Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten

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G007 20-02-2013 19:50 - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Hier zum nachlesen.
http://www.kleinezeitung.at/kaernten/3250946/pferdefleisch-fund-bei-kaerntner-firma.story


walterst antwortet um 20-02-2013 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Weil die Wochentagsfleischerei aus Kärnten es nicht geschafft hat, ihr Pferdefleisch in "Rosswürstel" unterzubringen, ist es nun gelungen, zumindest das Wort Bauer in den Skandal zu verwickeln: Pferd undeklariert im Bauernwürstel.
Jetzt ist die Frage berechtigt, ob uns das alles "Wurst" ist.

Womöglich ein neuer Skandal: Keine Bauern im Bauernwürstel, keine Imker im Imkerhonig, kein Jäger in der Jägersuppe, kein Frankfurter in den Frankfurtern, kein Hamburger im Hamburger?


Restaurator antwortet um 20-02-2013 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
willst damit sagen, dass die bauerneier gar net die ursache sind, das sich die bauern auch schon schlechter vermehren?
was nehmen's auch so depperte namen: bigmac, pizza, crisps, das sind halt produktbezeichnungen wo dir keiner beweisen kann, dass nicht drin ist, was draufsteht!
ausserdem: da hat's ja einmal einen gegeben der immer von der deutschen bevölkerung kärntens gesprochen hat. da is das mit den würsteln ja ein sehr schönes gleichnis ;)



heribertniessl antwortet um 21-02-2013 07:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Skandale und Kontrollen oder besser skandalöse Kontrollen
Bin selbeer Landwirt und werde als Lebensmittelproduzent streng kontrolliert z.B: AMA - Cross Compliance Bestimmungen, Eurap Gap Kontrolle im Kartoffelbau (durchgeführt von einer Kontrollfirma) Pflanzenschutzkontrollen der Landesregierung, usw. usw. usw.
Mir macht das Bauer sein schon bald keine Freude mehr, denn in Wirklichkeit arbeiten wie großteils nicht mehr in der Natur sondern im Büro um die Aufzeichnugen zu führen die all die Kontrollstellen fordern.

Nicht der Bauer ist Schuld an den Pferdefleischbetrügereien und auch nicht der Konsument. Die Lebensmittel sind zu billig und ihre Wertschätzung ist nicht gegeben fordern die einen - mich als Landwirt würde es freuen wenn wir für unsere Produkte mehr erhalten würden, aber der Kosument muss sich auch sicher sein können dass bei günstigeren Lebensmitteln die Gesetzlichen Standards eingehálten werden. Es sind andere die betrügen und daran verdienen.
Ich nenne 3. Hauptursachen für die Pferdefleischbetrugsgeschichte:

1. zu milde Strafen:
Wie kann es sein,dass bei Untreue teilweise höhere strafen verhängt werden als bei Betrügereien im Lebensmittelbereich

2. Kontrollssystem nach dem HACCP Konzept:
Jeder Lebensmittelverarbeiter ist angehalten seine kritischen Produktionsschritte zu dokumentieren und die Behörde kontrolliert nur die Dokumentationen und viel zu gering werden auch Stichproben an den Lebensmitteln selbst gezogen, und oft werden zwar Stichproben gezogen aber nur ein Teil dieser wird analysiert. Wer auf Verdacht kontrolliert ist immer zu spät. Papier ist eben geduldig.

3. das Kartellrecht greift in der Lebensmittelbranche: nicht, so gibt es immer mehr Konzentration auch auf der Verarbeiterseite, was längere Transportwege mit sich bringt - Tiertransporte will auch keiner -

In der Wirtschaft ist es halt anscheinend so, dass jemand nur mehr Gewinne machen kann indem er andere betrügt, im Pferdefleischskandl ´werden die Konsumenten betrogen.

Wo ist die faire Partnerschaft zwischen Lebensmittelverarbeiter und Lebensmittelproduzent geblieben? Würde es diese noch geben wären auch die Konsumenten beim Lebensmitteleinkauf sicher.Mit Betrügern kann es keine faire Partnerschaft geben

Hier wäre wohl noch viel zu sagen, aber ich bin mir sicher dass die Rinderpreise in den nächsten Wochen nachgeben werden. Irgendwelche Konzerne erhalten vielleicht Schadenersatzklagen die in den meisten Fällen durch Versicherungen gedeckt sind. Im endeffekt zahlt die Zeche wieder der Bauer.

mit fleischigen Grüßen, Heribert Nießl
PS: sagt díe eine Lasagne zur anderen: "in meinem Inneren bin ich doch nóch ein bißchen Rind geblieben".



Neudecker antwortet um 21-02-2013 09:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Hallo Freunde
Ich bin schon etwas schockiert, dass es immer wieder solche Manipulationen im Lebensmittelbereich gibt. Es würde mich aber schon interressieren, wer die Sache mit der Falschdeklarierung aufgedeckt hat. War es Zufall,
oder eine gut vorbereitete Aktion ? Leo Steinbichler verlangt schon lange, dass was auf der Packung steht, auch drinnen sein müsse. Leider drohen seine Rufe immer wieder ungehört irgendwo zu versickern. Pferdefleisch soll genau so gekennzeichnet sein wie alle anderen Fleischsorten. Doch das geschah offensichtlich nicht. Eigentlich ist es Schade. Bei den heutigen Lebensmittelpreisen müßte doch niemand falsche Angaben machen. Liebe grüße euer Neudecker


eigenjagler antwortet um 21-02-2013 11:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Derjenige fleischer wohnt nur 40 km von mir entfernt und ich hab seine waren auch gegessen und sie haben prima geschmeckt. Ich möcht gar nicht wissen was in anderen würsten von grossen firmen drinnen ist da ist das bisschen pferd ein klaks. Mich würd interessieren ob man in einer extrawurst das überhaupt feststellen kann was für ein fleisch da verarbeitet wird, nur eines weiss ich das dort 30 % eis also wasser drinnen ist. Die behörde ist ja durch einen tipp von unbekannt erst draufgekommen. Die fleischindustrie wird lachen wieder ein konkurent weniger.


eigenjagler antwortet um 21-02-2013 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Derjenige fleischer wohnt nur 40 km von mir entfernt und ich hab seine waren auch gegessen und sie haben prima geschmeckt. Ich möcht gar nicht wissen was in anderen würsten von grossen firmen drinnen ist da ist das bisschen pferd ein klaks. Mich würd interessieren ob man in einer extrawurst das überhaupt feststellen kann was für ein fleisch da verarbeitet wird, nur eines weiss ich das dort 30 % eis also wasser drinnen ist. Die behörde ist ja durch einen tipp von unbekannt erst draufgekommen. Die fleischindustrie wird lachen wieder ein konkurent weniger.


muk antwortet um 21-02-2013 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
in diese minderwertigen rinder- und schweinewürste wurde hochwertiges pferdefleisch verarbeitet .

welch ein skandal - billigprodukte enthalten hochwertiges fleisch - da lache schon die hühner .


chr20 antwortet um 21-02-2013 12:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Und ich hab mich schon gewundert das die Wüste vom Freitag garnet schlecht mecken dafür das sie im größeren Stil produziert werden.
Er hatte wohl auch ein paar "Freunde"...
Ich will es nicht gutheisen das Pferdefleisch ohne Deklaration im Handel ist, nur das Drama darum ist viel zu groß und eigentlich leicht zu beheben.
Die Kennzeichnungspflicht ein wenig verschärfen, vor allem auch die Herkunft und bei Missbrauch einfach saftige Strafen.
Dann erledigen sich solche Dinge von selbst...


bionix antwortet um 21-02-2013 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Ich glaube mich zu erinnern, dass ein gewisser Niki (nicht jener, der fliegt, sondern der, dem der Flieger davonfliegt) am Beginn dieser Causa gesagt hat, dass es das in Österreich gibt. Was sagt er jetzt?


freidenker antwortet um 21-02-2013 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
hallo

dass (bei lebensmittel,...) nicht nur das drinnen ist was drauf steht ist doch eh ein alter hut. Wenn dann so fälle in die medien kommen wirds halt eher peinlich für bürokraten die oft gegenteiliges behauptet haben, hat auch eine lustige komponenten

mfg



 


walterst antwortet um 21-02-2013 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
das Problem mit dem Kärntner Fleischer ist aus meiner Sicht jetzt gar nicht allein die Pferdegeschichte. Da kann er sich vielleicht auf Vorlieferanten hinausreden.
Der Staatsanwalt wird jetzt etwas genauer im Wurstbrät stochern und bekanntlich, wie schon Goethe meinte: "Die Gedanken einer Frau, der Magen einer Sau, das innere einer Worscht, bleiben ewig unerforscht."
Es ist anzunehmen, dass da einiges anderes nachkommt.

Ich kann mich an den Vorschlag eines älteren Professors aus der linken Bahngasse erinnern, der meinte: "Ein Metzger sollte, bevor er sein Handwerk ausüben darf, zuerst einmal 3 Monate prophylaktisch eingesperrt werden". Das war in einer Zeit, wo man vom genetischen Fingerabdruck noch träumen konnte und der Wurstinhalt nur mit etwas Glück und guter Mikroskopie differenziert werden konnte.


walterst antwortet um 21-02-2013 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
was mir gerade durch den Kopf geht: Bisher nimmt die Bevölkerung den Pferdefleischbetrug recht gelassen, scheint mir zumindest.

Würde es so bleiben, wenn womöglich im Hunde- und Katzenfutter ähnlich gepantscht würde? Wenn der Struppi und die Mausi im Gustomenü statt Rind etwas Gaul mitverzehren müssten?


Steyrdiesel antwortet um 21-02-2013 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Ich glaube das Problem ist das man mit dem Preis die Konsumenten noch immer mehr beeinflussen kann als mit Qualität.
Leider.

Mfg
Steff


RichardGier antwortet um 21-02-2013 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Nach dem treffenden Goethe - Zitat noch eines von Bismarck : " Je weniger die Leute wissen , wie Würste und Gesetze gemacht werden , desto besser schlafen sie ."


Gratzi antwortet um 21-02-2013 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
die Kärntner wollen bei jeden Skandal die ersten sein...............hahahaha


G007 antwortet um 21-02-2013 17:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Gerade auf "heute österreich", der Kärntner Fleischer hat in Klagenfurt ein nicht deklariertes Kühlhaus in
dem Pferdefleisch aus Kanada angeblich als Tierfutter für Herberstein gelagert wird!
Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen!


walterst antwortet um 21-02-2013 17:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
ich muss mal nachfragen beim Landwirt, ob sie das Tondokument noch haben und auch herausrücken würden, wo damaliger Minister Pepi Pröll bei der LW-Veranstaltung jeden niedergemacht hat, der eine bessere Fleischkennzeichnung einforderte.


Fallkerbe antwortet um 21-02-2013 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
@stef23
das problem ist, das es geschmacklich scheinbar keinen unterschied macht, ob man teures Rind ( also qualität) oder billigen Gaul verarbeitet.
Wie will man mit dieser Erkenntniss die kunden noch dazu animieren, zum teuren Rind zu greifen?

mfg




schellniesel antwortet um 21-02-2013 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Ja ja aus dem Gammelfleischskandal wurde der GummlFleischskandal!

Und der schmäh rennt und rennt....
Ein paar Auszüge:

-Schimmel in der Lasagne muss kein Zeichen für schlechte Qualität sein!

-Lidl gibt den Nährwert jetzt nicht mehr in kcal an, sondern in PS

-Meine Lasagne hat bei Olympia 2008 Silber in der Dressur geholt.

-Meine Tochter wünscht sich ein Pferd. 200 Packungen Lasagne zählen aber
nicht als Bausatz.

-Bei Mc Donalds gibt es jetzt den McFury. Wahlweise in den
Geschmacksrichtungen Stute oder Hengst

-Der Pferdefleischskandal breitet sich weiter aus. Nun auch Seepferdchen in
Fischstäbchen vermutet.

-Bei meinem Obst- und Gemüsehändler habe ich einen Pferdeapfel entdeckt.
Die Veganerfalle.

-Seit dem Pferdefleisch-Skandal bekommt die Aussage "es ist Schimmel im
Essen" eine ganz neue Bedeutung.

-Wieso sprechen sie mit ihrer Lasagne?" - "Ich bin Pferdeflüsterer."

-Demnächst bei Hofer: Spaghetti Bolognesel

-Gibt es in Zukunft eigentlich Lasagneposter in den Wendy-Heften?

-Im alten Troja versteckten sich Menschen in einem Pferd. Heute verstecken
sich Pferde in Lasagne. Verrückte Welt.

-EDEKA - wir striegeln Lebensmittel

-Diese Lasagne wiehert mich an.

-Ich hab' ein Haus, ein kunterbuntes Haus, ein Äffchen und ein Pferd, äh,
MAMA, WO IST MEIN PFERD?" - "Hör' sofort auf zu singen und iss deine
Lasagne!"

-Hans komm essen, Lasagne is pferdig*


Mfg Andreas


walterst antwortet um 21-02-2013 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
ein interessantes Detail gerade in €CO im ORF: "Schirnhofer ist der einzige Zerlegebetrieb, der das €CO-Team filmen ließ"

Gibt es eine bessere Werbung?

Ich denke, für die ALMO-Bauern wird es eine gute Saison und SPAR und die EZGs schwimmen im Windschatten mit dem Almochsen mit.


Restaurator antwortet um 21-02-2013 23:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
also in den englischen medien findet man zu dem thema nicht einmal mehr randnotizen, ganz im gegensatz zu uns.
wenn man hierzulande zeitung liest, entsteht der eindruck, dass, wenn das pferdefleisch durch kontrollen abgeschafft ist, europaweit 1000e rinderbetriebe aufsperren können, weil woher soll das fehlende fleisch dann kommen?
ich hab mir schon öfters gedacht, warum man die lügengeschichten und verzerrungen und übertreibungen der presse nicht einklagen, bzw. sein geld zurückverlangen kann. wir hätten fast nur mehr gratiszeitungen.


schellniesel antwortet um 21-02-2013 23:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Hab heute schon mit meinem Vater darüber diskutiert der tut jetzt schon so als würde jetzt nur mehr Gammel und Doping Pferdefleisch zusammen verarbeitet.... Weil die frieren das Gammelfleisch ja eh schon drei jahre lang ein und beim gammelfleisch wurde ja nur die Spitze des eisbergs enthült da liegt ja noch genug in kühlhäusern herum...

Ich hab nur gesagt so billig kann man net mal gammelfleich erwerben das sich 3 jahre Kühlung irgendwie rentieren könnten. außer man schifft das ganze in die polarregion und verkauft es den eskimos....

Aber schimpft im gleichen zug kurz gesagt das die Leute so leichtgläubig sind und glauben wenn des fertig zeug kaufen das da nur glückliche muhlis, schweindis,... drin sind.... Hab dann gesagt das er grad das beste beispiel für Leichtgläubigkeit ist und nur aufgrund der Berichterstattung so negativ eingestellt ist!


mfg Andreas


kendo antwortet um 22-02-2013 05:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Hmm
Tja was ist mit den Holzresten in der Wurst ?Da wird es sich wohl um ein Schaukelpferd handeln will ja auch mal verarbeitet werden.


walterst antwortet um 22-02-2013 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
ein positiver Aspekt der Sache sind für mich die lustigen Wort- und Spruchschöpfungen.

"Schon wieder ist der Wurst ein Ross entsprungen"
"Kärntner Würstel mit Migrationshintergrund" heute in der Kleinen Zeitung


Interessierter antwortet um 22-02-2013 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Für mich interessant ist, hier bemerkt jeder die skandalöse und verfälschende Berichterstattung der Medien, aber wenn es um die Kirche geht, besonders um die Römisch-katholische, dann ist man bereit alles für bare Münze zu halten, und eher noch, weil die Kirche ja angeblich so viel Einfluss hat, vermutlich noch alles untertrieben ......


tomsawyer antwortet um 22-02-2013 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Der Trend geht leider zu der Tiefkühlkost und die Wirtschaft unterstützt daß masiv.
Da war noch nicht lange eine Sendung über dieses Thema und da wurde propagiert, daß die Tiefkühlkost am besten sei und gesund noch obendrein. Es ist schnell zubereitet, hat guten Geschmack, ist mehrmals auf Qualität geprüft und sw.
Hat jetzt einen kleinen Dämpfer abgekommen.
So nebenbei : Ich kenne Landwirtschaftsfamilien wo Bo- Frost und Eismann regelmäßig sehr viel abladen.
" Schauen trotzdem gesund aus,gehen noch auf alle zwei Beinen "


walterst antwortet um 23-02-2013 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Jetzt sind die Gäule wohl auch mit der genossenschaftszugehörigen obersteirischen Fleischverarbeitung durchgegangen.
Aber da kann ich mir nicht vorstellen, dass die Verantwortlichen etwas gewusst haben könnten. Woher auch und wie könnte denn ein Fachmann am Wareneingang oder am Fleischwolf auch nur irgendeinen Unterschied an Fleischteilen erkennen. Sicher waren die Vorlieferanten alleine schuld.


biolix antwortet um 23-02-2013 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Nabend !

ja walter, jetzt sind wir auch in der Steiermark angelangt.. so viel zur AGES Aussage" das kann in Ö nicht passieren.." ;-(((

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1348292/Pferdefleisch-in-steirischer-PastaSauce?_vl_backlink=/home/panorama/welt/1343612/index.do&direct=1343612

lg biolix


walterst antwortet um 23-02-2013 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
ganz lustig auch, dass die Presse meine Vermutung bestätigt. Lange, bevor dem LIDL in Österreich der schwarze Peter umgehängt wurde, haben andere Handelsketten schon still und heimlich Ware aussortiert, die bei internen Kontrollen aufgeflogen ist.


walterst antwortet um 23-02-2013 23:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Als naives Bäuerlein habe ich ja einmal geglaubt, dass das Unternehmen, das der Genossenschaft gehört, ebenfalls dem Zweck der "Förderung des Erwerbs und der Wirtschaft seiner Mitglieder" dienen soll, z.B. durch Verarbeitung der Rinder aus den Mitgliedsbetrieben.

kleine zeitung:
Der Fleischskandal erreicht die Steiermark

Deutsche Handelskette zieht Pastasauce aus dem Verkauf: Sie stammt von der Ennstaler Firma Landena.
Pferde-DNA in Pasta-Sauce gefunden

Sauce bolognese, hergestellt von der Stainacher Firma Landena und abgefüllt ins 420-Milliliter-Glas: Bis Freitagnachmittag vertrieb die deutsche Handelskette Tegut die Pastasauce in Hessen. Dann kam der Rückruf: Die Handelskette hatte im firmeneigenen Labor Spuren von Pferde-DNA gefunden. "Die Ursachenforschung ist noch nicht vollständig abgeschlossen", heißt es seitens des Unternehmens dazu. Und: Eine Gesundheitsgefährdung gehe von dem falsch deklarierten Produkt jedenfalls nicht aus. Die deutschen Konsumenten sind dennoch aufgewühlt: "Was ist die Qualitäts- und Herkunftsgarantie jetzt noch wert?", ärgert sich etwa einer auf der Tegut-Homepage. Schuld seien aber die Verbraucher selbst, die billiges Essen haben wollen.

Bei Landena ist man um Aufklärung bemüht: "Wir haben schon zu Beginn des Pferdefleischskandals beschlossen, unsere Produkte testen zu lassen", sagt Geschäftsführer Bernhard Gruber zur Kleinen Zeitung. Die Ergebnisse waren bis dato negativ - am Dienstag sollen die Tests abgeschlossen sein. Das Fleisch für die Sauce - es handelt sich um 2,5 Tonnen - stammt aus Österreich (53 Prozent), Tschechien (20), der Slowakei (15), Ungarn (11) und Polen (1). Zerlegt wurde es in drei österreichischen Betrieben. "Wir sind dabei, die Warenströme rückzuverfolgen. Sie sind gut dokumentiert, aber das ist aufwendig." In Österreich wurde die Sauce nicht verkauft.

Dass der Schuldige auf diesem Weg gefunden wird, kann der Geschäftsführer allerdings nicht garantieren: "Es ist keine systematische Manipulation. Wir haben unsere Produkte ja immer wieder stichprobenartig getestet." Ein dichtes Netz an Proben soll jedoch garantieren, dass künftig tatsächlich nur Rind- und kein Pferdefleisch den Stainacher Betrieb verlässt. Die Handelskette Tegut vertreibt übrigens weiterhin jene Landena-Nudelsaucen, die kein Fleisch enthalten.


G007 antwortet um 24-02-2013 07:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
In regelmäßigen Abständen gibt es immer wieder einen Jubelschrei der Argrarverantwortlichen, noch nie wurden so viele Argrargüter exportiert, als jetzt. Nur den riesengrossen Wermutstropfen haben sie leider nicht geschnallt, unsere hochwertigen Produkte (Rohstoffe) werden in alle Herren Länder teuer verkauft und Ramsch (Verarbeitungsfleisch u. a. mehr) wird uns unterjubelt (importiert). Ein negatives Beispiel ist die jetzt in die Schlagzeilen gekommene Ennstal KG (Rohmilch exportieren und Fruchtjoghurt aus Deutschland importieren, genauso gut ist das auch auf Fleisch umzulegen), erkennbar durch die Ean Nummer, nunmehr heißt diese Nummer GTIN Nummer.
Ein HOCH dem freien HANDEL!


sturmi antwortet um 24-02-2013 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
Dem Konsumenten die Schuld in die Schuhe zu schieben ist zu billig und einfach! Der Verbraucher muß sich darauf verlassen können das die Lebensmittel in einwandfreiem Zustand in den Handel kommen. Dazu gibt es gesetzliche Vorgaben, Auflagen und Kontrollbehörden um solche Gaunereien zu verhindern!
Bei uns Bauern werden die Daumenschrauben immer mehr angezogen, diese Schärfe und Genauigkeit würde ich mir auch für die Verarbeiter und den LEH wünschen!
MfG Sturmi


payment antwortet um 24-02-2013 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdefleisch: Nun Funde in Kärnten
huuuuubi, umdrehen und nach ooooben plären, geht schon!! da mußt ned amal de händ aus der hosentasche tun


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