Erboste Almbauern drohen mit Blockaden

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Muuh 19-03-2013 09:41 - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Ob sich Berlakovich zum Eierpecken mit den Almbauern heraustraut ?
 


walterst antwortet um 19-03-2013 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
bei dieser Gelegenheit möchte ich die Almbauern an ein paar regeln und Fakten erinnern:
1. Schuld sind nicht AMA und MInisterium. Schuld sind die AK und die Grünen.
2. Es hätte viel schlimmer kommen können, das Ärgste wurde durch heldenhaften Einsatz bereits abgewehrt
3. Demonstrieren tut man nicht, das zieht Arbeitskräfte vom Betrieb ab und ist eine gewerkschaftliche Methode. Das ist bitte rein ein Privileg der Rübenbauernorganisation.


helmar antwortet um 19-03-2013 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Hallo Muuh.....alles gut und schön, die Politik hats verbockt, weil sie es ja gut gemeint hat, ok. Ob diese Protestmaßnahmen aber was bringen? Besonders dann wenn mit Traktoren aufgefahren wird?....ich hab so meine Zweifel.
Mfg, Helga



walterst antwortet um 19-03-2013 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
ach ja, Helga hat Recht - wenn schon demonstriert werden muss, dann bitte ohne Traktoren, ohne Kühe, ohne Kinder, ohne anrüchige Transparente, möglichst leise und so dass keiner was sieht, sonst gehts schief.


helmar antwortet um 19-03-2013 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Oba geh, Walter, jeder so wie er mag..........und je origineller, umso eher kommts im Fernsehen.....obs was nutzt ist aber die andere Frage....
Mfg, Helga


Spring antwortet um 19-03-2013 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Fakt ist : Bei einer Regierung von FPÖ/grüne/SPÖ wären die Bauern schon längst verhungert !!!!




helmar antwortet um 19-03-2013 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Hallo Spring....ein starker Glaube hat auch was...
Mfg, Helga


walterst antwortet um 19-03-2013 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
@spring
Du übertreibst.
Fast wären die Bauern dann verhungert. Durch heldenhaften Einsatz hätte der Bauernbund das Verhungern und auch sonst das Schlimmste verhindert.


atlas antwortet um 19-03-2013 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Hallo! Hatte 2008 eine Amaprüfung auf unserer Almes hatt auf den m2 genau alles gepasst 2012 haben wir wieder eine Prüfung mit genau den gleichen Prüfer gehabt aber aufeinmal hatt es um 10 Prozent an Futterfläche gefehlt laut Auskunft der Ama wurden die Richtlienen auf einmal 2010 geändert daher frag ich mich für was gibt es die 5 jahres vertäge die wir unterschrieben haben ? Ich bin bei jeder blockade dabei eine sauwirtschaft haben wir! Wer ist eigendlich der chef von der ama?


Spring antwortet um 19-03-2013 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
helmar, ich will dir keinesfalls deinen Glauben rauben, den wirst noch gut gebrauchen können..


Christoph38 antwortet um 19-03-2013 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
demonstrieren ist einfach eine Sauerei, wo sich der BB doch eh so bemüht ;-)

da soll einer 50.000 zurückzahlen, dank des Einsatzes des BB aber dann nur 48.317, da braucht sich dann keiner beschweren


Waldfux antwortet um 19-03-2013 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Jede andere Berufsgruppe droht sofort mit Arbeitsniederlegung und Streik so bald die jährlich geforderten Gehaltserhöhungen mit mehrern Prozent Lohnerhöhung sich nicht durchsetzen lassen! Nur wir Bauern sind für so etwas anscheinend zu dumm! Die Krönung dabei: Wir lassen uns sogar von der "eigenen Interessensvertretung" einreden, dass Streik nichts bringt! Da heißt es dann lieber jedes Jahr noch mehr zu produzieren um annähernd auf denn gleichen Gewinn zu kommen!! Mit mir nicht, ich mache mit diesem bösen Spiel nicht mit!!
Es gehört einmal ein gewaltiger Generalstreik der gesamten Landwirtschaft, damit unsere schon weit abgehobenen Interessensvertreter wieder einmal auf den Boden der Realität zurück geholt werden!!!!
Lügen wir uns doch nicht selber an, an erster Stelle steht der eigene finanzielle und berufliche Erfolg unserer Vertreter, erst an zweiter Stelle kommen die Anliegen der Bauern!!! Es mag ja ein paar wenige Ausnahmen geben, aber wirklich nur ein paar wenige!!!!


almfutterflaechen antwortet um 19-03-2013 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
@ atlas

interessanter Fall - www.almfutterflächen.at ermöglicht den Zusammenschluß für gemeinsame Vorgangsweise.




rob98 antwortet um 19-03-2013 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
das ist der richtige link www.almfutterflaechen.at


zehentacker antwortet um 19-03-2013 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Hallo Spring!
Seit 1970 gibt es SPÖ Alleinregierungen, SPÖ FPÖ Regierungen, SPÖ ÖVP Regierungen, FPÖ ÖVP Regierungen. Verhungerte Landwirte, an sich schon ein Witz, hat es wenige gegeben.


helmar antwortet um 20-03-2013 07:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Hallo Zehetacker...stimmt. Und ich kann mich erinnern........da gab es eine Traktordemo zu Wien, die war wirklich beeindruckend, und allzuviel dürfte die trotzdem nicht gebracht haben. In den späten 70igern, z.T. 80 igern gab es auch Demonstrationen, vom BB organisiert mit Bussen, damals gegen die Globalisierung, und auch sonstige Gruppen demonstrieren immer wieder......einzig Hainburg währe wohl, hätte es nicht massiven Widerstand, auch in Demos gegeben, gebaut worden. Und da wurde von der Gewerkschaft in Erwägung gezogen, "das Gsindel aus der Au" zu hauen". Zum Glück hatten auch bei denen dann doch ein paar noch Hirn und das bleiben lassen. In Wien gab es ja Gegendemos.
Mfg, Helga


Muuh antwortet um 22-03-2013 08:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Zahlen müssen jedenfalls wieder die Bauern

Bauern proben Aufstand gegen Minister
21.03.2013
Unter Druck. Die Almbauern sind total frustriert. Dass sie Förderungen an die EU zurückerstatten und obendrein Strafen zahlen sollen, lasten sie der Untätigkeit von Nikolaus Berlakovich an. Rücktrittsaufforderung nicht ausgeschlossen.

Inge Baldinger Wien (SN). Es sind nur 8000, aber ihr Zorn ist enorm. Die Almbauern fühlen sich von Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) im Stich gelassen. Ihnen droht nicht nur eine Kürzung der EU-Förderungen für die Almen, sie sollen auch „zu viel“ bezogene Förderungen für mehrere Jahre zurückerstatten und zudem Strafe bezahlen. Das trifft vor allem die in Westösterreich – Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Kärnten – beheimateten Almbauern ins Mark. Dort wackelt Berlakovichs Rückhalt in der Bauernschaft ordentlich; die Betroffenen planen bereits, in der Osterwoche die Tauern- und die Westautobahn zu blockieren. Und wenn diesen Freitag die Landesagrarräte tagen, ist gerüchtehalber eine Rücktrittsaufforderung an den Minister nicht ausgeschlossen.

Die Vorgeschichte: Die EU nimmt es neuerdings viel genauer mit den Förderungen. Gab es vereinfacht gesagt früher für die gesamte Almflächen Prämien, wird nun nur noch für die tatsächlichen Weideflächen bezahlt. Sprich: Der Anteil an Steinhalden sowie die mit Büschen oder Gestrüpp zugewachsenen Teile müssen abgezogen werden. Nur noch die Grünflächen gelten, weil nutzbringend, als förderungswürdig.

Immer wieder ermahnte die EU-Kommission das österreichische Landwirtschaftsministerium, korrekte Aufzeichnungen erstellen zu lassen – was freilich trotz wesentlich besserer Messtechnik immer noch eine höchst komplizierte Angelegenheit ist. Das wurde, so sehen es die Almbauern, in Wien aber auf die leichte Schulter genommen. Bis die EU im Jahr 2011 zur stichprobenartigen Kontrolle schritt. Ergebnis: Viel zu viele Flächen waren als förderungswürdig eingereicht worden. Die von der EU festgestellten Abweichungen betrugen 30 bis 50 Prozent, mitunter sogar noch mehr.

Robert Zehentner, Geschäftsführer der Tauernlamm-Genossenschaft, Bundesrat und SPÖ-Landwirtschaftssprecher, nimmt sich kein Blatt vor den Mund: „Verbockt hat’s der Minister.“ Nun gebe es nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder die betroffenen Almbauern zahlten die Förderungen zurück plus die Strafe. Das gehe aber an die Existenz. „Da sind Bauern dabei, die müssen 35.000 Euro zurückzahlen. Im Schnitt sind es mehr als 10.000 Euro. Das ist kein Spaß mehr.“ Deshalb plädiert Zehentner dafür, dass Rück- und Strafzahlungen aus dem Topf bezahlt werden, der für alle Bauern da ist, die an Umweltprogrammen teilnehmen. Das geht dann freilich zulasten jener Bauern, die mit der Almwirtschaft überhaupt nichts zu tun haben. „Trotzdem. Es gibt jetzt nur die Möglichkeit, dass alle zahlen“, sagt Zehentner. Und danach müsse ein einfaches System zur Flächenfeststellung her, am besten nach der Faustregel, dass jedes Stück Vieh, das auf die Alm getrieben werde, einen Hektar Weidefläche brauche. Kein Bauer treibe mehr Tiere auf die Alm, als diese Futter biete. Seien es also 30 Tiere, seien auch 30 Hektar als förderungswürdig einzureichen.

Ein großer Freund dieser Faustregel ist Franz Essl, ÖVP-Nationalratsabgeordneter und Salzburgs Landwirtschaftskammerpräsident. Hätte der Minister in den letzten Jahren seine entsprechenden Anregungen angenommen, „wären wir jetzt nicht in der Situation, in der wir sind“, sagt er. Vom Kanzler abwärts waren die Almbauern schon vorstellig, bisher vergebens. Essl: „Es darf nicht dazu kommen, dass sie für die geänderte Auslegung der EU-Förderung büßen.“

So sieht man das auch im Büro von Salzburgs Landesagrarrat Sepp Eisl (ÖVP). „Es kann nicht sein, dass aufgrund einer Systemumstellung bei der EU Vorgehensweisen, die bisher rechtlich in Ordnung waren, nun den Bauern angelastet werden.“ Schwarz für die Almbauern sieht er nicht, eine Lösung sei noch möglich. Die will Eisl am Freitag in der Agrarreferentenkonferenz beschließen lassen. Ob da aus Salzburg eine Rücktrittsaufforderung an Berlakovich erschallt? Eisls Sprecher: „Sicher nicht im Moment.“


walterst antwortet um 22-03-2013 08:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
@muuh

ich hab grad das Auto in die Werkstatt zum Pickerl machen und Dachträger festschrauben..
Du gibst eh Bescheid, wann und wo die Besichtigung der Tauernautobahn stattfindet.


Spring antwortet um 22-03-2013 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Bauernaufstände gab es schon immer und wird es immer geben !

LIEBER einen ZWEITEN Berlakovich ÖVP ------------ als Grünlinge-Kommunisten oder Demagogen-Schweinderln FPÖ oder ... in unserer Regierung - NEIN Danke !


 


Icebreaker antwortet um 22-03-2013 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
@Spring
Noch so einen Bärli.ersager?
Du bist definitiv (nicht zuletzt wegen all deiner anderen Postings bisher) eindeutig nicht dicht - zumindest nicht im sinngebräuchlichen Bezug OHNE Drogen wie Alkohol, Tabletten usw). Echt irre.

Zurück zur Headline:
Die Vermessung der Almen braucht mehr Zeit

Das Landwirtschaftsministerium hat bei der EU eine Verlängerung der Frist bis Juli beantragt. So will man Strafzahlungen vermeiden

Wien - Im Durcheinander um die Vermessung von Almflächen heimischer Bergbauern zur Bemessung der Förderung ist zur Lösung noch mehr Zeit notwendig. Das Landwirtschaftsministerium hat bei der EU eine Fristerstreckung bis Juni für die Antragstellung auf Flächenförderung beantragt - offenbar um im Flächenidentifikations- und -kontrollsystem endlich Ordnung zu schaffen. Der Schwenk erfolgte laut "dlz Agrarmagazin" (Österreich-Ausgabe), nachdem Almbauern im Parlament protestierten und im Landwirtschaftsministerium ankündigten, "gegen das Unrecht" zu kämpfen.

"Erweiterter Almfahrplan"
In einer Aussendung des Landwirtschaftsministerium hieß es, der zuständige Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) habe nun nach einem "Almgipfel" einen "erweiterten Almfahrplan vorgelegt". Der "Almfahrplan" sei ein "Wegweiser für klare Verhältnisse" für die Almbauern.

Weiterlesen bei: http://derstandard.at/1363705793668/Die-Vermessung-der-Almen-verlaeuft-chaotisch

NS: Und wenn der Bärli von "Gleichklang" spricht (im vorherigen Artikel) und in diesem von "klaren Verhälltnissen" .... also da stellts mir meine letzten Haare auf ...
 


walterst antwortet um 24-03-2013 07:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Mit dem neuen "Almfahrplan" haben die Schwarzmänner zumindest einmal Zeit gewonnen, um die Landtagswahlen in Salzburg und Tirol zu übertauchen.
Dass irgendetwas dauerhaft gelöst ist, wage ich zu bezweifeln - da haben sicher AK und Grüne schon einen Sabotageakt gegen den BB im Plan.


helmar antwortet um 24-03-2013 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Hallo Walter...seh ich auch so, denn jetzt auf einmal soll es doch noch zu einem erträglichen Ende kommen? Und was war die ganze Zeit bis jetzt.........und was ist mit jenen welche mit der ganzen Geschichte schon über jahre sich herumschlagen? Wenn sie es aber tatsächlich schaffen, die ganze Sache für die Betroffenen doch noch zu einem guten Ende zu bringen darf man schon die Frage stellen ...warum erst jetzt?
Mfg, Helga


almfutterflaechen antwortet um 24-03-2013 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Mit Sicherheit werden wir nicht akzeptiern das unsere Betriebsprämie gekürzt wird.

Wenn neue Flächen festgestellt werden so muß auch die Betriebsprämie ( Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2002) auf die neu festgestellten Hektar aufgeteilt werden.

Österreich hat sich mit dem EU Beitritt verpflichtet EU Recht umzusetzen. Und diese EU Recht sagt das der Betrag von 2000 bis 2002 in Zukunft (ab 2005 ) den Bauern als Flächenbetrag zur Verfügung zu stellen ist.

Werden EU Verträge nicht eingehalten so droht dem Mitgliedsstaat das Vertragsverletzungsverfahren.
 


Muuh antwortet um 24-03-2013 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Erst jetzt, weil Bauern selbst aktiv werden. “Gelöst” wird ohnehin nur soviel, damit Zeit gewonnen wird und etwas Ruhe einkehrt. Wie immer.
Ob die wissenden Almbauern sich damit beindrucken lassen?
Laut SN kann man dem Lösungsansatz nicht viel abgewinnen: ... es sei nicht klar, was mit den rückwirkenden Forderungen geschehen und was in der nächsten Periode passieren werde.

http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/politik/sn/artikel/landwirte-planen-blockade-mit-kuehen-52542/

ORF Online: http://salzburg.orf.at/news/stories/2576905/

Salzburg Heute-Bericht:
 


muk antwortet um 24-03-2013 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
auch die werden sich dem europäischen gericht stellen müßen : landwirtschaftsministerium und kammer.

eu verträge nicht einhalten und die bauern als schuldige behandeln - dafür werden sich nicht die bauern verantworten müssen - die tatsächlichen pfuscher werden zur verantwortung gezogen werden.

wird die eu die flächenerfassung auf almen jemals wieder freigeben ? ?
 


muk antwortet um 24-03-2013 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
vertragsverlrtzungsverfahren gegen österreich - nix neues.

anstatt flächen zu messen wurde den bauern ein system welches flächen schätz angeboten.
 


Muuh antwortet um 26-03-2013 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Die Sanktionszahlungen gegen die Almbauern sind nun zwar vom Tisch, die Rückzahlungen sind aber noch ungewiss.
 


papastone antwortet um 26-03-2013 13:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Würde vorschlagen, die Türen von LW-ministerium und AMA fest vernageln und die Telefonleitungen kappen, damit kein weiterer Blödsinn mehr rein und raus kommt.
Erklärt mir mal einer, da ich kein Almbauer bin, warum auf einer Alm eine Fläche festszustellen ist?? Tiere sind der Rinderdatenbank bei Auftrieb und Abtrieb zu melden, das Tier frisst von mir aus 97 Tage auf der Alm, pro Tag von mir aus € 1,00 ist die Förderung, fertig, kontrolliert wird bloß der Viehbestand im Rahmen der ganz normalen Kontrolle und ob kein Kraftfuttersilo auf der Alm steht, oder?
Fällt jemanden was besseres ein? (Außer EU, AMA, Minister und Bauernbund)


textad4091 antwortet um 26-03-2013 13:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
@ papastone: Naja, weist eh wie das läuft- Das eigentlich einfachste System wird ned genommen, stattdessen kann ma sich mit diesem grottenschlechten, benutzerunfreundlichem und extrem lahmen Ivekos-GIS vo da AMA herumärgern ... tztztz, geht ja ned, dass ma da zwei Systeme haben- Einerseits Förderung nach Fläche, andrerseits aber nach aufgetriebenen Tieren, des überfordert so manchen Bürohengst ja vollkommen^^


Weide1 antwortet um 27-03-2013 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
@papastone: Kann mich Deinem Kommentar nur VOLL anschließen. Aber wenn´s dann so einfach wäre, wohin mit den ganzen Büroleuten von den "Kontrollstellen GEGEN die Bauern"?
Dann würde doch glatt mehr Fördergeld für den EIGENTLICHEN Zweck, DER LANDWIRTSCHAFT übrigbleiben. Bin richtig froh mit dem ganzen AMA-S.... seit 7 Jahren nichts mehr zu tun zu haben. Bin als "Hobby-Nebenerwerbs-Landwirt" auch nicht unbedingt davon abhängig.
Wünsche Euch allen einen schönen Tag (geh jetzt Schnee schaufeln....)


Muuh antwortet um 29-03-2013 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erboste Almbauern drohen mit Blockaden
Beruhigungspillen vom Nikolaus?

APA:
Utl.: Plattform Almfutterflächen: Minister versuche Tragweite des jahrelangen "Skandals" um Almflächenvermessungen auf Zeit nach Landtagswahlen zu verschieben - Rückzahlungen drohen

"Eine reine PR-Aktion". Das sagt die Plattform Almfutterflächen zum kürzlich von Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (V) "im Nachhinein als 'Almgipfel' hochstilisierten internen Bauernbund-Meeting" mit den Präsidenten der Landeswirtschaftskammern und den Agrar-Landesräten. Das Ergebnis der Sitzung ist aus Sicht der Plattform ein "Versuch, die volle Tragweite dieses jahrelangen Skandals auf die Zeit nach den anstehenden Landtagswahlen in Salzburg und Tirol zu verschieben".

Wie berichtet hat das Ministerium bei der EU eine Fristerstreckung für die massiv in der Kritik stehenden Almvermessungen beantragt, da heimischen Almbauern Strafzahlungen drohen. "Eine Beruhigungspille", schimpfte Almbauern-Plattformsprecher Johann Ilsinger im APA-Gespräch. "Eine rechtliche Lösung ist gar nicht mehr möglich, nur mehr eine politische. Der Minister soll seinen Fehler eingestehen und Geld auftreiben."

Auf die Frage, ob nun der Steuerzahler die möglichen bäuerlichen Strafzahlungen für zu groß angegebene Almflächen an Brüssel übernehmen solle, meinte Ilsinger: "Der Minister hat genug Geld, er hat bestimmt Rücklagen in seinem Bereich, kann wo anders einsparen - beispielsweise in der AMA." Almflächen seien nicht zu groß angegeben worden, man habe viel mehr gehandelt, wie in Österreich vorgeschrieben - "was aber es von Brüssel nicht erwünscht war".

"Die Flächen sind ja vorhanden, Österreich hat aber schließlich eine Flächenermittlung eingeführt, die von der EU nie genehmigt worden war." 2009 verlor Österreich einen Rechtsstreit in dieser Sache, scheiterte bisher aber offenbar am Reparieren der Vorgänge.

Einzelnen Almbauern mag der vom Minister bei der EU beantragte Aufschub bis Juni zwar helfen, hieß es in einer Aussendung der Plattform am Donnerstag. Altfälle aus den Jahren von 2009 bis 2011 - "teilweise bescheidmäßig bereits anhängig" - würden aber im Regen stehen gelassen, hieß es. Betroffen seien insgesamt tausende Almbauern, manche mehrmals, so Ilsinger. In Österreich gibt es 8.600 teils von verschiedenen Bauern bewirtschaftete Almen. Wenn man die Zahl der Almen drittle, käme man nahe an die Zahl der Betroffenen, in etwa noch einmal so viele Bauern hätten Sorge, weil sie wegen 2012 in der Luft hingen - "aber Ministerium und Kammern rücken die Zahlen nicht raus."a

"Diese Ungleichheit zwischen den Bauern ist von der Agrarverwaltung und der Agrarpolitik verschuldet und schafft nicht nur Unverständnis unter den betroffenen Bauern sondern vielmehr neue Härten", ist die Plattform überzeugt.

Wie berichtet sucht der Minister weiter nach einem System für die Zukunft. Eine Expertengruppe soll einen "Zukunftsweg zur Futterflächenermittlung auf Almen erarbeiten". Dieser Vorschlag werde dann mit der EU-Kommission abgestimmt - vorerst ging es mit dem Aufschubansuchen auch nach dem "Almgipfel" offenbar nur um einen dringenden Zeitgewinn.
 


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