Kalk in die Güllegrube

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johnfarmer 07-05-2010 21:11 - E-Mail an User
Kalk in die Güllegrube
Hat jemand von euch Erfahrung damit? In meiner Gegend wollten es einige versuchen, haben es aber gelassen weil es noch zu wenig Erfahrung damit gibt! ...
Wie schaut es aus mit dem Absinken des Kalkes? Hat jemand sowas schon öfter gemacht? Wieviel Tonnen mischt man ein pro 100 Kubikmeter Gülle? Wie schaut es mit dem Stickstoff aus? Man sagt ja: Kalk treibt Stickstoff aus?
Vielen Dank im Voraus!



auros antwortet um 07-05-2010 23:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalk in die Güllegrube
Hallo

Erfahrungswerte aus OÖ: Nur Branntkalk kann bei falscher anwendung zu stickstoffverlusten führen !
Beim einblassen in gülle handelt es sich um kohlensauren kalk , dabei sind keinerlei verluste zu befürchten !
Wichtig ist die mahlfeinheit des eingeblassenen kalk , am besten mikrofeines kalkmehl , weil dieses am längsten in der schwebe bleibt , und am leichtesten in lösung geht !
Als optimale menge in der anwendung sind 5-6% des güllevolumens sinnvoll !
Anwendungsbereich ist haupsächlich grünland bzw leichte ackerböden , bzw böden wo von haus aus nur kohlensaurer kalk in frage kommt !
In vielen teilen der stm wo diese verhältnisse vorkommen ist das auch schon sehr gut verbreitet , und von höchster stelle für gut beurteit !
Gibt sicher im web infos dazu , versuchs mal auf der webseite der firma bodenkalk , gibt wahrscheinlich auch infos von praktikern dazu !

mfg , aus OÖ

Auros


m.josef@gmx.at antwortet um 08-05-2010 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalk in die Güllegrube
Also bei uns ist auch einmal ein Kalkverkäufer unterwegs gewesen und wollte uns schmackhaft machen, den Kalk in die Güllegrube zu mischt. Wir haben es "Gott sei Dank" auch gelassen, doch vor einigen Wochen habe ich jemanden getroffen und zufällig sind wir auf dieses Thema zu sprechen gekommen. Der hatte das probiert und es ist voll in die Hose gegangen. Der Kalk liegt seit 3 Jahren am Boden der Güllegrube. Der Vertreter verwies ihn an seinen Chef, der behaubtet bis heute, er sei selbst Schuld gewesen da er den Kalk zu schnell in die Grube geschüttet hat. Fazit der ganzen Aktion: 1.Den Kalk teuer gekauft, 2. die Güllegrube kann er nicht mehr im vollen Maße nutzen da ja 50m3 Kalk am boden liegen, 3. der Kalk ist schwehr und mühselig zu bergen. Also lasst den Blödsinn sein.


Schweiz antwortet um 08-05-2010 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalk in die Güllegrube
Hallo

Vergleiche mal die Kosten vom einblasen und die Ausbringungskosten wenn du ihn streust. Da streuen wesentlich billiger ist erübrigt sich deine Frage.

Gruss aus der Schweiz


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