Vollwärmeschutz mit Ytong

Antworten: 13
schmidbauer 08-04-2012 11:52 - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong
Vollwärmeschutz mit Ytong bei Außendämmung-Alternative zu Styropor.



leitnfexer antwortet um 08-04-2012 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong
nein


Woodster antwortet um 08-04-2012 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong

Vorsicht mit Styropor! Schließt die Wand hermetisch wie ein Plastiksack ab. Schimmel ist oft die Folge.




wene85 antwortet um 08-04-2012 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong
Naja es stimmt schon das es wie ein Plastiksack ist nur das Klima innen ist auch nicht schlecht nur man muss anständig lüften. Und innen auf jeden fall Mineralfarben verwenden.
Heute es ist halt standard 25er Ziegel plus 16-20cm Vollwärmeschutz.


mfg angerweber


leitnfexer antwortet um 08-04-2012 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong
Da ein WDVS außen aufgebracht wird, kann man nicht von "hermetisch abgeschlossen" sprechen. Übrigens schließt ein 5mm Silikonputz ähnlich ab wie 20cm EPS. Schimmel ist nur da ein Problem, wo der Tauwasserverlauf in der der Wand nicht beachtet wird, oder die Temperatur der Wandinnenfläche zu niedrig ist.
Bei einem sehr gut gedämmten Gebäude sollte auf eine KWL ohnehin nicht vergessen werden. Dann ist Schimmel von vorne herein kein Thema mehr(wenn nicht grobe Baumängel vorliegen)

zum Eingangsthema: Ytong ist ein hervorragender, wenn auch hochpreisiger Baustoff, aber vom Dämmwert nicht gut genug, um sinnvoll ohne zusätzliche Dämmung verbaut zu werden(eine 60cm dicke Wand zu machen ist doch Mittelalterlich?
Es ist bestimmt praktikabler, 20cm Ytong mit 15cm EPS zu verkleiden, als 50cm Ytong zu vermauern und doch noch schlechter vom Dämmwert zu sein.


Woodster antwortet um 08-04-2012 23:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong

Mit hermetisch meine ich wasserdicht. Und das ist der Fall.
Die Raumfeuchte kann nicht von innen (warm) zur kälteren Seite diffundieren.
Und wer macht schon die sogenannten Stoßlüftungen regelmäßig??
Früher oder später ist der Schimmel da.

Der U-Wert ist nicht alles:

http://www.konrad-fischer-info.de/213baust.htm

Und Styropor ist der Sondermüll der Zukunft.
Und beim Brand supergiftig!!


Dieser Schmarn von Programmlink läßt sich nicht korrigieren.... siehe deshalb oben.
 


leitnfexer antwortet um 09-04-2012 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong
Hallo Woodster!

Im Brandfall ist die Fassade das kleinste Problem. Fast alles im Haushalt erzeugt giftige Brandgase: Spanplatten, Teppiche, Laminat, PVC und andere Kunststoffböden, Vorhänge, Spielsachen(Plastik), ....die Liste ist sehr lang!
Wenn WDVS automatisch zu Schimmel führen würde, dann wären schon sehr viele Häuser davon betroffen...(unser Vollwärmeschutz(mit Styropor) ist zb seit rd 35 Jahren bestehend, und noch immer leben wir in dem Haus)


bert78 antwortet um 09-04-2012 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong
Hallo
Wir fangen gerade mit der Fassade an und werden mit "Ytong", die richtige Bezeichnung für die Dämmplatten ist Mineralschaum, isolieren. Und zwar aus folgenden Gründen:
Dieser Dämmstoff ist diffusionsoffen und somit wasserdampfdurchlässig, rein mineralisch, druckfest, mechanisch belastbar, unbrennbar,... . Und wenn meine Nachkommen einmal etwas wegreißen wollen, haben sie reinen Bauschutt und keinen Sondermüll zu entsorgen.
Der Dämmwert ist nicht viel schlechter als bei EPS (EPS=0,040 W/m²K, Mineralschaum: 0,045 W/m²K) d.h. wir brauchen für den gleichen Dämmwert wie bei 12 cm EPS, 14 cm Mineralschaum. Die 2 cm sind meiner Meinung nach nicht der Rede wert. Einziger Nachteil gegenüber EPS ist der Preis.
Wir haben den ehemaligen Wirtschaftstrakt zu einer Wohnung ausgebaut und da die Außenmauern teilweise aus Mischmauerwerk mit Ziegel und Stein bestehen, gibt es garkeine andere Möglichkeit. Da Ziegel und Steine unterschiedlich diffudieren hätte man an den Stellen wo Steine sind bei Wechselwärme Kondensfeuchtigkeit unter dem EPS, da ein Stein im Vergleich zum Ziegel keine Feuchtigkeit aufnimmt. EPS ist zum fachgerechten Dämmen von Mischmauerwerk ungeeignet. Das sagen einem die wenigsten Fassadenbauer.
Außerdem kenne ich einige Beispiele in unserer Gegend, wo die EPS Dämmung von Mäusen und dem Specht aufgearbeitet wurden und das möchte ich von vornherein ausschließen, da mir die Mäuse in der Isolierung der Rigipsdecke schon genug Nerven gekostet haben. Die ganzen Gitter und sonstiger Nagerschutz helfen auf Dauer nichts. Wenn eine Maus hinein will, kommt sie hinein. Nur beim Mineralschaum beißt sie sich die Zähne aus.
Die Verarbeitung ist anscheinend etwas heikler als bei EPS. Ich würde das nicht von einer Firma machen lassen, die damit keine Erfahrung hat.
Zur Info:
http://www.energiesparhaus.at/gebaeudehuelle/mineralschaum.htm
http://www.abfallwirtschaft.steiermark.at/cms/dokumente/10024917_45536/4863c4cd/BRM_3_7_Mineralschaumpl_V2.pdf
mfg Bert



Woodster antwortet um 09-04-2012 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong
@leitnfexer,

natürlich führt WDVS nicht automatisch zu Schimmel.
Man kann bei der Ausführung viele Fehler machen und dann ist der Schimmel unbarmherzig.
Hab das mangels guter Information bei einem Haus selbst gemacht und fürchte den Tag wo das Zeug runterkommt oder zu sanieren ist...



leitnfexer antwortet um 09-04-2012 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong
Hallo!

Jetzt kommt die Sache langsam besser in richtige Licht! Ich muss gestehen, das System der Mulitpor Platten war mir noch nicht bekannt. Ytong ist für mich nach wie vor ein (Planblock)Ziegel. So aus der Ferne begutachtet scheint mir das System durchaus gut zu sein, auch wenn bestimmt der höhere Preis und die schlechtere Dämmleistung zu beachten sind. Um alle Klarheiten zu beseitigen, stell ich den richtigen Link hier herein...
 


Shalalachi antwortet um 09-04-2012 23:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong
Hat jemand einen Richtpreis oder ein Angebot?


bert78 antwortet um 10-04-2012 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong
Hallo
@leitnfexer
Es gibt nicht nur Multipor von Ytong. Mittlerweile haben viele namhafte WDVS-Anbieter Mineralschaumdämmplatten im Programm. Ich wolte keine Werbung für eine Marke betreiben und hab darum die Links über den Baustoff als Dämmplatte im Allgemeinen angeführt.

@Shalalachi
Ich hab zum Glück in meiner Nähe eine alt eingesessene Fassadenbaufirma, die jahrelange Erfahrung mit Mineralschaumplatten als Fassadendämmung hat. Die haben mir einen Netto-m²-Preis von 77,- Euro angeboten: 14 cm STO- ThermCell Dämmplatten auf vorbereiteten Untergrund geklebt, Planschleifen der Oberfläche, Kantenschutzprofile bei Ecken und Laibungen anbringen, Glasgittergewebe eingebettet, vollflächig überzogen und geglättet, Putzgrundierung, Endbeschichtung mit STO Silco K 2mm.
Zuzüglich Gerüst, Fensterbänke, Faschen, ect.
Das war das günstigste Angebot mit diesem Material.
Gruß Bert


Shalalachi antwortet um 10-04-2012 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vollwärmeschutz mit Ytong
Danke, bin nämlich auch grad dran das Auszughaus für die Altbauern zu sanieren.
Nach Fenstertausch und Umbau sieht die Fassade so übel aus das ich sie auch gleich komplett neu machen kann.


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