Milch: Bequem mehr Leistung

Antworten: 8
krähwinkler 15-06-2013 11:26 - E-Mail an User
Milch: Bequem mehr Leistung

Das Ding wird bei uns nächstes Wochenende der Tierärzteschaft vorgestellt und eingeführt.


helmar antwortet um 15-06-2013 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milch: Bequem mehr Leistung
Und was willst uns damit sagen?
Mfg, Helga


mfj antwortet um 15-06-2013 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milch: Bequem mehr Leistung

Nun - lieber Melanchthon,

da hast Du wieder mal brav gearbeitet, für den Informationsdienst der Grünen.

Falls du eine Ahnung von Milchkuhhaltung hast, würdest Du auch wissen dass Ketosen eine ständige Begleitung in der Milcherzeugung sind, und nicht erst bei Leistungen über 10.000 kg beginnen.
Nicht die akuten Ketosen sind das Problem sondern die latenten.
Und schleichende Ketosen sind eben für eine Vielzahl von frühen Abgangsursachen verantwortlich.
Dass hier verteufelte Kexxtone enthält überwiegend Polypropylen – also nichts neues....und Boli sind heute so selbstverständlich wie „Kaugummi kauen“.

Die Unterstellung bzw. deine Überschrift - Kexxtone ist für eine Leistungssteigerung vorgesehen, ist fachlich absoluter Blödsinn !!

Übrigens, die Filmpersonen sind alles andere als aktuell und objektiv.
Univ.-Prof. Dr. Holger Martens ist seit längerem außer Dienst – sprich Rente (will sich halt nochmal wichtig machen...oder seine Prof-Rente steigt ihn in den Kopf)

und

Tierarzt Rupert Ebner ist ein ideologischer Busenfreund von Dir.
Er kandidiert für die Grünen/Bündnis 90 auf Listenplatz 28

...der Wahlkampf hat begonnen bzw. die Grünen brauchen wieder mal Doping... ;-)

 



mostkeks antwortet um 15-06-2013 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milch: Bequem mehr Leistung
Gut gearbeitet mfj!

Die Geschichte ist aus meiner Sicht trotzdem 2-schneidig
Generell ist das ja so in Ordnung, dass der Landwirt mit allen Möglichkeiten auf die Gesundheit seiner Tiere schaut - jeder will Milch von Gesunden Tieren. Finde ich absolut in Ordnung bei gefährdeten Tieren so etwas einzusetzten.
Aber wenn das alle Tiere betrifft sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen ob nicht doch wo etwas falsch läuft?
Wo ist die Grenze?
Propylenglykol (anfangs nur zur überbrückung von Problemphasen, dann generell für alle Tiere)
BST Um die Laktationskurve hochzuhalten (angesichts des Welthungers)dieses Hormon wird ja auch von den Tieren selbst gebildet aber "zu wenig"
Fütterungsantibiotika - für gesunde Tiere damit sie Vital bleiben
Gerade parallel laufend antibiotische Trockensteller für jedes Tier (oder nur für Ausnahmen)
....
Ich bin eher der Meinund dass das Zuchtziel so ausgerichtet sein soll, dass man Kühe hat die aus Gras und gezielter KF Ausgleichsfütterung hochwertige MIlch herstellen. Antibiotika, Hormone, synthetische Futterergänzungen,.... sollten die Ausnahme bei Problemfällen sein
LG





mfj antwortet um 15-06-2013 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milch: Bequem mehr Leistung

Nur soviel als Ergänzung, mostkeks.

Der Einsatz von Hormonen und Anitbiotika in der Fütterung - ist seit 2006 in der EU in ALLEN Mitgliedsstaaten verboten.
Dass die grünen Ökofaschisten jenes nicht wahrhaben wollen, liegt an deren Bildung.


Bequem mehr Leistung - wie der Threadersteller hier süffisant schreibt...dass mit dem Einsatz von Kexxtone oder anderen Unterstützerpräparaten erfolgen soll - ist pure Ahnungslosigkeit.

Die Zunahme von MUKU-Betrieben und der Biobetriebe zeigt bereits deutlich auf - dass viele den Anforderungen einer heutigen Milcherzeugung nicht mehr gewachsen sind, und sich lieber auf die Hängebrücke der EU-staatlichen Abgeltung begeben...

Mostkeks - wo liegt die gesunde Leistungsgrenze bei Milchvieh in Österreich ?




Dreisamtaeler antwortet um 16-06-2013 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milch: Bequem mehr Leistung
Hallo mfj,

würdest Du mal genau nachschauen, ist Polypropylen nur in der Kappe und in der Umhüllung vorhanden.
Der Hauptwirkstoff ist Monensin (Antibiotikum) und ist bei zu hoher oder falscher Anwendungsdosis absolut toxisch und damit tödlich!
Man diskutiert über Antibiotikaresistenzen und zu hohem Antibiotikaeinsatz und hier hat man nur wieder ein Schlupfloch gefunden.
Laut Angabe eines Bekannten der Tierarzt ist, ist das Zeug höchst Fragwürdig. So muss es mindestens 3 Wochen vor der Kalbung Prophylaktisch verabreicht werden, ob sie dann ne Ketose hat oder nicht.
In der Schweiz z.B. wird der Wirkstoff kaum noch eingesetzt wegen seiner fragwüdigen Wirkung.
Ihm ist überhaupt auch Schleierhaft wie das Zeugs ne Zulassung bekommen hat.

Betriebswirtschaftlich gesehen hat manch ein Betrieb mit 8000 kg oftmals ein besseres Betriebsergebnis als manch ein Hochleistungsbetrieb. Somit hat er meist weniger Probleme mit Ketosen und auch weniger Kosten.

Mit freundlichen Grüßen Dreisamtäler


helmar antwortet um 16-06-2013 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milch: Bequem mehr Leistung
Vergesst eines nicht...auch Mutterkühe bekommen Ketosen. Unser Tierarzt sagte mir mal sehr kritisch dass es manche Mutterkuhhalter gar nicht bemerken und sagen wenn die Kuh im schlimmsten Fall liegt "sie ist eh net so dürr".....Deftiger sagte er dann noch "da glauben manche man braucht nicht zu schauen, und die Küh fressen eh alles und haben eh noch genug auf der halt Futter stehen".
Mfg, Helga


JD63 antwortet um 16-06-2013 16:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milch: Bequem mehr Leistung
mfj auf deine Weisheiten kann jeder leicht verzichten(Milch-,Alpenflächen-,und viele andere Themen)


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