landwirtschaft die kapitalintensivste beschäftigung....

Antworten: 6
Haa-Pee 08-03-2012 12:53 - E-Mail an User
landwirtschaft die kapitalintensivste beschäftigung....
wie ich hier schon mehrmals deponiert habe um auf die ungerechtfertigten zukünftigen belastungen der LW zu verweisen.....

LW hat ist die sparte mit der höchsten produktivitätssteigerung in den vergangenen 35 jahren!

dadurch kostet auch ein arbeitsplatz um einiges mehr als in der übrigen wirtschaft!
was aber unsere "staatsraubritter" nicht daran hindert die bevölkerungsgruppe mit dem 365 tage arbeitsjahr zum x-ten male zu schröpften!

und jetzt gibts meine meine vergangenen"predigten" mal wieder amtlich....und dokumentiert
zwar aus DE aber dürfte hier zulande ähnlich sein....



[08.03.2012]

Sauenfütterung
Gemessen an der Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen hat der Agrarsektor in Deutschland seine Produktivität zwischen 1991 und 2010 fast verdoppelt (+ 98 %). Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, stieg im Durchschnitt der deutschen Wirtschaft die Produktivität nur um 54 %.

Möglich wurde diese landwirtschaftliche „Erfolgsstory“ durch leistungsstärkere Maschinen, bessere Düngung und Pflanzenschutzmittel und beispielsweise neue Getreidesorten. Auch Präzisionslandwirtschaft, computergesteuerte Produktionsprozesse, integrierte Nahrungsmittelketten und Melkroboter stehen für die moderne Landwirtschaft von heute. Der Einsatz dieser kapital- und wissensintensiven Produktionsmittel gilt aber auch als eine wichtige Ursache für den rasanten Strukturwandel in der Landwirtschaft, so der Verband.

Mit dem hohen Produktivitätsfortschritt in der deutschen Landwirtschaft stieg die Kapitalintensität kräftig, heißt es in einer Info weiter. Wird das gesamte in Produktionsanlagen gesteckte Vermögen der Landwirtschaft (ohne Grund und Boden) auf die Zahl der Erwerbstätigen umgelegt, kostet heute ein Arbeitsplatz in der Landwirtschaft rund 281 000 Euro. In der Industrie zum Beispiel fällt die Kapitalintensität mit 170 000 Euro je Erwerbstätigen deutlich niedriger aus. Im Handel sind es sogar nur 55 000 Euro und im Baugewerbe 34 000 Euro. Damit produziert die Landwirtschaft erheblich kapitalintensiver als weiter Bereiche der übrigen Wirtschaft.

Wie der RLV allerdings betont, war das nicht immer so. 1960 war die Kapitalintensität der Arbeitsplätze mit umgerechnet 37 000 Euro je Arbeitsplatz in der Landwirtschaft nur geringfügig höher als in der übrigen Wirtschaft mit rund 34 000 Euro. (ad)





Christoph38 antwortet um 08-03-2012 15:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
landwirtschaft die kapitalintensivste beschäftigung....
Das mag ja sein, dass die Lw besonders kapitalintensiv ist.

Der Fairness halber sollte man dann im Gegenzug aber auch erwähnen, dass dafür die Verzinsung des Kapitals gegen null tendiert. So gleicht sich dann manches wieder aus. ;-)


pepbog antwortet um 08-03-2012 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
landwirtschaft die kapitalintensivste beschäftigung....
so viel arbeit kann gar nicht sein - dass nicht manche zeit haben sich selbst zu bedauern und zu jammern!
verpachtet oder verkauft euer defizitklumpert und geht - am besten gleich beim nachbarn - arbeiten - dann gehts euch gleich viel besser!



walterst antwortet um 08-03-2012 15:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
landwirtschaft die kapitalintensivste beschäftigung....
@christoph

verzinsung gegen null tendiert....

von welcher Seite auf der x-achse betrachtet?


rotfeder antwortet um 08-03-2012 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
landwirtschaft die kapitalintensivste beschäftigung....
Hallo!
Diese Produktivitätssteigerung ist doch das Übel der westlichen Welt. Es müssen wieder mehr Menschen beschäftigung in der Landwirtschaft finden. Denn so wie derzeit werden nicht alle im außerlandwirtschaftlichen Bereich immer Arbeit haben. Bei einer massiven Weltwirtschaftskrise sind 50 % arbeitslos.


Shalalachi antwortet um 08-03-2012 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
landwirtschaft die kapitalintensivste beschäftigung....
Da aber der Fokus der besteuerung noch immer auf Arbeit und nicht auf Kapital liegt wird sich daran nicht so schnell was ändern.
Die Industrie geht aber auch den Kapitalintensiven weg, und wird auf die Landwirtschaft aufholen. Der trend geht zu Automation oder Verlagerung in Billiglohnländer (eh schon seit Jahren). Die Entwicklung hört nicht auf, z.B. Teile die früher händisch eingelegt wurden können heute von Kameras erkannt werden, und von Robotern bearbeitet.
mfg Shala


JD6230 antwortet um 08-03-2012 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
landwirtschaft die kapitalintensivste beschäftigung....
@Shalalachi: ja und wie erklärst du dann, dass wir eine sehr geringe Arbeitslosenrate haben, wenn eh alles (der großteil) vom Roboter erledigt wird. Normalerweise müßte dann ja die Arbeitslosenrate steigen, die Menschen haben dann kein Geld mehr, um die vom Roboter erzeugten Gegenstände zu kaufen (geschweige denn Lebensmittel) aber alle geht es gut!


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