Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...

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Woodster 18-09-2011 12:08 - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Wenn sie meint, wie in den Salzburger Nachrichten zitiert:
„Außerdem bauen wir gerade enorme Feindbilder in Europa gegen die Banken und die Reichen, die Vermögenden auf. So was hatten wir schon einmal, damals verbrämt gegen die Juden, aber damals waren ähnliche Gruppierungen gemeint. Es hat das zwei Mal in einem Krieg geendet.“ Jedenfalls „müssen wir uns wirklich alle anstrengen, damit so ein Szenario mit Sicherheit nicht kommt"

Denke, sie hat da vollkommen Recht. Das Geld ist heutzutage ein Vogerl. Dank offener Grenzen ist das Kapital schneller in Fernost samt Arbeitsplätzen, als jeder Vogel fliegen kann.

Ich möchte einmal sehen, wenn hier 30% Arbeitslosigkeit herrschen, was da los ist.
Wohlgemerkt, ich spreche nicht da nicht für die Multikonzerne, die richten sichs ohnehin. Denn gut geschmiert ist halb verdient, wie wir in der letzten Zeit ja täglich in der Zeitung lesen.

Aber Fekter hat recht, wenn sie neue Steuern ablehnt. Es gibt horrende Einsparungsmöglichkeiten im Bürokratiedschungel. So geht z.B. ein Herr Häupl mit seinen Beamten heute noch mit 80% des Letztbezuges in den Unruhestand, weil es danach immer noch zig Aufsichtsratsposterln zur kargen Pension gibt.... und und und...
Ja fällt denen samt Voves und Co, nur eine neue Steuer ein??? Wofür werden unsere Vertreter so gut bezahlt??
Denn einmal eingeführt, wird die dann halt laufend erhöht... Und vom nachhaltigen Wirtschaften hat die SPÖ noch wie was verstanden. Konsum, Bawag, ÖGB, etc.; Griechenland läßt da allerorts grüßen.

Ich rede auch nicht der ÖVP uneingeschränkt das Wort. Die muss höllisch aufpassen. Denn durch viel zu viele gesetztliche Vorschriften wird den Bürgern täglich das Geld zu Gunsten ihrer Klientel aus der Tasche gezogen.

Und - warum ist jeder Satz, wo das Wort Jude(n) vorkommt von Haus aus tabu??



sisu antwortet um 18-09-2011 12:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Hallo!
Geld ließe sich genug einsparen zBsp. bei der Landwirtschaft, Strassenmeisterei, EVN und etc. aber das geht ja nicht ist ja die Kernwählerschaft der ÖVP.



walterst antwortet um 18-09-2011 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Es macht für mich einen UNterschied, ob man "Reichtum blockiert" oder ob eine Ministerin die Kritik an Banken und Oberstschicht mit dem Vergasen von Juden und Kriegstreiberei vergleicht.



Fallkerbe antwortet um 18-09-2011 14:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Hallo,
ich sehe dqas wie walterst.
der vergelich zwischen (zu großer) Steuerbelastung und Massenmord / Völkermord hinkt gewaltig.

mfg


Johannfranz antwortet um 18-09-2011 14:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
@woodster
Zu Deinem letzten Satz : Das muss man sich wirklich fragen ! Versuch `s nur mal in einem ORF - Forum mit dem ersten und dem letzen Buchstaben dieses Wortes ! Dann gehörst schon der Zensur ! ( ist meiner Meinung nach ohnehin das letzte und schäbigste - die genannte Zensur !)




walterst antwortet um 18-09-2011 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Die meisten Schrauben sitzen bei der Fekter ja fest.
Mit der einzig richtigen Handlung räumt sie die Sache schnell weg:

Fekter entschuldigt sich für Juden-Vergleich

Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat sich heute für ihre Aussage beim Treffen der Euro-Gruppe im polnischen Wroclaw entschuldigt, wo sie die Bankenkritik mit der Judenverfolgung verglichen hat.

„Wenn sich durch meine Aussagen Menschen oder Gruppierungen verletzt gefühlt haben, bedauere ich dies zutiefst. Ein Vergleich mit dem Regime des Nationalsozialismus oder dem Holocaust war weder mein Ansinnen noch meine Intention. Daher entschuldige ich mich bei all jenen, die durch meine Aussagen irritiert waren“, schrieb Fekter in einer Aussendung.
„Lehne Feindbilder entscheiden ab“

Es sei ihr einzig darum gegangen, „auf die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des Friedens hinzuweisen und mahnende Worte gegen Feindbilder und Hetze zu finden. Die Gesellschaft darf niemals in Gut und Böse geteilt werden, und ich lehne das Schaffen von Feindbildern bezüglich einzelner Bevölkerungsgruppen vehement ab“, sagte die Finanzministerin.

Fekter kommt damit ihren Kritikern entgegen, die eine Entschuldigung verlangt haben. Gestern hatte sie den Vorwurf einer möglichen Verharmlosung der Judenverfolgung entschieden zurückgewiesen und klargestellt, dass sie „niemals einen Vergleich mit dieser Zeit angestellt hat und dies auch nie zu tun beabsichtigte“.



anderson antwortet um 18-09-2011 15:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
@ woodster
Glaubst du das wirklich? Du weißt schon, dass die ÖVP diese Klientel, also Industrie, Handel usw repräsentiert? ist schon irgendwie klar, dass sie da keine Detailvorschläge zur Besteuerung macht, sondern versucht das Thema zu tabuisiere.
Wenn das so ist, dass man sein Vermögen auf Kosten ( Ausbildung des Personals, Infrastruktur usw. wird bereitgestellt) eines Landes ohne entsprechende Abgabe vergrößern können soll, nennt man das asozial. Meiner Meinung nach kann jede Firma gerne abwandern, wenn sie sämtliche Vergünstigungen an den Staat zurückzahlt.
mfg
anderson


textad4091 antwortet um 18-09-2011 16:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Die Fekter hat mit ihrer Grundaussage eh recht- allerdings hätt sie das gleich orntdlich formulieren können, um Aussagen andrer Parteien ("Rücktrittsreif", etc ..... ) quasi zu verhindern, also gegen sie zu hetzen wenn man schon dabei is; Aber das is halt Politik- für einen normal verdienenden und durchschnittlich "vermögenden" Menschen nie zu verstehen^^


Woodster antwortet um 18-09-2011 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
@walterst, fallkerbe,

ja die Wortwahl war nicht sehr glücklich, ein Fressen für die Medien...

aber denke sie hat eher die Folgen einer überzogenen Steuerbelastung gemeint.
Sonst ergäbe die Ansage wenig Sinn.
Z.B. haben die Stiftungen sehr viel Kapital und folglich auch Arbeitsplätze nach Österreich gebracht.
Das man mit einer "Reichensteuer" genau diese erwischen möchte ist klar. Da ist aber ein zappelnder Fisch leichter zu halten.
Wenn sich aber einmal die Spirale nach unten zu drehen beginnt, wirds saumäßig schwierig das umzudrehen. Wenn die Leute auf der Straße stehen, dann wirds ungemütlich. In verschiedenen großen Städten sieht man das ja schon. Und das ist erst der Beginn...

Und ich frage mich, was ist mir lieber?
Sollen sich doch die Magnaten hier wohlfühlen, wenns uns allen dabei gut geht... Der Schweiz gehts damit ja auch nicht schlecht.
Kann aber nur funktionieren, wenn wir unseren Bürokratiedschungel samt der darin wuchernden Korruption endlich gründlich ausmisten. Und das geht wohl nur über ein direktes Demokratiesystem, wo das Volk das letzte Wort hat.




walterst antwortet um 18-09-2011 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
bei Fekters Statement gab es nichts falsch zu verstehen oder dass sie eher dies oder eher das gemeint hätte. Deshalb jetzt auch die unmissverständliche Entschuldigung und fertig.


unicorn antwortet um 19-09-2011 07:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Ich denke auch, dass sie das in Bezug auf die ausufernden Kosten gemeint hat.
Wenn unsere Politiker ein Rückgrad hätten, könnten Sie gleich mit dem Sparen anfangen.
zB. werden nur mehr jene Plätze besetzt, welche auch wirklich gewählt wurden. Bei 30 und mehr Prozent Nichtwähler habe ich so gleich mindestens 30% der Kosten reduziert. Soll von ganz oben (BP bekommt Bezug aliquot nach Wählerstimmen) bis in die kleinste Gemeinde gelten.
Hätte den angenehmen Nebeneffekt, das nicht mehr soviel Unsinn verbreitet würde.
lg unicorn



textad4091 antwortet um 19-09-2011 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Tjaja, Einsparungen durch Bürokratieabbau und Verwaltungsreform- Ich hab langsam und sicher des Gefühl, des erleb nicht einmal mehr ich^^
Vielleicht aber irgendwann einmal meine UrUrUrUr-Enkel ....

Mal ernsthaft: Politiker werden kaum so "blöd" sein und ihre eigenen Arbeitsplätze abbauen (würd wohl niemand wenn er die Wahl hätte ...)
Und wenn man sich im Großen und Ganzen umhört hat man das Gefühl, dass Österreich für eine wirklich große Verwaltungsreform nicht ganz bereit is (Diskussionen bezüglich Gemeinde- Bezirkszusammenlegung, Landtage abschaffen oder Bundesländer-Zusammenlegungen, etc. ....)
Soll heißen die "einfache" Bevölkerung (Welche nur bei Wahlen politisch involviert sind) würde sowas schon gut heißen, aber je weiter man die Hierarchieleiter hochklettert, desto weniger is der WIlle dafür da .... So kommt es mir zumindest vor


Christoph38 antwortet um 19-09-2011 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Mir war die historische Tatsache neu, dass die Judenverfolgung/ermordung im dritten Reich eigentlich eine Hatz gegen die Banken und Reichen war, wie man nun von Fekter erfährt.

Mein bescheidener geschichtlicher Eindruck war bislang der, dass unter Hitler gegen alle Juden, ob arm oder reich, vorgegangen wurde.


Woodster antwortet um 19-09-2011 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
@Christoph38,
die Weltwirtschaftskrise in den 30iger Jahren, machte erst einen Hitler möglich.
Die Situation wußte dieser geschickt für seine Zwecke zu nutzen. Das die Arbeitsplätze und gewisse Sozialleistungen für Familien, die er großzügig schaffte, nur seinem Kriegsziel dienten, wurden den meisten erst bewußt, als es zu spät war. Die Folgen sind bekannt...

Wer weiß was eine Weltwirtschaftskrise, so sie kommen sollte, auch heute noch alles möglich macht.... Wenn viele Leute keinen Job haben, ja nicht mehr mal was zu essen, dann wirds brenzlig...
Und wenn man das Kapital, das unsere Arbeitsplätze sichert, mit ergeizig hohen Steuern vertreibt, vertreibt längerfristig wohl auch Wohlstand und und folglich Ruhe im Land.

Wem in labilen Zeiten wie diesen prinzipiell nur neue Steuern ohne Strukturreformen einfallen, hat aus der Geschichte wohl nix gelernt...


rotfeder antwortet um 19-09-2011 17:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Hallo!
@ Woodster
Das Geld ist zwar ein Vogerl, aber das es nach Fernost abfliegt, ist unwahrscheinlich. Z.B. wie in Hati das Erdbeben war, da hätte es genug Möglichkeiten gegeben um dort das Geld hinzugeben, doch es blieb in Europa weil es da sicherer ist. Auch mit den Einsparungen das ist ein zweischneidiges Schwert. Erstens schafft es keine Regierung die Bürokratie abzubauen auch die Fekter nicht und zweitens hängen auch Arbeitsplätze und Existenzen daran. Man könnte bei den ÖBB wahrscheinlich mit weniger Mitarbeiter auch auskommen, doch wohin mit den Leuten. Es wäre zwar lobenswert, wenn ein Geldmagnat oder ein Hedge-Fond eine hochdeffizitäre Nebenbahn übernimmt und jährlich zig Millionen hineinbuttert bis das Kapital verbraucht ist. Nur die Realität ist anders. Mit dem Kapital will man nicht Arbeitsplätze schaffen sondern sondern nochmehr Kapital bekommen. Und hier komme ich wieder auf die geschichtliche Fehleinschätzung der Frau Finanzminister zurück. Nicht das Feindbild des Reichen war die Ursache von Hitlerdeutschland sondern die Ausweglosigkeit der von Massenarbeitslosigkeit geplagten Bevölkerung.Das wäre auch in der heutigen Zeit nicht besser im Gegenteil. Denn damals haben die Menschen irgendwie überlebt auch ohne Geld. Doch die heutige Generation hat das betteln und das Stehlen nicht mehr gelernt.
Deshalb sollten möglichst alle ihre Arbeit und Lebensgrundlage haben dann bleibt auch der Frieden erhalten.



rotfeder antwortet um 19-09-2011 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Deshalb ist meine Meinung, wenn die Bettler das Geld erhalten ist der wirtschaft mehr gedient als bei den Superreichen. Denn der Bettler kauft sich eine warme Mahlzeit , ein Millionär jedoch nicht 1000 Mahlzeiten pro Tag nur weil er es sich leisten kann.


biolix antwortet um 19-09-2011 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fekter hat Recht - Wer Reichtum blockiert, jagt die Arbeitsplätze zu Teufel...
Nabend !

tolelr thread ! ;-)))

Also wer hat was gegen Millionäre, bei Milliardären ist das schon anders...
Was soll man denen tun ?

Die kaufen sich Armeen, meienr Meinung ist einiges "viel zu spät"..
Aber auf keinen Fall ihnen irgend etwas wie bei der "judenverfolgung", irgend eien neue Steuer auf Suoperrreiche. lässt divh nicht mal im kleinsten mit dieser zeit vergleichen, diese Frau ist für mich Rücktrittsreif...das ist ja nicht das erste mal...

Apropos, wer zahlt noch immer bei Aktienkäufen und Verkäufen Bankspesen ? Komisch, aber eine 0.1 % Transaktionsteuer ist unmöglich einzuführen.. so was könnte man doch mit irgend etwas vergleichen, oder eigentlich nur, für wie arg dumm wir uns alle hinstellen lassen und uns sowas einreden lassen, das dies nicht geht..... ;-))

lg biolix




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