Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends

Antworten: 18
edde 17-08-2010 17:28 - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
laut einer aktuellen Studie hat das Auto an Prestige immens gewonnen, grosser Verlierer sind Kleidungsstücke mit teuren Markenzeichen.

man sollte glauben, dass nach dreissig Jahren Umweltsensibilisierung das Auto vermehrt als potenzeller Umweltverschmutzer gesehen wird, doch weit gefehlt !
es werden tendenziell wieder mehr grössere Autos gekauft,schwere Geländewagen
insbesondere im städtischen Bereich.

da macht es ja direkt stolz, dass zumindest im landwirtschaftlichen Bereich nie zu schwere Traktore angeschafft werden "smile"

es muss allerdings tatsächlich einen Zusammenhang mit schweren teuren Traktoren und der Attraktivität des Bauern geben, denn ich hab noch nie einen Kandidaten bei BSF mit nem teuren neuen Fendt gesehn.

mfg



walterst antwortet um 17-08-2010 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
ein BMW-Händler in meiner Nähe redet vom besten Geschäftsjahr in der Firmengeschichte.

Drum ist es auch wichtig, dass die Bauern mit ihren Preis- und AZ-Forderungen bescheiden bleiben, damit die Leute ihr schwerverdientes Geld dort hin geben können wo es hingehört.


Rotax antwortet um 17-08-2010 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
wen ich mir die Kandidaten bei BSF so ansehe, kann ich mir kaum vorstellen das da einer weis was ein "Fendt" ist.ich bin der Meinung das so manches grosses Auto weniger Abgase erzeugt als so mancher alte Kleinwagen eines Umweltaktivisten.



Christoph38 antwortet um 17-08-2010 18:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
Möglicherweise stellt das Auto ein Phallussymbol dar.
So gesehen wäre es nur logisch, dass das Auto auch gerne ein bisserl grösser sein darf.

Und wenn juckt schon die Umwelt, wenn es drum geht, wo die Musi spielt.

Kann aber auch sein, dass schon wieder eine Gegenbewegung aus Amerika im Anrollen ist, wo es ja derzeit für Milliardäre schick ist, ihr mühsam erworbenes Vermögen zu spenden.
Stellt die den Anfang einer neuen Welle an Bescheidenheit und Nächstenliebe dar ?


teilchen antwortet um 17-08-2010 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends

Das Auto ist seit Ende des 19. Jahrhunderts ein Prestigeobjekt.
Für die einen Fortbewegungsmittel, für die anderen Statusymbol, meinetwegen Phallussymbol für die Midlifecrisler, Selbstbestätigungsobjekt.
Heute nicht anders als damals.

Warum wohl sonst zieren halbnackte Frauen die Chromjuwelen in den Autosalons dieser Welt?



Pinz antwortet um 17-08-2010 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
Hallo

die frage ist brauch ich eigentlich das auto in der und der ausstattung oder kauf ich es weil ich damit protzen will? Für die protzer hab ich wenig über, weil mir ein auto nicht imponiert- sogar eher abstossend wirkt aber nicht weil ich es mir nicht leiste sondern weil es machtgehabe darstellen soll.Natürlich kann sich jeder ein auto seiner wahl aussuchen und klar ist es angenehm mit ps stärkeren fahrzeugen zu fahren.

Ich gebe zu ich fahre privat nur einen 75ps starken auch mit hänger.


Peter06 antwortet um 17-08-2010 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
Es soll ja Menschen geben die ausschliesslich die billigsten Lebensmittel einkaufen, voller Stolz erzählen, wie billig sie ihr Fleisch mit der Grossmarkt-Einkaufskarte erstanden haben, wie günstig sie wieder Kleider beim *** gekauft haben, kurz, die bei den essentiellen Dingen das Geld sparen, welches sie beim Autokauf locker und ohne mit der Wimper zu zucken, in die Sonderausstattung investieren........


teilchen antwortet um 17-08-2010 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends

;-) Peter06

Es soll auch Menschen geben, die für ein Bett mit Biomatratze und reinen Holzverbindungen ein kleines Vermögen ausgeben, weil Ihnen das wichtig ist. Sie kaufen Gemüse, Fleisch und Käse beim Karmelitermarkt zu Luxuspreisen, dafür den Reis und das Magerjoghurt billig beim Hofer. Sie geben ein paar Tausend Euro für ein Jahresabo in der Staatsoper aus, dafür tragen sie Ihre Schuhe so lange zum Schuster zur Reparatur, bis diese von selbst auseinanderfallen.
Sie fahren entweder eine klapprige Rostschüssel oder sind Mitglied bei Car-sharing, fahren mit der Bahn aber nur 1. Klasse...usw.usf.

Fazit: Den typischen Konsumenten, der "nur" hochpreisig oder "nur" billig kauft, gibt's immer weniger.



schellniesel antwortet um 17-08-2010 23:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
Nur zur beruhigung die Großen und Ps starken autos besitzen die wenigsten die damit fahren! Sie sind zu 95% geleast!
Was aber nicht heißtb das es sich diejenigen nicht leisten Können! Nur auf etwas hinsparen will keiner! Wann dan muss ich es noch vor jedem anderen haben und noch ein quentchen besser!

Ja es stimmt das jahr 2010 sind wieder sehr viel Autos verkauft worden die Prestigeträchtig sind! Allerdings auch sehr viele Autos die alles andere sind wie Prestigeträchtig!
Dacia z.B.

Für mich eher ein Indiz das die schere zwischen arm und reich noch weiter auseinander geht! Den Mittelstand gibts in dem sinn einfach nicht mehr!

Und das spiegelt sich beim Autokauf wieder!
Mfg schellniesel




biolix antwortet um 18-08-2010 07:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
Guten Morgen !

traurig ist die "Wertigkeit"... letztens stands ganz groß in den Zeitungen, "Ö geben mehr fürs Auto aus als für die Kinder.."... Ja und niemand fragt sich wann rechnet sich das...niemand fragt sich was hat da für Umweltauswirkungen etc.
Auf jedem Zigarettenpackerl steht schon ein Warntext drauf, wann komtm das beim Auto.. ;-))

lg biolix


teilchen antwortet um 18-08-2010 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends

@biolix,

Was wird denn hier verglichen?
Auto mit sämtlichen Nebenkosten und beim Kind die Eigenausgaben.
Die staatlichen Ausgaben für Kinder sind wahrscheinlich nicht dazugerechnet. Kindergeld, Kinderbeihilfe, Absetzbeträge, Schulgeld, Studienbeihilfe, Gratiskindergarten, ...

Kinderkriegen wird vielseitig gefördert, mehr oder weniger effizient, der Kauf eines Autos hingegen nicht (temporär vielleicht durch die Verschrottungsprämie).

Wenn man bedenkt, dass die einkommensschwächeren Familien meist mehr Kinder als die Besserverdienenden haben - das ist leider statistisch so, Ausnahmen immer willkommen :-) - dann können wir davon ausgehen, dass dieser Vergleich halt alle über einen Kamm schert, dass es aber sicher nicht um die gleichen Familien geht, die viel fürs Auto und wenig für die Kinder ausgeben.

Wären Kinder bei den Eigenausgaben so teuer wie Autos, dann gäbs vermutlich noch weniger davon... :-(



biolix antwortet um 18-08-2010 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
eben stimmt, grauslich diese "Wertigkeit".. ;-((

lg biolix


teilchen antwortet um 18-08-2010 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends

Finde ich nicht so arg, biolix.
Schließlich brauchst Du ein ordentliches Auto, um Deine Kinder sicher transportieren zu können.

Wichtiger als Geld ist doch die Zeit.
Würden Eltern mehr Freizeit mit dem Auto als mit den Kindern verbringen, fände ich das wesentlich schlimmer.
Ich denke, das ist es auch, was für die Kinder mehr zählt.



biolix antwortet um 18-08-2010 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
oje, da brauch ma dann alle einen Panzer oder wie das wir die kinder sicher transportieren ? beser wäre wir würden mit den kindern rad fahren und meine das kleine autos sicherer für den radfahre und Fußgänger sind....
Ist eben so trau ich mich zu wetten das die eltern weniger zeit haben heute für ihre kinder, obwohl die autos schneller geworden sind.. genauso weil die Fernseher größer weworden sind und besser haben die eltern weniger zeit bzw. fernsehen sie immer mehr.. ;-))

lg biolix

p.s. und die meisten autos werden noch immer von einzelnen benützt, wusste gar nicht das der schnitt in Ö plötzlich 3 kinder snd.. ;-)) apropos teilchen wie viel Kinder hast du und wie viel ist dir dein Auto "wert" ? und die frage hat keinen bösen hintergrund


teilchen antwortet um 18-08-2010 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends

@biolix

Ich sags Dir gern. Leider hab ich keine Kinder, aber auch kein Auto.
Bin Car-Sharing-Mitglied, das ist mir im Durchschnitt 1.200,- EUR im Jahr wert, inkl. Treibstoff.
Dafür hab ich immer ein ziemlich neues Auto, frisch gewaschen, aufgetankt und serviciert, immer einen Garagenplatz. Es gibt einen Fahrzeugpool mit unterschiedlichen Fahrzeuggrößen - die auch unterschiedlich viel kosten. Die teile ich mir mit anderen Fahrern.
Wenn Du mich fragst, für die Stadt ist das ein ideales Mobilitätskonzept, zusätzlich zu den Öffis.



biolix antwortet um 18-08-2010 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
Gratuliere, habe einige Freunde die das genauso machen, daher schätze ich die sehr.die es ohne Auto schaffen.....
Das mit den Kindern klappt schon noch, kommt zeit kommt mann und alles andere.. ,-))

lg schönen Tag biolix




traktorensteff antwortet um 18-08-2010 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
Früher war eben das Pferd das Prestigeobjekt des Bauern, heute ist es der Traktor. Und für viele Leute ohne LW ist es eben das Auto. Wie "gescheit" das alles ist, ist fraglich. Manchmal wundere ich mich, dass sich die Leute doch so teure Autos leisten können. Die Unterhaltskosten sind ja nicht gering, größeres Auto heißt auch, mehr Versicherung und Steuern. Leider wird jemand wirklich oft nur über das Auto deffiniert, auch in der Wirtschaftswelt. Grundsätzlich ist ein Auto heute praktisch unverzichtbar, wenn man nicht direkt in der Stadt wohnt und nicht weit zur Arbeit hat.

@ Biolix:
Ich glaube, in der Studie wurde gesagt, dass eher die Reichen dazu beitragen, dass im Durchschnitt mehr fürs Auto als für die Kinder ausgegeben wird. Das ist aber gut vorstellbar, wenn man bedenkt, was ein Oberklassenauto kostet, + Betriebskosten, oft noch ein Zweitwagen für die Frau... tendenziell haben "Reiche" weniger Kinder, Einkind-Familien kommen häufiger vor. Da ist das Ergebnis der Studie wirklich nicht überraschend. Man kann das ja weiterdenken, in den USA wird anscheinend mehr für Gefängnisse als fürs Schulwesen ausgegeben...


Biohias antwortet um 18-08-2010 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
achja das auto...
wär ja direkt langweilig wenn ich an meiner schüssel ned immer was rumschrauben könnt...
aber für manche, z.b. meinem besten freund ist das auto wahnsinnig wichtig.
jetz isa no ned amal 25 hat schon sein 3.ten BMW und gibt so viel dafür aus...
aba so is des hald
mfg


iderfdes antwortet um 19-08-2010 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Auto-DAS Prestigeobjekt des dritten Jahrtausends
Ja Biohias, anfangs hat mir das Schrauben auch noch Spaß gemacht, aber nach dem dritten Motortausch innerhalb eines Jahres ist mir die Lust vergangen. Dazu noch zweimal Starter kaputt und Verschleißteile sowieso. Da ist ein Neuer doch viel praktischer. Und eigentlich auch günstiger. In meinem Fall zumindest, hab mich ja schon als Dacia-Fahrer geoutet :-)


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