die politik macht den bauern etwas vor

Antworten: 13
Haggi antwortet um 26-06-2011 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor
Also viel kann das nicht sein, was die Politik den Bauern vor macht...

Oder hast den Link vergesssen zu kopieren?!?




Moarpeda antwortet um 26-06-2011 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor
der kerl soll einmal arbeiten gehen und wenn er heimkommt in der landwirtschaft weiterarbeiten,
fern der realität, von seinem schreibtisch aus, wenn er schreibt:


.... friss hund oder stirb, könnte man das auch nennen, wenn er schreibt:

"Die meisten Regionen sind gut angeschlossen an Ballungsräume, da gibt es andere Arbeitsmöglichkeiten. Wenn die Menschen damit glücklich sind, ist das doch toll."


....und, nona:

"Aber viele der Kleinbauern hören ja auf, eben weil es sich nicht auszahlt.

Natürlich, spätestens mit der Hofübergabe stellen sich viele Nachfolger die Frage, ob sich das auszahlt und in ihr Lebenskonzept passt. Genau deshalb wäre es so wichtig, den Landwirten ehrlich zu sagen, worauf sie sich langfristig einstellen müssen. Dass die Direktzahlungen vielleicht noch einmal gerettet werden, aber dass es diese Einkommensstützung, die so ziemlich sinnfrei ist, in zehn Jahren nicht mehr geben wird. So wie es jetzt läuft, macht man ihnen etwas vor."



helmar antwortet um 26-06-2011 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor
Das fängt schon bei den landwirtschaftlichen Fachschulen an.......es ist zweifelsfrei eine gute und umfassende Ausbildung, welche da angeboten wird. Und dass man zusätzliche Qualifikationen dort erwerben kann ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass man die Landbewirtschaftung auch im Nebenerwerb aufrecht halten will. Denn für die Ausbildung der "echten" Bauern würden etliche Schulen weniger im Bundesgebiet reichen. Interessant ist, dass sich gerade im ersten Jahrgang der LFS gar nicht so wenige "Polyflüchtlinge" befinden, welche nicht aus bäuerlichen Familien stammen.
Dass auch das Ausbildungsangebot mancher Schulen am Bedarf vorbei geht ist leider dann eine Tatsache wenn dann Facharbeiter dieser Sparte keinen Job finden.
Mfg, Helga



Fallkerbe antwortet um 26-06-2011 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor

Viele Bauern wollen die (bittere) Wahrheit doch gar nicht hören.
Ein Standesvertreter, der die Wahrheit ausspricht würde umgehend abgewählt.

mfg



helmar antwortet um 26-06-2011 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor
Hallo Fallkerbe....so ist es. Aber es liegt auch daran dass gerade in der Agrar, und witzigerweise auch in der Beamtenparteipolitik, eine derartige "Erbhofmentalität" auf Funktionärsebene vorliegt, dass jeder der es nur wagt, nach notwendigen Änderungen zu fragen, auf der untersten Treppe ohne Fusstackerl sitzen bleiben wird müssen. Und besonders bei den Schwarzen........ohne (rk) Kirche gehts a net.....;-))).
Mfg, Helga


palme antwortet um 26-06-2011 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor

Hier der Link

http://diepresse.com/home/politik/eu/672817/Die-Politik-macht-den-Bauern-etwas-vor?_vl_backlink=/home/index.do




ah1 antwortet um 26-06-2011 12:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor
Stephan von Cramon-Taubadel kann man in seinem interview eigentlich in so ziemlich allem nur zustimmen.
es gibt einfach zu viele realtiätsfremde träumer.

wie helga schon schreibt kommen politiker die tatsachen aussprechen aber in der partei nicht weit.


fliege antwortet um 26-06-2011 14:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor
Hallo

Schön daß Du auch drauf kommst was die Politik mit den Bauern vor hat, wenn so ein Bauernverräter wie josef Pröll seinen Hut nimmt aus gesundheitlichen Gründen, abdankt kann er mir nicht leid tun alles nur Theater. wenn dann ein Berlankovic beschließt die Förderungen für heuer in zwei Raten auszubezahlen( November Februar ) dann ist doch schon lange Feuer am Dach
Liebe Landwirrte euer hart verdientes Geld muss alles den Griechen in den Arsch geschoben werden
so will es die EU und deshalb müssen die Bauern bluten.So traurig es auch ist.
Der Euro -Rettungschirm das Lügentheater unserer Politik ist ein abschlachten der kleinen Leute.
Aber es bestätigt sich immer wieder wenn ich sage : " Es gibt keine Bauernverträter, es gibt nur Bauernverräter" leider Gottes.drumm weg vom bauernbund und was dazu gehört


tch antwortet um 26-06-2011 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor
Hallo Fliege

Bleib cool.....es ist nicht nur das Geld der Bauern das nach Griechenland verschoben wird...

Zum Thema in den a... geschoben.

Die EU ist draufgekommen das die dicken Rollen der 500€ Scheine nicht auf einmal in deinen A.... geschoben werden können, darum wurde es aufgeteilt,.

Macht es einen Unterschied ob Du die Förderung (wofür eigentlich) auf einmal oder zweimal ausbezahlte bekommst?
Wo werden die kleinen Leute abgeschlachtet? Kann nur bei Dir am Hof sein!?

Du solltest Bauernvertreter werden, das würde die Welt verändern.

tch


melchiorr antwortet um 26-06-2011 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor
Hallo!
@ tch
Du sprichst mir aus der Seele!!!
lg. herbyy


Hirschfarm antwortet um 26-06-2011 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor
Cramon Taubadel arbeitet als Uniprof aber schon auch in einem höchst subventionierten öffentlichen Amt. Verschließt er etwa auch die Augen vor der Realität?


helmar antwortet um 26-06-2011 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
die politik macht den bauern etwas vor
Hallo tch........wost recht hast, hast recht! So ähnlich wie unser(e) liebe Fliege hat es mir mein Gegenüber am Tisch bei einer Infoveranstaltung vorige Woche auch erklärt..........;-). Aber mal im Ernst.......das wenige was man über die GAP nach 2013 hört, ist dass diese "grüner" werden soll. Wenn damit noch mehr Auflagen gemeint sind um dann ein paar € /ha zu bekommen, kann ich mir vorstellen dass es gar nicht so wenige Bauern geben wird welche es ohne diese versuchen werden.
Und da diese dann meistens auch findige Zeitgenossen sind, diese auch Bewirtschaftungsformen finden werden welche effizienter als derzeit sind.
Mfg, Helga


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