Antworten: 17
matschy 30-10-2012 19:41 - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
Gibt es heuer noch eine förderung für eine hackschnitzelanlage?



mostkeks antwortet um 30-10-2012 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
für eine Ölheizung bekommst auf jeden Fall mehr


jfs antwortet um 30-10-2012 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
Selbst wennst die Ölheizung geschenkt bekommst, ist diese in einem bestimmten Zeitraum teurer als eine HG Heizung. Gleiche Laufzeit klarerweise.


schellniesel antwortet um 30-10-2012 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
@jfs

Also für an häuslbesitzer der seine hüttn in den 80/90er Jahren mit Ölheizung geplant hat bestimmt net....

Den die Kosten für a Hsa mit Lagerraum... da kannst mit an neuen Ölbrenner um 3000€ -4000€ noch viel Öl kaufen.... wennst noch die Förderung abziehst schauts düster aus mit Kosten nutzen einer Hsa!

Is leider so!

Mfg Andreas



Gratzi antwortet um 31-10-2012 03:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
Investitionen bei 60kW Kesselanlage lt Handbuch Bioenergie Kleinanlagen OHNE Förderungen:
Oelheizung ........... € 15 553,--
Scheiterholz ......... € 22 967,--
HSH ....................... € 27 188,--
Pellets ................... € 25 190,--

mit den neuen Rakettenbrenner sparst bis zu 50 % Heizoelkosten gegenüber einen 6 jährigen Gelbbrenner.


zehentacker antwortet um 31-10-2012 06:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage

Hallo!

Die Förderung ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Manche Gemeinden fördern auch.

Ich nehme an, Du hast Dir die Investition gut überlegt. Lebensdauer der Heizung 20 bis 25 Jahre, die Brennstoffkosten im Vergleich zu anderen. Und, wenn Du nur das Wohnhaus heizen willst, beste Wärmedämmung machen. Wird auch gefördert.


Weide1 antwortet um 31-10-2012 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
@ schellniesel: Also wenn ich eine "Hütte" aus den 80er Jahren häte, wäre der erste Schritt wohl eine umfassende thermische Sanierung. Neue Fenster rein, entsprechende Dämmung rundum. Damit kommst mit dem Wärmebedarf des Hauses dann fast auf die Hälfte herunter.
Im zweiten Schritt dann die Heizung (never ending story). Denke, dass man den vorhandenen Platz der Ölheizung ganz gut für eine kleine Pelletsheizung nutzen kann. Da müsste der bestehende Tankraum für einen Jahresbedarf an Pellets ausreichen. Und wie bekannt, liegen die Pellets mit < 5 ct/kwh im Vergleich zur Öl mit >10ct/kwh doch sehr günstig. Mit der Ersparnis durch Dämmung und der Ersparnis beim Brennstoff rechnen sich die Investitionen sicher in vertretbarer Zeit. Wie wie oben schon erwähnt: Förderungen für Dämmung und Heizung gibt es. Da weiß im Regelfall das jeweilige Gemeindeamt ganz gut bescheid.


ToniP antwortet um 31-10-2012 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
Ich hab voriges Jahr eine 25 KW Anlage von KWB in meine alten Silos eingebaut...
Ich hab ca. 2000 Euro vom Land an Förderung bekommen und 1000 Euro von der Gemeinde! - Ich hab aber heuer in einer Zeitung gelesen, dass die Förderungen für Hackgutheizungen vom Land gestrichen wurden, weil kein Geld mehr im Topf ist... - bei mir war es so, dass die Gemeinde nur fördert, wenn man auch die fixe Zusage vom Land (Stmk) hat...


muffin_1980 antwortet um 31-10-2012 13:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
Jawohl, immer schön dämmen! Am besten 20cm oder mehr, und natürlich alles schön Luftdicht, versteht sich von selbst, hehe. Ist sehr gut für die Gesundheit, und der HNO Arzt hat in 2 Jahren auch was davon, weil unausweichlich der Schimmel im Haus drinnen blüht...Gerade bei älteren Häusern würde ich lieber die Finger davon lassen. Fenster und Türen ja, aber Vollwärmeschutz? Ganz billig ist die ganze Sache ja auch nicht, Förderung hin oder her. Für das Geld kannste verdammt viel Brennmaterial kaufen, egal welches, also lieber auf ne Vernünftige Heizung konzentrieren.

ps: ich arbeite als Selbstständiger auf'm Bau, zusammen mit einem Maurermeister und anderen Selbstständigen, wir machen mehrere Häuser mit Wärmeschutz im Jahr! Da verdienen als allererstes die Hersteller der Dämmung - und zwar nicht zu knapp(wenns gut werden soll, wirds auch teuer!), und dann die Handwerker, als nächstes der Hausarzt/HNO Arzt, des Schimmels wegen...
Ich selber verzichte bei mir zu Hause auf Vollwärmeschutz, schon des alten Fachwerkes wegen. Haben da lieber in eine Scheitholz/Solar Feuerungsanlage investiert -->einfach top!


rbrb131235 antwortet um 31-10-2012 14:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
Hallo schnellniesel, ich schätze im manchen ( technischen ) Dingen deine Meinung, aber manchmal schreibst einen Blödsinn, so wie jetzt.
Wenn jemand in eine Heizung investieren muss, dann auch in eine mit Öl , Tankraum neuen Kessel usw.
was möglicherweise dann nicht um soviel billiger ist, wie eine HS-Anlage.
Dann kommt wahrscheinlich noch dazu dass der Betreffende Holz selber hat und somit kaum mehr Heizmaterialkosten anfallen. Somit braucht er in diesen Punkt nie mehr Energiekostensteigerungen befürchten.
Weiters fällt das gnadenlose wie muffin 1980 schreibt, teure, ungesunde Dämmen weg. Auf einen Kipper Hs. mehr oder weniger,kommt es bestimmt nicht an.
Danach schaut die Kosten-Nutzenrechnung schon anders aus, ob mit,oder ohne Föderung.

Grüße rbrb13


lacusfelix antwortet um 31-10-2012 14:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
@rbrb13
Du hast recht, das eigene Holz kostet mich nichts, quasi gratis.
Genauso im der Landwirtschaft, ich mäste meine Tiere auch mit betriebseignen Futter,habe super Deckungsbeiträge weil kaum mehr Futterkosten anfallen.
>Achtung Sarkasmus<


chris_kon antwortet um 31-10-2012 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
Ich geb Schnellniesel recht!!!

Wenn ich keinen m² Wald bzw kein Holz vor den Hütte habe, würde ich nie eine Heizung mit Holz machen (Sprich: Pellets, Stückholz, Hackschnitzel)
Ich würde eine Erdwärme Heizung machen (Brunnenbohrung) und dazu eine Fotovoltaik anlage!!!
Oder 2 Alternative eine Ölheizung
Wir haben bei meinem Bruder seinem Neubau 2 Jahre lang auf und nieder gerechnet, und Holz ist keine "wirtschaftliche" Alternative

Ökoligisch muss jeder selbst entscheiden



muffin_1980 antwortet um 31-10-2012 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
Na das ist doch klar, wenn ich keinen eigenen Wald habe, ist der ganze Vorteil einer Holzheizung futsch. Steigt der Ölpreis, steigt auch der Brennholzpreis, zumindest der für Hackschnitzel&Pellets. Da bin ich mit Erdwärme&Photovoltaik besser dran, das aber auch nur beim Neubau. DIE eine Lösung wirds wohl nie geben, weil jedes Haus, jeder Hof anders ist.


schellniesel antwortet um 31-10-2012 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
@rbrb13

bitte lies genau!!! ich hab weder von eigen Wald noch von einer Neuanschaffung der Kompletten Ölheizanlage gesprochen... Wie gesagt wenn bestehend ein alter Ölkessel verbaut ist dann kannst den Brenner alleien auch nur modernisieren mit Restwärme Gewinnung,... (kenne den Fachausdruck net) bekommts noch an Kunststoff Rauchfang weil die Abgase net mal mehr Handwarm sind. der rest der anlage ist ja bestehend und kann weiterhin genutzt werden! Verbrauchst das halbe öl bekommst aber auch die Förderung für einen Umrüstung auf einen neuen Kessel!

@Chris kon hat es auch schon näher erläutert nur gebe ich auch ihm nicht uneingeschränkt recht!
Wie schon gesagt kommt immer auf die jeweilige Situation drauf an!

Den Holz kann sich schon auch rechnen wenn man selber keinen Wald Besitz und man doch vom Öl weg will! als erstes wäre da die fernwärme! Wobei es da aber relativ egal ist womit die wärme erzeugt wird für den Abnehmer bleibt es fast immer das gleiche! es sei den es wird nur ein kleines "privates" fernwärme netz unter Nachbarn wo einer eben Waldbesitzer ist!

Als Nächstes würde ich Pellets oder Stückholz auch noch in Erwägung ziehen allerdings wiederum an Bedingungen geknüpft. bei ersteren steigt man je nach dem aber nur im Ideallfall ,je nach Begebenheit bei einem Umstieg nur geringfügig besser aus als mit Öl! Man muss eben die vorhanden Räumlichkeiten auch nützen können ohne große umbauten! Kann aber bei steigenden Ölpreisen eben auch schneller armotisieren als gedacht!
Und bei Stückholz kann es sich schon rechnen nur gibt man eben auch ein Stückchen Komfort auf bzw braucht man auch eine Bezugsquelle direkt vom Erzeuger um die Kosten gering zu halten!
(Muss ja da auch nicht mehr reines Hartholz sein den die anlagen sind ja auch nicht mehr darauf angewiesen!)

Und was sich aber sicher net rentiert is eben von Öl auf eine Hsa für ein Einfamilienhaus umzusteigen ohne selber die Schnitzel erzeugen zu können den alleine die Anschaffungskosten sind noch zu hoch bzw haben die wenigsten die Begebenheiten sich kostengünstig eine Hsa einzurichten. und sobald man ein Gebäude errichten muss scheitert es oft an Platz und von den Kosten brauchen wir nicht mehr zu reden!
Am ehesten fällt mir da noch die Containervariante ein wobei wer will sowas im Garten stehen haben...

Hoffe du verstehst jetzt wie ich es Gemeint habe....

Mfg Andreas



Vierkanter antwortet um 31-10-2012 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
"DIE eine Lösung wirds wohl nie geben, weil jedes Haus, jeder Hof anders ist."

@muffin
genauso ist es! erdwärme ist ebenso ein thema, dass für viele aufgrund vom gelände nicht oder nur unter sehr hohen kosten machbar ist! luftwärmepumpe wär da schon eher was, nach meinem geschmack! so laut sind die "kästen" auch nciht mehr, wenn sie in betrieb sind ;-)

pellets finde ich trotzdem eine ganz gute alternative, für jene, die keinen waldbesitz (also einfamilienhäuser in der regel) haben.......klar werden auch diese aufgrund des ölpreises steigen, aber ich denke mal weit nicht so rasant.

dachboden haben wir auch beim "hausstock" gedämmt, neue fenster rein (vor 6 Jahren, kunststoff) und die fassade vom 4kanter gemacht -> jedoch KEIN vollwärmeschutz! ausserdem bin ich kein fan von styropor........was tun mit dem zeug in 20 Jahren?!


Weide1 antwortet um 31-10-2012 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
Also ich habe unser Haus bereits 1990 mit Vollwärmeschutz (inkl. Fenstertausch) versehen. Sind jetzt somit schon mehr als 20 Jahre und auf die Frage "Was tun mit dem Zeugs nach 20 Jahren?" die einfache Antwort: Ich lasse es für die nächsten 20 Jahre auch drauf! Weil es mir Heizkosten sparen hilft und manchen Unkenrufen zu Trotz noch immer keinen Schimmel oder sonstige Nachteile damit habe! Damals war eben der Stand der Technik, das Polystyrol.
Würde das heute, nach 22 Jahren durch die Weiterentwicklung bei der Isoliertechnik aber nicht mehr nehmen. Gibt ja auch einige Dämmestoffe für Vollwärmeschutz, die diffusionsoffen sind und auch ökologisch durchaus Sinn machen (Basis Holz, Steinwolle etc....) Die günstigeste Wärme ist wohl jene, dich mir durch Dämmun erspare und somit nicht erzeugen (sprich kaufen) muss.
Noch einen schönen Abend.


rbrb131235 antwortet um 01-11-2012 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
Hallo Weide1, ein Haus vernünftig zu dämmen ist ja wirklich ok, aber dieser Unfug der da betrieben wird, dass man mit einer Kerze oder gar schon mit einem Pfurz das Haus heizt ( natürlich im übertriebenen Sinn ) den glaube ich, dass er gesundheitsschädlich ist.
Da verheize ich lieber einen Kipper mehr Hs und lebe in einen " gesunden Haus " ( Auch mein Haus ist vernünftig isoliert )

Grüße rbrb13


schellniesel antwortet um 01-11-2012 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hackschnitzelanlage
Ja so a Fassadendämmung is auch net das wahre auch wenn sie diffusionsoffen is!

http://www.youtube.com/watch?v=pURDdcW7om4

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/videos/minuten385.html

Mfg Andreas

 


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