Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..

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Else 28-07-2010 11:23 - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
"Kronen Zeitung" vom 23.07.2010 Seite: 16 Ressort: lokal Sbg,
++++ Adnet: Der Bauer ist als "Problemfall" bekannt

Acht Hunde und ein Kalb auf Bauernhof angekettet

Die Salzburger Tierrettung schlägt Alarm: Auf einem Bauernhof in Adnet deckten die Mitarbeiter schlimme Zustände auf. Ein Kalb sowie acht Hunde waren im Stall angekettet. Mehrere Welpen mussten zudem in einem Autoanhänger, der nur mit einer dünnen Plane abgedeckt war, in der prallen Sonne ausharren.

Einer der Hunde, die ungeschützt der Sonne ausgesetzt waren

Ein anonymer Anruf brachte den Fall am Mittwoch ins Rollen: "Wir sind sofort zu dem Hof hingefahren, um uns alles anzusehen", schildert Tierrettungschef Manfred Ehgartner. Und dort offenbarten sich die katastrophalen Zustände: "Acht Hunde waren im Stall angekettet, ebenso eine Kuh und ihr Kalb. Das ist schon lange verboten", berichtet Ehgartner. Damit nicht genug, acht der 22 Welpen auf dem Hof - der Landwirt züchtet bereits seit längerem Hunde - waren auf einem Anhänger, der nur durch eine dünne Plane abgedeckt war, der prallen Sonne ausgesetzt.

"Auch die drei Pferde und zwei Ziegen waren leider in keinem guten Zustand", erzählt Ehgartner. Er versuchte nun aber gemeinsam mit dem Besitzer eine friedliche Lösung zu finden.

"Der Verein ,Vier Pfoten' würde die Ziegen nehmen. Auf Gut Aiderbichl haben wir bereits wegen der Pferde angefragt", sagt Ehgartner. Doch letztlich verweigerte der Landwirt die Herausgabe der Tiere. "Die Behörde muss in diesem Fall handeln. Man kann bei diesem Leid nicht einfach wegschauen. Außerdem stehen überall am Hof alte Geräte und Fahrzeuge herum. Da fließt zum Teil Öl aus", ist Ehgartner fassungslos.

Amtstierarzt Dr. Günther Hickmann von der Bezirkshauptmannschaft in Hallein kennt den Fall und beruhigt: "Der Landwirt steht unter Beobachtung. Es ist nicht so, dass er seine Tiere absichtlich quält. Er hält sich nur nicht immer an die Vorgaben. Wegen dem Anketten habe ich ihn bereits mehrmals verwarnt." Der Bauer liebe seine Tiere. Er habe für die Hunde etwa auf Hickmanns Anweisung hin eigene Boxen gebaut. Warum die Vierbeiner aber dann wieder angekettet waren, ist unklar. "Wir werden ihn weiterhin überprüfen. Möglicherweise müssen wir mit Geldbußen arbeiten. Aber ich kann versichern, dass auf dem Hof keine Tiere in Lebensgefahr sind", so Hickmann. Ehgartner kann dazu nur den Kopf schütteln . . .

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Der LW züchtet seit längerem Hunde, aha.
Von Katzen war leider nicht die Rede, herr muk.
Da gehts ja zu wie in den Oststaaten mit ihrer Hundeproduktion.

Wenn das alles stimmt, dann kann man zur kontrollierenden Behörde nur gratulieren.
Was würde Herr Dr. Gewessler dazu sagen?


Icebreaker antwortet um 28-07-2010 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
Else, geh doch nicht immer nur auf "die Bauern" los. Das ist echt schon langweilig.

Leider gibt es immer wieder und überall unsäglich traurige Vorkommnisse.
Mich hat das Schicksal von Shadow sehr berührt, und ich habe auch noch die diversen Fotos auf der HP vom Tierheim Dechanthof gesehen, welche mittlerweile entfernt wurden. :-(
(Man sah das Pferd, mit gast 50cm langen aufgedrehten Hufen und die damit verbundene Fehlstellung- echt schlimm!)


http://www.krone.at/Niederoesterreich/Untergewichtige_Stute_verliert_Ueberlebenskampf-Trauer_um_Shadow-Story-212249



"Unser letztes Geschenk für dich ist die ewige Freiheit. Du sollst nie wieder Schmerzen haben"
http://www.tierheim-dechanthof.at/shadow-nachruf.pdf





Else antwortet um 28-07-2010 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..

Warum gehts Du mich an? ich habe den Beitrag des Pferdes eingestellt und ich habe die laufenden Berichte gelesen.
Kennst Du den Pferdehalter?
Warum schreibst Du jetzt über das Pferd? Und nicht über die Tiere dieses tierliebenden Bauern?
Bauern als Tierhalter, Bauern als Hundezüchter, Bauern als Katzenzüchter ...

Bauern haben die Lizenz zur Tierhaltung.
Was sagst Du dazu?




Else antwortet um 28-07-2010 14:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
https://www.landwirt.com/ez/index.php/forum/message/244025/

*****************

Da hattest Du keine Zeit oder kleine Lust, etwas zu sagen?

Erst beim Nachruf ...
Typisch "mensch"

Über den Dechanthof braucht mir ein Eisbär nix zu berichten.
Ich bin da immer am Laufenden - als böse Tierschützerin ...



Icebreaker antwortet um 28-07-2010 14:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
Ich gehe dich an??? Na da bist du eindeutig von mir noch nie "angegangen" worden ;-)

DU gehst "die Bauern" an. So schauts aus.

Schönen Tag, die Arbeit ruft.


mfg Ice


Icebreaker antwortet um 28-07-2010 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
NS:
"Über den Dechanthof braucht mir ein Eisbär nix zu berichten. Ich bin da immer am Laufenden"

Else: es gehtauch nicht immer (!) nur um DICH. Es gibt auch Menschen, die hier lesen, die nicht so obertop informiert wie du sind.




Else antwortet um 28-07-2010 14:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..

Ja, ich gehe die Bauern etwas an.
Genauso, wie sie mich etwas angehen.
Sehr treffend, liebes Eisbärchen - danke.
"Die" Bauern gehe ich etwas an ... :-)))

Ja, wenn die Arbeit eine Stimme hat!


Else antwortet um 28-07-2010 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
Sag amal, vaschtest Du nit?
Um MICH soll es doch gar nicht gehen!
Und wenn die Lesenden nicht "obertop" sind, dann dürfen sie sich doch freuen über Informationen aus Eisbärens udn Elsens Tastatur ...


tree_01 antwortet um 28-07-2010 17:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
else

wenn traurige verbrechen an tieren, aus deiner sicht deine einzigen themen sind, aus denen du aufmerksamkeit generierst, musst du ja ziemlich fertig sein.

lg, wp


Else antwortet um 28-07-2010 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
herr Waldlehrer,

da diese verbrechen an tieren nicht meine einzigen themen sind, bin ich sehr fröhlich ...
Aber, wenn ein Bauer seine behinderte Angehörige 50 Jahre lang wie einen Hund hält, berührt mich das schon, obwohl ein Mensch kein Hund ist ...

Es geht mir in diesem "Forum" nicht um Aufmerksamkeit für MICH sondern um Aufmerksamkeit für die "Sache", welche vielen von Euch unbekannt zu sein scheint.

Liebe Grüße
Else


steve__24 antwortet um 28-07-2010 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
seit wann ist es verboten eine Kuh in Anbindehaltung zu halten????


walterst antwortet um 28-07-2010 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
Was es nicht alles gibt und womöglich ist gar kein Bauer daran beteiligt:

WAs will ich sagen: Alle diese Fälle, ob es nun um Tiere oder Menschen geht, sind tragisch und müssen vermieden werden. Trotzdem werden sie uns nicht erspart bleiben und niemand ist davor gefeit, als potentieller Hilfeleister zu versagen.

CHRONIK 28.07.2010
Madenbefall: Mann starb an Kreislaufversagen
Der bettlägerige Mann, der in Wien-Brigittenau von Fliegenmaden zerfressen worden ist, ist nach einer ersten Obduktion an Herz-Kreislaufversagen gestorben. Der Freundin des Mannes droht eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung.

Frau pflegte Mann seit vielen Jahren
Der 61-Jährige und die 34-Jährige waren seit 15 Jahren ein Paar. Vor fünf Jahren hatte der Mann einen Schlaganfall erlitten und war seitdem bettlägerig. Die 34-jährige Freundin pflegte den Mann seitdem. Am Dienstag alarmierte sie den Rettungsdienst, weil ihr 61-jähriger Freund unter akuter Atemnot litt. Bis dahin hatte sie neben ihm in dem von Maden befallenen Bett geschlafen.

Bei ihrer Befragung gab die Frau an, dass sie mit der Betreuung des Mannes nicht zurecht gekommen ist. Der Mann hätte zuletzt verweigert, sich pflegen zu lassen und habe unter starken Stimmungsschwankungen gelitten.

Weitere Untersuchungen
Der Mann wurde im Rettungswagen versorgt, starb jedoch wenig später. Die erste Obduktion ergab, dass ein Herz-Kreislaufversagen die Ursache war. Dass die Maden auch in die Lunge von Peter G. eingedrungen sind und somit den Tod mitverursachten, konnte die Polizei am Mittwochabend nicht bestätigen.

Die Polizei geht davon aus, dass die Lebensgefährtin überlastet war. Dafür spricht unter anderen, dass die Wohnung in einem extrem verwahrlosten Zustand war. Die Frau wurde der Staatsanwaltschaft übergeben. "Es wird aber noch weitere Untersuchungen geben", hieß es.
steiermark.ORF.at; 29.7.10
Von der Grazer Gerichtsmedizin hieß es zu dem Fall, dass der Tod des 61-Jährigen nicht von den Maden verursacht worden sei.
Tod durch Maden unmöglich

Sohn sah Vater vor zwei Wochen
Völlig überrascht zeigte sich der Sohn des Mannes. Er habe seinen Vater vor zwei Wochen das letzte Mal gesehen. "Er hat schlecht ausgesehen", sagte er. Der Sohn habe auch den schlechten Zustand der Wohnung bemerkt und gemeint, dass "es so nicht weitergeht".

Er habe seinem Vater und dessen 34-jähriger Freundin angeboten, eine Heimhilfe zu besorgen, doch die beiden lehnten ab.

Von dem Madenbefall seines Vaters habe er nichts bemerkt. Wenn er ihn besuchte, sei die Decke über ihm gelegen. "Ich habe nichts gesehen", so der Sohn.




Else antwortet um 28-07-2010 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
Das Tierschicksal dem Menschen-Schicksal gegenüberzustellen, ist bei Nicht-Tier-Freunden beliebt. Man(n) sollte dabei jedoch bedenken:

Der erwachsene, gesunde, der Sprache mächtige Mensch hat eine Stimme.
Das Tier, der behinderte Mensch, der Klein-Mensch, der alte, seiner Sinne nicht merh mächtige Mensch haben KEINE Stimme.

"Ich habe nichts gesehen", sagt der Sohn, sagt der XY ...
Es ist immer der Mensch, der versagt.

Der Bauer hat schon seine Tiere gesehen, aber ...

Der Bauer, den ich kenne, der Bauer, der seine Angehörige wie einen Hund hielt, hat seine Angehörige tagtäglich gesehen .

Wenn IHR, walterst, mit EURER Relativierungstheorie daherkommt, denke ich an Mensch und Tier. Und ich habe was dagegen, daß IHR alles Lebensfeindliche von EUCH weist.

Was heißt das, als "potentieller Hilfeleister zu versagen"?
Wißt IHR, was ich darunter verstehe? Bequemlichkeit und Feigheit!









walterst antwortet um 28-07-2010 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
Es ist recht schwierig mit Euch, else, zumindest für mich.

Das Tierleid soll von mir nicht mit dem Beispiel aus dem Menschenleben relativiert werden.

Ein psychisch kranker Kranker, eine psychisch kranke oder überforderte Krankenbetreuerin, ein psychisch kranker Tierhalter und ein überfordertes oder gleichgültiges Umfeld.

Es geht darum, dass das Versagen in beiden Fällen das gleiche ist, vor dem niemand gefeit ist, außer Dir natürlich, das habe ich oben vergessen einzuschränken.


Else antwortet um 28-07-2010 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Bauer liebt seine Tiere - der Amtstierarzt auch ..
Es geht darum, dass das Versagen in beiden Fällen das gleiche ist, vor dem niemand gefeit ist, außer Dir natürlich, das habe ich oben vergessen einzuschränken.
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walterst,
warum wollt IHR nicht verstehen, was ich meine?
Ich meine, daß viele (Menschen) einfach zu feig und/oder zu bequem sind, Mißstände aufzuzeigen bzw. sich einzumischen (Zivilcourage?).
Und ja, ich nehme für mich in Anspruch, weder feig noch bequem zu sein.


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