Unrentable Landwirtschaften

Antworten: 34
NiN 04-01-2013 10:13 - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften

Gestern, bei einer bereits gelöschten Diskussion, kam das Thema "System" auf.

In diesem Zusammenhang, wo es darum ging, daß das System in Ordnung sei, weil "sozial", und unrentable LW gefördert werden.

Hier stellt sich mir nun die Frage, warum betreibt man eigentlich einen "unrentablen" Betrieb, der von Förderungen abhängig ist?

Liegt es an falscher, zu einseitiger Ausrichtung?
Liegt es an der Industrialisierung?

Warum orientiert man sich nicht um??




biolix antwortet um 04-01-2013 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
GM !

Ja das ginge leicht.. statt Flächenförderung eine Arbeitsplatz -Förderung, ich wette auch die würde weit weniger kosten und mehr bringen...

Und warum man sich nicht umorientiert, weil die sogenannten "Zukunftsbetriebe" anscheinend doch die meisten Förderungen brauchen... ;-)((

lög biolix


sturmi antwortet um 04-01-2013 10:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
"Warum orientiert man sich nicht um??" (NiN)
Unbestritten ist, "Stillstand ist Rückschritt!", denn die Ausgaben (z.b. Inflation) steigen, die Einnahmen stagnieren!
So, jetzt kannst Du deine Finanzen durch (moderates) Wachstum (z.b. Stallbau, Zupachtung, etc.) bzw. Einsparungen bei den Ausgaben wieder ins Lot bringen!
Du kannst aber auch statt der Intensivierung des Betriebes den Weg der Extensivierung wählen! Somit wird für dich Arbeitszeit frei um dann ein ausserlandw. Einkommen erwirtschaften zu können!
So läuft das "Spiel", wer´s nicht kapiert haust ab, so einfach ist das!
MfG Sturmi




sturmi antwortet um 04-01-2013 10:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
""Zukunftsbetriebe" anscheinend doch die meisten Förderungen brauchen... " (biolix)
Da schreibt der Richtige, der OberBioförderungsabcasher Nr. 1 hier! :-D
MfG Sturmi








biolix antwortet um 04-01-2013 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
komisch sturmi, bekomm ich irgendwo mehr als ein Anderer ? inkl. das ich 30% abgeben wrüde inkl. auch mit einer AK Förderung zufrieden wäre, also setz dich doch einmal in deiner Partei durch bei den wirklichen "Abcashern" wie du sie nennst.. ;-))


NiN antwortet um 04-01-2013 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Ich bin ja Neo- Landwirt mit einer noch kleinen Wirtschaft!

Jedoch muss ich ja heute schon daran denken, daß ich davon leben muss/will.
Und so muss ich mich auch orientieren!
Ich kann ja nicht einen Betrieb aufbauen, in Abhängigkeit anderer, oder mit dem Wissen um staatliche Stütze...

Natürlich bereitet es viel Arbeit, doch arbeiten muss ich gegebenenfalls im Nebenerwerbsjob auch!
Für mich ist es halt Lebensqualität, wenn ich "zu Hause" arbeiten kann, wo meine Familie ist.

Steht wirklich das "mehr haben" an oberster Stelle??

Als Standartunternehmer geht man Konkurs, wenn man falsch wirtschaftet oder gar am Markt vorbei produziert...

@Sturmi

Du als Schweinemäster unterliegst ja total der Willkür der Schlachthöfe, die dich drücken und drücken, damit sie billig nach Südostasien verkaufen können...
Wär da nicht ein "Umbau" in Form von regionaler Produktion plus Erweiterung auf ein zweites Standbein auf deiner Fläche möglich?


helmar antwortet um 04-01-2013 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Aus meiner perönlichen Erfahrung........solange man mit z.T. abgeschriebenen Maschinen, billig adaptierten Gebäuden etc. wirtschaften kann und soviel an Einkommen erwirtschaftet dass man fallweise wieder ein Gerät ersetzen kann und seinen täglichen persönlichen Aufwand deckt, ists auch "rentabel".........wenn aber Investitionen anstehen und die Arbeitssituation durch diese nicht verbessert wird, kann durchaus die Aufgabe eines Betriebszweiges sinnvoll sein. Güllefaß und Mixer für 3-4 jahre kaufen ist mir nicht mehr sinnvoll erschienen, und die Milchtankfahrerei auch. Detto mehrere Kühe auf einmal zu ersetzen.
Waldwirtschaft ist aber wirtschaftlich und sinnvoll, zumindest für mich persönlich.
Mfg, Helga


helmar antwortet um 04-01-2013 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Hallo Nin, ich wünsche dir viel Glück..........Nur schau mal wieviele "regional, tierfreundlich und bio" verlangen und dann trotzdem nicht dort einkaufen wo sie die Möglichkeit dazu hätten.....
Mfg, Helga


Christoph38 antwortet um 04-01-2013 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Ein Grund warum eigentlich unrentable Betriebe aufrecht erhalten werden, könnte sein, dass man inklusive der Förderungen ein positives Einkommen erzielt, zumindest als Nebeneinkommen.


Fallkerbe antwortet um 04-01-2013 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
@biolix,
arbeitsplatzförderung wäre quasi die finanzierung der unrentabilität durch steuergelder. So ist es ja jetzt auch schon.

das ändert aber nichts am grundproblem: der fehlenden rentabilität


NiN antwortet um 04-01-2013 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Helga da hast du sicher Recht!!

Doch jetzt aus meiner Sicht, als Kleiner, macht ja ein umfassendes "Angebot" Sinn!!

Natürlich darf ichs nicht in Stundenlohn umrechnen....

Doch wenn ich Fleisch, Obst und Holz als Produkte anbiete, auch in veredelter Form, diese selbst vermarkte, erwirtschafte ich auch das was ein anderer verdient.

Schon allein, daß ich bis auf einige wenige Dinge nicht mehr in den Laden laufen muss, senkt ja meine Kosten!




biolix antwortet um 04-01-2013 11:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
komsich nur fallkerbe, das dann gerade die Größten im System bevorzugt sind, und ja nicht weniger bekommen wollen, z.b. 30% Degression ab 50 ha und ab 100 ha 50%.... Wenn sie eh so rentabel sind könnte man sich da einiges sparen..;-)

lg biolix


Christoph38 antwortet um 04-01-2013 11:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
@ nin
Und wenn du wegen des geringen Stundenlohnes alles und jedes selber veredeln musst, kommt auch der Vorteil dazu, dass du keine Freizeit mehr hast, wodurch du viel Geld sparst. Frau wirst wahrscheinlich auch keine finden = Nichtfamilienbonus.

Kalkulation:
360 Stunden Arbeit/Monat zu € 3 = € 1.080,-
Haushaltsersparnis Eigenerzeugung pro Tag € 10,- = € 300,-
Freizeitkonsumersparnis pro Tag € 10,- = € 300,-
Nichtfamilienbonus pro Monat € 1.000,-
Monatseinkommen daher € 2.680,-


Fallkerbe antwortet um 04-01-2013 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
@biolix
soll eine leistung abgegolten werden? dann ist jede Leistung gleich viel wert, das 10te häktar gleich viel wie das 140ste häktar!

Oder soll es eine subvension, ähnlich einer beschützenden werkstätte oder diverser umschulungsprogramme sein, mit der nicht vermittelbare Arbeitskräfte aus der Arbeitslosenstatistik rausgekauft werden? Dann könnte man freilich eine arbeitskräfteförderung auszahlen.
Will die bauernschaft sich diesen schuh anziehen??


biolix antwortet um 04-01-2013 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Fallkerbe, nur komisch das er andere FIxkosten hat etc... zuersst bist du überhaupt gegen Förderungen und dann diese Aussagen ? ;-))

Inkl. klar wenn ich es mit AK Förderung inkl. einer kleinen Leistungs und Umweltkomponente, schaffe das Land genauso gut zu bewirtscahften, Auflagen haben wir ja schon genug, das das gehen würde, wäre eingiges gespart und gerettet, inkl. Arbeitsplätze und sinnvoller Arbeit...
Denn mir konnte seit Jahren hier niemand beantworten wo die Arbeitsplätze der Zukunft sein sollen ??

lg biolix


NiN antwortet um 04-01-2013 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
@christoph

hab Familie:)
die arbeitet natürlich mit...ist ja ein Familienbetrieb inkl. Arbeitsteilung.

Frau= Obst und Gemüse inkl. Veredelung
Ich= Vieh, Schlachtung und Veredelung
Kinder= überall dazwischen, außer beim Schlachten!

Ich beziehe keine Förderungen, werde dies auch nicht tun. Trete keiner Genossenschaft oder "Bund" bei.


Das System weist ja ein enormes Ungleichgewicht auf. Je größer und rentabler der Betrieb, umso weinger Förderung. Wär ja logisch!!
Dann sollte vl. auch die Größe eines Betriebes limitiert sein??



sturmi antwortet um 04-01-2013 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
@NiN
Ein Modell "NiN-Landwirtschaft" kommt für mich aus persönlichen Gründen und Neigungen nicht in Frage!
Da hast sicherlich Recht, die Schweinemast ist dem Weltmarkt ausgeliefert, dazu kommen auch noch nationale Widrigkeiten (z.b. radikale Tieraktivisten, feindliche AK, linke Medien, usw.)!
Meine Frau und ich setzen den Weg der Extensivierung konsequent fort um für Anderes bzw. Neues Platz zu schaffen, den wie schon geschrieben, Stillstand ist Rückschritt! ;-)
MfG Sturmi




Paul10 antwortet um 04-01-2013 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Hier in Norddeutschland gibs ja auch kleine und große Betriebe........... Aber:Bis zu 70 % vom Gewinn kommt aus der Agrarfördrung Nur 30 % erwitschaftet der Betrieb selber........... Wir hängen am Tropf.........
Die schlechten Milchpreisjahre überstanden die Familienbetriebe mit 120 Kühe in älteren Gebäuden am besten.
Die Ansprüche der Betriebmitglieder wurden einfach zurückgeschraubt.Geht aber auch nur einige Jahre.Die größeren mit Lohnarbeitskräfte mußten ja die Mirarbeiter bezahlen. Dafür mußten die Banken dann mal auf Abtragung verzichten.


NiN antwortet um 04-01-2013 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Also demnach sind der Handel, die Genossenschaften und das Konsumverhalten die Gründe der Förderungen?


@Sturmi

das heißt, daß du nicht auf Förderungen angewiesen bist?
Und ein gutes zukunftsträchtiges Konzept hast?





Hirschfarm antwortet um 04-01-2013 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Landwirtschaft ist immer rentabel. Durch die Förderungen sind die Kosten gestiegen und dadurch wirkt es so als ob das ganze ohne Förderungen nicht lebensfähig wäre (Profiteure davon sind Großgrundbesitzer, Banken und das Großkapital). Wirtschaftlich gesehen entsprechen die Subventionen einer Bilanzverlängerung! Faktum ist aber das durch einen sofortigen Förderstopp die Inputkosten massiv fallen würden und gleichzeitig die Preise für Agrarprodukte ansteigen würden. Auch Verpachtete Landwirtschaften sind für die Eigentümer rentabel. Nur bekommt in den meisten Fällen der Bewirtschafter einen Teil des erwirtschaftbaren Einkommens. Wobei jedoch noch anzumerken ist, daß es für viele kleinere Bauern wirtschaftlicher sein kann zu verpachten als selber zu bewirtschaften.

mfg
p.s.: Wenn du selbst veredelte Produkte gut verkaufen kannst , kannst du damit natürlich auch ein ordentliches Einkommen erwirtschaften.


walterst antwortet um 04-01-2013 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
@nin

wenn Du bei der Direktvermarktung den Stundenlohn nicht rechnest, das Rohprodukt nicht rechnest und die Veredelungskosten (Schlachtraum, Fleischuntersuchung, Kühlkette, Verpackung...)nicht berücksichtigen musst, kommst Du auf hervorragendes Einkommen......


Roz98 antwortet um 04-01-2013 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
meinermeinung ist das System der Grund.

Hat man doch durch die Förderung in der LW den Anreiz geschaffen zu wachsen. Wie war damals die Devise: wer jetzt nicht wächst bleibt über.

So damit hat man sich aber (und das bitte nicht miss zu verstehen) teilweise aufgeblähte Betriebe geschaffen, die auf Teufel komm raus gewachsen sind. (ob jetzt notwendig oder Gier und ab wann die Notwendigkeit zur Gier wird ist nicht mein Ansatz)

So damit hat sich eine vormals dezentrale Produktion von Hausnummer 10 Bauern auf einen reduziert. Der Eine ist durch seine Wachstumsstrategie aber recht einfach "kontrollierbar" weil er hat ja weiterhin nurmehr einen Abnehmer dem je nach Wachstumsgeschwindigkeit ausgeliefert ist.

erklärendes Beispiel:
Annahme wir ersetzen 10 Milchbetriebe durch 1. Und Abnehmer ist jeweils die Kaufmilch
Vorher musste die Kaufmilch mit 10 Leuten verhandeln.
nun nurmehr mit einem.
Vorher hätten 5 von den 10 sagen können du deine X Euro kannst Dir dorthin schieben wo die Sonne kein Tageslicht hinbringt.
Die anderen 5 hätten gesagt.. was du willst mehr Milch.. na zahlst mehr kriegst mehr.
Heute muss die Kaufmilch nur mehr einen Abhandeln. Und dem sagt sie: entweder geht die Milch um das Geld her oder du bleibst drauf hocken und kümmer Dich. (wohl wissend das sich der Betrieb die Mindereinnahmen nicht so leicht wegsteckt)
Der eine hat nunmal weniger Chancen den (grösseren) Fehlbetrag zu verschmerzen wie die 10 kleinen jeweils den kleineren.

Meiner Meinung (und ich diskutier da gerne sachlich darüber) hat man die LW ausgedünnt und abhängig gemacht.
auf Deutsch: Abhängig machen, kontrolieren und an der kurzen Leine weitermachen lassen.

So wie die grüne Mafia damals beim Saatgut.
Entweder Saatgut bei Ihnen jedes Jahr kaufen oder schlechte Preise kriegen (weil angeblich verunreinigt oder zu feucht ect)

Wer die Erzeugung kontrolieret (Abnahme oder nicht ist pure Kontrolle) kontrolliert den Markt so einfach ist das.

Ausgehend das es keine Förderung gibt,.
Wie soll ein Betrieb lange zeit gesehen gewinnbringend sein wenn der jährliche Inflationsausgleich nichtmal ansatzmässig der Wahrheit entspricht (weil der Warenkorb gerne geänder wird)
Mit welchem Dieselpreis kalkuliert der "ordenltich wirtschaftende Landwirt" damit das Produkt rentabel ist ?
Natürlich ist die LW ein gscheiter Spielplatz weil gerade für den Finanzsektor ja wunderbare Festwertanlagen in Form von Boden, Gebäuden, da sind. Daher die Bank kann beim Kredit eigentlich nicht verlieren.




NiN antwortet um 04-01-2013 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
@walterst

Kann noch keine genauen Zahlen nennen. Baue gerade erst auf. Schlachtbetrieb startet erst 2014....

Jedoch in Kreislaufwirtschaft, ohne Zukauf div. Betriebsmittel und Futter, ist es mir möglich z.b. den kg Speck, den die SPAR um 14,99€ anbietet um 12€ zu verkaufen. Bio versteht sich.
Aufgrund einer breiten Schiene, bin ich auch kalkulatorisch nicht auf den Speckverkauf angewiesen, sprich ich muss nicht jede Woche 15kg produzieren....
Gebäude entstehen in Eigenleistung, div. Baustoffe werden mit Arbeit (Tauschhandel) abgegolten. Dauert zwar länger, aber erspart Kredite und eine Menge Geld.

Durch eine gute Verbindung zu Arabern und CO (bin selbst Muslim) ist eine permanente Abnahme von Geflügel, Schaf, Rind, Obst und Gemüse - als Rohprodukt und veredelt - gesichert bzw. läßt der Expansion alle Türen offen.
Selbst Holz aus meinem Wald, das ich nicht zum Heizen bzw. Selchen/ Veredeln brauche, geht in diese Kanäle.

Aufgrund der islamischen Schlachtung (Geschächtet im ursprünglichen Sinne wird ja nicht mehr) habe ich auch dann gewisse rechtliche "Erleichterungen"...

@ROZ

So sehe ich das auch. Die "Industrialisierung" und Ausdünnung der LW bindet die meisten Betriebe.
Hab auch schön geschaut, als ich "Vertragsanbau" in meinen Horizont aufnahm...brrr....


kraftwerk81 antwortet um 04-01-2013 14:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
@ NiN

Naja mit Moslems hast Du eine Nische die langfristig Deinen Absatz sichern wird und ständig wächst ;o(

Damit hab ich mit meinen Schafen auch schon so einige Erfahrung gemacht. Nahrungsmittel haben in der muslimischen Welt grossteils noch den Stellenwert den "wir" schon vor einer Generation verloren haben. Trotzdem hab ich nicht das Bedürfnis ein Teil dieser Gesellschaft zu werden!


walterst antwortet um 04-01-2013 15:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
welche rechtlichen Erleichterungen hast Du denn als Moslem z.B. für die Speckproduktion und wieviel Gewinn fällt bei den 12€ Verkaufspreis an?


zehentacker antwortet um 04-01-2013 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Hallo!
Ist das Schaf, Rinder oder Geflügelspeck?


Hirschfarm antwortet um 04-01-2013 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
@Zehent: Das ist heuzutage nicht mehr so. Moslems dürfen auch Schweinefleisch essen - Nur den Vorhang müssen Sie dabei zuziehen damits der Allah nicht sieht!
mfg

p.s.: @nin : Nicht beleidigt sein!


helmar antwortet um 04-01-2013 17:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Naja, jetzt versteh ich einiges an Nins Postings.........;-). Aber wenn er diese Vermarktungsschiene auftun kann, warum nicht? Und den Speck, den kaufen eh die "Ungläubigen".........was mich aber wundert...wie bringt der "koscheres" Fleisch zusammen wenn er eh nicht "schächtet"?
Oder meint er mit "rechtlichen Erleichterungen" weil sich bei Moslems womöglich keine Amtstierärzte reintrauen?
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 04-01-2013 17:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
"Ist das Schaf, Rinder oder Geflügelspeck?" (zehentacker)
Mußte grade lachen als ich das jetzt gelesen habe! Ein mittelradikaler Moslem produziert Speck, köstlich! ;-)))
Aber noch ist der Schweinefleischabsatz nicht verloren, die McDonalds Kunden verlangten den Mc Country (mit Schweinefleisch) zurück, dafür ist der vielbeworbene McVeggie in der Versenkung verschwunden! ;-))
http://mcdonalds.at/#
MfG Sturmi



 


Restaurator antwortet um 04-01-2013 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
vielleicht sitzt der nin ja in der votivkirche mit freiem internetzugang und hat jeeeedeeee menge zeit zum posten ;)


NiN antwortet um 05-01-2013 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
Die Vermarktung ist der Schlüssel zum Erfolg. Warum sollte man eine Gruppe von Menschen kategorisch ausschließen??

Überall in Österreich gibt es unzählige "Geschäfte" von ausländischen Betreibern. Meine Erfahrung zeigt auch, daß zb. nach dem Freitagsgebet in den Moscheeläden eine wahre Masse an Waren umgeschlagen wird.

Vielleicht sollten einige Bauern mehr diesen Weg suchen, würde auch zum gegenseitigen Verständnis beitragen!!


Und Speck wird gemacht um ein rundes Angebot zu haben...alle Menschen essen....


sturmi antwortet um 05-01-2013 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
"Und Speck wird gemacht um ein rundes Angebot zu haben..." (NiN)
@NiN
Sehr "tolerant" von dir das Du uns Ungläubigen das Schweinefleisch vergönnst oder bist du ein Moslem der eher auf sein Geldbörsl als auf seinen Glauben schaut?! Komisch, komisch & brrr! ;-)
MfG Sturmi




NiN antwortet um 05-01-2013 11:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
@sturmi

"Aber noch ist der Schweinefleischabsatz nicht verloren, die McDonalds Kunden verlangten den Mc Country (mit Schweinefleisch) zurück, dafür ist der vielbeworbene McVeggie in der Versenkung verschwunden! ;-))"

Da muss ich sagen, daß der McCountry früher der beste Burger beim Mci war.....


ich betrachte Religion nicht als wesentlichen Teil meines Lebens....

So unterscheide ich auch nicht zwischen Gläubigen und Ungläubigen.
Ausserdem verrachte ich selbst ja auch nicht ein gutes Stück Speck!!

ich habe halt nur keine Berührungsängste und vor allem ist es als Landwirt meine Aufgabe LM für meine Mitbürger zu produzieren, egal woher sie kommen!
Und marketingstrategisch ist es mir ja egal, wer meine Produkte kauft. Wesentlich dabei ist, ein gutes biologisches Produkt zu erzeugen!!




Roz98 antwortet um 06-01-2013 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unrentable Landwirtschaften
zum einen empfinde ich es als sehr spannend das hier einige die auf anerkennung von Landwirten und gegen die diversen Vorurteile sturm laufen dann doch einer anderen Religion derartiges Mistrauen entgegenbringen.

Scheint nach dem Motto zu gehen; Was man nicht will das man dir tu, füge fürher bloss dem Anderen zu ?
traurig eigentlich.







Bewerten Sie jetzt: Unrentable Landwirtschaften
Bewertung:
3.86 Punkte von 7 Bewertungen (Maximum 5 Punkte)
message;377205




Landwirt.com Händler Landwirt.com User