In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...

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Woodster 12-01-2012 18:54 - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...

In Österreich werden Einkommen über 100.000,- Euro brutto jährlich zu 53% in Wien und Umgebung(NÖ) verdient. Der Rest teilt sich auf die Bundesländer auf. In Österreich sind das insgesamt 76.600 Fälle.

Und jetzt das dicke Ei:
Darunter sind auch 6.363 Pensionisten, die über 100.000,- Euro brutto im Monat verdienen!

Und da redet die Muppet-Show vom Sparen.... und vor allem von neuen Steuern!!

Schon super - oder?


helmar antwortet um 12-01-2012 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Lern was oder hättst was gelernt und zieh hin.....
Mfg, Helga


Woodster antwortet um 12-01-2012 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
@ na, manst des im Ernst??

Heiss ja nicht Niko Pelinka, oder so....

Die wirklich "Gscheiden" verplempern doch ihre so kostbare Zeit nicht mit Lernen, sondern netzwerken (schleimen) und dampfplaudern bei Rot und Schwarz. Nur, das musst wirklich mögen.




Sperre_234 antwortet um 12-01-2012 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Hallo!
Hut ab vor Persönlichkeiten die mehr als 100.000.- Euro verdienen.
Dann hast es geschafft.
Also: "Jeder ist seines Glückes Schmied"




 


Woodster antwortet um 12-01-2012 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
ja, sehe ich bei den Aktiven auch so.

Aber mehr als 100.000,- Euro Pension im Jahr??

Das kostet der Allgemeinheit rund 640 Millionen Euronen, oder 8,5 Mrd in alten Schillingen pro Jahr....

Und das sind nur die über 100.000,-- Euro pro Jahr.
Da gibts doch eine Menge mehr, die über der ASVG-Höchstbeitragsgrundlage bis zur 100.000er Marke sind...
Allein hier gäbe es ein sagenhaftes Einsparungspotential, bzw. neue Steuern wären nicht notwendig...
Ich würde Pensionen über der ASVG Höchstpension in Zukunft nicht mehr erhöhen. Es sollten sogar jährliche Kürzungen angedacht werden.
Erhöhung gäbe es erst wieder wenn diese Pensionen unter die ASVG-Höchstgrenze fallen...



sisu antwortet um 12-01-2012 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
woodster!
Bei einigen ist es dem Kurz und dem Spindelegger anscheinend schon gelungen Junge gegen Alte aufzuhetzen. Bravo!


tch antwortet um 12-01-2012 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Hallo Woodster

Die mit den 100000€ im Jahr haben auch einiges einbezahlt...
Woher kommt dieser Neid bei Dir?
Ist es nicht egal wieviel ein anderer hat?
Wichtig ist das man von dem was man hat Leben kann.

Geh arbeiten, dann verdienst Du bal eine Schweingeld, zahl ein bisschen mehr an Abgaben und Du bekommst eine fette Pensi....

es liegt an Dir! Bauernkinder werden überall mit offenen Armen empfangen... weisst eh, wegen dem Hausverstand und so

tch


sisu antwortet um 12-01-2012 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
tch!
Ist der Hausverstand nicht schon beim Billa?
Woodster das kannst Du Dir übers Bett hängen.
Neid muß man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt.


rbrb131235 antwortet um 12-01-2012 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Jeder sollte eigentlich verdienen können was ihm möglich ist, aber ordentlich die gesetzlich dafür bestimmten Abgaben zahlen und nicht den Staat bestehlen. Dann ist alles Andere ok. mM.
@woodster Der, der € 100.000.- verdient, gibt den Saat und der Sv auch um die € 45.000.- weiter.

Grüsse rbrb13


edde antwortet um 12-01-2012 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...

@woodster

über 100000 euro pension ist nur durch firmenpensionsverträge möglich-wenn es eine reine privatfirma ist und sie dies bezahlen kann ist es zwar moralisch unansändig, dennoch legitim.

bei staatsbeteiligten firmen ists klarerweise etwas anderes.

dass heute etwa junge lehrer oder auch andere mit neuen verträgen die hälfte dessen verdienen , als pensionisten ihrer ursprünglichen verwendung jeden monat überwiesen bekommen ist bekannt und wird meiner meinung nach auf die dauer so von den jungen nicht hingenommen werden.

mfg


Haa-Pee antwortet um 12-01-2012 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
will keine brotneid gebatte mit anzündeln aber woodster hat in gewisser weise recht.

die geheimen reichen in österreich sitzen tatsächlich in wien umgebung und zwar in persona von höheren pragmatisierten beamten!
da wird mit relativ wenig zeitaufwand prächtigst verdient das ganze noch in einer vollabsicherung gegen krankheit,arbeitslosigkeit und sonstigen schickschalsschlägen inkl sehr hoher rentenanwartschaften!



baerbauer antwortet um 13-01-2012 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
@sisu
ja Neid muss man sich erarbeite.

aber bei den Pensionen muss ich woodster auch Recht geben.
wer braucht wirklich so hohe Pensionen - wenn jemand solch Summen bekommt, dann hat er zu aktiven Zeiten auch schon einiges beiseite gelegt. Daher kann wenigstens die jährliche Anpassung der Pensionen ab einen gewissen Betrag (3tsd oder 5tsd) komplett entfallen, denn soviel braucht keiner fürs Leben und spart sehr viel Geld dem Staat.
lg



teilchen antwortet um 13-01-2012 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...

Ich suche noch nach dem Skandal in diesem Thread.
In Wien sind neben allen Bundeseinrichtungen, Hochschuleinrichtungen, Interessensvertretungen auch die meisten österreichischen Niederlassungen internationaler Konzerne.
Man wird daher nirgendwo in Österreich eine höhere Dichte an Managern in der obersten Führungsebene sowie höhere Beamte finden.
Noch dazu leben in Wien inkl. dem Speckgürtel rundherum über 2,4 Mio Menschen.
Es würde mich daher extrem überraschen, wenn die meisten Reichen in Graz, Linz, Salzburg oder Innsbruck leben würden.
Diese Städte haben zwar auch ihre Speckgürtel, aber entsprechend kleiner.

 


teilchen antwortet um 13-01-2012 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...

Es lässt sich bestimmt recherchieren, wie viele dieser sehr hohen Pensionen tatsächlich Beamtenpensionen sind.
Wer übernimmt das?



Tyrolens antwortet um 13-01-2012 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Diese hohen Pensionen sind nicht nur Beamtenpensionen, aber fast immer sind Beamtenpensionen ein Bestandteil derer. Kurzum: Es sind die Multifunktionäre, die hier kassieren.


joholt antwortet um 13-01-2012 09:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Es ist einfach nicht zu verstehn warum manche so neidig sein können und wenn sie das doppelte an lohn und rente bekommen ist es mir egal denn umsonst bekommen sie es sicher nicht und wenn einer mit seiner eigenen situation nicht zufriedenist muß er halt versuchen selber sich zu verbessern. und jemand der der viel hat kann auch viel ausgeben und wenn er es schon nicht selber macht spätestens seine erben beleben dann wieder die wirtschaft den mit nehmen kann sich keiner was auch nicht der größte bauer.
mfg Hans


Hirschfarm antwortet um 13-01-2012 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Die größere Frechheit sehe ich darin , daß die Großen Gemeinden bei den Bedarfszuweisungen aus Bundesmitteln extrem bevorzugt werden. In einer kleinen Gemeinde ist ein Bürger dem Staat 600 € wert, während in großen bis zu 1800€ pro Kopf und Jahr an die Gemeinde ausgeschüttet werden. Wien ist in der offiziellen Statistik übrigens nicht enthalten , da die Zahlungen aufgrund des Wiener Sonderstatus - gleichzeitig Land und Gemeinde - angeblich nicht vergleichbar wäre. Ich gehe aber davon aus daß der Betrag pro Kopf in Wien jenseits der 2500€ liegt.

mfg


baerbauer antwortet um 13-01-2012 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
@Hirschfarm
eine Ergänzung dazu:
auf 1km Kanalstrang kommen in Wien sicherlich mehr Einwohner als am Land - die Fixkosten je Einwohner sind am Land um das x-fache höher und dies bezahlen dazu auch noch diejenigen die weniger verdienen... ist einfach nur zu hinterfragen.
lg


Woodster antwortet um 13-01-2012 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
@tch,
bitte genauer lesen. Nochmal,es geht hier nicht um Neid.
Es geht mir auch nicht um die aktiven Einkommen. Ich ziehe vor jedem Selbstständigen tief meinen Hut. Soll jeder tun und lassen was er gerne will und soviel verdienen wie er kann.

Aber bei den 100.000,- Euro Pensionen und mehr, wo nur die Allgemeinheit brennt, hört sich der Spaß bei mir auf. Ein Ausgleichsbezieher - und das sind Bauern oftmals, hat ca. ein 10tel davon.
Diese fetten Pensionen stammen doch meist aus dem Beamtenbereich und Angestellten der staatsnahen Betriebe, wie Verbund, OMV, etc. Ich kenne keinen privatwirtschaftlichen Betrieb, der sich einen solchen Luxus erlauben könnte.

Die Pension sollte doch eine Grundsicherung für den Lebensabend sein. Und nicht eine Kapitalanhäufung auf Kosten der Allgemeinheit.

Je nach Beiträge die man bezahlt hat, gibts halt etwas mehr oder weniger. OK.
Aber nicht diese Abzockerpartie!! Rot, Schwarz, Blau schauen zu. Nix gehört, nix gesehen...

Ja und jetzt brauchen wir die Schuldenbremse - na weils die EU verordnet hat. Selber wären die noch nie draufgekommen!
Und die neue Umwidmungsteuer macht ja nicht einmal den Betrag aus, den die fetten Pensionen fressen...
Also etwas mehr Augenmaß würde nicht schaden! Vom Hausverstand will ich ja gar nicht mehr reden.
Den das Beispiel Penlika zeigt ja genau, was der Politik wirklich wichtig ist. Es geht um pure Selbstversorgung.
Alles andere ist ihnen wurscht, oder es wird erst dann gemacht, wenn es nicht mehr anders geht.

https://www.landwirt.com/Forum/322945/bauern-sponsern-die-republik.html

 


sisu antwortet um 13-01-2012 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
woodster!
Nicht die Pensionen bringen unseren Staat um sondern Zahlungen an Menschen in unserem Land die noch nie etwas für Östereich geleistet haben bzw. deren Herkunftsland nicht Österreich ist. Man bedenke die Zahlungen die sie in Form von Sozialleistungen erhalten oder wie sie das österreichische Gesundheitssystem finanziell belasten.





rbrb131235 antwortet um 13-01-2012 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Also Woodster, in dem Punkt gebe ich dir absolut recht, Pensionen von € 100.000.- und mehr, an Menschen, die sich ja vorher schon krumm und dämlich verdient haben, sonst hätten sie nicht diese Pension,ist jenseits von Gut und Böse.

Nun wäre aber wirklich interessant ( wie Teilchen schon geschrieben hat ) zu recherchieren, wieviele solche Personen es gibt und wer die sind, die solche Pensionen abkassieren können, zumal die höchste ASVG-Pension € 1900.- und ein paar Zerquetschte beträgt.

Das können dann nur mehr Beamte und Politiker sein, Manager die vorher in der Privatwirtschaft waren, können da nicht dabei sein.


Grüsse rbrb13


Woodster antwortet um 13-01-2012 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
@sisu,

ja auch! So wie es Exzesse bei den Superpensionen gibt, gibt es diese auch im Sozialbereich.
Ich hab vor einiger Zeit einen Sozialbericht gesehen, der von der SPÖ veröffentlich wurde.
Hab das nachgerechnet und fast nicht geglaubt.
Vom Sozialbudget (Bezirk) wurde pro Ausländer 14mal mehr ausgegeben, als wie für einen Österreicher... Bin heute zufällig wieder drübergestolpert)

Oder Asylwerber - 3 Jahre lang oder mehr füttern wir die durch....
Warum kann sowas nicht in 3 Monanten entschieden werden?
Und... und...und..

Da muss man sich schon zusammenreissen oder einen kräftigen Schluck nehmen, sonst schmeckt einem die Arbeit nimmer..... (Wirklich Bedürftige =ok, aber Systemschmarotzer ab durch die Mitte!)



Woodster antwortet um 13-01-2012 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
@rbrb

es sind 6313 Personen, die über 100.000,- Euro pro Jahr haben... (siehe oben)


AnimalFarmHipples antwortet um 13-01-2012 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Woodster, das mit den Asylverfahren funktioniert so:
Immer wenn die Blaubraunorangen in diesem Land die Stimmungsführerschaft zu übernehmen drohen, zaubert das Innenministerium eine neue Novelle der Asyl- und Fremdengesetze aus dem Hut, um zu zeigen, daß man ohnehin etwas gegen das Problem tut.
Derlei Novellen werden im Nationalrat inzwischen schon im Halbjahrestakt durchgenickt.
Bis Ende der 1980er Jahre kam das Asyl- und Fremdenrecht mit insgesamt grad einmal 40 Paragrafen aus, inzwischen halten wir bei über 800.
Früher war es so, daß Novellen für alle gegolten haben; das hieß dann gerade im Asylbereich für alle, die teils schon Jahre auf eine Entscheidung gewartet haben, zurück an den Start, weil neues Gesetz.
Jetzt wird das meist so gemacht, daß Novellen erst für Neuankömmlinge oder erst ab einem gewissen Verfahrensstadium gelten.
Damit ist das Chaos aber überhaupt perfekt, weil zB momentan nicht weniger als sieben verschiedene Versionen des Asylgesetzes nebeneinander gelten, womit Verfahrensfehler und entsprechend längere Verfahren nachgerade vorprogrammiert sind.

Fazit: Das Problem überlanger Asylverfahren ist selbstgemacht und ich habe im gegenwärtig 23. Jahr meiner Asylrechtspraxis die Überzeugung gewonnen, daß auf politischer Ebene niemand an einer Lösung interessiert ist, zumal damit zu jeder Zeit bequem politisches Kleingeld gescheffelt werden kann.
(Siehe nur Jörg Haider, der sich ursprünglich mit der Sozialschmarotzerdebatte Geltung verschaffen wollte, bis er erkennen mußte, daß er damit Wähler an die Sozialdemokraten verschenkt; mit der Ausländerdebatte besteht diese Gefahr hingegen kaum.)

Im übrigen halte ich es für ziemlich eindimensional, Asylwerber pauschal als "Systemschmarotzer" hinzustellen. Einerseits haben wir nach wie vor eine recht hohe Anerkennungsquote, andererseits haben auch die letztlich nicht Anerkannten zumindest subjektiv nachvollziehbare und gutteils durchaus achtenswerte Motive (etwa daß es ihren Kindern besser gehen soll); und jemand, der aus der sog. Dritten Welt ist, hätte in Anbetracht unseres Wohlstands zum Thema Schmarotzertum anzunehmend auch so einiges zu sagen ...


Tyrolens antwortet um 13-01-2012 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Was regst du dich auf? Diese über 800 Paragraphen sichern dein Einkommen.


teilchen antwortet um 13-01-2012 22:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...

@Hirschfarm

Ad Bedarfszuweisungen -
Dir würde ich auch raten, einmal zuerst Zahlen zu besorgen, bevor Du hier mit Deinen Vermutungen herumschmeißt.
Über Vermutungen kann man nicht diskutieren, sondern nur philosophieren.
Möglicherweise zahlt Wien auch sehr viel mehr ein und leistet mehr für den Bund, als es z.b. eine Landeshauptstadt tut.
Das sollte zuerst mit Zahlen belegt werden, bevor wir hier grundlos herumraunzen.



teilchen antwortet um 13-01-2012 22:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...

@rbrb13

Ich habe heute bei der Statistik Austria angefragt, wo die Info zu finden ist. In den veröffentlichten Auswertungen sind nur Teilergebnisse von Bundes- bzw. Landesbeamten sichtbar. Keine Info über Mehrfachpensionsbezieher, oder über die Anzahl der Höchstbeträge nach Art der Pensionen.
Mal sehen was sie mir schreiben.



Woodster antwortet um 14-01-2012 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
@teilchen,

zur deiner Vermutung, "dass Wien möglicherweise auch sehr viel mehr einzahlt....." kann ich dir eine konkrete Antwort geben.

Ich hab vor Jahren die einzelnen NettoInlandsprodukte auf allen möglichen Ebenen verglichen. Bezirk, Land, etc. Dabei hab ich auch die Transferzahlungen (MWST, Lohnsteuer, Förderungen, Gemeindesteueranteile, etc.) verglichen. Dabei kam interessantes zu Tage:
Insgesamt sind durch das Steuersystem die Landeshauptstädte besonders bevorzugt. Davon wieder besonders Wien.
Diese Hauptstädte und besonders Wien bekommen mehr Steueranteile durch Transferzahlungen, als sie durch Steuern einzahlen.
Somit wird langsam die "Provinz" steuertechnisch ausgehungert.

Das erklärt auch den imensen Zugzug in die Städte, bzw. Randbereiche.
(Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu)

So, das ist jetzt keine Vermutung zum philosophieren, sondern Tatsachen, denen man endlich einmal ins Auge sehen sollte, bevor man neue Steuern erfindet und die Provinz gegenüber den Städten weiter benachteiligt. Weil treffen wird die "Umwidmungsteuer" ja wohl kaum die Städte...

Durch Überbürokratie werden dann Almosen verteilt, um mit Sanktionen die Empfänger ruhig zu halten...
Von den Förderungen versickern dann wieder 80% in der Bürokratie, samt SuperPensionen...

Denke, die Städter sollten schön langsam ein bischen besser aufs "Grüne" schauen, in das sie ja so gerne fahren....
...und die "Provinzler", bzw. Benachteilgten, sollten schön langsam das Rückgrat haben um das auch aufzuzeigen, anstatt dauernd vor der Obrigkeit zu buckeln...



rbrb131235 antwortet um 14-01-2012 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Ja Woodster, auch hier gebe ich dir vollkommen recht. Ich kenne zwar keine konkreten Zahlen, aber es ist sicher das Großstädte deutlich mehr bekommen als kleine Gemeinden.
Die Folge ist, das Gemeinden finanziell ausgesaugt werden und obendrein noch entvölkert ( zumindest was den Hauptwohnsitz betifft ) Das politisch starke Wien, hat hier alle Zügel in der Hand.
Das es keine Regelung gibt, wo auch Zweitwohnsitze zu Ertragsanteilen kommen, halte ich für eine absolute Schwäche der Länder,

Grüsse rbrb13


teilchen antwortet um 14-01-2012 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...

@Woodster

Wenn Du Deine Ausführungen auch mit Zahlen belegen könntest, wäre es leichter. Das Fiskalsystem und besonders der Finanzausgleich ist komplex, da können wir schon Zahlen durcheinander schütteln und alles mögliche behaupten.

Wenn es so wäre, dann muss es durch Transferleistungen der Städte für das Umland oder für den Bund gerechtfertigt sein. Glaubst Du der mächtige Gemeindebund ließe sich das sonst gefallen? Daher bitte um Zahlen.
PS: Die Erträge aus der Umwidmungssteuer sollen außerdem ausschließlich den Gemeinden zufließen.

Dieses Stadt = Obrigkeit und Land = Untergebene, dieses Denken sollte auch langsam der Vergangenheit angehören.
Dass es in den Städten lohnender ist zu investieren ist klar. Das Wachstum der Städte wird in den nächsten 50 Jahren noch weiter zunehmen, weil es einfacher ist, dort Infrastruktur zu schaffen, und die Menschen zu versorgen als auf dem Land. Das ist eine normale Entwicklung.



Hirschfarm antwortet um 14-01-2012 19:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
@Mundltussi: Wenn du bitte ein wenig googelst findest du die Zahlen selber raus. Ich nehm dir die Arbeit nicht ab. Die Tatsache das ein Wiener mehr bekommt als einer der in einem kleinen Dörfchen lebt ist Fakt. Um Zahlen die auf den cent genau sind gehts da gar nicht. Die kleinsten Dörfer bekommen 600 € pro Kopf und in den Städten gehts bis 1800€. Wien veröffentlicht die Zahlen nicht -Warum wohl?
mfg

p.s.: Einfacher Infrastruktur zu erschaffen???? Wo kann man billiger bauen?


helmar antwortet um 14-01-2012 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Solltest du mit dieser Bezeichnung "Teilchen" meinen, dann kann es durchaus möglich sein dass die ein paar hier applaudieren.......ich tu das nicht, und wahrscheinlich viele andere hier auch nicht......
Mfg, Helga


rbrb131235 antwortet um 14-01-2012 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
Ich bin entsetzt !

Grüsse rbrb13


Woodster antwortet um 14-01-2012 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
In der Tintenhochburg Wien und Umgebung verdient man Spitze...
@teilchen,

die Ziffern-Grundlagen gibts beim ÖSTAT, Bereich Volkswirtschalftliche Gesamtrechnung.
Zu deinen Anmerkungen:
a) Warum ist es in den Städten lohnender zu investieren?
b) Warum ist es einfacher dort Infrastruktur zu schaffen?
c) Warum ist das eine normale Entwicklung?

zu a) Das ist eigentlich deine Antwort auf meine fikalische Untersuchung.
Nachdem sich die Landeshauptstädte über das Steuersystem auf Kosten des Umlandes bereichern, gibt es in den Städten eben mehr Geld für Infrastruktur, Investitionen für Arbeitsplätze, etc.
Die Folge ist dann eben Zuzug aus Gebieten, die diese Investitonen eben nicht machen können.

zu b) Ja mit Geld, das man anderen über ein ungerechtes Steuersystem legal wegnimmt, ist es schon einfacher Infrastruktur zu schaffen.
Was aber umweltmäßig die großflächig zubetonierten Städte anrichten, ist eine andere Geschichte.
Nicht umsonst, werden diese Großstädte umweltmäßig als Krebsgeschwüre dieser Welt bezeichnet.
Diese Folgen darf dann wieder die Allgemeinheit auslöffeln.

zu c) Das wirklich schizophrene dabei ist, das das Ganze dann auch noch als normale Entwicklung wahrgenommen wird. So nach dem Motto:
Man muss es den Leuten nur lange genug einreden (vorbeten), bis es als Normal zur Kenntnis genommen wird.

Noch ein Aspekt: Autofahrer werden besonders abgezockt. Wer in der "Provinz" wohnt, wird dabei besonders hart zur Kasse gebeten. Somit tragen wieder die Menschen aus dem Umland überproportional zum Steueraufkommen bei, von dem sie schlußendlich wenig haben.

Und - je höher die Mobilität besteuert wird, desto mehr fördert das den Zugzug in die Städte und deren Randbereiche. Und das ist eine normale Entwicklung???.
(Unglaublich, was an Steuern nur beim Auto anfällt: Anschaffung Auto - ca. 40% Steuern, Anmeldesteuer, jährliche KFZ-Steuer, Steuer auf Versicherung, Pickerl, Reparaturen. Vignette, ca. 200% Steuer auf Sprit. Ja fast vergessen, dann noch die Abzockerei durch Strafen)



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