walterst for president!

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Taurus 07-03-2012 13:33 - E-Mail an User
walterst for president!
Würde ich nach der genussvollen Lektüre deines Leserbriefes im neuesten " Blick ins Land" sagen. Eleganter kann man die letzten 14 Tage nicht beschreiben, Respekt.

LG A.


Christoph38 antwortet um 07-03-2012 15:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
Danke für den Hinweis adampower.

Habe gleich die BIL zur Hand genommen.

Ja der Leserbrief ist fein. Walter weiß eine zarte Klinge zu führen, deren Spitze sticht, aber auch zu einer gröberen Parade fähig ist. Insgesamt eine gelungene Zusammenfassung des Verhandlungsdesasters der Agrarvertretung.
Die Bauern zur Kasse bitten, damit man den Spekulanten eine Ermässigung zuschanzen kann ... Wer sowas als Erfolg ansieht, muss wohl sein gesamtes Wissen aus der Parteizeitung beziehen.


Schaf_1608 antwortet um 07-03-2012 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
Ist dieser Leserbrief auch online abrufbar? hab leider nichts gefunden....



walterst antwortet um 07-03-2012 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
ja
Seite 8 glaube ich.
 


Fallkerbe antwortet um 07-03-2012 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
Schön geschrieben walterst.
Aber "dagegen" zu sein ist immer leichter als es besser zu machen.

Gibt es einen Hinweis darauf, das Walterst ein besseres Verhandlungsergebniss erreicht hätte?
Oder geht man einfach davon aus, das derjenige am besten verhandelt, der am lautesten schreit bzw. jammert?


Es ist mir noch gut im Ohr, wie über die schlechten Milchpreisverhandlungen der Genossenschaften gewettert wurde.
Alle seien sie Ganoven, unfähig, Feiglinge und Streikbrecher.
Inzwischen belegen die Zahlen, wer am wenigsten rausbringt- und so macnher Revoluzer wäre froh, wenn er zu den Genossenschaften zurück dürfte.




golfrabbit antwortet um 07-03-2012 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
@Fallkerbe
Es schreibt ja keiner für welchen Präsi-Posten der Walter prädestiniert wäre. Man braucht Prasidenten ja für alles Mögliche: für den Bund
für die AK
für Kiwanis und Rotarier
für Rindvieh-, Pferde-, Ziegen-, Dackel-, Wellensittichzüchter
für die Israelische Kultusgemeinde
für Fußball-, Schi-, Rodel- und Zipfelbobvereine
für Ortsbildverschönerung oder vielleicht nur als Nächster in den USA

Präsidenten sind wichtig, sie sind Teil unseres Lebens, Präsidenten mag man eben! - oder eben auch nicht.


walterst antwortet um 07-03-2012 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
@fallkerbe
ich habe nirgendwo behauptet, dass ich ein besseres verhandlungsergebnis erzielt hätte.
ich nehme mir nur die Freiheit, ein persönliches, subjektives Urteil, manchmal sogar mit objektivierbaren Argumenten, abzugeben.
Das soll angeblich erlaubt sein.

Für einen Präsidentenjob habe ich mich ohnehin nicht beworben, Ich habe von diesen Jobs schon genug (hinter mir)


schellniesel antwortet um 07-03-2012 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
@walterst

guter Leserbrief! Aber für mich in der falschen Zeitung! Bzw mein Vorschlag schick den Brief eventuell auch etwas verändert an auflagenstarke Tageszeitungen so das die "Normalbürger" auch verstehen können warum Bauern derartig über die vermeintlich geringe Steuerbelastung derartig auf die Barrikaden gehen und das nix mit der Bauernjammerei zu tun hat!

Und als Nebenerwerbsbauer bekommt man die goldene Anstecknadel für den Sanierer der Nation??

Mfg Andreas


AnimalFarmHipples antwortet um 07-03-2012 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
"barrierefreie Gesetzestexte" ist gut, hab ich mir zur Weiterverwendung in meinen Schriftsätzen abgespeichert ;-)


Taurus antwortet um 07-03-2012 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!

Meiner bescheidenen Meinung nach haben wir es Christoph38 und walterst zu verdanken, daß es beim Stabilitätsgesetz zumindest einen Einspruch gegen die Steuer auf landw. Grundverkäufe gegeben hat.

Im Erstentwurf war diese nicht enthalten und ihr hättet unseren Kammerjuristen hören sollen, als er das gesehen hat.

LG A.


walterst antwortet um 07-03-2012 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
für den wöchentlich rotierenden Vorsitz der bäuerlichen Gemeinschaft von Selbstversorgungskabarettisten würde ich mich eventuell breitschlagen lassen...


Neuer antwortet um 08-03-2012 06:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
Walter, genial wie gewohnt!

Aber Respekt auch vor Hans Gmeiner: Wahre Worte, mutig ausgesprochen!




Josefjosef antwortet um 08-03-2012 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
Hallo,

ja, sehr guter Leserbrief von Walterst!! :-)

Habt ihr euch mal die Medien, die über das Belastungspaket schreiben und berichten genauer
angeschaut?
ORF: kein Wort über zusätzliche Belastungen für Bauern! Nur über die armen Beamten und Banken.
Zeitungen: herzlich wenig, dass Bauern zur Kasse gebeten werden.

mir graut.
trotzdem schöne Grüße
Josef



biolix antwortet um 08-03-2012 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
Hallo !

also Gratulation Walter !

Mir weiterhin Schleierhaft ist, warum man die 50% Spekulationssteuer innerhalb eines weiter Verkaufes von 10 jahren nicht gelassen hat, und das alles ohne den komplizierten Aufwand der Berechnung wie sie jetzt kommen soll, nicht gleich eine geringfügige Erhöhung der Grundverkaufssteuer nicht gemacht hat...

Aber schau ma mal ob sich noch etwas ändert, bzw. frage ich mich schon wo die LW Vertreter bei den Verhandlungen waren ?

lg biolix

p.s. und berechtigte fachliche Kritik ist wichtiger denn je, denn nur so merken manche das sie nicht alles darstellen können, wie sie es möchten....




walterst antwortet um 08-03-2012 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
@biolix
Auer hat eben perfekt verhandelt - für Wirtschaft und Spekulanten.
Wer weiss, vielleicht war noch eine alte Rechnung offen von freundschaftlichen Jagdausflügen oder so....


Christoph38 antwortet um 08-03-2012 15:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
@ biolix

Du fragst wie es dazu kommen konnte, dass die Spekulanten jetzt besser davonkommen.

Meiner Meinung nach gibt es folgende Erklärung:

Die hohe Bereitschaft des BB-Präsi Auer zu einer massiven Immo-Steuerbelastung der Landwirte hat dazu beigetragen, dass der Betrag zu hoch wurde, insb. höher als den Roten zugestanden hat. Daher war es naheliegend für Teilbereiche der ÖVP noch ein Zuckerl reinzuverpacken.

Vor allem ist daran zu denken, dass die Roten ja nie damit gerechnet haben mit der sog. Umwidmungsabgabe voll durchzukommen, von einer Immo-Steuer auch auf lw Grund wagte die SPÖ nicht mal zu träumen.

Nur dem seligen Dornröschenschlaf der Agrarvertreter ist die Belastung des lw. Grundverkehrs zu verdanken.


walterst antwortet um 08-03-2012 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
@christoph
ich stelle mir das bildlich so vor:
Die AK hat mit einem mühsamen gezerre gerechnet am Tisch, aber im Gegenteil ist der Auer regelrecht über den Tisch rübergesprungen. Die völlig erschreckten Roten wollten dann noch so gut es geht den "über den Tisch gezogenen" zurückschieben - aber versuch das mal mit einem lauwarmen Gartenschlauch.....


walterst antwortet um 08-03-2012 16:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
stop stop stop stop stop!!!!

Ich nehme alle meine verdächtigungen, Behauptungen und Beschuldigungen mit Bedauern zurück!

Das ganze hat - wie ich erst jetzt erfahre - gar nichts mit Politik zu tun, sondern ist als künstlerischer Akt zu verstehen. Als Balanceakt.

Die "Balance zwischen intelligentem Sparen und Wachstum ist entscheidend"

außerdem wird jetzt durch die Bauernbelastungen das Gesprächsniveau wieder gehoben.

Ein kleiner Rechtschreibfehler ist dem Auer in der Aussendung aber passiert: Dass die Bauern Einkommennverluste hinnehmen müssen mit dem Sparpaket, das kann nicht stimmen. Der berlakovich hat ja gesagt, dass in die Einkommen sicher nicht eingegriffen wird. Wii da wer behaupten, dass ein Ministerwort nicht hält?


 


biolix antwortet um 08-03-2012 17:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
Hallo Ihr 2 Netten !

also heute hab ichs nun auch in Printversion bekommen mit der Post, und genau gelesen...
Wo du Walter noch mehr recht hast ist bei der Aktienbesteuerung, auf alles gibts Mehrwertsteuer oder Abgaben, aber hier, gar ncihts, warum nicht die selbe Regelung wie bei Grundstücken und Immobilien ??

lg biolix

p.s. und ja komisch, wenn wir nun auch ca. 3000 verlieren, vom neuen ÖPUL gar noch nicht zu sprechen, um wieviel wird dann das Einkommen geringer, ja genau um das...brrr


Christoph38 antwortet um 08-03-2012 17:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
Danke für den Link walterst.

Ich halte die Stellungnahme von Auer für ungewöhnlich offen für einen Politiker.

Wir wissen ja alle, das die Landwirtschaft keine Wachstumbranche ist. Offenbar ist es deshalb auf Kosten der Landwirtschaft zu massivem Sparen gekommen, weil man bei anderen Branchen damit das Wachstum abgeschwächt hätte.
Intelligent sparen, also dort wo kein Wachstum zu erwarten ist, also bei der Lw.

Was die Verhandlungen mit den Roten betrifft, haben ja gar keine stattgefunden, weil Auer die sog. Umwidmungsabgabe einfach durchgewunken hat, ohne sich um die Auswirkungen zu kümmern.
Da lag es natürlich auf der Hand, dass die Roten auch den lw. Grundverkehr noch rein haben wollten um den Auer an den Verhandlungstisch zu zwingen.
Wieder Fehlanzeige, weil Auer & Co die Belastung wochenlang gar nicht kapiert haben.
Der Fekter auf der schwierigen Geldsuche war es willkommen, wenn eine Berufsgruppe gegen Belastungen nicht hat. Wenigstens eine echte Geldquelle, neben Abgaben die kommen oder auch nicht (zB Finanztransaktion, Geld aus der Schweiz etc.)

Nach der erbärmlichen Vorstellung blieb dem BB zum Schluss gar nichts mehr übrig, als Belastungen zu erfinden, die im Sparpaket gar nicht drin waren, um dann mit der Falschdarstellung aufzuwarten, man habe wegverhandelt was ging.


walterst antwortet um 08-03-2012 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
Beim Lügen und den Frechheiten stehen unsere Vertreter den "echten" Politikern wirklich um nichts nach.

Die Behauptung, man hätte die Besteuerung bei Betriebsübergabe aus dem Gesetzesentwurf wegverhandelt, braucht schon einiges an Unverfrorenheit.

Bei nächster Gelegenheit nehme ich den Gesetzesentwurf mal mit und lasse mir zeigen, welche Klausel da wegverhandelt wurde.


Jander antwortet um 08-03-2012 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
Der Herr Neugebauer war bei den Verhandlungen persöhnlich nicht anwesend und hat mit dem Handy vom Urlaubsort aus für die Beamten nicht schlecht verhandelt.
Auf die Frage eines Reporters ob ob die Verhandler auf Grund des nur "Blauen Auges"für die Beamten vor ihm einen Kniefall machten sgte er nur "i hob eana net zuagschaut"


Restaurator antwortet um 08-03-2012 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
walterst for president!
@jander:
bei allem scheiss der da passiert (ist): bitte net schon wieder "die beamten". des is genauso dumm wie "die bauern".
von sowas leben die pülcher die uns jetzt ALLE ausser den bestverdienern über den tisch ziehen.
ich bin kein und war nie beamter, aber durch meine (erzwungene) teilzeitvertragsbedienstetentätigkeit mit 3 monaten kündigungsfrist fast 20 jahre im einkommen an die beamten sozusagen angehängt.
da gab es die sparpakete vranitzky I und II, da haben hauptsächlich die beim staat angestellt waren geblutet, bei allen folgenden verhandlungen waren die ausgangsbeträge dadurch vermindert, wenn man das hochrechnet kommt ein schönes sümmchen heraus. es wurden zulagen weggestrichen, dabei waren diese der ersatz für schlechtere gehaltsabschlüsse vor langer zeit. eben ein zugeständnis an den dienstgeber weil die zulagen nicht bei den gehaltsverhandlungen mitverhandelt werden. die finanzer haben fast keine zulagen, die haben (schlauerweise) lieber im moment weniger, das aber auf den verhandelbaren bruttolohn bekommen.
es gab statt gehaltserhöhungen einmalzahlungen die dir dann auch ein ganzes leben lang fehlen, auch da kommen beim hochrechnen bis zur pension namhafte einkommensverluste zustande.
es gäbe noch einiges aufzuzählen, aber das ist müssig, die paar beispiele sollten reichen.
natürlich gibt es jetzt beamte die in ihrer kurzsichtigkeit sagen "gott sei dank sind jetzt einmal die bauern dran!". nur übersehen diese, dass was mit den bauern geschieht nur ein kleiner vorgeschmack auf das ist, was auf die anderen auch noch zukommt.
und was es - wiederum bis zur pension hochgerechnet - heisst ein oder gar zweimal eine nulllohnrunde zu haben kann sich jeder, der sich mit seinen steuern auseinandersetzt vorstellen.
noch ein beispiel: in den 60er und 70er jahren hat z.b. ein lehrer seine frau und 3 kinder erhalten können und auch noch ein haus gebaut. heute steigen lehrer und krankenschwestern mit 2000€ brutto ein, die justiz und der exekutivdienst mit nicht einmal 1600€ (in der besten verwendung alle).
und die sogenannten vorrückungen gibtr es alle 2 jahre, am anfang ca. 60€ brutto, ab ca. dem 45. lebensjahr ca. 120€ brutto.
sie alle haben also ein gleich hohes, bzw. niedrigeres einkommen wie z.b. ein zimmerer.
wenn man es durchrechnet ist das vom neugebauer mindestens gleich grauslich wie das vom auer.
meine meinung: diesmal haben sich alle auf ein packl gehaut und ziehen (fast) allen normalbürger das hemd aus.
und wenn das jetzt so problemlos durchgeht, dann stehen wir in 3 - 4 jahren ohne unterhose da.


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