Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...

Antworten: 34
tch antwortet um 27-05-2012 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
Die Auswahl der Proben erfolgte wie?

Die Studie wurde von wem finanziert?


tch


Restaurator antwortet um 27-05-2012 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@hammy:
zumindest wiss ma jetzt, warum die meisten grosshandelsketten unsern honig mit gesundem, sicherlich geprüften, ausländischen honig vermischen oder diesen gleich in reinform verkaufen.
ausserdem erklären die hohen beizmittelkosten den höheren einheimischen honigpreis.


Mick antwortet um 27-05-2012 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
In 20 Bienenvölker von 9.000 wurden also Insektizide gefunden...aha.
Und wie viele von den 20 sind wirklich an dem gefundenen Insektizid verendet? Steht natürlich nirgends.

Nachweisen kann man heutzutage alles und zwar überall. Das heisst aber nicht, dass das Gefundene auch tatsächlich was ausgelöst hat.

Versteht mich nicht falsch, ich bin für Bienenschutz aber diese Hexenjagd nervt schon ein bisschen. Jetzt schreien alle Greenpi**er laut Alarm (da kann man ja so schön moralisch sein, wenns einen selber nicht betrifft) und haschen nach Aufmerksamkeit, dann wird was medienwirksam verboten (inkl. gegenseitigem Schulterklopfen) und dann sterben die Bienen vermutlich im selben Ausmass weiter wie bisher. Aber davon hört man dann nichts mehr, da gibts dann schon den nächsten "Feind".

Die betreffenden Beizmittel sind ja meines Wissens schon fast überall rund um Ö verboten. Wie stehts da um die Bienen? Keine Rückstände mehr? Keine verendeten Bienenvölker mehr?
Was ist, da gibts doch sicher auch schon Studien, wie sind die Ergebnisse?



biolix antwortet um 27-05-2012 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
Mick aber warum sind sie rund um Ö verboten und bei uns nicht ??
Und hast du das Gefühl das die Bienen mehr werden oder weniger ?
Und werden sich mehr oder weniger Bauern auch selbst um die Imkerei kümmern, oder nur so tun als ob ihnen das wirlich wichtig ist, inkl. die Zusammenhänge der Ökosysteme mal zu durchschauen ?


schellniesel antwortet um 27-05-2012 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
Mich würde es bei den ganzen Studien auch interessieren ob da auch wilde Völker unter die Lupe genommen werden??

Ist jetzt zwar eine ganz pauschale und nicht belegbare Schätzung von mir aber meiner Meinung nach sind eher wieder viel mehr Bienen (Wild) und Hummeln die sich um die Blumen tummeln!!

Mfg Andreas


Woodster antwortet um 28-05-2012 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
Ich hatte im Vorjahr vier verschiedene Rückstände von Beizmitteln im Bienenbrot und toten Bienen.
Auch ein verbotenes Gift.

Sogar im Sommer sind Völker verendet.
Hab dann auch Honigproben eingeschickt.

Auch im Honig gab es Rückstände von Beizmitteln!!!
Gift im Honig! Schon super - Oder?

Wo ist das Gift denn noch überall? Grundwasser und Hausbrunnen werden legal vergiftet.
Geht natürlich nur bei uns. Rund um Österreich haben die Verantwortlichen anscheinend ein bisserl mehr Grips in der Birn.



schellniesel antwortet um 28-05-2012 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
ganz interessant !
http://www.youtube.com/watch?v=W25EzQYK5e8
 


schellniesel antwortet um 28-05-2012 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
oder etwas ausführlicher
http://www.youtube.com/watch?v=SqqJhPTwLOQ&feature=related


MF7600 antwortet um 28-05-2012 21:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@woodster
in ein paar jahren werden die diagnosegeräte so genau arbeiten dass ich anhand von poben einen schas von dir in deinem honig lokalisieren kann.
schas im honig!! schon super - oder?
man kann heutzutage alles kontrollieren, lokalisieren,...
vom weltall aus zeitunglesen,...
alles relativ...


schellniesel antwortet um 28-05-2012 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@mf7600

da wären wir wieder bei dem Satz angelangt die Dosis macht das Gift!

übrigens der Stadimker (im Video) von Berlin wird noch ganz andere Tolle Sachen im Honig haben!?

Mfg Andreas


Restaurator antwortet um 28-05-2012 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@mf7600:
ich will als konsument auch kan honig mit schas! und sogar wenn's nur winzige mengen von irgendeinem mittel sind - die haben da drinnen nix verloren. unsere organismen haben sich 500 millionen jahre lang an die umwelt angepasst, bzw. zeit gehabt sich anzupassen und sollen jetzt mit künstlich geschaffenen verbindungen umgehen können / müssen?
dir is schon klar, dass z.b. EIN MIKROGRAMM plutonium (= 1 millionstel gramm!) unausweichlich lungenkrebs zur folge hat?
und DU weisst genau wie, wo, wann und in welchen mengen die nachgewiesenen stoffe wirken? nobelpreisverdächtig. aber bis deine feldstudie in 50 jahren abgeschlossen ist ess ich lieber unkontanimierten honig.


schellniesel antwortet um 28-05-2012 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@restaurator

Man sollte da nicht Plutonium mit PSM vergleichen!!
Und unbelastetten wirst kaum noch kriegen! Umweltbelastungen sind Überall Abgase, Strahlung,...

Bei Konventionellen Lebensmitteln werden ständig Rückstandkontrollen durchgef.

Und die liegen im zehntausenstelbereich und noch weniger von LD 50 um überhaupt eine Zulassung zu bekommen!

Du weißt auch das 100% Sauerstoff tödlich ist!!

Wie gesagt alles ding ist ein gift nur die Dosis macht....! und scheinbar ist die Dosis in unserer Umwelt für Bienen schon bedenklich!

Mfg Andreas

Aber Honig ist im Grunde ja was grausliges- Honig ist schließlich Bienenkotze ;-)


Woodster antwortet um 28-05-2012 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@ MF7600,


ich halte es in diesem Fall auch mit der Meinung von @Restaurator.

Habe deswegen meine Bienen verschenkt. Hat doch keinen Sinn sich mit den Giftlern ständig zu ärgern. Wenn ich sehe, wie diese Geschöpfe elendig verrecken, soll ich dann noch das Gift essen?
Nein, da krieg ich kleinen Löffel runter.

Werde künftig Honig aus der Bergwelt kaufen, wo diese Nervengifte eben nicht eingesetzt werden können.

@Schellniessl,
ja die Dosis macht das Gift.
Bei der Vielfalt von Giften versuche ich eben jedes zu vermeiden wo geht.
Der Coktail ist trotzdem groß genug.

Übrigens ist das Beizgift ca. 6.500 mal stärker als das lange verbotene DDD.
Eine irre Dosis. Noch dazu langzeitwirkend.




Restaurator antwortet um 28-05-2012 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@schellniesel:
es gibt ja auch studien darüber, dass sich die obstbauern deswegen so schlecht vermehren, weil sich die spritzmittel aufgrund der fast identen chemischen struktur mit den sexualhormonen dort andocken wo die wesentlichen dinge bezüglich spermienanzahl reguliert werden. da genügt dann eine zulässige menge.
wie sich ein zehntausendstelbereich auf unsere genetik oder körperchemie auswirkt können wir erst in 50 jahren mit sicherheit sagen. vielleicht stellt sich eh heraus, dass man in dem zeug baden kann. oder eben auch nicht. wie z.b. der grazer feinstaub: wir brauchen einerseits eine umweltzone weil feinstaub die lebenserwartung verkürzt und atemwegserkrankungen auslöst, andererseits haben die grazer die höchste lebenserwartung. soll man jetzt für oder gegen den feinstaub sein?
wenn ich beim holzarbeiten eine situation hab die nicht alltäglich ist, aber einfach lösbar erscheint, lass ich ja auch trotz der einfachen lösbarkeit noch mehr vorsicht walten als sonst.
ich schau auch beim überqueren der strasse lieber ein 2. oder 3. mal damit ich nicht z'sammg'führt werd'.
letztlich setzt man uns ohnehin (zum teil ohne unser wissen) schädlichen dingen aus, da muss ich nicht auch noch aktiv mitwirken solange man - wie woodster richtig schreibt - auch unbelasteten honig bekommen kann.


schellniesel antwortet um 28-05-2012 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@restaurator

Aha ja gut! Feinstaub Thema sind wir angelangt! ja eh schön und gut! Mich belastet ein Fahrverbot mehr als der Feinstaub!

Glaub auch das die meisten Arbeiter weit mehr Giftigen Substanzen ausgesetzt sind als allen leib ist! Und da gibts kein Medien Trara und keinen Kümmerts??

Denke nur an meinen Beruf!! Schmieröle Bremsenstaub, Lösungsmittel, Salze,Gummiabrieb,......
Täglich in hohen Dosen!
Und sterben jetzt Mechaniker früher gibts eine Studie?

Und gibts auch eine Studie über die Lebenserwatungen von Menschen die in ständiger Angst leben weil sie ungeschützt den Umweltgiften ausgesetzt sind?

irgendwann ist für mich auch etwas derartig geringfügig das man es auch lassen kann! dort wo es Offensichtlich ist muss man was Unternehmen keine Frage!

Sicher stellt sich die Frage nach Langzeitauswirkungen gerade wenn man Kinder hat!

Mich würde es in 50 jahren nicht mehr sonderlich kratzen 77Jahre wäre a schönes leben gewesen...

Mfg Andreas


tch antwortet um 28-05-2012 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
Der Titel der Überschrift spricht für sich.....

nicht alle Imker sind der gleichen Meinung....

Quelle : Orf.at
Erste Studienergebnisse im Herbst

Dass alle Schuld bei einer Ursache - bestimmten Spritzmitteln in der Landwirtschaft etwa - liegt, glaubt der Obmann der steirischen Bienenzüchter nicht - Indizien würden auf mehrere Ursachen hindeuten. Erste Ergebnisse der steirischen Studie sollen bis Herbst vorliegen.


Restaurator antwortet um 28-05-2012 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
natürlich belastet mich ein fahrverbot auch mehr und natürlich gibt's studien zu den veschiedenen berufen. und wenn ich an mein grossvater denk der mit 87 mit mir das gesamte bauholz inklusive tram geschlichtet, mit 95 seine hauskapelle renoviert hat und mit dem man bis zum tod wie mit an jungen hat reden können, dann berührt mich das in 50 jahren evtl. schon noch. nicht nur wegen der kinder.
und nur weil der nachbar a vollgschissene hosen hat muss ich noch lang net in meine auch reinmachen...
im übrigen wird von meiner seite sicherlich kein vorwurf an irgendwelche berufsgruppen herangetragen werden. ich seh das eher so, dass jeder in dem ihm zur verfügung gestellten arbeitsbiotop schauen muss wie er überlebt. und wenn's nach den rahmenbedingungen ohne gift net geht, dann muss er aufhören wenn er ein problem damit hat. für mich als nicht - ackerbauer ändert sich aber gar nix, weil dann halt ein anderer das gift spritzt.
schön wär halt, wenn alle gemeinsam hinterfragen und von der (wirtschafts)politik andere lösungen einfordern.
in meinen augen das schlimmste: das gegeneinander ausspielen (lassen). erst wenn ALLE z'sammhalten können wir den "diktatoren" die stirn bieten. aber untereinander in der diskussion hinterfragen, das muss drin sein.


schellniesel antwortet um 28-05-2012 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@restaurator
Ja ok! Studien gibst wirklich für alles....

Nun gut ich hab meine Lebenserwartung dann nicht so hoch geschraubt da meine beiden Großväter einmal mit 66 und einer mit 75 das zeitliche ereilt hat!

Aha! Da sind wir dann ja nicht soweit auseinander mit unseren Meinungen!
Es geht meiner Meinung nach nur um die Sensibilisierung!

Was man nicht weiß macht einem nicht heiß!
in dem Moment könntest du und ich in Todesgefahr befinden den es gibt den Pc noch keine 50 Jahre??

Wer weiß was der alles verursachen kann??

Alles ist relativ...
live your life!!

Mfg Andreas


MF7600 antwortet um 29-05-2012 04:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@woodster
das mit dem honig aus der wald und bergwelt kannst vergessen- ist noch immer aus tschernobyl verstrahlt.

http://www.beobachter.ch/natur/forschung-wissen/artikel/tschernobyl_honig-strahlt-noch-immer/
Das Basler Kantonslabor prüfte 22 Honige – und fand in ­sieben Produkten aus ver­-schiedenen Ländern strah-lendes Cäsium-137. Bei einem Wald­honig aus Österreich wurde der Grenzwert sogar um mehr als das Doppelte überschritten.




Steyrdiesel antwortet um 29-05-2012 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
Traue keiner Studie die du nicht selbst gefälscht hast.

Also ich bin immer wieder überrrascht wieviel Gedanken man sich machen kann was nicht alles schlecht ist für die Gesundheit und die Umwelt.
Ich wäre noch nie auf den Gedanken gekommen mir zu überlegen wie viel Plutonium man braucht um Lungenkrebs zu verursachen.
Alles Panikmache... Da muss man ja krank werden...
Das das Durchschnittsalter immer höher wird interessiert keinen?
Also können wir nicht so ungesund leben...

mfg
Steff


Restaurator antwortet um 29-05-2012 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@steff23:
gott sei dank gibt's etwas, was uns vor lungenkrebs durch plutonium schützt ;)
 


Steyrdiesel antwortet um 29-05-2012 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
haha nicht schlecht der Artikel. =)
Da sieht man wie beeinflussbar die Studien sind. Die einen behaupten Rauchen verursacht Lungenkrebs und die anderen genau das Gegenteil. Wie kann das sein?
Und ein Satz aus dem Bericht hat meine Meinung noch bestätigt:

Zuerst wird der verdächtige radioaktive Wirkstoff isoliert um dann versucht, in sauber kontrollierten Laborversuchen die behaupteten Resultate zu produzieren, nämlich Lungenkrebs in Säugetieren.

Heisst für mich: ...es wird in kontrollierten Laborversuchen versucht die behaupteten! Resultate zu produzieren...

mfg
Steff




Woodster antwortet um 29-05-2012 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@MF7600,

danke für den Tipp.
Du siehst, beim täglichen Gift-Coktail kann man nicht genug aufpassen.

Es gibt ja Aufzeichnungen, wo die Strahlenbelastung sehr gering ist.
Werd mir da jemanden suchen.
Danke nochmal.



MF7600 antwortet um 29-05-2012 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
bitte gerne
in wald- berggebieten ist die strahlenbelastung im allgemeinen höher.
wie gesagt kann man im alltag nicht gut genug auf die gifte aufpassen, auch die erdstrahlen und wasseradern sind sehr gefählich.
ich befürchte sogar du wirst nicht überleben...


Woodster antwortet um 29-05-2012 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@MF7600,

warum so gereizt? Spritzstress??

Hier was zum Nachdenken:
http://www.freieheilpraktiker.com/Patienteninfo/Naturheilkunde/Pestizide



Mick antwortet um 30-05-2012 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
Die Argumentation kann ich auch: "Typisch SPÖ...jemand anderen was verbieten wollen ohne dass es einen selber betrifft. Eh immer dasselbe."

Wie erklärst Dir das Hammy, dass in Ländern mit Beizverbot die Bienen genauso oder noch mehr sterben?

Von mir aus solls verboten werden, aber dann bitte nicht verlogen mit den Bienen als Ausrede sondern sollns doch gleich sagen: "Wir wollen den Bauern wieder mal eins drüberziehen um von unseren eigenen Problemen abzulenken"


Restaurator antwortet um 30-05-2012 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
"Mitverantwortlich war die schlechte Qualität der Saatbeizung, die zu einem hohen Abriebstaub geführt hat. Dieser Staub wurde durch die Verwendung von pneumatischen Sägeräten, die die Abluft nach oben abgeben, in die Umwelt geleitet. Die Schweiz hat deshalb Ende 2008 neue, strenge Auflagen erlassen, die ab der Saison 2009 anzuwenden sind und vor allem die Staubentwicklung beim Austragen von behandeltem Saatgut (definierte Saatqualität, Einsatz von Deflektoren bei der Saat) einschränken."
zitat aus verlinkten parlamentarischen materialien der schweiz

das wär dochh schon was für's erste und klingt für mich einleuchtend.
dass die pflanzen diese gifte auch mit ihrem wasser absondern welches die bienen dann trinken kann man damit allerdings nicht verhindern.
 


Mick antwortet um 30-05-2012 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@Restaurator:

Das haben wir auch in Ö ja schon alles seit ein paar Jahren umgesetzt. Die Beizqualität wurde verbessert und alle mussten (teure weil "zugelassene") Abluftführungen auf den Maissämaschinen nachrüsten. Auf eigene Kosten versteht sich.

Auch interessant wies in der Schweiz mit dem Bienensterben aussieht, dort sterbens auch und an ganz anderen Ursachen:

 


hely1 antwortet um 30-05-2012 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
Hallo
Ich hab mir jetzt alle Schreiben zu diesem Thema durchgelesen! Ich denke manche Schreiber meinen das sicherlich nicht ernst was sie sich zu diesem Thema einbringen!
Wenn man wie ich mit offenen Augen durch die Landschaft geht, habe ich dieses Frühjahr viel schönes gesehen! Die Hummelköniginnen und Wildbienen sind zu tausenden in der Kräuterwiese geflogen, der größte Teil meiner Bienenstöcke sind ziehmlich stark aus dem Winter gegangen und sind im Frühjahr bei jedem Sonnenstrahl geflogen was das Zeug hält. Ein Traum!
Dann kam der Mai, Horror pur für jeden Naturfreud! Die Hummeln sind zum größten Teil verschwunden, meine Bienenstöcke mußte ich aus dem Rapsfeld holen und in den Wald stellen sonst wären sie verhungert, da fast alle Flugbienen gestorben sind!
Was mußte ich bis dahin sehen! Wochenlang wurde gegen Beikräuter gespritzt, denn bei diesen trockenen Wetter wachsen ja nur die Kräuter und die will man ja nicht! Mais wurde auch bei starkem Wind angebaut, trotz das es verboten ist!
Ich weiß für jeden Landwirt ist das überleben sehr schwer, man kann nur diese Produkte verwenden die der Handel anbietet, aber man sollte die Gesetze und die Vorgaben auf den Beipackzetteln halt einhalten!

MFG


schellniesel antwortet um 30-05-2012 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@hely1
weiß ja nicht von wo du herkommst einige Einwände hab ich:

Bringen die Herbizide die Bienen auch schon um die Ecke??
Im Mai blüht bei uns nur ganz wenig Raps mit April ist es meist vorbei mit der Blüherrei am Acker?

Wenn jemand die Gesetz nicht einhält und es dich stört bzw schädigt warum bringst das dann nicht zur Anzeige?

Und da hast du genau den Punkt erwischt!
Sachgerechter Umgang mit PSM!!!
Die Meisten "Verunreinigungen" passieren genau dann wenn nicht Sachgerecht damit umgegangen wird!

Ich hab nach wie vor den Eindruck das es langsam wieder bergauf geht mit den Bestäubern!

Noch vor drei vier Jahren war ich ganz erschrocken als ich bei strahlenden Sonnenschein an unserem Kirschbaum in Vollblüte nur ein leises summen vernommen hab. Hab das immer in Erinnerung gehabt das man glaubte der ganze Baum hebt ab. Heuer zum ersten mal war es wiedermal ähnlich wie zu meiner Kindheit!!!

Mag diese Kampfparolen nicht!
Es muss was unternommen werden aber gemeinsam und nicht nur Anschuldigungen gegenseitig! bringt nichts! Jeder sucht so nur die schuld beim Anderen!
Und die Maßnahmen die bisher erfolgt sind waren sicher ein schritt in die richtige Richtung! Auch die Fruchtfolgeverordnung ist ein kleiner Schritt! (und wird sicher noch verschärft)

Soviel Verständnis muss man allerdings auch haben das es nicht von heute auf morgen möglich ist alles umzustellen und gänzlich auf Beizen und co zu verzichten! Bzw auch die wirklich schädlichen Mittel selektieren!
Der Sache muss auf den Grund gegangen werden und man muss auch kontrollieren ob bisherigen Maßnahmen auch ihre Wirkung zeigen!

Meiner Meinung nach wurde hier ziemlich schnell reagiert den wie man weiß mahlen die Mühlen in diesen Belangen oft sehr Langsam!

Glaube die meisten Lw sind sich ihrer Pflicht schon bewusst!
Schwarze Schafe gibts immer die gilt es zu finden und keine Pauschal Verurteilungen!

Mfg Andreas




tch antwortet um 30-05-2012 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
Hallo Hely1

Wie läuft das mit dem Mitteln zur Bekämpfung der Varoa Milbe?
Sind alle Imker Top drauf und machen nichts was den Bienen schadet?

tch


Tropfen antwortet um 10-06-2012 22:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schon wieder die armen Maisbauern und die bösen Imker ...
@hely1 da sind die Schweizer aber grundsätzlich anderer Meinung, wie folgender Bericht verdeutlicht:
http://www.agroscope.admin.ch/aktuell/00198/05299/05494/index.html?lang=de&msg-id=44642

....ja und ich sehe die Hauptverantwortung sowieso beim Imker, wie ich schon in einem anderen Thema versucht habe zu erklären!

Ob die Pflanzenschutzmittel oder die Varroa-Milbe, in beiden Fällen wird nur am Symptom herumgedocktert! Solange der Imker nicht dafür sorgt, dass seine Honigsammler auch die nötige "Nachtruhe" bekommen, wird sich nichts dran ändern!

Nur da ist er halt selbst dafür verantwortlich etwas zu tun und kann nicht mit dem Finger auf andere zeigen!

Im übrigen braucht der Bergbauer und Imker dessen Völker so gesund und vital wie nie zuvor überwintert hat, auch keine Varro Bekämpfung mehr! Sind keine mehr da, wie er bei den regelmäßigen Kontrollen feststellt!


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