Antworten: 11
krähwinkler 27-07-2012 10:25 - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
Ein Betriesbreport der LK über einen 100 Kuh Betrieb in Kärnten wirft Fragen auf:

1.Was soll jenen 99% Milchbauern mitgeteilt werden, die weniger als 800.000 kg Milch liefern?

2.Wie ist es möglich, binnen 15 Jahren ums mehr als 10 fache zu wachsen ohne die Substanz des Betriebes zu gefährden?

3.Wenn es möglich ist, so schnell gefahrlos zu wachsen: Was tragen die Steuergesetze und Subventionsrichtlinien dazu bei?

4.Kann man das als legale Umverteilung von den kleineren zu den größeren Bauern bezeichnen?

5. Welche alternative Bauernvereinigung fürchtet sich nicht davor, eine Neiddebatte zu führen?

6. Sind die Spitzen der öst. Landwirtschaft, die allesamt Kleinbauern sind, bloß trojanische Pferde der industriellen Agrarlobby?


Gratzi antwortet um 27-07-2012 15:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
so was geht nur in Kärnten, wie so vieles andere auch.... !!!! Hahahaha


tch antwortet um 27-07-2012 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
Hallo Burgstaller, lang hast Du nicht durchgehalten...:-)

tch



walterst antwortet um 27-07-2012 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
sind die Usernamen jetzt zum Outen freigegeben, im Ernst? Oder dürfen dies nur tch und fabian?


mosti antwortet um 27-07-2012 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
kann man mit 100 kühen noch normal sein oder ist man schon beraten


krähwinkler antwortet um 30-07-2012 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
Feige Hosenscheißer sind die beiden! Getrauen sich ihren Namen nicht zu nennen und kämpfen mit verdecktem Visier.


krähwinkler antwortet um 30-07-2012 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
Ich weise die Unterstellung zurück, hier würde es um Korruption gehen. Da hast du mich gehörig missverstanden. Ich zweifle nicht an der Legalität der Vorgänge. Es ist mir um ganz etwas anderes gegangen.


ah1 antwortet um 30-07-2012 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
einen 100 kuh-kleinst-betrieb als industriell zu bezeichnen, halte ich für lächerlich.
die 6 punkte sind nur mit neid und persönlichem unvermögen zu beantworten.


krähwinkler antwortet um 30-07-2012 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
Ironie im Internet wirkt fatal. Deshalb nehme ich als bare Münze, was du schreibst.

Es geht um die Denunziation von Gerechtigkeitssinn als Neid.
Es geht um die Verwechslung von Tüchtigkeit mit Lobbyismus.
Es geht um das Denken in regionalen Zusammenhängen.
Es geht um Missbrauch von Images.
Es geht um gesellschaftliche Akzeptanz



Peter06 antwortet um 30-07-2012 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
Die Diskussion, ab welchen Grössen man von Industriebetrieben spricht, überlasse ich gerne den Experten.
Als Vorbild für unsere Strukturen sind sie nur in Teilbereichen geeignet. Es ist sinnlos, wie es in der Beratertätigkeit von Kammer und diverser Medien immer wieder passiert, querfinanzierte Vollgasler als Wunderwuzzis darzustellen. Es geht um den Erhalt der bestehenden Strukturen, zukünftige Förderprogramme sollten gezielt das Weiterbestehen des bäuerlichen Familienbetriebes anstreben, wer unbedingt mit dem Weltmarkt konkurrieren will, bitte sehr, dann aber wirklich im rauen Wind, und nicht geschützt durch das Deckmäntelchen "bäuerlich"!
Der bäuerliche Familienbetrieb steht nämlich auch für Versorgungssicherheit in Krisenzeiten, während die Vollgasler schon längst das Handtuch geworfen haben, kann die flächengebundene Produktion noch immer funktionieren.
Interessanterweise ist ein Grossteil der Konsumenten durchaus bereit, für ein nachvollziehbares Produkt, dessen Mehrwert erkennbar ist, auch mehr zu bezahlen. Unsere Verarbeitungsbetriebe haben es auf Grund ihrer eigenen Schwächen leider nicht geschafft, diesen Vorteil gegenüber einer mächtigen Handelslobby durchzusetzen.


walterst antwortet um 30-07-2012 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
es ist schon einige Jahre her, dass die LK Steiermark deutsche Experten zu einem Milchwirtschaftstag geladen hatte, damit diese die notwendigen Zukunftsschritte für die bäuerliche Milchwirtschaft der Stmk. präsentieren.

Kurz gefasst: Bauliche Maßnahmen für Milchviehbetriebe bis 40 Kühe vollkommen sinnlos
Ab 80 Kühen und ausreichend Nebenerwerb kann man diskutieren und Vollerwerb eventuell ab 120 Kühen.




krähwinkler antwortet um 31-07-2012 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Trojanische Pferde?
Und so macht sich die Kammer den Trend, den sie haben will, selber, indem sie dt. Berater einlädt. Blöd nur, dass die Tschechen nicht deutsch sprechen, weil dann gäbs noch größere Dimensionen. Zwangsmitgliedschaft schützt. Fragt sich nur wen? Seit jeher macht der Bauernbund in Gestalt der Kammern Politik gegen die kleineren Betriebe und missbraucht die Kleinen für die Interessen der Großen.


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