Was tun mit unrentablen Betrieben?

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179781 05-01-2013 20:52 - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
das Thema wurde erst vor ein paar Tagen angeschnitten, ist aber nicht recht was herausgekommen dabei.

Wenn man die Landwirtschaft bei uns einmal rein statistisch betrachtet, fällt z. B. auf, dass eine große Mehrheit der Betriebe keine Einkommenssteuer bezahlt. Das heißt, dass das Finanzamt davon ausgeht, dass auf diesen Betrieben weniger als 10.000 Euro je Beschäftigten und Jahr an Gewinn anfällt. Verglichen mit einem Arbeitnehmer sind das etwa 714,- Euro im Monat netto. Und das für so viel Arbeit wie manche der Betroffenen erklären .
Also sind die meisten landw. Betriebe in Österreich katastrophal unrentabel. Eigentlich müsste man alle, die über mehrere Jahre so wirtschaften von sämtlichen Ausgleichszahlungen ausschließen, und das Geld auf jene aufteilen, die gewinnbringend wirtschaften.

Gottfried


tch antwortet um 05-01-2013 22:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Die 714 netto.... von diesen Einkommen bezahlt der Landwirt die Miete Tel - Nahrungsmittel usw?

lg
tch

?



mosti antwortet um 06-01-2013 00:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@179781: lass dich mal überraschen welche menge an landwirtschaften heuer zusperren (und oder ) rinderhaltung aufgeben. ansonsten würd ich froh sein, wenn nicht unrentable landwirte und wirtinen dir deinen job streitig machen. ausgleichszahlungen gibts um solch minder-rentablen betriebe doch noch am leben zu erhalten und sie nicht auf den arbeitsmarkt zu drängen!!! find ich toll: du möchtest denen, die die hose gestrichen voll haben noch zusätzlich geld in den arsch schieben, welches du bauern welche unter schwereren bedingungen arbeiten nehmen würdest!!!!!!!!!!!! bewirb dich beim bauernbund!!! zum foto: fläche mit mit 0,4ha und 35% neigung, zum haus folgt steilhang mit etwa 50%, und für bewirtschaftung solcher flächen bist uns dieses bisserl ausgleich neidig, wesshalb wir unwirtschaftlich arbeiten???



 



Rotax antwortet um 06-01-2013 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
es ist für unser land schon wichtig das solche flächen auch gepflegt werden, so eine leistung muss bezahlt werden. man sollte eher bei denen bei der ausgleichszahlung etwas wegstreichen die nur für grosse flächen kassieren und den rest der landschaft " verwildern" lassen.als erstes denke ich da an die betreiber von biogasanlagen, die treiben nebenbei noch die pachtpreise in die höhe, leben nur von förderungen und gehen am ende doch in konkurs


golfrabbit antwortet um 06-01-2013 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@mosti
Deine Extremsteilhänge würden jetzt eher weniger Bergerer schrecken. Kenn alte Bauernhäuser da ist der Kuchlboden nicht viel ebener.


reiterfritz antwortet um 06-01-2013 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo !
Ist es nicht so ,daß viele "Lebensfähige Bauern " in Gunstlagen den sogenannten "Hut draufhauen " weil einfach dies und das Ihrer Meinung nach nicht genug gefördert wird ?
In Hanglagen wo das wirtschaften erschwert möglich ist und ein gewisser Ausgleich geboten wird ist sicher kein schlechter Ansatz !
Wenn du in diesen Gebieten die Förderung streichst und denen zukommen lässt die Heute dies machen, weils gefördert wird, morgen das weils gefördert wird, hast sicher eine gute Auslastung der Wirtschaft weil immer gebaut und modernisiert wird ,aber wenn du dann dort ach zu streichen beginnst ist die " Bude " schneller zu als du schaun kannst !
In Gebieten in Hanglagen ist der Trend sowieso schon sehr lange der Fall, das ein zweites Standbein geschaffen wurde und einfach der Nebenerwerb eingezogen ist !
Dies ist Wirtschaftlich sicher nicht zu unterschätzen, da ein gewisser Teil des zweiteinkommens in die Landwirtschaft fließt !" Wo kämen die vielen PS pro ha her ?"
Spätestens jetzt schreit der kühle Rechner " Blödsinn so ein Idiot "
Aber wenn ich mit Landwirtschaftlichen Vertretern spreche , egal ob Maschinen oder Stallbauberater haben Nebenerwerbler den " weit besseren und schlagkräftigeren Fuhrpark ,sowie moderneren Stall um eben einer zweiten Arbeit nachgehen zu können, um dies kombinieren zu können !
Wenn du hier den Sparstift ansetzt wird das nicht so eine Umstellung bedeuten für diese Gesellschaft an Bauern, denn sie sind es sowieso gewohnt einer Arbeit nachzugehen !
Bei den Vertretern der Landmaschinen und Stallbauern wirds wohl einen sogenannten " Brenner " machen, wenn nur mehr " große Bauern " kommen , dann fallen vlt " schätzungsweise 50%" an Aufträgen weg !
Da bleibt zu hoffen das die " Förderungen für die sogenannten Großen" aufgestockt werden um diesen wegfall ausgleichen zu können !
Sonst beginnt das Spiel beim ersten Satz von vorne !
Zum Schluß eine Frage ! Was ist unter einem sogenannten " Großen Bauern " zu verstehen ?



joholt antwortet um 06-01-2013 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Es kann doch jedem Bauern egal sein ob sein nachbar rentabel wirtschaftet oder nicht. Es muss ja jeder selber seine Rechnungen bezahlen. Oder warten schon viele darauf um mehr Pachtflächen zu bekommen?
Mfg Hans


FraFra antwortet um 06-01-2013 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
gottfried kommst du zu kurz???



interessant wäre doch welche betriebe ohne den subventionstropf leben könnten!
da würd es so manchen inovativen zukunftsfähigen motivierten betreibsleiter die patschen aufstellen-vor allem meist enorm übermechanisiert

vielleicht dauert das nicht mehr all zu lange,,


mostkeks antwortet um 06-01-2013 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Unrentable Betriebe zusperren?
Schau dir mal den grünen Bericht an und streiche alle Betriebe mit Rentabilitätskoeffizient


FraFra antwortet um 06-01-2013 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
als nächstes wär dann die öbb dran
oder das heer


__joe007 antwortet um 06-01-2013 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Anscheinend geht euch das Bauernsterben zu langsam, da Ihr mit übermechanisiertem Fuhrpark auf des Nachbars Pachtgrund wartet, .......




Rotax antwortet um 06-01-2013 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
ich glaube es ist egal ob jemand seinen betrieb im voll- oder nebenerwerb betreibt, tatsache ist das schwer zu bearbeitende flächen oft viel handarbeit bedeuten. das gehört auch bezahlt. ich bin überzeugt das 100 betriebe mit je 10ha der wirtschaft mehr bringen als 2 betriebe mit je 500 ha. z.b. 100 traktoren, ladewagen , motormäher usw.


helmar antwortet um 06-01-2013 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Nicht nur bezahlt, die Leute welche da noch mit dem Rechen rennen werden immer weniger.
Mfg, Helga


klw antwortet um 06-01-2013 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Wenn die kleinen aufhören, wegen den Förderungen, wer zahlt dann noch die heutigen Pachtpreise? Oder wer verpachtet dann billiger? Denke das dann viele steile oder kleine Flächen verwildern, ob das die richtige Zukunft ist, ist sehr fraglich für mich? Wenn die Förderungen weniger werden, müßten auf der anderen Seite auch die Verpflichtungen weniger werden, und so den Bauern mehr Freiheit in der Bewirtschaftung geben. Einen ordentlichen Preis für sein Produkt, dann haben wir kleinen auch eine Chance.


aunewonter antwortet um 06-01-2013 10:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Die Österreichische Landwirtschaft ist nach dem 2. Weltkrieg darauf aufgebaut worden um das Volk zu ernähren, es hat sehr lange gedauert bist das Österreich komplett eigenständig von sich auch behaupten konnte eine Positive Bilanz hier zu haben. Da werden wir jetzt alle unrentablen Betriebe umbringen und alle unrentablen Flächen brach legen ?


helmar antwortet um 06-01-2013 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo Klw...........ich fürchte dass die Verpflichtungen noch strenger ausgelegt werden und das Geld sowieso weniger........in meinem Umfeld sind so gut wie alle Betriebe, und da gerade die sogenannten "Größeren" am Überlegen ob sie in Zukunft überhaupt noch Anträge stellen werden. Sie warten jetzt mal ab welche Bedingungen kommen. Und Wasserrecht, Tierschutzgesetz etc. gilt für alle. Wenn aber die Bedingungen noch mehr verschäft werden kann es dann durchaus vorkommen dass dann gerade die sogenannten "Kleinen" wegen anstehender Investitionen erst recht drauf pfeifen und sagen wegen der 3 vier oder 5 Tausender laß ich mich nimmer sekkieren und mach meinen Job weiter. Denn meistens sind Betriebe mit einem solchen jährlichen Fördervolumen Nebenerwerbsbetriebe.
Mfg, Helga


grasi1 antwortet um 06-01-2013 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Ein richtig großer Bauer ist mindestens einenmeterneunzig groß!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


fgh antwortet um 06-01-2013 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Ich war immer der Meinung, dass ein Gewinn in Höhe von € 10.000 bzw. allgemein Gewinn etwas positives ist und ein Betrieb wenn er Gewinn macht rentabel ist....? Gut das ich jetzt aufgeklärt wurde... Jetzt muss ich meinen Nebenerwerb so schnell wie möglich aufgeben bevor ich noch mehr "Verlust" mache...
Bei einem ehelich geführten Betrieb, wo der steuerfreie Gewinn 20.000 € betragen darf - davon kann man schon Leben, ob man so leben will ist eine andere Geschichte. Wobei meines Wissens die Grenze auf 11.000 € gehoben wurde.
Die Ausgleichszahlungen von der Rentabilität abhängig zu machen ist Schwachsinn, streicht man dann Betrieben die in einem anderen Betriebszweig mehr erwirtschaften könnten auch die AZ....?




NiN antwortet um 06-01-2013 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Ich glaube, daß man unterscheidne muss, warum ein Betreib "unrentabel" ist oder nicht.
Förderungen für die Großgrundbesitzer gehörn ausnahmslos gestrichen. Sowie man allg. LW Betriebe auf 100ha limitieren sollte....

Extremlagen, wie zum Beispiel in Tirol, Vorarlberg usw., die einfach erschwerte Bedingungen haben, sollten demnach auch besser gefördert werden, als der Flachland Ackerbauer, der vom 8h Traktorsitzen "Bürokrankheiten" hat...

Mir stellt sich halt allgemein die Frage, gerade weil ich eben einen neuen Betrieb von klein an aufbau, ob es Sinn macht, zb. durch Einseitigkeit, als Geisel der internationalen Märkte und BigPlayer, auf die Förderungen angewiesen zu sein?

Das man Leute wie Graf Ali oder den Liechtenstein nciht "fördern" dürfte scheint wohl klar....


_kopax antwortet um 06-01-2013 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo NIN,
man kann leicht als "kleiner Grünlandbauer" über die "großen Ackerbauern" schimpfen und verlangen, dass deren Betriebe auf 100 ha beschränkt werden, und behaupten, dass die sowieso nur Bürokrankheiten vom 8 h Traktorsitzen bekommen! Aber daran erkennt man auch, dass du absolut keine Ahnung von der Arbeit dieser "großen Ackerbauern" hast! Denn es gibt Phasen da würdest du gerne tauschen mit Ihnen und es gibt Phasen in denen du wohl kaum mithalten könntest! Ich schreibe keine abschätzigen Kommentare über "kleine Grünlandbauern", da ich keine Ahnung von deren Arbeit und Lebenssituation habe. Vielleicht kannst du armer kleiner Grünlandbauer mal über die armen großen Ackerbauern nachdenken, denn Die haben es genau so wenig leicht wie Du!

schöne Grüße ökopax


Schaf_1608 antwortet um 06-01-2013 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
NiN da muss ich dir widersprechen, welchen Sinn soll es haben Betriebe auf 100 ha zu limitieren? was machst dann mit den Betrieben die bereits mehr als 100 ha haben??? außerdem macht es auch einen Unterschied ob mn 100 ha Alm oder 100 ha Acker hat.... Denk mal drüber nach....

Ich würde am ehesten biolix seinen Vorschlag unterstützen, nicht die Flächen gehören gefördert sondern nur die Arbeitsplätze! Zusätzlich kann man noch Umweltmaßnahmen fördern.... dadurch würde es keine unrentablen Betriebe mehr geben, nur muss man eine Lösung für Nebenerwerbsbetriebe sowie Ehepartner auf kleinen Betrieben finden...
glg


helmar antwortet um 06-01-2013 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo Nin...jetzt bin ich aber seh überrascht......du der so sehr die "Freiheit" predigt, schreist nach Beschränkungen, bzhw. Bevormundungen......;-) Frag mal nach....vor 1995 hat es diese alle gegeben....Anzahl Sauen, Milchmenge, zwingend Milchlieferung an einen einzigen Abnehmer etc.
Mfg, Helga


179781 antwortet um 06-01-2013 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Da sind gleich die meisten über den ersten Satz drübergefallen.
"die Landwirtschaft bei uns einmal rein statistisch betrachtet,"

Die Statistik ist ein Hund, wenn man nicht weiß, wie die Zahlen zusammengekommen sind, und sie richtig interpretieren kann.
Also nicht so aufregen. Es gibt sehr viele auch kleine Betriebe bei, die ganz gut verdienen und auch "rentabel" sind. Die sollten sich in dem Zusammenhang alle bei ihren Standesvertretern bedanken, dass sie ihr Einkommen weiterhin hinter der Pauschalierung verstecken dürfen.

Die Idee zu dem provokanten Eintrag ist mir eigentlich deshalb gekommen, weil ich darüber diskutieren wollte, wie man den Begriff "rentabel" in der Landwirtschaft anwenden soll.
Ich bin nicht der Meinung, dass man das Buchhalternaturen oder Managertypen überlassen soll, die nur an Jahresbilanzen und Gewinnausschüttung denken können. Landwirtschaft ist viel mehr als die meisten anderen Berufe nicht nur zum Geldverdienen da. Sie trägt auch die Verantwortung für die Nutzung und den langfristigen Erhalt von fruchtbaren Boden, des Landschaftsbildes und der Wasserqualität. Nicht zu vergessen auch die wichtige Rolle für den Erhalt des Lebens in den Dörfern.

Aus diesen Gründen kann eine Wirtschaftsform, die zwar betriebswirtschaftlich schlecht konkurrenzfähig zu anderen Berufen ist, trotzdem hoch rentabel sein, weil es sich einfach auszahlt, auf die wirklichen Lebensgrundlagen der Allgemeinheit zu schauen.

Gottfried

PS:
der HIrte in Lappland blickt über seine Herde und sagt: "Das RENTIERt sich!"


zehentacker antwortet um 06-01-2013 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Guten Tag!
Bis zum Ende der 90ziger Jahre hat es in Europa Länder gegeben, wo das komplette Wirtschaftssystem vom Staat kontrolliert wurde. Jeden Bürger wurde die Arbeit zugeteilt, jeden Unternehmen und daher auch den Landwirtschaftlichen alles von oben vorgeschrieben. Leider konnten nicht alle Bürger Europas an diesen glücklichen Leben in Freiheit nicht teilhaben, sie wurden durch Stacheldrahtsperren, Minen und Vopos daran gehindert.


MF7600 antwortet um 06-01-2013 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
begrenzung der leistungsfähigkeit hat in einer volkswirtschaft nichts verloren.
gefördert gehören innovative, moderne, zukunftsfähige betriebe- egal welcher grössenordnung!!




Woodster antwortet um 06-01-2013 14:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Es ist wie bei allem in der Politik, man fördert und weiß eigenlich nicht mehr warum...
außer, dass es dann viele Polit-Posterln zu besetzen gibt, die dann rund dreiviertel der Förderungen fressen.

Es ist hier schon erwähnt, dass nach dem Krieg alles daran gesetzt wurde, die Bevölkerung autark ernähren zu können. Die dafür geschaffenen Strukturen, werden jetzt konsquent zerstört. Zerstört mit dem momentanen Förderungssystem.
Man sollte sich politisch entscheiden. Will man eine großteils autarke Versorgungssicherheit oder nicht.
Wenn Nein, weg mit den Förderungen, oder große noch mehr fördern als bisher.
Wenn ja Förderungen komplett umstellen.

Und zwar Förderungen nur nach produzierten Produkten.
Z.B. ein Betrag X für die ersten 10 tonnen, fallend bis null Förderung bei 100 Tonnen, etc.
Hier könnten gezielt am Markt gebrauchte Produkte gefördert werden. Wenn zuviel da ist, null Förderung..., oder eben soviel, dass auch die Eigenversorgung noch gewährleistet ist.
Für schwierige Lagen gibts dann Zuschläge. Und fertig.
Und 90% der bisherigen Verwaltung könnten sich auch verabschieden.



179781 antwortet um 06-01-2013 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@ woodster
Dein vorgestelltes System will ich nicht kommentieren , man könnte es auch so machen. Nur wenn man das so machen würde, dann wäre der Verwaltunsaufwand wahrscheinlich noch höher als beim jetzigen.

Gottfried


MF7600 antwortet um 06-01-2013 14:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
90% der verwaltung könnten sowieso ersatzlos gestrichen werden, und die landw. produktion kann nicht hoch genug sein, denn alles was nicht zur lebensmittelerzeugung dient, wird zur energiegewinnung verwendet.
das wär ein sinnvoller regionaler kreislauf der gut für unsere volkswirtschaft wäre.
produzieren was möglich ist, und die eingesparten jobs in der verwaltung gehörten in forschung und entwicklung von regionaler, erneuerbarer energie und regionaler industrieproduktion geschaffen.
doch da gibt es starken lobbyismus dagegen.


NiN antwortet um 06-01-2013 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
meine vorgeschlagene Limitierung bezieht sich darauf, daß mE die kleineren Strukturen viel weiter ausgebaut gehören. Landwirtschaft einfach weg kommt von Industrie.....

Warum soll einer 500ha bewirtschaften und 4 andere müssen aufhören und melden sich beim AMS....

Das ist wie bei den Schlachthöfen, LM Ketten, usw....

Das schlimmste was sein kann, ist daß sich ein paar wenige einen "´Kuchen" aufteilen, der Viele ernähren könnt. Das ist ja genau ein Teil der Schieflage in unserer Gesellschaft und unserem System....


rbrb131235 antwortet um 06-01-2013 15:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Wir haben uns der freien Marktwirtschaft verschrieben, weil sie nachweislich noch immer besser war als der Kommunismus, also müssen wir da durch, mit allen Konsequenzen.
Und keinen Wirtschaftszweig wurde da mit Fördermittel mehr unter die Arme gegriffen als der Landwirtschaft.
Ich verstehe das dauernde Gezanke hier überhaupt nicht.

Grüße rbrb13


NiN antwortet um 06-01-2013 15:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
WIR haben uns verschrieben....

da war ich nicht dabei....

Und die Freie Marktwirtschaft inkl. Globalisierung ist sicher besser als der Kommunismus, jedoch nicht das Beste!

Österreich wurde groß und stark aufgrund der SOZIALEN bzw. ÖKOSOZIALEN Marktwirtschaft....

hätten wir nach dem 2.WK gleich die "Freie" bekommen" wär Ö ein genauso furchtbares Land wie die USA, ohne soziale standards etc.....


rotfeder antwortet um 06-01-2013 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo!
Ich traue mir zu behaupten, das es in Ö keinen rentablen Betrieb in der Landwirtschaft gibt. Denn da müßte nach abzug der Fremdarbeitskosten und der Kapitalkosten noch ein Gwinn übrigbleiben. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man weiß, das heute ein Dienstnehmer, den man im Betrieb beschäftigt, ca 25.000,- im Jahr kostet.
Deshalb versuchen die meisten Bauern den Betrieb ohne Fremdarbeitskräfte zu führen.


m001 antwortet um 06-01-2013 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Zuerst muss man mal definieren, was unrentabel ist:
Unrentabel im Sinne der normalen Betriebswirtschaft: Der Betriebsinhaber zahlt sich zwar ein normales Gehalt, aber es schaut kein Betriebsgewinn heraus. Somit währen 98% der landwirtschaftlichen Betriebe unrentabel, aber auch viele Kleinbetriebe außerhalb der Landwirtschaft.
Wenn sich der Betriebsinhaber aber ein halbwegses Gehalt auszahlen kann, dann ist das für ihn persönlich ja okay und für die österreichische Gesellschaft immer noch ein Riesengewinn.
Auch wenn der Landwirt den Betrieb im Nebenerwerb als reines Hobby ohne Geldgewinn führt ist das ein Riesengewinn für die österreichische Gesellschaft: Landschaft wird gepflegt, Lebensmittel produziert.
Auch die Lehrer erwirtschaften keinen offensichtlichen Gewinn und werden zu 100% von den Steuerzahlern gezahlt. Kommt da jeman auf die Idee die Schulen zuzusperren? Nein, weil man Bildung braucht. Man braucht aber auch eine gepflegte Landschaft und eine eigene Lebensmittelversorgung.
Wenn jemand selbst einen unrentablen Betrieb hat dann muss er sich überlegen ob er ihn für seine Nachkommen und für sein Hobby weiterführen will oder verkaufen/verpachten. Ich führe meinen im Nebenerwerb weiter, als Hobby, das ich sinnvoller als Golfspielen finde.


Shalalachi antwortet um 06-01-2013 17:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Glaubt ihr das die österreichische Industrie dort wäre wo sie heute ist ohne Fördergelder für Forschung, Entwicklung, Lehrlingsausbildung, etc. ?
Es werden schon auch andere bezuschusst, nicht nur die Lw.

Andere Hobbys wie die Musikkapellen und die Fußballer werden eh auch geflördert.



rbrb131235 antwortet um 06-01-2013 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Ja Shalalachi, es werden auch andere bezuschusst, aber nicht in dem Ausmaß wie die Lw.

Grüße rbrb13




prof1224 antwortet um 06-01-2013 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Andere haben aber beim EU Beitritt nicht die hälfte ihres Einkommens verloren eher im Gegenteil,die Bauern haben beim EU Beitritt auf einen Teil ihres Einkommens verzichtet dafür hat man ihnen einen Ausgleich zugesprochen,und heute stellt man sie als Subventionsgierig hin. Kann mich noch gut erinnern an die Informationsveranstaltungen zum EU Beitritt da hat man uns das Blaue vom Himmel heruntergelogen. Und wer kassiert die Förderungen,nicht mal 30% bekommen die Bauern aber den Kopf müssen sie schon hinhalten und Brav 72% der Fläche von Österreich bewirtschaften. Im übrigen ist die Landwirtschaft "nur" der 7 Grösste Geldempfänger mit 4% vom Gesamtaufwand


tiroler antwortet um 06-01-2013 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@ prof1224 seit mir bei der EU sein hast aber alle monat 72 € mehr im geldtaschl!
HAHAHA


NiN antwortet um 06-01-2013 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@tiroler

hob koa geldtaschl....vl. kriag i deshoib de 72€ ned....


sturmi antwortet um 06-01-2013 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@tiroler
Jaja, das Märchen vom 1000er! :-(
http://de.wikipedia.org/wiki/Ederer-Tausender
MfG Sturmi


NiN antwortet um 06-01-2013 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@Sturmi

in der Schweinemast liegt ja eh die Kohle...

Gut qualitatives Fleisch - mit Liebe zum Tier!! :)



 


NiN antwortet um 06-01-2013 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
ein Problem sind auch die ganzen Gesetze....

ein Beispiel sollten wir uns an unseren östlichen Nachbarn nehmen, die nehmen viele Dinge auch nicht soooo genau...

https://www.facebook.com/photo.php?v=454484214613558


321 antwortet um 06-01-2013 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@prof1224 @rotfeder @shalalachi = volle Zustimmung

@79781/
Hallo Gottfried
Nicht so veralgemeinern! Es könnte auch sein dass Du Dir vieleicht ein
Eigentor schießt.(Dein Betrieb mit mehr als 50 ha + Rindermast//Prämien!?)
Keine Angst es wird in Zukunft nicht mehr werden, eher weniger!!!!!!!!!!!
Nicht jeder Betrieb ist mit 100% Eigenfläche ausgestattet und jeder Ha
hat nun mal seine Kosten!
Gerade auch grössere Betriebe sind manchmal auch sehr von Zupacht abhängig
und der Pachtpreis ist zudem auch meistens sehr hoch. (Durch Mitbewerber!?)
Ausgleichszahlung/ Umverteilung beteutet auch wieder, der Verpächter
will dann auch wieder seinen Anteil am Kuchen!
Ich spreche nicht für den Grossen oder Kleinen, nein auch der kleinere hat ein Recht auf
sein Einkommen!
"Leben und Leben lassen, sollte unser aller Motto sein!"
Siehe Beitrag von Bauernsprecher Ing. Hans Meister:
"Wie viel ist genug oder ist es nie genug? (Die Gier................)
MfG 321


Gri03 antwortet um 06-01-2013 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo 179781!

Wieso sollten die die onedies Gewinn erwirtschaften das Geld bekommen , die arbeiten doch sowieso schon mit Gewinn die brauchen doch erst recht keine Ausgleichszahlungen oder?

Gruß
Gri03


klw antwortet um 06-01-2013 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo Helga! Gebe dir da vollkommen recht. Wenn es noch strenger wird und dann noch einige auf die Förderung verzichten, dann hat die EU genau das erreicht was sie wollen. Das Geld bleibt "im Topf" und die Eu kann die Förderungen ganz streichen, da sie damit argumentieren kann, das die Bauern die Förderungen gar nicht nutzen. Und so machen wir uns das Leben selber schwer. Was wäre wenn z.B. alle Österreichischen Bauer einen oder mehrere Tage kein Rind zur Schlachtung geben würden, oder es gäbe viele Möglichkeiten einmal aufzuzeigen, und wenigstens versuchen etwas zu ändern, nicht immer jammern und sich auf den Kopf Sch.... lassen. Meiner Meinunug ist die Förderung (Ausgleichszahlung) ein fixer Bestandteil jedes Einkommens, stell dir vor man streicht den Arbeiter plötlich einen Teil seines Lohn, was glaubst was da los wäre???? Wenn man den heutigen Fleischpreis (schöner Stier ca. € 4,-), da hatten wir 1990 schon einen höheren Preis, das Fleisch im Supermarkt ist aber nicht billiger?


helmar antwortet um 06-01-2013 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo Klw...und was wenn der Arbeiter auf einmal keine Arbeit mehr hat? Auch wenn es die Arbeitslosenunterstützung, später die Mindestsicherung gibt, das ist trotzdem um einiges weniger als zu Arbeitszeiten. Warum bringt gerade Arbeitslosigkeit oft eine Abwärtsspirale ins Laufen wenn es sich soweit Arbeit/Einkommen da war sich alles ausgegangen ist....die Miete/Rate fürs Wohnen sei da an erster Stelle genannt......oder auch die Kreditraten fürs Eigenheim.....es ist nicht das Essen, da kann man so man kochen kann, sehr günstig gut leben. Es ist das Wohnen und oft das Pendeln....
Mfg, Helga


Berschl antwortet um 06-01-2013 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Gegenvorschlag: Wenn, angenommen, die Betriebsprämien um 150€/Ha sinken muß das natürlich ausgeglichen werden. Das geht zb. über den Preis oder.. die Pacht.
Solange für Äcker 500€ oder mehr bezahlt wird, kann´s so schlecht nicht laufen und da besteht dann auch Einsparungspotential.


Hirschfarm antwortet um 06-01-2013 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@rotax: Laut deiner Meinung sind 100 Betriebe mit 10ha besser als 2 Betriebe mit 500ha.
Das stimmt. Für die Wirtschaft ist das sicher besser. Aber ist das auch für die Menschen besser?
Vergleichen wir: Nehmen wir 400€ Gewinn pro ha an - ohne Pachtkosten wohlgemerkt.

Variante1:Die 10 ha Bauern verdienen dann 4000€ pro Jahr, investieren diesen Gewinn dann aber in unrentable Sachen wie Maschinen die Sie eigentlich gar nicht benötigen. Bleibt unterm Strich - nicht recht viel! Außer ein Haufen Arbeit!

Variante2: Die 98 Bauern verpachten um 500€/ha an die 2 Besten Bauern , die aufgrund der dann vorhandenen Fixkostendegression, und des Faktums daß die Fläche immer zum besseren Wirt wandert , der automatisch den einen oder anderen 100er mehr erwirtschaftet als der Durchschnittsbauer, diesen hohen Pacht auch ohne Probleme zahlen können. Bleiben unterm Strich: 5000€ mit denen der Grundeigentümer machen kann was immer er will (Verleben, Investieren, Spenden, Versaufen, Verspielen, Stapeln, oder in Maschinen investieren.....) und eine Menge Freizeit die produktiv oder unproduktiv gestaltet werden kann.

Frage: Was ist besser für die Menschen?

mfg


MF7600 antwortet um 06-01-2013 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@hirschfarm
wenn der grundeigentümer die zeit produktiv gestaltet ist das auch noch gut für die volkswirtschaft...
die ressourcenschonung ist auch nicht zu unterschätzen...


schellniesel antwortet um 06-01-2013 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@hirschfarm
Du gehst also davon aus das "Groß" gleichzeitig Professionell heißt. Die letzte tage hab ich aber viel gesehen das mir mehr als das gegenteil Beweist! Zumindest in Sachen Bodenbearbeitung und koordinierten Arbeitsabläufen im Ackerbau....

Für Natur und Tier ist kleinstrukturierte Lw allemal besser weil eben mehr zeit pro Ha und mehr Zeit pro tier.... und im Folgeschluss für mich auch für den Menschen!

Nur leider ist es so das eben die Kosten/Verdienst da wie ein Damokles schwert drüber steht und so wächst man halt! Ob Professionell oder nicht spielt dann meist weniger eine Rolle!

Mfg Andreas




DJ111 antwortet um 07-01-2013 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@ Hirschfarm:

Scheinst mir ein Rechenkünstler zu sein:

Du nimmst 400 € Gewinn an, zahlst dann 500 € Pacht und natürlich SV auch dazu.

Das ergibt bei mir aber auch ein Minus ... oder?

... ok, aber durch die Menge geht sichs aus, oder?

Gruß DJ


NiN antwortet um 07-01-2013 07:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
kommt ja immer drauf an, was man macht....

Wenn ich 10ha Mais anbau, ist es besser ich lass es. Doch auf 10ha, kann ich mich erstens mal selbst versorgen, und gute Produkte erzeugen, die sich gut verkaufen lassen.
Also mit 10ha Eigengrund, einer breiten Schiene an Produkten, und dem Ehrgeiz dies auch umzusetzen, hast sicher auch deine 2-3tsd, je nach an Engagement und Jahreszeit....


DJ111 antwortet um 07-01-2013 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@ NiN:

Also 2012 wär man mit Mais sicher nicht so schlecht dran gewesen:

10 ha x 15 t feucht x 200 €/t = sind immerhin schon 30 tsd Umsatz, da sollten doch ein paar € hängen bleiben, aber wenn dir das auch noch zu wenig ist ... bitte ;-)

Gruß, DJ


Rinderbaron antwortet um 07-01-2013 08:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@ Hirschfarm

Dem Verpächter bleiben von den 5000,- möglicherweise auch nur 3000,- da er für die Pachteinnahmen natürlich Einkommensteuer zu zahlen hat.


NiN antwortet um 07-01-2013 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@DJ

kommt halt immer auf das Jahr, die Wetterumstände an....
bei uns in der Region waren es lt. Kollegen um die 13t pro ha. diese mal 140€, was sie bekommen haben. jedoch bei etwa 1000€ pro ha Investement schaut die Rechnung dann schon nicht mehr so rosig aus.

Natürlich hast Recht, daß etwas hängen bleibt, doch kann man die 10ha auch besser nutzen.

Bsp.:

3ha Apfel = rd. 100 Tonnen (inkl. "Ausfall") bei 40Cent pro kg = 40tsd
5ha für Huhn und Schaf bei 200 Hühner und 20 Schafen = 10tsd
2ha Wald = 2-3tsd

Vor allem hat man weniger Risiko/ Streuungsrisiko


Christoph38 antwortet um 07-01-2013 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
zusperren, wobei diesen Weg ohnehin schon sehr viele gegangen sind


helmar antwortet um 07-01-2013 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo Nin........und wie lange, meinst du, reicht der Wald?
Mfg, Helga


NiN antwortet um 07-01-2013 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Ist ja nicht zwingend, wenn zb. Obst ein gutes Jahr war, daß in den Wald gehst...

Was ich damit sagen wollte, ein guter Mix macht sich bezahlt!


sturmi antwortet um 07-01-2013 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Was tun mit unrentablen Betrieben? Antwort: Rentablen Betrieben verpachten! ;-)
MfG Sturmi


helmar antwortet um 07-01-2013 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo Nin.......und da würde ich meinen dass für einen guten Mix sicher 20 ha Wald besser sind als zwei.
Mfg, Helga


NiN antwortet um 07-01-2013 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hast sicher Recht, Helga. Doch aus meiner Kleinlandwirtschaftlichen Sicht, genügen dir 2 auch.

Mit 20 ha brauchst schon wieder jede Menge Gerät und hast auch mehr Kosten....

Klein aber fein und rentabel.

Wobei sich ja hier eben die Frage nach der Definition rentabel stellt....


traktorensteff antwortet um 07-01-2013 14:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@ sturmi
Hättest du wohl gerne! ;-)

Aus rein wirtschaftlicher Sicht geht es bei den österreichischen Betriebsgrößen eher darum, aus 2 unrentablen Betrieben einen rentablen Betrieb zu machen. Wobei diese Sichtweise nicht die alleinige Betrachtung sein sollte.


helmar antwortet um 07-01-2013 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Naja, lieber Nin.......aus 2 ha wirstwohl auch nicht händisch die Bloch rausrollen.....
Mfg, Helga


MF7600 antwortet um 07-01-2013 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
nin
mit etwas vermarkungsgeschick kannst du bei 13t maisertrag bei 30%feuchte (heuer war die feuchtigkeit meist weit darunter) 2500€/ha deckungsbeitrag erwirtschaften.
wenn ich 10 ha habe lass ich mir die bewirtschaften und investier keinen € in eine maschine.


NiN antwortet um 08-01-2013 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@Helga

Den Maschinenaufwand, den ich habe, erarbeite ich durch Tauscharbeit....wir schneiden um, entasten und ziehen die Stämme gleich raus zum Abholplatz.
Wald sauber machen und Äste zusammentragen für Hackschnitzel, die dann auch geholt werden, mach ich dann als Folgearbeit die Tage danach....

@MF

so versiert bin ich lw noch nicht, doch kann ich nur wiedergeben, was Kollegen und "Groß"kollegen mir berichten....
meine "Strategie" erarbeitete ich aus Berichten, Erzählungen usw...gepaart mit meinen Möglichkeiten.



tiroler antwortet um 08-01-2013 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@Hirschfarm,mf7400,sturmi ect.
redets a mal mit einem bank,filialeleiter oder bekannten mitarbeiter einer bank
wer besser dasteht,einer mit 10 ha oder 100,500 ha eigenfläche.da werdets
staunenwies mit die größeren oder gar großen in wirklichkeit ausschaut.wie
die höfe bewirtschaftet erst recht(gutshöfe,güter)


klw antwortet um 08-01-2013 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo NIN, viel spaß mit deiner Tauscharbeit, glaube aber nicht das das auf dauer funktioniert. den wenn du Gewinn erwirtschaftest gibt es sicher welche die dir dann nicht mehr so helfen, das ist neid. BZw gibts auch solche die glauben sie brauchen keine Maschinen und der Nachbar hilft ma schon aus, das funktioniert sicher auch nicht, den der wird sich auch bald ausgenützt fühlen, denke ich. Aber ich wünsche dir viel Glück, und sag mir in ein paar Jahren wie es wirklich ist, und nicht was dir andere erzählen. P.S. Freu mich schon auf deine nächsten Beiträge hier im Forum


NiN antwortet um 08-01-2013 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
klw

Neid ist ja allgegenwärtig....doch auch das ist ein Grund, warum es immer wieder Hilfe gibt, denn der betrifft ja nicht nur mich....
Mein Nachbar zb. ist sehr froh darüber, daß wir so arbeiten können!

Regel alle Dinge so. Bekam zb. Heizöl und Brennholz auf die Schnelle auch in dieser Form.
Bevor er allein im wald steht und ich allein im Wald steh, machen wirs gemeinsam. Bringt mehr Spaß beim Arbeiten und wir sind schneller.
Natürlich wird alles effizient geplant und darauf geschaut, vor allem den Maschineneinsatz kurz zu halten....


tiroler antwortet um 08-01-2013 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@NIN
nachbarschaftshilfe ist die beste hilfe, habe ich die erfahrung gemacht.
sicher der neid ist a luder,unter guten"freunden,nachbarn"aber sicher nicht!


NiN antwortet um 08-01-2013 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@tiroler

seh ich auch so....
jedem helf ich auch nicht!!!

Gibt ja welche, die mir als "Kleinbauer" neidig sind, weils sehen, daßdas was ich bis jetzt gemacht habe funktioniert....
Schon allein, daß ich meine Buchen nicht konventionell für den momentan minderen Preis veräußert hab, sondern direkt an einen Furnierproduzenten mit Toppreis ist Vielen schon ein Neiddorn im Aug....
kann man ja nichts dafür, wenn manche so unkreativ sind....:)


Paul10 antwortet um 08-01-2013 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Sagt mal seid ihr blöd? Von Lebenshaltungskosten hab ich hier noch garnix gelesen. 10 ha und 400 e Gewinn pro ha ergibt 4000 euro . Zum Leben sind aber für eine Familie mindestens 15 000 Euro notwendig Hier hat die Klasse so um 100 Kühe die mir 2 Familien davon Leben im Durchschnitt einen Privatverbrauch von 38 000 Euro.
(Alterskasse und Krankenkasse ,Autos private versicherungen futter..... ) Wovon lebt ihr denn da?Luft und Liebe?
Man kann auch investieren und verfrühstückt die Abschreibung............
Gruß Paul


Hirschfarm antwortet um 08-01-2013 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
der typische 10ha Betrieb wird von der Frau die zuhause ist und sich um Kinder , Kühe und Altenteiler kümmert bewirtschaftet. Der Mann geht einer außerlandwirtschaftlichen tätigkeit nach die zum Familieneinkommen beiträgt.
mfg

@paul: Die Österreicher sind Schnorrer - Die prassen nicht so wie die Preussen und kommen daher mit wenig auch über die Runden. Motto: Klein - Fein - Mein!


Paul10 antwortet um 08-01-2013 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Ne gewisse Summe braucht jeder aber. Verhungern wird da auch keiner. Ob hier mal einer so ausrechnen kann was alles privat kostet?


NiN antwortet um 08-01-2013 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Also ich habe keine Fahrzeuge, keine Versicherungen, keine Pensionsvorsorge etc....
Hab monatliche Fixkosten inkl. Essen und Trinken von etwa 700€ inkl. Pacht...

Wer genügsam ist und auch gelernt hat zu verzichten, kann auch mit wenig leben....




tch antwortet um 08-01-2013 23:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
NiNs Märchen?

tch


sturmi antwortet um 09-01-2013 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@hammy
Na du Weltuntergangsprophet, die Österreicher sind laut einer Umfrage des Linzer Marketinstitut so optimistisch wie schon lange nicht mehr! 67% gehen mit Zuversicht und Optimismus ins Jahr 2013! Nur einfach gestrickte und alte Menschen sind pesimistisch (22%)!
Es kann nur vorwärts gehn, denn Stillstand ist Rückstand! ;-))
http://tvthek.orf.at/programs/4660213-heute-leben/episodes/5211393-heute-leben
MfG Sturmi


NiN antwortet um 09-01-2013 07:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@tch

keine Märchen, Realität!

Klingt ja alles schön, doch ist das Leben so sehr hart, wie ich es führe. Auch meine Familie hat dabei den Verzicht mit zu tragen....also red nicht von Märchen!

Nur ist uns das, was wir wollen sehr viel wert!!

Glaube mir, daß es kein Genuss ist....wenn man strikt nach "Liste" einkaufen geht, keinerlei Spielraum hat für Dinge die man gerne hätte....

@hammy

es geht ganz sicher nieder, doch obs und wieder in den NS führt weiß ich nicht....
Graz könnte da beispielhaft sein mit dem "Linksruck" - KPÖ zweitstärkste Kraft.....

@sturmi

der Optimismus ist durch die TV Verdummung anerzogen. Wie ich schon des öfteren sagte, wird medial alles unternommen um die Konjunktur und den Konsum aufrecht zu erhalten....
wenn derr Konsum einbrechen würde, weil Medien die Wahrheit sagen würden, wärn wir jetzt schon da wo Hammy es schreibt....




sturmi antwortet um 09-01-2013 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@NiN
Also die Mehrheit der Leute haben durchaus gute Jobs und verdienen auch dementsprechend und zeigen ihren Wohlstand natürlich auch her, auch bei den Bauern wird gekauft und investiert! Ich sehe weit und breit keine Krisenstimmung in der Bevölkerung.
http://orf.at/stories/2160092/2160067/
MfG Sturmi


NiN antwortet um 09-01-2013 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Krisenstimmung wird ja auch medial bekämpft, verstehst du das nicht??

Was hört man denn aus Krisenländern? Nur das, was sich nicht leugnen läßt, der Rest wird totgeschwiegen...
"Das Medienmonopol" von M.A.Verrick, lads dir mal runter, zeigt auch, daß es KEINE Medien gibt, die frei sind. Sie werden von den Eliten benutzt um Stimmung zu machen....
Schau dir nur das Bsp. Türsteherszene an, es gibt viele Dinge, die der Durchschnittsmensch, wenn er sich nicht tiefergehend damit befasst, gar nicht peilt, weil die Medien so was verdeckt halten so lang wies geht...

Und die Mehrheit hat gute Jobs??? Du träumst ja wirklich....
1 mio an der Armutsgrenze, die selbe Zahl sind "working poor"....Ö hat das Glück, einen Mittelstand in der ÖKOSOZIALEN Marktwirtschaft, aufgebaut zu haben, deshalb haben hier noch viele Reserven.....

Sturmi, mach doch mal die Augen auf, und versuch dir mal Infos ausserhalb von ORF und Co, dem Mainstream, zu holen.....
Du wirst überrascht sein, was uns alles verschwiegen wird....


FraFra antwortet um 09-01-2013 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
das gut verdient wird bestreite ich nicht


dennoch sind die meisten betriebe oder haushalte mit einer dünnen eigenkapitaldecke ausgestattet
oder gar nicht vorhanden

ein schönen neues haus, 2 tolle ausos in der garage einen pool und für 40 jahre schulden....


freidenker antwortet um 09-01-2013 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@m001

hallo, muß deinem beitrag vollkommen zusitmmen und wenn ich mich in meiner Region umsehe, machen es viele so wie du. Vollerwerbsbetriebe, die ihr einkommen einzig und allein aus dem betrieb erwirtschaften, kenn ich keinen. Selbst größere Ackerbau und Milchviehbetriebe wo man animmt , die hätten zuhaus genug arbeit und es müßte sich finanziell ausgehen, arbeiten zusätzlich noch im Nebenerwerb. Von da her nehm ich mal an, wird die preis kostenschere auch in zukunft weiter aufgehn.

mfg


sturmi antwortet um 09-01-2013 15:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
"Sturmi, mach doch mal die Augen auf,..."
@NiN
Ich weiß ja nicht wie´s bei euch in der Oststeiermark ist, aber bei uns (Wels-Land) gibt´s genug Jobs und auch wohlhabende Leute und das spiegelt sich in Autos, Kleidung, Häuser, usw. wieder!
MfG Sturmi



DJ111 antwortet um 09-01-2013 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@ NiN:

Hier hast du die Cance:

Erzähl, was uns allen verschwiegen wird?

Wo sind die vielen Leute denen es so schlecht geht?
Wenn ich auf die Strasse fahre, glaube ich es kann keinem schlecht gehen, da ja eh jeder ein Auto hat und mit dem auch grad unterwegs ist!
Wenns soooo viele geben würde, die gerne etwas Geld dazuverdienen würden, wäre es wohl nicht so schwer Helfer für Arbeitsspitzen zu bekommen?

Die Armutsgrenze ist ja wohl auch eine Frage der Definition!

Ich wundere mich immer wieder über Leute wie du die glauben komplett ausserhalb des "mainstreams"(Zitat NIN) leben zu müssen oder können, um sich auf den heraufbeschworenen Weltuntergang vorbereiten um dann als einzige auf ihren seliben Inseln zu überleben ... oder wie?

Vielleicht solltest du an dir selbst mal arbeiten und nicht auch noch deine "Familie" mit deiner Weltuntergangsstimmung traktieren (wie ich indirekt zwischen deinen Zeilen lesen kann)!!!!

Vielleicht hast ja auch einfach zu wenig sinnvolles zu tun, dass du dir die ganze Zeit mit dem Zusammenreimen deiner Weltuntergansszenarien beschäftigen musst?

Geh in deinen Wald, Holz machen, bearbeite deine 10 ha, setze Bäume und sieh zu wie die Dinge wachsen und gedeihen und hör auf zu JAMMERN!!!!

Wenn dein Betrieb (noch) zu wenig abwirft, such dir wo Arbeit, oder geh zu anderen, ich kann dir genug Bauern sagen, die derzeit Hilfe im Wald benötigen würden!

Vielleicht solltest du auch weniger Bücher beim "Kopp-Verlag" bestellen ;-)

Gruß DJ


MF7600 antwortet um 09-01-2013 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
wie frafra es schon sagt sind die öffentlichen und privaten schulden am obersten limit angelangt, das geld ist verkonsumiert und jetzt sollen die bürger mit dem steuergeld auch noch die banken retten deren(in dem bereich legales) pyramidenspiel (derivate...) gerade gehörig ins wanken kommt.
die öffentlichen und privaten schulden sind die guthaben bei jemand anderen(konzerne, milliardäre, billionäre...).
http://www.cashkurs.com/Detailansicht.80.0.html?&cHash=1823d17036&tx_t3blog_pi1%5BdaxBlogList%5D%5BshowUid%5D=10664

http://www.cashkurs.com/fileadmin/user_upload/PDF/Arbeitsmappe1.pdf
bei stundenlöhnen über 400000€ und das sind nur schnäppchen gegenüber den wirklich grossen der welt, muss jedem klar werden dass sich in solchen kreisen geld anhäuft dass von der masse nicht mehr erarbeitet werden kann. und diese finanzgesellschaft hat auch die macht dieses exponentiell immer grösser werdende vermögen zu verteidigen.
wer sich da keine sorgen macht hat sich schlicht und einfach noch nicht mit dem thema befasst.
das hat nichts mit einem weltuntergang zu tun.







klw antwortet um 09-01-2013 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo NIN! Du bist der einzige auf dieser Welt der keine Versicherung hat? Aber wennst Selbstversorger bist und trotzdem 700 fixkosten hast, ohne Fahrzeug, dann lebst e sehr gut.


NiN antwortet um 09-01-2013 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@MF

wenigstens einer der die Dinge noch normal überblicken kann...

@DJ

wer redet denn von Weltuntergang?
doch jeder hablwegs gebildete und nicht vom Staat bezahlte Bürger ha terkannt, daß dieses ganze System ala EU und Währungsunion nicht gut gehen kann. Das sagt einem die Logik!!
Das Nord- Südgefälle hat ja nicht einmal innerhalb Italiens, und das ist nur ein Land, funktioniert - ich sag nur Cassa del Mezzogiorno!

Wieviele haben diverse Konsumgüter wie Kleider, Auto und Haus denn auf Pump???? Deshalb lassen sich ja heute alle versklaven und mit Zeitarbeit und Lohnkürzungen abspeisen! Und weil heute auch das Selbstbewusstsein über Konsumscheiß definiert wird, sind auch viele bereit dies alles hinzunehmen...

Meine Familie, gut die Kinder sind noch zu klein, jedoch auch meine Frau hat die wahren Prioritäten erkannt! Und die sind nicht Schulden und Auto (wenn geht größer und besser als der Nachbar), sondern zb. die Zeit zu haben den Tag MIT der Familie zu verbringen etc....

Und jammern liegt mir fern, doch ist es meine Pflicht als Vater für eine bessere Welt zu kämpfen. Was soll ich meinen Kindern denn sagen, wenn alles den Bach runter gegangen ist, wie Umwelt, Meere, Regenwälder, Klima usw...? Willst ihnen sagen, daß dir GELD wichtiger war und du deshalb nicht die Eier hattest etwas zu tun???

Und DJ, ich war heute im Wald. Hab genug Arbeit. Doch werde ich nicht mehr in das 40h Hamsterrad wechseln, täglich einen Buckel vor irgendeinem Chef machen, der mcih sowieso am Arsch lecken kann, und für irgendwelche abgehobenen Wi..... PROFIT erwirtschaften!
Solange sich das Leben so ausgeht, ist es gut und schön!! Und das Schönste daran ist, daß es nur mehr Vorwärts geht!! :)

@Sturmi

deine Oberflächlichkeit hast du ja schon zur Genüge zum Ausdruck gebracht! Dein Auto, Kleider, Haus Argument spiegelt dein verkümmertes selbstbewußtsein wider....was wärst du wohl ohne deinen BMW????


NiN antwortet um 09-01-2013 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
klw

erstens mal kenn ich einige ohne versicherung, denn nur ein Trottel zahlt für etwas was irgendwann einmal passieren kann....
zweitens habe ich noch nicht, habe keinen Hof von Papi geerbt, mein volles Spektrum ausschöpfen können. Jedoch ist 2013 das erste Jahr, indem ich meinen Bedarf an Obst, Gemüse und Fleisch decken kann.


tch antwortet um 09-01-2013 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo NiN- wie schauts bei Dir aus mit einer Krankenversicherung?
Deine Kinder sind auch nicht versichert?
Wie macht ihr das mit dem Mutter-Kindpass?

Du wirst doch wohl kein Trottel sein?


NiN antwortet um 09-01-2013 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Da nicht verheiratet sind die Kinder mit meiner Frau versichert.
Und die Standardkrankenversicherung hab ich. Die kann mir ja der Staat nicht vorenthalten als Staatsbürger. Des weiteren zahle ich ja auch meine Steuern, wenn ich Einkünfte habe....

Ich bin wie jeder andere auch in diesem System verankert. wir beziehen auch die Kinderbeihilfe...

Was ich mit versicherungen meine ist der ganze andere Müll, wie Ableben oder Unfall...


tch antwortet um 09-01-2013 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Bist also doch gegen etwas versichert was irgendwann einmal eintreten kann......

Willkommen im Club!

tch


NiN antwortet um 09-01-2013 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
hast nicht ganz vertanden, um was es mir geht....

daß man im Sozialstaat Ö eine Krankengrundversicherung hat ist ja (noch) normal. Auch wenn ich diese nicht in Anspruch nehme....


sturmi antwortet um 09-01-2013 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
"..was wärst du wohl ohne deinen BMW????"
@NiN
Tja was wäre ich wohl ohne meine 3 BMW´s?! ;-)))
MfG Sturmi


frank100 antwortet um 09-01-2013 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@sturmi
Hochmut kommt vor dem fall


Hirschfarm antwortet um 09-01-2013 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Vielleicht sollten die unrentablen österreichischen Betriebe einfach nur die Preise verlangen , die in der Schweiz gezahlt werden. Dann wären die meisten vermutlich auch rentabel!
mfg
p.s.: 1,20 Franken ist 1 €
 


helmar antwortet um 09-01-2013 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Dann wünsche ich dir gute Gesundheit und langes Leben und dass dich niemals ein Unfall aus dem Erwerbsleben haut....und dass dich der Gelbe niemals bergen muß.
Mfg, Helga


tch antwortet um 09-01-2013 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
Hallo Nin

Kann es sein das es diese Krankengrundversicherung nur in der SVB gibt?

Bei Arbeitlosen ist das nicht so!
Am Ende vom "Notstand" bist auch aus der Versicherung draussen.

tch




frank100 antwortet um 09-01-2013 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
@sturmi
Hochmut kommt vor dem fall


NiN antwortet um 10-01-2013 07:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was tun mit unrentablen Betrieben?
solange man auch im Notstand ist, gibt es eine e-card!
nur wenn ich mich vom "Staat" abmelde und in keiner Institution gemeldet bin gibt es keine mehr.
So müssen zb freie Dienstnehmer, Tagelöhner usw. ihre e-card selbst bezahlen, glaube etwa 105€ monatlich....

Wenn ein Unfall passiert, wird mir auch geholfen! natürlich dann nur zum selbst bezahlen.....doch das was mich diese Versicherungen in 3 Jahren kosten kostst mich ein Notfalleinsatz auch...

Sturmi, Sturmi, Sturmi....bei dir ist ja wohl schon Hopfen und Malz verloren....

Dieses Ungleichgewicht unserer Gesellschaft, das Hammy hier beschreibt, wird auch letzlich der Grund dafür sein, daß das soziale Gefüge noch total auseinanderbricht. Und das wird nicht friedlich passieren....


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