hackschnitzelheitzung

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lemmi 13-03-2010 19:34 - E-Mail an User
hackschnitzelheitzung
Ich möchte eine Hackschnitzelheizung anschaffen. Größe ca.20kw.Was sagt ihr, zahlt sich das aus, oder soll ich eine Stückholzheizug machen? Ich hab da an die firma Hargasser gedacht. Zahlt sich für diese grösse eine Hackschnitzelanlage aus? Lg



wolfg antwortet um 13-03-2010 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hackschnitzelheitzung
Wohl kaum ich würd eher auf stückgutheizung mit gutem komfort gehen..---KWB


buz antwortet um 13-03-2010 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hackschnitzelheitzung
Würde eine Hackgutheitzung machen von KWB


Bugge1 antwortet um 13-03-2010 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hackschnitzelheitzung
Hallo
Stand 2009 auch vor dieser Entscheidung
Habe mich für eine Holzvergasseranlage mit 2000 Liter pufferspeicher entschieden.
Bei Hackschnitzel wäre mir die Anlage um rund 10000 € teurer gekommen(ohne
Lagerhalle für die Hackschnmitzel)
Außerdem sollst du die Hackschnitzelheizung nicht im Keller des Hauses einbauen
ständige Leichte Geräuschbelästigung.
Für mich war auch der Maschinenaufwand zu hoch.(Starker Traktor mind.80 PS
oder Teure Arbeitsleistung zukaufen)
Der Verbrauch meiner Holzvergasseranlage ca. 30 Meter Mischholz
Habe auch meine Solaranlage in die Heizung eingebunden.


Bauernhaus antwortet um 13-03-2010 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hackschnitzelheitzung
Nachdem über HS schon soviel geschrieben wurde, stell ich´s einmal anders dar!
Ich stand voriges Jahr vor der selben Entscheidung.
Habe mindestens 5 Monate überlegt, Holzvergaser oder Hackschnitzel.
Wenn du das Geld hast, mach eine Hackschnitzelheizung.
Holzvergaser hätte ca. 12.000,-- gekostet.l
Hackschnitzel kostete 20.000,-- nach Abzug der Förderung.
Wenn du nicht viel Geld für das Hackgutlager brauchst, unbedingt eine Hackschnitzel.
Ich habe die HS in den alten Schweinestall eingebaut, Fernwärmeleitung über den Hof, Lager im abgeschleppten früheren Unterstellplatz. Wenn ich heute so nachdenke, Scheiter von der Holzhütte holen, einheizen, womöglich morgend´s kalt, weil der Puffer nicht mehr genug aufgeheizt ist, Asche wie früher aus dem Ofen räumen usw. Wie gesagt, wenn du die Finanzen hast, unbedingt HS. Lieber nur einen Toyota statt BMW und eine HS leisten.
Habe mich übrigend´s auch für eine Hargassner entschieden.
Würde sie nie mehr hergeben.

Ich kaufe mir ca. 30 m3 Hackschnitzel pro Jahr von Nachbarn dazu. (pro m3/€ 14,--) Ca. 30 m3 habe ich selber. Mache Meterscheiter, ist mir lustig, mache nach ca. 2 Jahren mit 70 PS Traktor davon Hackschnitzel.
Super Sache






0815 antwortet um 13-03-2010 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Arbeitskette der Stückholzmanipulation richtest mit dem 15er sogar! (Ausser das tramsportieren der Holzpaletten) Und der Stromverbrauch des Holzvergasers ist nur ein Bruchteil von einem Hackschnitzelofen. Aber ab einem Holzverbrauch von mehr als 50m Scheiter per Jahr, ist trotzdem eine HS-Anlage in Erwägung zu ziehen. Da rechnet sich der Aufwand der Anlage schon eher, die Stromkosten fallen dann nicht mehr so ins Gewicht, als bei einer kleinen (Micro)anlage. Aber das wird eben von Fall zu Fall verschieden sein. Meistens kommen bei einer HS-Anlage noch mehr Kosten hinzu, als man vorher gerechnet hat. (Lagerraum, auch der Langholzspalter kommt immer mehr in Mode, da das hacken von größeren Stücken nicht den gewünschten Trocknungserfolg bringt.) Je feiner das Hackgut, desto geringer ist die Lärmbelastung. Aber an diese Geräusche kann man sich gewöhnen, lt. Anlagenbesitzer. Besser ist es natürlich, die Anlage ausser Haus zu haben. Beim Holzvergaser hört man halt fast nichts, ausser ein leises sausen des Lüfters. Dafür gehört der Vergaser ins Haus bzw. Keller. Denn wenn ich ausser Haus gehen muss zum nachheizen, ist auch nicht kommod.


0815 antwortet um 13-03-2010 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Interessant ist das schon! Da werden die Treibstoffe immer teurer, und dann rät man den Kollegen zu einer sehr energieintensiven Heizungsform! Der 70 PS Traktor wird beim hacken wahrscheinlich weniger Treibstoffverbrauch haben, als der 15er beim spalten und schneiden! (Wenn ich im Wald direkt alles gleich mache) Und der Strom wird sicher in Zukunft billiger werden zum Betrieb der HS-Anlage! dass ich nicht lache! Aber ich gebe zu, die Stückgutmanipulation sollte schon etwas bequemer hergerichtet werden!, sonst verdrißt man sich selbst die Freizeit! Aber was ist den eigentlich Freizeit?
In der Regel wird es mit einem 2mailigen nachheizen pro Tag in der kalten Jahreszeit reichen beim Vergaser. Könnte mir nicht vorstellen, für diese kurze Tätigkeit keine Zeit zu haben! Aber jeder wie er glaubt!


Bauernhaus antwortet um 13-03-2010 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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An 0815!
Ich habe nicht behauptet, dass der 70 PS Traktor weniger verbraucht. Ihr redet´s immer von den Kosten. Ich rauche und trinke nicht, fahr ein kleines Auto und schon sind die Mehrkosten für die HS eingespart.
Hab noch nie gehört, dass jemand von einer HS wieder auf Stückgut umgestiegen ist.



0815 antwortet um 13-03-2010 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Bauernhaus!
Jeder hat andere Werte! Der Eine hält auf ein großes sicheres Auto mehr als auf eine bequeme Heizung! Das heißt nicht, dass ich ein großes Auto habe, für mich ist das Auto auch ein Gebrauchsgegenstand, lege auf Komfort und Schnick-Schnack auch keinen Wert! Stückholz heizen ist Pensionistenarbeit, darum für mich das Richtige! (Noch ist es nicht soweit, aber nicht mehr so lang)
Laß ma des Thema, wir kommen da auf keinen grünen Zweig wir zwei!
Aber noch was zum Toyota. Der fährt immer, auch wenn man vom Gas herunter will!......... Der Toyota war für mich eigentlich immer ein Begriff von Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit, aber scheinbar erwischt es jeden Autobauer irgendwo mal!



rotfeder antwortet um 13-03-2010 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hackschnitzelheitzung
Hallo!
Eine Hackschnitzelheizung verursacht sicher mehr Energiekosten, aber die arbeits und zeitersparnis ist schon gewaltig. Würde auch nicht mehr auf den Komfort verzichten wollen. Es ist so ähnlich wie mit jedem Mechanisierungsschritt. Die Zeit hat man immer. früher hatten sie auch die Zeit, um z.B. 10 ha Wiesen mit der Sense zu mähen, aber wenn man einmal gewohnt ist mit einem guten Mähwerk zu mähen, dann schmeckt einem die Arbeit mit der Sense nicht mehr so. Ich bin mit 3 Kipper Hackschnitzel durchgekommen für 2 Wohneinheiten (mit Solarunterstützung). Diese Brennmaterialerzeugung hatte ich in 2 Stunden mit dem Lohnhacker erledigt, gegenüber von vorher, da hatten wir 25 m Scheitholz ablängen, spalten aufschlichten dann abschneiden in den Keller räumen müssen, da gingen viele Tage drauf.


schellniesel antwortet um 14-03-2010 00:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Gut ich beebe zu bei einer heizleistung von 20kw ist es eigentlich schon eine große investition für komfort!

Ab einer Heizleistung von 40kw wäre es für mich nicht mehr zeitgemäß mit Stückgut zu heizen egal ob ein Pensionist im Hause ist der zeit hat!

Das eine Hackschnitzelheizung in der anschaffung mehr kostet ist unumstritten!
das diese aber durch höheren stromverbrauch unwirtschaftlich wird ist ein kompletter Blödsinn!
Den Mehrstromverbrauch hat man bei der Stückgutheizung schon mit der Kreissäge!

oft wissen viele nicht was sie mit anfallenden Astmaterial machen sollen. Viel machen Grobhackgut doch meist wird da mehr als man mit den meisten Kesseln heizen soll.
Naja da denke ich mir auch immer wäre da nicht eine Hackschnitzelanlage die bessere lösung gewesen?

Letztendlich muss es jeder selbst wissen ob er einen gewissen Komfort beim heizen und bei der Holzbringung haben will.
Mfg schellniesel


Stonebear antwortet um 14-03-2010 00:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo lemmi

Bei 20 kw würd ich eine Pelletsanlage kaufen.
Sparst dir Lagerplatz und Manipulation der HS.
Das Scheitholz würde ich verkaufen.

mfg


0815 antwortet um 14-03-2010 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@rotfeder
Also, wie man 25m Scheitholz Tage dazu braucht, ist mir unerklärlich! Wenn ich nach dem spalten gleich auf ½ Meter abschneide, und auf Paletten lege, brauche ich kaum noch Zeit zum einlagern! Wenn ich wegen 25 m eine HS-Anlage baue, kann ich mir gleich einen Pelletsofen nehmen, der ist noch bequemer! Und weniger Lagerraum brauche ich auch.



Gratzi antwortet um 14-03-2010 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hallo, fuer diese Grösse würde ich einen Kombikessel kaufen. Kannst Pellets, Holz, und Getreide bzw. Hackgut bis 2,5cm heizen. Puffer würde ich in der grösse 800 bis 1000 Liter nehmen. Wennst vorhast mal Solar zu verwenden fuer WW im Sommer, dann gleich mit Frischwasser und Solarregister.
lg Franz


Schweiz antwortet um 14-03-2010 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo
Habe auch eine Stückgutheizung mit 45 kw, aber wie ihr da so viel mit dem Scheitholz rumwerkelt ist mir unerklärlich. Ich habe einen Ofen für Meterscheiter mit 40000 l Puffer. Eine Ofenfüllung Holz reicht um den Puffer zu füllen. Da ist nichts mit nachlegen und wenn es ganz kalt ist wird täglich einmal geheizt sonst alle zwei oder drei Tage. Ofen füllen und anzünden dauert 5 min.
Bei der Holzaufbereitung wird auf 1 Meter abgelängt und dann gespalten, danach in Bündel gebunden und mit dem Hoflader aufgeschichtet. Wenn das Holz trocken ist kann ich mir ein Jahresbedarf ( ca 18 Ster ) direkt neben die Heizung stellen, natürlich auch mit dem Hoflader.
Also eine gewisse mechanisierung ist egal ob Stückholz oder HS voraussetzung aber dass die Stückholzheizung soooooooooo viel Arbeit geben soll kann ich nicht nachvollziehen. Übrigens die Kreissäge brauche ich natürlich nicht mer da ich ganze Meterscheiter feuern kann.

Gruss aus der Schweiz


palme antwortet um 14-03-2010 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,
ich kann mich da Bauernhaus nur anschließen, wenn er schreibt :

"Hab noch nie gehört, dass jemand von einer HS wieder auf Stückgut umgestiegen ist"!

Ich kenne bis jetzt auch keinen, der wieder zurück zu Scheitholz, umgestiegen ist!

Mfg, palme



Gstettnbauer antwortet um 16-03-2010 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Schweiz


40000L PUFFER??????????????


rotfeder antwortet um 16-03-2010 14:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Man muß beides probiert haben. Ich hatte Stückholz und ich habe jetzt Hackschnitzel mit Solaranlage. Ich kann behaupten, das sich der Arbeitsaufwand um 95% reduziert hat. Wenn einmal das Holz zu Hause am Haufen ist, ist fast keine Arbeit mehr. Ablängen spalten ec sind arbeitsintensiv, früher wie wir mehr arbeitskräfte waren kein Problem, aber jetzt wo ich alleine dabeistehe ist schade um die Zeit.


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