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Woodster 06-05-2013 16:31 - E-Mail an User
Zum Fürchten

Schon eigenartig, das Wahlverhalten der Leute:

In Salzburg gabs insgesamt 389.789 Wahlberechtigte.

Davon sind rund 30% /114.000 gar nicht zur Wahl gegangen - eh ollas Wurscht.

Von den 276.107 Stimmen entfielen 140.000 auf Schwarz/Rot. Das sind fast 53% der Wähler!

Was muss eine Regierung verbrechen, damit solche Wähler zum Denken anfangen???

Rund 47% der Stimmen sind insgesamt auf die anderen Parteien entfallen.

Insgesamt heißt das für mich, dass die Mehrheit des Wähler eigentlich nicht in der Lage ist, das Wirtschaften einer Regierung geistig zu erfassen...
Mit den Nichtwählern sind es fast 70%, die nicht in der Lage sind zum Wohlergehen des Staates aktiv beizutragen.

Wenn dann eine Partei diese Klientel aktiv bedient, sind ihre Chancen groß....

Es darf einen also nicht wundern, dass wir wirtschaftlich dort sind, wo wir sind.
Als Staat Schulden wie ein Stabsoffizier, oba mocht nix.
Des sollen gfölligst die Reichen zohlen...

Die Zukunft? Zum Fürchten!



ah1 antwortet um 06-05-2013 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zum Fürchten
noch schlimmer finde ich die tatsache, dass in niederösterreich mindestens die gleichen zustände herrschen, wenn nicht schulden und verspekulation noch gewaltiger sind. dennoch hat man es hier dank absoluter mehrheit geschafft, die bevölkerung mit bewusster desinformation von diesem thema abzuschotten.
vergleich: salzburg involvierte parteien -23%, niederösterreich verantwortliche partei nur -3%.


Fallkerbe antwortet um 06-05-2013 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@woodster,
nur weil die Leute nicht das gleiche denken wie du heißt das noch lange nicht, das sie nicht denken.
Sie denken halt was anderes als du.
Ich bezweifle stark, ob deine denkweise wirklich die einzig ware denkweise ist. Aber wenn du dir sowas einbildest, dann solltest du einen Arzt aufsuchen.






fgh antwortet um 06-05-2013 17:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schließe mich Fallkerbe an und möchte weiters zu bedenken geben, dass die 53% für ÖVP/SPÖ nicht mangelnde Intelligenz bedeuten müssen/können sondern vielleicht auch bedeuten können, dass keine besseren sondern nur noch schlechtere Alternativen vorhanden sind.
Niederösterreich finde ich da schon bedenklicher....



helmar antwortet um 06-05-2013 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das größte Problem sehe ich dass die Wahlbeteiligung sinkt.....und damit kann jeder argumentieren dass "den Leuten eh alles recht ist". Wählen können ist nicht selbstverständlich, und je mehr Parteien antreten umso mehr Möglichkeiten gibt es zur Auswahl.
Was NÖ betrifft........da hat das Vorzugsstimmensystem vor allem einer Partei geholfen, der ÖVP. Und es wurde ja von dieser mit diesem geworben. Dass die Stimme fürn Oberholzer-Sepp auf der Liste der ÖVP auch eine solche für dieselbe ist, wurde sagen wir mal, schon etwas weniger kommuniziert.......Ohne Vorzugsstimmen wäre die ÖVP unter 50% gekommen. Ein typisches Beispiel.....ein bis unter die Zehennägel rot gefärbter Zeitgenosse sagte ganz offen, dass er dem Pröll seine Vorzugsstimme gibt. Dass er damit die die ÖVP mitwählt hat er entweder nicht kapiert oder nicht glauben können....;-).
Mfg, Helga


kst antwortet um 06-05-2013 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Lieber ah1, in NÖ sind drei Parteien in derLandesregierung gesessen und es haben Alle die Finanztraktionen mitbeschlossen,



kst antwortet um 06-05-2013 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Liebe Helmar, das haben wir aber schon gewußt, dass es seit 2008 bei der Landtagswahl gilt:
Persönlichkeit geht vor der Partei.
Die Grünen wurden gefragt warum sie nicht schon 2008 einen Einspruch gemacht haben. Die Antwort war, damals war das Ergebnis nicht so knapp.



ah1 antwortet um 06-05-2013 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@kst:
nein, stimmt so nicht. es ist bis heute nicht genau offengelegt, was mit den wohnbaugeldern passiert ist. ich frag mich, wer durch die transaktionen eventuell provisionsgelder kassiert hat. wenn dann der vorsitzende eines großen bankkonzernes öffentlicher unterstützer des landeshauptmanns ist, würde ich gerne die wahlkampffinanzierung dieser partei durchleuchten, ob es hier nicht verbindungen gibt. aber alles nur mutmaßungen.


helmar antwortet um 06-05-2013 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Kst.......die Parteien haben ja auf verschiedene Art und Weise versucht, ihre Kandidatenlisten zu erstellen. 1993 gab es parteinterne Vorwahlen(Briefwahl) in der ÖVP, fein auf alle politischen Bezirke aufgeteilt. Scheinbar hats doch nicht so manchen gepasst, was da manchmal rausgekommen ist.......;-)
Heute erledigen das sogenannte Parteikonvente, und zumindest bei der ÖVP ist es so dass jeder der Bünde seinen Kandidaten vorne haben will. Und weil man auch die Frauen mit ihren Kandidatinnen erfreuen möchte, damit diese Vorzugsstimmen vergeben, kommt es halt so dass es für einen sagen wir mal an 3., 4., oder noch weiter hinten gereihten Stelle Kandidaten eigentlich nur eine Verwendung gibt.......Vorzugsstimmen in seinem unmittelbaren Umfeld zu sammeln. diese bringen ihn zwar nicht weiter, aber der Partei sehr viel.
Mfg, Helga


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