AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt

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Woodster 14-11-2011 16:15 - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Hallo,

das Ergebnis ist da. Insgesamt wurden bei mir 4 Gifte nachgewiesen:
Clothianidin mit 0,0023 mg/KG, Fipronil mit 0,0051 mg/KG,
Fipronil-sulfone mit 0,004 mg/KG und Imidacloprid mit 0,0026 mg/KG

Im Text heißt es u.a.: Bei der Betrachtung der Rückstandswerte ist zu beachten, dass die gesammelten toten Bienen einerseits nur solche Bienen repräsentieren, die noch die Rückker zum Bienenstock geschafft haben, andererseits aber auch natürlicherweise um diese Jahreszeit abgestorbene Bienen umfassen. Daher ist nicht auszuschließen, dass Einzelbienen auch höheren Kontaminationen ausgesetzt waren.
Der positive Nachweiss der oben genannten insektiziden Wirkstoffe in der Bienenprobe ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Bienen mit insektiziden Beizmittelwirkstoffen in Kontakt gekommen waren, bzw. kontaminiertes Sammelgut eingetragen haben.

Da die Bienengesundheitsuntersuchungen für alle untersuchten Erreger bzw. Parasitzen ein negatives Ergebnis geliefert hatten, ist - aufgrund der Vielzahl und Höhe der gefundenen Rückstände -mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einem ursächlichen Zusammenhang der beobachteten Symptome und dem Kontakt der Bienen mit diesen Wirkstoffen auszugehen.

Bundesländer-Ergebnisse:
https://www.dafne.at/prod/dafne_plus_common/attachment_download/395658a123817db8b2ab31a111b5cdc2/Melissa_Rueckstandsergebnisse_Dreijahresvergleich_nach_Bundeslaendern-2011-10-12.pdf

Alle Bauern rundum haben die Vorschriften eingehalten. Es scheint, dass die Umwelt vorschriftsmäßig vergiftet wird...

 


Woodster antwortet um 14-11-2011 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Hier nochmal der Beitrag. Beim ersten ist vieles nicht sichtbar, weil die Werbung eingeblendet ist...

Hallo,
das Ergebnis ist da. Insgesamt wurden bei mir 4 Gifte nachgewiesen:
Clothianidin mit 0,0023 mg/KG, Fipronil mit 0,0051 mg/KG,
Fipronil-sulfone mit 0,004 mg/KG und Imidacloprid mit 0,0026 mg/KG

Im Text heißt es u.a.: Bei der Betrachtung der Rückstandswerte ist zu beachten, dass die gesammelten toten Bienen einerseits nur solche Bienen repräsentieren, die noch die Rückker zum Bienenstock geschafft haben, andererseits aber auch natürlicherweise um diese Jahreszeit abgestorbene Bienen umfassen. Daher ist nicht auszuschließen, dass Einzelbienen auch höheren Kontaminationen ausgesetzt waren.
Der positive Nachweis der oben genannten insektiziden Wirkstoffe in der Bienenprobe ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Bienen mit insektiziden Beizmittelwirkstoffen in Kontakt gekommen waren, bzw. kontaminiertes Sammelgut eingetragen haben.

Da die Bienengesundheitsuntersuchungen für alle untersuchten Erreger bzw. Parasitzen ein negatives Ergebnis geliefert hatten, ist - aufgrund der Vielzahl und Höhe der gefundenen Rückstände -mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einem ursächlichen Zusammenhang der beobachteten Symptome und dem Kontakt der Bienen mit diesen Wirkstoffen auszugehen.

Bundesländer-Ergebnisse: siehe Link

Alle Bauern rundum haben die Vorschriften eingehalten. Es scheint, dass die Umwelt vorschriftsmäßig vergiftet wird...


 


Tanno antwortet um 14-11-2011 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
@ Woodster

Ist einfach total Irre,wie Monsanto und Co unsere Umwelt zerstören. Und alle Politiker halten brav den Mund zu, und die Hand auf.
Bin aber davon überzeugt,daß wir alle bzw. unsere Kinder einmal einen sehr hohen Preis für all das zahlen werden!




Icebreaker antwortet um 14-11-2011 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
DANKE dir @Woodster,

Sowohl für dein Engagement, als auch für deine Infos, welche man sonst nicht leicht erfährt ...


mbfg Ice


gdo antwortet um 14-11-2011 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Schließe mich Ice an .... SUPER Woodster, Dein Engagement, Dein Mut und Dein Wille der Sache auf den Grund zu gehen.
Leider wird das Ganze ungeahndet bleiben, und es wird sich hier auch kein einziger Maisbauer schlecht fühlen deswegen. Hier gilt scheinbar das Recht der Stärkeren und die sitzen wohl in der Bauernkammer oder einen Stock höher, wo eine Hand die andere (rein)wäscht.

Biete aber einem Bio-Imker die Möglichkeit bei mir im nördlicheren Waldviertel Bienenstöcke aufzustellen.
Da gibt es relativ wenig Maisanbau (was ich bis jetzt gesehen hab), nicht all zuviele Äcker und viele Wiesen und Wälder und auch immer mehr Biobauern.


chili antwortet um 14-11-2011 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Wie immer sind nur die Bauern schuld !

chili
 


biolix antwortet um 14-11-2011 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Chilli auch, und darum änderst du persönlich etwas ? Es liegt an dir, und nicht Ausreden zu suchen !!

lg biolix


tch antwortet um 14-11-2011 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Hallo Tanno

Kein Weinbauer ist schuld wenn sich jemand zu Tode säuft.
Es liegt in der Hand der handelden Personen ob das Mittel eingekauft und verwendet wird...

Bienen fliegen lt. Info eines Imkers nur 200-300 Meter vom Stock weg....warum werden Bienenstöcke so nahe an die betroffenen Flächen gestellt?

tch


chili antwortet um 14-11-2011 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Bitte auch auf pflanzotheke auf suche fipronil eingeben ist auch nur für uns Bauern !!

Biolix ich hab seitdem dies aktuell geworden ist von 4- fach Fruchtfolge auf 3-fach Fruchtfolge (mußte Rapso Raps aufgeben) umgestellt weil ich auf einem Schlag ein zweitesmal Mais anbauen mußte und habe nur mehr Gerste Weizen und Mais und brauche daher keine Beizung dazu.

Also diese ganzen Chemikalien die in den Gärten von Häusern und ganzen Siedlungen ausgebracht werden kleinzureden das ist jetzt eine Ausrede von Dir und hätte mir nicht gedacht das dies bei Dir nicht relevant ist, ist auch eine interessante Einstellung von Dir.

Dies ist ungefähr so wie bei den radikalen Tierschützern VTG usw. die in Ö. alles einfordern und wenn unsere unsere Betriebe zugesperrt haben ,aber nichts mehr dagegen tun wenn dann so wie bei den Eiern die Käfigeier aus dem Ausland kommen gell Biolix!!!! Aber ich versteh Dich ja das sind ja deine "BUSENFREUNDE" .-)))

Noch etwas in unserem Gebiet wird viel Mais angebaut und wir haben auch einige Bienenzüchter und ich habe einen gefragt ob er ausfälle hatte wegen dem vielen Maisanbau da hat er gesagt überhaupt nicht und die meisten haben nur deswegen Ausfälle weil sie zu "schlampert" sind in sachen Hygiene und Varroamilbenbekämpfung!!!!
Aber die Wahrheit will ja keiner hören es ist immer leichter bei einer Hetzkampagne mitzumachen als bei sich selbst Fehler zu suchen!

Das es natürlich auch bei uns Bauern schlamperte und schwarze Schafe gibt entspricht leider den Tatsachen.
So und jetzt könnts herfallen über mich !!.-)))

mfg. chili




Woodster antwortet um 14-11-2011 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt

Danke für euren Zuspruch!

Irgendwie vergeht mir der Appetit auf den Honig. Zwei Völker haben den Sommer auch nicht mehr überlebt. 1 Stock ist voller Honig - aber keine einzige Biene da.
Mir ist auch aufgefallen, dass heuer insgesamt viel weniger Insekten vorhanden waren, auch die Singvögelpopulation ist bei uns drastisch zurückgegangen.

Die AGES hat gezielt 5 Gifte gesucht und gleich 4 gefunden.
Nicht gefunden wurde Tiamethoxam. Aber was ist noch alles an Rückständen vón anderen Giften drinn? Was man nicht sucht, wird logischerweise ja auch nicht gefunden...

Ich trau mich gar nicht mein Brunnenwasser testen zu lasssen.
Wird aber nix nutzen, werds angesichts der Ergebnisse doch machen müssen, weil Clothianidin und Imidacloprid extreme Langzeitgifte sind.

Sogesehen dürfen auch Brunnen vorschriftsmäßig vergiftet werden.

Hier ein interessanter Artikel über dies Nerven-Gifte:
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/chemie/20100810_chemie_pestizide_bienensterben_hintergrundpapier.pdf
 


tch antwortet um 14-11-2011 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Hallo Woodster

Was machst Du jetzt mit dem Honig?

tch


Woodster antwortet um 14-11-2011 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
@ tch,

keine Ahnung.
Werd morgen mit der Ages telefonieren...

Eigenartigerweise wurden die Honigwabenproben nicht mehr untersucht, weil die verfügbaren "Mittel" limitiert waren....



tch antwortet um 14-11-2011 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Soweit aus dem "Link" ersichtlich handelte es sich um ein Forschungsprojekt- dafür gibts ein Budget und ist somit ein begrenzender Faktor.
Daran ist nichts eigenartig..... Du kannst auch nicht mehr investieren als Du hast

lg
tch


biolix antwortet um 14-11-2011 22:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
hallo Chilli !

WO rede ich das klein ??

Du hast es mit Rufzeichen geschrieben, und nichts von dem was du nun schreibst, ok ! ?

Ich bin dafür das sofort Statistiken mit Belegen von dem PSM Multis gefürht werden wo was wohin verkauft wird, und das staatlich kontrolliert wird, und überall die Regeln strenger werden...

Also du willst die andere Seite nciht hören , das zeigen deiner Aussagen von "deiner Wahrheit".. wie kannst du nur so engstirnig sein, nur weils angeblich bei Euch keine Ausfälle gibt ?
Was ist das für eine Wahrheit ?
Glaubst du der AGES nicht ?

lg biolix




gdo antwortet um 14-11-2011 23:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Lügen haben kurze beine ... aber auch dummheit und Ignoranz haben ihren preis.
mittelfristig rotten sich die maisbauern inkl. deren familien eh selber aus ....

gibt es eigentlich eine statistik todesursachen nach region (z.B. Seehöhe [wo kein Mais mehr wächst] ... oder Flachland - Bergland) ... UND berufsgruppe?

wann kommt es statt dem "auszug aus ägypten" - zum auszug aus den Ebenen und tallagen weil überall das wasser vergiftet ist?



grasi1 antwortet um 15-11-2011 00:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Zitat: Bienen fliegen lt. Info eines Imkers nur 200-300 Meter vom Stock weg....

So einen Blödsinn haben wir noch nie gehört!

Wir haben auch Bienen, und können diese Aussage mit Sicherheit wiederlegen, die Bienen fliegen 100%ig weiter als 200-300Meter.



hely1 antwortet um 15-11-2011 00:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Hallo

Bienen fliegen 2 - 3 km weit von ihren Stock weg! Ich habe z.B. meine Bienen auf 2 Standorte verteilt, den einen bei mir in der Nähe, wo die Landwirte viele Blühbrachen angebaut haben, den anderen in der Nachbargemeinde wo alles schön grün ist und wo man alles sofort abmäht was höher als 20 cm ist. Dort mußte man im Sommer direkt blühende Pflanzen suchen! Ich sehe hier sehr stark den Unterschied! In und um meinen Ort wo viele Blühbrachen sind hatten wir dieses Jahr viele Wildbienen, Hummel usw...., am 2 Stand nichts außer Bremsen und Gelsen! Ich glaube man sollte auch hier ansetzten, nicht alles abmähen, die Natur sollte wenigstens auf kleinen Flächen noch NAtur bleiben dürfen!
Naürlich wäre es wünschenswert wenn keine Chemie verwendet werden würde, vernünftiger Fruchtwechsel würde doch nur Vorteile bringe, den Landwirt und der Natur! Denn die Gifte sind sicherlich nicht billig!

MFG
Helmut


walterst antwortet um 15-11-2011 06:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
tch schrieb:

"....warum werden Bienenstöcke so nahe an die betroffenen Flächen gestellt?"

Damit meinte er, dass es doch für einen Imker kein Problem sein kann, beim Aufstellen der Stöcke den Anbauplan der Region auswendig zu wissen. Bei einem realistischen Radius von 3km braucht er sich doch nur um rund 3000ha Gedanken zu machen....


sturmi antwortet um 15-11-2011 07:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
@chili
Ich hab in nächster Nähe Imker, Sie bestätigen deine Aussagen, keine gröberen Probleme bei den Bienenvölkern.
Gratuliere dir bei der Analyse des Biolix, wenn Scheinheiligkeit einen Namen hat, dann Diesen! ;-)
MfG Sturmi


biolix antwortet um 15-11-2011 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Guten Morgen !

Ich sehe nur bei euch sehr sehr große Scheinheiligkeit ! aber so seits halt, nur nicht bei sich selbst beginnen...

lg biolix


biolix antwortet um 15-11-2011 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Hallo !

ja dsa sollte er sich überlegen, damit Ignoranten wie es hier viele gibt endlich aufwachen...

Allein die Aussage "du traust ihn dir nicht mehr zu verwerten, sage das... " ist eine Erpressung sondergleichen, wer er den Mut hat und zu wissen das sein Honig eben nicht mehr das "Naturreine" ist, als der er sein sollte...

Also danke Woodster, das du sogar auf deinen finanziellen Gewinn verzichten würdest...

Und das herunterspielen, haben wir schon seit Jahren bei so vielen Dingen..

tria schau dir nur deinen ersten Eintrag im 1. threat zu diesem Thema an, wo du alles abgestritten hast ...;-((

lg biolix




MF7600 antwortet um 15-11-2011 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
ich würde auch mal in die medien gehen welche giftstoffe im honig angereichert werden!!! ich hab 2 honiggläser daheimstehen, ich werde die wegwerfen müssen! ich weiss nur noch nicht ob in den biomüll oder zum sondermüll, werd da mal anfragen müssen.
ich werde auf jeden fall auf marmelade umsteigen.
welche grenzwerte wurden eigentlich überschritten?


MF7600 antwortet um 15-11-2011 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
@gdo
du könntest z.b. in das hochland angolas ausziehen!


Tyrolens antwortet um 15-11-2011 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Wo wurde der kausale Zusammenhang zwischen der Schadstoffbelastung und dem Tod der Bienen bewiesen?


baerbauer antwortet um 15-11-2011 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Tatsache und Fakten: Ich habe heuer im Herbst zwei Bienenvölker von sechs verloren.


280563 antwortet um 15-11-2011 15:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt



Woodster antwortet um 15-11-2011 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
@ tria, wütend - Wahrheit nicht vertragend??

Die Idee mit den Medien und auf den Tisch hauen ist überlegenswert.
Den Weinbauern hat nachträglich betrachtet auch nix besseres passieren können, als der Glykolskandal...

@tyrolens,

das Ergebnis der Ages ist eine wissenschaftliche Arbeit.
Lies den Text unter dem Ergebnis nochmal, es ist dort erklärt.

Klarer kann ein Zusammenhang - Bienensterben und Beizgift - nicht sein, zumal auch nachgewiesen wurde, dass die Bienen vollkommen gesund waren.

Die Proben wurden am Tag der Vergiftung entnommen.
Siehe Video auf Youtube. Typisch ist der weit rausgestreckte Rüssel, so als müsste die Biene erbrechen. Oder sie bekommt keine Luft... jedenfalls ein qualvoller Tod.

 


Woodster antwortet um 15-11-2011 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
@mf7600,

deine Überlegung ob Bio- oder Sondermüll ist gar nicht so abwegig.
Nachdem diese Beizmittel sogannte Systemgifte sind - will heissen die ganze Pflanze wird mit dem Gift angereichert - kannst du den geernteten Mais/Kürbis, etc. auch getrost als Sondermüll behandeln.
Vielleicht gleich am Acker belassen, auf der Sondermülldeponie.
So viel zu deiner Überlegung.

Die Bienenuntersuchung ist keine Grenzwertuntersuchung, sondern ein Suchen nach der Todesursache der Bienen. Wenn Bienen getötet werden, ist der Wert auf jeden Fall zu hoch.

Wenn Bienen bei einer vermeintlich geringen Dosis elendig krepieren, kann dieses Nervengift auf für Menschen nicht besonders gesundheitsfördernd sein, zumal dieses Wahnsinnsgift ca. 6.500,-- mal stärker ist, als das schon seit jahrzehnten verbotetene DDD.

Nicht umsonst sind diese Beizmittel in Deutschland, Italien, Slowenien, und weiß nicht noch wo, verboten worden.



gdo antwortet um 15-11-2011 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Woodster ... ich würd das Wasser von möglichst vielen umliegenden Brunnen untersuchen lassen - und das Wasseruntersuchungslabor auch darüber aufklären, was in den Bienen gefunden wurde.

Vielleicht läßt sich da ein Zusammenhang herstellen.

Das würde dann schon für ganz schönen Wirbel sorgen - weil da würd ich als Anrainer dann auch keine Marmelader aus der Region mehr essen. Weil dann ist das Gift da wo es grad hingeschwemmt wird.

Aber wie gesagt: die jeweiligen Herrschaften sind eh dabei sich selbst auszurotten ... und noch gibt es gottseidank Platzerln wo noch (fast) kein Mais angebaut kann. Die Ebenen allerdings sind wohl weitflächig kontaminiert.


Das ist es auch was man in den Taschen hat oder nicht.
Den Hausverstand - und die Möglichkeit zu reagieren. Oder eben nicht und ignorant zu warten bis die Gifte ihre Wirkung tun. Flexibilität ist eine der stärksten und überzeugendsten Waffen in Darwins Selektionsgesetzen. Das gilt auch im täglichen Leben - und nicht nur in den Genen.

Leider können nicht alle wie sie wollten. Weil eine monetäre Frage. Aber auch das ist Bestandteil des Spiels - oder Kampfes. Und eine Frage dessen was Du in den Taschen hast.
Leider - aber ist eine Tatsache.


chili antwortet um 15-11-2011 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Nehmt bitte mal zur Kenntnis das drei von vier Giften die woodster anführt in den Haus und Schrebergärten eingesetzt werden!
Das ist wieder mal typisch wie vom grünen Giftpilz Hauptsache anpatzen.in diesen Fall die Maisbauern ein richtiges Armutszeugnis.

diesen link wollt ihr ja nicht wahrhaben

chili
 


Woodster antwortet um 16-11-2011 00:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
@chilli,
ja ist schon richtig, das Gift wird auch in vielen anderen Produkten angeboten.
Aber es ist wohl sehr unwahrscheinlich, dass die Bienen auf vier aufeinanderfolgenden Tagen im April (Probenentnahme) Ameisenköder, Fliegenstreifen, Ziersträucher in Wohnung und Garten mit der gleichen Intensität befliegen wie die anderen Träger der Gifte. Bitte nochmal den Begleittext der wissenschaftlichen Untersuchung lesen.
Das ist hieb- und stichfest. Da is nix daran zu rütteln.



biolix antwortet um 16-11-2011 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Wie wäre es eigentlcih wenn ihr selbst mal aufhören würdet das Mittel zu nehmen ohne EUch auf andere auszureden ? Wenn einer in den Brunnen springt, springt ihr auch nach ?


tch antwortet um 16-11-2011 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Hallo Walter

Lass es einfach sein!

tch




gdo antwortet um 16-11-2011 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
tria ... solltest dich vielleicht mal auf paranoia untersuchen lassen.

gdo ... besorgt




biolix antwortet um 16-11-2011 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
eben tria, und immer sind die Kleingärtner schuld udn die Industrie, das wollte mir mal einer im "tiefsten Waldviertel" erzählen, bei Kleingärten Anteile von 1% und 1% Industrie und trotzdem alle Brunnen gesperrt und das Ortswassernetz auch grad, schon die 3. Grabung etc... so weit ham mas bracht..

Aber wir sind noch stolz auf unsere Brunnen , und seit dem der Bioanteil im Dorf bei 70% ist, passen die Werte auch wieder... ;-))

lg biolx


Woodster antwortet um 16-11-2011 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
@tria,

habe den Eindruck, du willst es einfach nicht wahrhaben, was hier passiert.
Wir haben jetzt das in Europa und Österreich, was bei den Amis schon seit Jahren passiert.
Großflächiges Bienen- und Insektensterben.
Wenn da nicht alle Arlamglocken läuten, wann dann?

Und - ich hab mich nach den Ergebnissen nicht gesehnt, sondern es macht mich betroffen, weil jetzt meine Befürchtung zur Gewissheit geworden ist. Ärger, als ich gedacht hab. Hab das Teufelszeug zu 99% auch im Brunnen!!
Und dann muss ich mir von dir sagen lassen, ich spritz hier im Forum mit Gift durch die Gegend...
Ja, was ich hab sind Fakten. Fakten einer brutalen Umweltvergiftung im großen Stil.

Goethe hat auch gesagt: "Mit dem Wissen wächst der Zweifel"
Sind doch die einzelnen Gifte schon hochwirksam. Wie wirken denn diese als Cocktail, wie sie bei mir gefunden wurden??? Und wetten, dass das noch gar nicht alle waren? Ist ja wirklich ein Horror.

Zu deiner indirekten Drohung ein Zitat von Shakespeare: "Der bösen Zeitung Gift macht krank den Boten"
Ja, versteh ich schon. Haut mich aber nicht vom Hocker.
Mein Thema ist einzig die Zeit.



gdo antwortet um 16-11-2011 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
biolix, wo laßt ihr das wasser untersuchen?? (Name, Adresse, Tel.?)


gdo antwortet um 01-12-2011 00:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Woodster .... kennst du dieses EU-Urteil?
 


Woodster antwortet um 31-10-2012 00:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
@gdo, spät aber doch: Danke für den Hinweis.
Ja, kannte das letzte Urteil.
Aber die Historie dazu ist interessant, wie zäh das abläuft...



biolix antwortet um 31-10-2012 18:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
;-)))

Hat die EFSA schon jemals eine Studie von Monsanto und Co in Frage gestellt ??

Nein, klar doch nicht, viele der Mitarbeiter haben ja mal bei Monsanto und Co gearbeitet oder sind gleich direkt dahin "vermittelt" worden.. ;-((

Quelle: http://www.lobbypedia.de/index.php/EFSA


cat antwortet um 01-11-2012 14:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Warum wird bei Neonicotinoiden immer nur von Maisbeizmitteln geschwafelt?
Nur beispielhaft: Acetamiprid (in Mospilan) Kartoffel, Fliegenbekämpfung; Thiacloprid (Biscaya, Calypso): Getreide, Ölsaaten, Obst, Gemüse, Zierpflanzen; Imidacloprid (Confidor, auch Gaucho): Obst, Gemüse, Zierpflanzen; Thiametoxam (Actara, Compo Axoris): Kartoffel, Zierpflanzen

Die Diskussion wird wohl bewusst verkürzt, der breite Einsatz im Getreide, Raps, Obst, Gemüse - auch im Garten/Zierpflanzen - Hobbybereich - soll offensichtlich total verschleiert werden.

Zur EFSA: die Stellungnahmen dieser Organisation sind ungefähr so käuflich, wie unsere verantwortlichen Politiker


mfg

cat



Berschl antwortet um 01-11-2012 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AGES - Vergiftungsverdacht bei Bienen offiziell bestätigt
Also, da haben wir also die Wirkstoffe aus Gaucho und Poncho. Aber was ist mit Fipronil und Fipronil-sulfone ,das sind doch Mittel gegen Flöhe oder Ameisen -jedenfalls gibt es keine zugelassene Beize die so was enthält(OK, "Regent" in der Schweiz- aber nur für Getreide).
War da wer mit den Ameisenködern unvorsichtig, oder was?


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