind und ned wissen, was es heißt am Land zu leben
Die 440 000.- kannst dann natürlich sofort "sinnvoll" investieren, in Acker der 10km vom Hof entfernt is, und mit dem Rest kaufst dann noch die größeren Maschinen dass'd des noch halbwegs in gleicher Zeit dapockst ... Denn von wegen "Loss ma des Lohnunternehmer mochn", meist gehen Flächen weit vom Betrieb weg einher mit dem Kauf größerer Maschinen ...
Wenns't anfangst zum Vergleichen "Wie lang müsst ich für das Geld arbeiten, wenn i Baugrund verlaufen würd", dürfte es ja keine Landwirte mehr geben, oder? ;)

Obendrein käme für mich nur in Frage: Entweder Gemeinde macht ALLES oder derzeitiger Grundstückseigentümer macht ALLES und nix da die Kosten lagert die Gemeinde aus und am Gewinn woll'ma dabei sein ...


Hirschfarm antwortet um 14-07-2013 14:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
@textad: Beschriebene Fläche liegt 2km vom Betrieb entfernt. Und im Umkreis von einigen km lassen sich im Normalfall entsprechende Ersatzflächen finden. Und dann bleibt trotzdem noch ein ordentlicher Reingewinn übrig.
mfg
p.s.: Eure Schollengebundenheit ist ja schon fast therapiebedürftig!


sisu antwortet um 14-07-2013 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Hallo!
Wenn die Gemeinde Dich drängt in Bauland umwidmen zu lassen mit einem Bauzwang innerhalb von 5 Jahren, dann würde ich einen Vertrag mit der Gemeinde machen das sie spätestens in 5 Jahren die Bauplätze zum Ortsüblichen Baugrundpreis kaufen muß.
Um 28 € darfst Du Dein Bauland sowieso nicht verkaufen, das war bei uns der Preis (22-28 €) für Ackerland das von der HL-AG abgelöst wurde.


textad4091 antwortet um 14-07-2013 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
@ Hirschfarm: Kommt drauf an in welcher Gegend ma is, ob ma leicht und günstig Ersatzfläche findet- Es sei denn ma haut amoi orndtlich auf'm Putz und kauft zu einen erhöhten Preis, weil des Geld hat ma jetz eh ...
Für mich käme entweder kompletter Verkauf der Fläche oder nix in Frage- So Aufschließen für die Gemeinde und dann den Baugrund verkaufen, dass die Gemeinde wieder a Siedlungsgebiet mehr hat, naja, alles lass ich mir ned einreden ... Aber von der Gemeinde kein schlechter Schachzug, ansonsten würd's dir die Gemeinde gach als LW- Fläche abkaufen, umwidmen und als Baugrund verlaufen, wär auch niemand zufrieden damit :D



2009 antwortet um 14-07-2013 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Danke Hirschfarm!!!
ich dachte schon ich bin der einzige hier der wirtschaftlich denkt und verkaufen würde!
und an bauer197618 ;ich würd mir keine sorgen machen daß der grundverkauf sich ewig hinauszögern wird ,wenn die lage einigermassen ist , die infrastruktur passt,und die Gemeinde mitspielt. bei uns und im umkreis von 15km kosten die gründe 20-100€ (aufgeschlossen) und gerade die günstigen werden sehr schnell verkauft ,denn auch ein häuslbauer muß auf sein geld schauen

gute nacht 2009


se123 antwortet um 15-07-2013 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Grundsätzlich bin ich durchaus der Meinung, dass es Sinn macht Baugrund umzuwidmen - wenn die Rahmenbedingungen passen. Bei deinen Rahmenbedingungen habe ich Bauchweh.

Wenn sich die anderen Grundeigentümer aufregen mach ihnen einen Vorschlag. Tausch deinen Acker gegen 3 ha gleichwertiges Ackerland und du bekommst bei beim Verkauf einer Parzelle noch zusätzlich 5 Euro/qm (können auch bis zu 10 sein. Dann hast du mehr Grund, kein Risiko und noch 100.000,- Cash


Gloisner antwortet um 17-07-2013 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauland widmen oder nicht??
Habe ich eine Sinnestäuschung oder hat sich Bauer197618 (Themenstarter) vom (umgewidmeten) Acker gemacht?

Gloisner


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