Antworten: 13
MF274 01-06-2010 12:19 - E-Mail an User
Wildschäden
Hallo Waldbesitzer!

Habe enorme Verbiss und Fegeschäden .
Wie kann man am besten gegen uneinsichtige Jäger vorgehen.
Mein Wald ist im Bezirk Feldbach.
Ich bin sicher es gibt noch mehr geschädigte .
Bitte um Anregungen und Tips



Wicki antwortet um 01-06-2010 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
Hallo!

Über dieses Thema gibt es schon viele Einträge im Forum, du brauchst nur suchen!

mfg


haasi antwortet um 01-06-2010 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
@MF274
du schreibst von uneinsichtigen Jägern.
Ja fressen denn die Jäger deinen Wald kaputt ?


tree_01 antwortet um 01-06-2010 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
setze jetzt nur mehr robinien, da ich die jägerschaft im allgemeinen satt habe.
nur blabla, "wir werden uns bemühen", weiters blabla.
sie bemühen sich eh, das meiste rauszuholen.

erkenntnis - wenn man menschen nicht verändern kann, verändere deren umwelt.

lg, wp


haasi antwortet um 01-06-2010 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
Robinien kenne ich nicht.
wie schmecken die ?
den Jägern schmecken sie nicht ?
komische Gattung, die Jäger


Heimdall antwortet um 01-06-2010 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
10x10m Einzäunen.
Paar jahre warten.
Wenn außen alles kahl ist, und innen viele Bäumchen stehen hast du gewonnen :).
Lg


tree_01 antwortet um 01-06-2010 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
eben nicht, da nur schäden eines jahres geltend gemacht werden können.

haasi:

googeln, dann verstehst du.

lg, wp


haasi antwortet um 01-06-2010 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
Schäden mußt du unmittelbar, spätestens binnen 2 Wochen nach Bekanntwerden der Wildschadenskommision melden, oder dem Jagdleiter.
Sagst du es nur dem Jäger, der meistens auf deinem Grundstück herumläuft, und der meldet es nicht weiter, schaust du durch die Finger.
DAS IST BRUTALITÄT - ABER SO ISTS REALITÄT !!


MF274 antwortet um 01-06-2010 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
Hallo!

Hab schon einen Teil vom Wald gezäunt!
Schaut echt toll aus,und es entwickelt sich eine enorme Artenvielfalt.
Aber der Rest ist leider kahlgefressen.
Schadensmeldungen hab ich schon gemacht. Bis zur tatsächlichen Abgeltung ist es aber ein
Spießrutenlauf.Außerdem wird der Verbiss der Naturverjüngung nicht bewertet.
Werd mich mal beim Verein www.naturwald.info informieren.
LG


MF274 antwortet um 02-06-2010 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
Lt. Behörde bzw. Landeskammer wird der Schaden an der Naturverjüngung nicht entschädigt.
Anders bei unseren Nachbarn in Bayern,wo dieser Schaden sehr wohl bewertet wird.
Der Schaden an der Naturverjüngung ist meiner Meinung viel gravierender,da es zu einer Entmischung und somit Verarmung der Artenvielvalt kommt.
Den nur ein Bestand mit möglichst vielen verschieden heimischen Baumarten ist auch ein gesunder Wald,in dem es kein Schädlingsproblem ( Porkenkäfer ) gibt.


schellniesel antwortet um 03-06-2010 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
@mf274
bin auch aus dem bezirk und hab die gleichen Probleme!
Man wird immer vertröstet und man bleibt auf dem schaden sitzen!
Abschusse wären geplant dawischen den Bock nicht ect.

Ich könnte die jeden tag erlegen den ich treffe min ein Reh/Bock sicherlich immer an! egal wann ich durchgehe!
Ja meine Naturverjungung stand super da schöner Mischwald alles drinnen leider wurde innerhalb kürzester zeit daraus eine Buchenmonokultur die auch nur mehr als Brennholz taugen wird den auch die Buchen sind großteils verfegt worden und sommit wird daraus nie mehr ein 1a Bloch!

Einziger schutz ist wirklich der zaun nachteil geht nicht im direkt im wald da ich immer nur einzel fällung mache also zäune ich den älteren bestand dann mit ein und dann kann man nicht arbeiten!weil der azun immer im weg ist!
Außerdem ist ein zaun auch relativ kostenintensiv!
Ich hab auch zaun gemcaht dort wo der Wald neu angelegtr wurde! Eine Freude wenn man sieht wie schnell Bäume wachsen könnten!!
Also wohl ein Aussichtsloser kampf!

Mfg schellniesel


haasi antwortet um 03-06-2010 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
musst die Behörde solange auf Trapp halten, dass eine Zäunung vorgeschrieben wird, behördlich.
Allerdings den Verantwortlichen der Verbissmisere. Auf deren Kosten. Arbeit und Material.
Ich würde nicht mehr länger zusehen, wenn das schon mehrjährige Schäden sind.
Dann wird es bald einmal Waldverwüstung sein, wenn weiter so gefegt und verbissen wird.
Nicht nachgeben !!
Bei einer Kahlfläche muß ja nach gewissen Jahren wieder ein ordentlicher Bestand wachsen.


fgh antwortet um 03-06-2010 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wildschäden
Da geht uns ja noch ziemlich gut, Verbissschäden halten sich sehr in Grenzen, also so das ganze Flächen kahl sind, das gibt es bei uns nicht, einzig Obstbäume müssen wir von Haus aus einzäunen, aber im Wald geht's so halbwegs.


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