KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft

Antworten: 32
melchiorr 11-02-2012 11:19 - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Hallo!
Woher wißt ihr, dass die Steuerbefreiung für landw. Traktoren gestrichen wurde? Ich habe die Zeitungen gelesen, hab gegoogelt und ferngesehen, hab aber nichts neues gefunden. Aus welcher Quelle habt ihr diese Information???
lg. herbyy


chili antwortet um 11-02-2012 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Wlodkowski: Sparpaket ist große Herausforderung für Bauern
Landwirtschaft erwartet vollen Einsatz der Regierung bei GAP-ReformWien, 10. Februar 2012 (aiz.info). - "Die Landwirtschaft hat immer bekundet, ihren Anteil an der Sanierung des Budgets zu leisten. Dieses Sparpaket stellt nun eine große Herausforderung für die Bauern dar. Denn darin sind nicht nur agrarspezifische Belastungen, wie der Wegfall der Mineralölsteuer-Vergütung oder die Besteuerung von Umwidmungsgewinnen, enthalten, sondern auch alle jene Maßnahmen, die die gesamte Bevölkerung treffen. Erfreulich in diesem Zusammenhang ist jedoch die Tatsache, dass es dem Landwirtschaftsminister trotz spürbarer Agrarbudgetkürzungen gelungen ist, die Ausgleichszahlungen der EU-Agrarpolitik für die bäuerlichen Familien zu sichern. Um nicht deren Einkommen kürzen zu müssen, hat sich der Minister zu massiven Strukturmaßnahmen im Agrarressort entschlossen, die zusammen mit der 5%igen Bindung der Ermessensausgaben gewaltige Anstrengungen notwendig machen", erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, heute zum Budgetkonsolidierungspaket der Bundesregierung. "Unser Dank gilt dem Landwirtschaftsminister auch dafür, dass er radikale Kürzungs- und Besteuerungspläne von AK und SPÖ in langen und zähen Verhandlungen abwehren konnte", so Wlodkowski.

Was wurde abgewehrt, was kommt?

Konkret verlangten die Verhandler von AK und SPÖ unter anderem eine Abgabe auf Düngemittel, die Kfz-Steuer für landwirtschaftliche Maschinen, die Abschaffung der Pauschalierung, die Erhöhung der Grundsteuer, eine Kürzung der Förderungen insgesamt, die Streichung der Prämienunterstützung in der Hagelversicherung oder die Streichung des Agrarischen Investitionskredites. "Dieser massive Anschlag auf die bäuerlichen Familien konnte abgewendet werden", unterstrich Wlodkowski.

Konkret wird eine Abgabe auf Umwidmungsgewinne kommen und es soll die Vergütung der Mineralölsteuer gestrichen werden: "Wir verlangen jedoch, dass dies im Gleichklang auch für alle anderen bisherigen Teilnehmer an dieser Regelung, wie die ÖBB, gilt", forderte Wlodkowski.

Im Sozialbereich kommt es zur Anhebung der Abgabe für Land- und Forstbetriebe und zur Erhöhung des Beitragssatzes für die Pensionsversicherung, der ab Anfang Juli 2012 auf 16% angehoben wird. Neben einem Struktur- und Sparprogramm, das die SVB intern durchführt, wird auch das faktische Antrittsalter für die Pension von derzeit 57 in Ein-Jahres-Einzelschritten auf 60 Jahre erhöht.

Darüber hinaus wird eine 5%ige Bindung der Ermessensausgaben des Landwirtschaftsbudgets eingeführt, was bedeutet, dass pro Jahr rund EUR 50 Mio. zwar budgetiert, jedoch nicht ausgegeben werden. Diese Bindung kann jedoch durch den Erfolg des hauseigenen Strukturprogrammes, das in Summe bis 2016 rund EUR 100 Mio. bringen wird, reduziert werden.

Einheitswert-Hauptfeststellung rasch durchführen

"Wichtig für die Landwirtschaft ist, dass es möglichst rasch zu einer neuen Hauptfeststellung der Einheitswerte kommt. Denn dies ist zur Absicherung der Steuerpauschalierung und der Beitragsgrundlagen in der Sozialversicherung unbedingt notwendig", forderte Wlodkowski.

Nächste Herausforderung: EU-Agrarreform

"Die nächste riesige Herausforderung, die auf unsere Bauernfamilien zukommen wird, ist die Reform der EU-Agrarpolitik. Dabei sind nicht nur spürbare Einschnitte beim Budget in Diskussion, sondern es gilt auch, Vorschläge abzuwehren, die die Bauern mit zusätzlicher Bürokratie und Produktionseinschränkungen belasten würden. Wir erwarten uns von der Bundesregierung, dass sie einerseits bis Ende 2013 alle Verträge, die die Landwirte mit der EU haben, voll und ganz erfüllt und andererseits, dass sie mit vollem Einsatz in den Verhandlungen den Standpunkt der heimischen Bäuerinnen und Bauern vertritt", stellte Wlodkowski fest. (Schluss) - APA OTS 2012-02

mfg. chili


melchiorr antwortet um 11-02-2012 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Hallo!
@ chili
Danke für die rasche Antwort, aber das habe ich im aiz-info-Mail schon gelesen. Es steht aber nirgendwo dass die Befreiung von der KFZ-Steuer gestrichen wurde. Also ist es glatte Lüge, was so manche Jammerer in diesem Forum verbreiten, nur um die bäuerliche Interessensvertretung schlecht zu machen.
lg.herbyy



pepbog antwortet um 11-02-2012 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Wen meist du als bäuerliche Interessenvertretung?



Nuss antwortet um 11-02-2012 15:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft


Es gibt BÄUERLICHE Politiker die ihre eigene INTERESSEN VERTRETEN (so gut wie möglich abgesichert Geld verdienen), aber sicherlich keine ernst zunehmende bäuerliche Interessenvertretung!

Wenn wir z.B. solche Vertreter hätten wie die AK oder ÖGB usw. würden eine viehlzahl von Einschnitten und Änderungen allein vom letzen halben Jahr nie in Erfüllung gegangen worden.


So viel zum Thema Interesenvertretung!



Meine Meinung




kst antwortet um 11-02-2012 15:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
dann tu`etwas dafür, dass wir solche Vertretungen bekommen.........#

meine Meinung


melchiorr antwortet um 11-02-2012 15:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Hallo
@Nuss
Nicht jammern sondern besser machen.

@ kst
auch meine Meinung


rotfeder antwortet um 11-02-2012 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Hallo, herby!
Da wurde wieder einmal etwas mißverstanden. Gestrichen wird die Steuerbefreiung für landw. KFZ auf Dieseltreibstoff. Durch schlampiges Gerüchteweitererzählen kommt es dann oft zu solchen Auslegungen.


Woodster antwortet um 11-02-2012 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
ja, echt genial v e r handelt!

"Unsere Interessensvertreter" heften sich auf die Fahne, dass die ÖBB auch keine Mineralösteuervergütung mehr bekommt.
(Papa Staat hat also als Eigentümer der ÖBB, der ÖBB die Steuervergütung überwiesen)

Das ist doch was! Echt genial.
Zu den 6 Milliarden Verlust der ÖBB - die sowieso Papa Staat bezahlt - kommen ein paar Milliönchen dazu. Dafür braucht er für den Diesel nix mehr überweisen..

Man steckt sich die Millionen, die man nicht hat, von einem Sack in den anderen.
Und schon spart man. Man braucht das als Bauernvertretung nur verhandeln...
Und der Blitz des Geistes läßt grüßen.

Aber selber schuld! Am Biertisch oder hier motschgern, aber die Kreuzerln immer am selben Fleck machen...



chili antwortet um 11-02-2012 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
@ woodster

Wo soll man Deiner Meinung nach das Kreuzerl machen ?

chili


chili antwortet um 11-02-2012 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
@ nuss du schwärmst von AK und ÖGB dann lies hier mal weiter:

Konkret verlangten die Verhandler von AK und SPÖ unter anderem die Abschaffung der Pauschalierung, eine Kürzung von Landwirtschaftsförderungen (ÖPUL, AZ usw.), die Erhöhung der Grundsteuer, die Einführung einer Erbschafts- und Schenkungssteuer, eine Abschaffung der Mutterkuh- und Milchkuhprämie, den Wegfall der Prämienunterstützung in der Hagelversicherung, eine Streichung des Agrarischen Investitionskredites, eine Abgabe auf Düngemittel, die Kfz-Steuer für landwirtschaftliche Maschinen, eine neue Alkoholsteuer, die Abschaffung des Agrardiesels, die Streichung des LK-Beratervertrages, eine stärkere Anhebung des SV-Beitragssatzes, aber auch die Abkehr von der Bioethanol-Beimischung. Allein diese Belastungen hätten in Summe jährliche Einbußen von EUR 1,85 Mrd. und bis 2016 insgesamt EUR 9,3 Mrd. für die Landwirtschaft bedeutet.

chili


Woodster antwortet um 11-02-2012 19:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
@chili,

egal wo, aber nicht mehr bei jenen, die uns das Desaster eingebrockt haben.


JD6230 antwortet um 11-02-2012 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
die AK und sonstige Genossen haben immer nur gefordert: die Landwirtschaft muss..., der Landwirtschaft wird gestrichen/gekürzt......
die landwirtschaftlichen Verhandler sind dann hergegangen und haben (sich) die Punkte rausgesucht die für alle wahrscheinlich die besten/einfachsten/usw. sind und gesagt "ok, wir machen das."
oder wäre es euch lieber gewesen die lw verhandler hätten sich generell gegen alles quergelegt, dann wäre warscheinlich ein riesen Aufschrei seitens der AK usw. gekommen und schluss endlich wäre über uns drübergefahren worden.


JD6230 antwortet um 11-02-2012 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Übrigens: weiß eigentlich jemand wie hoch das Werbebudget der AK ist? Mit den ganzen Forderungskatalog der AK wo und wie man bei der LAndwirtschaft sparen könnte, waren die ja in ALLEN Medien vertreten. und das angeblich mit bezahlten Einschaltungen.


MF7600 antwortet um 11-02-2012 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
was waren die forderungen der landwirschaft an die AK und die genossen??!!!!!!!!!!!!
also entweder ihr müsst mal euere gehirnmassendichte messen lassen oder ihr seit schon komplett propagandageschädigt!!!
was schert ich unsere vertretung um die äusserungen der genossenkommunisten?
die sollen für uns verhandeln und sonst nichts!!!!
ich vermute sehr stark dass unsere sogenannte vertretung einen maulkorb övp intern verpasst bekommt.
sollens halt die bauern schröpfen, die deppen wählen sowieso övp.
wenn die övp bei den bauern spart dann brauchens in anderen övp- wählerschichten nicht zum sparen anfangen!


Woodster antwortet um 11-02-2012 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
@ das Tragische dabei ist, dass uns das alles nix helfen wird. Weil keinerlei kostenfressende Strukturen reformiert werden.

Es wäre relativ einfach gewesen:
Man hätte nur mit Vehemenz die schon seit Jahren bestehenden Forderungen des Rechnungshofes unterstützen müssen. Dem wäre logisch schwer was entgegen zu setzen gewesen.
Das hätte die Bevölkerung auch verstanden. Da hätte man auch bei der Bevölkerung "Meter" machen können.
So aber ist es aber eine Wurschtlerei wie bisher. Ein Flickwerk ohne Zukunft, das nur darauf aus ist, die bestehenden Machtstrukturen zu zementieren.

Aber was hätte man sich denen, die uns das jahrzehnte lang eingebrockt haben, auch erwarten sollen? Das die auf einmal den Staat Österreich wie einen Betrieb in die Gewinnzone führen können?
Dabei wärs so einfach. Wenn man selber ökonomisch nix drauf hat , einfach kopieren - bei den Schweizern...



Hans_Gr antwortet um 11-02-2012 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Schönen guten Abend! Nun, das Sparpaket wurde kundgetan. Toll. Jetzt muß es in ein Gesetz gegossen werden. Ich bin dann schon gespannt was aus diesem "Sparpaket" noch wird. Eines ist jedoch für mich schon klar. Bei dem Punkt Umwidmungsabgabe wird das hoffentlich bei den meisten Grundbesitzern bedeuten, die Abgabe zahlt der Käufer. Meine Damen und Herrn, an der Nase brauchen wir uns noch lange nicht herumführen lassen. Wenn jemand mein Grundstück will, dann soll er gefälligst bezahlen und das heißt, die anfallende Abgabe wird auf den Verkauspreis aufgeschlagen. Ende der Diskussion. Wie lange wollen wir den noch Buckeln und uns anbiedern? Stärke zeigen. Bei uns in der Nähe gibt es einen Maschinenhändler der sagte einmal bei einem Verkaufsgespräch wegen eines Ersatzteiles: Du brauchst den Teil und ich habe ihn. Ich sage den Preis. Wenn du ihn nicht willst, dann lass es doch, es zwingt dich keiner. In diesem Bereich ist es genauso. Habt doch bitte Selbstvertrauen. MfG Hans


Woodster antwortet um 11-02-2012 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
@Hans GR,

ökonomischer Wunder-Wuzzi?...

https://www.landwirt.com/Forum/329322/Schroepfpacket.html#329500


MF 5450 Dyna4 antwortet um 11-02-2012 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Also ändert sich bei der KFZ Steuer nichts?


sisu antwortet um 11-02-2012 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Hallo!
Ich traue mich wetten das der Grundstückspreis nicht steigen wird aufgrund der gerechtfertigten Umwidmungsabgabe, das Problem ist das viele Landwirte unter Zugzwang stehen zu verkaufen weil sie ganz einfach hohe Kredite aufgenommen haben für Maschinenkauf, Hallenbau, etc. Ich wäre dafür bevor weiter umgewidmet wird zuerst einmal bereits bestehende Baugründe verbaut werden und nicht gehortet werden wie es zum Beispiel in meiner Gegend so ist. Wenn ich heute eine Umwidmung beantrage und ich dann binnen 5 Jahren nicht selbst baue oder verkaufe wird ganz einfach wieder Rückgewidmet auf Kosten des Antragstellers.


MF7600 antwortet um 11-02-2012 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
@woodster
seeeehr richtig, die kostenfressenden strukturen gehörten reformiert, doch das haben die beiden ehemaligen grossparteien so geschaffen und mit ihrem wahlklientel besetzt und immer grösser aufgeblasen.
die änderung wird erst mit einer anderen partei kommen die dem verkrusteten bürokratiewasserkopf nicht verpflichtet ist.
das ist meine traurige erkenntnis als bisheriger övp-wähler.

schaut ruhig mal auf die programme von orange und blau. so könnte es besser gehen, der umbruch wird aber erst nach einem richtigen crash kommen...



sisu antwortet um 11-02-2012 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
mf7600!
blau/orange bzw. fpö/bzö haben sich 7 Jahre lang beweisen können, was ist raus gekommen? Soviele Skandale das sie den beiden Großparteien in nichts nachstehen. Kannst Du Dir einen Bundeskanzler H.C.Strache vorstellen?
Das wäre für Österreich glaube ich nicht das Beste bzw. Zielführend um aus einer Krise zu kommen.


MF7600 antwortet um 11-02-2012 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
damals hat es die besten reformen der letzten jahrzehnte gegeben.
was ist die leistung der letzten jahre rotschwarz?
wär der strache schlechter als der faymann?

schau dir mal das programm der bzö an, nur so kann der weg aus der krise gehen wenn mans auch umsetzt.
schau mal auf deren homepage, ich hab die erst vor ein paar wochen entdeckt und muss sagen- nicht schlecht.


Hirschfarm antwortet um 11-02-2012 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
@mf7600: Du hast mir das Wort aus dem Mund genommen aber der Herr Bucher von den Orangen scheint mir persönlich momentan auch der einzige in der österreichischen Politik zu sein , dem ich zutrauen würde etwas auf wirtschaftlich fundierte Beine zu stellen. Die beiden Großparteien ersaufen doch schon seit Jahren in Ihrem eigenen aufgeblähten Sumpf.
mfg
p.s.: Für alle die nicht wissen wo Sie das nächste mal Ihr Kreuzerl machen sollen.
p.p.s.: Ich stehe dieser Partei im übrigen in keinster Weise nahe.


MF7600 antwortet um 11-02-2012 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
@hirschfarm
ja genau so ists bei mir auch.


Nuss antwortet um 12-02-2012 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft


@ CHILLI


Lies mal genau durch was ich geschrieben habe und dann redma weiter!
(Ich werde es diesmal für dich extra hervorheben)

WENN WIR Z.B: SOLCHE VERTRETER HÄTTEN wie die AK oder ÖGB usw. würden eine viehlzahl von Einschnitten und Änderungen allein vom letzen halben Jahr nie in Erfüllung gegangen worden.


Stell dir mal vor wir Bauern hätten so einen Vertreter wie den Neugebauer oder den Tumpel, meinst das wir dann Einbussen in diesem Stil hätten als wie jetzt?
Achja wir haben den Wlodkowski, Mister "seima froh, es hätte schlimmer kommen können"= sein Lieblingsspruch!

Bin selbst kein Fan vom ÖGB,AK,ÖAAB oder sonstige nur von dessen starker Vertretung im Vergleich zu unserer!



Meine Meinung
(ein überzeugter Ungültig-Wähler)




Mick antwortet um 12-02-2012 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Den Schmäh von BB und Kammern sollten wir eigentlich alle bereits durchschaut haben.

Zuerst wird alles in die Zeitungen geschrieben was kommen KÖNNTE und Angst verbreitet:
Agrardiesel, Sozialversicherung, Umwidmung, Hagelversicherungsprämie, Traktorsteuer, ...

Und dann erklärt man uns stolz, was nicht alles "abgewehrt" wurde und das das Ergebnis ein "voller Erfolg" ist, (oder manchmal gar ein "großer Wurf"?)

Hat die AK oder der ÖGB oder der ÖAAB oder wer auch immer jemals damit um sich geworfen, dass die Löhne gesenkt werden sollen und dann stolz erklärt, dass eh nur eine Nulllohnrunde kommt?
Wäre mir entgangen, im Gegenteil, die kämpfen immer noch, wenns auch hoffentlich nichts mehr bringt.


tch antwortet um 12-02-2012 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Die drei genannten haben zugestimmt das der Schutz von Arbeitnehmern mit besonderen Bedürfnissen gefallen ist....somit haben die schwächsten der Gesellschaft keine Chance!

Der eine schmeisst Dich aus dem Arbeitsleben und der anderes sagt.... behindert, nein Danke!
Wie war das in der Wirtschaftskrise? achja, da wurden nur die Idioten und A....löcher auf die Straße gesetzt.
Es wurden auch keine Löhne gekürzt, das hat der Arbeitnehmer freiwillig gemacht, wie nennt man das Änderungskündigung- ein schönes Wort..... stimmt man zu hat man zwar (kurzfristig) einen Job mit meist viel weniger Einkommen, stimmt man nicht zu steht man beim AMS.

Eure Vertreter können nur abwehren- die "Gegner" sind in der Überzahl....

Unfaires Beispiel! Die IG Milch fordert 47 Cent, die freie Milchh ist ein Ableger der IG- Milch.
Warum bezahlt die freie Milch nicht die geforderten 47 Cent.
Hier verhandeln Bauern mit dem Abnehmern, diese Menschen haben Hausverstand!

Ganz einfach, oder? Der Verhandler der freien Milch hat die schlechteren Karten in der Hand und muss nach der Pfeiffe des Abnehmers tanzen.
Diese Spiel wird auch in der hohen Politik betrieben.... das war schon immer so!

Ihr macht das nicht anders, zb bei Preisdrückergemeinschaften, da wisst ihr am Besten wie das Spiel läuft :-)
Am Ende Tages sitzt immer der Investor am längeren Ast ( Zimmermann Norbert)

Setzt eure Vertreter ab und handelt selbst!

tch


chili antwortet um 12-02-2012 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
hallo nuss ja damals in den 70 iger Jahren da haben wir einen Präsident Minkowitsch gehabt und da wurde mit 7000 Traktoren und 10000 Bauern in Wien demonstriert mein Vater war auch dabei und ich hab zuhause die Stallarbeit gemacht.

Der
Präsident des Österreichischen Bauernbundes von 1970 bis 1980, der Niederösterreicher
Roland Minkowitsch – von 1975 bis 1986 auch Zweiter Präsident des Nationalrates
–, konnte stets mit seinen Niederösterreichern rechnen.
Durch das spürbar bauernfeindliche Verhalten der Kreisky-Regierung fühlte sich
die gesamte Bauernschaft sehr bald in ihren Lebensinteressen in die Defensive gedrängt.
Die Stimmung wurde weiter aufgeheizt, als am 1. Juni 1970 die Zeitung
„Kurier“ von einer sozialistischen Parteiveranstaltung berichtete:
„Wie Kreisky den Delegierten darlegte, werde seine Regierung den Vorteil, dass sie
jetzt der Brotgeber der Agrarier sei, politisch zu nützen wissen und den Subventionskorb
der Bauern je nach dem Widerstand der ÖVP höher oder niederer hängen…“
Bereits für 1971 kündigte die Regierung eine Kürzung der Mittel des Grünen
Planes an. Die Agrarmarktordnung schien gefährdet wie nie zuvor. Heftige Reaktionen
in der bäuerlichen Bevölkerung Niederösterreichs, aber auch der anderen Bundesländer,
blieben nicht aus.
MÄCHTIGE BÄUERLICHE
PROTESTKUNDGEBUNG
Nach zahlreichen kleineren Protestaktionen entlud
sich schließlich die aufgestaute Verbitterung bei der machtvollsten
bäuerlichen Demonstration, die es in Österreich
je gegeben hatte. Mit mehr als 7.000 Traktoren kamen
Niederösterreichs Bauern am 19. März 1971 in die Bundeshauptstadt,
um gegen die sozialistische Agrarpolitik zu protestieren.
Der Protestzug bewegte sich in imponierender
Disziplin über die Wiener Ringstraße zum Bundeskanzleramt
auf dem Wiener Ballhausplatz, wo sich zusätzlich
weit über 10.000 Bauern zu einer Großkundgebung zusammengefunden
hatten.
Bei den Städtern warben die Bauern auf Flugblättern
um Verständnis. Bei der Großkundgebung vor dem Bundeskanzleramt, an der die
gesamte Führungsspitze der ÖVP teilnahm, war Bauernbundobmann Maurer der
Hauptredner. Er leitete auch die Vorsprache beim Bundeskanzler, bei der es zu einer
harten, offenen Aussprache kam.
TRAKTORENDEMONSTRATION
Die Großdemonstration
der Bauern zwang Kreisky
zum Einlenken.
43
Die Großdemonstration der Bauern,
deren Planung und Durchführung
Bauernbunddirektor Robl geleitet
hatte, verfehlte weder bei der
Bevölkerung noch bei der Regierung
ihre Wirkung. Hatte Bundeskanzler
Kreisky noch einen Tag vorher erklärt,
dass es „unter dem Druck der
Straße keinen Groschen für die Bauern“
geben werde, so fand er sich
schließlich doch bereit, einer Milchpreisnachziehung
sowie einer Verbesserung
der Treibstoffpreisverbilligung
seine Zustimmung zu geben.


@ mick und nuss ein Präsident alleine kann auch nichts bewegen aber er hat damals sich auf seine Bauern verlassen können das sie kommen da würde es jetzt auch anders auschauen!

Da müsstet halt ihr auch heute mit auf die Straße kritisieren alleine ist zuwenig und leider sind wir halt nur mehr 3 prozent!

einen schönen sonntag chili


321 antwortet um 12-02-2012 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Hallo CHILLI!
Auch ich war an diesem denkwürdigen Josefi-Tag mit dabei, in Wien. Nur so glaube ich, nimmt man
in der Öffenlichkeit ein bäuerliches Anliegen wahr. Im österr. SP-Fernsehen / Bürgerforum konnte man sehen
wie wenig die Landwirtschaft vertreten war, im Gegensatz zu den links in vorderster Reihe stehenden zynischen
selbsternannten Landwirtschafts-Experten. So ist es nun mal, die Medien und die sich von ihnen beeinflussen lassen, stehen nicht auf unserer Seite. Wenn ich damals auch für die Grünland (Milch) Bauern demonstriert habe,
so kann von manchen hier in diesem Forum, gelegentlich, auch kein Verständnis für den Körndlbauern
bemerken. Wir alle, sollten auf einer Seite stehen, wenn nicht, dann haben wir gemeinsam noch viel zu verlieren!
MfG 321


schellniesel antwortet um 12-02-2012 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
Von mir aus können sie steuern erhöhen so viel sie wollen! machen wir es wie alle anderen Unternhemer und geben die Steuern 1:1 an den Endverbraucher weiter!

Mh warum geht das jetzt schnell noch einmal bei lw Erzeugnissen jetzt nicht??

Mfg Andreas


JD6230 antwortet um 13-02-2012 06:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
darfst halt nicht nur mehr ins lagerhaus liefern. Sondern für die Früchte andere Absatzwege finden - ist aber sehr schwierig - denn was für den einen passt, muss noch lange nicht für einen anderen passen.


des weiteren ist es ein problem: in der Landwirtschaft ist derzeit kein allzugroßes Werbebudget zur Verfügung. die AK hat da gleich ein paar Mio Euro davon.
Die Medien wollen ja schließlich zwei mal (oder auch öfters) dafür bezahlt werden, wenn sie etwas abdrucken. Zuerst bezahlt der Auftraggeber, und dann das kleine Fußfolk, welches sich allzuleicht beeinflussen läßt.


MF7600 antwortet um 13-02-2012 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KFZ-Steuer für Traktoren in der Landwirtschaft
@schnellniesel
probiers mal damit:
weil die landwirtschaft in einem globalen wettbewerb steht, und die österreichische landwirtschaft weltweit die höchsten auflagen und abgaben zu bezahlen hat.
ungarn mit ihren bekanntlich schlechten, sehr wenig wettbewerbsfähigen strukturen bekommt agrardiesel- wir mit unseren riesen- und gut wettbewerbsfähigen strukturen bekommen natürlich keinen.



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