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kotelett 10-01-2010 11:10 - E-Mail an User
Der Pfuscherboom

Mit einem Anteil von knapp neun Prozent an der Wertschöpfung ist der „Sektor Pfusch“ bereits so groß wie der Tourismus. Allein auf dem Bau und im Handwerk legen bis zu 900.000 Menschen regelmäßig „schwarz“ Hand an. Im Haushaltsbereich werden selbst in der Hochkonjunktur 95 Prozent der Arbeiten steuerfrei erledigt.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/supermarkt/531939/index.do


browser antwortet um 10-01-2010 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
10 minuten pfusch beim mechaniker 10 euro



pezibaer antwortet um 10-01-2010 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
Kann ich nur bestätigen!
15 Minuten Arbeit beim Mechaniker haben mich 10 € gekostet. In der Werkstatt währen es !!!70 € gewesen!!! (Ich rede hier nur von der Arbeitszeit)






browser antwortet um 10-01-2010 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
Na ja 70 fuer 15 minuten na ja ??????


Haa-Pee antwortet um 10-01-2010 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
dass der pfusch boomt ist eine logik...

welcher normale arbeitnehmer und normalverdiener kann std löhne für simple handwerker tätigkeiten von 30-110 euro finanzieren?
die liste liesse sich endlos fortsetzen mit den verschiedensten berufsgruppen.
wenn du 1 tag 2 installateure im haus hast flattert dir ohne material eine rechnung von ca 900 euro ins haus dafür muss eine verkäuferin einen ganzen monat im laden stehen.

da braucht sich niemand über den pfuscherboom wundern für viele nahezu schon überlebensnotwendig um mit dem geld halbwegs über die runden zu kommen.....



Icebreaker antwortet um 10-01-2010 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
"Die Bauern" schauen, dass sie selbst alles mögliche BILLIGST bekommen (siehe div. Forumseinträge ... und pudeln sich mächtig auf, (siehe ebenso div.Forumseinträge) wenn "der Konument" (der nichtbäuerliche, welcher jedens Kräutl und Erdapfel kaufen muss, weil selbst Balkonien - so überhaupt vorhanden - nicht den nötigen Bedarf ermöglicht) zu "günstigen" LM greift.

....... (Gedanken sind frei)
mfg Ice






Icebreaker antwortet um 10-01-2010 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
Genau haapee,

Absolut logisch.
Logisch aber auch, dass es ein Unterschied ist, ob ich dir als Einzelperson im Pfusch einen Preis mache, oder ich als gewerblicher Betrieb meine MItarbeiter adäquat entlohnen muss, die Ware logistisch betreuen, am besten immer lagernd, den Finanzminister und die Krankenkasse beglücke, usf.

Fakt ist: Der, der die Arbeit hat, ist der, der im Normalfall am wenigsten dabei verdient.
Ist ja auch bei bäuerlichen Produkten so, nicht wahr?





lenkrad antwortet um 10-01-2010 14:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
Ich sehe das auch so, wer die Arbeit hat (egal ob Bauer oder nicht) hat auch die Kosten. Die Moral unserer Staaten, die die Arbeit als Einnahmequelle benutzen und die Energie wenig besteuert verschwenden lassen fördern damit die Produktion an orten wo der Arbeiter ausgebeutet wird. Zu uns kommt dann die billige Ware per Schiff oder Lkw oder sogar Per Flug weil dies Treibstoffe so billig sind. Die Umweltschaden und Infrstrukturkosten berappen dan wieder die Steuerzahler. Mein Vorschlag. Jeder Liter Oel wenn er zum Boden raus kommt wird besteuert.Die Einnahmen davon an alle Staaten der Welt verteilt nach Einwohnerzahl. So könnten wir verhinder dass sicheinige wenige am Oel eine goldene Nase verdienen und der Rest die Kosten trägt. Nur zur beruhigung, ich brauche selbst auch einige Tausend Liter Dieseloel die mich dann teurer zu stehen kommen würden, aber wenns dann für alle gleich teuer ist und die Einheimische Produktion besser vor Billigimporten geschützt könnten wir wohl damit leben.


melchiorr antwortet um 10-01-2010 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
Hallo!
Habt ihr schon mal überlegt, wieviel Arbeitsplätze das sogenannte Pfuschertum sichert?
Baumärkte wie Hornbach, Baumax, Bauhaus, Hellweg, u.s.w. und deren Lieferanten leben grossteils vom Pfuschertum, denn ohne Pfusch könnten sich die meisten Häuslbauer den Bau gar nicht leisten.
L.G. herbyy


schellniesel antwortet um 10-01-2010 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
Bin auch der Meinung das pfuschen der Wirtschaft nicht unbedingt schadet!
In der Baubranche stimme ich herbyy zu. Dort ist die illegale Beschäftigung über firmen wohl eher das Problem!

Im Kfz Bereich würde ich sagen ist der Pfusch wohl eher förderlich was den Ersatzteilumsatzt angeht!
Den wie viele würden sich den tausch von Verschleißteilen in der Werkstatt noch leisten?
......
MFG schellniesel



Kallo antwortet um 10-01-2010 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
Was mich immer ärgert, daß gerade Diejenigen, die immer gegen den Pfusch wettern, selbst Pfuscher beschäftigen! Genauso Steuerfahnder selber! Als Ausrede gilt immer. Habe keinen Gewerblichen bekommen! War ja im vorigen jahr so ein Fall, wo beim Bau einer Wirtschaftskammer Schwarzarbeiter am Werk waren! Kann mich nicht mehr erinnern, glaube aber, daß es in Tirol war! "Wir haben keinen Einfluß auf die Beschäftigten" so der Tenor der Auftraggeber. Das dürfte aber nicht passieren! Und den kleinen Mann/Frau droht man mit dem Finger!


Moarpeda antwortet um 10-01-2010 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
... und dann ist noch anzuführen wieviel die selbständigen pfuschen, sozusagen steuerschonend arbeiten

und natürlich auch die arbeiter schwarz entlohnen,
finde es richtig, man sieht wie die steuermilliarden verpulvert werden.

brauchst a rechnung ? ;-))


Christoph38 antwortet um 11-01-2010 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Der Pfuscherboom
Meines Wissens wurde ein Pfuschanteil von ca. 10% schon vor Jahren angegeben.
So gesehen wären die anfangs genannten 9% noch kein Pfuscherboom.

Lopatka hat kürzlich angegeben, dass mehr Schwarzarbeiter erwischt wurden und Verschärfungen angekündigt.
Bei der Jagd nach Steuerbetrügern vergessen unsere Politiker gerne darauf, dass dem Staat die verschwendeten Steuergelder genauso fehlen, wie die nicht bezahlten Steuern.

Gerade in letzter Zeit waren wieder viele Inseratenkampagnen div. Minister, deren Informationsgeld sich im wesentlichen darin erschöpfte Bild und Unterschrift des Ministers abzubilden. Krone und Österreich sollen sich gegenüber Fekter derzeit nobel in Zurückhaltung üben, da kürzlich 0,?? Mio für Inserate geleistet wurden.


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