Futterneid unter Bauern.

Antworten: 46
biorogkerl 13-09-2012 09:42 - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Hallo.
Mich würde interessieren ist das nur in meinen Ort so,oder sind die Landwirte überall so Ackergeil.?
Sie kaufen sich gegenseitig die Äcker aus,danach sind sie aufeinander böse und beschimpfen sich hinter den Rücken der anderen.Meist quält und zieht sich so ein Zwist durch ihr ganzes Leben,dabei kann Leben doch so schön sein. Die Lanwirte hier kommen mir vor als ob sie gegen Windmühlen kämpfen und sich bestätigen wollen wer der Beste ist und wer am meisten leistet.
Ist das nur eine Krankheit der Bauern hier in meiner Gegend oder sind die Landwirte überall so komplex.
Würde mich über einige kommentare von Euch freuen.
Lg..



walterst antwortet um 13-09-2012 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
neid und zwist scheinen außerhalb der landwirtschaft nicht zu existieren...


Abercus antwortet um 13-09-2012 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Das ist nicht nur ein Problem in der Landwirtschaft. Das gibts in allen Berufsgruppen. Da ich Nebenerwerbslandwirt bin und in meinem zweiten Beruf auch mit vielen verschiedenen Menschen zu tun hab, weiß ich wovon ich rede.
Ich hab selbst auch Ackerflächen gepachtet und es vergeht kein Jahr, wo nicht andere Bauern zu meinen Verpächtern laufen und unbedingt die Flächen haben wollen. Vor einiger Zeit stand einer meiner Pachtäcker zum Verkauf und meine Verpächter wollten einen für unsere Gegend sehr hohen Preis dafür haben, weil sie eben so ein gutes Angebot von einem anderen hätten. Ich hätte den Preis zwar bezahlen können, aber zum Glück hab ich es nicht notwendig da mit zu machen.
Es sind aber bestimmt nicht alle Landwirte so. Aus meiner Erfahrung würde ich sagen, dass ca. 10% der Landwirte so handeln, wie du beschrieben hast. Die aneren 90% verstehen sich untereinander sehr gut. Aber die 10% fallen natürlich viel mehr auf, als die restlichen 90.



griesinger antwortet um 13-09-2012 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Nein, das ist nicht nur bei dir so! Bei uns im Innviertel ist es mit dem pachten so...die schlagen sich quasi gegenseitig die Köpfe ein! Bis zu €800.- pro ha !?!??! Da muss man sich schon Fragen, ob die nicht rechnen können?!?!
Grund kaufen tut bei uns nur ein Industrieller...ab 6€ pro qm2!! Da kann kein Bauer kaufen!!!
Wo führt das noch hin....?

Griesinger


pepbog antwortet um 13-09-2012 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
biorogkerl wo bist Du zu Hause ?
Bei uns im Osten sind die Bauern zu einander ganz lieb ! wenn sie Grund kaufen dann eher in Ungarn zum dort "ortsüblichen Preis"
Die Ernte wird über die grüne Grenze gebracht - warum wohl?
da kann auch kein ungarischer Bauer mit !!
von wo die Industriellen in "Ober Österreich" die Mittel zum Grundkauf haben ?- ihre Arbeitnehmer saugen sie doch bis aufs Blut mit ihren Forderungen aus es bleibt ihnen fast nichts mehr! - oder doch?


Fallkerbe antwortet um 13-09-2012 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Hallo,

das ist doch ganz normale Marktwirtschaft
Angebot und Nachfrage regelt den Preis.
In dem Fall halt dem Pachtpreis der Ackerflächen.
Über seine Mitbewerber zu maulen nützt da gar nichts.

Die unterlegenen anbieter werden immer über den bestbieter maulen.
Dabei ist es egal, ob es um den Traktorkauf oder um den Ackerpacht geht.


Christoph38 antwortet um 13-09-2012 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Auch wenn es lästig ist, muss man doch akzeptieren wenn ein anderer mehr zahlt.

Futterneid kenn ich deswegen keinen, denn den Mais von 1ha könnte ich sowieso nicht fressen. ;-)


farmerJT antwortet um 13-09-2012 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Ganz so ists bei uns in der Gegend nicht. Wenn Flächen verkauft werden gibts einen der alles zusammenkauft, um jeden Preis natürlich. Wird was verpachtet ist es entweder schon länger im vorhinein ausgemacht, und kommt meist in die Nachbarschaft, oder es wird offiziell ausgeschrieben dann wird sich um jeds Fleckerl und jede Leitn gerissen. Dann wird schon mal darum gestritten aber grundsätzlich sind die Bauern untereinander nicht verhasst.

Aber es stimmt schon das jeder Zeigen will was er kann. Viele Landwirte haben einen langen Arbeitstag und kaum Hobbys. Der Hof ist ihr Lebenwerk und desshalb wird oft versucht den anderen Bauern aber vorallem sich selbst zu bestätigen. Man muss dazusagen das ein Großteil der Bauern keine ,,Arbeitskollegen,, haben und desshalb gerne zu Einzelkämpfern werden.

Mir persönlich ist es natürlich auch wichtig den Betrieb zu entwickeln und am Ball zu bleiben, schließlich will ich ja auch in Zukunft Vollerwerbsbauer bleiben. Aber alles mit Maß und Ziel, das wichtigste ist mit dem Zufrieden zu sein was man hat , und nicht immer mehr und mehr zu wollen, bzw. nicht auf die Anderen oder die Nachbarn zu schauen.



mostkeks antwortet um 13-09-2012 14:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Des wichtigste ist die Zufriedenheit...


schellniesel antwortet um 13-09-2012 14:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@mostkeks

ha ha genial!


321 antwortet um 13-09-2012 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Zum nachdenken,-------
nachstehender Link, passend zur Frage landw. Grundkauf als Geldanlage, z.Bsp. durch Industrielle :

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1280605/Diese-Preise-kann-kein-Bauer-mehr-bezahlen

Da kommt noch einiges auf uns zu, je nach Region mehr oder weniger ! ????????????????
MfG 321



biorogkerl antwortet um 13-09-2012 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Hallo.
Einige ganz interessante Meinungen von Euch.
Aber ich finde trotz allem nur gemeinsam sind wir sie stark,aber wie man sieht wird das Bauerntum immer schwächer.Daran sind sicher nicht nur interne Streitereien und Futterneid schuld,auch die politische ego Szene unserer Vertreter.
@mostkeks:haste schon einen zufrieden Bauer gesehen.
@christoph38.Aber einige Reihen vom Nachbar umpflügen der dir den Acker ausgekauft hat und glaubt 2 meter von Dir gehören auch noch ihm,das gibt es wirklich.
@pepboq.Bin 100km von Ungarischer Grenze entfernt,wäre mir auch zu riskant dort Land zu kaufen.
Die Südmährer haben sie mal mit den Mistgabeln abgestochen und vertrieben.Kann sich alles schnell wiederholen.
@321.Danke für den Link.
@farmer JT.Vielleicht nicht verhasst, nur bei einigen,aber Vertrauensfördernd untereinander ist es sicher auch nicht.
Generell find ich Entwicklung unter den Landwirten sehr nachdenklich.
Lg..


rotfeder antwortet um 13-09-2012 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Hallo!
In manchen Dörfern ist es wirklich nicht lustig. Es wird immer mehr gearbeitet, auch am Sonntag, keine Zeit fürs privatvergnügen. Hoffentlich nehmen sie sich wenigstens einmal die Zeit fürs Sterben. Bei uns ist es großteils noch in Ordnung. Da wird sich schon noch am Stammtisch zusammengesetzt, auch gibt es viele funktionierende Maschinengemeinschaften. Auch bei freiwerdenden Flächen wird das untereinander ausgemacht, wenn es dem Verpächter egal ist, wer es bewirtschaftet.


schellniesel antwortet um 13-09-2012 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
hab mich ganz erschrocken als ich jetzt erst wieder zu hören gekriegt hab was bei uns bereist als Günstige Pacht unter "guten bekannten" bezahlt wird!

700€/ha! Günstig??

Wennst dann sagst wie sich des dann ausgehen soll wenn da mal net Mais gebaut wird kriegst die Antwort das wir alle viel zu viel rechnen! so wirst nie größer werden.....

Mfg Andreas


179781 antwortet um 13-09-2012 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Wenn die 700 Euro am ha für Pacht übrigbleiben, dann müsste z. B, ein 50 ha Betrieb aus der Flächennutzung (ohne Tierhaltung) 35 000 Euro Unternehmensgewinn erwirtschaften. Da ist dann die einegesetze Arbeitszeit schon abgerechnet. Das schaffen nur die allerbesten.

Gottfried


Joe_D antwortet um 14-09-2012 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
und wenn dann die Preise wieder in die andere Richtung gehen....


baerbauer antwortet um 14-09-2012 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
und ich schreibs nocheinmal: weniger ist oft mehr.
warum den einen täglichen 15h Tag machen, mit viel Fläche, Kapitaleinsatz und Risiko (Kapital, Wetter). Da mach ich lieber weniger, und hab mehr Zeit für andere Dinge wie Hobbies, Familie, Freunde etc....


MF7600 antwortet um 14-09-2012 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@179781
für einen 50ha eigengrund ackerbaubetrieb sollten 35000€ aber kein problem sein.


179781 antwortet um 14-09-2012 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@179781
für einen 50ha eigengrund ackerbaubetrieb sollten 35000€ aber kein problem sein.

Wenn der 35.000 Euro Pacht zahlen muss, dann bleibt ihm halt in der Regel nicht mehr viel Geld übrig, und wenn einmal ein schlechtes Jahr ist muss er dazulegen. Und die Verpächter lachen sich eines.

Gottfried


biorogkerl antwortet um 14-09-2012 17:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Hallo.
Jetzt habt ihr mich aber neugierig gemacht,welche Produkte planzt man um 700 Euronen Pacht zahlen zu können.
Was lohnt sich da wirklich um auch noch ein schönes Leben zu haben.
Oder sind das dann die Typen, für die der Tag immer zu kurz ist.Die bräuchten täglich noch einen 4-5 Stunden längeren Tag um mit der Arbeit fertig zu werden,wollen aber noch immer mehr.
Ob ein Arbeitsreichtum das Richtige ist.?Aber jeder ist seines Glückes Schmied.
Lg..




rbrb131235 antwortet um 14-09-2012 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Nein, nein biorogkerl, der Arbeitstag wird nicht länger, der Traktor wird größer.

Grüße rbrb13


biorogkerl antwortet um 14-09-2012 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Ah eh,und mit dem Arbeitet er sich dann Frei. Bingo.!!!


Neudecker antwortet um 14-09-2012 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Hallo Griesinger!
Wenn ihr im Innviertel bis zu 800.- € für das Hektar Pachtfläche bezahlt, dann seid ihr selber schuld. Die Frage wäre, ob es sich bei diesen Flächen um jene handelt, die der Industrielle aufgekauft hat. Bei diesen Pachtpreisen würde es sich auch für einen Bauern lohnen, zu kaufen und wieder zu verpachten. Was glaubst Du - würden die Industriellen landwirtschaftliche Flächen erwerben, wenn sie wissen, dass sie keinen Pächter finden? Liebe Grüße Euer Neudecker


MF7600 antwortet um 15-09-2012 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
mit 50 ha wird sich wohl keiner krumm und buckelig arbeiten.
wenn die letzten jahre keine 700 €/ha erwirtschaftet werden konnten, dann sollte man durchaus über eine verpachtung nachdenken.
soll aber jetzt nicht heissen dass jeder 700€ pacht zahlen muss.

@biorockerl
in halbwegs guten ackerbaugebieten (natürlich nicht in extemen trockengebieten und grenzstandorten)sind 700€ mit jeder ackerkultur machbar.


ah1 antwortet um 15-09-2012 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
die letzten jahre sollte sich auf halbwegs guten standorten trotz 700€ pacht noch ein entsprechender arbeits- und unternehmerlohn ausgehen.


tch antwortet um 15-09-2012 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
die letzten jahre sollte sich auf halbwegs guten standorten trotz 700€ pacht noch ein entsprechender arbeits- und unternehmerlohn ausgehen.

Hallo ah1, Deine Aussage kann nicht unwiedersprochen bleiben- die letzten paar Jahre reichte das Einkommen eines Ackerbauer nur zum überleben wenn dieser Single war und im Zelt hauste!
Ich glaube nicht das die Ackerbauern lügen wenn von ihnen kommt das "nichts drinn" ist!

tch


ah1 antwortet um 15-09-2012 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@tch
diese aussage steht nicht unbedingt im widerspruch zu meiner.
natürlich benötigt es auch eine gewisse flächenausstattung um aus der landwirtschaft hauptberuflich lebensstandard x halten zu können.


schellniesel antwortet um 15-09-2012 16:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
für Brauchbare ebene,Schläge sogar unter 1ha werden ab 700€ bezahlt! teilweise Verwandschaftstraif..

Hab es selber immer für relativ blödes Gerede gehalten aber nun weiß ich aus sicherer Quelle das es auch pacht mit €1100.- im Raabtal gibt!!

drunter musst richtig Grafl pachten. Komplette wirtschaften wo vielleicht 1-2 Acker was taugen der rest erdpresse Hanglage ect die bekommst um 300€/ha!

Sicher kann da was Übrigbleieben!
Ölkürbis wird es schon schwierig da der im ertrag zu stark schwankt bei Mais mit dem Preis derzeit leicht machbar
Getreide null Summenspiel aber eher draufzahlen!

Aber muss ich mir arbeit kaufen?? wenn ich nach guter lw praxis da drauf nur alle drei Jahre wirklich was verdienen kann?

Mfg Andreas


biorogkerl antwortet um 15-09-2012 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Uiijegerle,na hoffentlich lesen hier keine Förderungsgegner.Bei solchen Aufschneidern ist es kein Wunder das uns alles kürzen wollen.
Da foarts ihr jo eh bald mir dem goldenen Pflug durch die Gegend.
Für 800 Euronen pro ha verpachte ich meine Äcker sofort. Big Smile.!!!
Da wären mir alle wieder neidisch um den Pacht.
Lg..



Hirschfarm antwortet um 15-09-2012 17:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Der bäuerliche Trieb zum Höchstertrag kommt schon wieder durch. Wenn über Kilos und Euros geredet wird, wird immer nur über die größtmögliche Zahl gesprochen.
Tatsächlich wird es in der SO -STMK so hohe Pachtzahlungen geben. im Großraum Innsbruck sogar noch höhere. Dafür gibts im Wald- und Mühlviertel Gegenden wo man die Wiesen gratis bekommt. Über die redet aber komischerweise niemand.
Der angesprochene Futterneid unter Bauern resultiert einfach aus der tatsache heraus , daß es in Ö um den Faktor 10 zuviele Bauern gibt und daher bei der Verteilung freiwerdender Flächen das Verhältnis Abgeber zu Übernehmer entsprechend 1:10 ist. In der normalen Wirtschaft nennt man soetwas Konkurenz.

mfg

p.s.: Das ist wie bei den hübschesten Mädels. Da streiten sich auch zuerst 10 Burschen darum und nur einer kanns kriegen, und die anderen maulen dann.


schellniesel antwortet um 15-09-2012 23:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@hirschfarm
wiesen die wiesen sein müssen "musst" sozusagen mitpachten das senkt den Pachtzins für das beiliegende Ackerland sogar! Also für Wiese allein zahlt bei uns auch net leicht wer was!

der vergleich mit den Mädels stimmt! die besten sind auch meist immer schon vergeben ;-)



MF7600 antwortet um 16-09-2012 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@hirschfarm
wie du richtig sagst gibts um den faktor 10 zu viele bauern und damit zu viele interessenten an freiwerdender fläche.
deswegen sind dann immer ein paar ganz eifrige die auch über 1000€ bezahlen.
oft sind das diejenigen die vor ein paar jahren recht geschimpft haben über diejenigen die pachten und jetzt doch schön langsam glauben den anschluss zu verliern und jetzt gas geben.
im osten, in grenznähe zu österreich sieht die sache noch anders aus, da gibts riesenflächen in guten ackerbaugegenden schon ab 50€/ ha zu pachten oder um 50ct zu kaufen.


golfrabbit antwortet um 16-09-2012 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@schellniesel
Das mit den hübschen, aber bereits vergebenen Deandln hast du dir aber zum Großteil schon auch selber zuzuschreiben, anders kann ich mir Forumseinträge am Samstagabend 23:17 Uhr nicht erklären - und eh schon wissen: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!"


biolix antwortet um 16-09-2012 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Hy !

Ihr habt dann alle für den Faktor 10 ausgesonderten Bauern, die "gute" Arbeit in Zukunft,.,.. wisst ihr eigentlich was abgeht auf dieser Welt ? Habt ihr überhaupt noch ein Gefühl wo das alles enden wird ?
Wir haben um Faktor 3 zu wenige Bauern in diesem Land, 10% Menschen in dieser Landwirtschaft und ein wenig mehr "Handarbeit" bzw. mehr SOnderkulturen, Gemüse etc. was sonstwo produziert wird, würde uns sehr gut tun..

lg biolix


schellniesel antwortet um 16-09-2012 23:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@biolix
Man vergleicht halt gerne mit den Ackerbaugebieten der Welt und da sind wir glaube ich um den Faktor 100 zuviel bauern...

Allerdings soll das erstrebenswert sein??

Also ich denke das die LW auch kein unwesentliche rolle als Arbeitgeber spielt und für meine Begriffe sollen nicht einige wenige davon "sehr gut" leben können sondern eher viele "gut" davon leben...

Aber in einer Zeit der Profitmaximierung sind Arbeitskräfte immer nur Kostenfaktor!

@golfrabbit

Naja kann schon sein!! Aber weißt eh wer nix haglich ist hat öfter a gaudi :-))

mfg Andreas




Gigasgagasmann antwortet um 17-09-2012 01:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
--war falscher thread---


biolix antwortet um 17-09-2012 13:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Mahlzeit !

also Andreas, von unserer Welt und was darauf los ist hast du auch wenig Ahnung anscheinend.....

Mehr als 50% auf dieser unser Mutter Erde Leben noch von der Landwirtschaft weltweit !!

Kann mir jemand erklären wo die alle Arbeit finden sollen, wenn das auf 40% zurück gefahren wird ?

So viele Banker, Versicherer, Autobauer wird die Welt dann wohl nicht lange aushalten..,-))

aber zu dem das Viele davon gut Leben sollten da bin ich einer Meinung mit dir, und nicht nur ein paar HFs und MFs.... ;-)))

lg biolix




MF7600 antwortet um 17-09-2012 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@biolix
das hat nichts mit richtig, falsch, gut oder schlecht zu tun sondern war nur eine analyse wieso die pacht- und grundpreise in österreich so hoch sind.
und die sind deswegen so hoch weil es viele bauern mit zeit- und mechanisierungsreserven bei uns gibt.
umgekehrt gäbe es nur 10% der bauern wären die pacht und grundpreise garantiert niedriger.


ah1 antwortet um 17-09-2012 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
man könnte wahrscheinlich sofort 90% der in der österreichischen landwirtschaft tätigen einsparen, ohne verlust von bruttoinlandprodukt, wohlstand, steuereinnahmen für staat,.... im gegenteil, durch die produktivitätssteigerung und ressourceneinsparung würde der wohlstand der allgemeinheit steigen.
und so ist es quer durch die bank auch in vielen bereichen ausserhalb der landwirtschaft, allein der wille reformen umzusetzen fehlt.


biolix antwortet um 17-09-2012 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Hallo !

genauso mf kannst es jetzt bei ah1 nachlesen, das ist weder richtig noch falsch... es ist halt einfach Schwachsinn...;-))

Woraus besteht dein Wohlstande dann ah1 ?

Wenn alles "eingespart" wurde, was machen die Menschen ? Was arbeiten sie ?

Wie wird "Wohlstand" heute schon verteilt ?

Ich meine wer vor 20 Jahren so gedacht hat o.k., aber wer heute nicht sieht das es andere Konzepte braucht um nicht komplett ins Chaos zu versinken, der lebt anscheinend nur in seiner Welt.. ;-)

lg biolix


ah1 antwortet um 17-09-2012 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
mein lieber biolix, du bist mir der richtige öbbler! wenn wir alle nur mehr die hälfte arbeiten, haben wir gleich die doppelten arbeitsplätze geschaffen und es geht uns miteinander doppelt so gut - ist das deine einstellung???
damit fahren wir sturstrax mit vollgas gegen die wand, wunderbar!!
wohlstand sind produkte und dienstleistungen. diese können auf verschiedenste arten und weisen "sozial" und "gerecht" verteilt werden.
einmal für geistig minderbemittelte:
10 menschen produzieren je 1t erdäpfel. der wohlstand in der volkswirtschaft sind 10t erdäpfel. nach der strukturreform produziert 1 mensch 10t erdäpfel - voila - wir haben bereits den gleichen wohlstand. und wenn es die restlichen 9 schaffen ein schwein zu füttern, dann gibts sogar ein schnitzel zum erdäpfelsalat! wohlstandssteigerung pur!!!


schellniesel antwortet um 17-09-2012 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@biolix

irgendwie reden wir jetzt immer wieder aneinander vorbei und meinen doch das gleiche!?

@ah1
Und wie glaubst werden die über "Nacht" Arbeitslosen dann Beschäftigung im derzeitigen Arbeitsmarkt finden??
Ist es nicht besser wenn die Landwirtschaft zusätzliche Arbeitplätze schaffen kann/könnte!!

Mfg Andreas




schellniesel antwortet um 17-09-2012 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@ah1

Wie primitiv bist du den??

Schönes beispiel aber genau dieses denken hat uns den zwist der Überproduktion gebracht und somit den Preisverfall!
Wir leben in einer zeit wo eben jeder enorm produktiv sein muss um Überhaupt soviel zu erwirtschaften das es zum (über) leben reicht!

Wenn die 10 bauern mit der 1t soviel damit erwirtschaften können das sie davon gut leben können sind 10 Leute finanzkräftig und können Geld in andere Wirtschaftsbereiche stecken! und net nur 1 von 10! Man muss halt auch mal zufrieden sein!

Wohlstand hin oder her! Wo Wohlstand ist kostet das leben auch! und spielen wir in dem Puzzel net mit und würden unser Geld Hörten oder nur mehr das ausgeben das wir tatsächlich besitzen dann haben wir im nu eine unüberwindbare Wirtschaftskriese!

Das dilema hält sich jetzt schon seit einigen Jahren und wir bekämpfen das system nur mit geld das wir selber auch nicht haben aber bürgen dafür weil wir es noch bekommen könnten!!

tolles System! Ein kartenhaus scheint dagegen so Stabil zu sein wie ein Betonbunker!



ah1 antwortet um 18-09-2012 08:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@schellniesel:
forschung und entwicklung, bildung, sozialberufe,.... alle diese derzeit vernachlässigten bereiche.
arbeitsplätze schaffen, indem ich die produktion einfach auf mehr leute verteile und jeder nur mehr die hälfte arbeitet? so ein system bricht komplett auseinander, oder bist du so blind es nicht zu sehen??
wir haben vorrangig eine finanzkrise und erst dann eine wirtschaftskrise - aber dieses finanzsystem behindert die wirtschaft, anstatt sie zu unterstützen.
in einer freien marktwirtschaft kann niemand beschäftigte "verbieten" - technisch machbar wäre es allerdings schon in vielen bereichen einen großen teil einzusparen und in andere bereiche zu verlagern. dazu würde es aber einer strukturreform benötigen.


biolix antwortet um 18-09-2012 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
Sers !

nur ganz kurz, und wer zahlt das ??

Forschung, privatisiert sogar die Unis müssen sich Private Sponsoren suchen...
Entwicklung, wo ? das selbe...
Bildung Kürzungen wo man hin sieht...
Sozialberufe: Zuerst wird der Zivildienst bekämpft, jetzt ist er so super aber auch nur weil die am billigsten sind..

Komisch, also wo ist heute schon die gerecht und sozial verteilt.. schau dir die Länder an mit den größten "Superreichen", wie sozial sind die, und denen rennst du nach ah1 !

Aha, nur die Finanzkrise ist schuld, udn das FInanzsystem... alle anderen Systeme sind keine "Blasen"...

Na ja du wirst schon drauf kommen, aber am besten wieder die unterstützen die diese Finanzsystem so überbordern lassen haben.. ;-))

lg biolix bis am abend, es ist viel zu schön draussen... ;-)))))

p.s. ach einer noch "Strukturreform" umd "Flat Tax! wird immer wieder angesprochen.. wie du schon sagst; 9 von 10 bauern weg, genauso bei der ÖBB etc... weisst du eigentlich das bei der ÖBB zu den neuen Einstiegsgehältern und Verträgen bei dieser Stimmung gar keiner arbeiten möchte ?! Aber warum schaff ma die bahn nicht gleich ab ?
Und Flat Tax, schon gelesen was die Slowakei jetzt macht ? komisch...


MF7600 antwortet um 18-09-2012 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Futterneid unter Bauern.
@biolix
wer das bezahlt? das rechnet sich allein.
investition in produktion die sich rechnet und sogar profit abwirft ist kein problem.
forschung und entwicklung wäre ohne dem bürokratiemoloch doch auch überhaupt kein problem.
bildung ist wichtig, aber auch wieder nur für forschung, entwicklung und produktion.
was nützt uns die ausbildung von bürokraten, kontrolleuren,...

das bricht uns das genick:
schulden machen für den brüroratie, und immer mehr dem finanzapparat die sozusagen schon eine parallelwelt gebildet haben und mit der realproduktion nichts mehr zu tun haben.
nur effektive produktion schafft wohlstand, die westlichen länder glauben sich nur noch mit bürokratie und im finanzbereich beschäftigen zu müssen.
stronach z.b. weiss wie es geht:
http://www.youtube.com/watch?v=RwpZgq4EKW8

in vergleich unsere finanzministerin:
http://www.youtube.com/watch?v=oOaScC52edg
ohne worte.

p.s. du kennst dich ja gut in der slowakei aus...
die slowakei führt anstatt der 19% flattax ab 2013 23% steuerabgaben für unternehmen und 25% für besserverdienende ein.
schlimmschlimm wenns einen betrifft, doch im vergleich zu österreich...
stell dir vor man hätte eine firma dort,... komisch ;-)



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