Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern

Antworten: 17
Egate 27-07-2012 12:22 - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
ORF-Radio 27.Juli 2012

Der Unabhängige Bauernverband protestiert gegen den Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern. www.ubv.at


Mascher88 antwortet um 27-07-2012 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Protest finde ich supper.
Ist auch wirklich leicht sich hinzustellen und zu sagen wir protestieren gegen eine Preissenkung!!
Aber gibt es auch Lösungsansätze etwas zu ändern, oder ist die Taktik vom UBV zu sagen, der Reisecker ist schuld weil der Milchpreis fällt??

Und jetzt ernsthaft? Glaubt ihr wirklich, dass die Supermärkte sich einen Dreck darum kümmern, was irgend ein Bauernvertreter (ganz gleich welcher) sagt oder wogegen er protestiert?
Gibt genug Wettbewerb auf dem Milchmarkt um die Preise der Lieferanten zu drücken.


sisu antwortet um 27-07-2012 14:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Hallo!
Ist der unabhängige Bauernverband mit der FPÖ verbandelt? Ich frage nur deshalb wie die auch gegen alles und jenes protestieren, aber keine eigenen Vorschläge bringen können. Groß die Pappen aufreissen aus der 2. Reihe kann ein jeder.



Muuh antwortet um 27-07-2012 15:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
In Tirol schließt ja auch Steixner neuerliche Protestaktionen nicht aus, obwohl kaum bei FPÖ oder UBV.

topagrar meldet:
Die protestierenden Milchbauern in Großbritannien können sich mehr und mehr Erfolge auf die Fahne schreiben: Gestern ist die Molkerei First Milk eingeknickt und will ihren Auszahlungspreis nun bei umgerechnet ca. 33 Cent/l belassen. Zuvor hatte das Unternehmen noch eine Milchpreis-Senkung zum 1. August um zum Teil mehr als 2 Cent angekündigt, berichtet die Fachzeitschrift "farmers weekly".
Die Molkerei Dairy Crest hat die angekündigte Senkung des Milchpreises um gut 2 Cent ebenfalls zurückgenommen. Sie wird weiter ca. 34 Cent/l auszahlen. Allerdings betont Dairy Crest, dass die Milchpreis-Senkung lediglich um zwei Monate verschoben wurde. In der Zwischenzeit wolle das Unternehmen zusammen mit den Landwirten nach nachhaltigen Lösungen für die Probleme im Milchsektor suchen.
Die gesamte britische Branche blickt nun gespannt auf Arla und Robert Wiseman. Beide Molkereien zeigen sich bisher wenig beeindruckt von den Protesten und wollen an ihrer Preispolitik festhalten – zum Zorn der Milcherzeuger: Hunderte Landwirte haben laut "farmers weekly" gestern wieder die Zufahrten von mehreren Werken von Robert Wiseman blockiert. Ähnliche Aktionen sind heute für Arla geplant.
Peter Kendall, Präsident des britischen Bauernverbandes, ist überwältigt von der Geschlossenheit der Landwirte: "Die Milcherzeuger sind mehr verbündet als jemals zuvor. Wir werden unsere Aktionen jetzt gezielt gegen die Unternehmen richten, die die Landwirte ausbeuten und verrückt niedrige Milchpreise zahlen."


Fallkerbe antwortet um 27-07-2012 15:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern

@sisu
zustimmung




tiroler antwortet um 27-07-2012 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
ein milchstreik muß kommen.HAHAHA


Baum5 antwortet um 27-07-2012 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Susu-was macht der Bauernbund?
Der UBV macht Vorschläge, werden vom Bauernbund aber immer abgelehnt, die bemühen sich nicht einmal, d
er Bauernbund ist so nodwendig wie ein Kropf!!!!

Gruß Baum5


tch antwortet um 27-07-2012 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Und wieder einmal schaffen es die UBVler nicht auf der eigenen Homepage ihre gestellten Forderungen zu posten... Wie soll sich ein denkender Landwirt Infos von dieser Seite holen wenn nichts zu finden ist.

Unfähig......ja/nein?

tch


mostkeks antwortet um 27-07-2012 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Wenn die Milch nichts kostet, dann muss man halt ein bisschen sparen.
Vielleicht den Traktorkauf noch ein paar Jahre aufschieben, zugekauftes Kraftfutter ein bisschen reduziert, 20% weniger Mineraldünger, dafür 2 Kühe weniger füttern, Den Stallbau ein bisschen aufschieben und dafür den Bestand nicht jetzt aufstocken (Obwohl die LWK immer sagt man muss investieren wenn die Preise schlecht sind)

Das würde die Verantwortlichen in der Wirtschaft mehr nervös machen, als ein Milchlieferstreik und sowohl dem Landwirt, als der Landwirt - Konsument - Beziehung weniger schaden.

Würden die Landwirte geschlossen für 2 Jahre ihre Investitionen in Maschinen und Gebäude halbieren, würde das keinem Bauern weh tun, aber es würde kurz zeigen ob es nicht doch Interessant ist die ein paar Landwirte in Österreich mit vernünftigen Produktpreisen zu erhalten.

LG



mostkeks antwortet um 27-07-2012 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Und was die Agrarpolitik angeht: Die erfüllen ihre Aufgaben tadellos.

Lebensmittel sind sicher, äußerst hochwertig und günstig wie nie. Die Bauern folgen für ein Taschwengeld allen Anweisungen, Sie sind ruhig und produzieren brav. Gibt man Ihnen 20% Investitionsförderung investieren sie wild drauf los. Die meisten zahlen die 20% schon als Ust im gleichen Moment wieder an den Staat. Und sonst hat er seine Investition in die Wirtschaftbelebung über den Bauern um den Faktor 5 erhöht! Ist doch alles unter Kontrolle?!

LG


grasi1 antwortet um 27-07-2012 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Genau so ist es Mostkrebs, ganz meiner meinung!


Tyrolens antwortet um 27-07-2012 23:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Ach Herr je, sind denn schon wieder Wahlen in Tirol?




Muuh antwortet um 28-07-2012 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Immerhin geben die Tiroler Funktionäre offen zu, dass es nach 2015 nach dem Auslaufen der Quote noch schlimmer wird.
Ansonsten weisen sie durch die Bank jegliche Verantwortung von sich und mienen die Verwunderten.


Tyrolens antwortet um 28-07-2012 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Schlimmer für wen, ist da die Frage. Es gibt mindestens genauso viele, die freudig auf die Aufhebung warten.
Nachdem die Milchquotenregelung immer als Provisorium gedacht war, braucht man sich da auch nicht zu wundern.

Die große Frage ist mehr, was man als Betrieb, der mit den Milchpreisen nicht zurecht kommt, machen soll...



joholt antwortet um 28-07-2012 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Mei es ewigen Jammerer wer mit dem freien Markt nicht zu recht kommt soll sich nach Nordkorea oder Kuba verabschieden. Dort regelt dann eh dar Staat für euch alles mal schaun ob ihr dort dann zufrieden seit.
mfg


Tyrolens antwortet um 28-07-2012 14:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Das trifft vor allem auf die Schwarzen zu. Im Tiroler Land wird de ÖVP ohnehin schon als kommunistisch bezeichnet.


iderfdes antwortet um 29-07-2012 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Nach den Berichten über Ernteausfälle und schlechte Ernten weltweit dürfte sich aller Wahrscheinlichkeit nach das Angebot wieder verknappen und der Preis eh wieder steigen.


Tyrolens antwortet um 29-07-2012 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern
Vermutlich. Vor allem wird es interessant, ob die Molkereien und Hersteller ihre Rezepte ändern werden. Dann nämlich könnte Milch wieder Marktanteile gut machen.


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