Liefermodel Berglandmilch

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TRIAL2811 10-11-2012 20:59 - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Was haltet ihr vom Liefermodel der Berglandmilch ab 2015 ????


walterst antwortet um 10-11-2012 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Na, beschreib es mal für die Nicht-Bergländer und was sind Deine Bedenken?


Christoph38 antwortet um 10-11-2012 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
hab noch nichts von ihr gehört

weinkönigin, heukönigin usw gibts ja schon länger

wie es scheint gehen auch die Milchbauern mit der Zeit und küren ein Liefermodel
fürs Image passt sicher, wenn das Model nicht zu altbacken ausschaut



TRIAL2811 antwortet um 10-11-2012 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Der berechnungszeitraum war milchjahr 09/10 10/11 11/12 es wird das jahr mit der höchsten anlieferung genommen (was geliefert wurde mit Überlieferung !!!! ) . Diese menge wird das Lieferrecht,wen man das Lieferrecht Überliefert behält sich die BGM 3-4 cent Zurück, und 30% von der Überlieferten Menge kommt nächstes milchjahr zum lieferrecht dazu.


walterst antwortet um 10-11-2012 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
ist es eine grundsätzliche Überraschung, dass die BLM nach Ablauf der Quotierung die Liefermengensteuerung an sich zieht?
Wie wirkt sich die Neuregelung auf die einzuzahlenden Genossenschaftsanteile aus?
Was passiert mit den Mengen von denen, die mit der Milchproduktion aufhören?


enzeflo antwortet um 10-11-2012 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
von wo hast du diese Info, wenn ich fragen darf?


Riewo antwortet um 10-11-2012 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Liefermodel Berglandmilch

sollte es so kommen wie oben beschrieben, ist ENDLICH wieder ein wenig Planungssicherheit eingetretten.
Ich gratuliere denen die diesen Beschluss machen und hoffe das Sie auch den Mut haben das Modell umzusetzen.
Diese Richtung ist beispielgebend. Jeder weis wie er dran ist und wie es weiter geht. Wachstum ist durchaus möglich. Die Verarbeiter wissen auch mit wieviel Milch Sie rechnen können.

Eine sehr positive Richtung
MFG


Efal antwortet um 11-11-2012 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Hallo Christoph

NÖ hat bereits seit Mai ein neues "Model" für die Milchbranche ins Leben gerufen.

Da merkt man, wie die Agrarvertretung mit viel Mut und vehementen Einsatz, alle Nö-Milchbauern für eventuelle Schwierigkeiten dem Ende der Quote besten`s entgegenwirkt:
 


13hubsi antwortet um 11-11-2012 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Hallo TRIAL 2811!!!
Habe Heuer Quote für 12/13 gekauft wenn dann 11/12 genommen wird für die berechnung dann währ meine gekaufte Quote überlieferung.


helmar antwortet um 11-11-2012 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Irgendeine Lösung wird man ja finden müssen.......und wohl auch jene dass Lieferrechte in irgendeiner Form handelbar/weiterzugeben sind. Und nicht vergessen......auch die damalige Richtmenge wurde aus dem Schnitt 1975-77 rückwirkend ermittelt.
Mfg, Helga


Christoph38 antwortet um 11-11-2012 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
@efal

danke für die Info, dann bin ich wenigstens nicht soweit daneben gelegen, wie man aus den anderen Beiträgen hätte vermuten können ;-)

Als Nichtmilchbauer möge man mir die Themenverfehlung verzeihen. mea culpa


walterst antwortet um 11-11-2012 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
@helmar
..dass Lieferrechte....handelbar/weiterzugeben sind..
Wie ist dass bei der Berglandlösung geregelt?
Oder bist gerade beim Träumen?


fabian antwortet um 11-11-2012 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Da ich kein Bergland - Lieferant bin, habe ich heute nach dem Kirchenbesuch mit einem Bergland - Funktionär über das neue Liefermodell gesprochen.
Was ich dem ausführlichen Gespräch entnehmen konnte:

1.) Endlich machen sich Molkereifunktionäre ernste Gedanken über die Zeit nach dem Quotenende.
2.) Endlich wird bekannt, dass ein Zukauf von Quote für die Zeit nach 2015 sinnlos ist.
3.) Endlich gibt es eine Möglichkeit, jene Lieferanten welche die Milchproduktion stark ausweiten, auch an den zusätzlichen Kosten der Vermarktung zu beteiligen.

Näheres soll den "Bergländern" im nächsten Rundschreiben bekannt gegeben werden. Der Funktionär hat mir versprochen, dass ich als "Gmundner" auch eines bekomme!


179781 antwortet um 11-11-2012 13:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Die Molkereien werden kaum aus Liebe zu ihren Lieferanten irgendwelche Regeln erfinden. Die müssen für sich selber sorgen. Und dazu gehört auch und in erster Linie der Zugriff auf ausreichend Rohware zu geringen Kosten. Deshalb wird es wohl irgendwelche vertraglichen Bindungen geben. Interessant wird, was mit den Kleinstmengen geschieht, die werden in Zukunft wohl die vollen Kosten für die Abholung zahlen müssen. Und noch interessanter wird es, wenn einmal zu viel Milch am Markt sein wird. Gibt es dafür dann den "Weltmarktpreis" oder wird die einfach stehengelassen ?

Gottfried


Fallkerbe antwortet um 11-11-2012 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch

Klingt für mich so, das Wachstum möglich ist- aber man sich seine lieferrechte bei der Molkerei kaufen muss,
Und was macht die Berglandmilch, wenn die Bauern mehr milch anliefern, als die molkerei zu vermarkten in der lage ist?
Wieviel sind dann die ( mit milchpreisabschlägen gekauften ) lieferrechte noch wert?





Fallkerbe antwortet um 11-11-2012 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
sorry, doppelpost





Christoph38 antwortet um 11-11-2012 14:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Als stärkerer Markteilnehmer werden die Molkereien in den Verträgen mit den Lieferanten sicher dafür sorgen, dass die Rohstoffbasis voll gesichert bleibt, während man sich im Gegenzug zu möglichst wenig verpflichtet.
Alles andere wäre wohl eine Riesenüberraschung.
Anstelle des staatlichen Liefermodells mit Quoten wird in Zukunft ein von der Molkerei gesteuertes Modell treten.


enzeflo antwortet um 11-11-2012 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
interessant wird es vor allem für die Landwirte, die im Jahr 2012/13 oder 2013/14 expandieren. Die haben zuerst entweder Kosten für Kontingent oder Superabgabe und dann fallen Sie auch bei den Lieferrechten durch den Tisch...



GruberLeopold antwortet um 11-11-2012 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Schön das sich mal eine Molkerei aus der Deckung traut.
Aber da bleiben noch einige fragen offen. Mir währe der Zeitpunkt zu früh,
den so werden alle Bauern die in der Milchproduktion bleiben geschnitten.
Außer es ist so Absicht.
mfg Leo


helmar antwortet um 11-11-2012 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Ja, lieber Leo...der Wirbel wird weitergehen.....
Mfg, Helga


GruberLeopold antwortet um 11-11-2012 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Ich glaube der fängt jetzt richtig an .
mfg Leo


179781 antwortet um 11-11-2012 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Da wird es wohl in Zukunft auch einen Milchzyklus geben ähnlich wie bei den Schweinen. Wenn zuviel da ist, wird schlecht bezahlt. Dann geht die Anlieferung zurück und der Preis wird wieder besser. Die Leute erzeuge wieder mehr usw usw.

Gottfried


rotfeder antwortet um 11-11-2012 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Hallo!
Ich glaube nicht, das sich Bauern ein Lieferrecht bei einer Molkerei kaufen. Die Lieferrechte dienen nur dazu, damit die Verarbeiter den Rohstoff gesichert haben und sind völlig wertlos und ohne rechtliche Grundlage. Es wird jeder jederzeit beliebig viel Milch liefern können, wenn sie benötigt wird. Ich habe schon vor 10Jahren ein Quotenende kommen sehen, doch es gibt noch immer hartnäckige Richtmengenbefürworter, die das nicht wahrhaben wollen. Ich sehe die neuen Lieferverträge als vereinbarung zwischen zwei Partnernfür einen Zeitraum, wo jeder nach der Ablauffrist wieder Änderungen vornehmen kann. Diese Lieferrechte sind so wie ein Schlußbrief beim Holzverkauf denke ich.


walterst antwortet um 11-11-2012 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
angenommen, 5 Bergländer schliessen sich zusammen und bauen einen Gemeinschaftsbetrieb.
Die Milchproduktion von jeweils 200 000kg an den teilnehmenden Betrieben wird eingestellt und auf den Gemeinschaftbetrieb verlagert.
Nach meinem Verständnis sagt die Bergland dann: Danke für Euer Lieferrecht, das gehört jetzt der Genossenschaft. MIt dem neuen Betrieb könnt ihr Euch eh hocharbeiten - erstes Jahr fällt 100% der Produktion in die Überlieferung, zweites Jahr 70%, drittes Jahr 49%, viertes Jahr 34% Überlieferung usw.....
Das Selbe bei Pachtungen.....


Efal antwortet um 11-11-2012 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
@Riewo, hätte einige Fragen, zu deiner herbeigesehnten „endlich eingetretenen Planungssicherheit“:

*Wie wirkt sich diese Entscheidung, auf deinen Betrieb bis & ab 2015 aus?
*Nachdem mit diesen Beschluss, Wachstum kein Problem ist, wie kann der Verarbeiter wissen ob mit diesen Wachstumsprogramm, mit den Steigerungs-Willigen Betrieben genau die Menge (z.B.2015/16) geliefert wird mit der sie rechnen?
*Wie stark Reagieren bei diesem Liefermodell, deine Genossenschaftskollegen mit einer Erhöhung der Liefermenge?*
*Wenn ja, ist das Untenehmen leicht im Stande, mehr Verarbeitete Milchprodukte auf dem Markt unterzubringen und das ohne einbußen beim Verkaufserlös?
*Wie schätzt du die Vorgehensweise bei Quotenende, der anderen Milchverarbeiter in Österreich und im benachbarten Deutschland ein, ähnliche Programme für Wachstum oder Beibehaltung des bestehenden Marktes?

Wenn du diese wenigen Fragen(von vielen) Ehrlich beantworten kannst, ist vielleicht ein wenig „Planung“ tatsächlich möglich,
auf die „Sicherheit“ der eintretenden Zukunftsprognosen, würde ich aber die Hand nicht ins Feuer legen!


mostkeks antwortet um 11-11-2012 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Die Molkereianteile waren jetzt schon nach der tatsächlich gelieferten Menge nachzukaufen (früher nach Kontingent)

Es währe für die Planungssicherheit der Milchbauern von Vorteil gewesen schon länger über das neue System Bescheid zu wissen, aber die Molkerei die als ersters eine neue Lösung bekanntgibt, wird halt schlechtgeredet.

Zum Weltmarktpreis: Ist momentan wesentlich besser als der Preis unserer Verarbeiter.

bei der Milch wird sich der Preis einpendeln wie der Schweinepreis, der limitierende Faktor wird für viele Betriebe die Fläche werden.
Weiterhin wird es von Vorteil sein, wenn die 70-80jährigen Übergeber am Betrieb weiterhackeln was geht, die Geschwister bei der Ernte tatkräftig mitanpacken, die Bäuerin mit dem Kind am Arm im Melkstand steht und der Bauer seiner außerlandwirtschftlichen Tätigkeit nachgeht um die nächste Aufstockung zu finanzieren. Eben ein harmonischer Familien-Zukunftsbetrieb.

LG


Shalalachi antwortet um 11-11-2012 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Das mit der Quotenhandelbarkeit muss aufhören, ich sehe es nicht ein das ich dafür zahlen soll um mehr zu arbeiten.
Ich würde mir wünschen die Molkerei sichert mir ein Lieferrecht vertraglich zu, und Wachstumsbetriebe können das in Abstimmung mit dem Verarbeiter erhöhen wenn nötig.

Ich hoffe aber das Modell wird an den Markt angepasst, und nicht von der trägen Politik erstellt, die ja nicht mal fähig ist in besten Wirtschaftsjahren ausgeglichen zu bilanzieren, aber das ist ja nicht das Thema.

Die viel besprochenen Märkte bestehen ja aus Angebot und Nachfrage. Scheinbar ist das Angebot jetzt schon zu hoch, also wozu noch wachsen?


martin2503 antwortet um 12-11-2012 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Und was ist mit denen die mehr Quote haben, als sie im Referenzzeitraum angeliefert haben.
Fallen die auch durch den Rost.
Ich glaube da sind noch sehr viele Fragen offen.
Ich hoffe es ist ja noch ein Entwurf, und es wurde noch nichts beschlossen.


Hausruckviertler antwortet um 12-11-2012 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
An rotfeder: So sehe ich das auch. Ich habe vor ca 2 Jahren einmal einen Eintrag hier im Forum gemacht, wie ich mir denke, dass eine Lösung nach dem Ende der Richtmengenregelung aussehen könnte.
Warum sollte es diesmal anders sein als damals wie die Richtmengenregelung eingeführt wurde. Diejenigen die kräftig geliefert haben, haben die größten Kontigente bekommen.
Die Verträge mit den Molkereien werden ja jedes Jahr neu unterschrieben und so wird man die Menge je nach Bedarf der Molkerei jedes Jahr neu anpassen. Nur mit dem Unterschied, dass der Molkereibedarf der Maßstab sein wird und nicht die Liefermenge, die der Bauer herbringen kann.
Für die Menge, für die die Molkereien die Übernahme garantieren und für die auch der Bauer die Garantie übernehmen muß, dass er sie liefert, wird es einen sicheren Preis geben, für die "überlieferte" Menge halt den Weltmarktpreis, was in Zukunft vielleicht nicht einmal ein Nachteil sein muß


2472660 antwortet um 12-11-2012 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
also, ich versteh nicht ganz, was da besser sein soll als das derzeitige quotensystem?? wenn ich mit zusätzliche lieferrechte bei der molkerei "erkaufen" muss, dann kann ich doch auch einem kollegen die quote abkaufen.
sämtliche verfügungsgewalt wandert von den milcherzeugern zu dem molkereien, die können damit machen, was sie wollen. entweder gar keine mengensteuerung oder sie muss in bauernhand bleiben-alles andere ist nicht zu akzeptieren.
die nächste molkerei kommt auf die idee, jedem erzeuger milch abzunehmen soviel er erzeugen kann, diese molkerei wird keine probleme haben, sämtlich milch von erzeugern zu bekommen, die groß expandieren, dabei können andere molkereien natürlich nicht tatenlos zuschaunen-wohin soll das führen?
entweder es ist die gesamt molkereibrache eh abgesprochen, oder es endet sehr schnell in einen völligen auflösung irgendwelcher mengensteuerung.
wir als milchbauern dürfen uns diese mengensteuerung (sofern sie scheinbar doch eine zukunft hat) nicht so sang und klanglos von den molkereien aus den händen reissen lassen!



helmar antwortet um 12-11-2012 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Das Qoutensystem war ein politisches System, und dieses wurde in Österreich 1977/78 eingeführt, da war von einer mitgliedschaft in der EU keine Rede und mit ein Grund für die einfohrung und später auch der sogenannten "freiwilligen Lieferrücknahme" lag auch darin dass der Export von Milcherzeugnissen gar nicht so einfach gewesen ist. Und nicht zu vergessen..........der Milchwirtschaftsfons redete sogar darüber mit was eine Molkerei erzeugen darf und was nicht, samt stregster Gebietsregelung......und oft wurde das alles damit begründet dass man die Milcherzeugung "in den Händen der Bauernfamilien halten" will. Auch gab es damals noch Obergrenzen, z.B. bei der Milchmenge, 80.000 pro Betrieb, wenn ich mich nicht irre.......
Hätte es damals bereits das Forum gegeben, ich wette das genau jene welche heut für das Quotensystem sich stark machen eben gegen dieses sehr vehement geschrieben hätten. Was spricht gegen Lieferverträge welche nach den Absatzmöglichkeiten des Abnehmer ausgerichtet sind? Genaugenommen nur eines........des war immer so......Wir machen die Milch, und das wars, sollens schauen wie wir den besten Preis bekommen....

Politik und Wirtschaft(en) das sind so gut wie immer 2 paar Schuhe........und das es mit dem Reglementieren auch nicht immer funktioniert dafür gibt es genug Beweise, sieh die "Volkswirtschaften".....und zu guter letzt bestimmen noch immer Angebot und Nachfrage den Preis.
Mfg, Helga




Idealist antwortet um 12-11-2012 15:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Ihr Memmen, ihr HATTET eure Chance!!!!!!!!!!!!!!!


helmar antwortet um 12-11-2012 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Nutzt du deine Chancen?...auch in den 80igern haben manche verlangt dass damals z.B. ein gewisser Milchstammtisch nach Wien fahren könnte den Milchwirtschaftsfonds aufzuräumen......aber von den Forderern wär keiner mitgefahren...;-)
Fragt Helga


rotfeder antwortet um 12-11-2012 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Hallo! @ 2472660, Es behauptet ja niemand, das das neue System besser ist als die Quotenregelung.
Nur ist es eine abschaffung von Regeln, das heißt, die öffentliche Hand erspart sich die Gesetze und deren Verwaltung und Exekutierung.


helmar antwortet um 12-11-2012 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Da hast du recht..und die politischen Einmischungen hoffentlich auch.
Mfg, Helga


Gerhardkep antwortet um 12-11-2012 17:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
vor nicht mal einen halben jahr haben noch alle auser vielleicht die nöm von keiner Nachfolgerregelung des Qutensystems geredet
jetzt siehts ganz anders aus , es wird eine art straf oder Kaufabgabe je nach dem wie mans sieht geben.
Zum wechsel einer molkerei wirds nicht mehr kommen denn die neue Molkerei wird sich die gesamte Quote mit dem System kaufen lassen oder gibts da andere verfahren auf jedenfall bist du wieder bittsteller!!! Daher wird Konkurrenz unter den M. auch kaum mehr stattfinden oder nur sehr bedingt.
In denn oberen reihen war das system schon länger in planung und wurde genutzt so eine aussage kam heute von einigen Lieferanten. Alle anderen nichtwisser hatten pech.
Die Betriebe die aufhören werden die Quote kostenlos abgeben die frei gewordene Menge muß sich ein Betrieb im prinzip erkaufen wer kassiert hier ?????
Ich würde hier diese menge für die "aufstocker" kostenlos freigeben oder allgemein zuteilen.

mfg GK





helmar antwortet um 12-11-2012 17:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Hallo Gerhard.....ich habe mit Ende WJ 2011/12 die Milchviehhaltung aufgegeben. Meine Quote habe ich zu einem sehr fairen Preis an meine Pächter weitergegeben, auch die Fläche und die eutergesunden Kühe. Ich hätte in der Bauernzeitung inserieren können und die Quote sicherlich doppelt so teuer an den Käufer bringen können..........warum ich das nicht getan habe? Vielleicht weil ich a bissl deppert bin, oder vielleicht weil ich mich an all die Prügel erinnern kann welche mir, als ich sehr jung mit der Landwirtschaft angefangen habe, vor die Füße geworfen wurden? Oder schlicht und einfach deshalb, weil ich mich bei meinen Nachfolgern darauf verlassen kann dass meine Flächen nicht versauen....Auf jeden Fall, die Sache ist gelaufen.
Mfg, Helga


fabian antwortet um 12-11-2012 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Nochmals,

nach meiner Information handelt es sich um kein "Nachfolgemodell" der Quotenregelung!
Die aktuelle Quotenregelung ist nach 2015 Geschichte!

Bitte hört endlich auf, hier zu spekulieren was, wann, wie, kommen könnte !

Laut Information eines BLM - Funktionärs, soll in den nächsten Tagen dieses Modell den Mitgliedern der Berglandmilch vorgestellt werden.
Also abwarten, dann die Fakten diskutieren !


Gerhardkep antwortet um 12-11-2012 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Nur mal kurz hochgerechnet würden diese Neuen "Lieferrechte" etwa 10 Cent /kg kosten und der Molkerei zugute kommen.
Jetzt kann mann sagen ja das geld ist ja für alle gut angelegt .!
damit wird der Milchpreis aber gegen über anderen verfälscht, sollten diese keine solchen Mengenregeln einführen.
Denn bei der BLM haben diese dinge schon system auch beim Rohstofflieferungsbeitrag.
diese mussten auch jene zurückzahlen die aufgehört haben und war im großen und ganzen nur ein versuch um das wechseln zu anderen Molkereien zu verhindern.
mfg GK



Kuhli_narisch antwortet um 13-11-2012 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Hätte Herr Stadelober die Sitzung am Freitag nicht frühzeitig verlassen würde Er hier sicher nicht solche Unwarheiten verbreiten wie eben gelesen!! Oder doch???
Achtung, das würde dann schon fast die Genossenschaft schädigen!?!?!?

Fakten: Die Basisimenge ist NICHT handelbar! - Als Mindestbasismenge gilt Quote per 31.02.12 PLUS 2%, egal wenn in den drei Berechnungsjahren weniger geliefert wurde. - Bei Pacht, Übergabe, Gründung eines Gemeinschaftsbetriebes, Vererbung des Betriebs,... geht die Basismenge an den neuen Betrieb ohne Kosten über! - Der Vermarktungsbeitrag wird im Vorhinein für ein Jahr festgesetzt!.
All das ist bereits BESCHLOSSEN!

An alle Fundis: Die Quote ist GESCHICHTE und hat nur mehr eine betriebswirtschaftliche Bedeutung bis zum geplanten Auslaufen.
Ausserdem ist aus politischen Kreisen zu hören das an einer neuerlichen änderung der Fettkorrektur gearbeitet wird. Dann ist die AMA-Quote bereits ab 2014 wertlos!!! Erinnert Euch an das Jahr 2008-2009, danach gab es für 2 Jahre keine Superabgabe mehr!!!
Und "zufällig" startet das neue Modell mit 1. Jänner 2014!!!! Na klingelt´s?????


karl0815 antwortet um 13-11-2012 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Es handelt sich bei diesem Modell doch nur um eine Geldbeschaffungsorganisation der BGLM für zukünftige Investitionen, ohne den Milchpreis (vor allem bei div. Milchpreisvergleichen) zu schmälern.

Irrgenjemand muss diese Invests bezahlen, in diesem Fall sind es eben die Genossesschafter, die gerade aufstocken(also tendenziell die jüngeren Milchbauern)
Da die div. Genossenschaftsgremien meist aus älteren Herren zusammengesetzt sind, die noch ein paar Jahre in Ruhe dahinmelken(oder von der Frau melken lassen), passt dieses "Modell " für diese ?Funktionäre? ganz gut:
der Standort bestimmt eben den Standpunkt!


walterst antwortet um 13-11-2012 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
@kuhli-narrisch

wenn ich gemeint sein sollte, bitte um Aufklärung, welche Sitzung ich frühzeitig verlassen habe und welche UNwahrheiten ich denn verbreite? Wodurch soll ich denn welche Genossenschaft geschädigt haben?
Wenn es darum geht, dass Du meine Bedenken wegen Verfall von Llieferrechten bei gemeinschaftsgründung ausgeräumt hast Durch zusatzinfo, dann Danke für die Klarstellung. Dazu ist so ein Diskussionsforum ja da.


Aequitas antwortet um 13-11-2012 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Das man sich was überlegt ist ja Ansich eine gute Sache.
Jedoch für mich der gerade Stall baut und nächstes Jahr mit den Tieren einzieht und dann langsam aufstockt die nächsten 2 Jahre ist diese Variante wohl nicht so berauschend.

Heuer noch Kontigent zu kaufen um 30-35 Cent bei sehr hohen Kraftfutterpreisen ist wohl nicht so Sinnvoll.

Falls nächses Jahr das Kontigent für das letzte Jahr wieder sehr billig sein sollte und es sich in ein paar Cent bereich bewegt würd ja auch nichts mehr bringen weil ja für das nächste Lieferjahr nichts mehr angerechnet würde.

Vor 2 Jahren wurde von der Bergland Milch gesagt, nach dem Kontigentfall gibt es keine Nachregelung, ist die Milch gefragt kostet sie was, und wenn nicht dann fällt der Preis.

Und jetzt? Jede Molkerein wird wohl ihre eigenen Spielregeln mit den Lieferanten aufstellen, wenn die Deutschen Molkereien wie z.B. Bergader jetzt keine solche Regelungen einführen wird in Grenzgebieten wohl wieder einiges nach Deutschland gekarrt.







atomix antwortet um 13-11-2012 12:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
@ kuhlinarrisch

... die Quote per 31.2.2012 ...

das war wohl ein unabsichtlicher Vertipper, oder?


tiroler antwortet um 13-11-2012 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
quote per 31.03.2012 wahrscheinlich gemeint


karl0815 antwortet um 13-11-2012 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Dieses Modell der BGLM beruht auf dem Verursacherprinzip: wer die Menge steigert, der zahlt!
Würde man dieses Verursacherprinzip beim Auszahlungspreis in der BGLM immer anwenden, so müssten die tiroler Lieferanten der BGLM konsequenterweise auch für die nächsten 4 Jahre einen niedrigeren Milchpreis bekommen, denn denen haben wir auch den letzten Platz im Milchpreisvergleich in Ö zu verdanken!!


walterst antwortet um 13-11-2012 13:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
@karl

ich finde das auch fies von den Tirolern, dass sie Euch Bergländer so überfallsartig einfach geschluckt haben, ohne dass ihr davon und von den Konsequenzen etwas mitbekommt.


golfrabbit antwortet um 13-11-2012 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
@karl
TSCHULDIGUNG!! Mia homm ins eh gwundat daß des ba enk so ruhig owagongan isch.
Hannes(TirolMilchLieferant)


Baunpetz antwortet um 13-11-2012 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Der Spruch: "Der Standort bestimmt den Standpunkt "
hat den tüchtigen Milchbauern sehr viel Geld gekostet, über 33Mio in Form der Superabgabe, durften wieder an Brüssel zurück bezahlt werden.
Die Politik wollte helfen (Fettkorrektur...)
Berglandmilch hatte mit der Milchmenge Probleme und sprach sich gehen jegliche Lockerung aus.
Wer soviel schultert kann auch mal in die Knie gehen ?!
Nur zu hoffen das BGLM wieder ordenliche Bilanzen abliefert und sich nicht von jungen tüchtigen Bauern Geld beschaffen muß.


Christoph38 antwortet um 13-11-2012 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
So schaut eben echtes gelebtes & modernes Genossenschaftswesen im 21. Jhdt aus. Ohne kleinkariertes Gewinndenken haben sich in solchen Biotopen die letzen Reste des Kommunismus erhalten. ;-)


Andi36 antwortet um 13-11-2012 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Was heist hier Kommunismus ?
Ende Mittelalter wo das Raubrittertum seine Hochblüte hatte ist das.
Da wird wider ein historischer Wert herangezogen, das hat bei uns in Österreich schon Traditon
um ja billig zum Rohstoff zu gelangen
wenn jetzt jemand sagt es wird ja ein Teil der Überlieferung wieder zugeteilt, dann frag ich mich wird das auch wider weggenommen, wenn der Markt einmal weniger aufnahmefähig ist, oder zahlen dann alle Lieferanten den Preis dafür ?
Ich sag nur Protest, schärfster Protest gegen eine solche kranke Idee. Außerdem frage ich mich, wie so etwas idiotisches überhaupt zu einer Abstimmung schafft!


tch antwortet um 13-11-2012 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Wie muss ein Liefermodell beschaffen sein um die Zustimmung der breiten Masse zu erhalten?


tch


karl0815 antwortet um 13-11-2012 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
@andi
wenn sich gewisse (ob)leute was einbilden, schaffen es eben auch die "schlechtern" Ideen zur Abstimmung!!!


karl0815 antwortet um 13-11-2012 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Das Ganze hat doch mit einem Liefermodell nichts zu tun. Dieses "Modell" wird keinerlei Einfluss auf zukünftig produzierte Milchmengen haben, sondern dient NUR der Geldbeschaffung(was ja grundsätzlich nicht verwerflich ist)
Die Mengenregelung der Zukunft wird der Milchauszahlungspreis sein!!!!!!!Alles andere ist Blödsinn.


Gerhardkep antwortet um 14-11-2012 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Das Liefermodel wurde Gestern auch bei uns Bestätigt von Vorstand der Landfrisch M.
Der Öffentlichkeit wirds bei der Delegiertenversammlung in Ried für Oberösterreich vorgestellt (glaube 27.11.2012)
Es entspricht denn daten die oben verlautbart wurden.
Verwendet wird dieses Geld vorwiegend für Investitionen in der Bergland.
Bergland hat heuer relativ große Probleme beim absatz gehabt und einige Verluste hinnehmen müßen vor allem mit H-Milch.
mfg GK



Andi36 antwortet um 14-11-2012 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Glaubs ja nicht das dieses Liefermodel ohne widerspruch zur kenntnis zunehmen ist. Auch im Vorstand der BGM ist nicht jeder dafür gewesen, den es straft die Wachstumsbetriebe doppelt erstens zusatzabgabe und verwertungsbeitrag 2014 und in weiterer Folge alle lieferanten da es möglich ist ungehindert viel milch anzuliefern was dies bedeutet ist eine milchmädchenrechnung. Mehr Milchaufkommen heist Preisdruck Ich glaube das sich das der Herr Schneeberger nicht ganz zuendegedacht hat . Wenn ja ist sein Posten Fällig


Fallkerbe antwortet um 14-11-2012 13:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
Zitat Karl0815
Das Ganze hat doch mit einem Liefermodell nichts zu tun. Dieses "Modell" wird keinerlei Einfluss auf zukünftig produzierte Milchmengen haben, sondern dient NUR der Geldbeschaffung(was ja grundsätzlich nicht verwerflich ist)
Die Mengenregelung der Zukunft wird der Milchauszahlungspreis sein!!!!!!!Alles andere ist Blödsinn.
zitat ende

volle zustimmung.


freidenker antwortet um 14-11-2012 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Liefermodel Berglandmilch
@trial2811

hi, also die 3-4 cent werden wenig bis keine rolle spielen. insofern quasi keine A, B preisvariante. Gut für wachstumswillige betriebe .

mfg


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