Aktuelle Getreidepreise

Antworten: 3
__joe007 18-06-2012 07:52 - E-Mail an User
Getreidepreise
Hallo Kollegen,

nachdem ich heuer Gerste zukaufen muss, wollt ich mal fragen, ob es schon Tendenzen gibt?

Wo pendelt sich der Gerstenpreis ein?

Letztes Jahr war 200 €/to ab Feld.

Liegt dieser heuer höher ?

Was schätzt ihr?
( bzw. kann mir jemand eine anbieten in OÖ, Bezirk GM, WL, VB )

lg JoE


JD6230 antwortet um 18-06-2012 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Getreidepreise
Für Gerste 2011 bezahlen die Aufkäufer derzeit noch zwischen 218 und 230 EUR/Tonne.
Für Preise 2012 ist es noch zu früh - die Lagerhäuser müssen erstmal schauen, wieviel sie angeliefert bekommen.


Jophi antwortet um 18-06-2012 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Getreidepreise
Hallo !

Unser LH bietet für Futtergerste, zur Anlieferung Ernte 2012 ganze 16,-€ dt + Mwst



JD6230 antwortet um 18-06-2012 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Getreidepreise
http://www.agrarheute.com/getreidehandelstag

Produktion und Förderung | 18.06.2012 Redaktion agrarheute.com
Getreide: BVA erwartet keinen Preisknick
Burg Warberg - Ein Preisknick ist vor der Getreideernte nicht zu erwarten. Diese Auffassung vertrat der Präsident des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA) Bruno Fehse auf dem Getreidehandelstag.
Bruno Fehse, BVA-Vorsitzender, empfiehlt, die guten Preise in der Ernte mitzunehmen. Denn ab Oktober könnten seiner Einschätzung zufolge die Weizenpreise nachgeben.© Brigitte Maria/aboutpixel
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Bruno Fehse, BVA-Vorsitzender, empfiehlt, die guten Preise in der Ernte mitzunehmen. Denn ab Oktober könnten seiner Einschätzung zufolge die Weizenpreise nachgeben.
© Brigitte Maria/aboutpixel
Grund hierfür sind nach Fehses Einschätzung die weitgehend geräumten Läger und der besehende Bedarf der Mühlen sowie der Futterindustrie. Diese müssen sich mit neuer Ware eindecken. Weizen und auch Gerste waren zumindest in Norddeutschland zeitweise ausverkauft informierte der Vorsitzende des BVA-Getreideausschusses Konrad Weiterer. Dementsprechend lassen sich Restbestände alterntiger Ware bis zu zur neuen Ernte problemlos am Markt unterbringen.

Preise ab Herbst schwächer?
Allerdings bezweifelte Konrad Weiterer, dass die Getreidepreise im nächsten Wirtschaftsjahr weiter steigen. Vor allem mit der großen Körnermaisernte hätte die Mischfutterhersteller die Möglichkeit, Weizen durch den erneut reichlich verfügbaren und preiswerteren Mais zu ersetzten. Ab Oktober könnten die Weizenpreise deshalb nachgeben, vermutete der BVA-Vorsitzende Bruno Fehse.

Aus seiner Sicht ist es deshalb sinnvoll, die guten Preise in der Ernte mitzunehmen und einen Teil der Ware zu verkaufen. Die derzeitigen Preise decken nach Fehses Einschätzung die Produktionskosten und ermöglichen einen angemessenen Gewinn. Bislang wurden nach Einschätzung von Händlern jedoch relativ wenig Vorkontrakte abgeschlossen.

Mais gibt die Richtung vor
Die deutschen Ernteerwartungen werden nach der Analyse von Konrad Weiterer durch die Auswinterungsschäden bei Weizen und Gerste bestimmt. Damit wird man in Deutschland erneut nicht aus dem Vollem schöpfen können. Da die Produktion auch in anderen EU-Ländern zurückgeht, erwartete der Vorsitzende des BVA-Getreideausschusses sogar einen Rückgang des EU-Weizenexportes um fünf Millionen Tonnen auf 11,4 Millionen Tonnen.

Eine Schlüsselrolle für die weitere Marktentwicklung wird nach Auffassung Weiterers die Situation in Russland spielen. Noch lassen sich die dortigen Verluste durch die Trockenheit in Südrussland aber nicht beziffern. Ein ausschlaggebender Faktor wird nach der Meinung Weiterers die Entwicklung am Maismarkt sein. Mais wird vielerorts nicht nur den Weizen im Futter verdrängen, sondern wohl auch die Richtung bei den Preisen vorgeben.

DRV: Kleinste Weizenernte seit 2003 ...

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