Heizungsleck dichten

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johans 20-06-2010 15:47 - E-Mail an User
Heizungsleck dichten
Hallo Leute,

vielleicht könnt Ihr mir helfen. Ich hab in meinem Altbau eine Heizungsleck, so dass ich jeden 2. Tag ca. 3-5 Liter Wasser nachfüllen muss damit der Druck nicht zu weit abfällt.

Da ich es sowieso in 2 Jahren abreißen werde möchte ich nicht all zu viel investieren. Das Leck zu finden wird auch eher schwierig da die Leitungen im Bodenaufbau laufen (ohne Keller) und die Leitungen hauptsächlich in Kies liegen. Unterhalb dieses Kies ist der Lehm-Naturboden.

Es ist auch nicht der Kessel, nicht der Boiler und ich kann auch nichts weiter absperren um die undichte Stelle genauer zu lokalisieren. Es handelt sich um geschweißte Stahlrohre die mit dünnem Vlies oder teilweise auch mit Papp umwickelt sind.

Ich hätte die Idee mit einem Dichtmittel so wie es auch für Kühler gibt. Kennt Jemand ein solches System auch für Heizungsleitungen? Kann man sowas auch hier anwenden? Wie gesagt es ist nicht für die Ewigkeit, aber zwei Jahre solls noch gehen.

Besten Dank für Eure Hilfe,

Johans





fritz270 antwortet um 20-06-2010 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heizungsleck dichten
hallo johanns
Habe vor etlichen Jahren den Heizungsofen meines Austragshauses aufgeschnitten und nachträglich den Durchgang für einen Retortenbrenner einer Hackgutfeuerung eingeschweißt. War ein alter aber guter Ofen, aber auch nach mehreren Nachschweißungen hat es noch immer geronnen wie eine Seichpfanne. Ich habe damals auch ein 2 Fläschchen eines Kühlerdichtmittels eingefüllt und ordentlich eingeheizt. Die Schweißstellen waren sofort dicht und das auch heute noch nach Jahren.
Möchte dich aber darauf hinweisen, sollte dein Boilerheizregistger undicht sein, könnten Spuren des Mittels ins Brauchwasser gelangen - also einige Tage nicht aus der Badewanne trinken...
lg Fritz


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