Geld-Kürzungen der EU für Lebensmittelproduzenten

Antworten: 17
burki.gassner@live.at 30-06-2011 19:25 - E-Mail an User
Eu -Kürzungen
Hallo liebe Kollegen! Wollt ihr eure Existenzen KAMPFLOS aufgeben weil die liebe EU angeblich kein Geld mehr für uns LEBENSMITTELPRODUZENTEN mehr hat ?? Nehmt euch die Lehrer zum Vorbild und kämpft für eure Ideale ! Wir Bauern müssen endlich lernen zusammenzuhalten und das jammern aufhören,den das kann der Konsument nicht mehr hören. Wir müssen Informieren und Mobilisieren !! Ich hoffe der Zusammenhalt wächst sehr schnell Ein kleiner Biobauer ,der nicht ans Aufhören Denkt !!


helmar antwortet um 30-06-2011 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eu -Kürzungen
Informieren.....gute Idee, nur wen? Der Konsument entscheidet an der Kassa, und mancher der meint sich selber und anderen Gutes zu tun kauft ohnehin das als besonders gut beworbene.......jammern, da hast du recht, bringt nichts, (vor)rechnen vielleicht.......z.B. wieviele Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit der Landwirtschaft zusammenhängen. Und investiert werden kann nur wenn Geld dafür da ist, wenns weniger, dann eben auch weniger dort.
Mfg, helga


burki.gassner@live.at antwortet um 30-06-2011 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eu -Kürzungen
Und was ist mit Zusammenhalt ? Denn unsere Bauernvertreter kann man Vergessen !



50plus antwortet um 30-06-2011 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@burki

Du hast vollkommen recht, die Lehrer haben gestreikt, die Ärzte ebenfalls. Außerdem bin ich überzeugt, dass wir Bauern nicht jammern, sondern wenn wir Tatsachen aufzählen, dann wird es als Jammerei abgetan.
Wir haben erst heute in der Familie gesprochen, wie es wohl ablaufen wird.....30 % Kürzungen der Ausgleichszahlungen werden jetzt "angedroht", wenn es dann eventuell "nur" 10 % Kürzungen sind, wird es uns als Erfolg verkauft......läuft doch schon immer so......
Ich bin mir absolut sicher, dass es keinem Menschen etwas bringt, wenn man die Bauern "ausrottet".

Wir haben Vertreter, die Streiks organisieren sollen, denn was soll man wirklich als Einzelner machen? Hat doch auch schon der Andreas Maurer die Bauern in den 70ern so erfolgreich mobilisiert!
Ich bin überzeugt, dass das auch heute funktionieren würde.


Icebreaker antwortet um 30-06-2011 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zusammenhalt.
Machst Witze?

... solang sich Kovi und Bio, Hörndl- und Ackerbauer, usf. "bekriegen" ..... ?
Zusammenhalt.
Ein schöner, ewiger Traum.

mfg Ice




Rocker45 antwortet um 30-06-2011 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es ist wirklich schade, dass der Zusammenhalt unter den Bauern so miserabel ist, aber icebreaker hat leider recht!

wenn sich allerdings ein weg findet wie wir mal der Obrigkeit in den hintern treten können bin ich gerne dabei=)




tch antwortet um 30-06-2011 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Burki,

Die Vertreter kannst vergessen- das mag so sein:-)

Was unternimmst Du um den Zusammenhalt in der Landwirtschaft zu verbessern?
Warum halten die Bauern nicht zusammen? das wäre mal zu hinterfragen...!
Das wäre eine Aufgabe für Dich oder irre ich mich?
Der grosse Gure wird nicht kommen und euch zusammenführen- das müsst ihr schon selbst erledigen.
Es muss nur eine Leitfigur gefunden werden- so wie anno dazumal der Andres Hofer- scheisse war allerding das seine tapferen Krieger ihm in Mantua alleine sitzen haben lassen....


Wie schuats mit Dir aus, hast Du etwas Zeit übrig um den Vaterländischen zusammhalt zu organisieren oder ist so wie bei den anderen?

Aus welchen Personenkreis kommen die Bauervetreter? Sind diese Wappler alles Stadtkinder- ev Lehrerkinder aufgewachsen mit einem Hamster oder kommen die aus der Ländlichen Gegend und sind Arbeiterkinder (Bauerfeinde)
Das diese Säcke aus der Landwirtschaft kommen kann wohl nicht sein....

Kampf... gegen wem willst Du konkret kämpfen?

tch



50plus antwortet um 30-06-2011 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das hat nichts mit Zusammenhalt zu tun, das muß ordentlich organisiert werden, sonst garnichts!

Denn am Ende ist ohnehin immer jeder sich selbst der Nächste. Das ist in allen Berufsgruppen so, überall gibt es Mobbing, sogar sehr heftig - da müssen die Leute zum Psychiater oder sogar frühpensioniert werden wegen burnout. Oder bin ich da fehlinformiert?


naturbauer antwortet um 30-06-2011 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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50plus bei einem wirklichem Zusammenhalt klappt auch die Organisation.
Da es aber kein zusammenhalten mehr gibt, wird es nichts mehr mit organisieren.


50plus antwortet um 30-06-2011 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Veltliner

Was ist da schwer zu erklären? Man gibt den Bauern Ausgleichszahlungen dafür, dass sie zu Weltmarktpreisen produzieren und die Bevölkerung billigste Lebensmittel zur Verfügung hat.
Nichts ist einfacher und einleuchtender zu erklären und nichts wird dringender tagtäglich gebraucht, als unsere Produkte. Mit dem Preis sinkt ohnehin die Wertschätzung für Lebensmittel in der Bevölkerung - und das ist mit Sicherheit falsch!
Man muß auch sagen, dass sich die Konsumenten nicht über höhere Preise aufregen würden, sondern in erster Linie die Medien für Aufregung sorgen. Und dass hinter den Medien immer Parteien stehen, weiß man ja auch.


50plus antwortet um 30-06-2011 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Naturbauer

Aber mit jedem Bauer der stirbt, sägen sich unsere Vertreter auch selber am Ast, auf dem sie sitzen.
Klar, wenn es fast keine Bauern gibt, kann man auch weniger mobilisieren. Natürlich würden die Bauern gemeinsam auftreten. Ich finde es sehr ungerecht, die Schuld den Bauern in die Schuhe zu schieben.

Wer hat denn die bäuerlichen Strukturen zerstört, wer hat die Bauern dazu "gezwungen", sich zu spezialisieren?
Als ich ein Kind war, da haben in meinem Dorf alle 25 Bauernhöfe dasselbe produziert: Milch, Eier, Fleisch, Getreide. Heute gibt es in unserem Dorf 5 Bauernhöfe (teilweise sogar im Nebenerwerb). Inzwischen gibt es keine Kuh, keinen Stier und kein Geflügel mehr im Dorf.

Wir brauchen Vertreter, die sich etwas sagen trauen und Entscheidungen treffen trauen und die uns zur Seite stehen!


naturbauer antwortet um 30-06-2011 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eu -Kürzungen
Wenn wir unseren Vertretern nichts wert sind, kommt die Zeit wo auch sie in ihrer Art nichts mehr wert sind. Zuerst wir, dann sie.


tch antwortet um 30-06-2011 22:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eu -Kürzungen
Welche Entscheidungen sollen von euren Vetretern getroffen werden?
Ein guter Vetreter sagt: ab morgen Milchpreis 50 cent...... wie gehts dann weiter?



Kann es sein das einigeInnen hier im Forum etwas naiv sind?

tch



Efal antwortet um 01-07-2011 01:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eu -Kürzungen
"Kann es sein das irgendeiner hier im Forum etwas naiv ist?"

Diese Frage ist mit einen einteutigen "Ja" zu beantworten!

Gute Nacht lieber tch,.ch,..h,...,.


unicorn antwortet um 01-07-2011 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eu -Kürzungen
Also wo ist jetzt wirklich das Problem. Ich sehe Keines.
Wenn die AZ geringer werden, werden die Landwirte weniger.
Weniger Landwirte, ergibt in absehbarer Zeit Großbetriebe - die auch Keiner will.
Also gibt es in absehbarer Zeit keine LW-Betriebe in der EU. Ist das ein Problem. Nein.
Denn der Weltmarkt produziert sowie günstig. Zölle sind nicht nötig, denn da wo nicht ist, muss auch nichts geschützt werden. AZ sind nicht nötig da es ja keine LW gibt. Alle leben in Ihrer „Geiz ist Geil Welt“ und sind glücklich.
Das Geld das hiermit eingespart wird bleibt sicher in Masse (keine Landwirte, keine Bürokraten, müssen „verausgleichzahlt“ werden) vorhanden, und kann später wenn der Weltmarkt (siehe Weizen aus Russland im Vorjahr) nicht liefern will/kann ja bei Bedarf verkonsumiert werden.
Ich denke die Erde wird es überleben ob nun Menschen darauf leben oder auch nicht.
lg unicorn
der der Meinung ist das Wasser, Essen und Energie in der nächsten Umgebung produziert werden soll/muss.
PS: In den 70ern hat eine jede Familie 30%-35% Ihres Einkommens fürs Essen ausgegeben; ich kann mich nicht erinnern, dass es uns damals schlechter als Heute gegangen ist. Heute werden 10-12% des Einkommens fürs Essen ausgegeben und es ist immer noch zuviel - und der Urlaub wird auf Pump verkonsumiert – es lebe die Wirtschaft – Griechenland ist ja ein gutes Beispiel.


burki.gassner@live.at antwortet um 04-07-2011 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Eu -Kürzungen
Hallo tch ! Zur 1. Frage: Wir haben bei uns in der Nachbarschaft Gott sei Dank ein sehr freundschaftliches Verhältniss, das heißt wenn Not am Mann ist wird wenn irgendwie geht geholfen.Zum 2.Ja ich wäre sicher bereit etwas grösseres auf die Beine zu stellen,denn meine Protesttafeln neben der Strasse sind zuwenig.Die Frage ist ob sich genug Gleichgesinnte finden die sowas mittragen-egal aus welcher Berufsgruppe oder Sozialschicht.Hier gehts nämlich hauptsächlich um den gesunden Haus-und Menschenverstand. Gruss Burki


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