LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!

Antworten: 28
GruberLeopold 07-01-2013 19:09 - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Hallo!
Hab heute"Die Landwirtschaft" durchgelesen das ist die Info-Zeitung der LWK NÖ
u da bin ich auf einen Artikel gestoßen der all unsere Probleme in der Milchwirtschaft
löst. Es wird ein Betrieb aus der Schweiz vorgestellt "Gut Rheinau" der Bio wirtschaftet
seinen Kühen kein Kraftfutter verabreicht da es aus Überzeugung nicht nötig ist
Kühen Getreide( Mais, Weizen,.. ) zu füttern da es der Mensch auch essen kann und
die Milchleistung dadurch nur um 6% fällt die Kälber trinken 2 mal täglich 10min
bei der Mutter bevor sie in den wörtlich "Kindergarten" dürfen.Die Kühe werden anschließend
im Melkstand ausgemolken.
Laut Artikel geringe Tierarztkosten bei Kühen u Kälber.
Ich glaube einen Hacken hat das ganze hab auf der Homepage nachgesehen:
ca 140ha LN davon 8 Weinbau Direktvermarktung 4 Familien u Lehrlinge u Praktikanten
u Bäckereistube u Gasthaus gehört dazu u noch einiges.
Wenn ich unsere Betriebe so anschaue scheiden wieder einige aus dem Erfolgsrezept unserer
LWK.
Viel Erfolg Gruber Leo


helmar antwortet um 07-01-2013 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Hallo Leo.....ich habe mich auch schon gewundert...........es braucht der Guru nur überzeugend genug auftreten, und schon geht es los.......hoff ma dass der mark Perry das nicht liest.
Mfg, Helga


leitnfexer antwortet um 07-01-2013 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Hallo!

Siehst du es als so unmöglich an, Milchkühe ohne Kraftfutter auf rd 6.000 Liter Stalldurchschnitt zu bringen? Das mit den Kälbern stell ich mir schon schwieriger vor, und ich vermute mal doch das das Trennen eine schwierige und auch gefährliche Arbeit ist. Ansonsten hab ich den Artikel nicht so schlecht empfunden, muss aber gestehen, ihn nur "überflogen" zu haben.
Ich kann mir aber gut vorstellen, das man damit bei Milchmastkälbern gute Schlachtgewichte erreicht, die mit der Kübelfütterung nicht leicht zu erreichen sind. Da kann mal leicht wieder die 6% an Milchverlust wettmachen(natürlich nicht völlig, da auch mehr Milch von den Kälbern verzehrt wird).
Ich finde es auf jeden Fall gut, wenn sich auch große Betriebe an solche Projekte wagen und einfach einen Versuch starten.



Gerhardkep antwortet um 07-01-2013 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
das interessante ist nur das dieser nicht von der Milch lebt sondern von allem anderen!
Und alle anderen Milchbauern medial wieder mal blöd rauskommen aus der sache.
Ist im prinzip nichts anderes als der Chinese der seine Schweine tägl. 3 m von einem Turm ins Wasser springen läst und dafür das Fleisch wegen aller sportlichkeit seiner Schweine um das 3 fache teuerer verkauft.
Beides tolle Ideen und wert es so zu machen keine Frage obs die Lößung der Landwirtschaftl. Preise ist wage ich zu bezweifeln.
mfg gk



mosti antwortet um 08-01-2013 00:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
wer zweifelt da am bb (oder doch lwk)???????


Fallkerbe antwortet um 08-01-2013 07:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
@gerhardkep

Ohne den arktikel gelesen zu haben:

die lösung für die gesamte Milchbauernschaft wirds kaum geben.
was es aber geben kann sind einzelbetriebliche lösungen:
unter anderem auch einkommenskombinationen, nischenprodukte, innovative vermarktungsschienen.
davon ist in deinem eingangsposting schon einiges angeführt.

Und die lösung für seinen eigenen betrieb sollte sich der "selbständige Bauer" ein stück weit erarbeiten.




helmar antwortet um 08-01-2013 07:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Ich würde gerne die durchschnittliche Zellzahl in der Milch wissen. Und ob die Kühe annähernd so alt werden wie der Durchschnitt. ich bin im AK Milch gewesen. Und das durchschnittliche Abgangsalter der biologisch gehaltenen Milchkühe war niederer. Wenn jemand meint dass er so wirtschaften will dann soll er es tun. Aber auf kurz oder lang wird er mit der Töchtergeneration der Kühe Probleme bekommen, es sei denn er besamt mit Rassen welche keine Steigerung der Milchleistung erwarten läßt und züchtet die weiblichen Nachkommen für die Milchproduktion weiter. Mit welchen Stieren besamst denn du?
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 08-01-2013 07:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
"es braucht der Guru nur überzeugend genug auftreten, und schon geht es los..."
@helmar
Das richtige Marketing, ein gezielter Werbeschmäh und schon läuft´s!
Ist´s nicht auch mit jenen Gurus so die behaupten sie könnten die Welt ernähren mit ihren Minderertragsbetrieben, wenn doch nur endlich alle Konsumenten Werktagsvegetarier (inkl. dem sonntäglichen Bio-Rinderbraten) würden! ;-)
MfG Sturmi





tch antwortet um 08-01-2013 07:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Immer schön auf der eigefahrenen Schiene bleiben- die Scheuklappenn oben lassen!
Dann wird es schon irgendwie gehen....

tch



sturmi antwortet um 08-01-2013 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
@tch
Naja, ich fahre lieber in relativ sicherem "Fahrwasser" und kann die Risiken halbwegs berechnen! Ich werde zwar nicht reich, aber auch nicht arm und kann trotzdem mitn BMW in die Kirche fahren! ;-)
MfG Sturmi




GruberLeopold antwortet um 08-01-2013 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Guten Morgen!
Also ich kann dem Artikel in der Zeitung nichts interessantes abgewinnen, den es gibt genug Milchviehbetriebe die mit anständiger Leistung den Betrieb im Griff haben u auch die Kälberaufzucht funktioniert u auf unsere Betriebsgrößen u Möglichkeiten eher passen als ein Großunternehmen aus der Schweiz. Wenn unserer LWK zur Weiterbildung nichts Praxisgerechteres einfällt, dann gute Nacht.
Ich bin sicher offen für neues u versuche auch immer etwas zu lernen und hab Gott sei Dank
den Betrieb sowie viele andere Berufskollegs im Griff u Brauch keine so Aussteigertipps wie in der
Kammerzeitung vorgestellt. Wenn sich wer überzeugen will gerne jeder Zeit, nur vorbei kommen.
mfg Gruber Leo


Steinpilz antwortet um 08-01-2013 08:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Ich würd sagen ihr schaut euch den Martin Ott mal an, bevor ihr euch das Maul über ihn zerreist. Hab nie gedacht die LK mal zu verteidigen, aber schon im vorhinein zu sagen das ist alles Blödsinn was von dieser Seite kommt zeugt von eurer Einstellung.

Um was geht's? Weniger Kraftfutter einzusetzen kann bei den derzeitigen Preisen nicht der verkehrte Weg sein. Oder glaubt wirklich jemand mit 50 - 60 Cent/kg pelletiertes Biokraftfutter noch ordentlich Gewinn zu erwirtschaften?

Die anderen Themen über die er spricht, sind ja auch nicht uninteressant: weitgehender Antibiotikaverzicht in der Milchproduktion, Muttergebundene Kälberaufzucht und sein genereller Umgang mit den Viechern (Stier mit der Herde, Lebensleistung etc.)

Bin mir sicher, dass es nicht DIE Lösung gibt. Wenn ein bisschen was dabei ist, was auf meinem Betrieb umsetzbar ist, zahlt es sich schon aus hinzugehen.

Und das wichtigste: der Mann ist Praktiker!
 


Muuh antwortet um 08-01-2013 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
sturmi, so schlecht können die Grünen nicht sein.
Wenn es um Nachhaltigkeit geht holt sich auch das Ökosoziale Forum einen Experten aus dem grünen Lager. Zur diesjährigen Wintertagung spricht Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf, Ex-Abgeordneter der Grünen im Europaparlament.

steinpilz, da werden in Zukunft aber die Molkereien aber um ihre Mengen für den Billigexport bangen ;)

Unbestritten ist, das weniger Menge dem Erzeugermilchpreis gut täte. Die Schweizer sind ja schon ohne Kontigentierung unterwegs, und haben große Probleme.
Seht euch mal die 3 Videos an

http://www.srf.ch/player/tv/tagesschau/video/milchpreis-auf-tiefststand?id=1b15301a-abcb-4114-ab01-a82ab087b1f6

Martin Ott:
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/04/25/Schweiz/Kuehe-ohne-Kraftfutter-geben-kaum-weniger-Milch

Können Milchkühe von Gras alleine Leben?



 


GruberLeopold antwortet um 08-01-2013 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Hallo!
Es ist nicht alles Blödsinn was aus dieser Seite kommt da geb ich dir schon recht aber die großen Praktiker sitzen auch nicht dort, sondern stehen auf ihren eigenen Betrieben. Das mit dem Kraftfutter reduzieren hat jeder selber in der Hand u da hab ich im letztenden halben Jahr mit vielen Berufskollegen gesprochen u das wird sowieso von den meisten praktiziert. Aber ich sehen den Betrieb als ganzes woher der Prediger kommt u da sind für unsere Betriebe die Möglichkeiten sehr gering so was umzusetzen.
Ich denke nur an Fläche u Arbeitskräfte,..
Aber ich hab schon so viele Weiterbildungen besucht diese werde ich sicher ausfallen lassen.
Sehe ich eh dann wenn ich mit meiner Wirtschaftweise auf der Strecke bleibe.
Alles Gute viel Erfolg!!
Gruber Leo


NiN antwortet um 08-01-2013 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
aus der 8teiligen Reihe "Die Erde von oben" von Yann Arthus Bertrand - EMPFEHLE ICH JEDEM!! sah ich mir den Film "Nahrung für die Welt" an.

Ein franz. Bauer berichtete über den Unsinn den er in den 70er Jahren machte, indem er seine schönen Wiesen und Weideflächen zu Soja- und Maisäckern umbaute, weils der Ami- Trend war, der nach Europa schwappte. Er durchbrach den Kreislauf und nahm eben statt dem "Gratisfutter" den kostspieligen Anbau auf. Dadurch schlitterte er schon im zweiten Jahr in die franz. Agrarsubventionen....

Ausßerdem sagte er, daß jetzt, wo er wieder im Kreislauf agiert, und seine Kühe "nur" Gras fressen eine Milcheinbuße von etwa 6% hat.

6%!!! dafür aber keine Anbaukosten, keine Umweltschäden durch GVO und Pflanzenschutzmittel und keine hohen Maschinenkosten.

@Sturmi

Naja, ich fahre lieber in relativ sicherem "Fahrwasser" und kann die Risiken halbwegs berechnen! Ich werde zwar nicht reich, aber auch nicht arm und kann trotzdem mitn BMW in die Kirche fahren! ;-)


Das sagt eh schon Alles....du solltest dir eine Brille kaufen, damit du mal hinsiehst, zum Tellerrand....


HAFIBAUER antwortet um 08-01-2013 12:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Warum muss man sich in diesen Forum immer gegenseitig VERARSCHEN.Ein jeder hat eben so seine Gedanken!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


mfj antwortet um 08-01-2013 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!

Ach Herrje, geht das wieder los...

Martin Ott – ehem. Lehrer an der Rudolf Steiner Schule erläutert in seinem „Projekt Fitan“:

...Impulse, die sich aus der Verbindung der zugleich konkreten wie kosmischen Spiritualität der Kelten mit dem Christentum ergaben. Daran knüpft – auf moderne, zeitgemässe Art – Projekt Fintan an.

Alle Jahre wieder...singt der dynamische Knabenchor und wir freuen wir uns auf das „vergrabene Kuhhorn" mit seinen kosmischen Wirkungen...
Und wenn das Mondlicht doch nur auf unser "Hinterteil" geschienen hätte, würden wir es endlich begreifen !

Ja, aber darum kapieren wir´s ja nicht !
Aber was ist daran NEU – liebe Freunde ?


Eine "ausgefütterte" Fitan Kuh ;-))





 
 


NiN antwortet um 08-01-2013 13:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Gegenseitiges Verarschen würde ich viele Dinge nicht nennen, jedoch bewegt sich unsere Welt auf mehrere ökologische Katastrophen hin, seien die Meere, die Fische, die GVOs, das Klima etc, etc, etc,...

Und gerade die Landwirtschaft mit ihrer Entwicklung der letzten 40-50 Jahre trägt eine große Mitschuld an dieser Entwicklung!!

Da kann man ja nicht die Augen davor verschließen!! Das ist sehr kurzsichtig und meines Erachtens sogar dumm!!!
Und das nur, um "Leistung" zusteigern und mehr "GELD" zuhaben....damit man halt mit dem BMW zur Kirche fahrn kann! Nur die wird uns wenn alles verseucht und zerstört ist auch nicht mehr helfen können!!


mfj antwortet um 08-01-2013 15:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!


Ja NiN, die große ökologische Katastrophe ist, dass die Menschen zumindestens in Mitteleuropa – endlich satt werden !

Dafür hat man die Landwirtschaft entwickelt, modernisiert und die Umwelt verändert.

Schlussendlich haben wir jetzt so viel, dass es keiner mehr schätzt.
Alle Entwicklungen ziehen immer negative Begleiterscheinungen mit sich.

Der „Weg des Menschen“ von den Bäumen und Höhlen war ökologisch gesehen eine Katastrophe.
Hätten die „Herrschaftstiere“ jener Zeit, die Ausmaße der Evolution Mensch in ihrem Instinkt spüren können, sie hätten jeden „homo sapiens“ umgebracht.

Wenn ein Martin Ott – oder die „Sonntagskritiker“ über die Intensität der Landwirtschaft herziehen, werden bewusst viele Fakten ignoriert.

Nur die Tatsache – dass Futtergetreide nicht einfach mirnichts dirnichts in gesellschaftlichen Regalen verfrachtet werden kann...weil eben 2 Wahl...wird einfach nicht erwähnt
Gerade die biologische Richtung ist aufgrund der spärlichen Pflanzenschutzmöglichkeiten für die Futtermittelerzeugung prädestiniert, ob sie ´s nun glauben wollen oder besseren Wissen´s verneinen.

Wer neue landw. Richtungen will – soll auch dazusagen – wer in Zukunft eine Lebensberechtigung, und wer nicht.
Diese ethische Entscheidung möchte ich nicht treffen...





GruberLeopold antwortet um 08-01-2013 15:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Hallo mfj!
Danke war ein sehr interessanter Link.
mfg Gruber Leo


ALADIN antwortet um 08-01-2013 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Ich habe vor vielen jahren einen Artikel in einer Fachzeitschrift gelesen. Der Titel:"Weniger Mich-mehr Geld".


NiN antwortet um 08-01-2013 18:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
@mfj

nimm mal den Blick vom wohlstandskranken Mitteleuropa!!
und schau auf die Welt!!

scheinst ein Realitätsverweigerer zu sein....oder gehörst zu der Sorte, denen nur wichtig ist, daß der eigene Bauch voll ist??


walterst antwortet um 08-01-2013 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
an meiner Schule gab es schon in den 80ern einen mehrjährigen Versuch (rassenübergreifend) ohne Kraftfutter bei Kühen. Verhungert ist keine und die Leistungen waren trotzdem beachtlich. Die bis dahin geltende Regel - 1kg Kraftfutter = 2 Liter MIlch wurde im Versuch stark relativiert und die starke Grundfutterverdrängung herausgearbeitet. Das ganze galt natürlich für damals gängiges Fütterungsmanagement und- technik.
Der Versuch wurde sehr unsanft beendet - nicht wegen Problemen aus dem versuch heraus, sondern wegen eines Bang-Falles. Halb sechs Uhr früh - 4 LKW-Züge bester Kühe und Nachzucht ab zum Schlachthof.

@muuh:

Die Welt steht nicht mehr lang. Graefe bei den Bauernbündlern. Was kommt jetzt noch? Jose Bove´ als Berlakovich-Berater für das korrekte Verhalten auf französischen Flughäfen?


tomsawyer antwortet um 08-01-2013 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
@Walter : kann mich auch erinnern auf so einen Versuch, waren daß nicht Scharzbuntkühe ?
verhungern wird keine Kuh aber auf den Foto in der Zeitschrift "die Landwirtschaft " zeigt ziemlich abgemagerte Kühe, ob die alle gesund sind, schaut nach Ketose aus. Dann steht noch in der Zeitschrift : die Pansenübersäuerung ist auch weniger- da dürfte ja es gar keine geben ohne Kraftfutter ?
Das nächste ist, Du mußt spitzenqualität von Grundfutter haben ,das heißt mind. alle 4 Wochen mähen.


NiN antwortet um 08-01-2013 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Das "Landwirtschaftsblätter" auch eine verzerrte Darstellung präsentieren ist wohl klar.

Freie Medien gibts nicht, und meist investieren ja die "Mafiabanden" in die Gehrinwäsche der Leute...

Das Problem ist die GIER der einelnen Bauern, die mehr und mehr hben wollen.....


Hausruckviertler antwortet um 09-01-2013 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Das scheint mir wieder eine Disskusion zu sein wo Aussage gegen Aussage steht. Ich finde jeder Extremismus ist nicht gut, schon gar nicht in der Fütterung. Kühe die die genetischen Voraussetzungen für eine hohe Milchleistung haben, bekommen Mangelerscheinungen wenn sie kein Kraftfutter bekommen. Aber auch hier ist nicht jede Kuh gleich. Diejenige die das Futter vor allem in Milch umwandelt, wird Probleme bekommen, diejenige, die eher auf ihren Körper schaut, wird halt einfach die Milchleistung herunterschrauben, wenn sie kein Kraftfutter bekommt.
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man die Kraftfuttergaben nicht bis aufs letzte ausreizen soll, sondern nur soviel geben wie unbedingt nötig ist. Etwas Kraftfutter ist immer sinnvoll, weil man dadurch etwaige Spurenelement - und Mineralstoffmängel im Grundfutter ausgleichen kann. Auf keinen Fall soll soviel gegeben werden, dass eine Futterverdrängung die Folge ist.
Da wir ja ein Heumilchproduzent sind, ist es im Winter schon schwieriger Kühe mit einer Leistung von 8000 kg und darüber kraftfuttermäßig angemessen zu füttern. Obergrenze ist bei uns im Winter 10 kg tägl. und im Sommer 8 kg. Grundfutteraufnahme ist im Winter im Schnitt ca. 20 kg Heu. Streuung je nach Leistung geschätzte 4 kg. Also die mit der höchsten Leistung 22 kg und die mit einer niedrigeren 18 kg. Kann ich nicht genau feststellen, aber den Durchschnittsverzehr täglich kann ich genau feststellen, weil wir heure mit Ballen angefangen haben und diese über einen längeren Zeitraum gewogen werden. Grasverzehr im Sommer ca. 100 bis 110 kg Gras und 2 kg Heu.
Ich für unseren Betrieb kann es mir nicht vorstellen ohne Kraftfutter zu füttern. Man muß nur genau beobachten, dann kommt man schon drauf, dass Kraftfuttergaben bei vollmelkenden Kühen wirksamer sind, als bei trächtigen. Da muß man halt mit der Menge runterfahren.
Futterberechnung ist unerlässlich. Und sich ja nicht von Futtermittelberatern dreinreden lassen. Die gehen bei ihren Berechnungen immer von einer wesentlich geringeren Grudfutteraufnahme aus als sie tatsächlich ist. Ich hab auch schon solche gehabt, die sind von 14 kg Trockenmasse ausgegangen und danach das Kraftfutter berechnet. Die sind dann abgehauen, wie ich ihne gesagt habe wieviel unsere Kühe fressen. Wenn sie soviel Kraftfutter bekommen, dann können sie sowieso durch die Futterverdrängung nicht mehr Grundfutter aufnehmen.
Alles in Allem, ein vernünftiger Einsatz vo Kraftfutter ist nie verkehrt. Wie in allen Bereichen des Lebens, ein gesundes Mittelmaß ist immer das beste Maß.




walterst antwortet um 09-01-2013 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
was ich oben vergessen habe zu erwähnen und mir jetzt aufgrund Hausruckviertlers Beitrag einfällt: Der von mir oben erwähnte Versuch Kühe mit und ohne Kraftfutter im Vergleich wurde mit Heu/Grünfutter/Grassilage/Maissilage durchgeführt, wobei letztere bekanntlich in vielen Milchviehregionen Österreichs nicht zur Verfügung steht...


helmar antwortet um 09-01-2013 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
Hallo Walter.......du hast recht, in sehr vielen Gegenden in Österreich ist der Anbau von Mais nicht möglich. Aber in unserer Gegend ist es inzwischen so dass einer der Fahrsilos mit zugekauftem Silomais befüllt wird. Und allzuweit wird da gar nicht gefahren. Meistens verkaufen jene den Mais ab Feld welche in beengter Hoflage sind und nicht mehr in Stallumbauten investieren wollten.
Mfg, Helga


freidenker antwortet um 09-01-2013 14:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LWK-NÖ hat die Lösung für die Milchbauern!
@helmar

hallo, wieviel wird bei euch so bezahlt für den kubikmeter bzw tonne frischmasse silomais ab feld?

mfg




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