Den Bauern gehts gar nicht so schlecht

Antworten: 51
antach 14-02-2010 13:52 - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Hallo
Kenne bei uns Bauern Die haben vor Weihnachten noch gejammert wie schlecht es den Bauern momentan geht Milch Fleischpreis im Keller jetzt vor einer Woche kauften die diejenigen ein großen Traktor (Fendt,Steyr CVT) jenseits über 70000€ wie kann es so was geben.


manke antwortet um 14-02-2010 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Hallo!

Wahrscheinlich hat ein Nachbar auch einen "neuen" gekauft, da muss man schon mithalten!

;-)

Grüße Manke


Icebreaker antwortet um 14-02-2010 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
... indem man halt aus Gewohnheit heraus jammert ... - scheint so manchen in die Wiege gelegt ;-)
Oder was denkst du selbst darüber?





schellniesel antwortet um 14-02-2010 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Weil jetzt auch die Traktorhändler die Hosen runter lasen um die Ganzen Traktoren die auf Halde stehen los zu werden!
2010 Kauft man seinen neuen wahrscheihnlich so Günstig wie noch nie auch wenn der Traktor Höchstwahrscheihnlich BJ 2009 sein wird!
Mfg schellniesel


Christoph38 antwortet um 14-02-2010 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Wir haben letztes Jahr ca. 50.000,- investiert, obwohl wir nur ein paar Mutterkühe haben.

So gesehen müssen Mutterkühe eine Goldgrube sein und den Bauern gehts gar nicht so schlecht. ;-)


Heimdall antwortet um 14-02-2010 14:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Man darf nicht so kurzsichtig denken.
Nur weils ein paar Monaten extrem schlecht geht, verkauf ich doch auch nicht gleich alles.
Der Traktor wird mehr oder weniger schon notwendig gewesen sein.
Traktoren sind ja eine anschaffung auf mehr oder weniger lange Zeit.
Dadurch kann ich nicht sagen: jetzt ist schlechter Preis, ich verkauf alles, 1 Jahr später " jetzt ist guter Preis" ich kauf wieder alles ein.
Nur weils jetzt nicht so dolle läuft, kann man trotzdem ausbaun und erweitern.
Also ist der Thread der größte Mist...
Lg


Johannfranz antwortet um 14-02-2010 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
.............und wennst beim Traktor unten reinschaust, klebt da nicht irgendwo das Giebelkreuz drauf ?


Jophi antwortet um 14-02-2010 14:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Hallo !

Dieses Thema hatten wir doch schon mindestens eintausend mal. Ich kann diesen Mist nicht mehr hören. Wenn Ihr nichts vernünftiges zum fragen wißt, dann schreibt doch einfach nichts im Forum. Es gibt doch auch so viele andere Möglichkeiten den Tag rumzukriegen. Besucht Euere entfernten Verwandten, feiert Fasching, schreibt jemanden einen Brief oder bohrt ganz einfach in der Nase.
Aber hört endlich damit auf, so einen faulen Käse, der schon so oft durchdiskutiert wurde wieder neu aufzuwärmen.


Stonebear antwortet um 14-02-2010 15:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Hallo

Das ist doch oft so in der LW da legen die älteren Generationen jeden Groschen auf die Seite leisten sich keinen Urlaub und leben so wie es heute keiner mehr will und dann darf das Söhnchen mit dem Sparbuch zum Traktorhändler gehen.

Leider wird dann wieder die ganze Landwirtschaft verallgemeinert.

mfg


Noro antwortet um 14-02-2010 15:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Ja, aber es sind doch a grad die nebenerwerbslandwirte und hobbybauern, die die neuesten traktoren fahren, aber vielleicht dann mal 50 oder 200 stunden im jahr schaffen :))
nur mal so um die diskussion weiter anzuheitzen ........:D


helmar antwortet um 14-02-2010 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Jeder soll machen mit seinem Geld was immer er will, aber wenn dann gezetert wird, dass es sich nicht ausgeht, dann darf sich auch niemand wundern wenn er nicht ernst genommen wird, eben weil Traktor neu z.B. 2-3 mal soviel kostet wie der PKW vom Nachbarn.
Mfg, helmar, Helga Marsteurer


fgh antwortet um 14-02-2010 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Ich glaube, dass bei vielen hohe Eintauschpreise für Gebrauchte und die niedrigen Zinsen bie der Entscheidung mitspielen, wenn die Erzeugepreise wieder steigen werden nämlich auch die Preise für Maschinen bzw. Traktoren wieder steigen.

In der Krise muss man investieren.


Hausruckviertler antwortet um 14-02-2010 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Kauf die einen neuen Traktor, dan hast du auch Grund zum jammern, weil du dann kein Geld mehr hast


Obersteirer antwortet um 14-02-2010 16:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
@ fgh
Ich gebe dir vollkommen recht,auch bei uns stand eine Kaufentscheidung an(Traktor) muss sagen ,95ps Traktor mit Fronthydraulik , Forstplatte 90Liter Pumpe usw. um 50000 Euro.Sogar mehrere verschiedene Händler sagten alle das gleiche so günstig werden sie warscheinlich nicht mehr einen Traktor vom Werk bekommen.


Hirschfarm antwortet um 14-02-2010 16:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
@antach
Der Traktor ist mit Sicherheit nicht aus dem Gewinn des Jahres 2009 erwirtschaftet worden. Entweder ist er sowieso auf Kredit odert Leasing erworben worden oder es waren auf dem betreffenden Betrieb Reserven aus besseren Zeiten vorhanden. Deshalb ist es meiner Meinung nach auch kein Widerspruch gleichzeitig zu jammern und einen neuen Traktor zu kaufen.


eranz antwortet um 14-02-2010 16:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Hallo,
so ein neuer Traktor ist sicher ganz nett anzuschauen, aber niemand sieht den Hintergrund:
• Bank
• „3 – Felderwirtschaft“
• Über Jahre erarbeitet
• Nebenerwerb rein gesteckt
• …

eranz

mit einem 34jährigen in der Garage



walterst antwortet um 14-02-2010 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Ich kenne eine Bank, die renoviert gerade eine Filiale - also muss es den Banken wirklich gut gehen.
Ich kenne einen, der ist grad Stempler und will trotzdem sein Haus fertigbauen - Mein Gott, muss es den Arbeitslosen gut gehen.
Ich kenn einen Alkoholiker, der hat grad sein Auto zusammengehaut und kriegt jetzt ein anderes, obwohl er eh gar keinen Schein hat - Wahnsinn, wie gut es den Alkoholikern geht.
Ich kenn eine Molkerei, die baut grad aus, obwohl sie selber jammert über das Preisgefecht im Handel - ach, geht es den Molkereien gut.
Ich kenn eine Gemeinde, die errichtet einen neuen Bauhof, dabei war grad erst das Feuerwehrhaus dran - wie reich doch die Gemeinden sind.
Ich kenn einen Frächter, der hat grad mit einem neuen Mercedes bei mir abgeladen - na in der Branche läufts aber grad gut.
usw.......


ANDERSgesehn antwortet um 14-02-2010 18:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht

@ walter

... nur die freizügig gekleideten damen an der straße mitten in der nacht, die jammern nicht. sie nehmen es hin wie es ist ...

,))
ANDERSgesehn.




antach antwortet um 14-02-2010 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Hallo
@Jophi
Kannst auch nicht die Wahrheit ertragen sicher wahr das schon oft ein tehmer außerdem brauchst Du das tehmer ja nicht lesen beziehungsweise antworten aber das geht mir so am Wecker wenn Mann vorher recht jammert und ums umdrehen wieder angibt, was für ein Traktor in der Garage steht.


ANDERSgesehn antwortet um 14-02-2010 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht

antach lerne einfach die leute nehmen wie sie sind,
und noch wichtiger, lebe dein leben und nicht das von anderen.

sglg
ANDERSgesehn.

ps: dann löst dich dein problem von selbst.




tree_01 antwortet um 14-02-2010 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
@antach

ich für meinen teil habe schwierigkeiten, jemanden ernst zu nehmen der "themer" schreibt.
und für den aufschrei, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat-
das ist schon sowas von daneben, dass es kein themer mehr ist.


lg, wp


walterst antwortet um 14-02-2010 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
ja anders, diese Branche habe ich vergessen. Wo ich mich nicht auskenne, halte ich üblicherweise das Maul.

Ich hätte schreiben (lügen) müssen: Ich kenne eine vom horizontalen Gewerbe mit Neuinvestition in die Oberweite - den Nutten gehts gar nicht so schlecht.

aber schau mal:

http://www.google.at/#hl=de&source=hp&q=krise+prostitution&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&oq=krise+prostitution&fp=e41630b8e03f66fa




Schadseitn antwortet um 14-02-2010 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
uns bauern gehts jo ah net schlecht, uns is nur schon besser gegangen!




fipe antwortet um 14-02-2010 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Das ist so, dass es schon besser war!

Stellt euch doch mal vor, wenn kein einziger Bauer einen Traktor oder ein Gerät kaufen würde?

Wer würde dann jammern?

In so einem Fall wären die Auswirkungen viel größer, weil sämtliche vorgelagerte Firmen ihre Produkte nicht mehr anbringen, und das nur, weil die Bauern in ihrer schlechten Situation nicht investieren?

Über Jahre kann man sich etwas auf die Seite legen, und im Moment ist die beste Zeit, um zu investieren, daher ist es ein Witz, wenn man über diese Dinge so herzieht"!!!!!


antach antwortet um 14-02-2010 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Hallo
Darum ist auch der Bauernstand so verschrieen wenn es um jammern geht und das alles kommt von den eigenen Berufkolegen ich kenne sehr viele von denen habe ich Wort jammern noch nie gehört aber einige jammern immer und wen es noch so gut geht.


Haa-Pee antwortet um 14-02-2010 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
naja ich habe anfang des jahres eine sachverhaltsdarstellung an CNH österreich gmbh geschrieben wo ich mängel meines steyr traktors aufgezählt habe.
diese mängel hätte mit pech leib und leben gefährdet!
laut rechtsfreundlicher beratung habe ich mit direkter klage keine chance da kein nachweisbarer schaden enstanden ist.

also sachverhaltsdarstellung mit den schluss worten.

"ihrer geschätzten Reaktion mit Interesse entgegensehend ,verbleibe ich mit freundlichen Grüssen"

eingeschriebener Brief keine reaktion bisher auch die fernmündliche nachfrage gestaltet sich schwierig bis unmöglich!

nach dem motto kopf in den sand und nix hören nix sehen nix wissen!


ich bleibe aber am drücker zuerst das klumpert verkaufen,mit teuren ersatzteilen weiters geschäft machen und alles was man ihnen nicht direkt nachweisen kann absolutes leugnen!

muss aber dazu sagen ich hab bei CNH schon eine rückruf aktion von traktoren "angezettelt"

ich bin draufgekommen dass beim neutraktor falsche fronthubarme montiert sind und die bei geländefahrten den vorderreifen aufschlitzen!


also drücken runterhandeln reklamieren bei den herstellern was geht- voll gas burschn!



mfj antwortet um 15-02-2010 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht

...auch hier können „wir Bauern“ wieder nur lernen.

Wie reagiert der Markt auf Krisen?
ER macht Werbung... positive Werbung für sein Produkt – gute Qualität zu noch besserem Preis...und das kommt an. Und er „bescheißt“ ein bisschen mit Ausstattung und Ersatzteilpreisen.

Was machen unsere BauernTräumer: Sie schreien nach höheren Preisen, werben mit „fair, guat, Verteufelungen und zurück zum Ursprung (Bäume), und ökologischen Schmäh´s.

Was passiert: Der Kunde stellt sich auf eine Grundversorgung ein, und genießt „verliebt“ andere Lockartikel.

...ein stockender Markt braucht immer Impulse – und die werden am besten mit Preisreduktionen erreicht. Gekaufte Maschinen sind immer eine Fortlaufgarantie...
und ...der Käufer stellt sich darauf ein. (Reparatur, Veräußerung und Umhandeln, Arbeitskraftreduktion und Intensivierung).

Die Preise von unverarbeiteten Urprodukten werden nicht steigen, dass sind „große Märchen“, die der Beruhigung und zur Hinhaltetaktik dienen.
Politiker die so was versprechen, oder es als Anliegen verkünden – sind nichts als „Bauernfänger“...

Wenn wir Bauern in Österreich bis jetzt nicht billig produzieren können, dann müssen wir es halt lernen....oder sein lassen!






walterst antwortet um 15-02-2010 13:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
....ein stockender Markt braucht immer Impulse – und die werden am besten mit Preisreduktionen erreicht.......
kurze Frage mfj: Wie hat der Markt auf die tollen Impulse - die Senkung der Regalpreise bei Milchprodukten - reagiert? Wie viel ist der Absatz gestiegen gegenüber der Hochpreisphase?


Tyrolens antwortet um 15-02-2010 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Reicht ja wohl schon, wenn der Absatz nicht sinkt.


walterst antwortet um 15-02-2010 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
und was genau hat der Absatz gemacht in Reaktion auf die Preissenkungen?


mfj antwortet um 15-02-2010 14:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht

Das Image der Nahrungsmittel stimmt nicht mehr.
Glaubst Du Walter, das streiken, das wegschütten, das vernichten der Milch - hat dem Konsument gefallen?

Die Aktionen haben ein sauberes Produkt, für das jahrzehnte geworben wurde - unflätig gemacht.
Wer wil schon ein unsoziales Produkt kaufen ?

Dann kauft man´s halt garnicht mehr - und trinkt Tee und Cola...




Tyrolens antwortet um 15-02-2010 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Walter, wenn der Markt wirklich zusammenbricht, dann hat man sie Zeit davor auf einer dicken, großen Blase gesessen.





Haa-Pee antwortet um 15-02-2010 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
ich muss dem walter recht geben!

es ist erwiesen und das muss auch ein MFJ als faktum hinnehmen,dass trotz der preissenkung im regal der absatz keines wegs gestiegen ist.
nach der letzten statistik ist eher sogar von einer leicht sinkenden absatzmenge trotz niedriger regalpreise die rede!

dh für MFJ im klartext dass wenn die leute an "hochpreisige" lebensmittel gewöhnt sind ,sie auch kaufen!

durch verfehlte entwicklungen wurden sie in den letzten jahrzehnten permanent gleitend abgesenkt und als teufelskreis draus stagniert sogar per dato der absatz!

fazit:
auch niedrige regalpreise, heben nicht automatisch den umsatz! sie wirken eher stabilisierend!


Haa-Pee antwortet um 15-02-2010 15:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
ein unsoziales produkt entsteht nachdem man ihm den monetären wert nimmt!

was billig ist ist nichts wert und sollte am besten generell kostenlos sein!

das ist ein naturgesetz der menschheit!

beim umgehen der naturgesetze im lebensmittelbereiche sollte man bei dietrich mateschitz nachhilfe unterricht nehmen!
hier wird billigster ramsch mit einer ideologie der "stärke und des fliegens" und als image der hohe preis (ich kann es mir leisten das zu saufen also bin ich wer)
geschickt vermarktet.

die bevölkerung hat einen herdentrieb und die meisten sind einfach gestrickt man muss sie nur mit statussymbolen richtig ködern und schon fliessen die euronen.....


soamist2 antwortet um 15-02-2010 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
der wirkliche wert von zb. milch ist relativ einfach ersichtlich: abzulesen bei der monatlichen milchabrechnung beim produzenten.

für den konsumenten ist es der preis im regal




wuzi antwortet um 15-02-2010 16:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Die meisten Bauern geht es sicher nicht schlecht , weil sie mit Alkohol ihren Frust wegtrinken
Ein Tipp an alle Bauern den es schlecht geht TRINKT ausreichend Wein ,Bier und Schnaps den sieht man die Sache ganz anders
mfg wuzi


Felix05 antwortet um 15-02-2010 16:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
"Ein Tipp an alle Bauern den es schlecht geht TRINKT ausreichend Wein ,Bier und Schnaps den sieht man die Sache ganz anders mfg wuzi"

...dann legt´s noch paar Altreifen auf den Ofen, da wird´s euch auch warm am Hintern.
Mensch, was willst du mehr?

Gruß, Lutz!


Christoph38 antwortet um 15-02-2010 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Der Tipp mit dem Schnaps ist gut, weil erstens der Frust weggeht (für eine Weile) und zweitens kauft den Schnaps eh keiner mehr, also 2 Fliegen mit einem Schlag. ;-)

Was den Absatz bei einer Preisänderung betrifft, so bin ich als Laie der Meinung, dass auch wenn Lebensmittel 10mal mehr kosten, keiner ganz zum Essen aufhört bzw. umgekehrt sauft auch keiner 20lt Milch am Tag, selbst wenn die Milch gratis ist.
Aber vielleicht kann jemand Gstudierter darlegen, dass es in Wahrheit ganz anders ist und man das nicht so einfach sehen kann/darf, weil 1. bei der Überlegung keine Integralrechnung dabei ist und 2. dies eine Gleichung mit fünf Unbekannten erfordert usw.


Tyrolens antwortet um 15-02-2010 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Gerade bei der Milch ist es doch so, dass die nicht zu 100% als Trinkmilch in den Regalen landet. Viel mehr wird ein mehr oder weniger großer Teil weiterverarbeitet. Es gibt Regionen, dort wandern 80% in die Eiweiß- und Fettproduktion und konkurrieren als solches mit Pflanzeneiweiß und Pflanzenfett.
Es ist daher nicht so wichtig, ob einer pro Woche nun 1 Liter oder 2 Liter Milch trinkt, so lange er jeden Tag eine Fertigpizza ist und die aus aus Milchnebenprodukten besteht. ;)


walterst antwortet um 15-02-2010 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Aus meiner Sicht machen z.B. die Champagnererzeuger alles falsch:

Anstatt mehr zu produzieren, auf moderne Technik zu setzen und zu konkurrenzfähigen Preisen im Tetrapack zu verkaufen, werden da völlig marktfremd Mengen eingeschränkt und unerschwingliche Fantasiepreise verlangt.
Dazu noch die schlimmen Vernichtungsaktionen bei den Autorennen, wo ein Millionenpublikum zusehen muss, wie ein wertvolles Lebensmittel versprüht wird.
Ist ja kein Wunder, dass so wenig verkauft wird und es den Produzenten schlecht geht.

MFJ, hast Du kein Argument mehr, weil Du ablenkst?


50plus antwortet um 15-02-2010 18:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
@walterst

Also man kann niemals Champagner und Milch vergleichen!
Champagner ist ein Luxusartikel, der ist nicht lebenswichtig. Es entsteht keine Krise, wenn es zuwenig Champagner gibt.

Die lebenswichtigen Produkte müssen zu Spottpreisen gekauft werden können, und zwar von allen. Solange kann man ein Volk zufrieden stellen.

In unseren "reichen" Ländern wird alles getan werden, damit niemand jemals hungern wird, oder einen Mangel an Lebensmitteln erlebt - da würde sofort importiert werden und die Leute müßten woanders hungern.
Und wenn wir Bauern in Österreich davon nicht leben können, dann müssen wir halt den Betrieb aufgeben, irgendwo erzeugt schon irgendwer - und zwar billig.

Meinst du wirklich, dass es nicht genug Experten gibt, die genau berechnen, wieviele Schweine, Milch......produziert werden? Wenn's ein bisserl weniger wird, dann gibt man wieder genug Anreize die Produktion auszubauen, damit es ja niemals ganz knapp wird.

Es gibt nur mehr 70% Inlandsversorgung an Schweinefleisch - in den Supermärkten ist es im Moment so billig, wie schon laaaaaange nicht mehr. Man läßt uns Bauern wie die Puppen tanzen!

So ist es! Du wirst es nicht ändern und ich auch nicht!

lg
50plus


theres antwortet um 16-02-2010 07:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Ja, 50 plus,
du hast vollkommen recht. Alles muss immer billiger werden, aber ob ein Bewusstsein dafür da ist, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann?
Ich kenne einen Spruch- der sich meistens bewahrheitet: Was nichts kostet- ist nichts wert.
Und sind wir uns doch mal ehrlich- ausser bei den Lebensmitteln gibts doch auch Bereiche, wo Qualität seinen Preis hat.
Und weil ich ein neugieriger Mensch bin- hab ich mich jetzt über längere Zeit mit meiner Haushaltsbuchführung genau befasst- und wollte wissen, ob auch mit der derzeitigen wirtschaftlichen Lage es möglich sei- hochwertige Lebensmittel zu kaufen. Es macht zugleich auch Freude, soviel wie möglich selbst zu machen.
Meine Erfahrung- ja es rechnet sich.
Das Problem unserer Gesellschaft ist nur- es wird uns ganz was anderes vorgemacht.
Hier haben wohl Trendscouts ganze Arbeit geleistet.
Nicht nur wir verlieren mit dem immer Billiger, sondern ganz langsam, gehts allen schlecher.
Vielleicht kommts irgendwann doch wieder zum Umdenken- wenn nicht, kann ich es nicht ändern, aber ich hab wenigstens die Wertschätzung für die Lebensmittel ganz neu erfahren.
Es gibt nichts besseres als was Gutes.
Und so wird es bei vielen anderen Gebrauchsgegenständen auch sein- z.B. Möbel usw.



Muuh antwortet um 16-02-2010 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Fernsehtip für Sonntag

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/unter-unserem-himmel/bauernleben-was-bleibt-peter-kropf-himmel-hua-2010-ID1261039600181.xml


regchr antwortet um 16-02-2010 16:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
das mit den nebenerwerblern stimmt schon das die zuviel in unötige teure maschinen investieren,aber ich bin es ihnen nicht zu neidig,sind e arme hund in ihrer freien zeit zuhaus alles fleissig zusammen arbeiten,wo e nix überbleibt an gewinn,kein urlaub den haben wir hauptberufbauern auch nicht,aber die wirtschaft lebt gut dank uns,nur das hört man sehr selten,unser landmaschinenhändler hat 15 angestellte,alle leben von den bauern den es ah so gut geht und die immer jammern, und warum können wir uns noch mal was neues zum arbeiten kaufen weil wir den cent dreimal umdrehn und alles fleissig und hart mit wenig freizeit erarbeiten müssen, zu einkommen die von einen jahr zum anderen so mal um 20%sinken aber is ja halb so schlimm hauptsach die beamten und alle andern bekommen jährlich ihre erhöhung des lohn sonst wird gstreikt..........


Trulli antwortet um 16-02-2010 17:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Immer diese Vergleiche mit den Arbeitnehmern!
Die Landwirtschaft gehört mit den Unternehmern verglichen!
In "meiner" Firma wurde Konkurs angemeldet!
Großer Kostendruck in der Produktion! Hohe Lohnkosten und teure Fixkosten!
Auftragsannahme unter dem Preis wo es sich noch rentiert!

Und keine Direktzahlungen wie bei den Bauern, so schaut`s aus!


Fallkerbe antwortet um 16-02-2010 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
@trulli, volle zustimmung.



regchr antwortet um 16-02-2010 17:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
wo kämen wir dann hin wenn alle betriebe die schulden haben und in konkurs gingen,die felder und alle liegenschaften einfach verlottern lassen, dann wären wir so wie in einigen ostblockstaaten,ein mehr als sonderbarer vergleich,


Trulli antwortet um 16-02-2010 17:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Was heißt verlottern lassen!

Der nächste wartet nur darauf......


dealer antwortet um 16-02-2010 17:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
@Trulli,
nur mit einem Unterschied:
Als Arbeitnehmer gehst in die nächste Firma oder zum AMS und beziehst dein Geld weiter(inkl. Abfertigung). Als Selbstständiger wird dir die letzte Unterhose versteigert, so schaut´s aus!



regchr antwortet um 16-02-2010 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
die kapieren das nie,und meistens reden solche so einen schmarn die davon profitieren, kann nur sagen beiss nicht die hand die dich füttert,irgendwann ist die hand weg und man beisst sich selbst in arsch


regchr antwortet um 16-02-2010 23:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
bezüglich firmenkonkurse,die scheinen in letzter zeit in mode zu sein,viele nützen die chance der "KRIESE", betriebsübergaben werden im konkurs vollzogen komm natürlich viel billiger als normal, kenne einen metallbetrieb der konkurs angemeldet hat wegen 220000 euro, musste wirklich lachen als es im radio gemeldet wurde,dieser betrieb schrieb die letzten jahre jahresumsätze im mehrstelligen millionen, der inhaber ging pension,kein nachfolger,den käme ein normaler abgang sehr teuer,bzw. die ihn übernehmen wollen,kenne einen betriebsrat davon deswegen weis ich davon,inhaber hat natürlich die letzten jahre mit gewalt abgewirtschaftet,sich selbst bereichert, der lacht sich jetzt ins fäustl,


mfj antwortet um 17-02-2010 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Den Bauern gehts gar nicht so schlecht
Hallo Walterst,

leider habe ich Deine Antwort übersehen - aber Du gibtst selbst das Stichwort.

Ein wertvolles Lebensmittel, das einen guten Preis erzielen sollte, braucht einen bestimmten Status in der Gesellschaft.
Das hängt nicht mit der Verwendung zusammen. Wie ein Status erhalten, gefördert, beworben und gepuscht wird - dafür gibt es viele gute Beispiele.

Milch hat in nicht mehr.

Den Gesundheitsfaktor der jehrlang dieses Produkt begleitet hat, ist mit medizinischen Aussagen - flöten gegangen...
Das Reine, natürliche und frische ist mit solchen "Wegschütt-Aktionen" abhanden gekommen...
Das sozialverträgliche ist mit Aktionen wie der "fairen Milch" in Mißkredit geraten (siehe Benetton..)
und der kulinarische Genuss, ist mit der Abpackung in die Tetra-Packs entgültig vergeigt worden. Milch gehört in die Flasche, weil nur hier hochwertige, geschmacksneutrale und glückshormelle Beinflussung möglich ist .
Diesen Punkt hat aber nicht die IG/BDM/EMB vergeigt - das haben die Molkereien sich zuzuschreiben, man hat einen Tetrapack-Konsument erzogen....




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